Montag, 06. Juli 2020

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CDU Braubach wendet sich mit einer Corona-Umfrage an die Unternehmen in der Wein- und Rosenstadt

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Unternehmer, Betriebe und Handel leiden unter der Corona-Krise und mit Ihnen Arbeitnehmer und Bürger auch in unserer Region. Mit einer großangelegten Befragung der Braubacher Gewerbebetriebe möchte der CDU Ortsverband nun erfahren, wo die Unternehmen im Ort der Schuh drückt und wie ihnen in der Corona-Krise geholfen werden kann.

„Wir sind unseren heimischen Unternehmen sehr dankbar, dass sie auch unter diesen schwierigen Voraussetzungen ihr Bestes tun, um ihre Betriebe, ihr Gewerbe oder ihre Produktion aufrecht zu halten. Es ist unser Interesse als CDU Braubach, dass Unternehmen in der aktuellen Corona-Krise bestehen können und auch danach eine Pers­pek­tive haben. Daher wollen wir herausfinden, wo genau die Unternehmen im Ort der Schuh drückt“, erklärt CDU-Ortsvorsitzender Markus Fischer den Grund der Anfrage der CDU bei den Braubacher Betrieben.

Dringliche Aufgabe der Politik sei es, alles zu tun, um Unternehmern zu helfen, nicht in Schieflage zu geraten und ihr Überleben zu sichern. Sowohl die Bundesregierung, als auch die Landesebene hätten umfangreiche Maßnahmen eingelei­tet, angefangen von günstigen Krediten der KfW über Steuerstundungen, bis hin zu finanziellen Hil­fen. „Leider wird uns auf verschiedenen Kanälen berichtet, dass die Umsetzung der Hilfsmaßnahmen deutliche Defizite aufweist. Kreditverfahren bleiben bürokratisch, Hilfen müssen aufwändig bean­tragt werden, Mittel werden nicht ausgezahlt, die Steuerstundung funktio­niert nicht. Hier möchte die CDU Braubach nicht untätig zusehen. Wir möchten uns mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass unsere Brau­bacher Wirtschaft auch langfristig unser stabiler Anker bleibt“, so Fischer.

Konkret wird daher von der CDU gefragt wie stark und in welcher Weise die Unternehmen von der Corona-Krise betroffen sind, ob bereits Hilfen, Kredite oder Steuererleichterungen beantragt wurden und ob es hierbei Probleme gab. Schließlich interessiert die CDUler, was die Politik nach Ansicht der Unternehmer tun kann, damit der Fortbestand der Betriebe trotz der Corona-Krise gesichert ist.

„Wir hoffen auf große Resonanz auf unsere Anfrage, denn wir möchten unser politisches Gewicht in die Waagschale werfen, unsere Kontakte nutzen und auf Landes- und Bundesebene aktiv dafür sorgen, dass unserer Braubacher Wirtschaft zügig und unbürokratisch geholfen werden kann“, erklärt der Ortsvorsitzende.

Weiterhin stabile Corona Lage

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Rhein-Lahn-Kreis. Aktuelle Corona-Lage im Rhein-Lahn-Kreis

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis liegt weiterhin bei 159.

6 Patienten aus dem Rhein-Lahn-Kreis sind bedauerlicherweise verstorben.

Genesene im Kreis

Die Zahl der Genesenen beträgt 152, wie Landrat Frank Puchtler informiert.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 49 (davon 48 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 27 Genesene, 1 Verstorbener)

Stadt Lahnstein 28 (davon 27 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Nastätten 14 (davon 13 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Bad Ems-Nassau 24 (davon 23 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Aar-Einrich 16 (davon 14 Genesene, 2 Verstorbene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Corona-Hotlines

Kreis: 02603/972-555 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

IHK für Unternehmen: 0261/106-501

Handwerkskammer für Unternehmen:  0261/398251

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

Neue FÖJlerin fiebert Einsatz im Naturpark Nassau entgegen

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Michelle Brandtner startet am 1. August - Landrat lobt freiwilliges Engagement - Naturpark-Referent freut sich auf Zusammenarbeit

Rhein-Lahn-Kreis. Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten, Fauna und Flora für die Menschen erlebbar machen und ein Bewusstsein für den Schutz, die Schönheit und die große Bedeutung der Natur schaffen: Die abwechslungsreiche Arbeit im Naturpark Nassau möchte Michelle Brandtner während ihres anstehenden Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) kennenlernen und unterstützen.

Landrat Frank Puchtler, derzeit Vorsteher des Zweckverbands Naturpark Nassau, begrüßte nun gemeinsam mit Naturpark-Geschäftsführer Stefan Eschenauer offiziell die 19Jährige, der eine spannende Zeit bevorsteht. Da sich der Rhein-Lahn-Kreis und der Zweckverband Naturpark Nassau eine FÖJ-Stelle teilen, gewährt der einjährige Freiwilligendienst Einblicke in ein breites Spektrum an Aufgaben und Tätigkeiten.

Foto: Landrat Frank Puchtler und Naturpark-Referent Stefan Eschenauer freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Michelle Brandtner

Michelle Brandtner fiebert dem Beginn ihres FÖJ am 1. August entgegen. Dabei sind Natur- und Klimaschutz der jungen Frau aus Kadenbach nicht fremd. Bereits jetzt schon achtet sie sehr auf ihren ökologischen Fußabdruck, indem sie beispielsweise auf Fleisch verzichtet und Plastik - soweit es geht - reduziert. Auf die kommenden Aufgaben freut sie sich sehr.

„Ich habe mich vor dem Studium für das FÖJ entschieden, um ökologische Zusammenhänge im Vorfeld noch besser zu verstehen und vielleicht auch, um herauszufinden, an welcher Stelle ich später mitarbeiten kann, um aktiv für einen besseren Umgang mit unserer Umwelt zu sorgen“, erklärt die 19-Jährige ihre Motivation.

Landrat Frank Puchtler lobt ein solches Engagement. Es freue ihn sehr, dass sich in der heutigen, eher materiell geprägten Zeit, junge Menschen bewusst für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr entscheiden, sagt er. Darüber hinaus betont der Landrat, dass ein FÖJ auch eine hervorragende Möglichkeit bietet, um erste praktische Erfahrungen zu erlangen und so mit einem Wissensvorsprung in das spätere Studium zu starten. Stefan Eschenauer, der als Naturpark-Referent Michelle Brandtner betreuen wird, freut sich auf die Zusammenarbeit und interessante Projekte, die gemeinsam umgesetzt werden können. Regelmäßig wird jungen Menschen die Möglichkeit geboten, sich während eines FÖJ für den Naturpark Nassau zu engagieren. Derzeit bringt sich Joshua-Fynn Rudel aus Lierschied ein. Für seinen Einsatz, der am 31. Juli endet, danken ihm die Vertreter von RheinLahn-Kreis und Zweckverband.

Weiterführende Informationen zum Naturpark Nassau gibt es im Internet unter der Adresse www.naturparknassau.de.

60 Minuten SPD Rhein-Lahn: Corona-Krise ist riesengroße Herausforderung für Altenpflege

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Die Altenpflege ist in Zeiten der Corona-Krise eine riesengroße Herausforderung. Um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen und um zu erfahren, wie noch mehr politische Unterstützung für die Zukunft geleistet werden kann, war es der SPD Rhein-Lahn um ihren Kreisvorsitzenden Mike Weiland jetzt ein großes Anliegen, das Gespräch mit Einrichtungen zu suchen. Im Rahmen einer Videokonferenz erfolgte gemeinsam mit Jonathan Ritsch, Pflegedienstleiter im Senioren-Centrum Katzenelnbogen, und Einrichtungsleiterin Rita Schlageter vom St. Josefshaus Caritas-Altenzentrum Arzbach zu einem ausführlichen Austausch. „Es reicht uns nicht, einfach Dankeschön zu sagen – ein solches Gespräch muss auch für beide Seiten etwas als Ergebnis bringen“, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland in der Konferenz, an der auch unter anderem Landtagsabgeordneter Jörg Denninghoff und Landrat Frank Puchtler dabei waren.

Zunächst warfen beide Einrichtungen einen Blick auf den Beginn der Pandemie: Schutzausrüstung musste fürs Personal und die Bewohner beschafft und Pandemie-Notfallpläne erstellt werden. „Unser Alltag wurde von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt“, erläutert Rita Schlageter und Material war gerade zu Beginn nicht nur schwer, sondern bis heute auch zu teils unverschämten Preisen zu bekommen. „Wir mussten Mitarbeiter und Bewohner schützen“, so beide Einrichtungsvertreter. Schwierig sei vor allem auch die Umsetzung der Hygienepläne gewesen, die sehr kurzfristig kamen. Aus Schutzgründen erfolgte keine Vermischung mehr der Mitarbeiter untereinander in den Einrichtungen. Allein schon die Situation zur Verabreichung der Mahlzeiten gestaltete sich schwierig. Fehlende Sozialkontakte der Bewohner und zu Angehörigen erhöhten in den zurückliegenden Wochen die Anspannung.

Mit Beginn der Lockerungen habe man in den Altenzentren Besucherplätze eingerichtet. Darüber hinaus versuche man, möglichst die meisten Besuche im Freien zu organisieren. „Gerade das St. Josefshaus ist eine Einrichtung, die aufgrund ihrer Lage ein in normalen Zeiten sehr offen geführtes Zentrum ist“, betonte auch die Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands Bad Ems-Nassau, Marlene Meyer. Umso schwerer sei es den Menschen sowohl in der Einrichtung als auch in der Gemeinde gefallen, auf Kontakte verzichten zu müssen. Auf Nachfrage erläuterten Rita Schlageter und auch Jonathan Ritsch, wie man in den äußerst schwierigen Wochen mit Sterbefällen umgegangen sei. Mike Weiland lobte hier den humanitären Ansatz, der von beiden geschildert wurde.

Großes Lob erhielt die Politik für die Refinanzierung der Schutzausrüstung. „Das hat absolut tadellos funktioniert“, unterstreicht Jonathan Ritsch und auch Rita Schlageter kann dies nur bestätigen. Zwar sind beide der Ansicht, dass die Politik der Wirtschaft die Preisentwicklung für künftige Ereignisse definitiv erschweren müsse, was Jörg Denninghoff gerne nach Mainz für die weiteren Gespräche mitnimmt, aber sowohl in Arzbach als auch in Katzenelnbogen habe man diese Kosten nicht lange vorfinanzieren müssen. Aber auch hier habe es laut Jonathan Ritsch positive Beispiele ergeben. Ein Desinfektionsmittelhersteller habe sich gemeldet und Material zu angemessenen Preisen angeboten.

Evelin Stotz, SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Aar-Einrich, unterstreicht die Forderung, für künftige Pandemien mehr Material im eigenen Land zu produzieren und auch vorzuhalten. Mit den jetzt gemachten Erfahrungen müsse die Landes- und Bundespolitik entsprechend planen. Rita Schlageter ist zuversichtlich. Bei möglichen künftigen Pandemien gebe es dann auch jetzt erstellte Notfallpläne, auf die man dann zurückgreifen könne. „Die Einrichtungen fangen dann nicht bei Null an“, heißt es aus Arzbach.

Tolle Gesten der Wertschätzung habe man aber in den zurückliegenden Wochen erfahren und das sei es auch, was das Pflegepersonal in den zurückliegenden Wochen zu außerordentlichem Engagement weit über das normale Maß hinaus angetrieben habe. „Das Personal hat hervorragend mitgezogen“, sind sich Schlageter und Ritsch unisono einig und beide sind sich auch sicher, dass gerade Arbeitnehmer im ländlichen Raum noch ein gutes Stück mehr eine Beziehung zur Einrichtung und zum Arbeitgeber pflegten als dies in großen Städten der Fall sei. Darüber hinaus besuchen Kindertagesstätten derzeit die Bewohner eben vom Garten der Einrichtungen aus und auch Fenstergottesdienste seien durchgeführt worden oder in Planung. Schritt für Schritt, aber unter Beachtung der notwendigen Hygieneregeln, will man nun zurück in die Normalität. Das unterstreicht auch Landrat Frank Puchtler. Er kündigte im Gespräch mit dem St. Josefshaus Arzbach und dem Senioren-Centrum Katzenelnbogen eine Trägerkonferenz an: „Ich werde bald zu einem Austausch aller Einrichtungen einladen“, so Puchtler. Konzepte müssten abgeglichen werden, um Rückkopplungen für die Zukunft auf Landes- und Bundesebene geben zu können. Mit einem dicken Dankeschön stellvertretend für alle in der Pflege tätigen Menschen und Einrichtungen schloss SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland am Ende den produktiven und guten Austausch. Nur gemeinsam könne man solch schwierige Zeiten meistern und auch in Zukunft in solchen Situationen bestehen.

Berlin-Dialog als Videokonferenz mit CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick und Josef Oster

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Corona-Folgen bekämpfen, Zukunft sichern: Nick und Oster sprechen mit Bürgern über Hilfspaket

Region. Eine Videokonferenz für und mit den Bürgern ihres Wahlkreises (an der Lahn, im Westerwald und Taunus und in Koblenz) bieten die CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick aus Montabaur und Josef Oster aus Koblenz am Dienstag, 23. Juni, an. Eine Stunde lang, von 19 bis 20 Uhr sprechen sie im Berlin-Dialog mit den Menschen aus der Region über die Folgen der Pandemie für die Menschen, die Wirtschaft und das künftige Leben vor Ort.

„Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“ - diese Ziele stehen dabei im Vordergrund. Andreas Nick und Josef Oster werden berichten, wie die Bundesregierung in der Krise schnell Hilfsprogramme auf den Weg gebracht hat, um bereits während der Phase der Beschränkungen viele Arbeitsplätze zu erhalten, Unternehmen zu retten und soziale Notlagen aktiv zu vermeiden. Und sie sprechen mit den Menschen darüber, wie es jetzt weitergeht: Anfang Juni hat der Koalitionsausschuss ein neues Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket auf den Weg gebracht.

Darüber möchten die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten mit den Bürgern aus ihrer Heimatregion gern diskutieren. Auch der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert aus Diez nimmt an der Videoschalte teil. Jeder ist willkommen, zuzuhören, Fragen zu stellen und sich mit den CDU-Abgeordneten auszutauschen.

Die Videokonferenz findet am Dienstag, 23. Juni, von 19 bis 20. Uhr statt. Eine Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich. Dort können auch im Vorfeld bereits Fragen an die Abgeordneten eingereicht werden. Dies ist natürlich auch problemlos spontan während der Konferenz möglich und erwünscht.

Weitere Informationen gibt es unter:

www.cdu-rhein-lahn.de

www.dr-andreas-nick.de

www.josef-oster.de

www.matthias-lammert.de

Sowie auf den Facebook-, Instagram und Twitter-Accounts der CDU-Abgeordneten.

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