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Brandschutz ist auch in Corona-Zeiten wichtig

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Rhein-Lahn-Kreis. Schornsteinfeger bleiben auch in CoronaZeiten grundsätzlich zur Erledigung ihrer Aufgaben verpflichtet. Auch die gesetzlich begründeten Eigentümerpflichten nach dem Schornsteinfeger-Handwerksgesetz und anderen Vorschriften werden aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht außer Kraft gesetzt.

Darauf weist die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises hin.

Die Arbeiten sind in Hinblick auf die Gefahr für die öffentliche Sicherheit (Brandschutz) und Ordnung, den Nachbarschutz aber auch den eigenen Schutz vor Brand und Vergiftung unbedingt notwendig. Nur in begründeten Fällen, beispielsweise, wenn der Hausbesitzer nachweislich an Corona erkrankt ist, können bestimmt Arbeiten verschoben werden.

Hinweise für Umgang mit Masken

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25. April 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Corona-Lage

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis ist, wie Landrat Frank Puchtler informiert, mit 153 Infizierten den 7. Tag in Folge gleich geblieben. Im Krankenhaus in Lahnstein liegt ein Erkrankter mit einem schweren Krankheitsverlauf.

Ein infizierter Patient mit Vorerkrankungen ist im Limburger Krankenhaus. 4 weitere  Patienten sind vorsorglich stationär in einem Krankenhaus in Koblenz.

Genesene im Kreis

Die Patienten werden vom Kreisgesundheitsamt, so Landrat Frank Puchtler, nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Dies ergibt eine Zahl von 88 Genesenen im Rhein-Lahn-Kreis.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 47 (davon 22 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 14 Genesene)

Stadt Lahnstein 27 (davon 22 Genesene)

VG Nastätten 14 (davon 7 Genesene)

VG Bad Ems-Nassau 22 (davon 13 Genesene)

VG Aar-Einrich 15 (davon 10 Genesene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Hinweise zum Umgang mit Masken

Ab Montag gilt die Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz. Sie ist beim Einkauf und im öffentlichen Personennahverkehr vorgeschrieben.

Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte gibt u. a. folgende Hinweise:

  • Auch mit Maske sollte der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird.

Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.

  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine mehrfache Verwendung an einem Tag ist unter Einhaltung der Hygieneregeln mög-lich
  • Masken sollten täglich bei mindestens 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

Corona-Hotlines

Kreis: Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

IHK für Unternehmen:  0261/106-501

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00.

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

Infos für Reiserückkehrer

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Rhein-Lahn-Kreis. Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem anderen Staat in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, haben sich, so Landrat Frank Puchtler,  derzeit auf Grundlage landesrechtlicher Bestimmungen nach § 30 Absatz 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes abzusondern und sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten.

Sie sind außerdem verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen. Von diesen Regelungen sind nur Personen ausgenommen, die einer in der landesrechtlichen Bestimmung genannten Ausnahmeregelung unterliegen und die keine Krankheitssymptome für COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts aufweisen.

Für das Land Rheinland-Pfalz finden sich die oben genannten Regelungen in Paragraph 12 der Vierten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz  (4. CoBELVO) vom 17.04.2020. Die 14-tägige Quarantäne gilt aufgrund der vorgenannten Rechtsverordnung.

Es ergeht daher für die Betroffenen keine gesonderte Verfügung des Gesundheitsamtes.

Weiterhin sind Sie in der Quarantänezeit verpflichtet, das  Auftreten von Symptomen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen, unverzüglich dem Gesundheitsamt unter der Rufnummer: 02603/ 972 555. oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mitzuteilen

Alternativ haben Reiserückkehrer die Möglichkeit, sich auf der Kreisseite unter https://www.rhein-lahn-kreis.de/formulare-rlpdirekt/abteilung7/72-infos-fuerreiserueckkehrer/ zu registrieren.

Landrat Frank Puchtler: Aktuelle Lage ist stabil

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24. April 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Lage

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis, so Landrat Frank Puchtler, ist mit 153 Infizierten den 6. Tag in Folge gleich geblieben. Im Krankenhaus in Lahnstein liegt ein Erkrankter mit einem schweren Krankheitsverlauf.

Ein infizierter Patient mit Vorerkrankungen ist im Limburger Krankenhaus. 4 weitere  Patienten sind vorsorglich stationär in einem Krankenhaus in Koblenz.

Genesene

Die Patienten werden vom Kreisgesundheitsamt, so Landrat Frank Puchtler, nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Dies ergibt eine Zahl von 88 Genesenen.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 47 (davon 22 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 14 Genesene)

Stadt Lahnstein 27 (davon 22 Genesene)

VG Nastätten 14 (davon 7 Genesene)

VG Bad Ems-Nassau 22 (davon 13 Genesene)

VG Aar-Einrich 15 (davon 10 Genesene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Corona-Hotlines

Kreis: Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

IHK für Unternehmen:  0261/106-501

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00.

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

Diezer Tafel zwar geschlossen, aber Hilfe läuft neu an

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Kunden des Rewe-Marktes sorgen für gedeckte Tische – Gemeindepädagoge des Dekanats übernimmt Fahrdienst


DIEZ/RHEIN-LAHN. (24. April 2020) Seit Mitte März haben die Tafeln des Diakonischen Werkes Rhein-Lahn in Bad Ems, Diez und Nastätten geschlossen. Für viele Menschen bedeutet das eine enorme Einbuße, sind sie doch auf die Essensausgabe angewiesen, um einigermaßen finanziell über die Runden zu kommen. „Die Situation spitzt sich in manchen Haushalten gerade enorm zu“, weiß Oliver Krebs, der in Diez die Lebensmittel-Ausgabe koordiniert.

Krebs kennt die prekäre Lage vieler älterer Menschen und von Familien mit Kindern, die unter der Schließung der Tafeln besonders leiden, aus vielen Beratungsgesprächen, und punktuell sorgten er und einige Freiwillige im vergangenen Monat für ein wenig Unterstützung. Umso dankbarer ist er aber jetzt, dass es in Diez jetzt neue Unterstützung gibt, um wenigstens die bedürftigsten ehemaligen Kunden mit einem Lieferservice zu versorgen.

Zum Einen ist da die Initiative von Rudolf Schmidt. Der Inhaber des Diezer Rewe-Marktes hat im Eingangsbereich einen Tisch aufgebaut mit allerlei Lebensmitteln. Die befinden sich auch in den Papier-Tragetaschen, die daneben stehen. „Gemeinsam Tische decken“ steht an der Wand darüber. Kunden können für 6 Euro eine solche Tasche kaufen, die dann vom Diakonischen Werk an die bedürftigsten Tafel-Kunden verteilt werden. „Ich muss ein dickes Dankeschön an die Kunden richten, die sich daran beteiligen und damit an die denken, denen die jetzige Situation große Not bringt“, sagt Schmidt und verweist auf mehr als 50 Tüten, die schon in den ersten Tagen gespendet wurden.

Für Oliver Krebs ist das ein erster wichtiger Schritt, um die Lebensmittelversorgung in der Coronakrise allmählich wieder herzustellen. „Wir mussten die Tafeln ja schließen, um zu verhindern, dass sich die ehrenamtlichen Kräfte, die vom Alter her zur Risikogruppe gehören, in Gefahr bringen“, so Krebs. Umso dankbarer ist er, dass sich mit Werner Schreiner, Gemeindepädagoge des evangelischen Dekanats Nassauer Land, ein Helfer fand, der nun mit dem Einsatzfahrzeug der Tafel die Pakete an die Haushalte verteilt, die das Essen derzeit am nötigsten brauchen. Schreiner arbeitet normalerweise in der Kinder- und Jugendarbeit des Dekanats. „Es hat mich jetzt nicht länger hinter dem PC gehalten, um über die Organisation von Veranstaltungen nachzudenken, die am Ende gar nicht stattfinden dürfen“, sagt der Pädagoge, als er die ersten 20 Lebensmittelpakte ins Auto einlädt, um sie an 13 Haushalte in den Verbandsgemeinden Diez und Aar-Einrich auszuliefern.

Wer die Auslieferung unterstützen möchte, kann sich mit Oliver Krebs telefonisch in Verbindung setzen unter Telefon 06432-7282

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