Montag, 06. Juli 2020

Letztes Update:03:39:21 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Besondere Anforderungen in Corona-Zeiten für Menschen mit Demenz

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. Für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen stellt die Corona Pandemie eine sehr große Herausforderung dar. Kontakteinschränkungen, Abstand halten, Maskenpflicht und geschlossene Tagespflegeeinrichtungen, all das belastet und ist schwer zu verstehen. Die normale Tagesstruktur, die für diese Menschen so wichtig ist und Orientierung gibt, ist weggefallen. Die Partner der Demenz Netzwerke Rhein-Lahn sind auch weiterhin für Angehörige und Betroffene da. Sie beraten und informieren über Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfsangebote.

Trotz der Einschränkungen im persönlichen Kontakt gibt es zum Beispiel „virtuelle Angebote“. So findet etwa das Kursangebot „Demenz verstehen“, das normalerweise im Bad Emser Georg-Vömel-Haus angeboten wird, derzeit in Form von Videokonferenzen statt.

Nähere Informationen hierzu gibt es unter „Angebote“ auf der Homepage der Demenz Netzwerke. Auch die Facebook-Seite bietet immer wieder Links und Hinweise auf hilfreiche Texte oder Videos.

Alles rund um das Thema Demenz - Hilfe vor Ort, Beratung und Unterstützung im RheinLahn-Kreis:

Koordinierungsstelle KREML-Kulturhaus

Silke Löhr

Burgschwalbacher Str. 8

65623 Hahnstätten/ Zollhaus Telefon: 0 64 30 – 92 97 24 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder regional:

Bad Ems-Nassau: 0 26 03 - 57 50 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Diez / Aar-Einrich: 0 64 32 - 91 98-13 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Lahnstein-Braubach: 0 26 21 - 94 08-20 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Nastätten-Loreley: 0 67 72 - 93 96-14 7 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

www.demenz-rhein-lahn.de

www.facebook.com/DemenzRheinLahn

Rhein-Lahn-Kreis überarbeitet Radwegekonzept

Drucken

Viele Menschen haben in der Coronapandemiezeit das Fahrradfahren zum Teil neu entdeckt. Die Nachfrage bei den Fahrradhändlern ist groß und das über alle Generationen hinweg. Mit der sich immer weiter verfestigten Antriebstechnik, dem E-Bike, eröffnen sich für viele neue Nutzungsmöglichkeiten und Radtouren werden dadurch ermöglicht, die ohne den technischen Antrieb für manche bisher nicht machbar waren.

Diese Entwicklungen hat die SPD-Fraktion dazu erwogen, das Radtourenangebot im Rhein-Lahn-Kreis neu zu überdenken. „Auch im Hinblick auf eine Wiederbelebung des Tourismus im Rahmen der Coronakrise ist es von wesentlicher Bedeutung neue Akzente zu setzen, um Hotelerie, Gastronomie und andere Tourismusbetriebe mit einem weiterentwickelten Radwegeangebot zu unterstützen“, so Fraktionssprecher Carsten Göller. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist das auch ein wichtiger Punkt um die durch die Krise noch leidende Gaststätten und Beherbergungsbetriebe zu unterstützen. Zum Teil wird von 93 Prozent Rückgang der Gästezahlen berichtet.

Diese Gedanken hat Carsten Göller im Namen der SPD-Fraktion in der jüngsten Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises vorgetragen, mit der Bitte, dass das Thema von der Gesellschaft aufgenommen wird und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden. Der Vorschlag fand einvernehmliche Zustimmung mit der Empfehlung, das Radwegekonzept zu aktualisieren und das Radwegemarketing auf die aktuelle Entwicklung, wie unteranderem der E-Bikenutzung und das Mountenbiking, anzupassen.

Carsten Göller bat auch darum, dass Hotelerie, Gastronomie und andere Tourismusanbieter sowie die Gemeinden im Kreis in diese Entwicklung mit eingebunden werden, damit auch dort gemachte Erfahrungen und Wünsche mit berücksichtigt werden.

Teamarbeit und Kreativität nicht nur bei der Arbeit mit Farbe

Drucken

Die Corona-Krise bestimmt derzeit das gesellschaftliche und wirtschaftliche aber auch das schulische und berufliche Leben in Deutschland. Auch das Berufsbildungssystem steht vor der Herausforderung, kurzfristig auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren und sich der neuen Situation anpassen zu müssen.

Eine besondere Herausforderung stellten die kurzfristigen Schulschließungen über mehrere Wochen im Rahmen der Corona Prophylaxe auch an die duale Ausbildung im Maler & Lackiererhandwerk.  Die Auszubildenen der Fachstufe II im dritten Ausbildungsjahr sowie die Absolventen zum Bauten- und Objektbeschichter wurden in der intensiven Phase ihrer Prüfungsvorbereitungen in ihrem Berufsbezogenen Unterricht digital beschult und mit abgestimmten digitalen Medien und Tools so auf den theoretischen Teil ihrer Gesellenprüfung vorbereitet.

Aber handwerkliche Abschlussprüfungen beinhalten ebenso einen gleichwertigen praktischen Prüfungsteil, der sich einer Beschulung und Kompetenzförderung in digitaler Form entzieht und eine direkte Lernbegleitung in Schule erfordert.

Mit den schrittweisen Schulöffnungen konnte aber auch dieser Teil der Prüfungsvorbereitung noch vollumfänglich stattfinden. Dies ist nicht zuletzt der kreativen Zusammenarbeit und dem besonderen Engagement von Schulleitung, Fachkollegen, Ausbildungsbetrieben und Innung zu verdanken.

Ein besonderer Dank ist hier durch den Innungsobermeister der Malerinnung Rhein-Lahn, Herr Reiner Tiefenbach, an das Schulleitungsteam der Berufsbildenden Nicolaus-August-Otto Schule in Diez ausgesprochen. Das Schulleitungsteam hat, trotz der immensen Planungsherausforderungen in Bezug auf geltende Hygienevorschriften, eine volle fachpraktische Prüfungsvorbereitung in den Räumen der Schule ermöglicht. Es wurde nicht nur eine ausreichende Raumkapazität zur Verfügung gestellt, um geltende Abstandsregeln zu gewährleisten, sondern darüber hinaus wurden die Türen der Schule den Prüflingen auch an Samstagen geöffnet, um ausgefallene Vorbereitungszeiten in vollem Umfang nachholen zu können. Herr Tiefenbach konnte als Fachpraxislehrer, mit Unterstützung von Herrn Sven Secker, Lehrlingswart der Rhein-Lahn Innung und Herrn Julian Göbel, Beisitzer im Prüfungsausschuss, den Auszubildenden die nötige Sicherheit in ihren Kompetenzen für die drei praktischen Prüfungstage ermöglichen. Nicht zuletzt wurden auch diese drei praktischen Prüfungstage durch die gemeinsame kreative und engagierte Terminplanung von Schulleitung, Kollegen, Ausbildungsbetrieben und Innung, ohne große, zeitliche Verzögerungen sichergestellt.

Im Fazit kann gesagt werden: Trotz aller Planungsschwierigkeiten und Unsicherheiten konnte durch Kreativität, Engagement und Team-Work ein nahezu für die Ausbildung traditionell gewohnter praktischer Prüfungsablauf stattfinden. Die Prüflinge konnten über drei Tage in ihrer gewohnten Lernumgebung, mit allen erforderlichen Ausstattungen, ihre Prüfungsaufgaben unter Einhalt aller gebotenen Hygienevorschriften durchführen.

Den Prüflingen der Ausbildungsgruppe ML FZL 17 kann, nach den drei praktischen Prüfungstagen, zu bestandenen Prüfungen und Teilprüfungen herzlich gratuliert und ihnen mit Stolz alles Gute für Ihre berufliche Zukunft gewünscht werden!

Da die Prüflinge aufgrund der strengen Hygieneauflagen auf ihre traditionelle Freisprechungsfeier verzichten müssen, hat Herr Tiefenbach den Auszubildenden als Entschädigung überraschend eine kleine Verabschiedung in schulischen Rahmen organisiert. Neben dem Schulleiter Herrn Jörg Schmitz, der der Klasse zu bestandener Prüfung persönlich gratulierte, schlossen sich alle Kollegen und der Prüfungssauschuss den ausgesprochenen Glückwünschen an. Herr Tiefenbach händigte im Anschluss die Bescheinigungen zu den bestandenen Prüfung aus und lud alle Anwesende zu von ihm organisiertem Kaffee und Kuchen ein. Auch hier hat sich gezeigt, das mit Kreativität und Teamwork auch unter strengen Auflagen Wertschätzung und Würdigung der Leistungen von drei Ausbildungsjahren möglich gemacht werden kann.

Egal was die Zukunft aber auch bringt, jetzt wird bei den frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen sowie Bauten- und Objektbeschichtern sicher erst einmal die für sie im doppelten Sinn unvergessliche Prüfungszeit und deren Abschluß gefeiert.

Corona: Rückenwind für Digital Banking

Drucken

Deutschlandweite YouGov-Umfrageergebnisse spiegeln sich im Kundenverhalten der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg wider – Bank will Kunden noch stärker bei der Nutzung des Digital Bankings unterstützen

Was früher alleine die Bank-Filiale war, ist heute für viele Nutzer schon das Smartphone. Dies ist Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum Thema „Digitale Alltagskompetenz und Bankdienstleistungen“, die im April im Auftrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband – Verband der Regionen durchgeführt wurde. Zu dessen Mitgliedsbanken gehört auch die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG, die bei ihren Kunden eine wachsende Nutzung der digitalen Kanäle beobachtet.

„Das Smartphone wird laut der YouGov-Umfrage mit 86 Prozent der Nennungen am weitaus häufigsten genutzt. Die Verwendung dieser Geräte ist also im Alltag fast der gesamten Bevölkerung angekommen – und damit grundsätzlich auch die Möglichkeit, darüber Bankgeschäfte abzuwickeln“, sagt Vorstandsmitglied Matthias Berkessel. Das zeigt sich gerade auch beim kontaktlosen Bezahlen, das mit dem Smartphone oder der girocard erfolgen kann. Drei Viertel der Befragten geben an, die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens ohne Eingabe der PIN zu kennen. 34 Prozent wollen diese wegen Corona nun häufiger als zuvor nutzen – was damit zusammenhängen dürfte, dass dies als hygienischer gilt als die Verwendung von Bargeld. 71 Prozent glauben das. Aber auch unabhängig von Corona planen 53 Prozent, das kontaktlose Zahlen regelmäßig zu nutzen. Nur ein knappes Drittel will von dieser Möglichkeit derzeit nicht Gebrauch machen. Wichtigster Grund dafür könnte fehlendes Vertrauen in die Technik sein – 37 Prozent bekunden dies. Bankvorstand Berkessel: „Hier sehen wir Aufklärungsbedarf. Onlinebanking bietet ein Höchstmaß an Sicherheit, Bequemlichkeit und Schnelligkeit. Davon profitieren die Kundinnen und Kunden. Gerade für ältere Menschen bedeutet Digital Banking auch Autonomiegewinn.“ Sein Vorstandskollege Klaus Merz wies allerdings auch darauf hin, dass für bestimmte Leistungen der persönliche Kontakt mit einem Berater vor Ort kaum zu ersetzen sei. Wenn es um komplexe Beratungen geht, sei der persönliche Austausch für die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg nach wie vor die erste Wahl.

Dies spiegelt sich auch in den Umfrageergebnissen wider, zum Beispiel bei den Einstellungen zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der digitalen Beratung: Dies ist primär bei der Kontoeröffnung (33 Prozent) und im Zahlungsverkehr (31 Prozent) vorstellbar. Komplexere Themen wie Immobilienfinanzierung und Versicherungen erreichen hier nur wenige Nennungen. Für 34 Prozent ist digitale Beratung durch künstliche Intelligenz überhaupt nicht vorstellbar. Diese Ablehnung steigt kontinuierlich mit dem Alter und erreicht bei den Befragten ab 55 Jahren einen Höchstwert von 55 Prozent. Aufschlussreich ist auch die Einstellung zum Bargeld: 77 Prozent möchten darauf nicht verzichten – dabei wächst die Präferenz für Bargeld kontinuierlich mit dem Alter. Aber immerhin 46 Prozent können sich vorstellen, überwiegend digital zu zahlen – ab dem Alter von 35 Jahren ist dies jedoch für immer weniger Menschen denkbar.

Laut der Umfrage genießen die Volksbanken und Raiffeisenbanken einen großen Vertrauensbonus: 58 Prozent der Befragten geben an, unter den Anbietern von Bank- und Zahlungsverkehrsdienstleistern Regionalbanken am meisten zu vertrauen, mehr als doppelt so viele wie den Großbanken auf Rang 2. „Als Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG wird uns gerade auch deshalb vertraut, weil wir sowohl das analoge als auch das digitale Bankgeschäft beherrschen“, betonen die Vorstandsmitglieder Matthias Berkessel und Klaus Merz. „Welche Kanäle sie nutzen, entscheiden die Kundinnen und Kunden. Wir sind gefordert, die jeweiligen Möglichkeiten und deren Vorteile verständlich zu machen. Dieser Herausforderung stellen wir uns.“

Bei der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg führt mehr als jeder vierte Kunde seine Bankgeschäfte online durch. Monatlich erfolgen knapp 200.000 Online-Anmeldungen über PC, Tablet oder Handy, über 400.000 Online-Überweisungen wurden im ersten Quartal des Jahres 2020 getätigt. Unsere Internetseite wird mehr als 145.000 Mal im Monat besucht. Vorstandsmitglied Matthias Berkessel betonte, dass es Aufgabe der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG sei, möglichst viele Zugangswege zur Verfügung zu stellen und diese intelligent miteinander zu vernetzen. Sorgen, über die Digitalisierung den Kontakt zu den Kundinnen und Kunden zu verlieren, bewegen den Vorstand der Bank nicht. „Wir sind eine Genossenschaftsbank. Die Mitbestimmungsmöglichkeiten unserer Mitglieder, die genossenschaftliche Selbstverwaltung und unsere enge Verbindung mit unserer Region sind hierfür unverrückbare Basis. Auch deshalb werden wir über die persönlichen Kontakte – auch in der individuellen Beratung in unseren Geschäftsstellen – weiter sehr nah an unseren Kundinnen und Kunden bleiben. Ziel sind genossenschaftliche Kundenerlebnisse über alle Kanäle hinweg.“

Dafür müssen Digital Natives, bisherige Nicht-Nutzer und das breite Spektrum von Kundinnen und Kunden, die digitale und analoge Kanäle nutzen, unterschiedlich angesprochen werden. 61 Prozent der Bevölkerung erwarten Unterstützungsangebote ihrer Bank, um Online- und Mobile-Banking besser nutzen zu können. Dabei variiert dieser Wert kaum über die unterschiedlichen Altersgruppen. Große Unterschiede gibt es bei den präferierten Kanälen. So wünschen sich die 18- bis 34-Jährigen vor allem Online-Support wie Chatfunktionen (55 Prozent zu 45 Prozent im Durchschnitt), die die Bank seit einiger Zeit anbietet, die Altersgruppe ab 55 Jahren vor allem persönliche Unterstützung in der Geschäftsstelle (48 Prozent zu 41 Prozent) und die 45- bis 54-Jährigen ein Hilfecenter auf der Homepage (51 Prozent zu 44 Prozent).

„Die Botschaft ‘Sie können mit uns sprechen, wenn Sie Unterstützung brauchen‘, müssen wir gerade gegenüber den älteren Jahrgängen in den Vordergrund stellen“, betonen Matthias Berkessel und Klaus Merz. Ihr Fazit: „Insgesamt spiegelt die YouGov-Umfrage die Notwendigkeit wider, digitale Angebote weiter auszubauen, die Menschen dabei mitzunehmen und zugleich unseren Charakter als Bank mit hoher persönlicher Bindung zu stärken. Das verstehen wir als Auftrag – gerade auch mit Blick auf die Erfahrungen mit der Corona-Krise.

Förderung für Tafelmobil

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. Das Diakonische Werk mit seinen Tafeln in Bad Ems, Diez und Nastätten unterstützt  Menschen in schwierigen Lagen im Rhein-Lahn-Kreis.

Um im Kreis mobil zu sein, plant das Diakonische Werk die Anschaffung eines Tafelmobils für Transporte von Lebensmitteln.

Für die Anschaffung überreichte  Landrat Frank Puchtler eine Förderung in Höhe von  2500 Euro aus den Mitteln der Naspa-Stiftung  an den Leiter des Diakonischen Werkes im Rhein-Lahn-Kreis, Burkhard Struth.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL