Freitag, 22. Juni 2018

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Sinfonia Weisel – Wir wandern

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Unsere diesjährige Sommerwanderung geht nach Dörscheid zu Karin und Uwe
Hierzu sind  alle Mitglieder des Vereins und Freunde des Chorgesangs herzlich eingeladen.

Wir starten am Samstag den 16.06 2018 an der Turnhalle um 14:00 Uhr.
Damit wir die Wanderung planen können bitten wir um eine verbindliche  Anmeldung bis spätestens 06.06.2018 bei:

Dora Lenz-Göttert, Am Kräfter Weg 4, 56348 Weisel – Tel.: 067 74 / 82 54

Weitere Termine in 2018:
Am 21.09.2018 findet das Kreischorkonzert in Kamp-Bornhofen statt.
Am 27.10.2018 feiern wir in der evangelischen Kirche in Weisel
„135 Jahre“ Chorgesang in Weisel mit befreundeten Chören.

Mit der frohen Botschaft vor die Tür gehen

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Herzlicher Empfang für neue Bad Emser Gemeindepfarrerin Lieve Van den Ameele


BAD EMS/RHEIN-LAHN. (24. Mai 2018) Mit einem feierlichen Gottesdienst ist die neue Bad Emser Gemeindepfarrerin Lieve Van den Ameele in der evangelischen Martinskirche vom stellvertretenden Dekan des Dekanats Nassauer Land Pfarrer Christian Dolke ins Amt eingeführt worden. Zur evangelischen Kirchengemeinde Bad Ems gehören auch die Ortschaften Fachbach und Kemmenau.

Dolke erinnerte in seiner Ansprache an die wechselvolle Geschichte von Bad Ems und wechselhafte Entwicklungen, denen die Kirche unterliegt. Angesicht sinkender Kirchenmitglieder-Zahlen stellten sich die Fragen: „Wo verzetteln wir uns bloß? Wo bauen wir tatsächlich auf? Was ist oberflächlich, was tiefgehend?“. Entscheidend sei bei allem auf und ab, „dass wir Gott spüren und das geistige Band, das uns verbindet“, sagte der Theologe, bevor er die Amtsschwester für ihre neue Aufgabe verpflichtete und ihr Gottes Segen zusprach. Segensworte gaben Van den Ameele für ihren Dienst Pfarrerin Susanna Faust-Kallenberg und Doris Dönges aus Frankfurt mit sowie die Vertreterinnen des Bad Emser Kirchenvorstands.

Van den Ameele selbst, die bereits im Februar ihre Stelle angetreten hat, erinnerte an das Pfingstfest, das wie eine frische Brise wirken könne. Gottes Geist befreie aus Lethargie. Was nach innen als Gemeinschaft trage, könne nach draußen strahlen. „Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit der frohen Botschaft vor die Tür gehen“, so die 58-jährige Theologin, die in Belgien geboren und aufgewachsen ist, bevor sie zum Studium nach Deutschland kam. Für den festlichen Rahmen des Gottesdienstes sorgte der Chor unter Leitung von Dekanatskantor Ingo Thrun.

Margit Mohr vom Kirchenvorstand, die die Gemeindeglieder ausdrücklich bat, sich auch auf Neues einzulassen, begrüßte anschließend im Gemeindehaus viele Vertreter aus Kirche, Kommune und anderen gesellschaftlichen Bereichen zu einem Empfang. So grüßte etwa Landrat Frank Puchtler im Namen von Kreis, Verbandsgemeinde und Stadt die neue Pfarrerin und erklärte, wie viel Kraft und Orientierung Kirche im Zeitalter der Digitalisierung gebe und wie wichtig auch die evangelische Kindertagesstätte in Bad Ems für das Miteinander in der Gesellschaft sei. Gute Wünsche und die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit kamen unter anderem auch von Gemeindegruppen und von der katholischen Kirchengemeinde. „Dass unsere Kirchen den selben Namenspatron haben, ist ein gutes Zeichen“, sagte der katholische Pfarrer Michael Scheungraber.

SPD Rhein-Lahn

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Norbert Neuser: Europa im Herzen – die Heimat im Blick

Viel Herzblut steckte in der Rede des Europaabgeordneten Norbert Neuser bei der SPD-Kreisvertreterversammlung zur Europawahl im Bürgerhaus Nastätten, zu der SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland Delegierte der Ortsvereine und zahlreiche Gäste eingeladen hatte. „Vom Rhein-Lahn-Kreis lernen, heißt siegen lernen“, bekundete Norbert Neuser mit Blick auf den hiesigen SPD-Kreisverband gleich zu Beginn seiner Rede und erntete dafür natürlich bei den Genossen reichlich Applaus.

Dies fußte auf der Begrüßung des  Kreisvorsitzenden Mike Weiland, der im Hinblick auf die zeitgleich mit der Europawahl stattfindenden Kommunalwahl im kommenden Jahr auf die Erfolge der Kreispolitik wie etwa den ersten Schritt des Breitbandausbaus oder die erfolgreiche BUGA-Bewerbung einging, die Landrat Frank Puchtler (SPD) gemeinsam mit der SPD-Mehrheitsfraktion und anderen politischen Kräften im Kreis im Laufe der Wahlperiode erzielen konnte. Selbstverständlich wolle man darauf aufsatteln und sich nicht ausruhen, so Weiland. Daher habe man die Forderung nach einem Gigabit-Rhein-Lahn-Kreis eingebracht, wolle zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum, der Mobilität, dem Ausbau der Kitas und der Ausstattung der Schulen auf hohem Niveau noch einige Weichenstellungen bis 2019 vornehmen. Auch der Erhalt der Bundeswasserstraße Lahn, die Stärkung des Tourismus oder beispielsweise Ausbau und Instandhaltung der Kreisstraßen stünden neben der Realisierung der Mittelrheinbrücke weiterhin ganz oben auf der Agenda. Mike Weiland sieht die Kreis-SPD für 2019 gut aufgestellt, was auch die Vorstellung junger Nachwuchskräfte während der Konferenz unterstrich, die erfolgreich das parteiinterne Mentoring-Programm abgeschlossen haben. „Wir sind der Motor der Region und nehmen uns der Anliegen und Probleme der Menschen an“, betonte Mike Weiland.

Es folgten Grußworte von Wolfgang Bärz sowie Pauline Sauerwein für SPD-Ortsverein und den Gemeindeverband Nastätten. Der Einladung des Kreisvorsitzenden waren auch Stadtbürgermeister Joachim Rzenieki (CDU) und Erster Stadtbeigeordneter Marco Ludwig (SPD) gefolgt, die beide auf die sehr positive Entwicklung Nastättens eingingen, besondere Projekte, wie die Stadtentwicklung hervorhoben und ihren Dank auch gegenüber der SPD-geführten rheinland-pfälzischen Landesregierung für diesen Segen zum Ausdruck brachten.

Sorgen treiben Norbert Neuser während seiner täglichen Arbeit zwischenzeitlich um: Seit 70 Jahren herrsche zwar Frieden zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) und dies sei für viele Menschen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Aber umso wichtiger sei es, sich die Geschichte und aber auch die Vorteile der Gemeinschaft mit offenen Grenzen, der weitestgehend gemeinsamen Währung, der sozialen Sicherung, keiner Kinderarbeit oder Todesstrafe und sehr wenig Korruption immer wieder bewusst zu machen.

So habe es sich Norbert Neuser nie träumen lassen, dass man sich irgendwann damit beschäftigen müsse, dass ein Staat wie das Vereinigte Königreich 2019 wieder endgültig aus der Gemeinschaft austreten möchte. Norbert Neuser ist auch zu wenig von der Vision Helmut Schmidts hin zu den Vereinigten Staaten von Europa übrig geblieben, anstelle geht es ihm heute viel zu viel um die Rettung von Banken und Staaten, die vor Machthabern außerhalb der EU geschützt werden müssen. „Hätte sich die SPD als die Europa-Partei mit ihrem Heidelberger Programm von 1925 mehr durchsetzen können, wäre Europa viel erspart geblieben“, erklärt Neuser. Erst nach der Austrittsentscheidung Großbritanniens sind die Leute zu Demos auf die Straße gegangen, bemängelt Neuser, wobei er die regelmäßigen Treffen der ‚Pulse of Europe‘-Bewegung für gut heißt. Im Hinblick auf Machtspiele, die die Türkei, Polen, Ungarn oder auch Israel bedingt durch ihre jeweilige politische Führung betreiben, die entweder andere Staaten in Bedrängnis bringen, Unsicherheit im Nahen Osten stiften oder die Presse- und Meinungsfreiheit, die Gleichheit der Frau oder die Gewaltenteilung gefährden oder ganz infrage stellen, müssten die vordersten Vertreter der EU klare Botschaften aussenden, verlangt der Europaabgeordnete und fordert: „Die gemeinsamen Werte und der EU-Vertrag müssen von allen erfüllt werden!“ Anstelle dessen lieferten diese Staaten keine europäischen Antworten. Nobert Neuser sieht sich hier auf Bundesebene jedoch auch vom Koalitionspartner CDU/CSU im Stich gelassen. Wenn sich die Kanzlerin mit antieuropäisch eingestellten Machthabern ohne klare Haltung an einen Tisch setze, sei dies nicht förderlich. Daher müsse die SPD auf Bundesebene erst recht beispielsweise auf Frankreich zugehen, dessen Präsident äußerst europafreundlich agiere.

Auf die Frage, was ein jeder Bürger für Europa tun könne, hat Norbert Neuser gleich mehrere Antworten parat: Schul- und Städtepartnerschaften intensivieren, für Europa auf die Straße gehen, weil es auch ein wichtiges Zeichen gegenüber anderen Staaten sei und im Bewusstsein der historischen Bedeutung der Farben Schwarz-Rot-Gold und dem damit verbundenen Wissen, dass die Wiege unserer Demokratie mit dem Hambacher Schloss mitten in unserem schönen Bundesland Rheinland-Pfalz stehe, im Sinne der Gemeinschaft die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgen – nicht aber nationalistisch, wie dies die Rechtspopulisten täten. „Lasst uns Europa wieder mehr im Herzen tragen!“, so der Appell des Europaabgeordneten.

In der anschließenden Aussprache gaben Sozialdemokraten wie Landrat Frank Puchtler oder Kreistagsfraktionsvorsitzender Carsten Göller Norbert Neuser aber auch klare Anliegen mit nach Brüssel und Straßburg: Im Wettbewerbsrecht müssten gerade für die Entwicklung des ländlichen Raums leichtere Spielregeln her. Es nütze nichts, wenn im Rhein-Lahn-Kreis gleich zwei Regionen von so genannten Leader-Mitteln Gebrauch machen könnten, die Antragsverfahren aber so kompliziert seien, dass man die Mittel lieber nicht in Anspruch nehme. Carsten Göller: „Es muss Spaß machen, solche Förderanträge zu stellen“ und er ergänzt abschließend: Es dürfe auch nicht sein, das viel Geld orientiert an der Fläche an Großbauern fließe, dagegen kleine landwirtschaftliche Betriebe ums Überleben kämpfen müssen. Auch hier waren sich die Sozialdemokraten einig, denn nur so könne man den ländlichen Raum mehr unterstützen. Danach wählte die Versammlung die Delegierten des Kreisverbands für die Aufstellung der SPD-Landesliste zur Europawahl im Oktober 2018.

MÖHNENCLUB 77 Helau Kamp-Bornhofen e.V.

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Liebe Möhnen, Bekannte und Freunde!

Wir möchten nochmals an unseren Jahresausflug am 6.7. 18 nach Büdingen in Hessen erinnern. Jeder ist herzlich eingeladen, auch Freunde und Bekannte ohne Verpflichtungen.

Die letzte Anmeldungsfrist ist bei unserem nächsten Treffen am 6.6.18 im Hotel Rheingraf, zu dem auch wieder Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind. Das Treffen beginnt wie immer ab 19.30 Uhr. Ansonsten kann sich jeder, der mit uns fahren möchte, bei Rosemarie Baudson, Irmel Fedrowitz und Marita Stutzmann anmelden.

Es würde uns sehr freuen, wenn wir mit vielen Möhnen, Freunden und Bekannten einen unvergeßlichen Tag verbringen dürften.

Junge Leute lernten Kreisverwaltung kennen

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Rhein-Lahn-Kreis. Das Berufswahlspektrum für Mädchen und Jungen zu erweitern ist Anliegen und Ziel des bundesweiten Aktionstages „Girls` & Boys` Day“. Und so gaben auch in diesem Jahr zahlreiche Behörden, Unternehmen und andere Einrichtungen jungen Leuten die Möglichkeit zu internen Einblicken in die Berufswelt jenseits der althergebrachten Rollenklischees. Auch die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises machte dabei mit.

In Kooperation mit den verschiedenen Fachabteilungen hatte die Gleichstellungsstelle des Rhein-Lahn-Kreises an diesem Tag interessierte Schüler und Schülerinnen unter dem Motto  „Mehr als nur Verwaltung“ ins Kreishaus eingeladen. Ziel war es, dass die Teilnehmenden sich ein genaueres Bild von den Berufs-, Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten in einer Kreisverwaltung machen können. Die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Bad Ems/Nassau und des Bad Emser Goethe-Gymnasiums erwartete ein prall gefüllter Vormittag erwartete die Teilnehmenden, denn es machten fast alle Abteilungen – von der Abfallwirtschaft und den Kreisveterinären bis hin zum Gemeindeprüfungsamt oder dem Sozialamt – mit. Neben theoretischen Einführungen in die einzelnen Arbeitsfelder standen auch praktische Schnuppergelegenheiten auf dem Programm. Auch Landrat Frank Puchtler ließ es sich nicht nehmen, die jungen Leute in seinem Büro zu empfangen.

Die Schüler und Schülerinnen zeigten sich dabei sichtlich überrascht darüber, dass es nicht nur Verwaltungsfachleute sind, die in einer Kreisverwaltung arbeiten, sondern auch Ärzte, Tierärzte, Bauingenieure, Lebensmittelkontrolleure, Sozialarbeiter und viele mehr. tätig sind: ob Amts- oder Tierärzte, Gesundheitsaufseher, Bauingenieure, Med.-Technisches Fachpersonal oder auch viele  Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen.

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