Mittwoch, 23. Januar 2019

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Mehrere Sachbeschädigungen an PKW in Bad Ems Römerstraße

In der Nacht vom 29. auf den 30.12.2018 wurde durch einen Anwohner auf der Römerstraße in Bad Ems beobachtet, wie ein erheblich angetrunkener 49-jähriger Spaziergänger insgesamt 4 geparkte Fahrzeuge beschädigte. Er meldete dies sofort der Polizeiinspektion Bad Ems und lief dem Täter nach. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch die Polizei wurde der Täter, versteckt in einer Böschung aufgegriffen und festgenommen. Ein durchgeführter Alco-Test ergab, dass er erheblich alkoholisiert war. Zwecks Verhinderung weiterer Straftaten wurde er zum Zwecke der Ausnüchterung ins polizeiliche Gewahrsam eingeliefert. Die Gesamtschadenshöhe dürfte ca. 2000 Euro betragen. Geschädigte möchten sich bitte bei hiesiger Polizeidienststelle in Bad Ems melden.

Polizeiinspektion Bad Ems

PKW fährt ungebremst unter das Heck eines Tanklastzuges

Am Donnerstag, den 27.12.2018, gegen 19:00 Uhr, kam es auf der BAB3, in Fahrtrichtung Köln, circa 200m vor der Anschlussstelle Ransbach-Baumbach zu einem Auffahrunfall, bei dem nach dem Schadensbild gottlob niemand verletzt wurde. Der 20 Jahre alte männliche Fahrer eines Audi A 6 aus dem Ulmer Raum wollte nach einem Überholvorgang wieder nach rechts einscheren. Hier fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit ungebremst gegen das Heck eines rechts fahrenden Tanksattelzuges, welcher unbeladen war. Der PKW wurde durch den Aufprall total beschädigt. Beide Insassen blieben unverletzt. Der Tankzug war nach dem Unfall auch nicht mehr fahrbereit, so dass beide Fahrzeuge jeweils durch herbeigerufene Abschleppdienste geborgen werden mussten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 40000 Euro. Da die Autobahn mit einem größeren Splitterfeld übersäht war und die Fahrzeuge noch auf der BAB 3 standen, kam es für die Dauer von circa 90 Minuten auf Grund von Fahrstreifensperrungen zu einem Rückstau von 2km länge.

Polizeiautobahnstation Montabaur

Tötungsdelikt am 24.12.2018 in Höhr-Grenzhausen

Wegen des Verdachts des Totschlags führt die Staatsanwaltschaft Koblenz ein Ermittlungsverfahren gegen eine 57 Jahre alte deutsche Staatsangehörige aus dem Westerwald.

Der Beschuldigten wird zur Last gelegt, im Laufe des 24.12.2018 einen 59jährigen Bekannten in dessen Wohnung in Höhr-Grenzhausen mit einem Messer einmal in die Brust gestochen und dabei dessen Tod zumindest billigend in Kauf genommen zu haben. Anschließend ging die Beschuldigte nach Hause. Das Opfer brach zusammen und starb in der Folge an der Stichverletzung. Am Morgen des 25.12.2018 wurde der Mann nach dem Hinweis eines Bekannten von der alarmierten Feuerwehr tot in seiner Wohnung aufgefunden.

Im Laufe der am 25.12.2018 durchgeführten Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf die Beschuldigte, die daraufhin noch am selben Tag von Beamten der Kriminaldirektion Koblenz in ihrer Wohnung, in der auch das mutmaßliche Tatwerkzeug sichergestellt werden konnte, vorläufig festgenommen wurde. Am 26.12.2018 wurde die Beschuldigte dem zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Koblenz vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz Haftbefehl wegen Fluchtgefahr und der Schwere der Tat erließ.

Die Beschuldigte, deren Schuldfähigkeit wegen einer möglicherweise bestehenden Alkoholerkrankung zu prüfen sein wird, bestreitet den Tatvorwurf und behauptet, der Getötete sei sie verbal sexuell angegangen.

Über das Motiv der Tat, deren Abläufe und Hintergründe liegen den Strafverfolgungsbehörden derzeit keine belastbaren Informationen vor. Insbesondere hierzu sind weitere Ermittlungen erforderlich. Weitergehende Auskünfte  sind der Staatsanwaltschaft daher auch auf Nachfrage nicht möglich.

Rechtliche Hinweise:

Wegen Totschlags macht sich strafbar, wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein.

Ein Haftbefehl wird erlassen, wenn gegen einen Beschuldigten ein dringender Tatverdacht und ein Haftgrund bestehen. Der Haftbefehl dient allein der ordnungsgemäßen Durchführung des staatsanwaltschaftlichen und, sofern es zur Anklageerhebung kommt, des gerichtlichen Verfahrens. Der Erlass eines Haftbefehls bedeutet mithin nicht, dass gegen den Verhafteten bereits ein Tatnachweis geführt ist oder zu führen sein wird. Für den Beschuldigten gilt vielmehr weiterhin die Unschuldsvermutung.

gez. Kruse, Leitender Oberstaatsanwalt

Körperverletzung am ZOB

In den frühen Abendstunden des 27.12.2018, 19:00h, wurde ein Jugendlicher am Habsburgring in Mayen (ZOB) von einer, derzeit noch unbekannten Person, ins Gesicht geschlagen. Der Jugendliche wurde hierbei verletzt und im Krankenhaus behandelt. Ob es sich bei dem Geschädigten und dem Schläger um Bekannte handelt, ist derzeit unbekannt. Zeugen des Vorfalls möchten sich bitte bei der Polizei in Mayen melden!

Polizeidirektion Mayen

Randalierer im Koblenzer Kaufhof - Polizei sucht Zeugen

Am 22.12.2018, 22.30 Uhr, wurden der Koblenzer Polizei mehrere randalierende Personen im Kaufhof in Koblenz, Löhrstraße, gemeldet. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten die Personen, konnten aber wenig später im Bereich des Parkhauses Altlöhrtor gestellt werden. Bei der anschließenden Personenkontrolle leisteten vier der sechs Personen Widerstand. Hierbei wurden zwei dieser Personen sowie zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Zeugen der Vorfälle im Kaufhof und am Parkhaus werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Koblenz 1, Telefon: 0261-1030, in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium Koblenz

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