Montag, 17. Juni 2019

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Südosteuropäisches Kleinbus-Gespann stillgelegt

Gefälschter Führerschein, illegale Personenbeförderung und Fahrzeuge in desolatem technischen Zustand

Am Montag, 03.06.2019 gegen 09:30 Uhr kontrollierte die Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrsdirektion Koblenz auf der BAB 3, Rastplatz Landsberg an der Warthe erneut ein Kleinbus-Gespann aus dem südosteuropäischen Raum.

Neben dem Fahrer und dem Halter befand sich noch eine weitere Person im Kleinbus. Die Personen waren auf dem Weg in die Niederlande.

Es wurde festgestellt, dass eine nicht genehmigte grenzüberschreitende Personenbeförderung vorlag. Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug zum Kontrollzeitpunkt bereits circa 23 Stunden gelenkt wurde. Diesbezügliche Lenk- und Ruhezeiten wurden nicht nachgewiesen.

Der Kleinbus, welcher ursprünglich zur Güterbeförderung gebaut war, war nachträglich mit Fahrgastsitzen ausgerüstet worden. Doch nicht nur, dass die nachträglich eingebauten Sitze und Sicherheitsgurte mehr als mangelhaft befestigt waren, der gesamte technische Zustand der Fahrzeuge gab den Kontrolleuren zu denken.

Das Gespann wurde bei einer Prüforganisation vorgeführt. Dort waren neben dem unvorschriftsmäßigem Einbau von Sitzen und Gurten noch erhebliche Durchrostungen an Rahmenteilen und Achsbefestigungen, eine insgesamt mangelhafte Bremsleistung, Ölverlust an Motor und Getriebe und unzulässige Schweißarbeiten an der Anhängerdeichsel sowie diverse weitere Mängel festzustellen. Insbesondere der Kleinbus zeigte Mängel, die zu einer unmittelbaren Verkehrsgefährdung hätten führen können. Das Urteil des Prüfers: Verkehrsunsicher. Das Gespann wurde direkt stillgelegt und sowohl Zulassungsbescheinigungen, als auch Kennzeichen zur Verhinderung einer weiteren Nutzung eingezogen. Gegenüber Fahrer und Fahrzeughalter wurden Bußgeldverfahren eingeleitet und Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt über 1.700 EUR angeordnet.

Das insgesamt negative Bild wurde noch abgerundet, da bei dem Fahrzeughalter, welcher das Fahrzeug bisher augenscheinlich regelmäßig für Personenbeförderungen einsetzte, ein gefälschter Führerschein aufgefunden wurde. Eingehende Recherchen ergaben, dass dieser bereits vor ungefähr einem halben Jahr in Bayern angezeigt wurde, als er dort einen gefälschten Führerschein bei einer Kontrolle vorlegte. Der Führerschein wurde seinerzeit in Bayern sichergestellt, jedoch existierte wohl noch ein Duplikat der Fälschung. Auch dieses wurde jetzt sichergestellt und zusätzlich ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Verkehrsdirektion Koblenz

Betrunken auf dem Motorrad

Über die Gefährlichkeit für andere und auch für sich selbst machte sich ein 53-järiger Mann aus Andernach keine Gedanken als er am Sonntagabend gegen 22:30 Uhr betrunken mit seinem Motorrad in Koblenz unterwegs war. Einer Streifenwagenbesatzung fiel der Motorradfahrer wegen seiner unsicheren Fahrweise im Stadtgebiet auf. Natürlich wurde er angehalten und kontrolliert. Im Ergebnis stellten die Polizeikräfte bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von über einem Promille fest. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Brennende Müllbehälter

In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannten wieder einige Müllbehälter in Koblenz. Im Einzelnen brannte es in der Max-Bär-Straße, in der Fritz-Michel-Straße, Im Kreuzchen und in der Fritz-Zimmer-Straße. Die Berufsfeuerwehr Koblenz war im Einsatz und löschte die Feuer. Hinweise zu den Bränden nimmt die Polizei unter der 0261 103-2911 entgegen.

Portemonnaie geraubt...

Am frühen Sonntagmorgen gegen 04:00 Uhr wurde einem 46-jährigen Mann von einem unbekannten Täter das Portemonnaie geraubt. Zuvor war der 46-Jährige in einer Gaststätte in der Koblenzer Altstadt und un-terhielt sich dort noch mit dem Täter. Zusammen gingen sie in Richtung Moselufer. Plötzlich und total überraschend zog der Täter den Mann ins Gebüsch, schlug mehrmals auf ihn ein und raubte die Geldbörse. Anschließend flüchtete er in Richtung Mosel. Hinweise bitte an die Polizei Koblenz unter der 0261 103-0

Fahrradfahrer stürzte...

Am späten Samstagabend, gegen 23:00 Uhr, befuhr ein 27-jähriger Mann mit seinem Fahrrad die Arenberger Straße hier in Koblenz. Dabei fuhr er auf dem Fußweg bergab. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über das Fahrrad. Er dürfte viel zu schnell gefahren sein. Als er versuchte mit der Vorderradbremse seine Geschwindigkeit zu reduzieren flog er über den Fahrradlenker nach vorne und verletzte sich am Arm. Er musste mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte die Streifenwagenbesatzung fest, dass der 27-Jährige unter Alkoholeinfluss stand.

Auseinandersetzungen

Am Freitagabend,gegen 22:20 Uhr, wurde die Polizei Koblenz in die Douquéstraße gerufen. Hier wurde ein 47-Jähriger von zwei unbekannten Männern angegriffen und ins Gesicht geschlagen. Anschließen flüchteten die Täter.

Am Samstagnachmittag gegen 15:25 Uhr stellte eine Polizeistreife auf dem Bahnhofsplatz hier in Koblenz zwei Männer fest, welche aufeinander einschlugen. Nachdem die beiden von der Polizei getrennt wurden stellte sich heraus, dass es einen Tag zuvor schon einmal eine Auseinandersetzung gab und das erneute Zusammentreffen wieder eskalierte. Gegen beide wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzungen nahm die Polizei in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 02:00 Uhr in einer Koblenzer Diskothek auf. Hier gerieten zwei junge Männer in Streit und es kam zu Schlägen und leichten Verletzungen.

Gefährliche Körperverletzung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und eine Widerstandshandlung durch einen 23-Jährigen in Koblenz

Am späten Freitagnachmittag, gegen 18:00 Uhr, kam es in Koblenz-Ehrenbreitstein zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 23-jähriger Mann aus Koblenz riss einen 81-jährigen Fahrradfahrer zu Boden. Dann schlug und trat er mehrmals auf den am Boden liegenden Senior ein. Durch einen Zeugen wurde die Polizei gerufen. Der 23-Jährige flüchtete beim Eintreffen der Polizeistreife. Dennoch gelang es den jungen Mann festzunehmen als er in einen Hausflur verschwinden wollte. Dabei biss er einem Polizeibeamten in den Arm. Insgesamt sechs Polizeibeamte waren nötig um dem Mann in einem Krankenhaus eine Blutprobe zu entnehmen. Aufgrund seiner extremen Aggressivität wurde er in eine Fachklinik eingeliefert. Das Gericht erließ einen U-Haftbefehl. Nun sitzt der 23-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Polizeipräsidium Koblenz

Einbruch in Supermarkt

Am frühen Montagmorgen wurde die Polizei zu einem Discounter in einem Gewerbegebiet in Polch gerufen. Ein Sicherheitsunternehmen hatte in der Hauswand des Supermarktes ein Loch vorgefunden. Die daraufhin alarmierten Beamten der Polizei Mayen konnten kurze Zeit später feststellen, dass wohl ungebetene Gäste diesen Zugang geschaffen hatten. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte aber kein Einbrecher vorgefunden werden. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern an.

Polizeidirektion Mayen

Sportboot auf dem Rhein gekentert

Am Sonntag, den 02.06.2019 gegen 12:00 Uhr kenterte auf dem Rhein bei Assmannshausen ein mit einer Person besetztes Sportboot (kleineres Konsolenboot). Der Sportbootfahrer befand sich außerhalb der Fahrrinne in der Talfahrt. Hierbei überfuhr er eine leicht überspülte Buhne (Kribbe), kenterte und ging über Bord. Durch die alarmierten Rettungskräfte konnte er unverletzt gerettet werden. Das mit Wasser vollgelaufene Boot wird voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages geborgen. Neben der Wasserschutzpolizei Bingen und Rüdesheim waren noch die Freiwillige Feuerwehr, die DLRG und Beamte der Polizeiinspektion Bingen im Einsatz.

WSP-Station Bingen

Betrug zum Nachteil von Taxifahrer, Beleidigung von Polizeibeamten

Am Morgen des 01.06.2019, um 00:40 Uhr ersuchte ein Taxifahrer um polizeiliche Hilfe. Er hatte zuvor zwei Fahrgäste nach Feldkirchen befördert, die am Zielort das Taxi einfach verlassen hätten, ohne zu zahlen. Der geprellte Taxifahrer verfolgte die beiden jungen Männer, bis die Polizei eintraf. Gegenüber den Beamten verhielten sich die beiden alkoholisierten Beschuldigten, 21 und 24 Jahre alt, sehr unkooperativ, aggressiv und provokant. Beide waren bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, dem 21jährigen ist zudem aufgrund gerichtlicher Verfügung untersagt, berauschende Mittel zu sich zu nehmen. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens wurden sie in Gewahrsam genommen und verbrachten die Nacht zwecks Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.

Polizeiinspektion Neuwied/Rhein

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