Samstag, 26. September 2020

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Verbraucherzentrale aktiv in der Corona-Krise

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Corona-Krise hat, so Landrat Frank Puchtler, jeden Einzelnen in den vergangenen Monaten vor Herausforderungen gestellt:

Ob als Konsument von Gütern und Dienstleistungen, als Nutzer digitaler Angebote, als Geldanleger oder Kreditnehmer, als Patient, Pflegebedürftiger oder pflegender Angehöriger, als Kulturinteressierter oder als Reisender und Freizeitsportler. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat neue und alternative Angebote geschaffen und bestehende digitale Angebote ausgebaut.

Die Aktivitäten umfassten die Bereiche Beratung, Information, Rechtsdurchsetzung und Marktbeobachtung. So konnte über 3.800 Verbrauchern im Rahmen einer Erstberatung an der kostenlosen Corona-Hotline geholfen werden. Von geplatzter Hochzeitsfeier bis Besuchsverbot im Pflegeheim reichten die Anfragen bei der Telefonzentrale, mehr als

13.000 Anfragen gingen im Zeitraum von Mitte März bis Ende Juni dort ein. Zu CoronaThemen und darüber hinaus wurden Web-Seminare angeboten, an den über 200 Interessierte teilgenommen haben. Anstelle von Präsenzworkshops und Veranstaltungen wurden digitale Angebote für Schüler und Eltern konzipiert und durchgeführt. Über das Projekt

„Kollektive Rechtsdurchsetzung“ hat die Verbraucherzentrale zusätzliche Ressourcen, um Anbieter abzumahnen oder zu verklagen, die gegen geltendes Verbraucher- oder Wettbewerbsrecht verstoßen. Weiterhin wurde ein stichprobenartiger Marktcheck in 58 Apotheken und 25 Online-Shops zu Informationen von Mund-Nasen-Schutzmasken durchgeführt. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.verbraucherzentrale-rlp.de.

In Ehr rollen bald die Bagger

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CDU informiert sich über große Infrastrukturmaßnahmen in kleiner Ortsgemeinde.

VG Nastätten. Die CDU-Fraktion aus dem Rat der Verbandsgemeinde Nastätten besuchte die Ortsgemeinde Ehr um sich von Ortsbürgermeister Klaus Brand über anstehende Infrastrukturprojekte informieren zu lassen. „Im Zusammenhang mit der Realisierung der neuen Umgehungsstraße Marienfels-Miehlen wurde festgelegt, dass das Teilstück der Kreisstraße 74 (K 74) zwischen Ehr und Marienfels den Status einer Kreisstraße verliert und zukünftig als Gemeindestraße bewertet wird. Als Folge der Straßenumwidmung stehen in Ehr zwei größere Maßnahmen an: Ein Buswendeplatz wird gebaut und die Straße in Richtung Dachsenhausen wird ausgebaut“, sagt Klaus Brand.

Ehr ist mit aktuell 80 Einwohnern die kleinste eigenständige Gemeinde im Blauen Ländchen. Es gibt einen westlichen und einen östlichen Anschluss an die Landesstraße 335 (L 335). Beide sind noch als Kreisstraßen klassifiziert. Weil das Straßengesetz jedoch vorschreibt, dass bei niedriger Frequentierung eine einzelne Ortsanbindung ausreicht, wird die östliche Zuwegung, welche in Richtung Marienfels unter der neuen Ehrbachtalbrücke hindurchführt, zur Gemeindestraße abgestuft. Die Folge ist, dass der Rhein-Lahn-Kreis nicht mehr Straßenbaulaulastträger ist und sich dann auch nicht mehr um den Unterhalt der Strecke zu kümmern hat. Die Ortsgemeinde Ehr muss die Aufgabe bald übernehmen. Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat Martin Gasteyer: „Das schließt auch Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und die winterlichen Streu- und Räumdienste mit ein. Der Streckenabschnitt ist rund einen Kilometer lang. Für eine kleine Ortsgemeinde kann die Pflege einen erheblichen Aufwand bedeuten.“

Weil zukünftig  Busse nur noch über den westlichen Anschlussteil aus Dachsenhäusener Richtung nach Ehr fahren sollen und den gleichen Weg wieder zurück nehmen sollen, wird eine Buswendeanlage mit Haltestelle errichtet. Am 7. August wird der Spatenstich erfolgen. Ortsbürgermeister Klaus Brand erklärt: „Die Wendemöglichkeit führt um das Feuerwehrgerätehaus und der Haltepunkt wird an der Hauptstraße errichtet. Die erforderlichen Grundstücke hat die Ortsgemeinde bereits erworben. Auf die veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 234.000 Euro wird ein Landeszuschuss von 170.000 Euro angerechnet. Klaus Brand stellt fest: „64.000 Euro übernimmt die Ortsgemeinde. Das ist sehr viel Geld für unsere überschaubare Gemeindekasse.“

Später soll dann der Ausbau des westlichen Teilstücks der Kreisstraße 74 von der Ortsgrenze bis zur Landesstraße 335 in Richtung Dachsenhausen erfolgen. Die Maßnahme ist im Kreisstraßenbauprogramm für das Jahr 2022 eingeplant. „Damit sichere und übersichtliche Abbiegemöglichkeiten von Ehr kommend auf die Landesstraße gewährleistet sind und der Verkehrsfluss nicht behindert wird, plant das Land außerdem einen Umbau des Anschlusspunktes der K 74 an die L 335“, so Klaus Brand.

Bundesprogramm Neustart für die Kultur greift auch in der Region

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Dr. Andreas Nick: Chöre sollen jetzt Corona-Finanzhilfe beantragen

Westerwald/Rhein-Lahn. Das Chorleben in ganz Deutschland lag durch die Corona-Pandemie monatelang brach. Nun sind Proben unter Auflagen wieder erlaubt, doch die Krise hat auch im Westerwald und im Rhein-Lahn-Kreis für erhebliche Probleme der Chöre gesorgt. Die Bundesregierung will sie deshalb finanziell unterstützen, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick aus Montabaur erklärt.

Grundlage für die Hilfe ist das Programm Neustart Kultur: Dort stellt die Bundesregierung insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel ist es, das Kulturleben anzukurbeln, das durch die Pandemie stark eingeschränkt war. Davon profitieren auch Chöre: „Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und -vermittler, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung“, heißt es in einer Mitteilung der Bundesregierung. Das bezieht sich auf die überwiegend privatwirtschaftlich organisierte Musikkultur – und genau dazu gehören die Chöre im Westerwald und Rhein-Lahn-Kreis.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) appelliert an die Chöre, jetzt finanzielle Hilfe zu beantragen, um die Folgen der Corona-Krise zu mildern. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Montabaur Dr. Andreas Nick betont: „Die Lage der Chöre ist momentan extrem schwierig.“ Alle privat finanzierten Chöre sollten deshalb prüfen, „ob sie im Rahmen dieses Förderprogramms Unterstützung finden können", so Nick.

Wie schlimm die Corona-Krise die Chorlandschaft in seinem Wahlkreis getroffen hat, berichtete ihm unter anderem der Chorverband Westerwald in einer Stellungnahme: „Seit Mitte März 2020 ist die Chorlandschaft im Westerwald massiv durch die Folgen der Corona-Pandemie betroffen – Probentätigkeit ruht gänzlich, Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Die künftige Entwicklung ist noch nicht abzusehen und führt zu massiven Schäden in dieser für die Gesellschaft so wichtigen Vereinstätigkeit“, heißt es da. Der Chorverband wollte schon früh die Politik für „entsprechend mögliche Hilfestellungen sensibilisieren“, damit „dieses wichtige Kulturgut auch in Zukunft erhalten bleibt.“

Der Westerwälder CDU-Politiker Andreas Nick sagte, er bewundere die Kreativität, mit der viele Chöre auf die Krise reagiert hätten, indem sie im Freien oder digital miteinander geprobt hätten. Nick freut sich gleichzeitig, dass die Chöre nun wieder aktiv sein können: Mittlerweile sind durch die bundesweiten Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen Chorproben grundsätzlich wieder erlaubt. Dabei müssen die Chöre die Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes umsetzen, also Sicherheitsabstände einhalten, Probenräume regelmäßig lüften oder im Freien proben.

(Quelle: www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/neustart-kultur-1761060)

(Quelle: http://www.chorverband-westerwald.de)

 

Kreis fördert Erweiterung der Kindertagesstätte Miehlen

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Rhein-Lahn-Kreis. Mit 8.000 Euro bezuschusst der Rhein-Lahn-Kreis, wie Landrat Frank Puchtler informiert, die Erweiterung der Kindertagesstätte in Miehlen. In der Kita wird eine zusätzliche provisorische Gruppe in den Räumen der Grundschule eingerichtet. Mit der Erweiterung werden 25 Plätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren geschaffen. Die Mittel fließen aus der Rhein-Lahn-Kitaförderung.

Zuwendung für Kindertagesstätte Niederneisen

Rhein-Lahn-Kreis. Den Anbau in der Kindertagesstätte Unterm Regenbogen in Niederneisen bezuschusst der Rhein-Lahn-Kreis, wie Landrat Frank Puchtler informiert, aus den Mitteln der Rhein-Lahn-Kitaförderung mit 60.000 Euro. Durch den Anbau werden weitere Plätze eingerichtet, so dass die Kita nach Abschluss der Baumaßnahme Platz für vier Gruppen bietet. Neben einem Gruppenraum entstehen ein Schlafraum und ein Personalzimmer sowie weitere Nebenräume.

Andreas Nick auf Sommertour

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Sommerpause im Bundestag – das heißt für Andreas Nick wie jedes Jahr auch diesmal Sommertour durch seinen Wahlkreis: "Darauf freue ich mich sehr".  Ab dem 9. Juli  ist Nick bis Ende August wieder im Westerwald und Rhein-Lahn-Kreis unterwegs, um persönlich mit den Bürgern über aktuelle Themen zu sprechen.

Seine Sommertour ist seit vielen Jahren Tradition, doch in diesem Jahr liegt sie ihm besonders am Herzen: Die Corona-Pandemie ist eine enorme Herausforderung für alle, die Beschränkungen der vergangenen Monate haben jeden betroffen – ob wirtschaftlich, beruflich oder persönlich. "Deshalb möchte ich im ersten Teil meiner Sommertour im Juli mit Vertretern ganz unterschiedlicher Lebensbereiche wie Sport, Kultur und Tourismus über die Auswirkungen der Corona-Krise sprechen", so der CDU-Bundestagsangeordnete.

Beim zweiten Teil der Sommertour liegt der Schwerpunkt auf kommunalen Projekten und dem Dialog mit Kommunalpolitiker/innen. Andreas Nick möchte sich ein Bild machen, welche konkreten Hilfen sich die Kommunalpolitiker vor Ort wünschen und welche Projekte vor Ort umgesetzt werden.

"Ich freue mich auf besondere Begegnungen, informative Gespräche und einfach darauf, wieder ganz viel im Westerwald und dem Rhein-Lahn-Kreis unterwegs zu sein", so Nick weiter.

Heute wurde der Auftakt zur Sommertour im Stöffelpark in Enspel gemacht, der aktuell zusätzliche Fördermittel des Bundes für kulturelle Einrichtungen im ländlichen Raum erhält.

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