Freitag, 22. Januar 2021

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Regierungswechsel am 14.3. im Blick: „Es ruckelt im Land“

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Kreativ ging es zu beim Neujahrs-Talk des CDU-Gemeindeverbands Aar-Einrich mit dem rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidaten Christian Baldauf: Mehr als 60 Gäste waren an ihren Bildschirmen zuhause versammelt, um mit Baldauf über aktuelle politische Themen zu sprechen und einen Ausblick ins Wahljahr zu werfen.

Anstelle einer klassischen Begrüßung hatte der Gemeindeverband im Vorfeld ein kurzweiliges Video mit vielen Mitgliedern produziert, die die Ehrengäste willkommen hießen – unter ihnen VG-Bürgermeister Harald Gemmer und Stadtbürgermeisterin Petra Popp. Außerdem stellte sich die noch junge Verbandsgemeinde mit ihren 30 Ortsgemeinden und der Stadt Katzenelnbogen kurz und sympathisch vor.

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Rhein-Lahn Matthias Lammert begrüßte die Gäste des Neujahrstalks und unterstrich, dass es ihm natürlich lieber wäre, alle persönlich zu sehen, dass es nun aber wichtig sei, weiter gemeinsam die schwierige Situation anzunehmen und als Herausforderung zu meistern. Immerhin „gibt es nun Licht am Ende des Tunnels: Die Impfungen haben begonnen und wir werden diese schwerste Krise seit der Nachkriegszeit überstehen“, war er sich sicher. Es berühre ihn, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich persönlich bei ihm meldeten und über ganz persönliche Sorgen berichten.

Lammert stellte die VG Aar-Einrich als innovative Region mit vielen guten Angeboten vor, ging aber auch auf die „Baustellen“ ein – vom Internetausbau über marode Straßen bis zur Digitalisierung der Schulen: „Der Fernunterricht funktioniert ganz ordentlich, aber die Internetanbindung der Schulen ist nach wie vor ein Problem!“

Weitere 25.000 Euro Corona-Hilfe

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Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG stockt Vereinsprogramm auf

Gesellschaftliches Engagement ist der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg ein wichtiges Anliegen. Und das seit vielen Jahren. So fördert die Bank die Region und die Menschen und übernimmt Verantwortung zum Beispiel im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit, des Sports und vieler sozialer Belange.

Unterstützt werden große und kleinere Projekte, zahlreiche Einrichtungen und Initiativen auf sozialem, kulturellem und sportlichem Gebiet.

Vereine bringen Menschen zusammen und ermöglichen vielen ihre Interessen zu bündeln und miteinander zu teilen. Gerade in unserem ländlich geprägten Geschäftsgebiet übernehmen Vereine wichtige Aufgaben und ohne sie wäre das gesellschaftliche Leben um vieles ärmer.

Bereits zu Beginn der Pandemie in 2020 hat die Bank ein Sonderprogramm zur Unterstützung von Vereinen in der Region aufgelegt. Dieser Fonds wurde nun um weitere 25.000 € erhöht.

Die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG bietet auch künftig ihre Unterstützung an und bleibt auch in herausfordernden Zeiten ein verlässlicher Partner. Weitere Infos gibt es auf der Homepage der Bank unter: www.voba-rll.de/wir-fuer-sie

Mobilität der Zukunft im ländlichen Raum:

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SPD Loreley und Rhein-Lahn stellen App eines Koblenzer Mobilitäts-Startups in “60 Minuten SPD” vor

Eine App - Die Zukunft der Mobilität, um Fahrer und Mitfahrer in Echtzeit zu verbinden – das ist das Ziel eines Koblenzer Mobilitäts-Startups, das die Mobilität im ländlichen Raum revolutionieren soll. Grund genug für die SPD, die nächste Ausgabe von “60 Minuten SPD” in einer Videokonferenz diesem wichtigen Thema zu widmen, so der stellvertretende Vorsitzende des SPD Gemeindeverbands Loreley, Elias Metz, und Kreisvorsitzender Mike Weiland.

Es ist keine neue Erkenntnis, dass einzeln besetzte Fahrzeuge eine denkbar schlechte Co2 Bilanz bedeuten. Das Bündeln von Fahrten hat somit einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und auf das Verkehrsaufkommen. Immerhin steckt wenig Logik dahinter, penibel darauf zu achten, kein Licht brennen zu lassen, Fenster zu isolieren und Solaranlagen auf  Dächer zu setzen, wenn man dann jeden Tag alleine 20 Kilometer zur Arbeit pendelt. Dafür muss eine Lösung her, dachten sich auch die drei Koblenzer Studenten Jan (22), Felix (24) und Marin (28). Jan, der - wie Felix auch - etwa 45 Kilometer von Koblenz entfernt wohnt und jeden Tag zur Uni pendeln musste, weil es kaum Mobilitätsalternativen zum sehr zeitintensiven ÖPNV oder einem eigenen, kostspieligen Auto gab, überlegte sich wie man dieses Problem lösen kann. So kam er auf den Kerngedanken der App RRive. Übrigens stammt einer der Gründer, Felix Bonn, aus Bornich und somit mitten aus der Verbandsgemeinde Loreley.

Entwickelt hat sich nun aus über einem Jahr enger Zusammenarbeit ein durchdachtes Konzept, mit dem jeder einzelne selbst viele Probleme wie Urbanisierung, Umweltverschmutzung, Überbelastungen des Straßennetzes aber auch etwa jene des Parkplatzmangels angehen kann – und es springt sogar für jeden noch etwas dabei heraus! Denn das Bilden von Fahrgemeinschaften stellt gerade auf dem Land, wo die Mobilitätsalternativen sehr gering sind, eine Möglichkeit zur Unabhängigkeit da. Das schwierige ist jedoch, eine Mitfahrgelegenheit für jemanden attraktiv zu machen, der ein Auto besitzt und es sich somit (wenn auch nur gerade so) leisten kann.

Der Plattform RRive (der Name leitet sich aus dem englischen „arrive“, zu Deutsch ankommen, ab) gelingt dies jedoch mit Leichtigkeit. Wie genau – das werden die Gründer den Teilnehmern von „60 Minuten SPD“ in der Videokonferenz erläutern und den aktuellen Stand der App vorstellen. „Gerade auch mit Blick auf die zahlreichen Baustellen bis zum BUGA-Jahr 2029 und auch oftmals damit verbundene Straßensperrungen machen Sinn, dass sich auch mehr Fahrgemeinschaften bilden, um insgesamt die Fahrzeuge auf den Straßen zu reduzieren“, so Mike Weiland und Elias Metz. Daher sind auch die beiden darauf gespannt, was die App Gutes für die Menschen im Bereich der Verbandsgemeinde Loreley für Vorteile bringen kann.

Die SPD Loreley lädt gemeinsam mit dem Kreisverband alle interessierten Bürger/innen ein, an der Videokonferenz teilzunehmen. Sie findet am Mittwoch, 20. Januar 2021, 19:00 bis 20:00 Uhr, statt. Zur Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung per Mail mit vollständigem Namen und Anschrift an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erforderlich. Die Zugangsdaten zur Videokonferenz werden dann etwa einen Tag vorher per Mail zugesandt.

Integriertes und nachhaltiges Konzept notwendig

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Rhein-Lahn-Kreis. Die in 2019 beauftragte Machbarkeitsstudie zur Aartalbahn setzte eine CityBahn Wiesbaden - Bad Schwalbach voraus, welche im November 2020 durch einen Bürgerentscheid abgelehnt wurde.

Die Landräte Frank Kilian (Rheingau-Taunus-Kreis), Frank Puchtler (Rhein-Lahn-Kreis) und Michael Köberle (Kreis Limburg-Weilburg) wurden jetzt darüber informiert, dass das Ergebnis dieser aktuellen Studie der beiden Länder und der Verkehrsverbände durch den negativen Bürgerentscheid hinfällig ist.

In die von den beiden Ländern und den Verkehrsverbänden nun beabsichtigte neue Betrachtung müssen aus Sicht der Landräte folgende Eckpunkte einfließen:

  1. Eine durchgängige attraktive Verbindung von Limburg durch den rheinlandpfälzischen Teil über Wiesbaden bis nach Mainz
  2. Bei der Planung sind Bahn und Bus in einem integrierten Konzept unter Beachtung der Herausforderungen für die Mobilität im ländlichen Raum mit der Anbindung aller Gemeinden zu betrachten
  3. Die Kosten und die Finanzierung müssen klar, belastbar und nachhaltig ermittelt werden
  4. Das weitere Vorgehen ist von den beiden Ländern und den Verkehrsverbänden mit den Regionen gemeinsam abzustimmen

Einmaliges Corona-Testangebot für Kita-Personal

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Landrat Hallerbach: Drei beauftragte Praxen testen kostenfrei

Neuwied: Bis einschließlich 18. Januar 2021 können sich Kita-Fachkräfte einmalig kostenfrei und ohne besonderen Anlass auf Corona testen lassen. Das ist kreisweit aktuell an drei Standorten möglich: Die Praxen Dr. Kage in   Neustadt/ WIed, die Hausarztpraxis Claudia Ohly in Unkel und die Praxis Dr. Ackermann in Neuwied wurden vom Landkreis als Testzentrum beauftragt. Sie nehmen den PoC-Antigen-Schnelltest für die Erzieherinnen und Erzieher vor.

„Pädagogische Fachkräfte leisten seit Monaten eine herausragende Arbeit; sie tragen maßgeblich mit dazu bei, dass unser gesellschaftliches Leben auch in der Krise gut funktioniert. Deshalb freue ich mich, dass wir vielen Hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kitas in Stadt und Kreis Neuwied an gleich drei Stellen im Kreis diese kostenlose Testmöglichkeit vergleichsweise wohnortnah anbieten können“, so Landrat Achim Hallerbach über die Bereitschaft der genannten Praxen, als Testzentrum zur Verfügung zu stehen.

„Ich danke den drei Praxen, die sich bereit erklärt haben, sich von unserem Gesundheitsamt als Testzentrum beauftragen zu lassen – denn das ist Voraussetzung dafür, dass die Testung kostenfrei vorgenommen werden kann“, so der Landrat weiter.

Initiiert vom Land Rheinland-Pfalz können sich in der Zeit vom 04.01. bis zum 18.01.2021 alle Fachkräfte, die in rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten tätig sind, einmalig per Schnelltest testen lassen. Und so geht´s:

Kita-Fachkräfte erhalten eine sog.  „Legitimationsbescheinigung“. Die berechtigt sie zu einer einmaligen Testung. Mit der Bestätigung des Trägers oder der Kita-Leitung, dass sie zum Kita-Team gehören, kann dann die Testung vorgenommen werden; sie ist für die Kita-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter und den Träger kostenfrei.

„Der angesprochene Personenkreis der Kita-Fachkräfte kann derzeit aufgrund der stattfindenden Betreuung in den Kitas die Appelle des „Zuhause-Bleibens“ und „Kontakte-Reduzierens“ nur bedingt umsetzen. Daher das kostenlose Testangebot. Eine Testpflicht gibt es aber nicht“, ergänzt die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Corinna Trapp. Sie weist außerdem darauf hin, dass die angebotene Testung nicht in der Fieberambulanz in Neuwied durchgeführt werden kann.

Hier die Kontaktdaten der drei „Testpraxen“:

  • Praxis Dr. Kage, Hauptstr. 15, 53577 Neustadt, Tel.: 02683/3899
  • Hausarztpraxis Claudia Ohly, 53572 Unkel; Tel.: 02224/ 98 99 35
  • Praxis Dr. Ackermann, 56564 Neuwied, Tel.: 02631/7798050 oder 0176/43312682

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