Samstag, 26. September 2020

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Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Den Lebensabend gemeinsam genießen

Walburga und Peter Becker feiern ihre Diamantene Hochzeit

Ortsbürgermeister Frank Kalkofen gratulierte Walburga und Peter Becker zur Diamantenen Hochzeit.

Bei einer Wanderung zur Fleckertshöhe am 01. Mai 1958 haben sie sich verliebt und 2 Jahre später gaben sie sich das Ja-Wort: Walburga und Peter Becker feierten letztes Wochenende das außergewöhnliche Fest der Diamantenen Hochzeit! Gekannt hatten sich die gebürtige Osterspaierin und der Ur-Kamp-Bornhofener schon seit Mitte der 50er Jahre bei ihren Zugfahrten zum gleichen Arbeitsort Lahnstein. Nach der Heirat bezogen sie zunächst eine Wohnung im Haus von Peter Beckers Mutter in der Schossbach, ein Jahr später kam Tochter Andrea zur Welt. Im Januar 1965 war dann der Baubeginn für ihr Eigenheim, noch im November des gleichen Jahres sind sie in ihr neues Haus in der Rheinuferstraße eingezogen. Im Jahr 1985 wurde ihr Enkel Stefan und im Jahr 2018 wurde Urenkelin Charlotte geboren.

Neben ihren beruflichen Tätigkeiten haben sich die gelernte kaufmännische Büroangestellte und der Post-Oberrat a.D. in ihrer Freizeit in verschiedensten Bereichen sehr engagiert. So haben beide bei der Gründung des heimischen Tennisclubs im Jahr 1971 mitgewirkt. Außerdem war Peter Becker 1962 Mitgründer der Kolping-Familie und 1966 Mitgründer der Kolping-Kapelle, dessen Ehrenmitglied er seit 2006 ist. Peter Becker ist seit 1956 CDU-Mitglied und gehörte 9 Jahre lang dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen an. Im Rahmen ihrer Vogelzucht engagieren sich Beckers auch seit 1972 bei den Vogelfreunden am Rhein-Lahn-Eck in unterschiedlichen Vorstandsfunktionen und sind seit 1973 Mitglied im deutschen Vogelzüchterverband.  Peter Becker ist aktiver Sänger beim heimischen Flüzer-Chor und selbstverständlich gehören die Eheleute Becker der Oberdörfer Nachbarschaft an. Peter Becker hatte sich mit einer Bilderbuch-Karriere vom Postboten zum Post-Oberrat hochgearbeitet und war zuletzt im damaligen Bundespostministerium in Bonn und später nach Privatisierung in der Generaldirektion tätig. 1995 musste er ebenso frühzeitig wie unfreiwillig in den vorzeitigen Ruhestand, als er bei einem Fahrradunfall schwer verletzt wurde. Überhaupt waren Walburga und Peter Becker schon immer sehr sportlich veranlagt und hier vielseitig tätig. Noch heute halten sie sich mit Bewegung im Freien fit, erfreuen sich an ihrem Garten hinterm Haus, zehren von ihrem Erlebnis-Reisen in alle Welt und genießen ihren gemeinsamen Lebensabend.

Die Bürgerschaft ihrer Heimatgemeinde gratuliert den Eheleuten Becker sehr herzlich zu ihrem Fest der diamantenen Hochzeit und wünscht ihnen noch viele weitere gemeinsame glückliche Ehejahre!

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Gemeinde verkauft 2 Gartengrundstücke im Rheinvorgelände

Erneuter Aufruf: Bewerbungsfrist endet am 26.07.2020

Der Gemeinderat hatte bereits in der Sitzung im Januar dieses Jahres beschlossen, die gemeindlichen Gartengrundstücke im Rheinvorgelände zu verkaufen. Die Interessentenzahl im zweistelligen Bereich hat nun komplett ihre Bewerbung zurückgezogen, sodass eine zweite Ausschreibung erfolgt. Hierbei geht es um die verbleibenden Gartengrundstücke im mittleren Teil der Fläche oberhalb des Sportgeländes. Die Gartengrundstücke sind jeweils ca. 530 m2 groß und haben im erhöhten Teil neben dem Radweg einen Stellplatz für ein Fahrzeug sowie ein Gartenhäuschen mit gepflasterter Freifläche mit Blick auf den Rhein. Die Kosten der Gemeinde für Grunderwerb und Möbilierung werden hierbei eins zu eins an die Käufer weitergegeben; der m2-Preis beträgt demnach 10 € und die Kosten für Parkplatz und Gartenhäuschen im oberen Teil betragen 8.000 €. Der Kaufpreis beträgt je Grundstück also rund 13.500 €, natürlich zuzüglich der Kosten für Umschreibung etc. Es wird darauf hingewiesen, dass bei dieser zweiten Ausschreibung der Vorbehalt für Einheimische entfällt. Außerdem hat der Käufer zu beachten, dass die tiefer liegende Gartenfläche nicht bebaut werden darf. Die verbindlichen  Bewerbungen sind schriftlich an den Ortsbürgermeister zu richten.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 03.07.2020, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr, und dann wieder nach Urlaubsrückkehr am Freitag, 10.07.2020, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

 

4,19 Millionen Euro Bundesmittel für den Loreley-Felsen in der Verbandsgemeinde Loreley

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Berlin/Koblenz, 26.06.2020 – Der SPD-Bundestagsabgeordnete für Koblenz und die Region, Detlev Pilger, überbrachte die frohe Botschaft gleich selbst: Der Loreley-Felsen der Verbandsgemeinde Loreley gehört seit heute zu den ausgewählten „Nationalen Projekten des Städtebaus“ im diesjährigen Investitionsprogramm des Bundes. „Das ist eine großartige Nachricht in schwierigen Zeiten“, so Pilger, der schon früh für das Projekt warb.

Seit 2014 fördert das Bundesbauministerium Projekte der Baukultur und des Städtebaus mit überdurchschnittlicher nationaler Bedeutung, einem hohen Innovationspotential, die als Projekte mit ihrem Entwicklungsprozess beispielgebend für andere Städte sein können.

Der Loreley-Felsen im UNESCO-Weltkulturerbe „Oberes Mittelrheintal“ ist ein solches nationales Denkmal mit internationaler Ausstrahlung. Verewigt durch die literarischen Werke von Clemens Brentano und Heinrich Heine ist die Loreley jedes Jahr Anziehungspunkt für Touristen aus Deutschland und aller Welt. Der ab Anfang Juli im Amt befindliche Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley Mike Weiland dazu: „Die Förderung wird uns helfen, dieses wichtige Denkmal zu erhalten und auszubauen.“

Der Tourismus ist für die ländlich geprägte Region zudem ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und sichert Arbeitsplätze vor Ort. Um ihn weiter zu fördern, soll der Kultur- und Landschaftspark weiterentwickelt und der „Mythos Loreley“ erlebbar gemacht werden. Ziel ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Ort und Thema als Symbol für Kultur, Geschichte, Kunst und Mythologie. 
Auch eine bauliche Erweiterung um eine gläserne Dachkonstruktion in Form eines Felsens ist im Rahmen der nun bewilligten Förderung im Investitionsprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ geplant. Mike Weiland erklärt: „So bekommt der Kultur- und Landschaftspark ein architektonisches Alleinstellungsmerkmal, das weit über die Region hinausstrahlt. Nicht zuletzt wird er auch sicher ein Höhepunkt bei der BUGA 2029! Es ist wichtig, dass es nun zügig mit der Neuordnung des Plateaus weitergeht und auch das Turner- und Jugendheim eine Sanierung erfährt.“
Dem Abgeordneten Detlev Pilger war das Projekt von Beginn an ein Herzensanliegen. Er sieht es als wichtige Investition in die Zukunft der Region, nicht zuletzt um Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. „Die Loreley bleibt dank unserer Investitionen ein attraktives Ziel für Touristen aus aller Welt und wird ihrer Bedeutung als Herzstück des UNESCO-Weltkulturerbes „Oberes Mittelrheintal“ mehr als gerecht“, so Pilger.

Auch im Rhein-Lahn-Kreis stark durch die Krise:

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Nick und Oster stellen Konjunkturpaket und wirtschaftliche Prognose vor

Rhein-Lahn. „Abstand halten - aber zusammenstehen“, nur so könne der Weg aus der Krise gelingen, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete des Rhein-Lahn-Kreises Dr. Andreas Nick beim Berlin-Dialog mit den Bürgern seines Wahlkreises. Per Videokonferenz tauschten sich viele Zuhörer aus der  Region mit ihren Bundestagsabgeordneten Andreas Nick und Josef Oster sowie dem Landtagsabgeordnete Matthias Lammert über die Situation in Europa, Deutschland und vor Ort aus. Die CDU-Abgeordneten erläuterten, wie man nun mit dem neuen Konjunkturprogramm Schritt für Schritt in eine neue Normalität zurückfinden kann.

Andreas Nick beschrieb die wirtschaftliche „Vollbremsung“, die Deutschland ab März hinlegen musste, um die Gesundheit der Bürger zu schützen. Er erläuterte die Hilfsprogramme, die schnell in Form von Kurzarbeitergeld und Soforthilfen zur Verfügung standen. Ein Schwerpunkt des Berlindialogs lag jedoch klar auf dem Blick nach vorn: „Wir müssen jetzt das Anspringen der Wirtschaft wieder ermöglichen, das Vertrauen der Verbraucher muss angekurbelt werden“, so der Bundestagsabgeordnete aus Montabaur. Momentan seien Millionen Menschen in Kurzarbeit und die Existenz vieler Betriebe gefährdet. Mit dem zweiten Konjunkturpaket sollen Kaufanreize geschaffen, Arbeitsplätze erhalten und neuer wirtschaftlicher Schwung möglich werden. Die befristete Senkung der Mehrwertsteuer sowie die Investition in neue Technologien und Elektromobilität sollen dabei helfen.

Ganz wichtig war den Vertretern des Kreises, dass man einige Branchen besonders unterstützen muss, die durch die Vorgaben langfristig Einbußen haben werden: Die Gastronomie, der Tourismus und die Veranstaltungsbranche seien finanziell besonders schwer getroffen, so Josef Oster. Matthias Lammert erinnerte dabei an die Aktion Night of Light, mit der die Veranstaltungsbranche vor wenigen Tagen auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht hatte. Viele Unternehmen im Rhein-Lahn-Kreis und in Koblenz hatten sich daran beteiligt.

Die Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre CDU-Bundestagabgeordneten per Videoschalte direkt zu vielen Themen rund um die Coronapandemie zu befragen (, aber auch der Fall Amthor, der angedachte Truppenabzug und die Präsidentschaftswahl in den USA waren Themen, auf die Nick, Oster und Lammert ausführlich eingingen.) Die Abgeordneten erläuterten dabei auch,  wie wichtig es nun ist, die Digitalisierung voranzubringen, die Tracing-App der Bundesregierung zu nutzen und die momentan etwas gelockerte Situation in Deutschland nicht falsch einzuschätzen: „Die Gefahr ist nicht vorüber, Corona ist noch da. Normalität, wie wir sie kannten, wird es erst geben, wenn entsprechende Medikamente auf dem Markt sind“, betonte Andreas Nick.

Positiv bewerteten sowohl die Zuhörer als auch die Redner des Abends unisono, dass Deutschland als handlungsfähiger Staat und mit einer starken Führung sehr souverän und sicher auf die Krisensituation reagiert hat: „Diese Phase hat gezeigt, dass Deutschland gut funktioniert, dass die Politik in einer Krisenzeit zusammensteht – das hat auch im Bundestag über alle Fraktionen hinweg gut funktioniert“, unterstrich Josef Oster.

Von Fitness am Wohnzimmerfenster und Engagement in der Krise

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Rhein-Lahn-Kreis. Ältere Menschen sind von der CoronaSituation besonders betroffen. Auch nach ersten Lockerungen von Corona-Maßnahmen bleibt für viele Ältere der Alltag von Vorsicht geprägt, gewohnte Aktivitäten finden weiterhin nicht statt. Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hat deshalb die Podcast-Reihe „Zusammenhalten in dieser Zeit“ gestartet, die sich vor allem an ältere Menschen richtet.

Bis Ende des Jahres behandelt der BAGSO-Podcast alle zwei Wochen ein Thema, das für ältere Menschen wichtig ist. Ob Fit bleiben zu Hause, der Umgang mit Ängsten und Sorgen oder Engagement in der Corona-Krise, die Hörstücke geben Tipps für den Alltag und berichten von guten und ermutigenden Beispielen. Die aktuelle Folge ist den Erfahrungen mit Computer, Smartphone und Tablet gewidmet: In der Corona-Krise helfen sie, den Kontakt zu anderen Menschen nicht zu verlieren und das Leben aktiv zu gestalten. Die Folge „Digital verbunden“ berichtet von Online-Stammtischen und Tanzkursen per Kurznachrichtendienst WhatsApp und gibt Tipps, wie der Einstieg gelingt.

Der BAGSO-Podcast erscheint auf www.bagso.de/podcast, YouTube und vielen gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify und Deezer. In der nächsten Folge „Richtig feiern“ geht es darum, wie Feste auch in der Corona-Zeit gelingen können und was bei der Planung zu beachten ist. Sie erscheint am 2. Juli 2020. Der BAGSO-Podcast wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Alle Informationen zum BAGSO-Podcast finden sie auf www.bagso.de/podcas

Waldschwimmbad ist für Saison gewappnet

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CDU: Badevergnügen und Spaßfaktor leiden nicht unter Hygieneauflagen

VG Nastätten. Im Nastätter Freibad hat sich die CDU-Fraktion aus dem Rat der Verbandsgemeinde ein Bild von der Freizeiteinrichtung im Schwaller Tal gemacht. Auf Einladung der Christdemokraten erläuterte Bürgermeister Jens Güllering den Kommunalpolitikern das diesjährige Betriebsmodell mit den Corona-bedingten besonderen Hygieneauflagen. Für Fraktionssprecher Martin Gasteyer steht fest: „Die Hygienerichtlinien wurden extrem schnell, professionell und mit maximaler Kundenorientierung vom Team der Verbandsgemeindeverwaltung umgesetzt.

Der Verwaltungschef informierte außerdem über die laufenden Arbeiten, um eine bislang nicht genau lokalisierte Undichtigkeit im komplexen Wasserkreislauf der technischen Anlage zu finden und damit Wasserverlust zu vermeiden. „Das Leck machte sich erst bemerkbar, als das Becken komplett gefüllt war und die Pumpen unter Volllast liefen. Wir sind guter Dinge, dass wir die Austrittsstelle bald finden“, so Jens Güllering, der gleichzeitig betonte, dass kein Tropfen Trinkwasser im Schwimmbad benötigt wird, weil das Badewasser vollständig aus benachbarten Quellen gespeist wird.

500 Badegäste dürfen sich gleichzeitig auf dem Schwimmbadgelände aufhalten. Die recht hohe Anzahl ist unter anderem möglich, weil das Waldschwimmbad über weitläufige Liegeflächen verfügt und man die Besucherströme im Uhrzeigersinn rund um das große Becken leiten kann. „Es braucht wirklich niemand Angst haben, dass unter den ungewohnten Rahmenbedingungen in diesem Sommer der Spaßfaktor beim Besuch leidet. Im Gegenteil - wir raten jedem dazu, es einfach mal auszuprobieren“, sagt CDU-Fraktionssprecher Martin Gasteyer. Noch ist der Besucheransturm relativ gering, aber die Saison geht ja auch erst jetzt so richtig los. Es zeige sich bereits, dass das Online-Verfahren zum Ticketkauf eine Option sei, die beibehalten werden könne, wenn nach Corona-Zeiten auch wieder die gewohnten Tagesbesuche und Saisontickets erhältlich sein werden. Auch wenn in der Startphase noch kleinere technische Anlaufschwierigkeiten beim Eingangs-Drehkreuz auftreten, zeige sich, dass die aus der besonderen Situation heraus angeschaffte Technik insgesamt gut funktioniere.

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