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Jüdisch-christlicher Gottesdienst zum Erinnern

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Gedenken an Holocaust-Opfer in Friedenskirche Friedrichssegen mit Geiger Markus Reinhardt aus Köln


FRIEDRICHSSEGEN/RHEIN-LAHN. (13. Januar 2020) Zu einem jüdisch-christlichen Gottesdienst mit eindrucksvoller musikalischer Umrahmung laden Vertreter des jüdischen Glaubens sowie der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in der Region um Friedrichssegen am Sonntag, 26. Januar um 17 Uhr in die Friedenskirche ein. Dabei soll der Millionen jüdischer Menschen gedacht werden, die unter der nationalsozialistischen Diktatur ermordet wurden. Außerdem wird um ein friedliches Miteinander der Völker und Religionen gebetet.


Neben dem Gesang von Karin Höfer und Corinna Hamm sowie dem Orgelspiel von Hannelore Syre wirkt als besonderer Gast der bekannte Sinti-Geiger Markus Reinhardt aus Köln mit, selbst ein Kind von Holocaust-Überlebenden und Großneffe des Zigeunergitarristen Django Reinhardt.


Der darauf folgende 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und wurde 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt. Er erinnert gleichzeitig an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, wo allein etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden.

Thema Sicherheit stand beim Neujahrsempfang des Landrats im Vordergrund

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Rhein-Lahn-Kreis. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren jetzt der Einladung von Landrat Frank Puchtler zum Neujahrsempfang des Rhein-Lahn-Kreises ins Limeskastell Pohl gefolgt. Ob die Tierheimleiterin aus Diez oder der Vorstandschef des Energieversorgers Süwag, ob Kreistagsmitglied, Ortsbürgermeister oder Vereinsvertreter – sie alle waren gekommen, um das alte Jahr Revue passieren zu lassen und vor allem um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen.

Landrat Puchtler machte in seinem kurzweiligen Rückblick auf das Jubiläumsjahr „50 Jahre Rhein-Lahn-Kreis“ deutlich, dass der Kreis auch 2019 vor besonderen Herausforderungen gestanden hat. Dabei nannte er stellvertretend drei Themen, nämlich Gesundheitsversorgung, Kindertagesstätten („In Kürze werden wir die 87. Kita im Kreis eröffnen können!“) und das Thema „Sicherheit“. Zum Thema Sicherheit hatte er den Koblenzer Polizeipräsidenten Karlheinz Maron eingeladen, der sachlich, kompetent und anschaulich die Sicherheitslage im Rhein-Lahn-Kreis unter die Lupe nahm. Zunächst blickte Landrat Puchtler aber ins gerade beginnende Jahr „50 plus 1“, das nicht weniger Herausforderungen bereithalten werde als das abgelaufene Jahr 2019. Für ihn als Landrat sei es wichtig, gemeinsam mit Zuversicht nach vorne zu schauen, und dies sei gerade auch den Anwesenden und den vielen im und für die Bürger des Kreises engagierten Menschen zu verdanken. Als Beispiel nannte er die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich bei den Rettungs- und Katastrophenschutzinstitutionen – sei es Feuerwehr und THW, sei es DLRG, Rotes Kreuz und viele, viele mehr – engagieren.

Polizeipräsident Maron, der selbst aus dem Rhein-Lahn-Kreis stammt, ist er doch in Kestert geboren, machte die Vielfalt der Aufgaben deutlich, die für die Polizei zu bewältigen sind, um die Sicherheit auch in einem so großen Flächenkreis wie dem Rhein-Lahn-Kreis zu gewährleisten. 150 Beamte in den vier Polizeiinspektionen (Diez, Lahnstein, Bad Ems, St. Goarshausen) sowie die zwei Polizeidirektionen (Koblenz, Montabaur) sorgen, so Maron, rund um die Uhr für die Sicherheit (Maron: „Sicherheit gehört zu den wesentlichen Grundbedürfnissen des Menschen!“) im Kreisgebiet. Die Zahlen sprechen für sich: Waren 2017 noch 7403 Straftaten registriert worden, so waren es ein Jahr später nur noch 5971 Fälle. Opfer eines Körperverletzungs-, Raub- oder Freiheitsdeliktes wurden 2017 insgesamt 1125 Menschen, 2018 waren es 121 Menschen also 10,75 Prozent weniger. Nur die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg von 78 auf 103 Taten, wobei diese Zahl unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt liege und für 2019 wiederum ein Rückgang dieser Delikte zu verzeichnen ist. Der Polizeipräsident versprach, dass die Polizeiarbeit auch in Zukunft durch geeignete Maßnahmen weiter gestärkt werde.

Zum Gelingen des Neujahrsempfangs, der ja insbesondere auch der zwischenmenschlichen Begegnung dient, trug nicht zuletzt das Team des Limeskastells bei, das die Gäste wieder hervorragend umsorgte. Für richtigen Jubel sorgte die junge Sängerin Emma Spöth aus Balduinstein, die mit ihren tollen Gesangsdarbietungen den Empfang bereicherte.

Seit vielen Jahren bei der Kreisverwaltung tätig

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Rhein-Lahn-Kreis. Mit herzlichen Worten dankte Landrat Frank Puchtler jetzt den Jubilaren, die seit 25 bzw. gar 40 Jahren bei der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises tätig sind. Seit 40 Jahren bei der Kreisverwaltung sind: Sabine Adam, Alice Berweiler-Kaufmann (mittlerweile im Ruhestand), Reiner Bodenbach, Manfred Crecelius, Theo Gilles, Monika Gros, Günter Müller, Bettina Riehl-Rosenthal und Michael Schwebke. Seit 25 Jahren bei der Kreisverwaltung sind: Sigrun Bestmann, Hans-Peter Eberl, Ute Gastens, Michaela Jeck, Birsen Kiziltoprak, Dagmar Lotz-Ferdinand und Veronika Maczey.

Landrat Frank Puchtler (6. von links) und der stellvertretende Büroleiter Jürgen Elbert (2. von rechts)  dankten jetzt den Mitarbeitern, die seit 25 bzw. 40 Jahren bei der Kreisverwaltung tätig sind.

Gebührenbescheide werden wieder verschickt

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Rhein-Lahn-Kreis. In Kürze werden an die Grundstückseigentümer im Rhein-Lahn-Kreis wieder die Bescheide über die Abfallgebühren versandt. Fällig wird die Gebühr wie üblich in zwei Teilraten und zwar zum 1. März und 1. September 20209. Wichtigste Nachricht: Die Abfallgebühren bleiben auch im Jahr 2020 stabil.

Die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft bittet die Bürgerinnen und Bürger ihre Bescheide zu prüfen. Auch auf der Rückseite der Gebührenbescheide sind wichtige Informationen und Erläuterungen zu finden. Eine Gebührenübersicht mit den Haushaltstarifen ist im Abfall-Info „re:tour“ sowie unter www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de zu finden. Soweit Änderungswünsche zur Gebührenfestsetzung bestehen, bittet die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft um eine schriftliche Mitteilung innerhalb eines Monats unter Angabe des Kassenzeichens per Brief (Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems), per Fax unter 02603/972-311 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Für Fragen zum Gebührenbescheid und den Abfallgebühren stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft  gerne zur Verfügung. Jedoch  lassen die vielen Änderungswünsche und Fragen zu den Bescheiden die Telefonleitungen – besonders in der ersten Woche nach dem Versand der Bescheide – „glühen“. Daher ist der zuständige Sachbearbeiter nicht immer sofort erreichbar. Die Abfallwirtschaft empfiehlt, mit telefonischen Rückfragen einige Tage zu warten, bis sich der erste Ansturm gelegt hat. Besser noch: Mögliche Änderungen, beispielsweise zur Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, sollten per Brief, Fax oder E-Mail mitgeteilt werden.

Die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft verschickt aus Kostengründen keine Fälligkeitsanzeigen zur zweiten Fälligkeit am 1. September. Über eine pünktliche Zahlung der Abfallgebühr braucht man sich keine Sorgen zu machen, wenn man der Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat. Dieses Mandat ist völlig ohne Risiko, da es jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen werden kann.

Noch gibt’s Restkarten für das Sportmedizinische Forum

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Rhein-Lahn-Kreis. Noch sind einige Restkarten für das 14. Sportmedizinische Forum am Samstag, 7. März 2020, in Nastätten anmelden. Die Anmeldungen erfolgen beim Turnverband Mittelrhein online über www.tvm.org. Thema des Sportmedizinischen Forums ist „Osteoporose – Sport für starke Knochen“. Die Veranstalter und Kooperationspartner – u.a. der Rhein-Lahn-Kreis, die Stadt und die Verbandsgemeinde Nastätten, das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, der Sportkreis Rhein-Lahn, der Turnverband Mittelrhein, Rehafit und der Sportbund Rheinland – haben wieder eine Fülle von interessanten Vorträgen am Vormittag und zahlreiche praktische Übungen in Workshops am Nachmittag zusammengestellt.

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