Mittwoch, 29. Januar 2020

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Warnsystem MoWaS dient zur Übermittlung und Verbreitung von Katastrophenlagen

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Rhein-Lahn-Kreis. Das modulare Warnsystem MoWaS, so Landrat Frank Puchtler, ist ein bundeseinheitliches Warnsystem und wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betrieben. MoWaS steht für die Übermittlung und Verbreitung von amtlichen Gefahrendurchsagen, Gefahreninformationen und Entwarnungen und Information der Bevölkerung. Die Alarmauslösung wird über die Integrierte Leitstelle in Montabaur für die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald durchgeführt.

SPD Rhein-Lahn

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SPD lädt zur Rhein-Lahn-Waldkonferenz

Zur Rhein-Lahn-Waldkonferenz laden der SPD-Kreisverband Rhein-Lahn mit dem Vorsitzenden Mike Weiland und der Gemeindeverband Loreley gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff Bürgerinnen und Bürger, Bürgermeister und Forstleute im Rhein-Lahn-Kreis am Montag, 18. November 2019, um 18.00 Uhr, in das Bistro-Restaurant „Am mythischen Fels“, im Loreley-Besucherzentrum, Auf der Loreley, in St. Goarshausen, herzlich ein.

„Der Klimawandel lässt uns mehr und mehr seine Folgen spüren und unseren Wäldern muss dringend geholfen werden“, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland.

Die SPD Rhein-Lahn und der Gemeindeverband Loreley sind daher dankbar, dass sie mit Dr. Jens Jacob den Abteilungsleiter Forsten aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten gewinnen konnten, der über die Klimawandelfolgen im Wald und die Möglichkeiten des Landes zur Unterstützung der Waldbesitzer bei der Krisenbewältigung sprechen wird.

In vielen Gemeinden und Städten im Kreis, aber auch in Rheinland-Pfalz, ist der Zustand des Waldes derzeit ein großes Thema und man wird sich hier in Zukunft neu aufstellen müssen. Hierüber möchte die SPD Rhein-Lahn mit betroffenen Akteuren und kommunal Verantwortlichen ins Gespräch kommen.

Zur besseren Planung wird um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bis zum 15. November 2019 gebeten.

Ausstellung zum Frauenwahlrecht wird am Donnerstag eröffnet

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Rhein-Lahn-Kreis. Frauenpower im Kreishaus: Am jetzigen Donnerstag, 31. Oktober 2019, wird um 14 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses die Ausstellung „100 Jahre Frauenwahlrecht/ Künstlerinnen porträtieren Wahlrechtskämpferinnen“ eröffnet. Die Ausstellung ist zugleich die letzte Veranstaltung, die die langjährige Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Lahn-Kreises, Alice Berweiler-Kaufmann, durchführt, wobei zugleich ihre Nachfolgerin Dorothee Milles-Ostermann der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Das Programm des Nachmittags wird ergänzt um  „Damenwahl“, eine frauenpolitische Lese-und Sprechperformance. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zu Gesprächen bei Getränken und kleiner Stärkung. willkommen. Die Ausstellung selbst zeigt zahlreiche Frauenrechtlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts, die von heutigen Künstlerinnen portraitiert wurden. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich Die Ausstellung ist im Anschluss noch bis Freitag, 22. November 2019, zu den regulären Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen.

Reformationsfest ist Ruf in die Freiheit

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Evangelischer Feiertag wird am 31. Oktober auch mit Musik, Mittelaltermarkt und Mahlzeiten gefeiert


RHEIN-LAHN. (28. Oktober 2019) Vor 502 Jahren, am Vorabend des Allerheiligen-Festes, brachte Martin Luther seine 95 Thesen in Umlauf – der Beginn der Reformation. Am 31. Oktober jeden Jahres erinnert der Reformationstag an dieses Ereignis, und auch in diesem Jahr laden viele evangelische Kirchengemeinden im Rhein-Lahn-Kreis zu Reformationsgottesdiensten ein, am Tag selbst und zum Feiern am kommenden Sonntag.

„Wir brauchen nicht jedes Jahr einen Martin-Luther-Gedenktag“, sagt die Dekanin des evangelischen Dekanats Nassauer Land Renate Weigel. „Aber die Botschaft von der Gnade und der Ruf in die Freiheit, die so eng mit dem Reformationsfest verbunden sind, gehören jedes Jahr bedacht, ausgerufen, gefeiert“, so die Theologin. Einen 31. Oktober ohne das Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ könne sie sich jedenfalls nicht vorstellen.

Auch wenn die Feiern im Vergleich zum 500. Jahrestag 2017 vielfach etwas unauffälliger stattfinden, wie etwa in den Gottesdiensten am 3. November, so stehen in den Regionen am Feiertag selbst, dem 31. Oktober, einige besondere Veranstaltungen zur Auswahl. Beispiele:

Die evangelischen Kirchengemeinden in der Esterau etwa beginnen ihr Reformationsfest um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche in Eppenrod. Im Anschluss geht es dann zum Dorfplatz vors Rathaus, wo auf Besucherinnen und Besucher mittelalterliche Stände mit Handgemachtem sowie leckeres Essen und Trinken „aus Kätchens Küche“ zum Bummeln und Feiern einladen und an die Zeit des Martin Luther erinnern. Die Credo-Messe von Wolfgang Amadeus Mozart wird der Kämmerchenchor unter der Leitung von Andreas Frese im Rahmen des Reformationsgottesdienstes um 19 Uhr in der Stiftskirche in Diez im Verlauf der Liturgie aufführen. Nach dem Gottesdienst endet der Abend dann traditionell bei Bratwurst und Bier vor der Stiftskirche.

„Jeder Christ ein Priester?!“ lautet das Thema in der evangelischen Kirche von Klingelbach um 19 Uhr. Dabei wird Luthers These vom Priestertum aller Gläubigen praktisch genommen: Lektorinnen und Lektoren, Prädikantinnen und Prädikanten sowie Pfarrerinnen gestalten den Gottesdienst gemeinsam. Einen Gottesdienst mit Musik des Kirchenchores wird auch in Miehlen um 19 Uhr gefeiert. Die Vorstellungen des neuen Konfirmandenjahrgangs wird in Bad Ems am Reformationstag um 19 Uhr in der evangelischen Martinskirche in den Reformationsgottesdienst eingebunden.

„Ein feste Burg ist unser Gott!“ ist der Reformationsgottesdienst überschrieben, zu dem die evangelischen Kirchengemeinden an der Loreley gemeinsam um 19 Uhr in die evangelische Kirche nach Weyer einladen. Mit dabei sind die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Kaub mit Sauerthal, Nochern mit Weyer und Lierschied und St. Goarshausen mit Auel.

Matthias Lammert wurde mit überwältigender Mehrheit zum Bezirksvorsitzenden gewählt.

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Am vergangenen Samstag fand im schönen Löf an der Mosel der Bezirksparteitag der CDU Koblenz-Montabaur statt. Der Bezirksparteitag wurde mit Spannung erwartet, da Dr. Adolf Weiland nach 14 Jahren an der Spitze nicht erneut als Vorsitzender kandidierte. Eine Woche nach dem CDU Kreisparteitag, bei dem Matthias Lammert mit 99.1 % in seinem Amt bestätigt wurde, kandidierte der Landtagsabgeordnete aus Diez auch für das Amt des Bezirksvorsitzenden. Eine Entscheidung, welche bereits im Vorfeld auf sehr positive Zustimmung im Bezirksverband führte. Der Bezirksverband umfasst die 11 Kreisverbände im ehemaligen Regierungsbezirk Koblenz und damit den gesamten Norden des Landes. Er hat insbesondere die Aufgabe, die Interessen der einzelnen Gliederungen und Vereinigungen zu bündeln und sie in ihrer Tätigkeit zu unterstützen.

Nach einer bewegenden Abschiedsrede von Dr. Adolf Weiland, Grußworten von Julia Klöckner, Bundesministerin und CDU Landesvorsitzende, sowie des CDU Fraktionsvorsitzenden Christian Baldauf wurden die mit Spannung erwarteten Neuwahlen durchgeführt. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 98.1 % wurde Matthias Lammert als neuer Bezirksvorsitzender gewählt. „Es Lammert wieder! Ich bin stolz und glücklich, dass mit Matthias Lammert ein würdiger Nachfolger von Dr. Adolf Weiland gewählt wurde.“ so Christian Baldauf, der zu den ersten Gratulanten gehörte. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick aus Montabaur, Ellen Demuth und Thorsten Welling komplettieren das Team in der Funktion als stellvertretende Vorsitzende. Ebenfalls wiedergewählt wurde Ralf Schäfer aus Lahnstein, der im neuen Vorstand als Beisitzer aktiv ist.

„Die Fußstapfen von Adi Weiland sind groß, aber gemeinsam mit meinem Team möchte ich an seine erfolgreiche Arbeit anknüpfen, neue Impulse setzen und den Bezirksverband in eine erfolgreiche Zukunft führen“ so Lammert.

Der CDU Kreisverband Rhein-Lahn war mit 16 von 16 Delegierten vor Ort und ist stolz auf Matthias Lammert. „Das Ergebnis spiegelt die Akzeptanz und Wertschätzung von Matthias Lammert außerhalb des Rhein-Lahn-Kreises wider und ist eine Bestätigung für seine unermüdliche Arbeit“ so Marcel Willig, Kreisgeschäftsführer der CDU Rhein-Lahn.

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