Montag, 19. August 2019

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Zwölf Klassen von der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege prämiert

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Rhein-Lahn-Kreis. Zwölf Grundschulklassen wurden in diesem Jahr von der von der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege des Rhein-Lahn-Kreises ausgezeichnet. Die glücklichen Gewinner der Klassenstufen 2 bis 4 erhalten jeweils 100 Euro Gewinner-Prämie sowie eine Urkunde, hatten sie doch erfolgreich am Wettbewerb der AG Jugendzahnpflege teilgenommen.

Voraussetzung für die Auszeichnung war die „Rücklaufquote“ der Klassen, die Zahl der zurückgegebenen zahnärztlichen Untersuchungsschreiben, mit der die Vorsorgeuntersuchungen durch den Stempel des Zahnarztes nachgewiesen werden konnten. Durch die Auszeichnung soll sowohl das stetige Engagement des Schulzahnarztes/der Schulzahnärztin wie auch die vorbildliche Haltung der Schule und der Schüler auf dem Gebiet der Zahngesundheitserziehung belohnt werden.

Aufgrund der positiven Resonanz der Schüler, Lehrer und einzelnen Schulen geht die Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege davon aus, dass auch im kommenden Schuljahr die Anzahl der Gewinnerklassen/- schulen beibehalten werden kann.

Hier sind nun die zwölf Grundschul-Gewinnerklassen im Schuljahr 2018/2019 und die sie betreuenden Schulzahnärzte und -ärztinnen: Grundschule Dachsenhausen, Klasse 4, Grundschule Dahlheim, Klasse 4, Mühlbachschule Miehlen, Klasse 3a, Klasse 3b, Klasse 3c und Klasse 3d sowie Grundschule Nastätten, Klasse 2c (alle: Dr. Sibylle Pfeiffer , St. Goarshausen); Grundschule Dausenau, Klasse 3 und Klasse 4 (Drs. Blum & Partner, Bad Ems), Grundschule Fachbach, Klasse 4 (Dr. Matthias Tarkel, Bad Ems); Grundschule Holzappel, Klasse 3b, (Seffi Gehrke, Holzappel), Grundschule Singhofen, Klasse 4, (Dr. Anja Bergner, Nassau).

Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege (AGZ) im Rhein-Lahn-Kreis gibt es bei der Sabine Heil, Abteilung Gesundheitswesen, Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, Tel.: 02603/972-491, Fax: 02603/972-6491, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

TVM und Rhein-Lahn-Kreis laden zur Fachtagung “Mobilität und Bewegung im Alter”

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Rhein-Lahn-Kreis. Der Rhein-Lahn-Kreis und der Turnverband Mittelrhein bieten nach 2017 und 2018 auch im Jahr 2019 eine Fachtagung „Bewegung und Mobilität“ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Altenpflegeeinrichtungen und für Übungsleiterinnen und Übungsleiter von Turn und/oder Sportvereinen an. Termin ist Dienstag, 1. Oktober 2019, in Bad Ems, Sporthalle.

Der Turnverband Mittelrhein hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, für alle älteren Menschen Bewegungsangebote in Altenpflegeeinrichtungen zu schaffen, um Fitness, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu fördern. Ziel ist es die Selbstständigkeit und Alterskompetenz lange zu erhalten und somit Stürze und Pflegebedürftigkeit zu mindern oder gar zu verhindern. Daher möchte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Pflegeeinrichtungen entsprechende Weiterbildungsveranstaltungen mit Praxiseinheiten zu „Bewegungs- und Mobilitätsangeboten“ anbieten. Gemeinsam mit den Landkreisen will der Turnverband Mittelrhein damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Altenpflegeeinrichtungen qualifizieren, damit die Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Altenpflegeeinrichtungen „in Bewegung“ bleiben.

Während Spaß an der Bewegung nicht nur die körperliche und geistige Fitness der Bewohnerinnen und Bewohner stärkt, hilft das Angebot den Fachkräften Stress abzubauen und neue Kraft zu tanken. Ein „Geben und Nehmen“, so Michael Mahlert, TVM-Präsident.

Der ausrichtende TVM legt die Arbeitskreisthemen auf die Arbeit und Bedürfnisse in stationären, teilstationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen aus. Das bei der Fachtagung Erlernte soll es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglichen, Bewegung und Mobilität in ihrer Altenpflegeeinrichtung in den täglichen Ablauf zu integrieren. Daher knüpfen Themen wie Sturzprävention, Rollator-Fit® oder „Bewegen gegen Demenz“ an die alltäglichen Herausforderungen an. Nach einem Impulsreferat zum Thema „Effekte der körperlichen Aktivität im Alter“ haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, aus neun Arbeitskreisthemen drei Themen auszuwählen.

Weitere Informationen: Turnverband Mittelrhein/DTB-Akademie Koblenz, Ansprechpartner: Hans-Peter Kress, Andrea Kuhl, Rheinau 10, 56075 Koblenz, Tel.: 0261/135-153 oder 135-158, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internet: www.tvm.org

Mit VRM-MobilCard und 60-Plus-Ticket sparen

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Rhein-Lahn-Kreis. Der Verkehrsverbund Rhein Mosel bietet mit der VRM-MobilCard die Möglichkeit, so Landrat Frank Puchtler, zu einer Jahresgebühr von 9 Euro, 20 Prozent Rabatt auf alle Einzelfahrscheine zu erhalten. Die Karte gilt für das gesamte Gebiet des VRM und ist zwölf Monate gültig. Des Weiteren kann im gesamten VRM-Gebiet mit dem 60-Plus-Ticket für 72 Euro einen Monat lang gereist werden. Im Abonnement kostet das Ticket monatlich 60 Euro. Nähere Informationen auf www.vrminfo.de, der kostenfreien Info-Hotline des VRM, Tel.: 0800/59-86-986, oder beim Mobilitätsreferenten des Rhein-Lahn-Kreises Ralf Zimmerschied, Tel.: 02603/972-135; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

"Nette Nachbarn" Bad Ems-Nassau informierten sich über Hilfsmittel

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Rhein-Lahn-Kreis. Der Name ist „Programm“ bei den „Netten Nachbarn“ – kurz „NeNa’s“: Ehrenamtlich tätige Damen und Herren verschenken etwas von ihrer Zeit, indem sie ältere, alleinstehende, hilfebedürftige Menschen zu Hause oder auch in Senioren- und Pflegeheimen besuchen. Sie begleiten bei Spaziergängen oder Besorgungen, erledigen auch schon mal einen Einkauf oder unterstützen durch Handreichungen und Hilfestellungen. So ergänzen sie immer wieder die Hilfen durch Profis wie etwa die ambulanten Pflegedienste oder die Pflege- oder Betreu-ungskräfte im Seniorenheim. Einmal im Jahr tun sie gemeinsam auch sich selbst etwas Gutes.

Der alljährliche Ausflug stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Information. So gab es im MEDI-Haus in Mülheim-Kärlich allerhand zu entdecken, was den Alltag von Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf und deren pflegenden Angehörigen das Leben etwas leichter gestalten kann: die unterschiedlichsten Rollatoren, einen Sessel mit Aufstehhilfe oder einen Treppenlifter konnten die „NeNa’s“ direkt ausprobieren. Selbstverständlich gab es auch ein mit vielen hilfreichen Dingen ausgestattetes Bad oder Schlafzimmer zu sehen – oder eine mit Rollstuhl nutzbare Küche. Auf großes Interesse stießen die vielen „kleinen Helfer“ – zum Beispiel das farblich kontrastreiche Essgeschirr, eine „Anti-Rutsch-Matte“ für den Esstisch oder die besonders ausgeformten Bestecke, die auch für Menschen mit Demenz hilfreich und erleichternd sein können. Dank einer Spende der G. und I. Leifheit-Stiftung durften sich die Ehrenamtlichen nach vielen interessanten Eindrücken noch im Eiscafé etwas verwöhnen lassen, bevor es wieder zurück an die Lahn ging.

Im gesamten Rhein-Lahn-Kreis finden sich solche Projekte, die durch das Seniorenbüro „Die Brücke“ des Rhein-Lahn-Kreises organisiert und von den Pflegestützpunkten fachlich begleitet werden. Auch in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sind es überwiegend engagierte, rüstige Ruheständlerinnen und Ruheständler, die anderen Menschen noch etwas Gutes tun möchten. Die Aktiven selbst werden jedoch selbst immer älter und kommen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. So haben sich in letzter Zeit immer mehr Aktive aus Altersgründen oder auf Grund der eigenen gesundheitlichen oder  familiären Situation aus ihrem freiwilligen „Dienst“ verabschiedet und zumindest Bad Ems droht aktuell regelrecht zu verwaisen. Daher suchen die „Netten Nachbarn“ dringend neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die bereit sind, älteren hilfe- und pflegebedürftigen Menschen etwas von ihrer Zeit zu schenken.

Neben den Besuchen zu Hause oder in Senioren-Einrichtungen treffen sich die „NeNa’s“ regelmäßig zum Austausch und zur Planung von Einsätzen. Diese Treffen finden in der Regel in den „geraden“ Monaten am ersten Dienstag im Monat um 14 Uhr in der „Kaffeekanne“ – der AWO-Begegnungsstätte in Nassau – statt. Nähere Informationen gibt es bei Uschi Rustler vom Seniorenbüro des Rhein-Lahn-Kreises „Die Brücke“, Tel. 02603/972-336, und Stefan Hauser (Pflegestützpunkt Bad Ems), Tel.: 02603/5750.

BBS Lahnstein verabschiedet Absolventen der Polizeiklasse und der Berufsoberschule

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Rhein-Lahn-Kreis. Insgesamt 21 Absolventen der Höheren Berufsfachschule für Polizeidienst und Verwaltung in Lahnstein haben jetzt das Zeugnis der Fachhochschulreife und damit die Eintrittskarte zum Studium auf dem Hahn erhalten. Zugleich übergab der Leiter der Berufsbildenden Schule (BBS), Dietmar Weber, auch die Zeugnisse an 22 weiteren Schülerinnen und Schülern der Berufsoberschule 1, der Berufsoberschule 2 und der Dualen Berufsoberschule, die die Fachhochschulreife bzw. Allgemeine Hochschulreife erreicht haben.

In einer Feierstunde – im Beisein von Vertretern der Polizei, Eltern, Freunden und Lehrern und umrahmt von der Musikgruppe der BBS Lahnstein –betonte Schulleiter Weber besonders den Wert der vielfältigen Bildung in der heutigen Zeit. Kern seiner Rede war die Frage „In welche Welt entlassen wir unsere Schülerinnen und Schüler?“ Hier gelte es zu erkennen, dass es nicht nur um die Erfüllung von Lehrplänen und das Erreichen von schulischen Zielen gehe, sondern vordringlich um das Engagement für die Gesellschaft. Dies zeigten momentan gerade aktuelle Entwicklungen im Tun junger Menschen.

Hier sei der diesjährige Schülersprecher Sebastian Kohl durch sein Verhalten und seine Leistungen besonders aufgefallen, weshalb ihm sowohl der Preis der Ministerin für soziales Engagement als auch ein weiterer Buchpreis überreicht wurde.

Dabei habe der Unterricht in der höheren Berufsfachschule Polizeidienst und Verwaltung besondere Akzente gesetzt, wie der Klassenleiter Dr. Georg Bruchhof anschließend betonte. Er erinnerte an die Studienfahrt nach München, den Schwerpunkt der NS-Zeit im Geschichtsunterricht und den Besuch unterschiedlicher Gedenkorte, außerdem die Fahrt nach Bonn ins Haus der Geschichte und das Regierungsviertel.

Annette Coors, Klassenleiterin der Berufsoberschule 1, thematisierte den Begriff „Reife“ im Zusammenhang mit dem Abschluss „Fachhochschulreife“. Sie hob hervor, dass es notwendig sei, neben Kenntnissen in der digitalen Welt auch die realen Kontakte zu pflegen. Erst in der Auseinandersetzung mit der Meinung und der Person des  Anderen könne eine gereifte eigene Meinung wachsen. Das Ergebnis sei der reife Mensch, der offen für die Meinungen anderer sei.

Dr. Uwe Christoffer, Klassenleiter der Dualen Berufsoberschule, betonte den eisernen Willen und die Beharrlichkeit seiner Klasse, sich nach einem anstrengenden Berufsalltag mit ungewohnten theoretischen Themen auseinanderzusetzen. Nur das könne den Erfolg garantieren. Bei einem anschließenden Sektempfang wurden noch viele Anekdoten der letzten Monate ausgetauscht.

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