Saturday, 25. January 2020

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Nestgruppe auf "großer" Fahrt

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Einen schönen und spannenden Vormittag verbrachten die Kleinsten der kath. Kita St. Nikolaus Kamp-Bornhofen im Garten unserer Kollegin Alexandra Kunz.

Gegen 9:00 Uhr machten sie sich, bei herrlichem Sonnenschein, mit den „KITA-Bussen“ auf den Weg Richtung Marienstraße.

Beim gemeinsamen Frühstückspicknick, Hüpfen auf dem Trampolin, Spielen im Garten sowie Füttern der Hasen verging der Vormittag wie im Flug und es musste dann der Rückweg zur Kita angetreten werden, um pünktlich zum Mittagessen wieder in der Einrichtung zu sein.

Ein großes Dankeschön an Josef und Hildegard Becker für den tollen Vormittag, sowie für das leckere Frühstück mit den „frischen“ Trauben.

Fremde, Heimat, Kirche stehen im Focus

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Lahnsteiner Kirchen laden zum Gesprächsabend ins Jugend-Kulturzentrum ein


LAHNSTEINRHEIN-LAHN. (12. September 2019) „Fremde, Heimat, Kirche“ lautet der Titel eines Diskussionsabends am Donnerstag, 19. September um 19 Uhr im Jugendkulturzentrum in Lahnstein. Die katholische Pfarrei Sankt Martin sowie die evangelischen Kirchengemeinden in Lahnstein begrüßen dazu Einheimische, die in Deutschland geboren sind und Menschen, die ihre Geburts-Heimat verlassen haben, die von ihren alten und neuen Heimaterfahrungen berichten.

Ins Thema führt ein kleiner Film mit einer Umfrage in Lahnstein ein. Während der Diskussionsrunde soll es unter anderem auch darum gehen, welche Rolle Kirche und Glaube spielen, um Heimat zu geben und zu empfinden. Die Moderation übernimmt Bernd-Christoph Matern, Journalist und Öffentlichkeitsreferent des evangelischen Dekanats Nassauer Land.

Im Anschluss an die offizielle gut einstündige Gesprächsrunde sind die Besucher zu einem Debbedotz-Essen eingeladen. Bei Wein und anderen Getränken besteht dann die Möglichkeit, sich am Tisch noch weiter über die Thematik auszutauschen.

Projekt HERZENsangelegenheit WILLI erfolgreich

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4.220 € kamen über die Crowdfunding-Plattform der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg zusammen.

Im Mai startete die Leiterin der Pferdeinsel des Vereins Aktion Pegasus e.V. Kim Michel ein Projekt auf der Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“. Das Therapiepferd Willi litt nach einer Erkältung an akutem Vorhofflimmern und war in diesem Zustand nicht mehr für das therapeutische Reiten einsetzbar. Nur eine teure Therapie in der Uniklinik versprach die Aussicht auf Heilung.

„Wir hätten nicht gedacht, dass unser geplantes Finanzierungsziel weit übertroffen wird. Viele Menschen waren von Willi’s Schicksal so berührt und wollten helfen, damit er wieder gesund wird“, freute sich Kim Michel. Zahlreiche Spenden, von insgesamt 122 Unterstützern, sind über die Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG eingegangen. „Dank allen Unterstützern und „Viele schaffen mehr“ konnte Willi in der Uniklinik behandelt und sein Herz wieder in den richtigen Takt gebracht werden“, so die Projektinitiatorin Kim Michel.

Auf „Viele schaffen mehr“ können gemeinnützige Vereine und öffentliche Einrichtungen Projektideen vorstellen und Unterstützer können ihre Lieblingsprojekte finanzieren.

Die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG hat die Plattform auf die Beine gestellt, um das individuelle Engagement in der Region zu fördern. „Wir freuen uns sehr, dass die Pferdeinsel ihr Projekt sehr erfolgreich abschließen konnte. Die Plattform ist eine Ergänzung der bisherigen Möglichkeiten staatlicher und privater Förderung. Gemeinsam mit den Menschen der Region möchten wir Vereine und gemeinnützige Initiativen stärken“, so Günter Groß, Bereichsleiter der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG. Die Bank stellt nicht nur die Plattform zur Verfügung, sondern beteiligt sich mit einem Spendentopf von insgesamt 20.000 Euro an den Projekten.

Aktuell laufen weitere Projekte auf der Crowdfunding-Plattform, die zur Unterstützung durch die Region aufrufen. Denn was einer alleine nicht schafft, erreichen viele gemeinsam. Mehr Infos gibt’s auf www.voba-rll.viele-schaffen-mehr.de

SPD Rhein-Lahn

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60 Minuten SPD: ÖPNV soll mit ‚Mobilfalt‘ weiter verbessert werden

Kreisvorsitzender Mike Weiland zeigte Verbesserungsschwerpunkte aus Sicht der SPD auf

Verbesserungen im ÖPNV und bei der hausärztlichen Versorgung sind die Themen, die dem SPD-Kreisvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden im VG-Rat Loreley Mike Weiland im Rahmen seiner Dörfer-Tour durch die Verbandsgemeinde Loreley, aber auch bei den Terminen gesamten Kreis, am häufigsten als Wünsche der Bürgerinnen und Bürger begegnen. Aus diesem Grund widmete sich die jüngste Ausgabe von „60 Minuten SPD“ in Weisel, die auch auf Einladung des SPD-Ortsvereins um den Vorsitzenden Volker Bernhard stattfand, jetzt des Themas „Mobilfalt – zukunftsfähiger ÖPNV im ländlichen Raum“. Als Fachreferent war hierzu Stephan Pauly, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel, zu Gast. „Wir müssen noch einige Stellschrauben drehen, um den ÖPNV im Kreis zu verbessern und noch attraktiver zu machen“, stieg Mike Weiland in die Veranstaltung ein.

Konkret bedeutet das seitens der SPD: Die Einhaltung der Richtlinien 30/60 Minuten, verbesserte und mehr Direktverbindungen, um die Fahrzeiten insgesamt kürzer zu machen, eine bessere Anbindung der Schulen und das Marketing muss intensiver betrieben werden. „Ganz besonders aber muss die Preisgestaltung für den Fahrgast spürbar günstiger werden“, so Mike Weiland weiter. Dies gelte einerseits auf den Strecken innerhalb des Rhein-Lahn-Kreises als auch für den lange überfälligen durchgängigen Tarif über die Ländergrenze nach Hessen bis Wiesbaden/Frankfurt. „Nur wenn der ÖPNV bezahlbar und attraktiv ist, wird er auch genutzt“, so der Kreisvorsitzende. Um aber die Grenzen zwischen günstigerem und dem immer wieder in größeren Städten viel diskutierten kostenlosen ÖPNV abstecken zu können, bat Weiland Stephan Pauly um eine Kostenschätzung, wenn der Rhein-Lahn-Kreis den ÖPNV komplett finanzieren und die Menschen kostenfrei fahren könnten. Dann würde sehr schnell klar, was geht und was nicht geht.

Um die 68 Linien im Rhein-Lahn-Kreis bedienen zu können, brachte der Rhein-Lahn-Kreis laut Pauly im Jahr 2014 rund 10,9 Mio. Euro jährlich auf. 2016 waren es 14,3 Mio. Euro. Im Jahr 2018 kostete der ÖPNV den Kreis etwa 17,5 Mio. Euro. Hier sei der Kreis Vorreiter aller Landkreise im nördlichen Rheinland-Pfalz gewesen und habe mit der Linienbündelung im Jahr 2014 begonnen, für Busunternehmen attraktive und weniger attraktive Linien zusammen zu legen, um überhaupt noch alle Linien aufrecht erhalten zu können. Wenn alle Linienbündel im Jahr 2020 überplant und in Betrieb sind, wird der Rhein-Lahn-Kreis laut Stephan Pauly etwa 22 Mio. Euro für den ÖPNV ausgeben. Um diese vorhandenen Angebote, ohne weitere Verbesserungen, kostenlos anbieten zu können, müsse man die Summe der jährlich eingenommenen Fahrgelder der Nutzer von rund 11 Mio. Euro sowie weitere Leistungen mit einbeziehen und käme auf etwa 44 Mio. Euro oder mehr, wenn der ÖPNV im Kreis komplett kostenlos sein solle – eine Summe, die weit mehr als das doppelte der aktuellen Ausgaben darstelle.

Montags bis freitags werden die 68 Linien im Kreis im 2-Stunden-Takt betrieben. Samstags und sonntags sowie an Feiertagen sei dies laut Pauly jedoch nicht möglich, weil der ÖPNV im Kreis auf Kita- und Schülerverkehre abgestellt sei. Beispielsweise für Weisel bedeutet dies aber auch, dass selbst an Wochentagen der Busverkehr nur zwischen etwa 7 und 16 Uhr erfolgt – ein Angebot, das etwa für viele Berufstätige nicht ausreichend ist. Gerade aber wurde den Kreisgremien ein neues Modell andiskutiert, das im Werra-Meißner-Kreis bereits erfolgreich läuft: „Mobilfalt“, also Mobilität und Vielfalt, ist dort ein Erfolgsrezept, das den bestehenden ÖPNV in einem noch etwas weniger dicht bewohnten Flächenlandkreis als dem Rhein-Lahn-Kreis ergänzt und erweitert. Unter dem Begriff „Ridesharing“ ist eine bedarfsorientierte Mitfahrerzentrale 24 Stunden, rund um die Uhr, besetzt. Der herkömmliche Bus- und Bahnverkehr wird mit dem Individual-PKW-Verkehr verknüpft und ist somit keine Schwächung oder Konkurrenz zum ÖPNV, sondern eine Stärkung durch bürgerschaftliches Engagement. Bürger können jederzeit ihre regelmäßigen oder unregelmäßigen Autofahrten anderen Mitfahrern anbieten und erhalten dafür eine Kostenerstattung je Kilometer. Sowohl PKW als auch Mitfahrende sind versichert. Die Mitfahrerzentrale bringt Angebot und Nachfrage zusammen. Steht kein PKW mit einer Fahrt zur Verfügung, kann ein Taxi zum ÖPNV-Tarif die Fahrt übernehmen. Vorteil dieses Systems ist zudem, dass die Busunternehmen meist gar keine kleinen Fahrzeuge für den Individualverkehr anbieten können. Somit sind private PKW als Ergänzung des ÖPNV, die ohnehin fahren und Menschen mitnehmen können, gerade im ländlichen Bereich, wo man sich oft untereinander auch noch kennt, eine Möglichkeit zur Verbesserung der Situation. „Gerade in Zeiten des Klimawandels kann man so den ÖPNV auch noch ressourcenschonend organisieren“, waren sich Mike Weiland und Weisels SPD-Vorsitzender Volker Bernhard nach der Veranstaltung einig. Die mögliche Alternative kam bei den Besuchern von 60 Minuten SPD in Weisel übrigens gut an. „Auf Kreisebene werden wir das Projekt weiterverfolgen und versuchen, sobald wie möglich in den Echtbetrieb zu bringen“, so Mike Weiland abschließend.

SPD Fraktion im Kreistag fordert konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz

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Klimaschutz ist nicht nur ein wichtiges Thema – es ist vor allem auch ein dringliches Thema. „Die Zeit des ,man müsste‘ und ,man sollte‘ sind endgültig vorbei, wir müssen lieber heute als morgen anfangen, konkrete Projekte umzusetzen“, fordert die SPD-Fraktion im Kreistag rund um ihren Fraktionsvorsitzenden Carsten Göller. Dabei ist es wichtig, dass der Kreis, der sich bereits heute im Bereich des Umweltschutzes einige Projekte auf den Weg gebracht habe, weiter ausbaut; es braucht neue und kreative Ideen.

Bürgerinnen und Bürger mitnehmen – ein Klimaschutzmanager soll moderieren

Der Kreis alleine wird aber den Klimaschutz nicht nachhaltig und effizient vorantreiben; ein Bewusstsein bei den Bürger/innen zu schaffen und sie zu beteiligen ist daher von immenser Bedeutung. Dazu beantragt die SPD die Einrichtung einer/s Klimaschutzmanagers/in bei der Kreisverwaltung, die/der als Mittler/in zwischen Land, Energieagenturen, Kommunen und Vereinen agiert sowie als direkte/r Ansprechpartner/in den Bürger/innen zur Verfügung steht, Ideen kanalisiert und schließlich auf den Weg bringt. „So beteiligen wir die Menschen und so gewährleisten wir, dass kreative Ideen aus der Bevölkerung heraus umgesetzt werden. Das ist bedeutet für uns gemeinsam einen modernen Kreis gestalten.“

Zudem fordert die SPD, dass die/der Klimaschutzmanager/in einmal jährlich einen Klimatschutzbericht vorlegt. „Wir müssen unsere Klimaziele betiteln und die Zielerreichung anschließend auch evaluieren, reflektieren und abschließend optimieren“, betont Kreistagsmitglied Theresa Lambrich. „Nur so schaffen wir Verbindlichkeit.“

Konkrete Projekte zum Klimaschutz festlegen angehen

Die SPD Rhein-Lahn hat sich im Rahmen ihrer Klausurtagung zudem selbst einige Ideen auf den Weg gebracht, wie man den Klimaschutz im Rhein-Lahn-Kreis voranbringen könnte, und die sie nun mit einem Antrag im Kreistag verabschieden will. Unter anderem sind dies:

- die Schaffung von Bienenwiesen auf geeigneten Kreisliegenschaften

- Die Einrichtung eines Portals für die Bildung von Fahrgemeinschaften an Schulen.

- Unterstützung von „Umwelt Arbeitsgemeinschaften“ an Schulen, um bei den Schüler/innen ein Bewusstsein für Klimaschutz zu schaffen. Hier könnte man einen „Einsparwettbewerb“ für Müll, Strom und Heizung einführen – das eingesparte Geld wiederum könne für schuleigene Projekte zu Verfügung gestellt werden

- Vereine bei der Durchführung „Plastikfreie Feste“ unterstützen und beraten.

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