Montag, 03. August 2020

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Mobile Schadstoffsammlung in der 20. KW findet unter Beachtung der Hygienemaßnahmen statt

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Rhein-Lahn-Kreis.  Die mobile Schadstoffsammlung im Rhein-Lahn-Kreis in der Woche vom 11. bis 15. Mai findet statt. Die Anlieferungsbedingungen wurden aufgrund der Coronar-Pandemie angepasst, und die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn und das mit der Sammlung beauftragte Unternehmen bitten um Beachtung.

Zum Schutz der Anlieferer und des Sammelpersonals gelten folgende Anlieferungsbedingungen:

- Ein Mindestabstand zwischen den Personen von 1,5 Meter ist einzuhalten.

- Tragen eines Mundschutzes.

- Die Anlieferer dürfen die Problemstoffe nicht unbeaufsichtigt abstellen und den Wartebereich verlassen.

- Angenommen werden nur haushaltsübliche Mengen.

- Den Anweisungen des Betriebspersonals ist Folge zu leisten.

Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet um Verständnis und Geduld, da die Einhaltung der Gesundheitsschutzmaßnahmen möglicherweise längere Wartezeiten verursachen.

Die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet die Anlieferer aufgrund der aktuellen Situation zu prüfen, ob die Anlieferung der Problemstoffe beim Schadstoffmobil auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. Die Aufenthaltsdauer des Schadstoffmobiles an dem einzelnen Standort sowie die Ladekapazität des Fahrzeuges sind begrenzt. Ist eines von beiden erreicht, muss die Sammlung abgebrochen werden.

Wo und wann das Schadstoffmobil in der Woche vom 11. bis 15. Mai hält steht in der aktuellen Abfall-Info „Re:Tour“ oder auf www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de.

Fragen zu diesem oder einem anderen Thema beantworten die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter der Telefonnummer 02603/972301.

SGD Nord: Umgestaltung des Rheinufers in Kamp-Bornhofen steht vor dem Abschluss

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Das Rheinufer in Kamp-Bornhofen (Rhein-Lahn-Kreis) hat ein neues Gesicht: Die Arbeiten zum dritten Bauabschnitt sind weitgehend abgeschlossen. Rund 2,75 Millionen Euro hat das Land Rheinland-Pfalz investiert, um den etwa 1,2 Kilometer langen Abschnitt umzugestalten. „Dadurch ist das Rheinufer nicht nur attraktiver geworden. Durch den zusätzlich gewonnenen Retentionsraum sollte auch ein Beitrag zum Hochwasserschutz im Mittelrheintal geleistet werden“, erklärt Dr. Ulrich Kleemann, der Präsident der für die Bauausführung zuständigen Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.

Derzeit werden noch Restarbeiten ausgeführt, um die Parzellen des neuen Kleingartengeländes festzulegen. Diese sollen aber Anfang Mai abgeschlossen sein. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kann ein formeller Termin zur Abnahme des Baus derzeit nicht festgelegt werden. Da die SGD Nord die Nutzung der neu gestalteten Flächen, des Beachvolleyballfeldes, der Kleingartenanlage und des Freibades dennoch bald ermöglichen möchte, hat man eine alternative Lösung gefunden. Gemeinsam mit dem Planungs- und Bauleitungsbüro sowie der bauausführenden Firma wurde der aktuelle Bauzustand begutachtet und die noch erforderlichen Arbeitsschritte schriftlich festgehalten. Weiterhin wurden die Ortsgemeinde und die sonstigen beteiligten Stellen um eigenständige Begutachtung und schriftliche Stellungnahme gebeten. Anhand der Rückmeldungen wird die SGD Nord die gegebenenfalls noch notwendigen Maßnahmen veranlassen.

Der verlegte Leinpfad und die neuen Spazierwege im Rheinvorland können bereits genutzt werden. Die erweiterten Parkmöglichkeiten am Freibad bedürfen leider noch einer kurzen Ruhezeit, bis der Belag sich verfestigt hat beziehungsweise der Schotterrasen verwurzelt ist.

Zwischen dem Rhein und der Bundesstraße B 42 wurde das Gelände in Ufernähe bis zu 1,50 Meter abgesenkt, wodurch fast 20.000 Kubikmeter an zusätzlichem Retentionsraum im Überschwemmungsgebiet entstanden. „Ein Beitrag zum Hochwasserschutz für das räumlich eingeschränkte Mittelrheintal. Und ein Grund dafür, warum die SGD Nord der Ortsgemeinde eine Ausnahmegenehmigung erteilte, im Überschwemmungsgebiet zu bauen“, so Dr. Kleemann.

Die Umgestaltung ist Teil des Pilotprojekts  „Rahmenkonzept für die nachhaltige Entwicklung der rheinnahen Bereiche im Mittelrheintal“ des Landes Rheinland-Pfalz zur Realisierung von Hochwasserschutzmaßnahmen und Naherholungsräumen im UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. „Rund 2 Millionen Euro an Baukosten wurden investiert“, sagt SGD-Nord-Präsident Kleemann. Hinzu kommen circa 200.000 Euro für Grunderwerb, circa 500.000 Euro für Planung und Bauüberwachung sowie circa 50.000 Euro für die Rodung von Flächen. Unter anderem, weil man beim Bau Kampfmittel gefunden, sich die Menge an belastetem Aushubmaterial erhöht und die Gründung einer Stützmauer für das Freibad einen Mehraufwand erfordert hatte, werden die Baukosten letztlich etwas über der Summe liegen, die bei der Auftragsvergabe genannt wurde.

Um den Bau zu realisieren, waren umfangreiche Untersuchungen sowie eine Vielzahl an Gutachten und Abstimmungsgesprächen nötig. Mit dem Bau wurde im Mai 2019 begonnen.

Weiter Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

Landrat Frank Puchtler: Mehr als 2000 Anrufe bei der Corona-Hotline

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29. April 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Corona-Lage

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis ist, wie Landrat Frank Puchtler informiert, mit 154 stabil.  Im Krankenhaus in Lahnstein liegt ein Erkrankter mit einem schweren Krankheitsverlauf. Ein infizierter Patient mit Vorerkrankungen ist im Limburger Krankenhaus. 5 weitere  Patienten sind vorsorglich stationär in einem Krankenhaus in Koblenz. Die Anzahl der Verstorbenen aus dem Rhein-Lahn-Kreis ist mit 5 Patienten gleich geblieben.

Genesene im Kreis

Die Patienten werden, erläutert Landrat Frank Puchtler, vom Kreisgesundheitsamt nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Dies ergibt aktuell eine Zahl von 122 Genesenen im Rhein-Lahn-Kreis.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 48 (davon 33 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 21 Genesene)

Stadt Lahnstein 27 (davon 25 Genesene)

VG Nastätten 14 (davon 13 Genesene)

VG Bad Ems-Nassau 22 (davon 17 Genesene)

VG Aar-Einrich 15 (davon 13 Genesene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Mehr als 2000 Anrufe bei der Corona-Hotline

Mehr als 2000 Anrufe wurden bei der Kreis-Corona-Hotline bisher verzeichnet. Besonderer Dank geht, so Landrat Frank Puchtler, an unser Kreis-Corona-Hotline-Team, das mit viel Einsatz und Engagement die Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantwortet.

Häufig gestellte Fragen bei der Hotline sind:

  1. Einordnung der Symptome, Testen ja/nein, wenn ja, wo?
  2. Wie sie sich verhalten sollen (bestätigter Kontakt, Hygiene z.B. Einkaufs-wagen usw.)
  3. Reiserückkehrer (insb. Risikogebiete) zum Ablauf der häuslichen Isolierung
  4. Testergebnissen und Antikörpertest
  5. Bescheinigungen, Medienberichte, Schutzausrüstung
  6. Impfungen
  7. Kriterien für Aufhebung der Quarantäne

Foto: Die Kreis-Corona-Hotline wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen, gearbeitet wird selbstverständlich auch hier mit den Abstandsregeln.

Corona-Hotlines

Kreis: Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

IHK für Unternehmen:  0261/106-501

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00.

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

61. „CDU im Dialog“ – Covid19 – wie gehen wir mit dem Virus um?

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Veranstaltung erstmals als Videokonferenz durchgeführt

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden in aktuell besonders herausfordernden Zeiten diesmal erstmals zu einer Videokonferenz ein.

Die 61. CDU im Dialog-Veranstaltung war eine Premiere: Kreisgeschäftsführer Marcel Willig erläuterte den anwesenden 42 Teilnehmer der Video-Online-Konferenz die „technischen Spielregeln“ und CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert, MdL begrüßte sodann die anwesenden Gäste – allen voran den Referenten Dr. Thomas Klimaschka.

Matthias Lammert gab zunächst einen kurzen Blick auf die aktuellen Fallzahlen (Anzahl der Infizierten, Genesenen und auch Verstorbenen) in Rheinland-Pfalz und im Rhein-Lahn-Kreis. Er ging auf die vorhandenen Lockerungen nach dem „Lock-down“ ein und die sogenannten „Maskenpflicht“, die ab dem 27.04. gelte.

Dr. Thomas Klimaschka, der gemeinsam mit Dr. Hans Jäger die Gemeinschaftspraxis im Nassauer Land betreibt, ging zunächst auf die in Gemmerich aufgebaute Corona-Ambulanz sowie die im stationären Bereich aufgebauten Kapazitäten ein.

Auch wenn in Deutschland aus wirtschaftlichen Gründen Einschnitte im Krankenhausbereich zu verzeichnen sind, stehe das deutsche Gesundheitssystem im Vergleich zu den europäischen Nachbarn sehr gut da. Dies lasse sich an den Zahlen erkennen, die jeden Tag für jeden nachlesbar seien.

Ohne Kritik äußern zu wollen stellte der Allgemeinmediziner aber auch fest, dass Rheinland-Pfalz bei Maßnahmen meistens hinterherhinke. Und genau das sei eine große Herausforderung für die Menschen, die gerade in Krisenzeiten klare Ansagen benötigen, wie das z.B. in Bayern Ministerpräsident Söder tue.

Die gerade eingeführte Maskenpflicht sei ein gutes Beispiel. Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Präsident der Bundesärztekammer Montgomery die Masken als eher unnötig einstuften, sei sie nun doch endlich flächendeckend eingeführt worden. Mittlerweile habe auch der Letzte verstanden, dass das Tragen der Maske nicht den Träger, sondern das Gegenüber schützt aber – wenn alle eine Maske tragen – auch alle besser geschützt sind. Und die einfachste Behelfsmaske ist nun mal besser als gar keine Maske.

Dr. Klimaschka ging ebenfalls auf Fragen ein, die die Teilnehmer der Videokonferenz vorher eingereicht haben. So kam auch das Thema Lockerungen zur Sprache. Hier war für den Mediziner klar, dass vor allem die Folgen der Schulöffnungen nach einer gewissen Zeit bewertet werden müssen. Und da 2 Wochen benötigt werden, um zu erkennen, welche Folgen aus den Maßnahmen resultieren, sei es nicht zielführend im Wochenrhythmus neue Lockerungen anzugehen. Gleichwohl plädierte Dr. Klimaschka für Öffnungen im Restaurations- und Gaststättenbereich, der seiner Meinung nach sehr wohl Hygienestandards einhalten könne.

Bei aller verständlichen Diskussion über weitere Lockerungen – angefangen von Hotellerie über die Bundesliga bis hin zur Tour de France dürfe man aber nie vergessen, dass es schlicht und ergreifend keine „Blaupause“ für Entscheidungen gäbe. Kein Mensch hat so etwas in der Form bisher erlebt; deshalb müssen weitere Lockerung dosiert durchgeführt, damit eine 2. Infektionswelle möglichst verhindert wird. Dreh- und Angelpunkt seien hier die Öffnungen der Schulen.

Der Referent erläuterte ebenfalls, wann das Virus abstirbt (> 60 Grad) und welche Schutzfaktoren entscheidend sind: 1.) Abstand (am besten 2 Meter, mind. 1,50) und 2.) die Einwirkzeit (> 10 Minuten).  Wer also genügend Abstand hält und weniger als 10 Minuten mit anderen im Kontakt steht, sei gut geschützt. Weitere Hygieneregeln wurden ebenfalls thematisiert, dürften aber den Meisten auch bekannt sein. So ist regelmäßiges Händewaschen (mind. 20-30 Sekunden) wichtig und wer dies tut, brauche auch keine Desinfektionsmittel.

Auf die Frage, was denn Asthmatiker am besten mit einer Maske machen, empfahl Dr. Klimaschka einen am Mund nicht zu eng anliegenden Mundschutz zu tragen.

Der sympathische Allgemeinmediziner empfahl ebenfalls, den gesunden Menschenverstand beim täglichen Umgang einzusetzen und verwies darauf, dass das Hauptproblem der nächsten Zeit der fehlende Impfstoff sei: solange dieser nicht vorhanden ist, können auch nicht Voraussagen weiterer Lockerungen, wie Großveranstaltungen, seriös getroffen werden.

Günter Groß, stv. Fraktionsvorsitzender der CDU Kreistagsfraktion, bedankte sich bei Dr. Thomas Klimaschka für seinen engagierten, fundierten und auch Mut machenden Vortrag und bot allen Teilnehmer, sowie allen die nicht teilnehmen konnten an, weitere Fragen zu dem Thema an die CDU Kreisgeschäftsstelle ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) zu leiten. Im Nachgang würden dann möglichst alle Fragen beantwortet werden.

Die nächste CDU-im-Dialog Veranstaltung findet am 11.05.2020 – ebenfalls wieder als Videokonferenz - statt. Interessenten können sich auch dazu per E-Mail anmelden und erhalten einen Zugangslink.

Aktion Nachbarschaftshilfe-Plattform nebenan.de

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Rhein-Lahn-Kreis. Gerade in der  Corona- Ausnahmesituation ist es wichtig, die Menschen direkt zu Hause zu erreichen. Nachbarschaften, Nachbarn und Nachbarinnen können hier helfen. Daher gibt es nun auch Aushänge für den Hausflur, über die Betroffene und ihr Umfeld von häuslicher Gewalt direkt über die Hilfsangebote informiert werden können.  Die Plattform nebenan.de unterstützt die Aktion: www.tagdernachbarn.de/de/tipps/was-tun-wenn-das-zuhause-nicht-sicher-ist.

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