Montag, 02. August 2021

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Drogenfahrten und Verdacht eines illegalen Kraftfahrzeugrennens

Am vergangenen Wochenende konnten Beamte der Polizeiautobahnstation Montabaur zwei Fahrzeugführer unter dem Einfluss illegaler Betäubungsmittel feststellen und kontrollieren. Bei diesen Kontrollen wurde in einem Fall eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Die 46 jährige Fahrzeugführerin aus dem Raum Leverkusen verfügte weiterhin nicht über eine gültige Fahrerlaubnis, das Fahrzeug hatte keinen gültigen Versicherungsschutz und es waren falsche Kennzeichen am Fahrzeug angebracht. Den Fahrzeugführern wurden Blutproben entnommen und Strafverfahren nach BtMG eingeleitet. Im zweiten Fall wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, ohne Pflichtversicherungsschutz und Urkundenfälschung eingeleitet. Am Abend des 17.07.21 fiel den Beamten einer Zivilstreife ein Motorradfahrer auf, der im Bereich der BAB 3 bei Montabaur, Fahrtrichtung Frankfurt, nicht nur mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, sondern auch bei hohem Verkehrsaufkommen mehrfach andere Verkehrsteilnehmer rechts überholte. Der 46 jährige Kradfahrer aus dem Raum Frankfurt konnte im Zuge der Nachfahrt angehalten und kontrolliert werden. Da sein Fahrverhalten durch den Zivilwagen videografiert werden konnte ordnete die Staatsanwaltschaft Koblenz nach Sachvortrag die sofortige Entziehung der Fahrerlaubnis wegen des Verdachtes eines illegalen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d Abs. 1 Nr. 3 StGB an. Zeugen für die oben beschrieben Fahrweise des Motorrades werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur zu melden.

Polizeiautobahnstation Montabaur

Polizeiinspektion Bendorf von Freitag, 16.07.2021, 10:00 Uhr bis Sonntag, 18.07.2021, 10:00 Uhr

Strafanzeige

Gefährdung des Straßenverkehrs - Bendorf/Rhein, Grubenweg

Am 17.07.2021 gegen 21:30 Uhr begingen drei Fußgänger den Feldweg in der Verlängerung zum Grubenweg in Bendorf. Hierbei näherte sich von hinten ein SUV der Marke Mercedes-Benz und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf die Fußgänger zu. Die drei Fußgänger erkannten die Situation rechtzeitig und sprangen in das angrenzende Gebüsch, wodurch sie einen Zusammenstoß mit dem SUV verhindern konnten. Verletzt wurden die Fußgänger hierbei glücklicherweise nicht. Der SUV-Fahrer setzte daraufhin seine Fahrt unbeirrt fort. Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen konnte das am Vorfall beteiligte Fahrzeug ausfindig gemacht werden, allerdings ist der verantwortliche Fahrzeugführer bislang unbekannt. Hierbei soll es sich um eine männliche Person mit kurzen Haaren im Alter zwischen 30 und 40 Jahren gehandelt haben. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Polizei Bendorf bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können oder denen das Fahrverhalten eines SUV der Marke Mercedes-Benz zum Tatzeitpunkt in der Gemarkung Bendorf aufgefallen ist, sich unter der Telefonnummer 02622/94020 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , mit der Polizei Bendorf in Verbindung zu setzen.

Sonstiges

Bootsanleger wird abgetrieben - Vallendar, Rheinufer

Am 16.07.2021 um 11:58 Uhr gingen bei der Polizei in Bendorf mehrere Anrufe ein, dass sich am Rheinufer von Vallendar auf Grund des Hochwassers und der damit verbundenen, starken Strömung des Rheins ein Bootsanleger mit mehreren Sportbooten selbstständig gemacht habe und nun auf dem Rhein Richtung Neuwied treibe. Nach sofortiger Verständigung der Wasserschutzpolizei sowie der Feuerwehren Vallendar und Bendorf konnte der Bootsanleger in der Gemarkung Bendorf festgestellt und gesichert werden. Im Anschluss wurden die Boote durch das ebenfalls verständigte Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz in die umliegenden Häfen geschleppt. Durch den Vorfall wurden der Bootsanleger und ein Sportboot erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die übrigen Boote blieben weitestgehend unbeschädigt. Die genaue Schadenssumme kann derzeit nicht beziffert werden.

Verkehrsbeeinträchtigungen durch Hochwasser - Vallendar, B 42

Auf Grund des steigenden Rheinpegels musste die B 42 am 16.07.2021 ab 12:45 Uhr in der Ortslage Vallendar in Fahrtrichtung Koblenz komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Hierdurch kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Dienstgebiet der PI Bendorf. Nachdem der Rheinpegel über Nacht wieder abnahm, konnte die B 42 nach den erfolgten Aufräumarbeiten durch die Straßenmeisterei Neuwied am 17.07.2021 gegen 08:10 Uhr wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben werden. Im Einsatz befanden sich neben der Straßenmeisterei Neuwied auch das Ordnungsamt der VGV Vallendar und die Polizei in Bendorf.

Polizeiinspektion Bendorf

Einbruch in Sanierung befindlichen Wohnhaus

Bislang unbekannte Täter verschafften sich am 14.07, im Zeitraum von 12:00 - 16:15 Uhr, Zutritt zu einem in Kernsanierung befindlichen Wohnhaus in der Koblenzer Straße 93 Bad Ems. Durch die Täter wurde ein Glaseinsatz der Haustür zerstört, wodurch das Anwesen betreten werden konnte. Entwendet wurde ein hochwertiger Würth Werkzeugkoffer sowie ein hoher Bargeldbetrag. Zeugen, welche zum Tatzeitraum verdächte Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Polizeiinspektion Bad Ems

Die Polizei informiert über die Lage im Kreis Ahrweiler

Bei der Unwetterkatastrophe sind nach derzeitigem Stand (Sonntag 18.07.2021 / 04:30h) über 110 Personen ums Leben gekommen. Es ist zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Dem Polizeipräsidium liegt die Meldung über insgesamt 670 verletzte Personen vor. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. In einer Vielzahl der Ortschaften sind noch immer Strom- und Telefonnetz ausgefallen. Angehörige, Freunde oder Bekannte, die jemanden vermissen, können sich unter der Rufnummer 0800-6565651 bei der Polizei melden. Diese Hotline ist rund um die Uhr erreichbar und nimmt jeden Hinweis entgegen. Die Notrufnummer 110 sollte nur in dringenden Fällen gewählt werden.

Die Polizei war auch in der Nacht mit vielen Kräften in den betroffenen Ortslagen im Einsatz. Am Vortag waren durch mehrere Hubschrauber Luftbildaufnahmen gefertigt worden. Mithilfe dieser Aufnahmen suchten Rettungskräfte am Boden gezielt die Sektoren ab. Viele Ortschaften konnten so schon komplett abgesucht werden.

Durch das Unwetter ist weiterhin eine Vielzahl der Straßen im Ahrtal gesperrt oder nicht mehr befahrbar.

   - B 9 Hochkreisel bis Einmündung B 266 für LKW gesperrt
   - B 257 ab Hönningen bis mindestens Ahrbrück gesperrt
   - B 258 ab Müsch bis Landesgrenze NRW
   - L 73 ab Laufenbacher Hof bis Schuld gesperrt
   - L 74 ab Wershofen bis Laufenbacher Hof gesperrt
   - L 75 NRW bis Schuld geperrt
   - L 76 NRW bis Kreuzberg gesperrt
   - L 77 NRW bis Binzenbach
   - L 90 Herrschbach bis Kesseling gesperrt
   - K 15 von Rodder nach Antweiler gesperrt
   - K 17 Reifferscheid nach Fuchshofen gesperrt
   - K 24 Reifferscheid bis Insul gesperrt
   - K 28 von B 257 bis Liers gesperrt
   - K 29 Ahrbrück bis Lind gesperrt
   - K 56 ab Staffel bis Ahrbrück gesperrt 

Wir bitten die Bevölkerung das Ahrtal weiträumig zu umfahren. Die Rettungswege müssen für die Rettungskräfte freigehalten werden. Die Polizei appelliert an die Menschen: "Passen Sie auf sich auf und vertrauen Sie auf die Arbeit der Rettungskräfte."

Polizeipräsidium Koblenz

Polizei im Kreis Ahrweiler weiter mit starken Kräften im Einsatz

Die Unwetterkatastrophe im Landkreis Ahrweiler hat bislang 110 Todesopfer gefordert, 670 Menschen wurden verletzt. Die aufwendigen Such- und Rettungsmaßnahmen in den teils völlig zerstörten Ortschaften dauern noch an. Die Polizei ist bereits seit Beginn der Flut am späten Mittwochabend, den 14. Juli 2021 durchgehend mit sehr starker Kräftepräsenz im Einsatzraum. Mit Unterstützung aus anderen Bundesländern und der Bundespolizei befinden wir uns ununterbrochen im Einsatzgebiet vor Ort.

In der vergangenen Nacht kam es lediglich zu zwei Strafanzeigen, die die Polizei entgegennahm. Darunter waren eine Diebstahlsanzeige sowie eine eingeschlagene Scheibe an einem abgestellten Pkw. Die Nacht verlief ansonsten ruhig.

In einer Vielzahl der Ortschaften sind noch immer Strom- und Telefonnetz ausgefallen. Angehörige, Freunde oder Bekannte, die jemanden vermissen, können sich unter der Rufnummer 0800-6565651 bei der Polizei melden.

Wir bitten die Bevölkerung daher weiterhin, das Ahrtal weiträumig zu umfahren. Die Rettungswege müssen für die Rettungskräfte freigehalten werden.

Polizeipräsidium Koblenz

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