Montag, 21. Oktober 2019

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SPD im Kreistag will Sportförderung ausweiten

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Sport erfüllt eine Vielfalt gesellschaftlicher Aufgaben: Förderung der Jugend, gesundheitliche Aspekte in allen Altersstufen oder auch Integration und Inklusion sind nur einige dieser Bereiche, ist sich SPD-Fraktion im Kreistag sicher. „Daher ist es unser Anliegen, die Sportförderung im Rhein-Lahn-Kreis auszuweiten“, unterstreicht der SPD-Kreisvorsitzende Mike Weiland. Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Carsten Göller, ergänzt: „Der SPD ist es besonders wichtig, ganzheitlich einen zukunftsorientierten Kreis zu gestalten, daher wollen wir außerdem bei der Förderung der Umweltverträglichkeit ein besonderes Gewicht beimessen.“

Konkret möchte die SPD-Fraktion auf die Forderung des Sportkreises und vieler Vereine nach höheren Förderquoten im Rahmen der Sportförderrichtlinie des Kreises eingehen und die Kreisverwaltung beauftragen, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Sports die Erhöhung der Förderquoten zu prüfen. Zugleich soll die Kreisverwaltung die Förderung von Kunst- und Hybridrasenplätzen vor dem Hintergrund, dass solche Plätze wegen des genutzten Kunststoffgranulats negative Folgen für die Umwelt haben können, überprüfen. Zu beidem soll ein Vorschlag erarbeitet und dem Sportstättenbeirat vorgelegt werden. „Die Vereine und all jene, die sich ehrenamtlich im Bereich des Sports engagieren, leisten einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft. Ihnen gebührt unser Dank und wir möchten sie bei ihrer wichtigen Arbeit auch zukünftig gerne entsprechend unterstützen“, betont Mike Weiland.

Geschäftsführerwechsel in Lahnstein:

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Dr. med. Pascal Scher verabschiedet, Dr. med. Jan Schlenker begrüßt

Feierlicher Empfang im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein und den Katholischen Kliniken Lahn anlässlich des Geschäftsführerwechsels.

Berlin/Lahnstein, Bad Ems, Nassau. Rund 100 Besucher folgten der Einladung des St. Elisabeth Krankenhauses und der Katholischen Kliniken Lahn zur Verabschiedung von Dr. med. Pascal Scher als Geschäftsführer der Krankenhäuser sowie der angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentren. Mit Dr. med. Jan Schlenker wurde zugleich der Nachfolger von Dr. Scher als Interims-Geschäftsführer begrüßt.

Dr. Pascal Scher arbeitete nach beruflichen Stationen in München, Lübeck und Bern seit Juni 2015 als Geschäftsführer des Lahnsteiner Krankenhauses sowie der MVZ Mühlbachtal und Lahntal. Zu Jahresbeginn 2018 übernahm er zusätzlich die Geschäftsführung der Katholischen Kliniken Lahn (KKL) mit den Standorten Hufeland-Klinik Bad Ems und Marienkrankenhaus Nassau. Dr. Scher verlässt das Unternehmen zum 30. September 2019 auf eigenen Wunsch, um neue berufliche Herausforderungen in einem Haus der Maximalversorgung anzunehmen.

Dr. Sven U. Langner, Geschäftsführer des Elisabeth Vinzenz Verbundes (EVV), Gesellschafter des St. Elisabeth Krankenhauses Lahnstein und der Katholischen Kliniken Lahn (KKL): „Wir danken Herrn Dr. Scher für seine geleistete Arbeit unter den aktuell schwierigen Bedingungen im deutschen Krankenhausmarkt – vor allem für kleinere Häuser in ländlichen Gebieten – und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute sowie Gottes Segen.“

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Starke Wirtschaft – starke Region – starker Kreis

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CDU Rhein-Lahn im Gespräch mit der IHK

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert, MdL und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden diesmal nach Nastätten ein.

In der 55. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn begrüßte CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL) die anwesenden Gäste – ganz besonders des ersten Beigeordneten der Stadt Dr. Romer und Kreishandwerksmeister Johannes Lauer im Tannenhof „Waldschlösschen“ in Nastätten.

Als fachkundiger Referent führte Thorsten Jacoby aus Holzhausen, geschäftsführender Gesellschafter der Lauterter Erlenbach GmbH und Mitglied im Beirat der IHK Koblenz, in die Thematik ein und wies darauf hin, dass seine Firma nun auch eine Außenstelle in Nastätten unterhält. Die Situation des Rhein-Lahn-Kreises sah er recht optimistisch: Er sei von wirtschaftlicher Vielfalt geprägt, habe auch Potenzial für die Zukunft, liege günstig zwischen zwei großen Ballungsräumen und weise eine gute Schulinfrastruktur auf.

Die Industrie- und Handelskammer Koblenz habe Handlungsempfehlungen erarbeitet, die die digitale Infrastruktur betreffen, die Mittelrheinbrücke und die Chancen durch die BUGA. Jacoby umriss das Kulturangebot, Freizeitmöglichkeiten und die medizinische Versorgung. „Sie haben fast das CDU-Wahlprogramm zitiert“, kommentierte Lammert zum Einstieg in eine lebhafte Diskussion, die naturgemäß eher Schwächen ansprach. So die Funklöcher im Mobilfunk, wenig günstige Straßenverbindungen in die Ballungsräume und absehbare Engpässe in der ärztlichen Versorgung. Dieses Problem nannte Dr. Roland Romer „selbstgemacht“. Die Kassenärztliche Vereinigung habe als Selbstverwaltungsorgan versagt. Bürgermeister Jens Güllering schilderte die gegenwärtige Versorgungssituation im Blauen Ländchen und Versuche, dem vorhersehbaren Ärztemangel entgegenzuwirken.

Der Kreishandwerksmeister Johannes Lauer beklagte den zunehmenden „Akademisierungswahn“ angesichts des Mangels an Fachkräften wie an Auszubildenden. Vielen soliden Handwerksbetrieben fehle der Nachfolger, doch die meisten jungen Leute scheinen körperliche Arbeit zu scheuen. Thorsten Jacoby schilderte, dass hochqualifizierte Mitarbeiter sich für sie interessante Projekte heraussuchen und die Betriebe verlassen, wenn diese beendet sind. Sein Unternehmen habe des Öfteren Transportprobleme bei Großanlagen. Bezüglich einer Mittelrheinbrücke bevorzuge die Industrie deutlich eine Hochbrücke, während Handwerk und Tourismus sich für eine Rheinüberquerung im Tal aussprechen.

Von der „Wegwerfmentalität“ und wachsenden Müllhalden kam man auf die Kunststofferzeugung aus biologisch leicht abbaubarem Material zu sprechen. Angesichts des drohenden „Brexit“ herrschen noch viele Unsicherheiten, doch klar scheint: Der Verbraucher dies- und jenseits des Ärmelkanals wird für die Folgen zahlen müssen.

„Wir haben vieles mitnehmen können“, so Jens Güllering als stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender, der den lebhaften Meinungs- und Informationsaustausch mit einem herzlichen Dankeschön an den Referenten und alle Teilnehmer abschloss.

Fotos: IHK-Beiratsmitglied Thorsten Jacoby mit CDU-Kreisvorsitzendem Lammert und seinen Stellvertretern Jens Güllering und Günter Groß.

Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet am 28.10.2019 in Lahnstein statt.

Büroleiter kamen zum Erfahrungsaustausch zusammen

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Rhein-Lahn-Kreis. Zu einem schon traditionellen Erfahrungsaustausch trafen sich kürzlich die Büroleiter der einzelnen Kreisverwaltungen des nördlichen Rheinland-Pfalz im Kreishaus.

Vertreten war ebenso der Landkreistag  Rheinland-Pfalz als kommunaler Spitzenverband der 24 Landkreise.

Dabei standen wieder aktuelle Themen auf dem Programm, unter anderem wurde über die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und die Umsatzbesteuerung der Kreise gesprochen.

Landrat Frank Puchtler begrüßte die Teilnehmer und fasste die aktuell anstehenden Themen zusammen.

Spannende Jobs gibt es auch in der Region.

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Freizeit und ein Gute-Nacht-Kuss sind deutlich angenehmer als Stau und Berufsverkehr. Nicht wenige Personen aus den Landkreisen Westerwald und dem Rhein-Lahn kennen diese Situation, denn beide Kreise sind sogenannte Pendlerregionen. Aber Feierabend im Stau muss nicht sein. Attraktive Stellenangebote gibt es auch in der Region. Mit dieser Aussage wirbt der Arbeitskreis „Zukunft der Region“ jetzt auch mit Buswerbung und Werbespots für Jobangebote vor der Haustür. Mit dem Portal www.fachkräfte-regional.de, haben Unternehmen aus dem Westerwaldkreis und dem Rhein-Lahn-Kreis kostenlos die Möglichkeit, aktuelle Stellenangebote und Ausbildungsplätze sowie das eigene Unternehmen zu präsentieren.

Der Arbeitskreis „Zukunft der Region“ wurde von der Agentur für Arbeit Montabaur, der  Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn mbH und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH ins Leben gerufen und zählt, neben den Landkreisen selbst, inzwischen auch die Kreishandwerkerschaften Rhein-Lahn und Rhein-Westerwald, die IHK-Geschäftsstelle Montabaur, die Handwerkskammer Koblenz sowie den Handelsverband Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz zu seinen Partnern und aktiven Unterstützern.

Eine der ständigen Aufgaben des Arbeitskreises liegt darin, die vielfältigen beruflichen Chancen und Karriereperspektiven sowie die Region selbst als attraktiven Lebensmittelpunkt bekannter zu machen. „Unsere Region überzeugt nicht nur mit einer hohen Lebens- und Wohnqualität, sondern auch mit einer Vielzahl von lukrativen Arbeitsplätzen, weshalb es oftmals gar nicht nötig wäre in die Ballungsgebiete zu pendeln. Genau dort setzen wir mit unserem Angebot Fachkräfte-Regional.de an und hoffen, dass noch mehr Menschen dies nutzen und eventuell den passenden Job direkt vor der Haustür finden“, so die Initiatoren. Der mit Werbung beklebte Bus, der im Linienverkehr in den beiden Landkreisen eingesetzt wird und zwei Werbespots, die in Kürze auf verschiedenen Kanälen im Internet zu sehen sein werden, sollen die Aufmerksamkeit für dieses Angebot verstärken.

Weitere Informationen und eine Vielzahl von Stellenangeboten finden Sie auf der Homepage www.fachkraefte-regional.de. Bei Rückfragen stehen Ihnen Beate Bolling oder Marvin Kraus gerne telefonisch unter 02602 124-588 zur Verfügung.

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