Freitag, 22. Januar 2021

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Polizeiinspektion Remagen Wochenende Fr. 01.01.2021 - So. 03.01.2021

Hoher Sachschaden: Brand einer Scheune in Löhndorf (Nachtragsmeldung)

In der Nacht von Samstag, den 02.01., auf Sonntag, den 03.01.21 geriet eine Scheune in Löhndorf aus bislang ungeklärter Ursache in Vollbrand. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich mehrere Pferde in der Scheune, die jedoch von Anwohnern ins Freie gerettet werden konnten. Der Sachschaden wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt, da sich mehrere Traktoren im Inneren befanden. Aktuell kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, die Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Remagen unter Tel.: 02642/9382-0 entgegen.

Kohlenmonoxidvergiftung durch selbstgebauten Ofen

Am Samstagmorgen, den 02.01.21 wurde der Rettungsdienst zu einem medizinischen Notfall in Remagen-Kripp gerufen. In der Wohnung schlug der Kohlenmonoxidmelder Alarm. Durch die Feuerwehr konnte ein Holzofen als Ursache ausgemacht werden, der von dem Mieter selbst eingebaut und abgedichtet wurde. Eine Zulassung durch den zuständigen Schornsteinfeger war nicht erfolgt. Die Mieterin wurde zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbracht, ein Zusammenhang mit dem Austritt des Kohlenmonoxids kann nicht ausgeschlossen werden.

Verkauf eines gestohlenen Pkw

Am Samstag, den 02.01.2020 zeigte der Geschädigte einen verdächtigen Autokauf in Köln an. Er hatte Ende Dezember einen Pkw gekauft, der nach Überprüfung auf der Dienststelle zur Fahndung ausgeschrieben ist. Demnach kam es in Frankreich zum Diebstahl des Fahrzeugs. Die Kennzeichen und die Zulassungspapiere wurden ebenfalls an verschiedenen Orten in Deutschland entwendet. Das Auto sowie die Zulassungspapiere wurden sichergestellt. Der Schaden liegt im hohen vierstelligen Bereich.

Polizeiinspektion Remagen

Silvesterwochenende vom 31.12.2020-03.01.2021

Silvester/Neujahr Auch zum Jahreswechsel zeigte sich in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz der gesetzlichen Kontaktbeschränkungen bezüglich der COVID-19 Pandemie: Der Polizeiinspektion Linz am Rhein wurde lediglich ein Fall gemeldet, in welchem es durch fünf campende Personen zu einem Verstoß gegen die Coronabekämpfungslandesverordnung kam. Allen fünf wurde ein Platzverweis ausgesprochen; im Weiteren werden sie sich in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren behaupten müssen.

Einbruch in Gartenschuppen Am Morgen des 31.12.2020 meldete ein Anwohner der Straße "Rheinblick" in Bad Hönningen, dass es zu einem Aufbruch seines Gartenschuppens gekommen sei. Hierbei seien mehrere elektronische Gartengeräte entwendet worden. Der Tatzeitraum liegt vermutlich in der vorangegangenen Nacht. Dem Geschädigten sei am Vorabend ein grauer Mercedes Vito, oder VW T3 Bus aufgefallen, welcher auf ihn einen verdächtigen Eindruck gemacht habe. Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Linz am Rhein (Tel.: 02644-943-0).

Betäubungsmittelfunde in Rheinbreitbach und Bad Hönningen Am 02.01.2021 wurde die Polizeiinspektion Linz am Rhein gleich zweimal fündig. Gegen Vormittag führte eine Streife eine allgemeine Verkehrskontrolle mit dem Führer eines Transporters durch, in dessen Folge die Polizeibeamten bei dem Fahrzeugführer betäubungsmitteltypische Auffälligkeiten feststellten. Ein durchgeführter Betäubungsmittelschnelltest (üblicherweise wird hier ein Urintest durchgeführt) fiel positiv auf die Stoffgruppe THC aus. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges wurde noch eine Kleinstmenge Cannabis aufgefunden. Dem Fahrzeugführer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt; er wird mit einem Fahrverbot, sowie mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen müssen. Kurze Zeit später wurde durch eine weitere Streife der Polizeiinspektion Linz am Rhein in Bad Hönningen ein den Beamten bereits einschlägig bekannter Betäubungsmittelkonsument einer Personenkontrolle unterzogen. Durch diesen wurde bereits zu Kontrollbeginn eine Plastiktüte mit einer kleinen Menge Cannabis herausgegeben. Er wird sich nun erneut wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Missachtung der Maskenpflicht in Zug der Deutschen Bahn Am 02.01.2021 erhielt die Polizeiinspektion Linz am Rhein durch einen Lokführer der Deutschen Bahn eine Mitteilung über eine Person, welche sich weigere die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auch trotz mehrfacher Aufforderung durch die Beamten die Maske anzulegen und somit die Fahrt fortsetzen zu können zeigte sich die Person äußerst uneinsichtig und weigerte sich fortan die Mund-Nasenpartie zu bedecken, weshalb ihr ein Platzverweis erteilt wurde. Die Person war nicht in Besitz eines ärztlichen Attests, welches sie von der entsprechenden Verpflichtung befreien würde, weshalb gegen sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen die Coronabekämpfungslandesverordnung eingeleitet wurde.

Polizeiinspektion Linz/Rhein

PI Bad Neuenahr-Ahrweiler für den Berichtszeitraum Freitag, 01.01.20 - Sonntag, 03.01.20

Verkehrsunfallflucht geklärt

Ringen. Am frühen Samstagmorgen, gg. 09.30 Uhr, befuhr ein 40-tonner Sattelschlepper die Ortsdurchfahrt in Grafschaft-Ringen, von Bad Neuenahr aus kommend in Rtg. Gelsdorf. In einer engen Linkskurve musste er aufgrund Gegenverkehrs ein wenig zurücksetzen. Dabei stieß er mit der hinteren rechten Ecke gegen einen hinter dem LKW wartenden PKW, an dem ein nicht unerheblicher Schaden entstand. Die Schadenshöhe wurde vor Ort auf ca. 2000 Euro geschätzt. Der LKW-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Ob er die Schadensverursachung bemerkte, konnte noch nicht abschließend festgestellt werden. Glücklicherweise konnte sich der PKW-Fahrer zumindest Fragmente des amtlichen Kennzeichens des Sattelaufliegers merken. Nach eingehenden Recherchen im Internet und einer Nahbereichsfahndung konnte ein in Frage stehender Sattelzug noch am gleichen Vormittag im Innovationspark Beller festgestellt werden, der auch frische Kontaktspuren im hinteren rechten Bereich seines Sattelaufliegers aufwies. Der 60-jährige Fahrer des Sattelzuges einer niedersächsischen Spedition konnte ermittelt und befragt werden. Wenn er auch augenscheinlich die Schadensverursachung nicht bemerkt hatte, muss er nun mit einem Verfahren wegen des Verdachtes der Verkehrsunfallflucht rechnen. Der geschädigte PKW-Fahrer bleibt aber zumindest nicht auf seinem Schaden sitzen, da die Spedition eine zeitnahe Schadensregulierung zusagte.

Corona-Verstöße durch Jugendliche Bad Neuenahr Am späteren Samstagabend ging bei der Polizei Ahrweiler der Hinweis ein, dass sich eine größere Personengruppe in einem Parkhaus in der Innenstadt von Bad Neuenahr treffen soll. Vor Ort stellten die Beamten gg. 22.30 Uhr eine Gruppe von sechs jugendlichen Personen fest, die sich dort entgegen des bestehenden Verbots aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung trafen. Wenn auch die Mindestabstände beim Eintreffen der Einsatzkräfte eingehalten waren, müssen die Jugendlichen nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen, über das die zuständige Kreisverwaltung zu entscheiden hat. Darüber hinaus wurde den Betroffenen ein Platzverweis ausgesprochen, dem sie nachkamen.

Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler

Polizeiinspektion Andernach vom 01.01.2021, 10:00 Uhr bis 03.01.2021, 10:00 Uhr.

In der Silvesternacht wurden durch unbekannte Täter zwei Glasscheiben an dem überdachten Fahrradstellplatz am DB-Haltepunkt Urmitz Rheinbrücke beschädigt und ein Verkehrsschild verbogen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Andernach zu melden.

In der Zeit vom 30.12.2020 bis 02.01.2021 kam es in der Wohnsiedlung Wohnpark Nette in Weißenthurm zu einem Verkehrsunfall mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Eine Zeugin hat am 31.12. im Laufe des Tages einen Knall wahrgenommen, der im Zusammenhang stehen könnte. Beschädigt wurde dabei ein geparkter Mercedes-Benz aus dem Baujahr 2009. Aufgrund des Schadensbildes dürfte der Unfall in dem dicht besiedelten Gebiet zu hören gewesen sein. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Andernach zu melden.

Im Bereich des Kaufland Supermarktes Andernach wurde ein Autoschlüssel der Marke VW mit einem Golfball als Schlüsselanhänger aufgefunden und zur Polizei Andernach gebracht. Dieser wird am 04.01.2021 zum Fundbüro der Stadt Andernach weitergeleitet. Der Verlierer kann die Sache nach Eigentumsnachweis abholen.

Polizeiinspektion Andernach

Widerstand mit Einsatz des Distanzelektroimpulsgerätes

Drei Polizeibeamte leicht verletzt

Am 02.01.2021 erging um 21:49 Uhr die Meldung über eine Schlägerei mit mehreren Personen in der Schalltorstraße in Rengsdorf. Hintergrund sei, dass einer der Beteiligten gegen die Hauswand eines Anderen uriniert habe. Noch auf der Anfahrt erfolgte eine weitere Meldung, dass sich die Beteiligten mit einem Fahrzeug von der Örtlichkeit entfernt hätten. Das Fahrzeug konnte in der Westerwaldstraße festgestellt und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Dabei flüchteten zunächst zwei der drei Insassen. Sie konnten jedoch durch unmittelbare Nacheile gestellt werden. Dabei leisteten die beiden Männer erheblichen Widerstand durch Schläge und Tritte. Ein Polizeibeamter wurde mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Es kam zum Einsatz des Distanzelektroimpulsgerätes, welches jedoch keine Wirkung zeigte. Nur unter Hinzuziehung weiterer Unterstützungskräfte, konnten die beiden festgenommen und fixiert werden. Es handelt sich um einen 32-jährigen und 31-jährigen Mann aus der VG Rengsdorf-Waldbreitbach. Insgesamt wurden während der Festnahme drei Polizeibeamte leicht verletzt.

Im Rahmen der anschließenden Kontrolle und Durchsuchung aller Fahrzeuginsassen, konnten größere Mengen Betäubungsmittel aufgefunden werden. Bei dem 40-jährigen Fahrzeugführer aus der VG Rengsdorf-Waldbreitbach konnten darüber hinaus drogentypische Auffallerscheinungen festgestellt werden. Er war außerdem nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Bei allen Beteiligten wurde eine Blutprobe entnommen und Anschlussmaßnahmen durchgeführt. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet).

Polizeidirektion Neuwied/Rhein

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