Dienstag, 07. Dezember 2021

Letztes Update:07:13:06 PM GMT

region-rhein.de

RSS

SPD-Gemeindeverband Loreley

Drucken

Mike Weiland einstimmig gewählt

Nach der Bekanntgabe der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten der SPD Loreley, Mike Weiland, im November erfolgte nun zu Beginn des neuen Jahres die förmliche Bestätigung und Wahl durch die Delegierten im Gasthaus „Goldener Schlüssel“ in Braubach. „Dabei machten unsere Mitglieder auch hieraus viel mehr, als einen rein formalen Akt. Neben den Delegierten kamen so viele weitere Besucher, dass der Raum fast zu klein war und wir noch weitere Stühle anbringen mussten“, freute sich Theresa Lambrich, Vorsitzende der SPD-Loreley und begrüßte sichtlich beeindruckt die zahlreich erschienenen Teilnehmer. Mike Weiland, der im Folgenden einstimmig nominiert wurde, bedankte sich für die große Zustimmung: „Es ist einfach toll zu sehen, wie sehr ihr alle hinter mir steht und meine Kandidatur unterstützt! Lasst uns so weiter gemeinsam für unsere VG Loreley anpacken.“

Zuvor war es Theresa Lambrich, Mike Weiland und Martin Hallas, dem Vorsitzenden des Ortsvereins Dachsenhausen, ein Anliegen ist, Dietmar Wohlgemuth für seine Verdienste zu ehren, der fast auf den Tag genau vor 50 Jahren der SPD beigetreten war. "Dietmar, Du bist seit 50 Jahren aktives Mitglied der SPD, dafür will ich Dir danken. Du hast uns immer auf den verschiedenen Ebenen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Deine Rat- und Vorschläge waren weiterreichend. Die Umsetzung unserer Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität waren Dir immer ein besonderes Anliegen. Ich darf Dir zusammen mit Theresa die Urkunde und die Ehrennadel in Gold überreichen und wir wünschen Dir vor allem Gesundheit und Wohlergehen und wir sind uns sicher, dass Du weiter aktiv dabei sein wirst“, betonte Mike Weiland. Martin Hallas und Sebastian Haupt schlossen sich der Ehrung an und erläuterten die vielen Aktivitäten, die von Dietmar Wohlgemuth zur Weiterentwicklung von Dachsenhausen eingebracht und davon viele zum Erfolg geführt hat.

Souverän führte Theresa Lambrich als gewählte Versammlungsleiterin die Delegierten zum Höhepunkt der Tagesordnung, der Wahl des SPD-Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Loreley. Theres Heilscher und Volker Bernhard verkündeten als Mandats- und Zählkommission, dass 37 von 39 möglichen Delegierten anwesend seien und das Recht hätten, den Kandidaten zu wählen. Theresa Lambrich rief auf, Kandidaten zu benennen. Aus der Versammlung heraus wurde Mike Weiland benannt. Weitere Vorschläge erfolgten nicht. Weiland erhielt die Möglichkeit, seine Person, seine Motive und sein Programm vorzustellen, was mit langanhaltendem Beifall aufgenommen wurde. Günter Kern, der Weiland auch aus seiner beruflichen Arbeit im Ministerium kennt, konnte weitere Punkte erläutern, die überzeugend für den Kandidaten sprechen. „Mike Weiland ist jemand, der die Menschen versteht, ihre Sorgen und Nöte ernst nimmt – und der 100 %-ig zu dieser Verbandsgemeinde steht. Er ist jemand, der sich um die kleinen und großen Aufgaben kümmert und der organisiert und ergebnisorientiert handelt. Er ist nah bei den Menschen und nimmt sie mit, wie auch gerade seit beinahe zwei Jahren, in denen er mit der Dörfertour in der ganzen VG unterwegs ist. Er ist derjenige, der als Bürgermeister etwas verändern kann!“, warb Günter Kern, Staatssekretär a.D., ehemaliger Landrat und nicht zuletzt ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley. Worte, denen die Delegierten vorbehaltlos zustimmten und Mike Weiland im Folgenden in geheimer Wahl einstimmig wählten.

SPD-Gemeindeverband Loreley

Drucken

Theodor Sauerwein mit dem Jugendpreis ausgezeichnet

Zu einem ganz besonderen Neujahrsempfang begrüßte in diesem Jahr die Vorsitzende der SPD Loreley Theresa Lambrich die zahlreichen Gäste im Rathaus in Weisel. „Denn in diesem Jahr darf ich Ihnen nicht nur im Namen der SPD Loreley für das kommende Jahr viel Glück, Gesundheit und Erfolg wünschen, sondern auch Mike Weiland begrüßen, der für die SPD Rhein-Lahn den Jugendpreis verleihen wird.“

Mike Weiland, Kandidat für das Amt des Bürgermeisters der VG Loreley, machte es spannend und referierte im Folgenden zunächst zum Thema Ehrenamt. "Wir können stolz sein, dass in Rheinland-Pfalz und auch hier in der Verbandsgemeinde Loreley so viele Menschen ehrenamtlich aktiv sind. Diese Ehrenamtler im Sport, in der Feuerwehr, im Deutschen Roten Kreuz, in weiteren sozialen Diensten, in den Kirchen, in der Kultur- und Jugendarbeit sowie im Landschafts- und Umweltschutz und in den Gewerkschaften leisten einen äußerst wertvollen Beitrag zum Funktionieren unserer Demokratie." Er erläuterte am Beispiel seiner Vita wie das ehrenamtliche Engagement die Persönlichkeitsentwicklung mit geprägt hat. "So ist es mir ein besonderes Anliegen das Ehrenamt zu stärken und schon Kinder und Jugendliche anzuführen. Als Bürgermeister werde ich eine Struktur schaffen, welche die Vorsitzenden von Vereinen und Initiativen wirkungsvoll unterstützt. So will ich einen Ehrenamtslotsen als kompetente Ansprechperson einrichten."

Mike Weiland ging auf die Idee des Jugendpreises ein, den die SPD Rhein-Lahn jährlich vergibt. „Nicht wir sind diejenigen, die die Preisträger aussuchen, vielmehr nehmen wir die Vorschläge aus der Bevölkerung auf und richten uns nach ihnen. Aus den eingegangen Vorschlägen hat uns besonders einer aus Weisel/Bornich beeindruckt, den wir schließlich auch ausgewählt haben.“

Spannend berichtete Weiland aus der Vita des Preisträgers und nach und nach wurde jedem im Raum klar, dass es sich nur um eine Person handeln konnte. Dieser sei seit seinem sechsten Lebensjahr begeisterter Leichtathlet und begann seine sportliche Karriere 2006 beim TV Weisel, dem er trotz zahlreicher Angebote bis heute treu geblieben sei. Früh sei auch sein Talent für Wurfdisziplinen entdeckt und gefördert worden – mit Erfolg: „Seit 2011 reihen sich Erfolge an Erfolge bei den Rheinland-Meisterschaften, im Deutschen Leichtathletikverband, beim Deutschen Rasenkraftsport- und Tauziehverband und beim Deutschen Turnerbund. Vordere Platzierungen und sogar Titel bei Rheinland-Pfalz-Meisterschaften, Südwestdeutschen Meisterschaften und Deutschen Meisterschaften reihen sich seitdem in verschiedenen Disziplinen dicht an dicht. Und das alles neben dem Abitur, das der Preisträger mit großem Erfolg abgeschlossen hat, und nun neben seinem Studium als Gymnasiuallehrer für die Fächer Sport und Biologie. Dieses Engagement, dieser Ehrgeiz und diese Selbstorganisation sind ein Vorbild und daher hat Theodor Sauerwein den Jugendpreis mehr als verdient!“

Theodor Sauerwein erhielt den Jugendpreis samt Urkunde und Umschlag aus den Händen von Mike Weiland, Theresa Lambrich, Günter Kern und Volker Bernhard, dem Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Weisel, für sein beeindruckendes sportliches Engagement, seine Erfolge und seinen Einsatz in der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit.

Bürgerinitiative Braubach lebenswerter e. V.

Drucken

Jahreshauptversammlung

Am 25.11.2019 hatte der Vorstand der Bürgerinitiative Braubach lebenswerter e. V. zur Jahreshauptversammlung in den Rathaussaal der Stadt Braubach eingeladen.

Gemäß der Tagesordnung, eröffnete der 1. Vorsitzende, Helmut Veit, um 19.00 Uhr die Versammlung und verlass anschließend den Jahresbericht.

Der aktuelle Sachstand zur Ortsumgehung wurde von ihm wie folgt dargestellt:

Zurzeit erfolgt u. a. im Auftrag des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal sowie der Landesregierungen Hessen und RLP die Neuerstellung/Fortschreibung des Managementplans für das Obere Mittelrheintal.

Damit soll der UNESCO die Beurteilung erleichtert werden, ob zukünftige Projekte, wie z.B.  die Ortsumgehung Braubach, mit dem Welterbe verträglich sind.

Im Oktober 2019 fand zu diesem Thema mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und dem beauftragten Ersteller des Managementplans ein Informationsaustausch statt, um die Interessen von Bürgervertretungen mit zu berücksichtigen. Anhand einer Präsentation wurde von Vorstandsmitgliedern die Arbeit der BI „Braubach lebenswerter“ vorgestellt und auf die Dringlichkeit der Ortsumgehung Braubach hingewiesen. Gegeben falls wird ergänzend hierzu noch ein Ortstermin in Braubach erfolgen.

Ursprünglich sollte die Erstellung eines Gutachtens zur Welterbeverträglichkeit der Ortsumgehung in 2017 erfolgen, nachdem der damals zuständige Minister Lewentz in 2016 die Umgehungsstraße mit höchster Priorität einstufte.

Die BI hofft nun, das mit der Fertigstellung des Managementplans, im Frühjahr 2020, es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt und die nächsten Schritte dann zeitnah eingeleitet werden können.

Als weiteren wichtigen Punkt zur Realisierung der Ortsumgehung wurde von Helmut Veit die vom Verkehrsministerium RLP erstellte Prioritätenliste für Landesstraßenneubauprojekte angesprochen.

Die Ortsumgehung Braubach gehört mittlerweile zu den ausgewählten Projekten, die als Vordringlich eingestuft wurden und zeitnah planerisch bearbeitet werden sollen.

Eine Prognose zu einer zeitlichen Umsetzung der Baumaßnahme kann allerdings zum momentanen Zeitpunkt nicht getroffen werden.

Im weiteren Verlauf der Versammlung stellte der Kassenwart Christan Vogt den Kassenbericht vor. Er gab eine ausführliche Darstellung über die Einnahmen und Ausgaben sowie eine Übersicht über die Kontostände.

Der Kassenprüfer Detlev Proff berichtete der Versammlung über eine einwandfreie und korrekte Kassenführung, von der er sich bei der stattgefundenen Kassenprüfung überzeugen konnte. Anschließend wurde vom ihm der Antrag auf Entlastung des Vorstandes gestellt, der daraufhin einstimmig erfolgte.

Beim TOP „Verschiedenes“ wurde noch über die zweite Geschwindigkeits-Anzeigetafel, die im Oktober 2019 von der BI an die Stadt Braubach übergeben wurde, berichtet.

Im Gegensatz zur ersten Tafel handelt es sich bei diesem Gerät um eine Ausführung mit Solarpanel und Smiley Anzeige. Beide Tafeln sollen im Stadtgebiet eingesetzt werden und letztendlich zur Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit beitragen und somit für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Bürgerinitiative

Braubach lebenswerter e. V.

Der Vorstand

Radweg-Urteil zum Lückenschluss rechtskräftig

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. Nach dem Verzicht auf Berufung ist das Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz zum Radweg-Lückenschluss im Lahntal zwischen Geilnau und Laurenburg jetzt rechtskräftig. Damit hat der Rhein-Lahn-Kreis, so Landrat Frank Puchtler, rechtlich „Grünes Licht“ für die Realisierung des Lückenschlusses. Als nächste Schritte können jetzt der Förderantrag beim Land Rheinland-Pfalz gestellt und die Ausführungsplanung auf den Weg gebracht werden.

Rhein-Lahn-Abfallwirtschaft nahm an Umwelt-Studie teil

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. Deponien und Altablagerungen stellen weltweit Quellen von Methanemissionen dar. Das gilt vor allem für die zahlreichen Ablagerungen von unbehandelten Abfällen außerhalb Deutschlands. Hierzulande ist man glücklicherweise bereits weiter, da Haushaltsabfälle seit 2005 nicht mehr unbehandelt abgelagert werden dürfen. Das in den Deponien noch entstehende Deponiegas wird in der Regel abgesaugt und Energie daraus gewonnen. Mit zunehmender Zeit nimmt die Konzentration des Deponiegases jedoch ab, was dazu führt, dass es nicht mehr verwertet werden kann. Um Deponiegasemissionen in die Atmosphäre zu vermeiden, bleibt dann nur noch eine aufwendige Verbrennung unter zusätzlicher Verwendung von fossilem Brennstoff, was zur globalen Erwärmung beiträgt.

Dem entgegen zu wirken war vor einiger Zeit der Ansatz einiger Wissenschaftler bei der Konzeption eines Forschungsvorhabens. Und so nahm die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft, so Landrat Frank Puchtler, als Praxispartner am langzeitigen Verbundforschungsvorhaben „MiMethox“ der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Hamburg teil und stellte technisches Know-how sowie großmaßstäbige Versuchsflächen zur Verfügung. Ziel von „MiMethox“ ist es, ein Instrument zur nachhaltigen Verringerung von Methanemissionen aus Deponien zu entwickeln und damit einen Beitrag zum nationalen Klimaschutzprogramm zu leisten. In der Natur vorkommende Methanabbauende Bakterien können auf Deponien als ein biologischer Flächenfilter wirken und den Ausstoß von Methan und störenden Geruchsstoffen potenziell vermindern.

Auf so genannten Testfeldern der Deponie in Singhofen wurde die Wirksamkeit verschiedener Systeme über einen längeren Zeitraum wissenschaftlich überwacht. Die auftretenden Methanrestemissionen des Testfeldes konnten zum größten Teil oxidiert werden und somit eine Emissionsreduktion erreicht werden.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL