Mittwoch, 27. März 2019

Letztes Update:08:15:40 PM GMT

region-rhein.de

RSS

60 Minuten SPD – Schienen-Personen-Nahverkehr

Drucken
Austausch mit Verbandsdirektor Thorsten MĂŒller und dem SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland und Theresa Lambrich

Bei der nĂ€chsten Ausgabe von „60 Minuten SPD“ wird sich alles um den Schienen-Personen-Nahverkehr in der Verbandsgemeinde Loreley und im Rhein-Lahn-Kreis drehen. Auf Einladung der Gemeindeverbandsvorsitzenden der SPD Loreley, Theresa Lambrich und des SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland wird Verbandsdirektor Thorsten MĂŒller vom Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord ĂŒber die Entwicklung des Schienen-Personen-Nahverkehrs sprechen. „Der Öffentliche Personen-Nahverkehr war eines der TOP-Themen bei der BĂŒrgerbefragung der SPD im vergangenen Jahr. Die Menschen sehen hier weitere Potentiale, die es anzupacken gilt“, so Mike Weiland.

Hierzu gehören nach Ansicht der SPD weitere Verbesserungen von Zugverbindungen im Mittelrheintal, die Verzahnung der VerkehrsverbĂŒnde zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen und der Tarife entlang der Rheinstrecke, aber auch im Lahntal. „HierĂŒber möchten wir uns mit den Menschen und Verantwortlichen austauschen“, betont Theresa Lambrich. „Wenn man das Thema anpackt, kann man die Region auch mit Blick auf die BUGA 2029, aber auch den Lahn-Tourismus weiter voranbringen und die LebensqualitĂ€t der Bahn-Pendler wieder ein StĂŒck verbessern“, so Weiland und Lambrich. Es geht um ein Thema, das die Menschen bewegt.

Nach einem Input von Verbandsdirektor Thorsten MĂŒller und Mike Weiland werden die GĂ€ste der Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch haben. Nach exakt 60 Minuten des Austauschs und der Information ist die Veranstaltung beendet.
„60 Minuten SPD – Entwicklung des Schienen-Personen-Nahverkehrs in der VG Loreley und dem Rhein-Lahn-Kreis“ findet am Montag, 15. April 2019, von 19.00 bis 20.00 Uhr, in Kaub, Marktstraße 5, im kaub-mitte Weinbistro, statt.

BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft und alle, die Interesse am Thema haben, sind herzlich eingeladen und willkommen. Die Aktiven der SPD aus dem Rhein-Lahn-Kreis sowie des Gemeindeverbands Loreley freuen sich ĂŒber Ihren Besuch.

Programm-Offensive der CDU: Leben & Wohnen in Bad Ems

Drucken

Dass Bad Ems lebenswert ist, daran besteht kein Zweifel. Doch es muss noch lebenswerter werden, es muss mehr attraktiver Wohnraum geschaffen werden. Es fehlt an erschlossenem Bauland oder der Möglichkeit, attraktive Mietangebote in Anspruch zu nehmen. Die Folge: Bad Ems verliert Einwohner, die hier tief verwurzelt und aufgewachsen sind, an die Umlandgemeinden.

„Wir möchten Menschen fĂŒr die Stadt gewinnen oder sie hier halten und nicht aufgrund der mangelnden Wohnraumsituation zu einem Umzug zwingen.“, so BĂŒrgermeisterkandidat Oliver KrĂŒgel. Bad Ems soll Generationen zusammenhalten und sie nicht trennen. Zwar wurde in den letzten Jahren bereits einiges an teils denkmalgeschĂŒtzter Bausubstanz in Bad Ems saniert und renoviert, Wohnbaumaßnahmen wurden vorbereitet und man kann sie allmĂ€hlich sehen. Doch auch dies reicht fĂŒr die stetig wachsende Nachfrage nicht aus. Daher setzen wir uns intensiv fĂŒr das Thema Wohnstandort ein.

Wir möchten es fĂŒr die Immobilienbesitzer im stĂ€dtischen Bereich interessant machen, Ihre HĂ€user zu einer dauerhaft attraktiven Wohnimmobilie zu machen. Hier können wir auf bereits umgesetzte Förderprogramme in Bad Ems verweisen.

Aber auch die Ausweisung von neuen BauplĂ€tzen ist ein wichtiger Baustein fĂŒr die zukĂŒnftige Stadtentwicklung. Nach umfangreicher Recherche und Hinzuziehung fachlicher UnterstĂŒtzung hat das Team um Oliver KrĂŒgel Möglichkeiten untersucht, GrundstĂŒcke fĂŒr den Bau von EinfamilienhĂ€usern nachzuweisen.

Ziel war es dabei, sich nicht auf FreiflĂ€chen im Außenbereich der Stadt zu konzentrieren, die jahre- oder sogar jahrzehntelanger Vorbereitungsverfahren bedĂŒrfen, sondern potentielle Wohnbau-GrundstĂŒcke zu finden, die zumindest bereits im FlĂ€chennutzungsplan als WohnbauflĂ€che ausgewiesen sind. Oder sogar in bereits bestehenden Bebauungsplangebieten liegen oder an solche direkt angrenzen.

Nach RĂŒcksprache und ausfĂŒhrlichen BeratungsgesprĂ€chen mit Fachplanern wurden einige potentielle FlĂ€chen herausgefiltert. Nach diesen Erkenntnissen könnten ĂŒber 70.000 mÂČ Bauland ausgewiesen werden, die Platz fĂŒr fast 150 EinfamilienhĂ€user bieten wĂŒrden. Unser Fazit: bereits heute verfĂŒgt die Stadt Bad Ems ĂŒber ausreichende BauflĂ€chen an unterschiedlichen PlĂ€tzen im Stadtgebiet.

Nun gilt es, diese FlĂ€chen gemeinsam mit den GrundstĂŒcksbesitzern (nicht alle FlĂ€chen gehören der Stadt Bad Ems) zielgerecht zu erschließen und kurzfristig baureif zu machen. Erstes konkretes Projekt soll die FlĂ€che „Fahnenberg II“ sein, die ein attraktives Umfeld bietet und mit dem geringsten Aufwand zu erschließen ist.

Außergewöhnliche Ausstellung im Kreishaus

Drucken
Rhein-Lahn-Kreis. „Balmoral goes Kreishaus“: Aus Anlass des JubilĂ€ums „50 Jahre Rhein-Lahn-Kreis“ wird Landrat Frank Puchtler gemeinsam mit dem Leiter des KĂŒnstlerhauses Schloss Balmoral und des Arp-Museums in Rolandseck, Dr. Oliver Kornhoff, am kommenden Freitag, 29. MĂ€rz 2019, um 18.30 Uhr in der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, eine außergewöhnliche Ausstellung eröffnen: Die sĂŒdafrikanische KĂŒnstlerin Nelmarie du Preez, bis vor kurzem Stipendiatin des KĂŒnstlerhauses in Bad Ems, wird hier ihre kĂŒnstlerischen Visionen ĂŒber Gegenwart und nahende Zukunft in multimedialen PrĂ€sentationen vorstellen. Der Eintritt ist frei, interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen.

Die Ausstellung bringt erstmals seit vielen Jahren wieder das Kreishaus und das KĂŒnstlerhaus Schloss Balmoral zusammen. FĂŒr die musikalische Gestaltung der Vernissage konnte der bekannte Pianist und Komponist Matthias Frey gewonnen werden. Die EinfĂŒhrung in das Werk der KĂŒnstlerin hĂ€lt Lotte Dinse (M.A.), wissenschaftliche Mitarbeiterin des KĂŒnstlerhauses Schloss Balmoral.

Nelmarie du Preez, die bereits an zahlreichen Ausstellungen in Europa, Nordamerika und SĂŒdafrika teilgenommen hat, wird im Kreishaus eine Auswahl von frĂŒheren Videoarbeiten sowie ganz neue Werke, die im „Balmoral“ entstanden sind, ausstellen. Unter dem Titel »Prototyp-Crashtests« setzen sich ihre Performance-Serie, Objekte und Videos anderem mit der Frage auseinander, was passiert, wenn die rasante Entwicklung von Technologie und kĂŒnstlicher Intelligenz maschinelle Helfer hervorbringt, die ihren eigenen Willen entwickeln, eigene Entscheidungen treffen und so zur Bedrohung fĂŒr den Menschen werden.

Die Ausstellung ist im Anschluss noch bis zum 26. April 2019 zu den regulĂ€ren Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen.

Die CDU Kreistagsfraktion stellt fĂŒr den kommenden Kreistag am 25. MĂ€rz nachfolgende Resolution:

Drucken
Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert:     
„Alternativtrasse fĂŒr das Mittelrheintal muss zeitnah umsetzt werden“

Resolutionstext:

Der Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises bekrĂ€ftigt die seit Jahren erhobene Forderung nach einer Ausweichstrecke fĂŒr den GĂŒterverkehr zur Entlastung des Mittelrheintals. Zur Zeit fahren tĂ€glich 450 ZĂŒge links- und rechtsrheinisch durch das Mittelrheintal. Die „Mittelrheinachse“ weist laut Bundesverkehrswegeplan mit die höchsten Zugbelastungen und die grĂ¶ĂŸten EngpĂ€sse im deutschen Schienennetz auf. Die KapazitĂ€tsgrenzen sind erreicht bzw. werden bereits ĂŒberschritten.

Die Bundesregierung hat sich schon im Jahre 1996 im Vertrag von Lugano verpflichtet, die Rheinstrecke zwischen Karlsruhe und Basel als Zulaufstrecke zum Gotthardtunnel auszubauen, damit der GĂŒtertransport von Rotterdam nach Genua erfolgen kann. Damit sind Rheinland-Pfalz und Baden-WĂŒrttemberg TransitlĂ€nder fĂŒr GĂŒterzĂŒge. Die erwartete und politisch gewollte Zunahme des GĂŒterverkehrs auf der Schiene kann im Mittelrheintal rein verkehrstechnisch nicht bewĂ€ltigt werden. Auch LĂ€rmschutz, Gesundheit, Sicherheit der Bevölkerung bei Gefahrguttransporten und strukturpolitische Aspekte wie die Weiterentwicklung des Tourismus im Welterbetal mĂŒssen BerĂŒcksichtigung finden und in eine Bedarfsberechnung fĂŒr die Alternativtrasse Eingang finden.Der Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises begrĂŒĂŸt und unterstĂŒtzt die gemeinsame parlamentarische Initiative vom 21. Februar 2019 von SPD, CDU, FDP und BĂŒndnis90/Die GrĂŒnen im rheinland-pfĂ€lzischen Landtag zum Bau einer Alternativstrecke.

Der Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises stellt fest und fordert:

EinschÀtzungen, wonach die Notwendigkeit einer Alternativstrecke noch nicht gegeben sind, widersprechen der Lebenswirklichkeit im Mittelrheintal fundamental. Die Alternativtrasse ist und bleibt zwingend. Es gibt zur Alternativtrasse keine Alternative.

Die Machbarkeitsstudie muss unverzĂŒglich auf den Weg gebracht werden. Alle fĂŒr die Realisierung der Alternativtrasse notwendigen gesetzlichen und finanziellen Voraussetzungen mĂŒssen ausgeschöpft und wenn erforderlich unverzĂŒglich geschaffen werden. Parallel soll als Sofortmaßnahme ein umgehendes Nachtfahrverbot und höhere Trassenpreise fĂŒr noch nicht umgerĂŒstete GĂŒterzĂŒge sowie fĂŒr alle bereits umgerĂŒsteten GĂŒterwagons eine Reduzierung der Geschwindigkeit innerhalb der Ortschaften erfolgen.

TANZWUT – die Mittelaltershow zu Ostern

Drucken

Unverkennbare Dudelsackmelodien, tanzbare Rhythmen und einprÀgsame GesÀnge, getragen von SÀnger Teufels charismatischer Stimme werden die Zuschauer zu Ostern (20.- 22. April) auf der Loreley begeistern. Die Spielleute von TANZWUT ziehen  hinaus, um den geliebten Osterspaziergang zum Erlebnis werden zu lassen.

Die Band TANZWUT schöpft bei den Livekonzerten auf der Loreley aus einem großen Repertoire an mittelalterlichem Liedgut, das im vergangenen Vierteljahrhundert in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Musikern wiederentdeckt, bearbeitet und geschaffen wurde. Die Musiker begeistern  mit mittelalterlichen StĂŒcken, die zum Tanzen und Mitsingen einladen. Unterhaltsame Ansagen, gute Laune und farbenfrohe KostĂŒme vervollstĂ€ndigen das Programm fĂŒr Auge und Ohr. Abgerundet durch die Erfahrung und Frische der gesamten Band werden viele neue und alte Lieder die Wege zu den Zuhörern finden. Die einzelnen Show-Elemente verbinden Musik, Gaukelei und Tavernenspiel zu einem mitreißenden Musikerlebnis. Auf der Loreley ist die Band an allen drei Tagen zu erleben, zusammen mit den Spielleuten „Satolstalamanderfanz“ und „Ranunculus“.


Zwei Mal tĂ€glich finden Ritterturniere hoch zu Ross statt. Die edlen Streiter aus aller Herren LĂ€nder duellieren sich nach alter Art mit Lanze und Schild auf der Turnierbahn. In den Pausen fĂŒhrt ein Falkner die Jagd mit seinen Vögeln vor, wĂ€hrend an einer anderen Stelle ein SeiltĂ€nzer seine KĂŒnste zeigt.  Auf einer kleineren BĂŒhne und auf Tischen und BĂ€nken schaffen sich die Gaukler Lupus und Liam Bo. Mit Jonglage, Stelzenlauf und frechen SprĂŒchen unterhalten sie kleine und große Zuschauer. Ein Markt mit ĂŒber 60 StĂ€nden lockt mit Handel, Handwerk, Speis und Trank.

Geöffnet ist der Markt Samstag und Sonntag von 11:00 bis 22:00 Uhr und Ostermontag von 11- 19:00 Uhr. Der Eintritt kostet 12,00 Euro fĂŒr Erwachsene und 6,00 Euro fĂŒr Kinder. Familien zahlen nur fĂŒr das erste Kind, fĂŒr alle weiteren Kinder und fĂŒr Kinder im Vorschulalter ist der Eintritt frei. Das Programm ist auf der Homepage www.suendenfrei.de zu finden. Parallel zum Mittelalterspaktakel wird mit einer Lichtinstallation der Loreley- Besucherpark eröffnet, so dass sich ein Besuch des Felsplateaus auch in den Abendstunden lohnen dĂŒrfte.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL