Thursday, 23. January 2020

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Kreisstraße 67 Friedrichssegen-Frücht geht auf die Zielgerade

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Ende Oktober sollen die Arbeiten an der Kreisstraße 67 von Friedrichssegen nach Frücht beendet sein. Die SPD um ihren Kreisvorsitzenden Mike Weiland und dessen Vorgänger und heutigen Landrat Frank Puchtler sowie der Landtagsabgeordnete Roger Lewentz haben das Projekt über viele Jahre hinweg begleitet und immer wieder Gespräche geführt, wenn es irgendwo geklemmt oder die Bürgerinnen und Bürger die Geduld verloren haben. Denn viele behördliche Schritte mussten erledigt werden, bevor mit dem Bau am 18. September letzten Jahres begonnen werden konnte. „Das Ergebnis kann sich schon jetzt mehr als sehen lassen, obwohl die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind“, betonen Mike Weiland und Roger Lewentz. Bei aller Planungszeit sei es nun abschließend das Ergebnis, das zähle, denn für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer sei der Ausbau lange überfällig gewesen.

Die Gesamtausbaustrecke beläuft sich auf rund 2.800 Meter. Nach einer durch den Winter beeinflussten Pause, laufen die Arbeiten nun seit Mitte Februar. Die Kosten betragen rund etwa 1.950.000 Euro brutto mit 65 % Zuwendung des Landes. Derzeit sind von der Gesamtstrecke etwa 2.300 Meter bis auf die Schutzplanken fertiggestellt. Die 3-zeilige Rinne von 2.400 Metern sowie die Entwässerungsarbeiten sind ebenfalls abgeschlossen. Die Restarbeiten konzentrieren sich jetzt auf die letzten etwa 500 Meter kurz vor Friedrichsegen. „Hier sind noch etwa 230 Meter Bordstein und Rinne herzustellen, etwa 50 Meter Flach-Bordstein zu kleben und rund 20 Meter Gabionen im Kurvenbereich zu setzen“, hat Mike Weiland vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Diez erfahren. Abschließend werden auf diesen verbleibenden 500 Metern Tragschicht mit Ausgleich und die Decke eingebaut. Weiterhin werden nun auf der Gesamtstrecke auch Zug um Zug die Schutzplanken hergestellt. „In den Herbstferien soll der Kanal auf etwa 70 Metern in der Straße „In der Ahl“ unter halbseitiger Sperrung ausgetauscht werden“, kündigen der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau Uwe Bruchhäuser und dessen Erste Beigeordnete Gisela Bertram an. Danach stehen dann lediglich noch begleitende Arbeiten, wie Bankette herstellen oder das Einfassen von Ausläufen an. „Sicher war ein ganzes Jahr Vollsperrung mit Umwegen für die Bürgerinnen und Bürger nicht ganz einfach“, befinden Landrat Frank Puchtler und die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Marlene Meyer. Alle Verkehrsteilnehmer wollen jedoch auf intakten, gut ausgebauten und sicheren Straßen fahren. Daher müssten sowohl der LBM als auch die Politik einerseits dafür sorgen, dass es im Kreis mit den Straßensanierungen zügig weitergehe und Umleitungen seitens des LBM immer nur auf das nötige Maß beschränkt würden, so SPD-Kreisvorstandsmitglied Robert Gensmann abschließend.

Vortrag am 10.10.2019: Endoskopie des Magen-Darm-Traktes – wann muss es sein? Was passiert da?

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Lahnstein. Magen-Darm-Spiegelungen machen den meisten Menschen Sorge. Dabei sind in den letzten Jahren durch technische Fortschritte erhebliche Verbesserungen in der Endoskopie des Magen-Darm-Traktes erzielt worden. Heute erfolgen die so genannten endoskopischen Untersuchungen heute nach neusten medizinischen Erkenntnissen, leitliniengerecht und schonend; selbst bei der Entfernung von krankhaftem Gewebe (z. B. Polypen) gibt es moderne und schonende Techniken. Im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein werden zudem nicht nur Routineuntersuchungen wie Magen- und Darmspiegelungen durchgeführt, sondern auch spezielle Untersuchungen wie Ultraschall von innen (Endosonographie) oder Gallenwegspiegelungen.

Aber wann müssen solche Untersuchungen überhaupt sein? Und was genau passiert da? Bin ich wach oder schlafe ich während der Behandlung? Diese und andere Fragen werden während des Vortrags im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ beantwortet und die sehr positive Entwicklung der modernen endoskopischen Möglichkeiten aufgezeigt. Anschließend steht Chefarzt Prof. Dr. med. Thomas Marth für alle Fragen der Besucher zur Verfügung. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 10.10.2019, um 17:30 Uhr im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Auf zum „Erlebnistag Katastrophenschutz“ rund ums Kreishaus

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Rhein-Lahn-Kreis. Ein besonderer Höhepunkt zum Kreisjubiläum steht jetzt an: der „Erlebnistag Katastrophenschutz“ rund ums Kreishaus. Zum 50. Geburtstag des Rhein-Lahn-Kreises werden am Samstag, 28. September, die Aktiven aus allen beteiligten Institutionen zeigen, wie der Katatsrophenschutz im Rhein-Lahn-Kreis aufgestellt ist.

Ob Feuerwehr oder THW, ob Rotes Kreuz oder DLRG, ob Rettungshundestaffel oder Malteser – viele Institutionen sind im Rhein-Lahn-Kreis im Einsatz, wenn‘ brennt, ein schwerer Unfall passiert oder eine sonstige Katastrophe sich ereignet. Sie alle werden sich beim „Erlebnistag Katastrophenschutz“ präsentieren.

Von 10 bis 16 Uhr wird den Bürgerinnen und Bürger, die schon immer wissen wollten wie der Katastrophenschutz in einem Landkreis aufgestellt ist, eine Menge geboten. Natürlich sind auch Kinder  herzlich willkommen. Neben einer Riesenhüpfburg bietet die Jugendblaulichtfamilie Spiele, Rätsel und Hindernisparcours auch Orientierungsübungen mit Taucherbrillen an, und die Bambinifeuerwehren führen live die Abnahme der Bambiniflamme durch. Darüber hinaus nimmt der Kreisfeuerwehrverband den Brandsimulator in Betrieb und informiert an seinem Stand gemeinsam mit der Notfallseelsorge über die vielfältigen Aufgaben. Hier wird auch der Meeting Point eingerichtet, um verlorengegangene Familienmitglieder wiederzufinden.

Der Bundesverband der Rettungshunde zeigt mit der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Lahnstein die vielfältige Arbeit der Rettungshunde. Die Absturzsicherungsgruppen der Feuerwehren demonstrieren ihr Können in Zusammenarbeit mit der Höhenrettungsgruppe Boppard. Hierbei kommt auch eine Drehleiter zum Einsatz. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft zeigt eine historische Tauchausstellung und die Ausrüstung moderner Strömungsretter. Das Technische Hilfswerk betreibt die kreiseigene Sandsackfüllanlage, zeigt einen Deichverbau und setzt einen mobilen Pegel ein.

Doch nicht nur das: Das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr stellt ein Fahrzeug aus und erklärt die Aufgaben der Bundeswehr im zivilen Katastrophenschutz. Ausgestellt werden die Kreisfahrzeuge für den überörtlichen Einsatz, und der Einsatz der Rüstwagens wird an einem verunfalltem Fahrzeug demonstriert. Der Gefahrstoffzug animiert zu Messübungen und erklärt anhand des Fuhrparks seine Arbeit als Spezialeinheit. Das Zusammenspiel der Einsatzleitung der Gemeinde mit dem Landkreis wird durch die Einsatzleitwagen und der Technischen Einsatzleitung gezeigt. Die Schnelleinsatzgruppe des Kreises, aufgestellt durch das Deutsche Rote Kreuz und den Malteser Hilfsdienst, zeigt gemeinsam mit den Leitenden Notärzten und Organisatorischen Leitern seine Leistungsfähigkeit auf. Eine Modenschau der Organisationseinheiten, Ehrungen des Feuerwehrverbandes, Übergabe des Brandsimulators runden das Programm ab. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch die Feuerwehrkapelle Dahlheim und die Singenden Feuerwehrmänner aus Weisel. Für das leibliche Wohl sorgt die Kantine der Kreisverwaltung und die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung.

Weinprobe in Nastätten

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SPD im Kreistag will Sportförderung ausweiten

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Sport erfüllt eine Vielfalt gesellschaftlicher Aufgaben: Förderung der Jugend, gesundheitliche Aspekte in allen Altersstufen oder auch Integration und Inklusion sind nur einige dieser Bereiche, ist sich SPD-Fraktion im Kreistag sicher. „Daher ist es unser Anliegen, die Sportförderung im Rhein-Lahn-Kreis auszuweiten“, unterstreicht der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Carsten Göller, ergänzt: „Der SPD ist es besonders wichtig, ganzheitlich einen zukunftsorientierten Kreis zu gestalten, daher wollen wir außerdem bei der Förderung der Umweltverträglichkeit ein besonderes Gewicht beimessen.“

Konkret möchte die SPD-Fraktion auf die Forderung des Sportkreises und vieler Vereine nach höheren Förderquoten im Rahmen der Sportförderrichtlinie des Kreises eingehen und die Kreisverwaltung beauftragen, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Sports die Erhöhung der Förderquoten zu prüfen. Zugleich soll die Kreisverwaltung die Förderung von Kunst- und Hybridrasenplätzen vor dem Hintergrund, dass solche Plätze wegen des genutzten Kunststoffgranulats negative Folgen für die Umwelt haben können, überprüfen. Zu beidem soll ein Vorschlag erarbeitet und dem Sportstättenbeirat vorgelegt werden. „Die Vereine und all jene, die sich ehrenamtlich im Bereich des Sports engagieren, leisten einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft. Ihnen gebührt unser Dank und wir möchten sie bei ihrer wichtigen Arbeit auch zukünftig gerne entsprechend unterstützen“, betont Mike Weiland.

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