Montag, 21. Oktober 2019

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Land fördert Sanierung des Backhauses mit 30.000 Euro

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Eine erfreuliche Nachricht hatte Innenminister Roger Lewentz für die Ortsgemeinde Eschbach. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Sanierungsarbeiten am „Backes“ in Eschbach mit einer Summe in Höhe von 30.000 Euro. Die Summe entspricht in etwa 60 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Im Rahmen eines Gesprächs in Mainz überreichte Lewentz Ortsbürgermeister Carsten Göller nun den formellen Bewilligungsbescheid.

Im Gespräch konnte Göller dem Innenminister berichten, dass die Arbeiten an der Außenhülle weitgehend abgeschlossen sind. Dank des sogenannten vorzeitigen Maßnahmenbeginns konnte die Gemeinde im Zuge der Beseitigung der Brandschäden vom 1. Mai 2018 auch schon die komplette Südwand erneuern. Allerdings waren weit mehr Arbeiten erforderlich, als zunächst gedacht. Kurz nach Beginn der Zimmererarbeiten wurde lebender Befall mit dem „gescheckten Nagelkäfer“ festgestellt. Der Käfer ist ein Holzschädling, der mit Vorliebe feuchtes Holz befällt und das Holz von innen heraus auffrisst. Äußerlich sichtbar sind solche Schäden nicht.

In Absprache mit Vertretern des Landes und der Kreisverwaltung wurden aber die entstandenen Mehrkosten bei der Förderung anerkannt und bei der jetzt überreichten Bewilligung mit berücksichtigt. Auch dank der Unterstützung konnte somit auch die komplette Wand neu aufgebaut werden.

Nächster Schritt sind die weiteren Sanierungsarbeiten im Inneren des Backhauses. Das soll in Eigenleistung erfolgen und in den nächsten Wochen anlaufen. Eine Liste mit anstehenden Arbeiten wurde bereits veröffentlicht und die Gemeinde hofft auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung für ein Kernstück der Ortsgemeinde Eschbach.

Carsten Göller, Ortsbürgermeister

SPD: ÖPNV attraktiver gestalten

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Durchgängiger Zug in den späten Abendstunden soll kommen

Bei 60 Minuten SPD kündigte Verbandsdirektor Thorsten Müller einige Vorhaben an – Mike Weiland: In Überlegung befindlicher Regional-Expresse soll „Loreley-Express“ heißen

Der Direktor des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr (SPNV) Rheinland-Pfalz Nord, Thorsten Müller, hat im Rahmen der Veranstaltung „60 Minuten SPD zum Schienen-Personen-Nahverkehr“ bekanntgegeben, einen durchgängigen Nahverkehrszug zwischen Koblenz und Wiesbaden auf der rechtsrheinischen Bahnstrecke für die späten Abendstunden beim Streckenbetreiber, der VIAS GmbH, angemeldet zu haben. Damit kommt er der Anregung des SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland nach, der sich vor einigen Wochen mit einem entsprechenden Schreiben an ihn gewandt hatte. „Der ÖPNV bedarf im Rhein-Lahn-Kreis noch einiger Verbesserungen. Ein zusätzliches Zugpaar in beide Fahrtrichtungen in den späten Abendstunden ist ein Beispiel dafür“, so Mike Weiland.

Mike Weiland hatte in den zurückliegenden Wochen erfahren, dass eine solche Verbindung auf der linksrheinischen Strecke, die vormals eingekürzt worden war, jetzt wieder erweitert wurde. „Mit Blick auf die Pendler und dem Bestreben, dass der ÖPNV größeren Nutzen und höhere Akzeptanz erfährt sowie mit Blick auf die BUGA 2029 müssen wir jede Chance ergreifen, die Angebote noch attraktiver zu machen“, so Mike Weiland jetzt in Kaub. Ob die Zugverbindung zum Fahrplanwechsel im Dezember tatsächlich komme, könne Thorsten Müller noch nicht sagen, da VIAS auch die Fahrzeuge und das entsprechende Personal haben müssen. Mike Weiland wird sich hierzu in den kommenden Tagen an die VIAS GmbH wenden und dem Ansinnen des SPNV Nord und seiner Forderung Nachdruck zu verleihen.

Zudem sei es laut Thorsten Müller eine Überlegung des SPNV Nord, in Ergänzung des aktuellen stündlichen Zugangebotes, künftig einen ergänzenden „Regional-Express“ in den Fahrplan aufzunehmen, der schneller unterwegs ist, weil er nicht überall halten wird. Auch das war schon lange eine Forderung der SPD, um Pendler, die ins Rhein-Main-Gebiet müssen, besser zu versorgen. Spontan erhob Mike Weiland auch die Forderung, dass dieser bei der Einführung den Namen „Loreley-Express“ erhalten solle. Die derzeitige VIAS-Linie habe damals den Namen „Rheingau-Linie“ erhalten, wobei dieser Begriff nicht die komplette Strecke abbilde. Mit Blick auf die BUGA 2029 müsse unbedingt mit der Loreley geworben werden, begründet Weiland seine Forderung und wird dies ebenfalls in seinem Schreiben an die VIAS GmbH aufgreifen.

Obwohl die Tarifgestaltung nicht in die Zuständigkeit des SPNV Nord fällt, da dieser das Ergebnis der jeweiligen Verhandlungen der Vertragspartner lediglich anzuwenden hat, sind SPD-Kreisvorsitzender und Verbandsdirektor einer Meinung, dass es mit der Verzahnung der Tarife zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen vorangehen muss. Es könne nicht sein, dass die ÖPNV-Nutzung gerade im Grenzbereich so unterschiedlich viel koste, obwohl die Strecke durchgängig sei. Ein klares Bekenntnis – und auch da zielt der SPNV Nord ebenfalls in die gleiche Richtung wie die SPD Rhein-Lahn – gab Thorsten Müller auch zur Reaktivierung der Aartalbahn ab: Eine durchgehende Verbindung von Diez bis Wiesbaden bzw. Mainz muss angestrebt werden, damit das Projekt sinnvoll ist. Eine diesbezügliche Machbarkeitsstudie werde laut Thorsten Müller gerade von den Verantwortlichen in Angriff genommen. Der Verbandsdirektor sprach sich daher dafür aus, jetzt zügig ein Bus-Linienbündel zur Verbesserung des ÖPNV im Aartal und der umliegenden Region auf den Weg zu bringen, dies aber zeitlich mit einer kürzeren Laufzeit als die üblichen 10 Jahre zu gestalten, dass man die Aartalbahn möglichst zügig ins Konzept aufnehmen könne. Ansonsten lobte Thorsten Müller das Vorgehen des Rhein-Lahn-Kreises: Er sei mit Landrat Frank Puchtler an der Spitze Vorreiter in der Neugestaltung des ÖPNV-Konzeptes im kompletten nördlichen Rheinland-Pfalz, was auch die Buslinien betreffe.

Eine positive Nachricht mit Blick auf den Tourismus hatte Müller für die Lahntalbahn im Gepäck: Hier sei es künftig gesichert, Fahrräder im Zug mitnehmen zu können.

Ein letztes Augenmerk zur Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV richteten Müller und Weiland auf die noch ausstehenden Bahnsteigsanierungen im Kreis und hier beispielsweise entlang der Rheinstrecke. „Sowohl die Sanierung in Kaub als auch in Kamp-Bornhofen müssen nun endlich von der Deutschen Bahn angegangen werden“, betonte Mike Weiland und vor allem für den Braubacher Bahnhof müsse seitens der Bahn ein Konzept zur Barrierefreiheit erstellt und dann zügig inklusive Sanierung angegangen werden, so Weiland und Müller abschließend.

Wertvolle Tipps „Rund ums Bauen“

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Rhein-Lahn-Kreis. Wertvolle Tipps „Rund ums Bauen“ bietet die Rhein-Lahn-Akademie in ihrer nächsten Veranstaltung am Donnerstag, 23. Mai 2019. „Bauen ist“, so Landrat Frank Puchtler, „für die Weiterentwicklung unseres Kreises, für Familien, für Unternehmen, für Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung.“ Deshalb biete die Rhein-Lahn-Akademie umfassende Informationen zum Antragsverfahren, zu Förderprogrammen und dem Thema „Baugenehmigungen“. Welche Schritte bis zur Baugenehmigung erfolgen müssen oder wie man Fördermittel erhält, sind nur dabei nur zwei von vielen Fragen, auf die Referent Horst Klöckner in einem kurzweiligen Vortrag eingehen und für Fragen bereitstehen wird. Die Moderation übernimmt Kreisentwickler Benjamin Braun. Die Veranstaltung findet im großen Sitzungssaal des Kreishauses, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, statt und beginnt um 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung auf www.rhein-lahn-akademie.de wird gebeten.

CVJM investiert ins Leben

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Mehr als 30 neue Lebensretter sind auf Initiative des Jugendverbandes in der Stammzellspenderdatei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert

Mehr als 30 neue Lebensretter aus dem Taunus sind seit vergangenen Sonntag in der Stammzellspenderdatei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert. Die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke hatten die Mitglieder des CVJM Becheln organisiert. Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung, ist begeistert vom Engagement der Jugendlichen und jungen Erwachsenen: „Hilfe für Leukämiekranke ist eine Investition ins Leben! Danke!“

Jedes Jahr erkranken etwa 11 000 Menschen an Leukämie – allein in Deutschland. Viele davon sind Kinder oder Jugendliche. Wenn Chemotherapie und Bestrahlung nicht helfen, ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance. Das funktioniert jedoch nur, wenn sich gesunde Spender als mögliche Lebensretter zur Verfügung stellen. In Spenderdateien wie der weltweit vernetzten Stefan-Morsch-Stiftung, sind derzeit fast 34 Millionen Menschen registriert, nichtsdestotrotz ist es oft noch ein Glücksfall, wenn sich ein passender Spender findet. Lisa Emmerich hatte die Stefan-Morsch-Stiftung bei der Vorbereitung des Aufrufs mit ins Boot geholt: „Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Chance, dass einem an Leukämie erkrankten Menschen mit Blutkrebs geholfen werden kann.“

Der CVJM hatte zusätzlich auch jedem der kam, angeboten sein Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen. Ein Angebot, das viele Besucher gerne annahmen. So wurden weitaus mehr als 30 Lebensretter an diesem Sonntag gefunden. Neben der stabilen Seitenlagen und den verschiedenen Anwendungen an Druckverbänden, konnten die Besucher die Wiederbelebung, sowohl an einer Erwachsenenpuppe, als auch an einer Kinderpuppe testen. „Die Resonanz war super. Jetzt haben wir hier in Becheln viele neue Lebensretter“, so Nina Birkenstock, die mit ihrem Team über das Erste-Hilfe-Wissen informiert hat.

Neben den zwei Angeboten gab es auch eine riesige Kuchentheke, die nur durch die Hilfe von den Einwohnern in Becheln solch eine große Auswahl bieten konnte. Die eingenommenen Spenden werden von dem CVJM Becheln an die Stefan-Morsch Stiftung gespendet, damit die Typisierung weiterhin kostenlos verlaufen kann.

Die Speichelproben der „frisch“ registrierten Stammzellspender werden jetzt im Labor der Stefan-Morsch-Stiftung analysiert und die für eine Transplantation wichtigen Gewebemerkmale (HLA-Werte) in der Spenderdatei der Stiftung gespeichert. Das bedeutet: Die HLA-Werte, das Alter und Geschlecht sowie weitere transplantationsrelevante Werte werden preudonymisiert hinterlegt. Gemeinsam mit der Spendernummer werden diese an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) übermittelt, um für weltweite Suchanfragen von Patienten zur Verfügung zu stehen.

Die Stefan-Morsch-Stiftung dankt für die Initiative des CVJM „Die Mitglieder haben uns den Weg geebnet, damit wir hier eine so erfolgreiche Typisierungsaktion starten konnten“, so Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Organisation, die seit mehr als 30 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke leistet.

Wer möchte, kann sich auch online über die Website www-stefan-morsch-stiftung.de registrieren lassen. Auch Spendengelder sind darüber hinaus willkommen.  Stefan-Morsch-Stiftung – Hilfe für Leukämie-und Tumorkranke: Kreissparkasse Birkenfeld, IBAN: DE35 5625 0030 0000 0797 90, BIC: BILADE55XXX

Die Stefan-Morsch-Stiftung ist die erste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ leistet sie schnelle und persönliche Hilfe für Krebskranke und ihre Familien. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 11 000 Menschen an bösartigen Blutkrankheiten wie etwa der Leukämie. Jeder zweite Patient ist ein Kind oder Jugendlicher. Je nach Leukämieart variieren die Heilungsaussichten. Oft reicht die Behandlung mit Chemotherapie und/oder Bestrahlung aber nicht aus. Dann ist die Übertragung gesunder Blutstammzellen die einzige Hoffnung auf Leben. Eine solche Transplantation ist aber nur möglich, wenn sich ein passender Stammzell- bzw. Knochenmarkspender zur Verfügung stellt. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich somit die Chance, dass einem todkranken Patienten das Leben gerettet werden kann.

 

Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 17.05.2019, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, und am Mittwoch, 22.05.2019, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

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