Montag, 01. Juni 2020

Letztes Update:06:01:12 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Hermann-Josef Hißnauer mit der Rhein-Lahn-Kapp ausgezeichnet

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. Unter dem tosenden Beifall aller versammelten Karnevalisten zeichnete Landrat Frank Puchtler jetzt den Präsidenten des Nastätter Carneval Clubs, Hermann-Josef Hißnauer, mit der Rhein-Lahn-Kapp, der höchsten närrischen Ehrung im Rhein-Lahn-Kreis, aus. Der verdiente Karnevalist nahm die Auszeichnung beim Kreisnarrentreffen im vollbesetzten Bad Emser Kurtheater sichtlich bewegt entgegen.

Hermann-Josef Hißnauer ist, so Landrat Puchtler in seiner Laudatio, einer der wichtigsten Akteure in der Fassenacht im Blauen Ländchen – und das schon seit mehr als zwei Jahrzehnten. So organisiert und leitet er seit 25 Jahren den Nastätter Rosenmontagszug. Doch nicht nur das: Seit 2014 ist auch Präsident seines Vereins, des Nastätter Carneval Clubs (NCC), und insgesamt 23 Jahre lang war er musikalischer Leiter der bekannten und beliebten Nastätter Halbe-Schoppe-Sänger. Dennoch ist er karnevalistisch auch ein „Spätberufener“, so Landrat Puchtler, denn sein Talent als Büttenredner wurde erst vor neun Jahren entdeckt. Seitdem sind seine selbst verfassten originellen Büttenreden über das Zeitgeschehen ein Höhepunkt der NCC-Sitzungen. „Dies alles zusammen, aber auch seine menschliche Art, seine Fähigkeit, Menschen zu motivieren und das Brauchtum über Generationen hinweg zu pflegen und zu fördern, zeichnet ihn aus und hat uns dazu bewogen, ihn heute Abend mit dem „Oskar der Fassenacht“, der Rhein-Lahn-Kapp, zu ehren“, betonte der Landrat und forderte den Geehrten unter dem Jubel der Gästeschar auf: „Hermann-Josef, mach noch ein paar Jahre weiter!“

Sichtlich bewegt dankte Hermann-Josef Hißnauer für die Auszeichnung und genoss den minutenlangen Applaus. Zugleich machte er aber deutlich, dass er aus gesundheitlichen Gründen ans Aufhören denkt.

Eingebettet war die Auszeichnung in ein rund fünfstündiges Programm, das mit zahlreichen hervorragenden Tanz-, Musik- und Wortbeiträgen das diesjährige Kreisnarrentreffen erneut in einen rauschenden karnevalistischen Abend verwandelte (Bericht folgt).

Braubacher Hoffnungszeichen unterstützen Christengemeinde im Libanon

Drucken

Die Braubacher Hoffnungszeichen e. V. sind noch ein junge Hilfsorganisation, die von Amal und Markus Fischer gegründet wurde. Dank der Unterstützung vieler Spender konnte der Verein jedoch bereits in den ersten Jahren seines Bestehens mit rund 2.500 Euro helfen. Der Förderschwerpunkt liegt dabei jeweils zur Hälfte in Braubach und der Region sowie im Libanon, dem Heimatland von Amal Fischer. Acht Projekte wurden seit der Gründung gefördert. So unterstützte die Hilfsorganisation etwa Kindergärten, Schulen sowie die Jugend- oder Obdachlosenhilfe in Braubach und der näheren Umgebung. Außerdem leisten die Braubacher Hoffnungszeichen Hilfe zur Selbsthilfe etwa im Nahen Osten, dem aktuellen Krisenherd der Welt.

Bei der Mitgliederversammlung konnten Amal und Markus Fischer über diese Arbeit berichten. Nachdem im ersten Jahr die Hilfe für Kinder, Jugendliche und bedürfte Familien im Fokus stand, war es im vergangenen Vereinsjahr vor allem die Arbeit für Senioren und bedürftige ältere Menschen sowie für Wohnungslose.

Aber auch im Libanon war der Verein wieder aktiv. Aktuell wird das kleine Land am Mittelmeer von einem Aufstand überrollt. Seit Mitte Oktober gehen die Menschen auf die Straßen. Sie demonstrieren gegen Korruption und Misswirtschaft in dem Land, das auch vom syrischen Bürgerkrieg schwer betroffen ist, denn kein Land der Welt hat mehr Flüchtlinge aufgenommen. Amal Fischer stammt von dort. Sie war Mitglied der National Evangelical Chruch of Beirut (NECB), der sie nach wie vor eng verbunden ist. Das historische Kirchengebäude und das Pfarrhaus liegen direkt gegenüber dem "Grand Serail", dem Regierungssitz in Beirut. Von hier aus beobachtet Pfarrer Dr. Habib Badr das Geschehen unmittelbar vor seiner Haustüre. Nach den ersten Protesten ist der Aufstand auch in Vandalismus umgeschlagen, sodass er das Pfarrhaus einige Tage nicht verlassen konnte. Das verschärft die Versorgungslage.

Unmittelbar betroffen sind auch das Seniorenheim der Kirchengemeinde sowie die von der Gemeinde betriebene Johann-Ludwig-Schneller-Schule. Diese Schule betreibt Ausbildungswerkstätten und Internat für Kinder aus zerbrochenen Familien und vom Rande der Gesellschaft. "Wir haben es uns  zur Aufgabe gemacht, auch in dieser schweren Situation zu helfen", sagt Amal Fischer. Nach Kontakt mit Pfarrer Badr in Beirut leisteten wir zunächst Hilfe für die Schneller-Schule und nun auch für das Moadieh Center, das Seniorenheim der Kirchengemeinde.

In Braubach standen im jüngsten Vereinsjahr wieder die Kindertagesstätten auf der Förderliste des Vereins, ebenso wie die Marksburgschule. Ein weiteres Projekt liegt Amal und Markus Fischer aber auch besonders am Herzen: Die Hilfe für wohnungslose Menschen. Hier konnte ein Beitrag für die Arbeit der Wohnungslosenhilfe der Caritas und die von ihr aufgebaute Notunterkunft geleistet werden.

Amal Fischer ruft zur Unterstützung auf: "Tagtäglich sieht man Nachrichten von Menschen, die in größter Armut leben oder sogar am Verhungern sind. Berichte von Kindern, die misshandelt oder vernachlässigt werden, Krieg und Terror zum Opfer fallen oder sterben, weil es keine ausreichende medizinische Versorgung gibt, oder über Menschen in Not, die dringend auf Hilfe angewiesen sind und die wir unterstützen möchten." Ihr Mann Markus Fischer ergänzt: "Wegen der Vielzahl der Hilferufe können wir leider nicht alle Fälle und Projekte finanzieren. Dafür reichen unsere Mittel natürlich nicht. Deshalb brauchen die in Not geratenen Menschen umso mehr weitere Hilfe. Jeder Euro ist ein Euro Hilfe und lindert die Not. Das Wichtigste dabei: Jeder Cent, der gespendet wird, fließt direkt in die ehrenamtliche Vereinsarbeit und in die Hilfsprojekte. Wir freuen uns sehr, wenn die Menschen unsere Arbeit weiter unterstützen, und danken jedem kleinen und großen Spender von Herzen." Informationen zum Verein, darunter auch das Spendenkonto findet man unter www.braubacherhoffnungszeichen.de

Überholmanöver endet tödlich

Drucken

Am Montagmittag kam es kurz nach 14 Uhr auf der B 42, zwischen den Anschlussstellen Braubach-Nord und Braubach-Süd, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein PKW-Fahrer tödlich verletzt wurde. Ein PKW-Fahrer  war mit seinem PKW in Richtung Süden unterwegs und wollte auf der geraden Strecke einen vorausfahrenden Sattelzug überholen. Bei diesem Überholmanöver unterschätzte er offenbar den Abstand zu einem entgegenkommenden Ford Transit. Obwohl der LKW-Fahrer noch eine Vollbremsung einleitete, kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden PKW. Der PKW des Unfallverursachers wurde anschließend noch gegen die Schutzplanke geschleudert. Der Fahrer erlitt durch den Unfall tödliche Verletzungen. Der Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs wurde nur leicht verletzt. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Koblenzer Krankenhaus gebracht. Neben den Feuerwehren aus Lahnstein und Brauch war auch noch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die beiden Fahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der Gesamtschaden wird auf 25.000 EUR geschätzt. Die Bundesstraße musste für die Unfallaufnahme für gut 2,5 Stunden voll gesperrt werden.

Polizeiinspektion Lahnstein

Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen unter Beteiligung eines Reisebusses

Drucken

Am 03.02.2020 gegen 11:15 Uhr ereignete sich auf der K70 zwischen Braubach und Hinterwald ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Der 57-jährige Fahrer eines VW Golf befuhr die K70 aus Hinterwald kommend in Fahrtrichtung Braubach. In einer Linkskurve kam der Fahrer, nach derzeitigem Stand der Ermittlungen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, ins Schleudern und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Reisebus, der mit ca. 70 Personen, davon überwiegend Schulkinder aus Deutschland und Frankreich besetzt war. Im weiteren Verlauf touchierte der VW Golf die rechtsseitig der K70 angebrachte Schutzplanke und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrer eines Ford.

Durch den Aufprall wurde der Unfallverursacher in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwerverletzt. Er musste durch die verständigten Feuerwehrkräfte aus Lahnstein, Braubach und Dachsenhausen aus seinem PKW befreit werden. Auch der Fahrer des Ford wurde durch den Unfall schwerverletzt. Zwei Kinder des Reisebusses klagten nach dem Unfall über Kopf-, Nackenschmerzen und Übelkeit. Ein Kind erlitt eine Prellung der Hand. Alle Verletzten wurden durch die Rettungskräfte aus Koblenz, Bad Ems und Braubach vor Ort erst versorgt und zur weiteren ärztlichen Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht bei keiner verletzten Person Lebensgefahr. Auch ein Rettungshubschrauber, der einen der vor Ort eingesetzten Notärzte an die Unfallstelle flog, kam zum Einsatz. Die beteiligten Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppunternehmen abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste die K70 für ca. 3 ½ Stunden voll gesperrt werden. Nachdem ein Ersatzbus für die Schulkinder organisiert werden konnte, konnten diese ihren Ausflug zur Loreley fortsetzen.

Polizeiinspektion Lahnstein

Sachbeschädigung an Fahrzeugen - Zeugen gesucht

Drucken
In der Zeit vom Samstag dem 01.02.2020, 18:30 Uhr und Sonntag dem 02.02.2020, 09:30 Uhr kam es im Luisenpfad in Sankt Goarshausen zu Sachbeschädigungen an zwei Fahrzeugen durch Umknicken der Scheibenwischer. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder dem/den bislang unbekannten Täter/n machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion St. Goarshausen unter der Telefonnummer 06771/93270 zu melden.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL