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Aktuelle Corona-Lage - 15. Januar 2021 / Rhein-Lahn-Kreis

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Die Zahl der aktuell Infizierten im RheinLahn-Kreis liegt, wie Landrat Frank Puchtler informiert, bei 322 Fällen. Die neuen Fälle stammen aus der VG Aar-Einrich (2), VG Bad Ems-Nassau (5), VG Diez (2), VG Loreley

(1), VG Nastätten (1). Davon ein bestätigter Fall aus dem Bereich der Stiftung Scheuern.

Leider sind zwei Personen verstorben,  ein 86-Jähriger aus der VG Bad Ems-Nassau mit Vorerkrankungen und eine 85-Jährige aus der VG Bad Ems-Nassau, ebenfalls mit Vorerkrankungen.

Der Inzidenzwert des Landes für den Rhein-Lahn-Kreis der letzten 7 Tage beträgt 68,7.

Damit ist der Rhein-Lahn-Kreis in der Warnstufe Rot.

Die aktuell Infizierten verteilen sich auf folgende Gebiete:

Aar-Einrich: 67

Bad Ems-Nassau: 55

Diez: 101

Lahnstein: 41

Loreley: 26

Nastätten: 32

Seit Corona-Beginn sind im Rhein-Lahn-Kreis zu verzeichnen:

Gesamtinfizierte: 2.083

Verstorbene: 75

Genesene: 1.686

Getestete Personen: 21.407

Geimpfte Personen: 1904

Öffnungszeiten Corona-Ambulanzen

Bad Ems: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0176/64412166 und 02603/3033 in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr, montags und donnerstags zusätzlich von 14:30 bis 18:00 Uhr, Praxis Dr. Simons, Bahnhofplatz 2, Bad Ems

Diez: Montag - Freitag von 09:00 bis 12:30 Uhr, ohne Termin, Im Werkes 1, Diez

Gemmerich: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 06776/7934210 oder

0160/92954128 in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr, samstags von 08:00 bis 14:00 Uhr, Am Depot 1, Gemmerich

Corona-Hotline: Telefonnummer 02603/ 972-555

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Adresse Impfzentrum: Koblenzer Straße 27, 56112 Lahnstein

Landesterminvergabestelle: Telefonnummer 0800/5758100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

VG Loreley:

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Unterstützung bei der Vereinbarung von Terminen für die Corona-Impfung der Gruppe „80 Lebensjahre und älter“

„Mit der Corona-Pandemie beschäftigt uns alle eine historische Krise, die verbunden ist mit Entbehrungen sowie großen gesundheitlichen und existenziellen Sorgen. Gerade jetzt aber ist es wichtig, dass wir in unserem Land und unserer Verbandsgemeinde zusammenhalten und einander unterstützen“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, Mike Weiland. Die Verbandsgemeinde Loreley ist nicht für die Impfung zuständig und kann auch keinen Impfstoff beschaffen. Gerne mache ich aber darauf aufmerksam, dass sich die Gruppe „80 Lebensjahre oder älter“ seit einigen Tagen im Impfzentrum Lahnstein impfen lassen kann.

Wenn ältere Menschen selbst noch in der Lage sind, sich für die Impfung anzumelden und einen Internetzugang haben, dann können sie folgende Möglichkeiten nutzen: Online-Terminanmeldung unter www.impftermin.rlp.de oder telefonisch zur Impfberatung und Terminvergabe unter 0800 5758100. Sollten Impfwillige dagegen auf sich alleine gestellt sein und in ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis niemanden haben, der bei der Vereinbarung des Impftermins behilflich sein kann, steht laut Mike Weiland die Verbandsgemeindeverwaltung telefonisch unter der Zentralnummer zur Verfügung: 06771 919-0.

Sie erreichen die Verwaltung Montag/Dienstag: 8.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr, Mittwoch: 8.00 bis 12.30 Uhr, Donnerstag: 8.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr und Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr.

Die Verwaltet sendet dann per Post den Fragebogen, der auch bei der Internetanmeldung auszufüllen wäre, zu. Dieser ist (ggf. nach Rücksprache mit dem jeweiligen Hausarzt vollständig auszufüllen und komplett mit erforderlichen Anlagen zurück an die Verwaltung zu senden. Dort geben die Mitarbeiter die Daten dann für die älteren Mitmenschen per Internetanmeldung ein. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten etwa eine Woche später auf dem Postweg vom Land ihren Impftermin. „Ich freue mich mit meinem Mitarbeiterteam sehr, den Seniorinnen und Senioren mit diesem Angebot den Weg zur Impfung im Impfzentrum in Lahnstein zu vereinfachen“, erklärt Mike Weiland abschließend.

Land fördert Breitbandausbau mit 19,8 Mio. Euro

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Rhein-Lahn-Kreis. Für den weiteren Ausbau der Breitbandversorgung im Rhein-Lahn-Kreis hatte Landrat Frank Puchtler einen Förderantrag zur Mitfinanzierung beim Land Rheinland-Pfalz gestellt.

Mit den Fördermitteln sollen die Gewerbegebiete und die sogenannten „weißen Flecken“ im Kreisgebiet mit Glasfaser versorgt werden. Aktuell läuft die Ausschreibung zum Anschluss der Schulen und Kliniken im Rhein-Lahn-Kreis mit Glasfaser.

In dem weiteren Schritt sollen die unterversorgten Gewerbegebiete und die „weißen Flecken“ im Rhein-Lahn-Kreis direkt mit Glasfaser angebunden werden.

Für die Anbindung der Gewerbegebiete und „weißen Flecken“ mit Glasfaser wurde eine Strukturplanung unter Nutzung vorhandener Infrastrukturen erstellt.

Hieraus wurde das Mengengerüst für Tiefbau und aktive Technik entwickelt als Grundlage für den Förderantrag.

Staatsminister Roger Lewentz übergab jetzt Landrat Frank Puchtler den Förderbescheid des Landes über 19,8 Mio. Euro. Mit der starken Landesförderung können jetzt die Vorbereitungen  für die Ausschreibung  des Projektes starten, so Landrat Frank Puchtler, der sich bei Staatsminister Roger Lewentz für die kräftige Finanzspritze des Landes bedankte.

Das gesamte Breitband-Projekt umfasst über 50 Mio. Euro Investitionen in das Digitalnetz in der breiten Fläche des Kreises. Der Bund beteiligt sich mit 28 Mio. Euro am Glasfaserprojekt zur Versorgung der Gewerbegebiete und weißer Flecken.

Wolfgang Bosbach überzeugte beim CDU-Neujahrsempfang mit Charme und Sachverstand

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Maß und Mitte wahren als Garant für eine stabile Demokratie

Diez/Rhein-Lahn. Mit Charme, Humor aber auch dem notwendigen Sachverstand kam der beliebte CDU-Politiker Wolfgang Bosbach beim Neujahrsempfang der CDU Diez und Rhein-Lahn via Videokonferenz mit den Bürgerinnen und Bürgern des Rhein-Lahn-Kreises ins Gespräch. Bosbach war Ehrengast und Referent des 23. Neujahrsempfang, den der CDU Kreisverband Rhein-Lahn mit dem CDU-Ortsverband Diez ausrichtete. „Als bekannt war, dass Wolfgang Bosbach teilnehmen wird, konnten wir uns vor Anmeldungen kaum retten“ berichteten MdL und Kreisverbandsvorsitzender Matthias Lammert sowie der Diezer Stadtverbandsvorsitzende Maximilian Müller. Knapp 100 Gäste, unter ihnen viele Bürgermeister, Behördenvertreter sowie CDU-Landtagskandidat Udo Rau, hatten sich dazugeschaltet. Matthias Lammert ging zunächst auf Themen ein, die ihm aktuell besonders wichtig sind: „Die wirtschaftliche Zukunft vieler Betriebe, die schnelle Verteilung des Grippeimpfstoffs, die Digitalisierung – vor allem der Schulen und natürlich die innere Sicherheit!“ Nach 29 Jahren in der Opposition wolle die CDU bei der Landtagswahl am 14. März einen Regierungswechsel erreichen und dann „vieles besser machen“, so Lammert.

Wolfgang Bosbach ging auf die innere Sicherheit, technische Ausstattung der Polizei und Cyberkriminalität ein. Er analysierte die Coronavorgaben, die sich teils widersprächen und unterstrich, die Coronakrise habe gezeigt, wie wichtig es sei, sich unabhängig zu machen von internationalen Handelsketten. Er hoffe, dass man nach der Pandemie die Erkenntnisse aus dieser Zeit sachgerecht aufarbeiten werde „nicht um Schuldzuweisungen auszusprechen, sondern um Lehren für die Zukunft zu ziehen.“

Bosbach ging ein auf die bevorstehende Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden, für die er persönlich Friedrich Merz favorisiere und hoffte mit Blick auf die Bundestagswahl, dass die CDU und die SPD - „auch wenn sie für ihre momentan schlechten Umfragewerte kein Mitleid verdient“ - als echte Volksparteien Bestand haben: „Es geht darum, Maß und Mitte zu wahren, denn wir dürfen nicht in demokratisch schweres Fahrwasser geraten!“

Als größte politische Ziele für die Zukunft Deutschlands nannte er die „Investition in die Köpfe unserer Kinder: Die Industriegesellschaft ist im Übergang zur Wissensgesellschaft und eigentlich müssten die Schulen die modernsten Gebäude im Land sein. Wir müssen bestmögliche Bildung als beste Investition für die Zukunft ermöglichen!“ Außerdem sei es wichtig den Menschen – „vor allem denjenigen, die wirtschaftlich besonders betroffen sind – eine Perspektive zu bieten.“

In der Fragerunde nahm er sich gern Zeit für die Gäste und ging auf weitere Fragen zu aktuellen Themen von Elektromobilität bis zum Pflegeberuf ein und verriet abschließend, dass er „trotz allem“ dem FC Köln die Daumen drückt und natürlich einige „Tränchen in den Augen hat“, wenn Karneval in diesem Jahr „nur aus der Konserve“ geboten wird.

Abfall-Gebühren bleiben konstant

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Rhein-Lahn-Kreis.  Anfang Februar werden an die Grundstückseigentümer im Rhein-Lahn-Kreis wieder die Bescheide über die Abfallgebühren versandt. Fällig wird die Gebühr wie üblich in zwei Teilraten und zwar zum 1. März und 1.

September 2021. Die Abfallgebühren bleiben, wie Landrat Frank Puchtler informiert, im Jahr 2021 weiterhin stabil.

Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet die Bürgerinnen und Bürger ihre Bescheide zu prüfen. Auch auf der Rückseite der Gebührenbescheide sind wichtige Informationen und Erläuterungen zu finden. Eine Gebührenübersicht mit den Haushaltstarifen ist im Abfall-Info 2021 auf der Seite 10 sowie unter www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de zu finden. Soweit Änderungswünsche zur Gebührenfestsetzung bestehen, bittet die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft um eine schriftliche Mitteilung innerhalb eines Monats unter Angabe des Kassenzeichens: per Brief: Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft, Insel Silberau 1, 56130 BadEms, Fax: 02603/972-311 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Aus Kostengründen werden keine Fälligkeitsanzeigen zur zweiten Fälligkeit am 1. September verschickt. Über eine pünktliche Zahlung der Abfallgebühr braucht man sich keine Sorgen zu machen, wenn man der Abfallwirtschaft Rhein-Lahn ein SEPA-

Lastschriftmandat erteilt hat. Dieses Mandat ist völlig ohne Risiko, da es jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen werden kann. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Über die rechtzeitige Zahlung der Abfallgebühren braucht man sich fortan keine Gedanken mehr zu machen.

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