Dienstag, 11. August 2020

Letztes Update:06:22:33 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Gemeinden den Weg zum Grünen Hahn ebnen

Drucken

Evangelisches Umwelt-Audit: Drei Personen im Dekanat Nassauer Land absolvierten einjährige Ausbildung


RHEIN-LAHN. (14. April 2020) Gleich drei Personen aus dem evangelischen Dekanat Nassauer Land haben ihre Ausbildung zum Umweltauditor und zur Umweltauditorin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erfolgreich abgeschlossen. Anfang März erhielten sie in Mainz im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Landeskirche ihre Urkunden. Sie verfügen damit über das notwendige Wissen, Kirchengemeinden auf dem Weg zum „Grünen Hahn“ zu begleiten. Das Siegel bescheinigt Gemeinden einen besonders sorgsamen Umgang mit der Umwelt und hilft obendrein, Geld zu sparen und das Gemeindeleben zu fördern.

Achim Bruchhäuser und Gerd Jung aus Dausenau sowie Marion Paul-Färber aus Holzhausen erhielten ihre Zertifikate. Sie nahmen an einem entsprechenden Kurs der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) teil, der sich über einen Zeitraum von gut einem Jahr erstreckte. Oberkirchenrat Pfarrer Christian Schwindt, Leiter des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN in Mainz, und Katrin Saudhof vom Referat Umwelt des Zentrums würdigten das Engagement der erfolgreichen Absolventen, um Gemeinden den Weg zum Umweltmanagement zu ebnen. Mehrere Wochenend-Termine, Webinare und viel Lernen zuhause absolvierten die Drei.

Der „Grüne Hahn“ wird an Gemeinden und Einrichtungen verliehen, in denen umweltfreundliches und nachhaltiges Handeln alltäglich gelebt wird, wo bewusst mit Energie, Wasser und anderen Ressourcen umgegangen wird, wo Pflanzen und Tiere ihren Platz finden, wo die Kirchenmitglieder gern zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Gottesdienst kommen, wo beim Einkauf auf ökologische und faire Lebensmittel und Produkte geachtet wird und wo kreative Ideen umgesetzt werden, wie das Leben noch nachhaltiger gestaltet werden kann. Die Umweltauditoren helfen dabei, dass dies Schritt für Schritt verwirklicht werden kann. Ziele, die durch die Einführung des Umweltmanagementsystems realistisch umgesetzt werden können, sind etwa Einsparungen des Restmülls (bis zu 10 Prozent), des Wasserverbrauchs (bis 20 Prozent) des Verbrauchs von Wärmeenergie (bis zu 30 Prozent) und des Stromverbrauchs (bis zu 40 Prozent).

Mehr Informationen über den Grünen Hahn und die Ausbildung gibt Pfarrer Matthias Metzmacher vom Pfarramt für Gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Nassauer Land, Telefon 02603-509 9244 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Landrat Frank Puchtler: Mehr als 2200 getestete Personen

Drucken

15. April 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Fälle

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis hat sich, so Landrat Frank Puchtler, auf 138 erhöht. Die neuen Fälle sind aus den Verbandsgemeinden Diez, Loreley und Bad Ems-Nassau. Ein Erkrankter ist mit einem schweren Krankheitsverlauf im Krankenhaus in Lahnstein. Ein infizierter Patient mit Vorerkrankungen ist  im Limburger Krankenhaus. 4 weitere  Patienten sind vorsorglich stationär in einem Krankenhaus in Koblenz. Ein 70jähriger Patient mit Vorerkrankungen ist in Koblenz im Krankenhaus verstorben, ein weiterer 73-Jähriger im Limburger Krankenhaus. Somit hat sich die Zahl der Verstorbenen auf 4 erhöht.

Die Patienten werden vom Kreisgesundheitsamt nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Dadurch ergibt sich eine Zahl von 70 Genesenen.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 37 (davon 14 Genesene)

VG Loreley 25 ( davon 14 Genesene)

Stadt Lahnstein 27 (davon 18 Genesene)

VG Nastätten 13 (davon 6 Genesene)

VG Bad Ems-Nassau 21 (davon 8 Genesene)

VG Aar-Einrich 15 (davon 10 Genesene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Fieberambulanzen testeten mehr als 2200 Personen

Die Kreis-Fieberambulanz in Gemmerich und die beiden Fieberambulanzen in den Praxen in Bad Ems und Diez, so Landrat Frank Puchtler, haben mehr als 2200 Menschen auf Corona getestet.

  • Gemmerich  Am Depot 1 - Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr, freitags von 10 bis 14 Uhr.
  • Diez: Praxis Dr. Martin von Bergh im Diezer Parkhaus Werkes  (Im Werkes  1, 65582 Diez).
  • Bad Ems: Praxis Dr. Simons  (Bahnhofplatz 2, 56130 Bad Ems).

Corona-Hotlines

Kreis: Verdachtsfälle sind an das Kreisgesundheitsamt zu melden:  Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Das weitere Vorgehen wird vom  Kreisgesundheitsamt individuell in Abstimmung mit dem Patienten organisiert.

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00.

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

 

 

Abfallwirtschaft und der Rotary Club sammeln Deckel zum Kampf gegen Polio

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. Gemeinsam beteiligen sich die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn und der Rotary Club St. Goarshausen-Loreley an der Aktion „Deckel gegen Polio“. Dabei geht es darum, Kunststoffdeckel von Getränkebehältern separat zu sammeln, der stofflichen Verwertung zuzuführen und damit finanzielle Mittel für die weltweite Impfung gegen Kinderlähmung zu generieren. Dazu werden, angeregt vom Rotary-Club, an verschiedenen Stellen in der Region von verschiedenen Akteuren (Schulen, Kindergärten, Verwaltungen, Unternehmer, etc.) die Kunststoffdeckel gesammelt. Die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft unterstützt logistisch und durch die Organisation der Verwertung. Auch die  gesammelten Deckel des Rheingau-Taunus-Kreises wurden in Singhofen  angeliefert und übergeben. Aus dem Erlös wurden 1200 Impfungen gegen Kinderlähmung generiert. Zusätzlich werden Aspekte zur Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung, Bewusstseinsförderung und die Beteiligung von  Kindern integriert.

Sportvereinen und kulturellen Vereinen jetzt schnell den Rücken stärken

Drucken

Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert (Diez) unterstützt die Forderung der CDU-Landtagsfraktion nach Schaffung eines Hilfsprogramms für gemeinnützige Sportvereine und Vereine aus dem Kulturbereich im weiteren Sinne, denen aufgrund der Corona-Krise existenzbedrohende finanzielle Engpässe entstanden sind. Hier sei die Landesregierung gefordert.

„Wegbrechende Mitgliedsbeiträge und Kursgebühren oder abgesagte Jugendfreizeiten bei laufenden Betriebskosten sind für viele dieser Vereine auch im Rhein-Lahn-Kreis ein Problem. Wir brauchen deshalb schnell ein Signal an den Sport und die Kultur und die vielen dort ehrenamtlich Tätigen, dass wir sie nicht alleine lassen. In Rheinland-Pfalz gibt es Tausende Vereine mit Millionen Mitgliedern.

Auch im Rhein-Lahn-Kreis bedeutet die Vereinswelt ein riesiges Potential, das insbesondere nach Überwindung der Corona-Krise gebraucht wird. Die Leistungen der Vereine haben nicht nur sportliche und kulturelle, sondern insbesondere auch große gesellschaftspolitische Bedeutung für den Zusammenhalt unseres Gemeinwesens.“

Das Angebot, so Matthias Lammert richte sich ausdrücklich nur an solche Vereine, die nicht vom Rettungsschirm des Bundes erfasst werden, weil sie keine wirtschaftliche Betätigung aufweisen. Der Nachweis der Förderfähigkeit solle unbürokratisch durch Glaubhaftmachung der Notlage erfolgen. Vorgesehen sei in diesen Fällen eine Einmalzahlung in Höhe von 15 Euro an die Vereine pro Mitglied. Bei dieser Soforthilfe handele es sich nicht um Kredite. Die Gelder müssten nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung sei, dass die Notlage in Zusammenhang mit der Corona Pandemie entstanden ist, so Lammert.

MdL Matthias Lammert: „Das ehrenamtlich Engagement in Vereinen ist einer der Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Deshalb ist schnelle Hilfe jetzt richtig und wichtig. Schleswig-Holstein hat bereits einen Unterstützungsfonds für den Sport aufgelegt. Was andere Bundesländer schaffen, muss auch in Rheinland-Pfalz möglich sein.“

Landrat Frank Puchtler: Zahl der Genesenen deutlich erhöht

Drucken

14. April 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Fälle

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis ist, so Landrat Frank Puchtler, mit  135 stabil geblieben. Ein Erkrankter ist mit einem schweren Krankheitsverlauf im Krankenhaus in Lahnstein. Zwei infizierte Patienten mit Vorerkrankungen sind im Limburger Krankenhaus. 5 weitere  Patienten sind vorsorglich stationär in einem Krankenhaus in Koblenz.

Genesene:

Die aktuelle Zahl der Genesenen hat sich von 60 auf 70 deutlich erhöht. Die Patienten werden vom Kreisgesundheitsamt nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 36 (davon 14 Genesene)

VG Loreley 24 ( davon 14 Genesene)

Stadt Lahnstein 27 (davon 18 Genesene)

VG Nastätten 13 (davon 6 Genesene)

VG Bad Ems-Nassau 20 (davon 8 Genesene)

VG Aar-Einrich 15 (davon 10 Genesene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Corona-Hotlines

Kreis: Verdachtsfälle sind an das Kreisgesundheitsamt zu melden:  Telefonnummer 02603/ 972-555, E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Das weitere Vorgehen wird vom  Kreisgesundheitsamt individuell in Abstimmung mit dem Patienten organisiert.

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00.

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL