Mittwoch, 29. Januar 2020

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Feuerwehr findet schwer verletzten Mann mit Stichverletzungen

Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Westerburg / Westerwaldkreis (ots) - Am Samstag, um 04:15, wird durch die Rettungsleitstelle ein Wohnhausbrand in der Stadt Westerburg, in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Eintreffende Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei finden im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses eine durch Brand beschädigte Fußmatte und eine angebrannte Wohnungstür vor. Im direkten Bereich des Brandes wird ein Mann mit Stichverletzungen im Unterbauch mit starken Blutungen festgestellt. Die schwer verletzte Person wurde evakuiert und durch einen Notarzt vor Ort versorgt, eine Befragung war durch den starken Blutverlust nicht möglich. Die Freiwillige Feuerwehr vermutete, dass es in der Wohnung hinter der Tür weiterbrennen, während die polizeiliche Vermutung dahinging, dass sich möglicherweise der Messerstecher in der Wohnung befinden könnte. Auf Klingeln und Klopfen wurde nicht geöffnet. Bei unmittelbarer Notöffnung der Tür durch die FFW zur Brandbekämpfung wurde die Tür sofort von innen wieder zugedrückt. Bei zweiter Öffnung und Eindringen der Polizeikräfte in die Wohnung kam ein Mann aus dem dunklen Flur mit erhobenem Arm in aggressiver Weise auf die Einsatzkräfte zu. Diese riefen sofort: Halt! Stehenbleiben Polizei! Da von einem Angriff, gegebenenfalls mit Messer, ausgegangen werden musste, wurde die Person zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei und bei Verbringung aus der verqualmten Wohnung leistete der 50-jährige Mann teils erheblichen Widerstand, der mit einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden musste. Der Mann erlitt hierbei leichte Verletzungen (Schürfwunden, Prellungen). Nach Lageberuhigung kann durch Anwohnerbefragung und Spurenlage festgestellt werden, dass der im Flur aufgefundene Verletzte sich bei Übernachtung als Gast in einer Nachbarwohnung die Stichwunden vermutlich selbst zugefügt hatte. Anschließend schleppte er sich in den Flur und rief um Hilfe. Da ihn niemand hörte, setzte er die Fußmatte der gegenüberliegenden Wohnung in Brand, um die Feuermelder zu aktivieren. Dies alles blieb vom Inhaber dieser Wohnung unbemerkt, bis dessen Wohnungstür notgeöffnet wurde. Warum sich der Mann auch bei Erkennen der Einsatzkräfte derartig aggressiv verhielt, konnte in der angespannten Situation nicht geklärt werden. Die eingesetzten Polizeibeamte blieben unverletzt. Der Verletzte wurde im Krankenhaus notoperiert und ist zur Zeit stabil. Eine am Sonntag erfolgte Erstbefragung von ihm ergab, dass er sich die Stiche selbst beigebracht hatte, weil er psychische Probleme habe.

Polizeiinspektion Westerburg, Tel.: 02663 / 98 050

Brand eines Mehrfamilienhauses mit Verletzten

Siershahn (ots) - Am heutigen Montag wurde gegen 09.55 Uhr der Brand eines Mehrfamilienhauses in der Kirchstraße gemeldet. Im Gebäude sollen sich noch Menschen befinden. Es wurden alle Rettungskräfte umgehend verständigt und vor Ort konnte dann eine starke Rauchentwicklung in der obersten Wohnung festgestellt werden. Die 33-jährige Bewohnerin und ihre beiden 11 und 15 Jahre alten Töchter wurden mit Verdacht einer Rauchintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Gebäudesubstanz ist nicht beeinträchtigt, aber die Wohnung komplett verrußt. Nach ersten Ermittlungen kann ein technischer Defekt eines Haushaltsgerätes nicht ausgeschlossen werden. Die genauen Ermittlungen wurden von der Kriminalinspektion Montabaur übernommen und dauern noch an.

Kriminalinspektion Montabaur

Miellen - schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

B 260 Miellen - Lahnstein (ots) - Soeben wurde der Polizeiinspektion Bad Ems ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 260 (Bäderstraße) zwischen Miellen und Lahnstein gemeldet. Nach ersten Meldungen prallte ein PKW gegen einen Baum, der Fahrer wurde dabei eingeklemmt. Die Streifen der Inspektionen Bad Ems und Lahnstein sind auf der Anfahrt. Näheres ist derzeit nicht bekannt, auch nicht, ob und wie lange die Bundesstraße gesperrt werden muss.

Polizeiinspektion Bad Ems

Burgschwalbach - Sachbeschädigung

Burgschwalbach (ots) - Im Zeitraum zwischen Freitag (13.07., 20 Uhr) und Samstag (14.07., 09 Uhr) wurde durch bislang Unbekannte(n) die Tür einer Lagerhütte beschädigt. Das Häuschen steht im Märchenwald von Burgschwalbach. Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, ihre Beobachtungen der PI Diez mitzuteilen.

Polizeiinspektion Diez

Unfall auf der B 9 - Polizei sucht Zeugen

Koblenz (ots) - Unfall auf der B 9 - Polizei sucht Zeugen Am vergangenen Samstagabend, 14. Juli 2018, kam es kurz hinter der Abfahrt Koblenz-Bubenheim zu einem Unfall auf der B 9.

Da beide beteiligten Autofahrer unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang machen, sucht die Koblenzer Polizei nun unabhängige Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Was ist passiert?

Gegen 19.10 Uhr war der Fahrer eines grauen Daimler-Benz mit Koblenzer Kennzeichen auf der B 9 in Richtung Bonn unterwegs. Nach eigenen Angaben fuhr er auf dem linken der beiden Fahrspuren und wollte gerade an einem schwarzen Audi A 6, ebenfalls mit KO-Kennzeichen, vorbeifahren. Der Audi-Fahrer habe daraufhin beschleunigt und wich noch vor dem Mercedes nach links aus, um einen VW Tiguan zu überholen.

Bei diesem Fahrmanöver stieß der Audi seitlich gegen Daimler und drückte diesen gegen die Mittelschutzplanke.

Der Fahrer des Audi schilderte bei der Unfallaufnahme einen anderen Hergang. Demnach sei der Mercedes-Fahrer zunächst noch hinter ihm auf dem rechten Fahrstreifen gefahren. Als er den Tiguan mit seinem Audi überholen wollte, sei der Daimler-Fahrer ebenfalls auf den linken Fahrstreifen ausgewichen und wollte auch ihn noch überholen.

Hierbei kam es dann zu dem Zusammenstoß, bei dem beide Fahrzeuge so stark beschädigt wurden, dass ein Schaden von rund 8.000 Euro entstand. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Polizeiinspektion Koblenz 2 bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0261/1032911 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu melden.

Polizeipräsidium Koblenz

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