Sonntag, 15. Dezember 2019

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Dekanat bietet Seminar für Trauernde

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Zehn Abende mit Pfarrer Himmighofen zur Begleitung in schmerzhaftem Prozess


RHEIN-LAHN. (2. September 2019) Sterben und Trauern sind zwei wichtige Erfahrungen im Leben, die so schwer sein können, dass sie in große Nöte bringen. Das evangelische Dekanat Nassauer Land bietet ab Donnerstag, 5. September, ein zehnteiliges Trauerseminar an, das Trauernde begleiten soll. Geleitet wird das Seminar von Pfarrer Armin Himmighofen, im Dekanat zuständig für die Hospiz- und Trauerarbeit.

„Mit dem Trauern will es manchmal gar nicht besser werden; es fühlt sich an wie eine Krankheit“, so der erfahrene Seelsorger. Die Begleitung von Trauerhelferinnen und -helfern könne da eine Unterstützung darstellen. Das Seminar ist besonders geeignet für Trauernde, die schon vor vier bis sechs Monaten einen lieben Menschen verloren haben. Eine Trauerphase hat in der Regel vier Abschnitte; das Seminar setzt in der dritten Phase an, wenn sich Trauernde kraftlos und allein gelassen fühlen.

Die Teilnahme ist kostenfrei; Ort und Zeit werden bei der Anmeldung bekannt gegeben. Nähere Informationen gibt Pfarrer Himmighofen unter Telefon 0176-76630757 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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3. BA: Zur weiteren Vorbereitung laufen die Tiefbauarbeiten -  Vorarbeiten für Gartenhäuser, Stellplätze und Wege in der Parkanlage










Jeden Monat ein Führung auf Burg Sterrenberg -  Nächster Termin: Sonntag, 15. September 2019, 14.00 Uhr

Ritter Albrecht von Lewenstein und seine Gemahlin Luckarda von Bolanden laden am 15.09.2019 wieder auf die Burg Sterrenberg ein.

Ritter Albrecht von Lewenstein und seine Gemahlin Luckarda von Bolanden nehmen die Teilnehmer mit auf eine Reise über die Anlage von Burg Sterrenberg, der mittlerweile ältesten, erhaltenen Anlage einer Höhenburg am Mittelrhein und eine der beiden Burgen, um die sich die sagenumwobene Geschichte der „feindlichen Brüder“ rankt. Im Anschluss an die Führung empfängt das Team von Burg Sterrenberg die Gäste gerne in der "Grafenstube" oder auf der "Panoramaterrasse" und bietet einen Kaffeeklatsch nach "Burgfräuleins Sündenart" zum Vorzugspreis von € 5,50 pro Person an. Weitere Führungen finden in der Saison von April bis November an jedem zweiten Sonntag im Monat um 14.00 Uhr statt, also am 13. Oktober und 10. November. Die Führung dauert ca. 45 bis 60 Minuten, sie kostet für Erwachsene 5,00 Euro und für Kinder (4 bis 14 Jahre) 3,00 Euro.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 06.09.2019, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, und am Freitag, 13.09.2019, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

SPD-Gemeindeverband Loreley

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Tourismus in VG Loreley modern weiterentwickeln: Ferienanlage in Lierschied ist Vorzeigeprojekt

Eine neue Ferienanlage entsteht derzeit mitten im Ortskern von Lierschied. Gerade drei Tage später wurden die Fertigwände der Gebäude errichtet. „Das ist ein starkes Signal der Firma OpThiKu auch für andere mögliche Investoren innerhalb der Verbandsgemeinde (VG) Loreley, sich mit Blick auf die BUGA 2029 zu engagieren und sich selbst in einer Rheinhöhengemeinde des UNESCO-Welterbes tatkräftig einzubringen“, betonte Mike Weiland, SPD-Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender im VG-Rat Loreley, jetzt bei seinem gemeinsamen Besuch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger und dem VG-Beigeordneten Marco Jost anlässlich der SPD-Dörfer-Tour in Lierschied.

Neben viel Lob für die Bauherren hatten Mike Weiland, Marco Jost und Detlev Pilger aber auch ein offenes Ohr für die Akteure der Ferienanlage sowie die gut 20 Bürgerinnen und Bürger, unter die sich auch einzelne Gemeinderatsmitglieder gemischt hatten, mit im Gepäck und so wurde die Dörfer-Tour zu einem sehr guten Austausch über viele politische Themen weit über den Tourismus hinaus.

Es sollen vier moderne Ferienwohnungen, eine davon barrierefrei, entstehen. Die drei einheimischen Bauherren Oliver Opel, Dieter Thiel und Mario Kunz wollen damit ein touristisches Angebot für BUGA-Besucher, Rheinsteigwanderer und Gäste der Welterbe-Region schaffen. „Es ist in heutiger Zeit sehr zu loben, dass bei einem solchen Projekt auch in einer Wohnung auf Barrierefreiheit geachtet wird“, so Mike Weiland und Marco Jost, wenngleich damit nach Angaben des Architekten auch Mehrkosten von gut 20.000 Euro zu Buche schlagen.

In Bezug auf die mit der BUGA langfristig verbundenen Ziele zur Entwicklung des Tourismus im ländlichen Raum, konnte das Projekt nach einjähriger Planung und Genehmigungsverfahren gestartet werden. Hier habe man einige Hürden meistern müssen, berichtete der Architekt weiter und Mike Weiland bot hier bei möglichen kommenden Unabwägbarkeiten seine Unterstützung an. Doch nach ihrem Motto „Schaffen und bewahren" haben sich die Bauherren, die sich bei ihrem Bauvorhaben von den Zielen der rheinland-pfälzischen Landesregierung inspirieren ließen, trotz einiger Auflagen nicht vom Projekt abbringen lassen. „Wir alle müssen mitanpacken und bis zur BUGA, aber auch im Zeitraum darüber hinaus, die öffentliche Infrastruktur an vielen Stellen noch weiterentwickeln und teilweise erneuern“, sind sich Mike Weiland und Detlev Pilger einig. Die OpThiKu GmbH leistet ihren besonderen Beitrag zur Verbesserung privater Angebote im ländlichen Raum.

Als Bewahrer möchten sich OpThiKu hinsichtlich des Aus- und Umbaus eines bestehenden, ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes verstanden wissen. In der früheren Scheune wird neben Wohnraum auch ein Wintergarten entstehen, der als Biergarten genutzt werden wird und nicht nur den späteren Feriengästen, sondern auch der Ortsbevölkerung und ortsnahen Gästen, als Treffpunkt zugänglich ist. „Gerade in Zeiten, in denen teilweise auch die letzten Kneipen in den kleineren Rheinhöhengemeinden der VG Loreley schließen, ist es wichtig, Treffpunkte für die Menschen, die dort leben, zu erhalten, damit die Dorfgemeinschaft erhalten bleibt“, betont Mike Weiland. Insofern seien der Wintergarten und der Biergarten ein tolles Angebot an die Bürgerinnen und Bürger von Lierschied.

Zudem wird ein voll erschlossenes Grundstück von 1.800 qm revitalisiert. Im Ortskern entsteht eine Premium Ferien-Wohnanlage. Jede der identischen Wohneinheiten besitzt ca. 50 qm Wohnfläche und bietet außergewöhnliches nachhaltiges Wohnflair. Zusätzlich entsteht ein zweigeschossiges Funktionsgebäude, das neben der Eventfläche für Kleingastronomie und dem Biergarten auch einen Grillplatz, Kinderspielplatz, einen Sanitär- und Wellnessbereich sowie eine feste Mietwohnung von ca. 90 qm zur Abrundung des ganzheitlichen zukunftsträchtigen Premiumangebots enthalten wird.

„OpThiKu hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur, Tradition und den Lebensraum der Menschen im Oberen Mittelrheintal in Einklang mit einem nachhaltigen touristischen Angebot zu bringen“, zeigen sich die Bauherren selbstbewusst. Dass dies gelingen kann, zeigen die weiteren Rundum-Sorglos-Angebote, die für die Ferienanlage geplant sind: Gäste-Transfer-Service, geführte Wanderungen, Wäsche- und Brötchenservice, Liegewiese, PKW-, Motorrad und Wohnmobil-Stellplätze, E-Bike-Vermietung, Ladestation, WLAN und Smart Home. „Damit stellt Ihr Euch mit Blick auf die gegebenen Prognosen im Welterbe exzellent auf und definiert dies für Euch als Chance“, betonte Mike Weiland am Ende des Dörfer-Tour-Termins und Detlev Pilger bescheinigte: „Genau das ist der richtige Weg und der wird langfristig auch belohnt.“

Examen gefeiert

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12 Schülerinnen und Schüler des St. Elisabeth Krankenhauses Lahnstein und der Katholischen Kliniken Lahn haben ihr Examen bestanden. Große Examensfeier fand in Waldbreitbach statt.

Lahnstein. „Wir freuen uns immer darüber, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten“, so Pflegedirektor Mario Schneider. „Die Pflege ist und bleibt ein hochattraktiver Beruf. Umso mehr freuen wir uns über jeden, der ihn erlernen will.“

12 Schülerinnen und Schüler der Häuser dürfen sich seit Ende August offiziell examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger nennen. Im Rahmen eines Festaktes im Antoniusforum in Waldbreitbach erhielten sie ihre Examensurkunden, womit ihnen jetzt sowohl der Weg in die Praxis als auch eine akademische Laufbahn offenstehen. „Fast alle bleiben uns aber erhalten“, so Schneider. „Wir werden sie als gut ausgebildete neue Kollegen auf unseren Stationen übernehmen.“

Insgesamt investieren die Häuser viel in ihre Auszubildenden als wichtige Säule in der Krankenversorgung. Während der drei Ausbildungsjahre verbringen sie rund 3.000 Stunden vor Ort und setzen hier das theoretisch Gelernte in die Praxis um. Begleitet werden sie – neben den Stationskollegen - dabei von Praxisanleitern, die den Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Wir sind einer der größten Ausbildungsbetriebe vor Ort, trotzdem ist die Atmosphäre bei uns sehr familiär. Das ist sicher einer unserer großen Vorteile - auch in Bezug auf die Ausbildung“, so Schneider. Auch deshalb gibt es immer wieder Ausbildungsanfragen von weiter weg, weshalb seit kurzem Wohnheimplätze angeboten werden.

Für den Ausbildungsstart am 1.10.2019 sind noch Plätze frei. Interessenten können ihre Bewerbung gerne an das St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. richten.

CDU im Dialog im Freibad Katzenelnbogen zu Gast

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Schwimmen sollte verpflichtend sein

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden diesmal nach Katzenelnbogen ins dortige Freibad ein.

In der 54. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn begrüßte CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert, MdL die anwesenden Gäste – ganz besonders aber die neue Katzenelnbogener Stadtbürgermeisterin Petra Popp, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Aar-Einrich Harald Gemmer und den 1. Beigeordneten Marcel Willig, Kreisbeigeordneten Karl-Werner Jüngst sowie den Planer Oliver Martin.

Stadtbürgermeisterin Petra Popp betonte bei ihrer Begrüßung die Wichtigkeit dieser Sportstätte und bat im späteren Verlauf der Veranstaltung, dass die Politik sich dafür einsetzen möge, Kinder aus dem Einrich und von der Aar nicht in andere Verbandsgemeinden zu schicken, damit sie dort schwimmen.

Bürgermeister Harald Gemmer gab zunächst einen geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung des Bades, das bis Mitte der 90-er Jahre ausschließlich in der Obhut der Stadt Katzenelnbogen lag. Mit der letzten großen Sanierung sei es dann zu Verbandsgemeinde gekommen, die sich nun auch an den Kosten beteilige. Da es sich um ein „Becken im Beton“ handele und dieser nun in die Jahre gekommen sei, stehe eine Sanierung an.

Planer Oliver Michel, der bereits mehrere Bäder auch in der näheren Umgebung saniert hat, erläuterte die geplanten Maßnahmen und die Entscheidung für die neuerliche Folienauskleidung, die erheblich Kostenvorteile gegenüber anderen Sanierungsarten, wie z.B. dem Einbau von Edelstahlbecken habe. Saniert wird die gesamte Bausubstanz der rund 800 qm vorhandenen Wasserfläche incl. der damit zusammenhängenden Technik. Oliver Michel erläuterte ebenfalls den 1,5 Mio € Gesamtsanierungsbetrag, die Fördermittel, die jährliche Kostenbelastung sowie die Highlights der anschließenden Badnutzung. Durch eine neue Dreifachrutsche, Unterwassermassagedüsen, Nackenmassagendüsen sowie einer Wasserflächenabdeckung, die die Wassertemperatur hält, werden Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung geschaffen.    

Bademeister Hansi Vorpagel zeigte den interessierten Besucher noch die Technik und verwies auf die gute Qualität des Wassers, hervorgerufen vor allem durch die Zuführung von Quellwasser.

Günter Groß, stv. CDU-Kreisfraktionsvorsitzender bedankte sich am Schluss bei den Verantwortlichen des Freibades und wies auf eine Forderung der CDU-Kreistagsfraktion hin, dass alle Kinder das Schwimmen erlernen müssen; vor allem dann, wenn man in einem Kreis mit Flüssen und Seen lebe.

Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet am 16.09.2019 in der VG Nastätten statt.

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