Mittwoch, 23. Januar 2019

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Großartige Spende für die „Scheune Braubach“

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Silvester-Galas im Hotel Wyndham Garden erbrachten einen erstaunlichen Erlös

Lahnstein. Die beiden Galaveranstaltungen zu Silvester im Hotel Wyndham auf der Lahnsteiner Höhe alleine waren schon großartig und etwa 400 Gäste feierten vergnügt in das neue Jahr hinein. Im Silvesterprogramm hatte man auch eine Verlosung mit eingebaut und hier fanden die Lose einen reißenden Absatz. Viele Partner des Hotels aus der Region hatten sich zu dieser Verlosung mit der Bereitstellung verschiedener Geschenke mit eingebracht.

Zu gewinnen gab es tolle Preise, wie zum Beispiel Gutscheine für ein Candle Light Dinner, Gutscheine zu Hotelaufenthalten in Deutschland, viele prall gefüllte Präsentkörbe, sogar Schmuckgeschenke und vieles mehr führten zu einem regen Verkauf der Lose.

Und der Erlös daraus konnte sich wirklich sehen lassen. Ein Gesamtsumme in Höhe von 1695 Euro konnte so nun in Form eines Schecks an Sebastian Seifert, Hausverwalter Kolpinghaus Bucheneck e.V. - „Scheune Braubach“ überreicht werden. „Ein Teil der hauseigenen Spielgeräte im Außengelände der Scheune sollen erneuert werden und auch in der Küche wird neues Inventar angeschafft“, erläuterte Sebastian Seifert bei der Scheckübergabe. Für uns war es wichtig dass das Geld in Lahnstein bleibt und das damit etwas Schönes erreicht werden kann“, erklärte Sabrina Da Costa Farias, Leiterin des Hotels Wyndham Garden Lahnstein-Koblenz im Gespräch.

Und hierfür hatte Katharina Groß, Mitarbeiterin im Event-Service des Hotels gleich die passende Institution parat, eben die „Scheune Braubach“. Eine wunderbare Aktion des Hotels mit einem erstaunlichen Erlös.

Neujahrsempfang: Landrat nahm die Gäste auf eine kurzweilige Zeitreise mit

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Rhein-Lahn-Kreis. Auf eine so kurzweilige wie informative Zeitreise durch die Geschichte des Rhein-Lahn-Kreises nahm Landrat Frank Puchtler die Gäste beim Neujahrsempfang des Kreises mit. Aus Anlass des 50. Geburtstages des Rhein-Lahn-Kreises standen natürlich das Kreisjubiläum und somit auch die Historie des Kreises in diesem Jahr im Mittelpunkt des Empfangs, zu dem Landrat Puchtler mehr als 200 Gäste im Limeskastell in Pohl begrüßen kommen.

Amüsantes wie Wissenswertes, aber auch ein Blick auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen, die sich dem noch jungen Landkreis stellen, machten den Vortrag – untermalt mit oftmals seltenen „historischen“ Fotos – zu einem besonderen und auch informativen Vergnügen. Die Bilder des ersten Kreistages, vom Bau des neuen Kreishauses oder der Schulen, aber auch der Nassauischen Kleinbahn, der Aartalbahn und von Konzerten auf der Loreley und großen Heimatfesten zeigten deutlich, wie vielfältig das Leben im 1969 gebildeten Rhein-Lahn-Kreis war und wie viel sich in diesen fünf Jahrzehnten entwickelt hat. Landrat Puchtler machte zugleich deutlich, dass die Herausforderungen, vor die sich der Landkreis gestellt sieht, nicht weniger geworden sind – seien es die Themen Schulen und Kindergärten oder Mobilität und Abfallwirtschaft. Sich gemeinsam diesen Herausforderungen zu stellen, sei die Aufgabe der kommenden Zeit, so Puchtler, der sich überzeugt zeigte, dass man – wie zuletzt auch die jüngste Prognosstudie dem Rhein-Lahn-Kreis bestätigt hat – auf einem guten Weg sei, in einem partnerschaftlichen Miteinander voranzukommen. Insbesondere durch Kooperationen auf Augenhöhe, wie es z.B. im Bereich der „Rheinischen Entsorgungskooperation“ verwirklicht sei, könnten die anstehenden Aufgaben im Sinne der Bürgerinnen und Bürger bewältigt werden. Sein Bekenntnis, das Landrat Puchter am Ende des Vortrags abgab, mochte da nicht nur als Resümee von „50 Jahre Rhein-Lahn-Kreis“ gelten, sondern auch als „Arbeitsauftrag“ für die Zukunft gelten: „Zusammenkommen ist ein Beginn… Zusammenbleiben ein Fortschritt… Zusammenarbeiten ein Erfolg…“

Wie immer bestens bewirtet durch das Team des Limeskastells und ebenso gut musikalisch unterhalten vom Akkordeonorchester Aartal, war der Empfang erneut ein großes Stelldichein von Vertretern aus allen gesellschaftlichen Bereichen des Kreises: Ob Vereine und Verbände oder heimische Unternehmen, ob Polizei, Soziale Einrichtungen oder die Kirchen, ob Politik, Verwaltung oder Ehrenamt – alle hatten ihre Vertreter geschickt, und entsprechend unterhaltsam war dann auch der „informelle“ Teil des Neujahrsempfangs im Anschluss an den „offiziellen“ Teil.

Rhein-Lahn-Kreis profitiert mit 1.370.000 Euro vom Schulbauprogramm

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Für den Umbau sowie die Erweiterung mehrerer Schulgebäude und Sporthallen im Rhein-Lahn-Kreis stellt das Land 1.370.000 Euro zur Verfügung. „Besonders freuen wir uns, dass verschiedene Schulen neu in das Programm aufgenommen worden sind: So profitieren in der Stadt Lahnstein, sowie in den Verbandsgemeinden Nastätten und Bad Ems insgesamt vier weitere Schulen von der Förderung“, betonten die beiden Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff und Roger Lewentz (beide SPD) sowie SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland. „Mit den Landesmitteln wird die örtliche Schullandschaft gestärkt. Die Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler sowie die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte werden verbessert. Das Land leistet damit einen wertvollen Beitrag, so dass die Kommunen als Schulträger anstehende Bauvorhaben umsetzen können.“

Im aktuellen Schulbauprogramm werden landesweit 427 Projekte gefördert, wie Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in Mainz mitteilte. Mit dem Geld werden Um- und Neubaumaßnahmen, Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. In Rheinland-Pfalz wurden 90 Projekte neu in das Schulbauprogramm aufgenommen. Die Fördersumme ist gegenüber dem Vorjahr um 10 Millionen Euro angewachsen – auf eine Gesamtsumme von nunmehr über 60 Millionen Euro

Die Abgeordneten Denninghoff und Lewentz betonen: „Guter Unterricht erfordert eine angenehme Lernatmosphäre. Es dient damit der bestmöglichen Förderung und Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, wenn sich das Land an den kommunalen Baumaßnahmen beteiligt.“ Entscheidend für eine Landesförderung über das Schulbauprogramm ist der nachgewiesene dauerhafte Bedarf für ein Projekt.

Auch der SPD-Kreisverband Rhein-Lahn zeigte sich erfreut über die weiteren Fördermaßnahmen an den Schulen im Kreis. Vorsitzender Mike Weiland sieht im landesweiten Schulbauprogramm eine wichtige Initiative zur Stärkung des Bildungswesens. „Wir möchten, dass unsere Schülerinnen und Schüler gerne zur Schule gehen. Neben gut qualifizierten Lehrkräften bedarf es hierzu auch moderne Schulgebäude“, so Mike Weiland.

Notfallseelsorge Rhein-Lahn leistete 68 mal Erste Hilfe für Seele

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Team von 25 ehrenamtlichen Personen begleitete Angehörige, Opfer und Rettungskräfte


RHEIN-LAHN. (10. Januar 2019) 68 Einsätze verzeichnete die Notfallseelsorge Rhein-Lahn im Jahr 2018. Ob nach einem Verkehrsunfall, einem Suizid oder anderen tragischen Ereignissen – wenn Menschenleben in Gefahr sind oder der plötzliche Tod Angehörige verzweifeln lässt, wurden im Rhein-Lahn-Kreis nicht nur Rettungskräfte und Ärzte angefordert, sondern auch die Notfallseelsorge, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr 175 Stunden im Einsatz waren.

Zwischen 10 Minuten und acht Stunden dauerten die Einsätze der Frauen und Männer im Ost- und im Westteil des Kreises. Alarmiert wurden sie in 50 Fällen von der Rettungsleitstelle in Montabaur, einige Male auch von Polizei, Feuerwehr oder Betroffenen und Angehörigen. Die Einsatzzeiten lagen etwa gleich verteilt am Morgen, Mittag und Abend; sechsmal kam der Alarm in der Nacht. Nach wie vor stellt der plötzliche häusliche Tod mit 23 Alarmierungen den häufigsten Einsatzgrund dar, 15 mal wurde eine Todesnachricht überbracht, außerdem wurde die Notfallseelsorge unter anderem bei acht Verkehrsunfällen und 15 mal im Zusammenhang mit einem Suizid angefordert. Besonders viele Einsätze gab es in den Sommermonaten Juli und August.

Im 17. Jahr des Bestehens der Notfallseelsorge, die auch „Erste Hilfe für die Seele“ genannt wird, gehören 25 Personen zum Team der Notfallseelsorge, zwölf im Ost- und 13 im Westteil des Kreises, acht Frauen und 17 Männer. Neun Personen des Teams arbeiten hauptamtlich in der evangelischen oder der katholischen Kirche. „Trotz einer starken Werbekampagne der Landeskirche konnten keine neuen Pfarrpersonen für die Notfallseelsorge Rhein-Lahn gewonnen werden“, stellt deren Leiterin, Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach in ihrem Jahresbericht fest, die auch die Notfallseelsorge im Westerwaldkreis leitet.

Deshalb stand 2018 neben qualifizierten Fortbildungen auch die Werbung um neue Einsatzkräfte auf der Agenda. „Wir sind immer auf der Suche nach geeigneten Menschen, die unsere Arbeit unterstützen“, so Braun-Steinebach. Die Pfarrerin bietet jedes Jahr einen regionalen Grundkurs zur Notfallseelsorge vor Ort im Landkreis an und bildet im Zentrum Seelsorge und Beratung der Landeskirche zusätzlich in einem Grundkurs neue Kräfte aus. Von der Bewerbung über ein ausdifferenziertes Zulassungsverfahren bis hin zum Grundkurs mit 80 Ausbildungsstunden und der Aufnahme in das Team der Aktiven vergehe inzwischen mindestens ein ganzes Jahr, so die erfahrene Seelsorgerin.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit im Jahr 2018 galt der Einbindung der Notfallseelsorge in die Entwicklungen des Katastrophenschutzes im Rhein-Lahn-Kreis. In diesem Zusammenhang wurden einzelne Personen für eine Mitarbeit in der „technischen Einsatzleitung“ der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zur zielgerichteten Führung und Koordination aller Einsatzkräfte während einer Großschadenslage ausgebildet.

Wer sich für die Mitarbeit in der Notfallseelsorge Rhein-Lahn interessiert, kann sich mit Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach in Verbindung setzen unter Telefon 02602-950459 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Kolping-Kapelle Kamp-Bornhofen e.V.

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Jahreshauptversammlung

Am Freitag, 25. Januar 2019, 18.30 Uhr findet im Bahnhof die diesjährige Jahreshauptversammlung der Kolping-Kapelle Kamp-Bornhofen e.V. statt.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung; 2. Geschäftsbericht; 3. Kassenbericht; 4. Bericht der Kassenprüfer; 5. Aussprache über die Berichte; 6. Entlastung des Vorstandes;

7. Wahl von 2 Kassenprüfern, 8. Mitgliederanträge soweit vorliegend,

9. Anregungen und Wünsche, 10. Heimatfest,11. Jahresausflug Holland, 12. Termine und 13. Verschiedenes.

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