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Die Rolle der Rohstoffe in einer ungerechten Welt

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Pfarramt für gesellschaftliche Verantwortung eröffnet in Dausenau Ausstellung „Arm durch Reichtum“


DAUSENAU/RHEIN-LAHN. (18. Juli 2018) „Arm durch Reichtum“ heißt eine Ausstellung, die auf die Rolle der Rohstoffe in einer ungerechten Welt aufmerksam macht. Ab Freitag, 10. August ist sie in der evangelischen St. Kastorkirche Dausenau zu sehen. Sie macht unter anderem auf die Fluchtursachen von Süden nach Norden aufmerksam, für die auch das Wirtschaften in Europa verantwortlich ist.

Die Schau zeigt, wie sich die Industrienationen auf Kosten der Entwicklungsländer schamlos bereichern und die Menschen dort ausbeuten, von denen sich nun viele auf den Weg nach Europa machen. „Die Ausbeutung von Rohstoffen in vielen Ländern des Südens ist mit der Auflösung gewachsener wirtschaftlicher und sozialer Strukturen und unvorstellbaren Umweltfreveln verbunden“, erklärt Matthias Metzmacher, Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Nassauer Land. Das reiche von der Abholzung ganzer Landstriche bis hin zur Kontaminierung weiter Gebiete. Korruption, Menschenrechtsverletzungen, das Schüren von Konflikten bis hin zu brutalen Kriegen würden den Hunger nach Rohstoffen begleiten. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Lebenswirklichkeit von Menschen, die durch Krieg, Verfolgung oder den Verlust ihrer Lebensgrundlagen zur Flucht gezwungen werden, um zu überleben.

„Die Ausstellung ist auch ein Appell an uns Verbraucher, sorgsam mit den Gütern dieser Erde umzugehen und sich gegenüber der Politik dafür einzusetzen, dass Rohstoffe, die unter Missachtung von Mensch und Umwelt gewonnen werden, keinen Zugang zu unseren Märkten haben“, so Matthias Metzmacher. Konzipiert wurde die Ausstellung von der evangelischen Hilfsaktion Brot für die Welt beim Zentrum Ökumene der Landeskirchen Hessen-Nassau und Kurhessen-Waldeck.

Metzmacher wird die Ausstellung, die in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Dausenau gezeigt wird, mit einer Andacht unter Mitwirkung des Posaunenchores am Freitag, 10. August um 18 Uhr eröffnen. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Besichtigung. Zu sehen ist die Schau außerdem am Samstag, 11., Sonntag, 12., Samstag, 18. und Sonntag, 19. August jeweils von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon 02603-6640 (Heidi Jung) oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Eisgutscheine überreicht

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Kur- und Verkehrsverein Lahnstein bedankt sich für Engagement

Seit 1966 bereits existiert die „Scheune“ hoch über Braubach. Seit fast dieser Zeit wird in den Sommerferien die Kinderfreizeit organisiert. Seit vielen Jahren in 3 Kursen à 14 Tagen verleben immer rund 150 Kinder pro Kurs einen Teil der Ferien gemeinsam.

Für diese Leistung wurden seitens des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein (KVL) im Jahr 2012 sowohl die Stadtranderholung auf dem Aspich als auch die Ferienfreizeit „Scheune“ mit dem Hexenkrug ausgezeichnet.

Darüber hinaus ist es guter Brauch, dass der Kur- und Verkehrsverein den Betreuern und Kindern einen Besuch abstattet. KVL-Vorsitzender Günter Groß bedankte sich stellvertretend beim „Scheunenleitungsteam“ für die geleistete Arbeit.

Nastätten auf dem Weg zur bienenfreundlichen Stadt

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CDU und FWG wollen Lebensgrundlagen für Bienen und bestäubende Insekten verbessern

Nastätten. Die Biene ist Nastättens „Wappentier“ und erfüllt unverzichtbare ökologische Funktionen. Leider sind die Insektenbestände mittlerweile in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft und damit auch im Blauen Ländchen durch viele umweltrelevante Faktoren bedroht.

Die CDU-Stadtratsfraktion beantragt daher gemeinsam mit der FWG-Fraktion, dass das Projekt "Bienenfreundliches Nastätten" ins Leben gerufen wird. „Damit soll Nastätten ab 2019 aktiv, strategisch und nachhaltig daran mitwirken, dass zukünftig die Lebensgrundlagen der bestäubenden Insekten in der Kommune verbessert werden“, erklären die Fraktionssprecher Dr. Roland Romer (CDU) und Werner Sorg (FWG).

Die aufeinander abgestimmten Maßnahmen zur Förderung der Insekten-Artenvielfalt sollen sich auf gemeindeeigene Grundstücke erstrecken und zusätzlich Anreize für die bienenfreundliche Bewirtschaftung von landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie auch Hausgärten enthalten. „Das können beispielsweise Beratungsleitungen und Tipps zur Pflege sein oder auch vergünstigte Sammelbestellungen von hochwertigem Saatgut“, so Werner Sorg (FWG). Der gemeinsame Antrag beinhaltet außerdem, dass mit Imkern, Verbandsgemeinde, Forst- und Landwirtschaft, Schulen, Kindergärten, Jugendhaus, Naturschutzverbänden und auch heimischen Unternehmen Projektpartnerschaften angestrebt werden. „In Nastätten wird von unterschiedlichen Gruppen, Personen und Institutionen bereits sehr viel getan, um die Bienenfreundlichkeit zu verbessern. Das ist toll und die Erfolge sind vielerorts sichtbar. Jetzt gilt es die guten Einzelmaßnahmen zu bündeln, bestenfalls sogar Biotope zu vernetzen und so noch größere Effekte zu erzielen“, sagt CDU-Ratsmitglied Martin Gasteyer.

Bienen sind spannende Tiere und Biotoppflege macht Spaß. Daher soll nach dem Wunsch von CDU und FWG insbesondere der Aspekt der Umweltbildung bei Kindern und Jugendlichen berücksichtigt werden. Um schnell und unkompliziert die Realisierung von konkreten Maßnahmen anstoßen zu können, sollen in den städtischen Haushalten der nächsten drei Jahre jeweils 5.000 Euro eingestellt werden. Der gemeinsame Antrag sieht vor, dass die Budgethoheit eine einzurichtende Projektgruppe erhält, die fachlich entscheidet und lediglich jährlich dem Stadtrat berichtet. Für CDU-Sprecher Dr. Roland Romer steht fest: „Wir wollen mehr als Lippenbekenntnisse. Ohne finanzielle Mittel sind die schönsten Ideen leider nicht umsetzbar.“ Die Projektlaufzeit soll zunächst auf drei Jahre angelegt werden und kann dann nach einer Evaluierung verlängert werden. Dazu Martin Gasteyer (CDU): „Wir versprechen uns von dem Projekt einen echten Gewinn für unsere Stadt. Nach zwei Jahren können wir gemeinsam schauen, ob sich der Aufwand lohnt und ob wir erfolgreich waren. Die Zeit sollte man sich aber nehmen.“

Lust auf Polit-Plausch?

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Erster CDU-Stammtisch am 24. Juli in Miehlen

VG Nastätten. Um spannende aktuelle Themen aus der Politik zu erörtern und sich in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen, laden die Christdemokraten aus dem Blauen Ländchen am Dienstag, den 24. Juli, ab 20 Uhr ins Gasthaus „Zur Rose“ nach Miehlen zum ersten CDU-Stammtisch ein. Dazu der stellvertretende CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Burghardt Müller: „Parteimitglieder und natürlich auch Nichtmitglieder sind gleichfalls willkommen. Wir wollen wissen, was die Menschen bewegt und freuen uns auf den Gedankenaustausch. Alle vier Wochen werden wir uns in einem anderen Ort der Verbandsgemeinde treffen.“

Zschimmer & Schwarz baut zum Jubiläum auf die Zukunft

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Mit Blick auf den 125. Firmengeburtstag erfolgte in Lahnstein der Spatenstich für eine neue Unternehmenszentrale und ein modernes Schulungszentrum.

Lahnstein, 17. Juli 2018 – Bald 125 Jahre alt und dabei immer ganz auf die Zukunft fokussiert: Das Chemieunternehmen Zschimmer & Schwarz startete in Lahnstein die Bauarbeiten für die neue Unternehmenszentrale und ein modernes Schulungszentrum. Im Beisein von Vertretern der Stadt, des Generalübernehmers Goldbeck sowie der Geschäftsführung von Zschimmer & Schwarz erfolgte heute der erste symbolische Spatenstich. Wenn die Gebäude 2019 pünktlich zum 125. Geburtstag des 1894 gegründeten Unternehmens fertiggestellt sind, dann bieten sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein ganz neues Arbeitsumfeld.

„Die einladende Architektur spiegelt die Offenheit unseres Unternehmens wider“, so Dr. Martin Haberl, Geschäftsführer für die Bereiche Vertrieb und Marketing bei Zschimmer & Schwarz. „Wir sind weltweit für die unterschiedlichsten Kunden aus den verschiedensten Branchen tätig, beschäftigen in 15 Nationen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, arbeiten mit Menschen über alle Sprach- und Landesgrenzen hinweg zusammen.“ Dietmar Clausen, kaufmännischer Geschäftsführer bei Zschimmer & Schwarz, ergänzt: „Die neue Unternehmenszentrale und das Schulungszentrum sind ein Symbol unserer Weltoffenheit und unseres Wachstums sowie auch unserer Verbundenheit zu Lahnstein als Unternehmen, Arbeitgeber, Ausbildungsbetrieb und Teil der Gesellschaft.“

Die Vertreter der Politik zeigten sich beim offiziellen Spatenstich ausgesprochen erfreut, dass der Standort Lahnstein durch das Prestigeprojekt weiter gestärkt wird. „Zschimmer & Schwarz ist für uns ein überaus wichtiger Wirtschaftsfaktor und als Weltkonzern ein Aushängeschild der Stadt. Der Ausbau des Hauptsitzes ist ein klares Zeichen für den Firmenstandort und die ganze Region“, so Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte.

Wolfgang Nowak, technischer Geschäftsführer der Zschimmer & Schwarz-Gruppe, betont die hohen Ansprüche des Unternehmens an den Neubau: „Wir wollen hier zum Jubiläum einen Ort schaffen, dessen Atmosphäre Kreativität und gemeinsames Arbeiten fördert und der Zschimmer & Schwarz perfekt repräsentiert. Wir freuen uns, dass wir mit dem Generalübernehmer Goldbeck einen starken Partner gefunden haben, der unsere Wünsche und Ideen in Form bringt.“

Die Goldbeck-Unternehmensgruppe aus Bielefeld, mit 48 Standorten in Deutschland und im europäischen Ausland ein Spezialist für Planung, Bau und Betreuung von Gewerbeobjekten, ist verantwortlich für Konzept und Umsetzung des Projektes. Marco Bayer, Leiter der zuständigen Niederlassung in Koblenz, freut sich darauf, die architektonische Vision in die Tat umgesetzt zu sehen: „Mit einer offenen Gestaltung, von Tageslicht durchfluteten Räumlichkeiten, zahlreichen Außenbereichen und dem Blick ins Grüne bietet die Unternehmenszentrale verteilt auf vier Stockwerke und rund 2.300 Quadratmetern Nutzfläche Raum für repräsentative Büro- und Besprechungsräume sowie ein Betriebsrestaurant mit Außenterrasse. Auch das Schulungszentrum lädt mit drei Konferenzräumen, einer Teeküche sowie einer Außen- und Dachterrasse zum regen Gedankenaustausch ein. Farb- und Gestaltungsdetails wie etwa dreieckige Fenster interpretieren architektonisch die visuelle Außendarstellung des Unternehmens.“

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