Montag, 06. Juli 2020

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Seniorin vertreibt Einbrecher

Am Samstagmorgen, gegen 02:30 Uhr, verschaffte sich ein Einbrecher Zugang zu einem Anwesen in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bergstraße. Nachdem er die Terrassentür mit einem Stein eingeworfen hatte, begab er sich zu den Räumlichkeiten im Obergeschoss. Zu diesem Zeitpunkt schlief die 70 jährige Großmutter zusammen mit ihren drei Enkeln, im Alter von zwei bis neun Jahren, gemeinsam in einem Schlafzimmer. Die Oma passte während der Abwesenheit der Hauseigentümer auf ihre Enkelkinder auf. Durch ein Geräusch geweckt und dem Täter plötzlich gegenüber stehend, schrie sie diesen lautstark an. Die Person flüchtete daraufhin, gefolgt von der mutigen Oma, ins Erdgeschoss, öffnete hier ein Fenster und sprang ins Freie. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief leider erfolglos. Ob der Täter zuvor etwas entwendet hatte, konnte bei der Anzeigenaufnahme noch nicht geklärt werden.

Zeugenhinweise erbittet die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler unter der Rufnummer: 02641-9740.

Trunkenheit im Straßenverkehr

Am Samstagmorgen, gegen 00:45 Uhr, wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Heerstraße, bei einem 36 jährigen PKW Fahrer Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,12 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde sein Führerschein sichergestellt.

Fahren unter Drogeneinfluss In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden im Rahmen von mobilen Verkehrskontrollen bei zwei PKW Fahrern Anzeichen für Drogenkonsum festgestellt. Die durchgeführten Schnelltests reagierten positiv auf die Einnahme von Betäubungsmitteln. Dem 23 und 39 jährigen Fahrzeugführern wurde jeweils eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler, 02641-9740

Drei Täter nach Einbruch zu Fuß flüchtig

Am Freitag, 18.01.2019, ereignete sich gegen 18.40 Uhr ein Einbruch in ein Wohnhaus in der Töpferstraße. Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde zunächst ein dunkler PKW VW Golf bemerkt, welcher auffallend langsam durch die Straßen fuhr. Aus der Dunkelheit kamen zwei Personen zu dem Fahrzeug gelaufen und stiegen hastig ein. Als die drei Insassen den Passanten bemerkten, flüchteten sie zunächst mit dem VW Golf, ließen das Fahrzeug jedoch in der Krugbäckerstraße stehen und flüchteten weiter zu Fuß. Der Zeuge verständigte sofort die Polizei Montabaur und Höhr-Grenzhausen. Es wurde sofort eine intensive Fahndung mit Unterstützung des Polizeihubschraubers, ausgerüstet mit Wärmebildkamera und eines Diensthundeführers durchgeführt. Während der Fahndung wurde der Einbruch in das Wohnhaus Töpferstraße gemeldet. Der zurückgelassene PKW wurde sichergestellt. Trotz der intensiven Fahndung wurden die drei Personen nicht mehr gesichtet. Hinweise bitte an die Kriminalinspektion Montabaur.


Polizeidirektion Montabaur

Zeugenaufruf nach Körperverletzung in der Silvesternacht

Nicht unerhebliche Verletzungen erlitt ein 26-jähriger Koblenzer bei einer Auseinandersetzung in der Silvesternacht. Der hiermit einhergehende Krankenhausaufenthalt war dann auch mit ein Grund, warum der Sachverhalt erst jetzt der Polizei bekannt wurde. Demnach wurde der Geschädigte gegen 03:30 Uhr im Bereich des Dönerladens im Altengraben von zwei bislang unbekannten Tätern zunächst angepöbelt und im weiteren Verlauf auch geschlagen und getreten. Erst nach dem Eingreifen von Passanten durch lautes Zurufen ließen die Täter von dem am Boden liegenden Geschädigten ab. Mutmaßlich die gleichen Passanten halfen dem Geschädigten dann auch im Anschluss hieran. Diese Passanten sowie evtl. weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der PI Koblenz 1 unter der Telefonnummer 0261 103-2510 in Verbindung zu setzen.


Polizeipräsidium Koblenz

Nach der Party weint der Jeck, Alkohol - Unfall - Lappen weg!

Helau, Olau, Alaaf: Polizei Koblenz warnt vor "Alkoholfahrten" an Karneval

In den kommenden Tagen beginnt im Großraum Koblenz das närrische Treiben rund um den Karneval. Diverse Kappensitzungen stehen in der gesamten Region auf dem Programm.

Auch die Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums gehen gut vorbereitet in diese Zeit und sind an allen Tagen mit einer starken Präsenz für die Bürgerinnen und Bürger da. Da in der närrischen Zeit erfahrungsgemäß ausgiebig gefeiert und auch getrunken wird, werden verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt. Denn: Bei Alkohol am Steuer hört der Spaß auf.

Daher weist das Polizeipräsidium Koblenz vor den "tollen Tagen" nochmals auf einige Dinge hin, die der allgemeinen Verkehrssicherheit dienen:

- Wer an den närrischen Tagen Autofahren muss, sollte am besten ganz auf Alkohol verzichten. Denn die Folgen bei Fahrten und besonders bei Unfällen unter Alkoholeinfluss sind regelmäßig schwerwiegend. Schon der Genuss geringer Mengen Alkohol kann zur Fahruntüchtigkeit führen. Dies kann bereits mit 0,3 Promille gegeben sein. Kommen noch Ausfallerscheinungen hinzu, macht sich der Autofahrer bereits strafbar, was ihn neben empfindlichen Geldstrafen auch den Führerschein kostet.

Die Polizei rät daher zum "Null Komma Null Risiko" und appelliert an die Autofahrer nach karnevalistischen Veranstaltungen mit entsprechendem Alkoholgenuss das Fahrzeug stehen zu lassen.

Nicht nur Alkoholgenuss birgt Risiken im Straßenverkehr. Zunehmend ahndet die Polizei auch Fahrten unter dem Einfluss verbotener Drogen wie etwa Cannabis, "Speed" oder Ecstasy. Alle rheinland-pfälzischen Polizeibeamtinnen und -beamten sind in der Erkennung einer Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr besonders geschult. Auch hier drohen empfindliche Geldbußen, der Verlust der Fahrerlaubnis und eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Hier die Tipps der Polizei:

   - Klären Sie schon vor dem Besuch der Veranstaltungen ab, wie Sie 
     sicher und wohlbehalten nach Hause kommen. 
   - Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen. 
   - Steigen Sie nie zu Personen ins Fahrzeug, wenn der Fahrer / die 
     Fahrerin Anzeichen von Alkohol- oder Drogeneinfluss zeigen. 
   - Am nächsten Morgen sollten Sie die Gefahren von Restalkohol 
     nicht unterschätzen. Zu viel Alkohol am Vorabend kann zur Folge 
     haben, dass Sie auch nach wenigen Stunden Schlaf noch nicht 
     fahrtüchtig sind, da der Körper durchschnittlich nur etwa 0,1 
     Promille pro Stunde abbaut. 

Polizeipräsidium Koblenz

Sonderkontrollen der Polizei - Zwei Festnahmen

Erneut führte die Polizei an der Rheinschiene am Donnerstag (27.01.2019) von nachmittags bis in die späten Abendstunden verstärkt Personenkontrollen an öffentlichen Orten (Bahnhöfe, Parks, Spielhallen etc.) durch. Die letzten Sonderkontrollen dieser Art fanden Ende November statt. Neben Kräften der Polizei Remagen waren auch Beamte der Kripo Mayen, der Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei im Einsatz. Eine Staatsanwältin begleitete die Maßnahmen vor Ort. Hauptziel der Maßnahme war das Feststellen von Drogendelikten. Insgesamt wurden in den Ortschaften Remagen, Sinzig und Bad Breisig über 100 Personen einer Überprüfung unterzogen. Am Bahnhof Remagen wurden zwei Personen angetroffen, die per Haftbefehl gesucht wurden - eine 26-jährige Frau, bei der eine Bestrafung wegen Einbruchsdiebstahl anstand und ein 28-Jähriger, der wegen ständigem "Schwarzfahren" verurteilt worden war. Beide Personen wurden der JVA Koblenz zugeführt. Bei 8 Personen im Altersspektrum von 20 bis 30 Jahren wurden verbotenen Drogen festgestellt. Gegen diese wurden Strafverfahren eingeleitet. Weitere Kontrollmaßnahmen werden auch in Zukunft durch die Polizei durchgeführt.

Polizeiinspektion Remagen

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