Donnerstag, 24. Mai 2018

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SPD: Mittelrheinbrücke - Raumordnungsverfahren wird abgestimmt

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Wie der für das Raumordnungsverfahren zur Mittelrheinbrücke zuständige Innenminister Roger Lewentz auf Anfrage der beiden SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland (Rhein-Lahn) und Michael Maurer (Rhein-Hunsrück) mitteilt, hat die rheinland-pfälzische Landesregierung vertreten durch die Minister Roger Lewentz und Dr. Volker Wissing den beiden Landräten bereits vor einigen Wochen in einem Schreiben mitgeteilt, dass nun zügig mit dem Raumordnungsverfahren begonnen werden soll. "Die Landesregierung hält hier nach dem Kreistagsbeschluss des Rhein-Hunsrück-Kreises Wort und treiben das Projekt wieder mit dem nötigen Schub voran", zeigen sich die beiden Kreisvorsitzenden zufrieden.

Die Landesregierung habe Interesse, nach den nötigen Vorbereitungen zügig mit dem Raumordnungsverfahren zu beginnen. Nachdem der Rhein-Hunsrück-Kreis am 12. März 2018 wie der Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises bereits am 10. Januar 2017 seine Bereitschaft zur gemeinsamen Antragstellung zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens und der Beauftragung des Landesbetriebs Mobilität beschlossen hat, könne nun eine gemeinsame Antragstellung der beiden Landkreise mit dem Land erfolgen, jeweils ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht und unabhängig von der Frage der Trägerschaft der Baulast, heißt es laut Innenminister. "Hiermit kommt die Landesregierung dem Anliegen der Menschen im Mittelrheintal vollends nach", begrüßt Michael Maurer die Botschaft. Die beiden Minister hätten gegenüber den beiden Landkreisen nun auch entgegen der ursprünglich angedachten Variante klargestellt, dass das Land nun die Kosten des Raumordnungsverfahrens komplett übernimmt. "Damit entfallen die Kosten von 100.000 Euro je Landkreis, was sich positiv auf die Haushalte auswirkt", zeigt sich Mike Weiland erfreut.

Zum weiteren Vorgehen werden in den kommenden Wochen Abstimmungsgespräche mit allen Beteiligten stattfinden. "Damit geht es nicht nur in Sachen BUGA im Mittelrheintal nun erfreuliche Schritte voran, sondern auch bezüglich der Brücke kommt man der Realisierung wieder ein Stück näher", so Maurer und Weiland abschließend.

Zeit nehmen und Zuhören können

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Grüne Damen und Herren in Nastätten suchen Verstärkung für Dienst in Krankenhaus und Seniorenpark


NASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. (23. Mai 2018) „Sich Zeit nehmen und Zuhören können“, nennt Edith Pabst zwei wichtige Eigenschaften, die die derzeit zehn „Grünen Damen“ und zwei Herren mitbringen, die in Nastätten ehrenamtlich regelmäßig kranke und ältere Menschen besuchen. Pabst leitet das Thema, das in ihren grünen Kitteln, die dem Dienst ihren Namen geben, im Stiftungsklinikum Mittelrhein sowie im Wohnpark am Paulinenstift in Nastätten im Einsatz ist. Regelmäßig gehen sie von Zimmer zu Zimmer und haben dabei immer offene Ohren, sei es für ganz praktische Fragen sowie für bewegende Gespräche.

Von montags bis freitags ist jede der zuwendenden Kräfte etwa drei Stunden pro Woche im Einsatz. „Wir bringen vor allem das mit, das heutzutage immer seltener wird: Zeit“, sagt Edith Pabst. Die setzen sie in Krankenhaus und Seniorenpark gerne ein, um Patienten zu fragen, ob sie irgendetwas brauchen oder um mit den Bewohnern ein kleines Schwätzchen zu halten oder ein vertrauensvolles Gespräch zu führen. Zeit zum Zuhören, Reden, Lachen, Trösten oder Mut machen bestimmen den Dienst der freiwilligen Kräfte, gerade im Seniorenpark, wo derzeit vier Personen tätig sind. „Man muss die Menschen mögen“, nennt Pabst eine andere Qualifikation für die ehrenamtliche Arbeit.

„Es ist schon toll und heutzutage alles andere als selbstverständlich, wie viel spontanes Vertrauen da in kürzester Zeit aufgebaut wird“, schildert etwa Ludger Hendriks, einer der beiden Grünen Herren im Team, seine Erfahrung. Zu der gehört, welch tiefgründigen Gespräche während seines Dienstes manchmal entstehen können. „Scheinbar tun sich die Leute leichter, mit Fremden über manches Thema zu reden als mit den eigenen Angehörigen“. Und Edith Pabst ergänzt: „Die Schweigepflicht ist für unseren Dienst selbstverständlich“. Uschi Peiter betont, wie bereichernd sie selbst ihren Dienst empfindet, wenn sie die Dankbarkeit von Patienten und Senioren von den Augen ablesen kann, denen sie ihre Zeit schenkt. Hinzu komme eine angenehme Atmosphäre im Team selbst, das sich jeden ersten Mittwoch im Monat trifft und austauscht.

Grüne Damen gibt es am Nastättener Krankenhaus bereits seit 1977. Pabst hofft, wieder neue Gleichgesinnte zum Mitmachen zu finden, gerade fürs Krankenhaus: „Ich kann mir vorstellen, dass es noch mehr Menschen gibt, die für eine sinnvolle Beschäftigung gern mal drei Stunden in der Woche aufbringen möchten“. Lebenserfahrung und psychische Belastbarkeit sollten Interessenten ebenso mitbringen. Und Angst vor Berührungen dürfe man nicht haben; gerade für ältere Menschen sei es wichtig, auch mal die Hand gehalten zu bekommen, so Pabst.

Das Nastättener Team ist dem Dachverband Evangelischer Krankenhaus-Hilfe (eKH) angeschlossen. Wer sich für die Mitarbeit bei den „Grünen Damen und Herren“ in Nastätten interessiert, wird nicht ins „kalte Wasser“ gestoßen. Die ersten vier bis fünf Male begleiten die erfahrenen Frauen und Männer die Neulinge beim Dienst auf der Station.

Nähere Informationen gibt Edith Pabst unter Telefon 06772-967111.

Foto: Die Grünen Damen und Herren sind mit offenen Ohren und Herzen im Stiftungsklinikum Mittelrhein und im Seniorenpark am Paulinenstift in Nastätten unterwegs.

Hintergrund

Seit 1969 gehen bundesweit täglich ehrenamtliche Mitarbeiter der evangelischen Krankenhaushilfe (eKH) in Krankenhäuser und Altenhilfe-Einrichtungen. Die eKH zählt derzeit rund 9000 ehrenamtlich agierende Frauen und Männer. Sie stehen Menschen jeden Alters, auch Kindern, unabhängig von deren Konfession oder Religionszugehörigkeit als Ansprechpartner zur Verfügung oder machen kleine Besorgungen. Mehr Informationen gibt es auf der Website www.ekh-deutschland.de.

Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Grußwort zur Kirmes in Kamp-Bornhofen vom 25. bis 27. Mai 2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Freunde der Kirmes-Tradition,

am Wochenende ist es wieder so weit: Kamp-Bornhofen feiert seine traditionelle Kirmes! Vom 25. - 27. Mai von Freitag bis Sonntag werden wieder zentral auf dem Flüzerplatz die Kirmestage 2018 stattfinden und für jeden etwas bieten. Kinder und Jugendliche freuen sich auf Autoscooter, Kinderkarussell und Schießbude, während die Erwachsenen beim gemütlichen Zusammensein am Getränkestand der Flüzer-Elf alle Kirmesgeschäfte überblickend die Kirmestage bei hoffentlich schönem Wetter genießen können.

Der Kirmesbaum wird am Samstagnachmittag aufgestellt und hierbei gewohnt gekonnt musikalisch begleitet von unserer Kolping-Kapelle, die anschließend auf dem Flüzerplatz ein Platzkonzert gibt.

Natürlich ist aber nicht nur auf dem Kirmesplatz was los, auch die örtliche Gastronomie öffnet wieder Küche und Keller und lädt wie in den Jahren zuvor zu Gaumenfreuden in gemütlicher Runde ein.

Ein besonderes Dankschön geht natürlich wieder an die vielen Helfer innerhalb der Flüzer-Elf, die über 3 Tage hinweg quasi rund um die Uhr zur Verfügung stehen und sich um das leibliche Wohl der Gäste kümmern.

Ich wünsche Ihnen allen am Kirmeswochenende gute Unterhaltung und viel Vergnügen!

Ihr

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Führungen im historischen Ortskern mit Dr. Winfried Monschauer

Nächster Termin am Freitag, 01. Juni 2018, 17.00 Uhr

In Absprache mit unserem Verein für Heimatgeschichte werden in den Sommermonaten monatlich Gästeführungen im historischen Ortskern angeboten. An diesen sehr interessanten Führungen von Dr. Winfried Monschauer können natürlich auch Einheimische gerne teilnehmen. Die nächste Führung erfolgt am Freitag, 01. Juni 2018 und zum Abschluss der Gästeführung besteht die Möglichkeit, das Heimatmuseum im Rathaus zu besichtigen. Zur Teilnahme an einer solchen Führung ist eine Anmeldung in unserer Tourist-Info im Rathaus erforderlich, gerne auch telefonisch unter der Nummer 9373. Die Teilnehmergebühr für die Führung beträgt pro Person 2,50 €.

Frank Kalkofen, Ortsbürgermeister

Der Badespaß kann endlich beginnen: Freibad eröffnet an „Fronleichnam“ seine Pforten

Unser Freibad eröffnet am Donnerstag, 31.05.2018, seine Pforten und wenn auch das Wetter mitspielt kann der Badespaß endlich beginnen. Ein herzliches Dankeschön geht wieder an die freiwilligen Helferinnen und Helfer des VEF, die über Wochen hinweg in unserem schönen Freibad alles für den Saisonstart vorbereitet haben! Dass war in diesem Jahr besonders schwierig, da 9 Jahre nach der Sanierung ein kompletter Austausch des Filtermaterials in der Freibad-Technik erforderlich wurde. Neben einem Kostenaufwand von rund 30.000 € war auch der Arbeitsaufwand enorm hoch und die ehrenamtlichen Helfer des VEF hatten unzählige Stunden mit dem Materialtausch zu tun. Dieses unermüdliche Engagement sucht seinesgleichen und wir sind dafür sehr dankbar, daher geht auch von dieser Stelle namens der Bürgerschaft ein herzliches Dankeschön an Thomas Morkramer und seine vielen fleißigen Helferinnen und Helfer des VEF!

Frank Kalkofen, Ortsbürgermeister

Gullis werden vom 4. – 8. Juni geleert. Bitte auf allen Straßen nicht die Gullis zuparken!

Der Auftrag zur Leerung der knapp 500 Sinkkästen in den Straßen unserer Gemeinde hatte der Ortsbürgermeister bereits vor längerer Zeit erteilt, allerdings hat sich die Ausführung seitens der Firma leider verzögert. Wie über die VG-Verwaltung nun mitgeteilt wurde wird die beauftragte Firma in unserer Gemeinde und auch in Nachbargemeinden die Gullis in der ersten Juni-Woche leeren. Das geht natürlich nur, wenn die Firma auch an die Sinkkästen dran kann, daher die herzliche Bitte: In der Woche vom 4. – 8. Juni kein Gullis zuparken! Wer das nicht liest oder vergisst wird ebenso höflich gebeten, anschließend selbst Hand anzulegen, den Korb aus dem Gulli rauszuheben und den Unrat in der eigenen braunen Tonne  zu entsorgen – vielen Dank!

Frank Kalkofen, Ortsbürgermeister

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 01.06.2018, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen, Ortsbürgermeister

Frischer Wind für die JU Bad Ems/Nassau

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Die Mitgliederversammlung des JU-Gemeindeverbandes Bad Ems - Nassau hat einen neuen Vorstand gewählt.

Einstimmig gewählter Vorsitzender ist seitdem der 19-jährige Tim Keller aus Bad Ems. Vorgänger von ihm ist Paul Schoor, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Bad Ems/Nassau.

„Gerade als Jugendorganisation möchten wir der Politikverdrossenheit entgegenwirken und merkbar die Interessen der Jugend durch die Entwicklung politischer Ideen repräsentieren.”, so Tim Keller. “Neben der Neumitgliedergewinnung wollen wir in den Dialog mit der jungen Generation vor Ort treten und uns mit den lokalen Themen auseinandersetzen.” 

Marc Kuhlmann aus Arzbach komplettiert als Stellvertreter den Geschäftsführenden Vorstand. Schatzmeister ist nach erneuter Wahl Julius Wittkopp. Beisitzer sind Paul Schoor, Oliver Krügel und Kevin Vogelpoth.

Auch Matthias Lammert MdL, Kreisvorsitzender der CDU Rhein-Lahn, erklärte: „Die CDU Rhein-Lahn ist stolz, dass an der Lahn sehr viele junge Menschen Verantwortung übernehmen und auch mehrere JU’ler auf der Liste für den Verbandsgemeinderat stehen.”

Am gleichen Abend fand die Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands zur Aufstellung von Marion Krätz als VG-Bürgermeisterin sowie der Liste für die Wahl des Verbandsgemeinderats statt. “Die Junge Union ist sehr erfreut darüber, viele gute Plätze auf der Liste mit jungen Leuten besetzt zu haben, was vor allem ein Ergebnis der ausgesprochen guten Zusammenarbeit mit der CDU ist.” betont Tim Keller. Auch in Bezug auf die Kandidatin für das Amt der Verbandsgemeindebürgermeisterin äußerte sich Tim Keller positiv: “Mit Marion Krätz haben wir eine hervorragende Kandidatin, welche auch die Interessen der jungen Generation im Blick hat.

Auch wir werden Marion Krätz im bevorstehenden Wahlkampf unterstützen.

CDU im Rhein-Lahn-Kreis

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Die CDU im Rhein-Lahn-Kreis freut sich sehr über den Zuschlag zur BUGA. Diese Veranstaltung kann positive Effekte für die Region auslösen, die weit über den Veranstaltungszeitraum hinausgehen. Insbesondere versprechen wir uns gute Impulse für das Rheintal durch Motivation und Verbesserungen in der Infrastruktur. „Ob bereits 2029 die Bundesgartenschau stattfinden kann, muss jetzt gemeinsam geprüft werden. Es wäre schön wenn es klappt.“ so der CDU Gemeindeverbandsvorsitzende Dennis Maxeiner aus Dahlheim. Auch der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert begrüßt den Zuschlag für die BUGA und sieht großes Potenzial für die Region, weißt aber auch nochmal ausdrücklich auf die nötige Infrastruktur hin. „Nicht vergessen darf man aber, dass die Planungen zur Mittelrheinbrücke parallel mit genau dem gleichen Nachdruck vorangetrieben werden wie die Planungen zur Bundesgartenschau.“

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