Friday, 24. January 2020

Letztes Update:06:36:20 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Tatklärung von zwei schweren Raubüberfällen aus 2015

Verurteilungen zu langjährigen Haftstrafen

Am 29.09.2015 ereignete sich in Remagen ein schwerer Raubüberfall in einer Wohnung zum Nachteil einer damals 51-jährigen Geschädigten. Gegen 02:30 Uhr drangen vier rumänische Täter gewaltsam ins Anwesen ein, überwältigten die Geschädigte und fesselten diese mit Kabelbindern an Händen und Füßen. Des Weiteren deuteten die Täter an, ihr die Kehle durchzuschneiden. Der Haupttäter versetzte der Geschädigten zudem mehrere Faustschläge ins Gesicht. Aus dem Tresor wurde seinerzeit eine hohe Summe an Bargeld entwendet. Die Geschädigte konnte sich noch selbst aus der Fesselung befreien und die Polizei verständigen.

Zwei Tage vor dieser Tat kam es in Nieder-Olm bei Mainz ebenfalls zu einem brutalen Raubüberfall in Wohnung mit gleichem Modus Operandi.

Der Remagener Fall ist damals aufgrund des Tatzusammenhangs zur weiteren Bearbeitung nach Mainz abgegeben worden. Durch intensive Ermittlungsarbeit einer eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe der Kriminaldirektion Mainz konnten die vier rumänischen Täter identifiziert und Haftbefehle erwirkt werden. Drei der Täter wurden bereits im Jahr 2017 nach Deutschland überstellt und vom Landgericht Mainz für die beiden Raubüberfälle in Nieder-Olm und Remagen verurteilt. Die Auslieferung des vierten Täters erfolgte erst im Jahr 2019. Dieser konnte vor wenigen Wochen vom Landgericht Mainz zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 7 Jahren und 9 Monaten verurteilt werden, wodurch der Fall nochmal in den aktuellen Fokus gerückt ist. Insgesamt verhängte das zuständige Landgericht in Mainz für die vier rumänischen Täter Gesamtfreiheitsstrafen von 30 Jahren und 9 Monaten!

Kriminalinspektion Mayen

Zwei verletzte Fußgänger bei Zusammenstoß mit einem Pkw

Am Dienstag, den 14.01.20, gegen 17.10 Uhr wollte ein 85-jähriger Pkw-Fahrer von der Karl-von-Ehrenwall-Allee nach links auf die Friedrichstraße in Richtung Wilhelmstraße einbiegen. Hierbei übersah er im Einmündungsbereich zwei von rechts kommende Fußgänger und kollidierte mit diesen. Durch den Zusammenstoß kamen die Fußgänger, ein Ehepaar, zu Fall und zogen sich leichte Verletzungen im gesamten Körperbereich zu. Beide wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus Bad Neuenahr verbracht. Im Einmündungsbereich ist der Verlauf des Gehwegs auf der Straße aufgezeichnet, so dass der Fußgängerverkehr gegenüber dem fließenden Verkehr bevorrechtigt ist.

Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler

Trickdiebin in Koblenz unterwegs

Ein Ehepaar wurde am gestrigen Montag, 13.01.2020 gegen 17.30 Uhr, Opfer einer Trickdiebin. Beide saßen im Außenbereich einer Bäckerei am Altlöhrtor, als eine Frau an ihrem Tisch erschien. Die Frau, bettelte um Geld und hielt dem Mann einen handgeschriebenen Zettel direkt vors Gesicht. Anschließend entfernte sich die Frau, augenscheinlich südosteuropäischer Herkunft, schnellen Schrittes. Nun stellte das Ehepaar fest, dass die Frau ein I-Phone, welches auf dem Tisch abgelegt war, an sich genommen hatte. Das Handy hat einen Wert von rund 1600 Euro.

Fußgängerin in Koblenz von Pkw erfasst

Am Montag, 13.01.2020 kam es gegen 15.15 Uhr auf dem Berliner Ring in Koblenz zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 82-jährige Fußgängerin von einem Pkw erfasst und verletzt wurde. Offensichtlich, um den auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehenden Bus zu erreichen, trat die Frau unvermittelt auf die Fahrbahn und wurde von einem Pkw gestreift, der dort, aus Richtung Gothaer Straße kommend, in Richtung Simmerner Straße unterwegs war. Die Frau stürzte zu Boden. Bei diesem Unfall, der sich in Höhe der Bushaltestelle "Bundesarchiv" ereignete, zog sich die Seniorin Hüftprellungen und eine Gehirnerschütterung zu. Sie wurde zur weiteren Untersuchung in ein Koblenz eingeliefert.

Taxi in der Herberichstraße in Koblenz aufgebrochen

In der Nacht zum 14.01.2020, wurde zwischen 23.30 Uhr und 0.40 Uhr, ein weißer VW-Touran in der Herberichstraße in Koblenz aufgebrochen. Unbekannte Täter warfen mit einem Gullydeckel die Scheibe der Beifahrertür ein. Aus der Mittelkonsole wurde eine schwarze Ledergeldbörse mit einem höheren dreistelligen Geldbetrag gestohlen. Hinweise nimmt die Kripo Koblenz unter der Telefonnummer 0261-1032690 entgegen.

Polizeipräsidium Koblenz

Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus

Am Dienstag, 14.01.2020, 10:47 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Neuwied ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Pfarrstraße von Neuwied gemeldet. Die unmittelbar verständigten und entsandten Kräfte der Feuerwehr Neuwied, des DRK und der Polizeiinspektion Neuwied stellten dann einen Dachstuhlbrand in einem Haus am Marktplatz von Neuwied fest. Die Bewohner des Hauses hatten sich alle bereits aus dem Haus begeben, so dass es zu keinen Verletzten kam. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnte festgestellt werden, dass die Dachgeschosswohnung komplett ausgebrannt ist. Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Neuwied stellt den Bewohnern Ersatzunterkünfte zur Verfügung, da das gesamte Haus vorerst nicht weiter bewohnt werden kann. Genaue Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe können aktuell noch nicht gemacht werden.

Polizeidirektion Neuwied/Rhein

Verkehrsunfall mit vier Verletzten und hohem Schaden in Vallendar

Am Montag, den 13.01.2020, gegen 15:20 Uhr ereignete sich in Vallendar auf der Rheinstraße ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden.

Ein 68- jähriger Mann aus Vallendar befand sich mit seinem VW- T-Roc in der Wilhelm-Roß-Straße in Vallendar. Er beabsichtigte hier auf die B 42 einzubiegen, um dann die Wendemöglichkeit zur Fahrt auf der entgegengesetzten Fahrbahn zu nutzen. Er fuhr hierzu direkt auf den linken Fahrstreifen, hierbei übersah er den auf dieser Fahrspur befindlichen bevorrechtigten 38-jährigen Mercedesfahrer. Dieser konnte den Zusammenstoß mit dem VW T-Roc nicht mehr verhindern. Der VW wurde seitlich mit voller Wucht erfasst und überschlug sich mehrfach. Dieser kam auf der Seite zum Liegen. Fahrer und Beifahrer des Mercedes konnten eigenständig das Fahrzeug verlassen. Beide wurden durch den Unfall nur leicht verletzt. Der Fahrer und Beifahrer des VW T-Roc wurden von Kräften der Feuerwehren Vallendar und Urbar aus dem Pkw geborgen. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen, die aber nicht lebensbedrohlich waren. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die B 42 in Richtung Bendorf für ca. zwei Stunden gesperrt. Neben 20 Einsatzkräften der Feuerwehren Vallendar, Urbar und Bendorf waren noch drei Notarztfahrzeuge und ein leitender Notarzt sowie der Polizeihubschrauber im Einsatz. Zur Unfallaufnahme waren fünf Beamte der PI Bendorf vor Ort.

Die Fahrzeuge wurden von einem ortsansässigen Abschleppunternehmen geborgen. Der Gesamtschaden wird auf 70.000,-EUR geschätzt.

Polizeipräsidium Koblenz

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL