Mittwoch, 21. November 2018

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Der verschwundene Koffer im Rhein

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Durch den niedrigen Wasserstand des Rheines kommen immer wieder verlorengeglaubte Gegenstände zum Vorschein. Dies erinnert an einen versunkenen Koffer zu Beginn der fünfziger Jahre. Diese Geschichte steht in einer Erinnerungsbroschüre des früheren Kauber Schifferkinderheimes anlässlich eines Ehemaligentreffens 2012.

„Mein Vater war Schiffsführer auf dem Rhein. Die Ferien verbrachten wir Kinder bei unseren Eltern immer auf dem Schiff, und darauf freuten wir uns sehr, zumal, wenn mein Vater gerade am Anfang der Ferien mit dem Schiff an Kaub vorbeifuhr. In diesem Jahr kam er zu unserem Glück rechtzeitig von Duisburg zu Berg. Der Koffer wurde gepackt und stand bereit. Der Tag und die Stunde kamen immer näher, und wir standen erwartungsvoll am Rhein und warteten auf den Schleppzug. Dann war es soweit, und der Koffer kam ins Lotsenboot, das uns an unser Schiff brachte. Die Lotsen halfen uns und gaben unser Gepäck an unsere Matrosen weiter. Die legten alles auf die Luken. O Schreck der Koffer machte sich selbständig und rutschte ins Wasser. Das Lotsenboot fuhr ihm nach, und die Lotsen versuchten, den Koffer mit dem Flierhaken einzufangen. Leider haben sie es nicht geschafft, und wir mussten wieder an Land, denn wir hatten ja nichts mehr zum Anziehen. Wir Kinder weinten ganz schrecklich, denn wir hatten uns so sehr auf das Zusammensein mit unseren Eltern gefreut.“

Vielleicht liegt der Koffer, wie die seit 1862 verschwundene Lock, irgendwo im Rheinsand, oder die sieben Jungfrauen in Oberwesel haben ihn mit Freuden empfangen und festgehalten.

Das Kauber Schifferkinderheim wurde 1926 eingeweiht und bestand bis 1981. Durch die Veränderungen in der Rheinschifffahrt – Tag- und Nachtverkehr – blieben die Mütter mit schulpflichtigen Kindern meist an Land, so dass die Nachfrage nach Betreuungsplätzen zurückging. Der Kauber Lotse, Hans Fuchs, Jahrgang 1920, ist wohl der letzte „Erstbewohner“ des Schifferkinderheimes in Kaub.

Klaus Gröhn

Schriftführer Heimat- und Kulturverein Kaub e.V.

Kleinster Weihnachtsmarkt am Mittelrhein

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Zum diesjährigen filsener Weihnachtsmarkt am 02.12.2018 laden wir, der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Filsen herzlich ein.

Wir bieten neben deftigen Speisen, Puppenspieler Wolfgang Feder der ab 15:00 Uhr für unsere kleinen und großen Gäste die Bühne bespielen wird.

Taunus-Schule Nastätten

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Am Samstag, 24.11.2018 findet von 12-15 Uhr in der Taunus-Schule in Nastätten der diesjährige Adventsbasar statt. Es wird viele selbstgemachte Dinge geben, die Schüler, Eltern und Lehrer liebevoll hergestellt haben. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Schüler, Lehrer und Eltern der Taunus-Schule

Aus der Kamper Geschichte Ende des 1. Weltkriegs

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Im Archiv des V.f.H. befindet sich das Foto einer französischen Besatzungs- Einheit, im Jahre 1918, beim Durch- oder Einmarsch in Camp Rhein, wie sich die Gemeinde damals nannte.

Im Vertrag von Compiègne wurde festgelegt, dass das gesamte linksrheinische  Gebiet  französisch besetzt werden sollte, während auf der rechten Rheinseite lediglich kreisförmig angelegte Brückenköpfe  gebildet wurden, nämlich Köln, britisch- belgisch, Koblenz amerikanisch und Mainz unter französischer Oberhoheit.

Dies war auch verantwortlich für das Kuriosum „Freistaat Flaschenhals“, heute eine touristische Attraktion.

Allerdings hatten die Amerikaner ihr Recht nicht wirklich wahrgenommen und bereits 1923 den Franzosen ihr Gebiet überlassen.

Tatsache ist, dass bereits am 3. Dezember 1918 die französischen Truppen bei St. Goar –St. Goarshausen auf einer Pionierbrücke, die zuvor die preußischen Truppen für ihren Rückzug genutzt hatten, den Rhein überquerten.

Es folgten die Jahre der Besetzung mit Reparationsleistungen an die Sieger, es folgten die Hungerjahre und die Jahre der Inflation.

Am 1. Juli 1930 wurde die französische Besatzung offiziell beendet.

Leider folgte drei Jahre später eine neue Ära, die der deutschen Nation und der ganzen Welt neues Unglück brachte.

Franz-Josef Meurer

Verein der Freunde und Förderer der Willy-Brandt-Grundschule Osterspai

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Einladung zur Mitgliederversammlung 2018

Der Förderverein der Willy-Brandt-Grundschule Osterspai e.V. lädt alle Mitglieder, Freunde und Förderer zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

Diese findet am Montag, den 26. November 2018 um 19.30 Uhr in der Grundschule Osterspai statt.

Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte: 1. Begrüßung und Eröffnung, 2. Genehmigung der letzten Niederschrift, 3. Bericht des Vorsitzenden 4. Bericht des Kassierers, 5. Bericht der Kassenprüfer, 6. Entlastung des Vorstandes, 7. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages, 8. Anfragen und Verschiedenes.
Alle Mitglieder des Vereins sowie Interessierte sind herzlich eingeladen an der Versammlung teilzunehmen. Damit der Förderverein weiterhin gute Öffentlichkeitsarbeit leisten und Schule sowie Schüler unterstützen kann, benötigt auch unser Verein Eure Unterstützung.

Die Vorstandsmitglieder würden sich über eine rege Teilnahme sehr freuen.

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