Montag, 17. Juni 2019

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Neue Ausgabe des Seniorenmagazins „Spätlese“ erschienen

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Rhein-Lahn-Kreis. Die neue Ausgabe der „Spätlese“ ist da! Das Seniorenbüro „Die Brücke“ des Rhein-Lahn-Kreises weist darauf hin, dass das rheinland-pfälzische Seniorenmagazin, das bereits im 26. Jahrgang erscheint, ab sofort im Kreishaus in Bad Ems sowie auch in den Verbandsgemeindeverwaltungen und der Verwaltung der Stadt Lahnstein zur kostenlosen Mitnahme ausliegt.

Im Mittelpunkt des Heftes steht dieses Mal das Thema „Spiel und Spaß“. das in mehreren Beiträgen behandelt wird. Ergänzend dazu gibt es zahlreiche Infos von Seniorenaktivitäten und -projekten aus ganz Rheinland-Pfalz. Nachrichten und Wissenswertes aus einzelnen Seniorenbeiräten, vom 19. Seniorenforum sowie Tipps und Termine ergänzen das Heft.

Die Zeitschrift „Spätlese“ wird von einem ehrenamtlichen Redaktionsteam mit Begleitung durch die Landesleitstelle „Gut leben im Alter" realisiert. Sie berichtet über aktuelle Projekte von und für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz, beleuchtet in jeder Ausgabe ein Schwerpunktthema aus mehreren Perspektiven, gibt hilfreiche Tipps und Infos und erzählt von Land und Leuten in Rheinland-Pfalz. Hier werden auch neue Entwicklungen, Veranstaltungen und Termine bekannt gemacht, und  engagierte Seniorinnen und Senioren können sich und ihre Vorhaben darstellen.

CDU im Dialog vor Ort im Gewerbegebiet Maaracker in Nievern

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CDU begrüßt positive Entwicklung für die Region

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Nievern ein und waren Gast von Peter Bestmann.

In der 51. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn ging es um die Vorstellung des vorhandenen Gewerbegebietes.

CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert, MdL begrüßte die anwesenden Gäste – unter ihnen auch der Nieverner Bürgermeister Lutz Zaun und sein langjähriger Vorgänger Franz Lehmler. Investor Peter Bestmann berichtete über die langjährigen Bemühungen zur Ansiedlung von Betrieben in diesem Bereich und auch den damit verbundenen Herausforderungen. Zwischenzeitlich seien bereits etliche Geschäfte angesiedelt, die auch für Bad Ems positive Auswirkungen hätten, so Bestmann.

Mit der vor nicht allzu langer Zeit eingerichteten Waschanlage habe man zudem ein Alleinstellungsmerkmal in der Region. Peter Bestmann wies im Gespräch ebenfalls auf eine innovative Art zu werben hin: LED Werbeflächen, die in Nievern und auch in Mühlheim-Kärlich bereits installiert sind.

Günter Groß, stv. CDU-Kreisfraktionsvorsitzender bedankte sich am Schluss beim Investor und versprach, dass man weiter im Gespräch bleiben wolle.

Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet in der VG Diez statt.

Liturgie-Sammlung im Dekanat zeigt örtliche Besonderheiten

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Auftakt war in Nassau – Musik der Gottesdienstordnungen steht in Hahnstätten und Miehlen im Mittelpunkt


RHEIN-LAHN. (14. Mai 2019) Wie läuft ein Gottesdienst ab? Welche Reihenfolge ist für die einzelnen Liturgieteile vorgegeben, welche örtlichen Besonderheiten gibt es? Fragen, auf die Dekanatskantor Martin Samrock und Pfarrerin Melanie Schneider jetzt interessierten Theologen und Personen im ehrenamtlichen Verkündigungsdienst während eines Infoabends in Nassau Antworten lieferten.

Im evangelischen Gemeindehaus stellten die Beiden die erstmals fürs Dekanat Nassauer Land zusammengetragenen Gottesdienstordnungen der einzelnen Kirchengemeinden vor und erläuterten Sinn und Ursprung der Liturgie. Obwohl Bestandteile und Reihenfolge der Liturgie im Wechsel zwischen Liturg und Gemeinde auf die gleiche Historie zurückgehen, vor allem auf die vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. eingeführte Ordnung, wie Samrock erläuterte, gibt es örtlich doch eine Reihe kleiner Unterschiede was etwa den Wortlaut oder die Stichworte für den Organisten anbelangt, von den ortsüblichen Melodien ganz abgesehen.

„Ich habe diese Sammlung schon im ehemaligen Dekanat Diez als sehr hilfreich empfunden“, erläuterte Schneider den anwesenden Pfarrern, Prädikanten und Lektoren den Sinn der Zusammenstellung. Mit ihr lasse sich der Dienst in fremden Kirchengemeinden gut vorbereiten, damit Organist und Gemeinde etwa nicht vergeblich aufs richtige Stichwort warten, um in die liturgischen Gesänge einzustimmen. „Und wer dann noch wegen einer plötzlichen Erkrankung von einem auf den anderen Tag einspringen muss, der hat mit der Ordnung schon mal eine Sorge weniger.“

Hinzu kommt, dass bei besonderen Gottesdiensten wie Taufen, mit einem Abendmahl oder mit Fürbitten für Verstorbene Liturgieteile mancherorts auch wegfallen oder verschoben werden. Örtlich unterschiedlich haben die Kirchenvorstände auch festgelegt, wann und von wem die Abkündigungen mit Veranstaltungen aus der Gemeinde vorgetragen werden und ob der Gottesdienst mit dem Segen oder dem Schlusslied endet.

Ganz praktisch zeigte Samrock unter anderem, wie die PDF-Dateien umgewandelt werden, um sie mit den Psalm- und eigenen Gebetstexten in die Agende zu integrieren. Der Kirchenmusiker wies aber auch darauf hin, dass die Sammlung weder vollständig noch als abgeschlossen betrachtet werden könne. „Von manchen Gemeinden sind etwa auch die Abläufe für Abendmahl und Taufe oder Kasualien angegeben.“

Sehr unterschiedlich fallen teilweise die Melodien der einzelnen liturgischen Teile aus. Speziell für die nebenamtlichen Kirchenmusiker der Gemeinden wie Organisten und Chorleiter stellt Martin Samrock deshalb die Sammlung noch einmal in einer separaten Fortbildung am Samstag, 25. Mai von 10 bis 12 Uhr in Hahnstätten und um 15.30 Uhr in Miehlen vor, um die verschiedenen Fassungen kennen zu lernen. Dabei gibt es auch Tipps zur Ausführung an der Orgel. Im Anschluss an die zweistündige Fortbildung in Miehlen wird es dort in der Kirche um 18 Uhr noch einmal ganz praktisch, wenn Samrock in Form eines Kleinkonzertes mit Liturgie eine musikalische Abendandacht mit frühsommerlicher Orgelmusik gestaltet, zu der auch alle anderen Interessenten eingeladen sind.

Mehr Infos und Anmeldungen für die Fortbildung in Miehlen bei Martin Samrock unter Telefon 06439-929281 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Besuch in Hahnstätten und Diez

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Der Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Dr. Christoph Gensch, war zu Besuch in Hahnstätten und Diez.

Dr. Christoph Gensch hat vor wenigen Tagen den Landtagsabgeordneten Matthias Lammert und Marcel Willig, Bürgermeisterkandidat für die neue Verbandsgemeinde Aar-Einrich, besucht. Im Fokus der Regionaltour des Generalsekretärs stand das Thema Ärzteversorgung im ländlichen Raum. Gemeinsam mit Kommunalpolitiker/innen machte sich der gelernte Arzt Dr. Christoph Gensch ein Bild vom Ärztehaus in Hahnstätten und von dem neuen Gesundheitszentrum in Diez.

Hinter dem Ärztehaus und dem Gesundheitszentrum steckt die Initiative eines Familienunternehmens, welches nicht wie in vielen Kreisen üblich mit öffentlichen Mitteln bezuschusst wurde. Ein Glücksfall für unsere Region, wie auch der Mediziner Christoph Gensch nach dem Termin lobend feststellte. "Was Philipp Hoffmann und sein Team in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt haben, ist in Rheinland-Pfalz einmalig."

Der Ankerkennung und den lobenden Worten kann sich Matthias Lammert nur anschließen. "Das Engagement von Philipp Hoffmann, seiner Familie und seinem Team hat das Gesundheitsangebot in der Verbandsgemeinde Hahnstätten und Diez aufgewertet."

Einen Tag nach unserem Besuch erreichte Dr. Philipp Hoffmann den 3. Platz beim Deutschen Apotheken Award in der Kategorie "Moderne Apotheke".

"Diese Auszeichnung haben sich Philipp Hoffmann und sein Team absolut verdient. Die Ankündigung der Spende des Preisgeldes unterstreicht das soziale Engagement der Familie Hoffmann." so Marcel Willig.



Land fördert Sanierung des Backhauses mit 30.000 Euro

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Eine erfreuliche Nachricht hatte Innenminister Roger Lewentz für die Ortsgemeinde Eschbach. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Sanierungsarbeiten am „Backes“ in Eschbach mit einer Summe in Höhe von 30.000 Euro. Die Summe entspricht in etwa 60 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Im Rahmen eines Gesprächs in Mainz überreichte Lewentz Ortsbürgermeister Carsten Göller nun den formellen Bewilligungsbescheid.

Im Gespräch konnte Göller dem Innenminister berichten, dass die Arbeiten an der Außenhülle weitgehend abgeschlossen sind. Dank des sogenannten vorzeitigen Maßnahmenbeginns konnte die Gemeinde im Zuge der Beseitigung der Brandschäden vom 1. Mai 2018 auch schon die komplette Südwand erneuern. Allerdings waren weit mehr Arbeiten erforderlich, als zunächst gedacht. Kurz nach Beginn der Zimmererarbeiten wurde lebender Befall mit dem „gescheckten Nagelkäfer“ festgestellt. Der Käfer ist ein Holzschädling, der mit Vorliebe feuchtes Holz befällt und das Holz von innen heraus auffrisst. Äußerlich sichtbar sind solche Schäden nicht.

In Absprache mit Vertretern des Landes und der Kreisverwaltung wurden aber die entstandenen Mehrkosten bei der Förderung anerkannt und bei der jetzt überreichten Bewilligung mit berücksichtigt. Auch dank der Unterstützung konnte somit auch die komplette Wand neu aufgebaut werden.

Nächster Schritt sind die weiteren Sanierungsarbeiten im Inneren des Backhauses. Das soll in Eigenleistung erfolgen und in den nächsten Wochen anlaufen. Eine Liste mit anstehenden Arbeiten wurde bereits veröffentlicht und die Gemeinde hofft auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung für ein Kernstück der Ortsgemeinde Eschbach.

Carsten Göller, Ortsbürgermeister

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