Mittwoch, 23. Oktober 2019

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Illegales Autorennen auf der B42 endet mit 2 x Führerscheinentzug

B42 Braubach (ots) - Zwei Autofahrer lieferten sich am Karfreitag gg. 21:30 Uhr ein illegales Autorennen auf der B42 zwischen Lahnstein und Braubach. Teilweise fuhren die beiden selbsternannten Rennfahrer mit Geschwindigkeiten von über 190 km/h, schnitten die Kurven und überfuhren Sperrflächen. Der hintere Pkw, in welchem zudem ein nicht erlaubtes Blaulicht hinter der Frontscheibe montiert und in Betrieb war, setzte mehrfach zum Überholen des vor ihm fahrenden Pkw´s an, welcher seinerseits die Überholmanöver durch Spurwechsel nach links, verhinderte. Beide Fahrzeugführer konnten ermittelt und an den Wohnanschriften angetroffen werden. Die Führerscheine und das illegale Blaulicht wurden eingezogen. Entsprechende Strafanzeigen werden vorgelegt.

Polizeidirektion Montabaur

Geballter Blaulichteinsatz für gestrandete belgische Bus-Reisegruppe

Koblenz (ots) - Aufgrund eines technischen Defektes kam ein belgischer Reisebus am 31.03.2018, gegen 00:15 Uhr, mit 48 belgischen Reisenden im Alter zwischen 1-65 Jahren, auf der Bundesautobahn 3, in Fahrtrichtung Frankfurt am Main, Gemarkung Heiligenroth, auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Die Reisenden waren auf dem Weg in den Skiurlaub, als die Kupplung des Reisebusses versagte und dieser somit nicht mehr fahrbereit war. Die Autobahn war zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Reiseverkehrs stark befahren. Die Gefahrenstelle lag kurz hinter einer Kuppe und war somit nicht nur aufgrund der Dunkelheit schwer zu erkennen. Der Bus konnte darüber hinaus nicht mit den Reisenden abgeschleppt werden, so dass eine schnelle und effektive Lösung gefunden werden musste, um die Reisenden aus dem Gefahrenbereich zu bekommen. Ein Anruf bei der Berufsfeuerwehr Koblenz führte zur Lösung, indem die Berufsfeuerwehr ihren Mannschaftsbus zur Evakuierung der Reisenden mit zwei Feuerwehrleuten zur Verfügung stellten. Die beispielhafte Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Koblenz und der Polizeiautobahnstation Montabaur führte zum angestrebten Ziel, der Bergung/Rettung aller Reisenden und der zwei Busfahrer. Die Reisenden wurden in Begleitung der Polizeiautobahnstation Montabaur im Bus der Berufsfeuerwehr Koblenz an den nächsten Rastplatz in Limburg verbracht. Alle Reisenden waren sichtlich erleichtert, als sie den Rastplatz in Limburg an der Lahn erreichten. Die Autobahnpolizei Montabaur bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

Verkehrsdirektion Koblenz

Vier geparkte PKW zerkratzt ***Zeugen gesucht***

Bad Ems (ots) - Bad Ems - Auf einem Parkplatz im Oranienweg wurden im Zeitraum von Montag, 26.03.2018, bis Freitag, 30.03.2018, vier dort geparkte PKW beschädigt. Ein bislang unbekannter Täter zerkratzte den Lack der Fahrzeugseiten mittels spitzen Gegenstands. Zeugenhinweise werden erbeten und sind an die Polizei Bad Ems unter 02603-9700 zu richten.

Beim Reifenwechsel unter das Fahrzeug geraten

Montabaur (ots) - Auf einem Anwesen im Gelbachtal ist ein 59- jähriger Anwohner beim Reifenwechsel unter sein Fahrzeug geraten. Durch Hilfeschreie wurden Nachbarn auf das Geschehen aufmerksam und verständigten die Rettungsdienste. Offenbar war der Wagenheber, der mit einem Holzklotz unterlegt war, beim Reifenwechsel abgerutscht und der Pkw deshalb seitlich nach unten gekippt. Dabei wurde der Kopf des Mannes zwischen Radkasten und Felge eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite die hilflose Person recht schnell aus der misslichen Lage und ein Rettungswagen transportierte den leicht verletzten Mann in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen scheidet ein Fremdverschulden aus.

Polizeidirektion Montabaur

Verabschiedung und Amtseinführung

Erster Kriminalhauptkommissar Eduard Sprenger wurde als Leiter der Polizeiinspektion Linz offiziell in sein Amt eingeführt – sein Vorgänger, Erster Kriminalhauptkommissar Lothar Regolinski, gleichzeitig verabschiedet.

Polizeipräsident Karlheinz Maron überreichte am 28. März 2018 im Rahmen einer kleinen Feierstunde Herrn Sprenger das Ernennungsschreiben zum Leiter der Polizeiinspektion Linz. Rund 50 geladene Gäste aus Polizei, Politik, Verwaltung und benachbarten Einrichtungen  hatten sich am Mittwochnachmittag in der Senioren-Residenz St. Antonius in Linz versammelt, um „live“ dabei zu sein. Nach der Begrüßung durch den Leiter der Polizeidirektion Neuwied, Kriminaldirektor Gregor Gerhardt, nahm der Polizeipräsident die offizielle Verabschiedung des bisherigen Dienststellenleiters Lothar Regolinski und anschließend die Amtseinführung  seines Nachfolgers vor. Zu Beginn seiner Ansprache wandte sich der Polizeipräsident an den scheidenden Inspektionsleiter Regolinski, der die Dienststelle jetzt fast 17 Jahre geleitet hatte und nun seinen wohlverdienten Ruhestand genießen kann. Herr Maron, dem Lothar Regolinski schon aus seiner Zeit als Direktionsleiter der Polizeidirektion Neuwied bekannt ist, ließ noch einmal die facettenreiche dienstliche Vita des „Neu-Pensionärs“ Revue passieren und dankte ihm für die geleistete Arbeit. „Lieber Lothar, ich danke dir im Namen der Kolleginnen und Kollegen für deine kollegial geprägte, ausgezeichnete Arbeit und wünsche dir einen guten Start in dein Dasein als Pensionär. Bleib gesund“, so die Abschiedsworte des Polizeipräsidenten.

Anschließend skizzierte Karlheinz Maron den dienstlichen Werdegang des neuen PI- Leiters. Der (noch) 59-jährige Eduard (Edi) Sprenger, der als 14-jähriger eine Lehre zum Bürokaufmann machte und in diesem Beruf drei Jahre arbeitete, entschloss sich vor genau 40 Jahren zu einer Bewerbung bei der Polizei. Nach seiner Ausbildung in Enkenbach, Schifferstadt und Mainz war der heimatverbundene Sprenger zunächst bei der Schutzpolizeiinspektion Neuwied tätig. Schnell war ihm klar, dass er zur Kriminalpolizei wollte. 1985 war es dann soweit. Er wurde Kriminalmeister beim damaligen Kriminalkommissariat Straßenhaus. Nach seiner Ausbildung zum gehobenen Dienst in Koblenz, wurde Eduard Sprenger 1991 zum Kriminalkommissar ernannt und kehrte wieder nach Straßenhaus zurück. Später wechselte er zum Rauschgiftkommissariat der Kriminalinspektion Neuwied und temporär zur Kriminaldirektion Koblenz. 1997 übernahm Sprenger die Funktion des Sachbearbeiters „Einsatz“ für 4 Jahre, um dann die Leitung des Umweltkommissariates in Neuwied zu übernehmen. Er war lange Jahre Mitglied der Verhandlungsgruppe. „Eine Tätigkeit, die er zwar nebenamtlich, jedoch mit viel Herzblut ausübte“, so Karlheinz Maron in seiner Begrüßungsrede. Weiter führte er aus: „Besonders erwähnenswert ist auch sein Einsatz nach dem Tsunami 2004, der sich im Indischen Ozean ereignete. Edi Sprenger war zweimal in diesem Krisengebiet, um bei den Identifizierungen der vielen Toten mitzuarbeiten. Eine Arbeit, die psychisch wie physisch eine enorme Belastung darstellt.“ Nach einer zweijährigen Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Digitalfunk, wechselte EKHK Sprenger 2010 ins Polizeipräsidium Koblenz, wo er bis ins Jahr 2015 die Leitung des Sachbereichs Verbrechensbekämpfung übernahm. Danach zog es ihn wieder nach Neuwied zurück und er hatte bis zum heutigen Tage die Leitung der Führungsgruppe der Polizeidirektion Neuwied inne. „Die dienstliche Vita des Kollegen Eduard Sprenger macht deutlich, wie viel Wissen und welchen Erfahrungsschatz er in die neue Aufgabe einbringt“, so Karlheinz Maron. „Ich bin davon überzeugt, dass wir in Edi Sprenger genau den richtigen Kollegen für die Leitung der PI Linz gefunden haben, wünsche ihm viel Glück bei seiner neuen Tätigkeit und vor Allem ein gutes Händchen.“ Damit schloss der Polizeipräsident seine Rede, überreichte dem neuen Dienststellenleiter die Ernennungsurkunde und bedankte sich bei dessen Ehefrau mit einem Blumenstrauß.

Es folgten Grußworte und Glückwünsche des Landrates der Kreisverwaltung Neuwied, Herrn Achim Hallerbach, der stellvertretend für die Vertreter der Kommunen das Wort ergriff, des Polizeipfarrers Reinhard Behnke sowie des Vertreters des Personalrats der Polizeidirektion Neuwied, Herrn Yannik Seibert.

Nach kurzen Worten des Abschieds durch den ehemaligen Dienststellenleiter, EKHK Regolinski, ergriff Eduard Sprenger selbst das Wort und bedankte sich bei allen Gästen. Er versprach den Vertretern von Behörden und Organisationen eine weiterhin vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit und immer ein „offenes Ohr“ für die gemeinsame Aufgabenbewältigung. Den Anfang in diesem Sinne machten die Anwesenden bereits im Anschluss an den offiziellen Teil der Amtseinführung als man die Gelegenheit zu regem Meinungsaustausch in wechselnder Zusammensetzung nutzte.

Mord in Koblenz-Fahndungsplakat der "Soko Hauptfriedhof"

Koblenz (ots) - Wie bereits mitgeteilt, wurde am Freitagnachmittag, 23.03.2018, die Leiche eines 59 Jahre alten Obdachlosen auf dem Friedhof in Koblenz aufgefunden. Mit einer Plakataktion wendet sich die Soko der Kripo Koblenz nun an die Öffentlichkeit. Hinweise bitte an die Polizei Koblenz unter der Telefonnummer: 0261-1030 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Weitere Infos unter: https://s.rlp.de/PIFxq

Polizeipräsidium Koblenz

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