Dienstag, 17. September 2019

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Mehrere Sportbootunfälle im Bereich Koblenz

Im Zuständigkeitsbereich der Wasserschutzpolizeistation Koblenz kam es am Wochenende zu zwei weiteren Sportbootunfällen.

Auf der Lahn in der Schleuse Nievern kenterte am Freitagnachmittag, den 03.08.2019 ein selbstgebauter Katamaran während einer Schleusung.

Das Fahrzeug wurde durch gemeinsame Anstrengungen von Feuerwehr und THW gehoben und auf einem Hänger landseitig abtransportiert.

Ursächlich für das Kentern war eine gerissene Schweißnaht eines Schwimmers des Katamarans. Dieser lief mit Wasser voll und brachte das Fahrzeug zum Kentern. Es kam zu keinem Personenschaden.

Trotz Hinweisen der Wasserschutzpolizei an Sportbootfahrer, sich über das zu befahrende Revier kundig zu machen, kam es am Samstag, den 04.08.2019 erneut zu weiteren Festfahrungen am Braubacher Grund.

Gegen 13:30 Uhr und 18:50 Uhr fuhren sich zwei Sportboote in der Bergfahrt befindlich fest. Beide Fahrzeuge konnten durch die Freiwillige Feuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Es kam zu keinem Wassereinbruch. Personen wurden nicht verletzt.

In einer Pressemitteilung vom 02.08.2019 hatte die Wasserschutzpolizei bereits an Sportbootfahrer appelliert, sich vor Fahrtantritt über die zu befahrende Strecke mit aktuellem Kartenmaterial zu informieren.

Besonders am "Braubacher Grund" ist die Untiefe nicht immer zu sehen. Vor dieser Untiefe wird mittels einer waagerecht, rot-grün gestreiften Tonne auf eine Fahrrinnentrennung hingewiesen (Beispielbild).

Aus diesem Anlass weisen wir alle Sportbootfahrer nochmals darauf hin, sich mit der Bezeichnung der Wasserstraße, insbesondere der Betonnung der Fahrrinne, auseinander zu setzten.

WSP-Station Koblenz