Samstag, 26. September 2020

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Gasthaus „Zur Rose“ kocht für Klein und Groß

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Miehlen. Christian Conradi kocht. Nicht vor Wut, nicht aus Angst vor den Folgen der Krise. Nein. Er ist Inhaber des Gasthauses „Zur Rose“ in Miehlen und Koch aus Leidenschaft.

Beim Betriebsbesuch von Ortsbürgermeister Andre Stötzer und Bürgermeister Jens Güllering zeigte Conradi sich trotz der aktuellen Einschränkungen sehr zufrieden. Zwar leidet das Gasthaus auch unter den mehrwöchigen Schließungen, doch hat sich das Haus schon länger ein zweites Standbein aufgebaut. Neben dem regulären Gastronomiebetrieb beliefert Conradi und sein Team eine Vielzahl von Kindergärten in der Region und täglich fast 100 Essen für Senioren. „Es zeigt sich, dass mehrere Standbeine immer hilfreich sind“, so Conradi.

Dass die Gastronomie und Hotellerie es in den letzten Wochen nicht leicht hatte, wird überall deutlich. „Ich freue mich, dass wir in Miehlen dennoch ein gutes Angebot haben und unsere Gastronomen die Krise bisher gut gemeistert haben“, so Ortsbürgermeister Andre´ Stötzer.

Bürgermeister Jens Güllering nutzte die Gelegenheit, sich bei Christian Conradi für die gute Zusammenarbeit und ganz besonders für seine Unterstützung der in Gemmerich eingerichteten Fieberambulanz des Kreises zu bedanken. Conradi hatte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einmal wöchentlich kostenfrei mit einem Mittagessen versorgt. „Dieses Engagement ist toll und zeigt, dass die Menschen in der Region trotz der Schwierigkeiten zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützten“, so Güllering.

Abfallanlieferungen telefonisch anmelden

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Rhein-Lahn-Kreis. Ab sofort können Abfälle im Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn (AWZ) von Montag bis Freitag ohne telefonische Anmeldung angeliefert werden. Die Abfallannahme an einem Samstag erfolgt weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Der individuelle Anliefertermin an einem Samstag kann montags bis freitags von 7.00 - 12.00 Uhr und 13.00 -15.00 Uhr unter der Telefonnummer 02604/960610 vereinbart werden. Samstags ist eine Abfallanlieferung ohne Termin aus organisatorischen Gründen weiterhin nicht möglich, die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet um Verständnis.

Die Anlieferungsbedingungen im AWZ wurden aufgrund der Corona-Pandemie zum

Schutz der Anlieferer und des Betriebspersonals angepasst und die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn bittet um die Einhaltung der nachfolgenden Regeln:

-  Die Anlieferungshöchstmenge beträgt 3 Kubikmeter

-  Die Abfälle dürfen nur in Personenkraftwagen (PKW) bzw. in einem Anhänger für PKW angeliefert werden.

-  Der angelieferte Abfall sollte sich auf wenige Abfallarten beschränken und vorab zu Hause vorsortiert geladen werden.

-  Die Anlieferung sollte nur von max. zwei Personen erfolgen und diese sollten während der Wartezeit den PKW nicht verlassen.

-  Es besteht die Tragepflicht einer Mund- und Nasenschutzmaske und der allgemeingültige Mindestabstand zwischen den Personen von 1,5 Meter ist einzuhalten.

-  Im Abladebereich dürfen sich gleichzeitig nur 2 Anlieferer aufhalten.

-  Anfallende Gebühren sollten vorzugsweise mit der EC-Karte bezahlt werden.

-  Den Anweisungen des Betriebspersonals ist Folge zu leisten.

Weitere Informationen und die Öffnungszeiten stehen in der aktuellen Abfall-Info „Re:Tour“ oder auf www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de

Fragen zu diesem oder einem anderen Thema beantworten die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter der Telefonnummer 02603/972301.

SPD Loreley

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Mike Weiland und Roger Lewentz luden erneut zum Sachstandsaustausch mit LBM und Landrat zur L 334

Mit umfangreichen Vorbereitungen laufen derzeit beim Landesbetrieb Mobilität in Diez (LBM) die Schritte zum Ausbau der Ortsdurchfahrt Dahlheim und zur Komplettsanierung der Landesstraße 334 (L 334) zwischen Wellmich und der Rheinhöhengemeinde. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Verbandsgemeinderat und SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland sowie der hiesige Landtagsabgeordnete Roger Lewentz luden erneut zu einem Vor-Ort-Termin: Der Leiter des LBM Diez, Lutz Nink, schilderte gegenüber Landrat Frank Puchtler und den eingeladenen Bürgermeistern der Gemeinden Dahlheim, Prath, Lykershausen, Weyer und St. Goarshausen, von denen die Ortsbürgermeister Marco Jost und Michael Kring sowie Beigeordneter Stefan Rudolf gekommen waren, den aktuellen Sachstand. „Bei meinen Dörfer-Touren, Bürgerstammtischen und Treffs in den zurückliegenden Monaten und Jahren ist seit den Unwetterereignissen im Mai 2016 die L 334 immer wieder ein für Ärger und Unverständnis sorgendes Dauerthema“, so Mike Weiland bei der Begrüßung.

Regelmäßig stünden er und Roger Lewentz mit dem LBM in Kontakt, um den politischen Druck hochzuhalten. Da sich entlang der Strecke bis auf wenige, aber auch mit insgesamt 750.000 Euro bereits sehr kostenintensive, Notabsicherungen bis heute zumindest aus Sicht der Bürger noch nicht viel getan hat, war gerade zuletzt beim Bürgerstammtisch in Dahlheim der Vorschlag gekommen, die enge Kurve am Abzweig Weyer schon vor dem Start der Gesamtsanierung zu entschärfen, da das Befahren vor allem beim Begegnungsverkehr mit LKW oder Schulbussen immer wieder ein schwieriges Unterfangen sei. „Wir gehen jedem Hinweis der Bürger nach, der zu einer Verbesserung der Situation führt und haben daher auch in Vergangenheit schon oft an die L 334 zu Gesprächen eingeladen, um die Öffentlichkeit zu informieren“, so Roger Lewentz und Mike Weiland unisono. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie waren dieses Mal die örtlichen Ortsbürgermeister als Multiplikatoren eingeladen.

Bau der Ortsdurchfahrt Dahlheim ab 2021

Laut LBM ist die Planung für die Ortsdurchfahrt der L 334 in Dahlheim fertig gestellt. Der LBM befindet sich im Gespräch mit Ortsbürgermeister Marco Jost. Bis Ende dieses Jahres soll die Ausschreibung erfolgen. Baubeginn wird im Frühjahr 2021 sein. Die Bauzeit wird auf 1 Jahr unter Vollsperrung bei Kosten von 1,13 Mio. Euro an Landesmitteln geschätzt. Unterhalb von Dahlheim werde im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt ein Rückhaltebauwerk zur Oberflächenentwässerung entstehen, so Marco Jost. Da hier folglich die Verbandsgemeindewerke von der Maßnahme berührt sind, wird sich Mike Weiland nach Amtsantritt als neuer Bürgermeister der VG Loreley der Sache annehmen und die entsprechenden Abstimmungen mit dem LBM treffen. Nach der Ortsdurchfahrt will der LBM unmittelbar die Zufahrt ins Tal bis zum Abzweig nach Prath angehen, damit an diesem Strang nur einmal eine Sperrung erfolgen muss. Ortsbürgermeister Marco Jost bescheinigt ein gutes Miteinander mit dem LBM.

L 334 Wellmich-Dahlheim teuerste Sanierungsmaßnahme in Rheinland-Pfalz – Bau ab 2023

Gerade hatte Landtagsabgeordneter Roger Lewentz Gelegenheit, sich über den aktuellen Investitionsplan für Landesstraßen für die Jahre 2019 bis 2023 zu informieren. Darin ist die Sanierung der L 334 mit Kosten von 7.000.000 Euro die teuerste Sanierungsmaßnahme in ganz Rheinland-Pfalz. Mit einem Schreiben wandte er sich daraufhin an den verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Benedikt Oster: „Die L 334 im Bereich der Ortsdurchfahrt Dahlheim sowie im Bereich zwischen St. Goarshausen-Wellmich und Dahlheim haben bereits lange Zeit, insbesondere aber nach den Unwetterereignissen im Mai 2016, eine Sanierung nötig. Diese Straße mündet unmittelbar am vorgesehenen Standort der Mittelrheinbrücke im Tal in die B 42. Genau aus diesen Gründen sind aber auch die höchsten Sanierungskosten für ein Projekt im Land mehr als geboten. Mike Weiland kündigte an, als VG-Bürgermeister hier künftig eng mit den Ortsbürgermeistern zusammenarbeiten zu wollen, was Michael Kring, Stefan Rudolf und Marco Jost sehr begrüßten.

Der LBM um Lutz Nink hätte gerne schon vor einiger Zeit mit der Sanierung begonnen. „Leider berührt die Strecke Gebiete, in denen wir aus Gründen des Wasser- und Vogelschutzes nicht einfach so bauen können. Außerdem liegt sie in einem Flora-Fauna-Habitat-Gebiet.“ Somit könne man auch zum Bedauern des LBM derzeit nicht einfach die enge Kurve angehen, weil man im Zuge eines umfangreichen Planfeststellungsverfahrens erst die Summe des gesamten landespflegerischen Eingriffs ermitteln müsse. Diese negative Botschaft vorausgeschickt, schob Lutz Nink jedoch auch im Einvernehmen mit den Ortsbürgermeistern hinterher: „Positiv ist aber, dass wir trotz dieser enorm hohen Kosten nach dem langen Vorverfahren die komplette Sanierung in einem Block durchziehen können.“ Lutz Nink zeigte auf, was im Hintergrund an vorgeschriebenen Planungsschritten schon erledigt ist: Die Untersuchungen der Landespflege dauerten 2 Jahre. Die technische Planung umfasst 1 Jahr. Das Planfeststellungsfahren wird rund 1,5 Jahre dauern. Dann erfolgt die Vorbereitung der Ausschreibung mit etwa 0,5 bis 1 Jahr. Das passe dann auch exakt mit dem Ende des Ausbaus der Ortsdurchfahrt Dahlheim zusammen, so Lutz Nink. Wenn die Ortsdurchfahrt Dahlheim 2021 bis 2022 gebaut werde, anschließend die Zufahrt zum Tal, schließe sich die Komplettsanierung der Strecke bis Wellmich ab 2023 unmittelbar an. Auch diese Maßnahme kann nur unter Vollsperrung erfolgen. Die Bauzeit dauert mindestens 2 Jahre.

Öffentliche Versammlung der Bürgerinitiative Rheinpassagen auf dem Loreleyplateau

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Am 20.06.2020 gegen 15:00 Uhr fand auf dem Loreleyplateau eine öffentliche Versammlung der Bürgerinitiative Rheinpassagen statt. Insgesamt suchten ca. 100 Personen, welche teilweise mit Traktoren anreisten, die Versammlung auf. Teilweise befanden sich bis zu 40 Traktoren vor Ort. Auf einer Bühne fanden fünf Redebeiträge statt, wobei nach einer Diskussionsrunde die Veranstaltung gegen 17:05 Uhr endete. Die gesamte Versammlung verlief störungsfrei und ohne besondere Vorkommnisse.

Polizeidirektion Montabaur

Besondere Anforderungen in Corona-Zeiten für Menschen mit Demenz

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Rhein-Lahn-Kreis. Für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen stellt die Corona Pandemie eine sehr große Herausforderung dar. Kontakteinschränkungen, Abstand halten, Maskenpflicht und geschlossene Tagespflegeeinrichtungen, all das belastet und ist schwer zu verstehen. Die normale Tagesstruktur, die für diese Menschen so wichtig ist und Orientierung gibt, ist weggefallen. Die Partner der Demenz Netzwerke Rhein-Lahn sind auch weiterhin für Angehörige und Betroffene da. Sie beraten und informieren über Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangebote.

Trotz der Einschränkungen im persönlichen Kontakt gibt es zum Beispiel „virtuelle Angebote“. So findet etwa das Kursangebot „Demenz verstehen“, das normalerweise im Bad Emser Georg-Vömel-Haus angeboten wird, derzeit in Form von Videokonferenzen statt.

Nähere Informationen hierzu gibt es unter „Angebote“ auf der Homepage der Demenz Netzwerke. Auch die Facebook-Seite bietet immer wieder Links und Hinweise auf hilfreiche Texte oder Videos.

Alles rund um das Thema Demenz - Hilfe vor Ort, Beratung und Unterstützung im RheinLahn-Kreis:

Koordinierungsstelle KREML-Kulturhaus

Silke Löhr

Burgschwalbacher Str. 8

65623 Hahnstätten/ Zollhaus Telefon: 0 64 30 – 92 97 24 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder regional:

Bad Ems-Nassau: 0 26 03 - 57 50 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Diez / Aar-Einrich: 0 64 32 - 91 98-13 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Lahnstein-Braubach: 0 26 21 - 94 08-20 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Nastätten-Loreley: 0 67 72 - 93 96-14 7 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

www.demenz-rhein-lahn.de

www.facebook.com/DemenzRheinLahn

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