Montag, 19. August 2019

Letztes Update:07:37:52 AM GMT

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Geistig verwirrter Mann läuft nackt durch Metternich

Heute gegen 13.50 Uhr meldeten Anwohner einen nackten Mann, der u.a. wohl auch Kinder angesprochen und auf den Arm genommen hätte. Nach einer intensiven Fahndung u.a. mit zivilen Kräften, konnte der 25-jährige, aus Ungarn stammende Mann, dann im Bereich Metternich festgestellt werden. Wie beschrieben, war er nackt und hatte auch keine Kleidungsstücke bei sich. Recherchen ergaben, dass er bereits seit einigen Tagen im Stadtgebiet - meist nackt - unterwegs war. Da er einen stark verwirrten Eindruck machte, wurde er zur Kriminalwache verbracht und dort von einem Arzt untersucht. Dieser bestätigte eine psychische Störung, woraufhin der Mann vom Ordnungsamt in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen wurde. Ob es heute zu strafbaren Handlungen kam, wird noch geprüft, die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt bzw. zu möglichen Straftaten geben können, melden sich bitte bei der Kriminalwache Koblenz unter der Tel.: 0261/103-2690.


Polizeipräsidium Koblenz

Und sie versuchen es immer wieder

"Falsche Polizeibeamte" riefen in Koblenz an

Bei der Polizei in Koblenz meldeten sich am gestrigen Tag, 12.08.2019, elf Koblenzer Bürger, die am Vormittag verdächtige Anrufe von sogenannten "falschen Polizeibeamten" erhalten hatten. Wie immer mit der gleichen Masche: Es wurden Einbrecher festgenommen, die einen Zettel mit dem Namen des Angerufenen in der Tasche hatten... Die Angerufenen rochen jedoch den Braten und legten einfach auf. Finanzielle Schäden sind somit nicht entstanden. Dies zeigt, wie wichtig die Prävention zu diesem Thema ist. Auf die neue Kampagne des Polizeipräsidium Koblenz "Mit mir nicht", deren Ziel es ist, möglichst viele Bürger zu erreichen, zu informieren und zu sensibilisieren, wird erneut hingewiesen. Weitere Infos, Plakate zur Kampagne und ein entsprechendes Video finden Sie unter: https://s.rlp.de/koblenz

Polizeipräsidium Koblenz

Doppeltes Unfallopfer binnen kürzester Zeit

Im wahrsten Sinne des Wortes "doppelt gestraft" wurde am Sonntagnachmittag, 11.08.2019, 17:00 Uhr, eine 54jährige Fahrerin eines VW Polo beim Befahren der Langendorfer Straße in der Innenstadt von Neuwied. Eine 69jährige Fahrzeugführerin eines PKW Kia aus dem Kreis Mayen-Koblenz missachtete beim Ausparken den Vorrang der VW Polo Fahrerin, so dass es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam, wodurch an beiden Fahrzeugen geringer Schaden entstand. Doch damit nicht genug, eine Minute später fuhr ein 58jähriger Fahrer aus dem Kreis Neuwied mit seinem PKW Audi, der zuvor neben dem Kia geparkt gestanden hatte, ebenfalls rückwärts aus seiner Parklücke. Dabei übersah der Mann den VW Polo, der nach dem ersten Verkehrsunfall auf der Langendorfer Straße stehen geblieben war. Der Audifahrer beendete dann erst sein Ausparkmanöver, nachdem er mit seinem Heck die Fahrertür des VW Polo eingedrückt hatte. Personen kamen nicht zu Schaden, die VW Polo Fahrerin ist nun gehalten, die kuriosen Umstände der entstandenen Schäden an ihrem PKW durch zwei Verursacher ihrer Kfz-Versicherung zu erklären.

Polizeidirektion Neuwied/Rhein

50-jährige Frau aus Neustadt (Wied) vermisst

Die Polizei Straßenhaus sucht derzeit nach einer vermissten 50-Jährigen, die letzmals am Freitag, 09.08.2019, gegen 21.00 Uhr, gesehen wurde. Frau H. ist wohnhaft in Neustadt/Wied, Ortsteil Fernthal und dürfte mit ihrem schwarzen Pkw, einem Fiat Punto mit dem Kennzeichen NR-HR 610, unterwegs sein. Frau H. ist circa 168 cm groß, hat schwarze schulterlange Haare und eine schmale Figur. Über ihre Bekleidung liegen keine Erkenntnisse vor. Suchmaßnahmen, in die u. a. auch der Polizeihubschrauber eingebunden war, verliefen bislang ergebnislos.

Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten nimmt die Polizei in Straßenhaus (Tel.: 02634 9520) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

weitere Infos unter: https://s.rlp.de/nDPsv

Polizeipräsidium Koblenz

Kontrollmaßnahmen zur Senkung der Verkehrsunfalltoten

Im Rahmen des landesweiten Sonderprogramms "Geschwindigkeitsunfälle" werden Unfallhäufungspunkte, an denen sich vermehrt Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden durch überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit ereigneten, in der 33. Kalenderwoche (12. bis 18. August 2019) verstärkt überwacht.

Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten in Rheinland-Pfalz leicht zurückgegangen ist, so ist der Anteil der Verkehrsunfälle durch überhöhte Geschwindigkeit bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit leicht angestiegen. Mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten in Rheinland-Pfalz waren Opfer geschwindigkeitsbedingter Verkehrsunfälle.

Besonders gefährlich ist eine überhöhte, nicht angepasste Geschwindigkeit auf Außerortsstraßen, da hier die Verkehrsraumgestaltung (geringere Fahrbahnbreiten, unbefestigte Seitenstreifen, etc.), Verkehrsführung (Gegenverkehr) und die gemeinsame Nutzung durch unterschiedliche Verkehrsarten (Radfahrer, landwirtschaftlicher Verkehr, motorisierte Zweiräder) das Gefahrenpotential zusätzlich erhöht und dadurch Unfälle dort oftmals mit gravierenden Unfallfolgen einhergehen. Das Sonderprogramm in dieser Woche bezieht sich genau auf diese Örtlichkeiten. Insgesamt stehen 25, zuvor analysierte Bereiche, bei den Polizeipräsidien Koblenz, Trier, Rheinpfalz und Westpfalz im Fokus. Hier wird die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen und gezielte Messungen vornehmen.

Erneut appellieren wir an die Verkehrsteilnehmer sich an den Verkehrszeichen zu orientieren und die angegebenen Tempolimits zu beachten. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Straßen, Sicht- und Witterungsverhältnissen an und denken Sie daran... Mit einer defensiven Fahrweise retten Sie im Zweifel nicht nur Ihr eigenes Leben, sondern auch das anderer Verkehrsteilnehmer.

Polizeipräsidium Koblenz

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