Mittwoch, 23. Januar 2019

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Schubverband verlor Schubleichter

Am 17.01.2019 gegen 07:15 Uhr rissen einem flussaufwärtsfahrendem, mit Kohle beladenen Schubverband in Höhe Sankt Goar die Verbindungsdrähte am Schubleichter. Beim Umfahren des Bankecks wurde der Strömungsdruck auf die Stahldrähte so groß, dass nacheinander zuerst die Drähte auf der Steuerbordseite und danach die Drähte auf der Backbordseite rissen. Der Leichter machte sich selbstständig und trieb daraufhin flussabwärts. Auf dem Schubleichter befindliche Besatzungsmitglieder konnten mit Hilfe beider Buganker ein unkontrolliertes Abtreiben verlangsamen. Dies gab dem Schiffsführer die Möglichkeit durch ein gekonntes Fahrmanöver sich unterhalb des Leichters zu positionieren und diesen wieder aufzufangen. Eine Kollision mit dem Ufer und dort befindlichen Steigern konnte hierdurch verhindert werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
WSP-Station St.Goar

Randalierer widersetzen sich der Polizei - Pfeffersprayeinsatz notwendig

Am Donnerstagabend riefen Anwohner aus Rübenach die Polizei, da mehrere Jugendliche mit Glasflaschen werfen und Passanten anpöbeln würden. Die erste Streife vor Ort konnte in der Grünwies dann 4 junge Männer im Alter von 17 bis 24 Jahren antreffen. Die zeigten sich jedoch sehr aggressiv und renitent gegenüber den Einsatzkräften indem sie diese sogar schlagen wollten. Ein Schlag gegen eine Polizeibeamtin konnte abgeblockt und weitere Angriffe durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Es wurden weitere Streifen zur Unterstützung hinzugezogen. Bei den Randalierern wurde Diebesgut und Betäubungsmittel sichergestellt. Alle Personen wurden im Anschluss dann mit auf die Wache genommen und der Älteste durfte eine angeordnete Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die jungen Herren erwarten nun diverse Anzeigen, u.a. wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, Diebstahl, Beleidigung und Körperverletzung.


Polizeipräsidium Koblenz

Sachbeschädigung an PKW

In der Zeit von Sonntag, 13.01.2019, 20:00 Uhr, bis Montag, 14.01.2019, 14:00 Uhr, wurde an einem in Bad Ems, Carl-Heyer-Straße, ordnungsgemäß geparkten PKW Daimler-Benz, die komplette Beifahrerseite durch bisher unbekannte(n) Täter zerkratzt. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wendet sich bitte an die Polizei Bad Ems, Tel.: 02603 9700.

Zeugen gesucht!

Bereits am Montag, den 14.01.19, wurde einem Verkehrsteilnehmer aus der Verbandsgemeinde Bad Ems, im Tatzeitraum von 10:00 - 10:45 h, sein ordnungsgemäß abgestellter PKW Renault Espace, in der Römerstraße, durch unbekannte(n) Täter im Bereich der Beifahrerseite massiv verkratzt. Hierdurch entstand ein Sachschaden von ca. 1500 EUR. Wer kann Angaben zum Sachverhalt machen? Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Bad Ems.

Polizeiinspektion Bad Ems

Personentransport

Nichtgenehmigter Personentransport mit Sprinterbus gestoppt und ca. 60 Kg ungekühltes Frischfleisch sichergestellt

Bei einer Kontrolle am Mittwoch, 16.01.2019 auf einer Rastanlage in der Nähe von Montabaur, eines in Süddeutschland zugelassenen Kleinbusses werden durch Beamte der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz insgesamt 7 Insassen angetroffen, die aus ihrer Heimat in Südosteuropa nach Essen fahren wollen.

Die Überprüfung führt zu der Feststellung, dass es sich um eine nicht genehmigte Personenbeförderung handelt. Der technische Zustand des Fahrzeuges ist erschreckend, da die Bremsleitungen durchgerostet sind, eine Scheinwerferhalterung ist gebrochen, der Rahmen ist teilweise durchgerostet und der Motor hat einen Defekt mit der Folge, dass bereits am Zylinderkopf massiv Diesel austritt und auf den heißen Auspuff tropft.

In diesem Fahrzeug werden, wie schon häufiger festgestellt, Plastiktüten mit ca. 60 kg Frischfleisch aufgefunden. Aus Gründen der Seuchengefahr darf Frischfleisch so nicht transportiert werden. Dazu kann anhand von Tankbelegen festgestellt werden, dass die Fahrt bereits vor 23 Stunden in Südosteuropa begonnen hat. Eine technische Untersuchung bei einer Kfz-Prüfstelle wird mit dem Ergebnis "verkehrsunsicher" abgeschlossen. Die HU-Plaketten werden von den Kennzeichen entfernt, das Fahrzeug wird sofort aus dem Verkehr gezogen und die Weiterfahrt untersagt.

Das Fleisch wird sichergestellt und fachgerecht entsorgt. Es werden gegen den Fahrer, den Veranlasser der Personenbeförderung und den deutschen Fahrzeughalter entsprechende Anzeigen vorgelegt und Sicherheitsleistungen in Höhe von 1.000 EUR einbehalten.

Verkehrsdirektion Koblenz

Tanker kollidiert mit zwei Schiffsanlegern in Speyer

Ein flussaufwärts fahrendes leeres Tankschiff stieß am Dienstag gegen 23:45 Uhr infolge eines nautischen Fahrfehlers des Schiffsführers kurz unterhalb der Salierbrücke bei Speyer mit dem Bug gegen einen am Ufer befestigten Fahrgastschiffsanleger und drückte diesen an Land. Beim anschließenden Rückwärtsfahren geriet der 86 Meter lange Tanker mit dem Heck in die Befestigungskette des unterhalb gelegenen Stadtsteiger, drehte sich mit der Strömung um seine eigene Achse und blieb schließlich mit seinem backbordseitigen Heck an einem Poller des Stadtsteiger Bug zu Tal hängen. Der Sachschaden am Tankschiff wird auf ca. 10.000,-- Euro, am total zerstörten Stadtsteiger auf ca. 100.000,-- Euro und an dem zweiten Steiger auf ca. 8.000,-- Euro geschätzt.. Gegen 02:30 Uhr touchierte ein flussabwärts fahrendes leeres Tankmotorschiff an der Unfallstelle den Bug des Havaristen. Da dieser Tanker weiter fuhr, wurde er in Mannheim zwecks Unfallaufnahme durch die Wasserschutzpolizei aufgestoppt. Heute Morgen wurde das havarierte Tankschiff in den Hafen Speyer zur Schiffswerft Speyer geschleppt. Die Wasserschutzpolizei Germersheim erteilte dem Havaristen bis zur Reparatur ein vorläufiges Weiterfahrverbot. Während der Bergung wurde die Schifffahrt durch die Wasserschutzpolizei Germersheim im Bereich Speyer kurzzeitig gesperrt. Bei beiden Havarien wurden keine Personen verletzt.

Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik
WSP-Station Germersheim

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