Montag, 02. August 2021

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Bei Verkehrsunfall Fußgänger schwer verletzt

Neuwied - Ein Fahrzeug der Sprinterklasse befuhr am 20.07.2021 gegen 10:25 Uhr den Roderweg rückwärts, da er nicht wenden konnte. Hierbei übersah der 58 jährige Fahrer einen querenden Fußgänger. Beim Unfall wurde der 69 jähriger Fußgänger verletzt. Er musste stationär im Krankenhaus verbleiben. Der Fußgänger schob einen Kinderwagen. Das Kleinkind blieb unverletzt.

Polizeidirektion Neuwied/Rhein

Einsatzkräfte im Katastrophengebiet

Die Polizei ist ununterbrochen mit einer hohen Zahl von Einsatzkräften im Katastrophengebiet...

Die Polizei ist bereits seit Beginn der Flut am späten Mittwochabend, den 14. Juli 2021 durchgehend mit sehr starker Kräftepräsenz im Einsatzraum. Hierbei werden wir von anderen Bundesländern und der Bundespolizei unterstützt.

Die Polizei ist in allen Orten im gesamten Katastrophengebiet Tag und Nacht präsent und für die Menschen dort ansprechbar.

Es liegen uns Informationen vor, wonach Fahrzeuge mit Lautsprecher unterwegs sind, die Ähnlichkeiten mit polizeilichen Einsatzfahrzeugen haben. Über die Lautsprecher wird wahrheitswidrig verbreitet, dass die Polizei, Hilfs- und Rettungskräfte die Anzahl der Einsatzkräfte reduziert.

Das ist eine Falschmeldung!!!

Die Polizei reduziert die Anzahl der Einsatzkräfte nicht und befindet sich weiterhin ohne Unterbrechung im Katastrophengebiet.

Polizeipräsidium Koblenz

Keine "Plünderungen" im Kreis Ahrweiler

In den sozialen Medien häufen sich die Meldungen über sogenannte "Plünderungen" in der Krisenregion im Landkreis Ahrweiler. Die Polizei kann diese Informationen nicht bestätigen. Jedem Hinweis und jeder Meldung in dieser Sache sind die nach wie vor mit starker Präsenz im Einsatzraum befindlichen Kräfte nachgegangen.

Es kam demnach in den letzten Tagen lediglich vereinzelt zu strafbaren Handlungen im Zusammenhang mit Eigentumsdelikten. Die eingehenden Meldungen über verdächtige Personen an den beschädigten Gebäuden des Krisengebiets konnten oftmals vor Ort nicht bestätigt werden, da sich diese berechtigt dort aufhielten. Die Polizei setzt alles daran, dass die Hilflosigkeit der Betroffenen vor Ort, die oft alles verloren haben, nicht von Kriminellen ausgenutzt wird. Wir sind weiter mit starker Präsenz im Krisengebiet. Eine Reduzierung der Kräfte erfolgt ausdrücklich nicht.

Insgesamt ziehen die Einsatzkräfte ein sehr positives Fazit über das vorbildliche Verhalten der Bürger.

Polizeipräsidium Koblenz

Verkehrsbeeinträchtigungen Stadtgebiet Sinzig

Im Stadtgebiet Sinzig kommt es weiterhin zu Verkehrsbeeinträchtigungen infolge der Straßensperrungen. Sowohl die B 266 nach Bad Bodendorf als auch die Ahrbrücke in der Kölner Straße sind infolge der Unwetterkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen worden und momentan nicht befahrbar. Die Einsatzkräfte im Dienstgebiet haben eine Sondergenehmigung, um ein rasches Durchkommen zum Einsatzort zu gewährleisten und schnell vor Ort Hilfe leisten zu können.

Wir bitten um Verständnis, dass aktuell Umwege in Kauf genommen werden müssen, bis die Brücken wieder gefahrlos für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden können. Eine Übersicht über die momentanen Verkehrsbeeinträchtigungen finden Sie hier:

   - A61 Kreuz Meckenheim bis Türnich gesperrt
   - A61 Fahrbahnverengung (einspurig) zwischen Rastplatz Goldene 
     Meile und Dreieck Sinzig
   - A 571 Löhndorf bis Ehlingen gesperrt
   - B9 Ahrbrücke Sinzig vollgesperrt
   - L82/Kölner Straße Sinzig gesperrt
   - B266 ab Sinzig bis Heimersheim gesperrt
   - B257 ab Adenau bis Ahrbrück, sowie an Altenahr vorbei bis 
     Kalenborn gesperrt
   - B258 NRW bis Müsch gesperrt
   - L73 Antweiler bis Schuld gesperrt
   - L76 NRW bis Kreuzberg gesperrt
   - L85 Kesseling bis Niederheckenbach gesperrt
   - L90 Herschbach bis Kesseling gesperrt
   - K29 Ahrbrück bis Lind gesperrt. 
Polizeipräsidium Koblenz

Aufgeklärter Diebstahl zum Nachteil einer 81 jährigen Frau

Am Nachmittag des Sonntag, 18.07.21 kam es in Rheinbrohl zu dem Diebstahl einer Geldbörse zum Nachteil einer 81 jährigen Frau. Die Geschädigte hatte zuvor eine flüchtige Bekannte in ihre Wohnung gelassen. Sie kannte weder den Namen der Frau, noch den Wohnort. In der Wohnung nutzte die Täterin dann einen Augenblick der Unaufmerksamkeit des arglosen Opfers aus und stahl die Geldbörse. Unmittelbar danach verabschiedete Sie sich hastig von der Seniorin.

Sehr schnell bemerkte diese dann den Diebstahl und informierte die Polizei in Linz. Gemeinsam mit ihrer zwischenzeitlich eingetroffenen Enkelin gab Sie eine Beschreibung der Beschuldigten ab, über Zeugen und interne Ermittlungen gelang es, die Täterin zu identifizieren. Nach Sachvortrag folgte die Staatsanwaltschaft dem Antrag der Polizei und ermöglichte eine Durchsuchung der Wohnung der 52 jährigen polizeibekannten Frau. Hier konnte das Diebesgut schließlich aufgefunden, sichergestellt und der Geschädigten übergeben werden. Die Beschuldigte erwartet nun ein Strafverfahren.

Polizeiinspektion Linz/Rhein

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