Freitag, 23. Oktober 2020

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Mang: Sicherheitsrundgang brachte Erkenntnisse

Positives Fazit nach Treffen – Nächster Termin am 9. August

Ist die Neuwieder Innenstadt ein unsicherer Ort? Die Arbeitsgruppe „Sicherheit und Ordnung“ des Netzwerks Innenstadt hat jedenfalls eine umfangreiche Gefahrpotenzial-Liste aufgestellt. Um die Sicherheitslage gemeinsam – und möglichst konkret – direkt vor Ort zu erörtern, trafen sich Bürgermeister Michael Mang, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Vertreter der Polizei mit AG- Teilnehmer zu einem abendlichen Rundgang durch die City.

Die Gruppe passierte einige dunkle Ecken – beispielsweise den kleinen Park hinter dem DRK-Krankenhaus, den Durchgang von der Neuwied-Galerie zum Rhein-Wied-Gymnasium und diverse Karrees. Dort soll es nach Wünschen der Netzwerker deutlich heller werden. Mang verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass das an anderen Stellen bereits geschehen sei und nannte als Beispiel den Tausch der alten Kugelleuchten gegen Lampen mit LED-Licht auf dem Luisenplatz. Der Bürgermeister führte aus, dass diese Umrüstung fortgeführt werde. Eine Maßnahme, die allgemein begrüßt wurde.

Bürgermeister Mang zog ein positives Fazit des Rundgangs. „Wir wollten zum einen ein klareres Bild davon erhalten, was manche Bürger als gefährlich erachten, zum anderen haben wir aber auch die Gelegenheit genutzt, die verschiedenen Aspekte unseres bislang geschnürten Maßnahmenbündels zu erläutern.“ Das Gespräch mit der AG habe für neue Impulse gesorgt. „Wir haben jetzt einige Aufgaben zu erledigen“, erklärt Mang. Er erhofft sich weitere Erkenntnisse von weiteren Touren, daher lädt er nun zum erneuten Sicherheitsrundgang ein - und zwar für Freitag, 9. August, um 21 Uhr. Treffpunkt ist das „Borsalino“ auf dem Luisenplatz.

Vermisster Wanderer tot aufgefunden

Der seit 24.07.2019 vermisste 59-jährige Wanderer wurde am gestrigen Sonntagvormittag tot in einem Wald, in der Gemarkung Leutesdorf, abseits eines Waldweges, aufgefunden. Die Auffindestelle befindet sich in einem unübersichtlichen Waldgebiet, zwischen den Ortslagen Oberhammerstein und Rockenfeld, fernab seiner ursprünglich vorgesehenen Route (Rheinsteig). Es wird von einem Unglücksfall ausgegangen.

Nachtrag!

Der seit 24.07.2019 vermisste und am Sonntagvormittag tot in einem Waldgebiet in der Gemarkung Leutesdorf aufgefundene 59-jährige Wanderer wurde am heutigen Morgen obduziert. Diese Entscheidung wurde von der Staatsanwaltschaft Koblenz gestern getroffen, um die ermittelte Todesursache abschließend zu bestätigen. Durch die Gerichtsmediziner erfolgte soeben die Bestätigung, dass es sich, wie festgestellt, um einen Unglücksfall gehandelt hat.

Polizeidirektion Neuwied/Rhein

Koblenz: Trickdiebstahl: Tresor aus Wohnung entwendet

Einer 82-jährigen Frau wurde ihr Tresor samt Inhalt gestohlen. Unter dem Vorwand, ihr Wasser aufgrund eines Wasserrohrbruchs abstellen zu müssen, gelang der Täter in die Wohnung. Er bat die alte Dame ihm zu helfen, indem sie das Wasser im Badezimmer immer wieder auf und zu drehen sollte. Der Unbekannte nutzte die Zeit, um sich frei in der Wohnung zu bewegen. Erst zwei Tage später stellte sie fest, dass ihr Würfeltresor im Esszimmer fehlte. Darin befanden sich Wertgegenstände. Die Ermittlungen dauern an.

Körperverletzung durch zerbrochene Bierflasche

Am Sonntag, 04.08., wurde gegen 04.15 Uhr eine Schlägerei vor einer Gaststätte in der Koblenzer Altstadt gemeldet. Die Polizeibeamten trafen vor Ort drei Männer an, von denen einer am Oberarm schwer verletzt war. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Wie sich herausstellte, war einer der Männer für die Verletztungen des anderen verantwortlich. Der dritte Mann gab an, unbeteiligt zu sein und die beiden Männer nicht zu kennen. Er habe den Vorfall jedoch beobachtet und gesehen, dass der Angreifer immer wieder mit einer zerbrochenen Bierflasche auf den Verletzten losgegangen sei. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern noch an.

Koblenz: Auf dem Weg zum Unterricht angegriffen

Am Montagmorgen (04.08.) wurde ein 19-Jähriger auf dem Weg zum Unterricht vor einer Diskothek in der Koblenzer Innenstadt von einem ihm Unbekannten grundlos mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Geschädigte wurde dabei leicht verletzt. Der Begleiter des Angreifers soll ihn daraufhin mit einem Messer bedroht haben. Nach dem Angriff floh der leicht Verletzte und traf kurz darauf zufällig auf zwei Polizeibeamte, denen er von dem Vorfall berichtete. Die Beamten konnten den Beschuldigten mitsamt seiner Begleiter kurz darauf stellen. Er gab den Angriff zu, sein Freund wies jedoch jede Schuld von sich, er habe kein Messer dabei. Die Ermittlungen dauern an.

Mehrere Schlägereien in der Innenstadt

Am Wochenende kam es zu mehreren Angriffen und Körperverletzungen in der Koblenzer Innenstadt.

Ein junger Mann hielt die Polizei besonders in Atem, denn er kommt in gleich drei Fällen von Körperverletzungen als Tatverdächtiger in Betracht. Am Samstag, 03.08., wurde gegen 22.50 Uhr eine Körperverletzung an den Rheintreppen hinter dem Schlosspark gemeldet. Eine Gruppe Jugendlicher habe den Tag am Rhein ausklingen lassen wollen und sei von drei Unbekannten aggressiv angepöbelt worden. Die Männer nahmen den jungen Leuten eine Musikbox weg und warfen diese auf den Gehweg. Anschließend schlugen sie zwei Männern der Gruppe ins Gesicht, wobei diese verletzt wurden. Daraufhin flohen die Täter.

Am Sonntag, 04.08., um 0.14 Uhr ging in der Polizeidienststelle eine weitere Meldung zu einer Körperverletzung an den Rheintreppen ein. Im Rahmen einer Fahndung konnten zwei verdächtige Personen festgestellt werden, auf die auch die Personenbeschreibung aus der vorherigen Körperverletzung zutraf.

Wie sich herausstellte, passte auf einen der Beschuldigten auch die Personenbeschreibung eines Mannes, der bereits schon am Freitag, 02.08., eine Körperverletzung an den Rheinterrassen begangen hat. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


Polizeipräsidium Koblenz

 

PKW in den Rhein gerollt

Eine 54 jährige PKW Fahrerin staunte nicht schlecht, als am Samstag gegen 14:10 Uhr ihr Fahrzeug in Linz an der Fährrampe in den Rhein rollte. Sie hatte den Skoda Roomster in der ersten Reihe abgestellt und war aus dem PKW ausgestiegen um auf die Fähre zu warten.

Nach Angabe der Fahrerin war kein Gang eingelegt. Die Handbremse allerdings angezogen. Weitere Personen befanden sich nicht im Fahrzeug.

Der zu Tal treibende PKW kam ca. 500 Meter unterhalb der Fährrampe außerhalb der Fahrrinne fest. Bergungsversuche durch die Berufsfeuerwehr Koblenz und die Freiwilligen Feuerwehren aus Linz, Remagen und Lahnstein misslangen.

Durch das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) wurde zur Absicherung des PKW ein Wahrschaufloß ausgebracht.

Am heutigen Montag wird das Fahrzeug durch den Außenbezirk Brohl des WSA geborgen.

WSP-Station Andernach

PKW Brand sorgt für Vollsperrung auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Köln

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet heute gegen 16:08 Uhr ein PKW auf der BAB 3, auf Höhe Kilometer 66 in Fahrtrichtung Köln, in Brand. Der Fahrer konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig auf dem Seitenstreifen zum Stehen bringen. Alle vier Insassen konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Das Fahrzeug stand kurze Zeit später im Vollbrand. Durch das offene Feuer geriet die Böschung und das neben der Autobahn gelegene Waldstück in Brand. Nur durch das rasche Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Dierdorf konnte eine Ausbreitung des Feuers in den Wald und damit schlimmeres verhindert werden. Die Richtungsfahrbahn Köln musste für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt werden. Leider mussten die vor Ort befindlichen Polizeibeamten der Polizeiautobahnstation Montabaur feststellen, dass mehrere Verkehrsteilnehmer die Brandörtlichkeit mit ihrem Smartphone in der Vorbeifahrt ablichteten. Die Fahrer der Fahrzeuge werden in Kürze Post von der zuständigen Bußgeldstelle erhalten.

Polizeiautobahnstation Montabaur

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