Montag, 02. August 2021

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Aktuelles zur Lage im Kreis Ahrweiler

Nach derzeitigem Stand erhöht sich die Zahl der bestätigten Todesopfer der Unwetterkatastrophe im Landkreis Ahrweiler auf 98, die Anzahl der verletzten Personen liegt bei 670. Vermisstenmeldungen werden weiterhin rund um die Uhr unter der Rufnummer: 0800-6565651 entgegengenommen. Im Zuge des Unwetters kommt es weiterhin zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Landkreis Ahrweiler. Nach derzeitigem Stand (17.07.2021/16:00 Uhr) sind die folgenden Straßen gesperrt bzw. nur eingeschränkt befahrbar:

   - A61 Fahrbahnverengung (einspurig) zwischen Rastplatz Goldene 
     Meile und Dreieck Sinzig
   - B9 Ahrbrücke Sinzig vollgesperrt
   - B266 ab Sinzig bis Heimersheim gesperrt
   - B257 ab Adenau bis Ahrbrück, sowie an Altenahr vorbei bis 
     Kalenborn gesperrt
   - B258 NRW bis Müsch gesperrt
   - L73 Antweiler bis Schuld gesperrt
   - L76 NRW bis Kreuzberg gesperrt
   - L85 Kesseling bis Niederheckenbach gesperrt
   - L90 Herschbach bis Kesseling gesperrt
   - K29 Ahrbrück bis Lind gesperrt 

Wir bitten weiter darum, das Katastrophengebiet weiträumig zu umfahren, denn auch auf Ausweichrouten kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Rettungswege müssen für die eingesetzten Kräfte freigehalten werden, diese dürfen nicht behindert werden.

Polizeipräsidium Koblenz

Achtung Falschmeldungen im Umlauf:

KEINE Flutwelle oder Dammbruch in Sinzig, Ahrweiler oder Umgebung

Achtung Falschmeldung:

Es besteht kein Grund zur Panik! KEINE Flutwelle oder Dammbruch in Sinzig, Ahrweiler oder Umgebung!

Polizeipräsidium Koblenz

Warnung an alle Betroffenen im Katastrophengebiet:

Gefahr vor freiliegenden Stromleitungen

Die Polizei Koblenz warnt alle Betroffenen im Katastrophengebiet vor freiliegenden Stromleitungen. Halten Sie großräumig Abstand und bringen Sie sich nicht in Gefahr. Unter Umständen können Stromleitungen auch noch aus mehreren Metern auch ohne direkten Kontakt lebensgefährlich sein.

Polizeipräsidium Koblenz

Tödlicher Verkehrsunfall an Bahnübergang

In der Gemarkung Urmersbach kam es am 16.07.2021 um ca. 19:25 Uhr zu einem tödlichen Verkehrsunfall bei dem ein 39-jähriger Mann aus der VGV Kaisersesch verstarb. Der 39-jährige überquerte mit einem Pkw einen unbeschrankten Bahnübergang in der Gemarkung Urmersbach und wurde dabei von einer aus Richtung Mayen kommenden Regionalbahn erfasst. Bezüglich des Unfallhergangs/Unfallursache wurden die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz wurde unter starke Beteiligung der Feuerwehren Kaisersesch und Urmersbach, sowie DRK und einem Rettungshubschrauber bewältigt.

Polizeiinspektion Cochem

Die Polizei Koblenz informiert über die Lage im Kreis Ahrweiler

Bei der Unwetterkatastrophe sind nach derzeitigem Stand (Samstag 17.07.2021 / 05:00h) über 90 Personen ums Leben gekommen. Es ist zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen. Dem Polizeipräsidium liegt die Meldung über insgesamt 618 verletzte Personen vor. Auch hier könnte sich die Zahl noch weiter erhöhen. In einer Vielzahl der Ortschaften sind noch immer Strom- und Telefonnetz ausgefallen. Angehörige, Freunde oder Bekannte, die jemanden vermissen, können sich unter der Rufnummer 0800-6565651 bei der Polizei melden. Diese Hotline ist rund um die Uhr erreichbar und nimmt jeden Hinweis entgegen. Die Notrufnummer 110 sollte nur in dringenden Fällen gewählt werden. Die Polizei war auch in der Nacht mit vielen Kräften in den betroffenen Ortslagen im Einsatz. Durch das Unwetter ist weiterhin eine Vielzahl der Straßen im Ahrtal gesperrt oder nicht mehr befahrbar.

   - B 257 ab Hönningen bis mindestens Ahrbrück gesperrt
   - B 258 ab Müsch bis Landesgrenze NRW
   - L 73 ab Laufenbacher Hof bis Schuld gesperrt
   - L 74 ab Wershofen bis Laufenbacher Hof gesperrt
   - L 75 NRW bis Schuld geperrt
   - L 76 NRW bis Kreuzberg gesperrt
   - L 77 NRW bis Binzenbach
   - L 90 Herrschbach bis Kesseling gesperrt
   - K 15 von Rodder nach Antweiler gesperrt
   - K 17 Reifferscheid nach Fuchshofen gesperrt
   - K 24 Reifferscheid bis Insul gesperrt
   - K 28 von B 257 bis Liers gesperrt
   - K 29 Ahrbrück bis Lind gesperrt
   - K 56 ab Staffel bis Ahrbrück gesperrt 

Wir bitten die Bevölkerung das Ahrtal weiträumig zu umfahren. Die Rettungswege müssen für die Rettungskräfte freigehalten werden. Die Polizei appelliert an die Menschen: "Passen Sie auf sich auf und vertrauen Sie auf die Arbeit der Rettungskräfte."

Polizeipräsidium Koblenz

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