Sonntag, 29. März 2020

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SPD Rhein-Lahn

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SPD fordert 10-Jahres-Planung der KassenĂ€rztlichen Vereinigung bis 2030 und mehr Einsatz zur Sicherstellung der Ärztlichen Versorgung im Rhein-Lahn-Kreis

Bei einem GesprĂ€ch mit der KassenĂ€rztlichen Vereinigung (KV) auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland in Kestert gemeinsam mit Vertretern der SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion Loreley hat der Kreisvorsitzende die KV aufgefordert, kurzfristig eine 10-Jahres-Planung zur Sicherstellung der Ärztlichen Versorgung im Kreis zu erarbeiten und auf den Tisch zu legen. „Immer mehr Praxisschließungen und mehrere Tausend Patienten ohne Hausarzt in unmittelbarer NĂ€he, die derzeit gerade im Mittelbereich St. Goarshausen, dem die Verbandsgemeinden NastĂ€tten und Loreley angehören, mĂŒssen die KV zum schnellen Handeln zwingen“, so die klare Aufforderung von Weiland an die KV, endlich spĂŒrbar tĂ€tig zu werden.

50 % der HausĂ€rzte im Kreis sind 60 Jahre und Ă€lter; 12 % davon sogar ĂŒber 70 Jahre alt. Mike Weiland sieht hier die KV in der Pflicht: „Es ist schließlich absehbar, dass aufgrund der Altersstruktur der HausĂ€rzte im Rhein-Lahn-Kreis in den kommenden Jahren eine noch grĂ¶ĂŸere Bugwelle der Unterversorgung auf die Menschen zurollt.“ Hier muss man ĂŒber Verbandsgemeindegrenzen hinweg agieren. Es könne auch nicht sein, dass mehr und mehr ein Bieterwettbewerb zwischen den Gemeinden und StĂ€dten unter dem Motto ‚Welche Kommune kann interessierten HausĂ€rzten die höchste finanzielle UnterstĂŒtzung bieten?‘ entstehe. Die Kommunen sind alle nicht auf Rosen gebettet.

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SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

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SPD-Fraktion vor Ort in Kestert: Informationen aus erster Hand zu Rheinufer und Platzgestaltung „Am alten BahnĂŒbergang“

Zu einem Informationstermin traf sich die SPD-Fraktion um ihren Vorsitzenden Mike Weiland und den VG-Beigeordneten Marco Jost in Kestert. Aus erster Hand berichtete OrtsbĂŒrgermeister Uwe Schwarz ĂŒber den Sachstand zweier wichtiger Projekte. „Mit Blick auf die BUGA 2029 ist es wichtig, dass sie die Gemeinden und StĂ€dte in der Verbandsgemeinde Loreley stetig weiterentwickeln und Zukunftsprojekte umsetzen“, betonten Mike Weiland und Marco Jost unisono.

Der Gemeinderat Kestert habe in seiner Sitzung Ende August die letzten Details zur Gestaltung des Rheinufers besprochen, so Uwe Schwarz. Derzeit werden die Finanzierungsmöglichkeiten fĂŒr den von der Gemeinde zu tragenden Anteil diskutiert. Ein Teil der Maßnahmen wird aus den Mitteln der Dorferneuerung bezuschusst werden. Mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal fĂŒhrt die Gemeinde ebenfalls GesprĂ€che ĂŒber die mögliche Bezuschussung von Gestaltungselementen. Weitere Förderprogramme wĂŒrden derzeit noch geprĂŒft, so Schwarz weiter.

An den Landesbetrieb MobilitĂ€t (LBM) Diez habe die Gemeinde die Anfrage gerichtet, ob es möglich sei, die bauliche Umsetzung des Radweges entlang der B 42 zwischen Kestert und Ehrenthal erst nach der Realisierung des Rheinufers innerhalb der Ortslage Kestert vorzunehmen, da es fĂŒr die Baumaßnahme in der Gemeinde voraussichtlich keines formellen Planfeststellungsverfahrens bedĂŒrfe. Dies ist laut Uwe Schwarz deshalb möglich, weil die Gemeinde bereits im Vorfeld die EigentumsverhĂ€ltnisse und mögliche Inanspruchnahmen geklĂ€rt habe. Mike Weiland verwies zu diesem Anliegen der Gemeinde auf die Aussage von Lutz Nink, Leiter des LBM Diez, beim SPD-Dörfer-Tour-Termin im Juli in Wellmich. Hier hatte Lutz Nink angegeben, dass ab 2020 bis zur BUGA 2029 permanent BautĂ€tigkeiten zur Realisierung des Radwegebaus entlang der B 42 stattfinden wĂŒrden und zwar immer dort, wo es baurechtlich zum jeweiligen Zeitpunkt möglich sei. Diese Aussage hatte Lutz Nink auf die Bereiche bei Kaub, die Strecke zwischen Kestert und Ehrenthal, wo man das Planfeststellungsverfahren mit Anhörung und Erörterung anstrebe, sowie die beiden Ortslagen Osterspai und Kestert bezogen. Wenn dem so ist, werde immer dort zuerst gebaut, wo gute Vorarbeit geleistet worden sei, so dass lange Planverfahren entbehrlich seien, so Mike Weiland als Schlussfolgerung. Von daher sei es gut, dass sich die Gemeinde diesbezĂŒglich an den LBM gewandt habe, so der Fraktionsvorsitzende gegenĂŒber Schwarz.

An der PlatzflĂ€che „Am alten BahnĂŒbergang“ machten sich die Aktiven ebenfalls ein Bild von den fortschreitenden Baumaßnahmen. Die Tiefbauarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Gemeinsam mit der Syna seien Ende August die nĂ€chsten Schritte besprochen worden erklĂ€rte Uwe Schwarz. Aktuell lĂ€uft die Sanierung der Trafostation, die kĂŒnftig mit alten Ansichten vom BahnĂŒbergang und Bahnhof verkleidet wird. Von dieser Idee zeigten sich insbesondere die VG-Ratsmitglieder Karl-Heinz Lachmann (Kaub) und Heinz-Peter Mertens (St. Goarshausen) begeistert, denn so verschwinde optisch eine wenig schöne Ansicht innerhalb der nun ansprechend gestalteten PlatzflĂ€che.

Im Laufe des Monats Oktober erfolgt die Installation der neuen Straßenbeleuchtung und witterungsbedingt die Bepflanzung der GrĂŒnflĂ€chen. Osterspais OrtsbĂŒrgermeister Thomas Maier und Rita Wolf befanden, die Gemeinde habe hier absolut richtig gehandelt. Aus einer wenig ansehnlichen Ecke mitten im alten Ortskern habe man hier das Beste fĂŒr die Gemeinde und das Ortsbild herausgeholt. Kestert sei hier genau auf dem richtigen Weg.

SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

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Fraktionsvorsitzender Mike Weiland: SPD hat PrĂŒfung zur ganzjĂ€hrigen Anbindung des Loreley-Plateaus an den ÖPNV angestoßen

Bislang war das Loreley-Plateau nur vom 30. MĂ€rz bis 31. Oktober eines jeden Jahres in den ÖPNV eingebunden, so dass in der ĂŒbrigen Zeit keine GĂ€ste mit dem Bus von St. Goarshausen zum Besucher-Zentrum oder zurĂŒck fahren können. Dies wird sich dank des Einsatzes von SPD-Fraktionschef im Verbandsgemeinderat Loreley Mike Weiland wohl kĂŒnftig Ă€ndern. „Wer einen ganzjĂ€hrigen Betrieb in der verbandsgemeindeeigenen Gastronomie auf den Weg bringen will, muss auch dafĂŒr sorgen, dass neben dem Pkw- auch der Busverkehr gewĂ€hrleistet wird“, so Mike Weiland.

Mit millionenschweren Investitionen habe die Verbandsgemeinde Loreley den 1. Bauabschnitt des Kultur- und Landschaftsparks realisiert und mit dem dortigen PĂ€chter der Gastronomie einen Vertrag abgeschlossen, der das vorhandene Angebot in eine Ganzjahresgastronomie weiterentwickeln soll. Demnach mĂŒsse man auch eine Grundlage dafĂŒr schaffen und alle Stellschrauben drehen, die Gastronomie hierbei zu unterstĂŒtzen, so Mike Weiland fĂŒr die SPD-Fraktion weiter. Dazu gehöre es eben auch, dass Besucher das Plateau ganzjĂ€hrig erreichen.

FĂŒr die SPD-Fraktion hatte sich Mike Weiland daher mit der Bitte um PrĂŒfung der Fortsetzung des Linienverkehrs der Linie 585 auf das Besucherplateau der Loreley auch ĂŒber den 31.10. eines jeden Jahres hinaus an den GeschĂ€ftsfĂŒhrer der zustĂ€ndigen Verkehrsverbund Rhein-Mosel GmbH (VRM), Stephan Pauly, und Landrat Frank Puchtler gewandt – mit Erfolg! Pauly teilte Mike Weiland nun mit, dass der Verkehrsverbund prĂŒfe, die Anbindung fortzusetzen und einen ganzjĂ€hrigen Verkehr einzurichten. Pauly habe bereits mit Landrat Puchtler besprochen, eine entsprechende Angebotsabfrage an den bisherigen Betreiber zu richten. Pauly zeigt sich in seiner RĂŒckmeldung an Weiland zuversichtlich, die hiermit verbundenen Aufwendungen im Rahmen der Zu- und Abbestellklausel des bestehenden Verkehrsvertrages vielleicht sogar kostenneutral gestalten zu können. „Wie Vieles, was sich derzeit auf dem Plateau nach der Neugestaltung erst einspielen muss, wird man sicher zunĂ€chst auch im Blick halten mĂŒssen, zu welchen Tageszeiten sich die Fortsetzung des Betriebes im Winterhalbjahr lohnt“, zeigt sich Mike Weiland aber auch vorsichtig. Wenn man jedoch gar keine Fahrten anbiete, sei es die schlechteste Lösung. Dies bleibe vom VRM abschließend zu prĂŒfen. Zwar werde aufgrund der KĂŒrze der Zeit bis zum Monatsende keine unterbrechungsfreie Leistungserbringung möglich sein, jedoch werde der VRM die Angelegenheit mit Hochdruck verfolgen, so Stephan Pauly gegenĂŒber Mike Weiland abschließend. „Oft kann man mit kleinen Dingen entsprechend UnterstĂŒtzung leisten. Man muss mögliche Verbesserungen aber im Blick haben, sie aufgreifen und auch umsetzen“, zeigte sich der SPD-Fraktionsvorsitzende gegenĂŒber dem VRM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer dankbar.

Vortrag am 05.11.2019: Hernien – wie kommt es dazu? Was dagegen tun?

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Lahnstein. Hernien, auch Bauchwand- oder LeistenbrĂŒche genannt, sind aufgedehnte MuskellĂŒcken. In diese LĂŒcken kann – beim Stehen, Sitzen oder Pressen - Bauchhöhlengewebe oder Darm vordrĂ€ngen. Aber ist das schlimm? Muss das wirklich operiert werden und wenn ja, welche Verfahren gibt es? Diese und andere Fragen werden wĂ€hrend des Vortrags im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ beantwortet. Anschließend steht Chefarzt Matthias Griesel fĂŒr alle Fragen der Besucher zur VerfĂŒgung. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 05.11.2019, um 17:30 Uhr im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Lahnstein. Hernien, auch Bauchwand- oder LeistenbrĂŒche genannt, sind aufgedehnte MuskellĂŒcken. In diese LĂŒcken kann – beim Stehen, Sitzen oder Pressen - Bauchhöhlengewebe oder Darm vordrĂ€ngen. Aber ist das schlimm? Muss das wirklich operiert werden und wenn ja, welche Verfahren gibt es? Diese und andere Fragen werden wĂ€hrend des Vortrags im Rahmen der Reihe „Durchblick Gesundheit“ beantwortet. Anschließend steht Chefarzt Matthias Griesel fĂŒr alle Fragen der Besucher zur VerfĂŒgung. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 05.11.2019, um 17:30 Uhr im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Gedenkstunde fĂŒr Adolf Reichwein

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Rhein-Lahn-Kreis. Der PĂ€dagoge und Kulturpolitiker Adolf Reichwein wurde am 3. Oktober 1898 in Bad Ems geboren. Er war als Mitglied des Kreisauer Kreises aktiv im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur tĂ€tig und wurde am 20. Oktober 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Ihm zu Ehren hatte der Rhein-Lahn-Kreis, die Verbandsgemeinde Bad-Ems-Nassau und die Stadt Bad Ems zu einer Gedenkstunde ins Kreishaus geladen. Nach der BegrĂŒĂŸung durch Landrat Frank Puchtler, warb StadtbĂŒrgermeister Oliver KrĂŒgel fĂŒr eine Erinnerungskultur und die StĂ€rkung der Demokratie. Schulleiter a.D. Wolfgang Justrie ĂŒberbrachte GrĂŒĂŸe von Reichweins Tochter, die der Veranstaltung gutes Gelingen wĂŒnschte. Dr. Ullrich Amlung schloss sich mit einem sehr interessanten Vortrag zum Leben und Werken Adolf Reichweins an. FĂŒr die musikalische Untermalung sorgten Poema und Aurela Gashi, Joshua Klinsing und Nicole Urban von der Kreismusikschule. Zum Abschluss verlas Landrat Frank Puchtler  Reichweins letzten Brief an seine Tochter Renate vier Tage vor seiner Hinrichtung. Mit dessen letzten Worten: „Sei auch Du hilfsbereit, wo immer Du Gelegenheit hast.  Denen, die es brauchen, zu helfen und zu geben, gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Leben. Je stĂ€rker man ist, je mehr Freude man hat, je mehr man gelernt, umso mehr kann man helfen“, endete die Gedenkstunde.

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