Mittwoch, 23. Januar 2019

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Wo bleibt die Brücke?

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Minister Lewentz informiert in Bornich zum Sachstand der Planung

Mittelrhein. Die Bürgerinitiative Pro Brücke lädt zu einer öffentlichen Information zum Sachstand der Mittelrheinrheinbrücke ein. Hierzu wird der für die Regional- und Landesplanung zuständige Minister Roger Lewentz Rede und Antwort stehen.

Die Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 17. Januar um 17:00 Uhr im Gasthaus Rosengarten in Bornich statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und für alle Interessierten ohne Anmeldung möglich.

Über den Bau der Mittelrheinbrücke zwischen St. Goarshausen und St. Goar wird seit Jahrzehnten diskutiert. Zuletzt konnten sich die beiden Landkreise und das Land Rheinland-Pfalz darauf verständigen, das notwendige Raumordnungsverfahren ohne vorherige Festlegung der Bauträgerschaft zu beginnen.

Die Bürgerinitiative Pro Brücke unterstützt die Bemühungen zum Bau der Brücke bereits seit 2011 und wird auch weiterhin konstruktiv an Lösungen mitarbeiten.

Dekanats-Delegation besucht Partner in Mabira in Tansania

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Infos über Frauen-, Wassertank- und Ausbildungsprojekte stehen im Mittelpunkt des dreiwöchigen Aufenthalts


FRANKURT/RHEIN-LAHN. (7. Januar 2019) Mit viel Vorfreude startete am Dreikönigstag eine sechsköpfige Besuchsdelegation aus dem Evangelischen Dekanat Nassauer Land in den afrikanischen Partnerdistrikt Mabira in Tansania. Der Besuch von Frauengruppen und der Informationsaustausch über den Bau von Wassertanks, die Bananenkrankheit und ein Ausbildungsprojekt für junge Menschen stehen im Mittelpunkt der dreiwöchigen Reise.

Die sechsköpfige Besuchsdelegation aus dem Dekanat Nassauer Land vor ihrem Abflug am Frankfurter Flughafen nach Mabira in Tansania (von rechts): Bertold Krebs, Sigrid Paul, David Metzmacher, Renate Weigel, Dietmar Menze und Katharina Matern.

 

„Ich fahre nach Mabira, weil ich unsere Freunde besuche, um mit Ihnen zu sprechen, zu leben und um mich mit ihnen auszutauschen“, sagte Berthold Krebs, Vorsitzender des Arbeitskreises Nassau-Mabira, vor dem Abflug am Frankfurter Flughafen. „Ganz wichtig sind die Gespräche über unsere Projekte zur Bekämpfung der Bananenkrankheit, zur Wasserversorgung, zur Unterstützung der Frauen und zu Bildung und Ausbildung“, so Krebs, der bereits zum sechsten Mal die Partner vor Ort besucht.

Erstmals ist Dekanin Renate Weigel mit dabei. „Ich möchte Mabira und die Menschen dort erst einmal kennenlernen, erfahren, wie sie leben und glauben. Ich erhoffe mir gute Kontakte zu den Frauen, die in der Kirche aktiv sind. Ich wünsche mir, dass beide Seiten durch die Begegnungen bereichert werden“, formuliert die Theologin ihre Erwartungen an den Aufenthalt. Sigrid Paul aus Singhofen, seit vielen Jahren in der Partnerschaft engagiert, ist froh, dass diesmal beim Besuch der Frauengruppen eine weibliche Übersetzerin anwesend ist. „Da reden Frauen doch ganz anders, wenn sie unter sich sind.“

Dietmar Menze aus Nassau ist vor allen Dingen auf die neuen Auszubildenden gespannt, die dank des von ihm initiierten Projekts MAVEC einen Handwerksberuf in der Heimat erlernen können, anstatt sich auf eine ungewisse Zukunft in der Ferne einlassen zu müssen. Die Buchstaben MAVEC stehen für Mabira Vocational Education Cooperation, eine Kooperation für berufliche Bildung in Mabira. Mit dem Projekt soll der Wegzug junger Menschen aus Mabira verhindert werden, weil ihnen dort die Chance eröffnet wird, mit einer Ausbildung sich selbst und dann auch anderen Menschen in der Heimat helfen zu können. Und vielleicht könnten bereits erste Weichen für ein Ausbildungshaus in Mabira gestellt werden, hofft Menze.

Die jüngsten Mitreisenden der Delegation sind Katharina Matern aus Singhofen und David Metzmacher aus Dausenau, die schon im Jahr 2013 vor Ort in Mabira mit Gleichaltrigen eine Jugendpartnerschaft gründeten. „Da wir nun zum dritten Mal in Mabira sind, ist mir die Begegnung mit Freunden und Bekannten vor Ort wichtig“, sagen die Beiden. „Was hat sich in ihrem Leben privat und beruflich getan? Wie denken sie über die Zukunft? Wie nehmen sie Gesellschaft, Politik und Weltgeschehen war? Sind ihnen Themen wie Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit wichtig?“, nennt David Metzmacher Fragen, mit denen er sich mit Gleichaltrigen austauschen möchte, die er bei den Jugendbegegnungen in Deutschland und in Tansania kennenlernte und zu denen er regelmäßig per WhatsApp und Facebook Kontakt hält. Katharina Matern ist darüber hinaus neugierig zu erfahren, wie sich die Frauengruppen weiterentwickelt haben, nachdem sie sich für eine Studienarbeit auch wissenschaftlich sehr intensiv mit dem Projekt auseinandergesetzt hatte.

Neben dem Informationsaustausch wird in den kommenden drei Wochen auch noch Zeit für Begegnungen in Familien und das Vorbereiten und Feiern gemeinsamer Gottesdienste mit den Partnern bleiben.

CDU-Kreistagsfraktion begrüßt Senkung der Jagdsteuer

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Dialog mit der Kreisgruppe der Jägerschaft Rhein-Lahn

Sehr erfreut zeigte sich die CDU-Kreistagsfraktion über die kürzlich im Kreistag beschlossene Senkung der Jagdsteuer. „Ich begrüße es, dass der Kreistag den Jägerinnen und Jägern entgegengekommen ist und die aktuelle Jagdsteuer halbiert werden konnte. Die Jäger übernehmen zahlreiche und wesentliche Aufgaben des Naturschutzes und leisten wichtige Beiträge zur Vermeidung von Schäden in Land- und Forstwirtschaft“, so Matthias Lammert MdL, Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion.

Die Festsetzung der Jagdsteuer liegt im Ermessen jedes Landkreises. In einigen Landkreisen wurde die Jagdsteuer bereits ersatzlos aufgehoben. Nur die wenigsten rheinland-pfälzischen Landkreise erheben noch den maximalen Steuersatz von 20 Prozent auf die Jagdpacht. Hierzu gehörte bislang auch der Rhein-Lahn-Kreis.

Während die jetzt vorgenommen Halbierung der Steuer für die Jäger ein deutliches Zeichen der Anerkennung ihrer Arbeit darstellt, sind die finanziellen Einbußen für den Rhein-Lahn Kreis überschaubar. Die jährlichen Gesamteinnahmen der Jagdsteuer machten bislang weniger als 0,1 Prozent der Gesamteinnahmen des Kreises aus.

Breits vor Jahren hatten sich die Kreisgremien mit dieser Steuer befasst, Während man damals bereits keine sachlichen Gründe mehr ausmachen konnte, die für die fortgesetzte Erhebung sprachen, waren es vornehmlich wirtschaftliche Gründe, die zur Beibehaltung führten. Zwischenzeitlich bestehen aber endlich wieder finanzielle Gestaltungsmöglichkeiten.

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CDU nominiert Ulrich Pleimes wieder als Ortsvorsteher von Hinterwald

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Seit 2011 ist Ulrich Pleimes Ortsvorsteher von Braubachs Ortsteil Hinterwald. 2014 wurde er wiedergewählt. Auch bei der Kommunalwahl 2019 tritt er erneut an. Die CDU Braubach nominierte den parteilosen Bewerber jetzt auf ihrer Mitgliederversammlung.

"Wir freuen uns, dass die CDU mit Ulrich Pleimes einen tollen Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers ins Rennen schicken kann“, so CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer bei der Wahlversammlung. „Er hat in den vergangenen acht Jahren bereits gezeigt, dass er es kann und auch bei den Menschen in Hinterwald und bei den Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat sehr geschätzt wird.“

Ulrich Pleimes ist 53 Jahre alt. Der Familienvater und Maschinenbauingenieur (FH) ist selbständiger Unternehmer und international im Bereich Spritzgießtechnik, Produktentwicklung und Konstruktion tätig. Zusammen mit seinem ältesten Sohn betreibt er außerdem im Nebenerwerb eine Bio-Landwirtschaft mit Rinderzucht in Hinterwald.

„Ein offenes Ohr für die Belange der Menschen zu haben, Ideen aus der Bevölkerung aufzunehmen und meinen Beitrag dazu zu leisten, dass Hinterwald als Ortsteil auf den Taunushöhen lebenswert und zukunftsfähig bleibt, das ist meine Motivation, wieder anzutreten“, erklärt Pleimes und er ergänzt. „Dabei bleibt es für mich wichtig, auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen im Stadtrat und mit Stadtbürgermeister Müller zu pflegen.“

In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Projekte in Hinterwald umgesetzt, weiß Pleimes zu berichten: "Neben den vielen kleineren Dingen konnte zum Beispiel auch die Sellwald-Hütte durch insgesamt 1.500 Stunden Eigenleistung der Einwohner fertig gestellt werden. Auch der Küchenanbau am Gemeindehaus wurde nach etlichen Jahren nun auf Antrag der CDU endlich verputzt. Viele Maßnahmen waren in der Vergangenheit nur umsetzbar, weil sich die Hinterwälder ehrenamtlich engagiert haben. Das ist absolut vorbildlich und zeigt, was alles in einer kleinen Dorfgemeinschaft mit 130 Einwohnern möglich ist!“

Natürlich gibt es auch in den kommenden Jahren noch einiges in Hinterwald zu tun: "Vor dem im Jahr 2020 anstehenden 700jährigen Dorfjubiläum möchte ich die Erstellung einer Ortschronik zumindest auf den Weg bringen“, erklärt Ulrich Pleimes den Braubacher CDUlern. „Bis dahin habe ich auch noch einige Sanierungsmaßnahmen ins Auge gefasst, etwa auf dem Friedhof am Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, und Friedhofstor oder des „Regentrogs“ am Ortseingang. Auch Reparaturen und Erhaltungsmaßnahmen am „Backes“ stehen an. Mittelfristig möchte ich prüfen lassen, ob nach der Altstadtsanierung in Braubach ein Dorferneuerungsprogramm für Hinterwald möglich ist. Im Rahmen eines solchen Programms könnten auch Privatpersonen zum Beispiel bei der energetischen Sanierung ihrer Häuser profitieren. Die Situation im öffentlichen Nahverkehr, der Mobilfunkausbau oder die Erneuerung des Kanalnetzes in den Ortsstraßen von Hinterwald bleiben ebenfalls Themen für die Zukunft.“

CDU Ortsvorsitzender Markus Fischer, sein Stellvertreter Björn Dennert und die Kolleginnen und Kollegen der Stadtratsfraktion, Stadtbürgermeister Joachim Müller, Stadtbeigeordneter Rolf Heep, Günter Goß, Ruth Fischer, Lothar Lahnstein und Wolfram Moch, gratulierten Ulrich Pleimes zur Nominierung und würden sich auch weiterhin auf die Zusammenarbeit mit ihm freuen.

Revierübergreifende Bewegungsjagd am 12. Januar zur Reduzierung des Schwarzwildbestandes

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Im Bereich des Rhein-Lahn-Dreiecks kommt es seit einigen Jahren zu massiven Beschwerden aus der Bevölkerung wegen Schäden durch Schwarzwild.
Trotz intensiver Bemühungen der örtlichen Jäger und beachtlicher Abschusszahlen dringen die Wildschweine erneut bis in die Wohngebiete vor.
Am stärksten betroffen sind die rechtsrheinischen Stadtteile der Stadt Koblenz und aus dem Rhein–Lahn-Kreis die Gemeinden Niederlahnstein und Fachbach.

Eine effektive Bejagung der Wildschweine ist nur großflächig möglich. Außer den genannten Jagdrevieren beteiligen sich zahlreiche angrenzende Reviere ebenfalls an dieser Bejagung. Das sind aus dem Westerwaldkreis das Forstamt Neuhäusel und das Jagdrevier Simmern und aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Jagdreviere Urbar und Vallendar Süd. Es werden in fast allen Revieren auch Hundemeuten eingesetzt, die das Schwarzwild in Bewegung bringen sollen.

Aus diesem Grund sollten am Samstag, 12 Januar in der Zeit von 09.00 bis 15.00 Uhr die Feld-, Flur- und Waldbereiche dieser Reviere nicht betreten werden, so dass der Ablauf der Jagd nicht erschwert wird.

Die Jagdausübenden bitten die Absperrungen und Hinweisschilder, die in den jeweiligen Revieren aufgestellt werden, zu beachten.

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