Freitag, 28. Februar 2020

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SPD Loreley

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Dörfer-Tour machte in Wellmich Station: Radweg, Rheinbrücke und L 334 stießen auf großes Interesse

Zum Auftakt der 2. Runde der Dörfer-Tour der SPD Loreley, zu der SPD-Fraktionsvorsitzender im VG-Rat Loreley und Kreisvorsitzender Mike Weiland und Marco Jost, Beigeordneter der VG Loreley, mit Lutz Nink den Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Diez eingeladen hatten, waren die Themen Rheinradwegebau, die Mittelrheinbrücke und die Sanierung der L 334 von Wellmich nach Dahlheim gesetzt und stießen bei etwa 30 Bürgerinnen und Bürgern auf großes Interesse. „Mit allen drei Projekten muss es zügig weitergehen, denn sie sind alle bedeutende Mosaiksteine für die Weiterentwicklung der Verbandsgemeinde Loreley“, betonte Mike Weiland gleich zu Beginn.

Sachstand L 334

Eigentlich seien mehrere kleine Bauabschnitte geplant gewesen, mit denen der LBM die Straße habe wieder in Ordnung bringen wollen. Für beteiligte Behörden sei es aber aufgrund der Umweltbelange nötig gewesen, ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen, was dann auch den von vielen umliegend wohnenden Bürgern geforderten Vollausbau der Straße ermöglicht. Dies alles brauche laut Lutz Nink aber dann auch entsprechend Zeit und kostet 4,5 bis 5 Mio. Euro. Die landespflegerische Abstimmung braucht rund 1,5 Jahre, die technische Planung 1 Jahr; dann werde der Eingriff bewertet. Der LBM hofft, dass man im Laufe des Jahres 2020 in die Planfeststellung einsteigen kann, ein Verfahren, für das ebenfalls 1,5 Jahre veranschlagt werden müssten. Um die Ausschreibung für die Baumaßnahme vorzubereiten, ist ein halbes Jahr vorgesehen, so dass Lutz Nink als Baubeginn 2022/23 für realistisch hält. „Um eine Vollsperrung wird man ebenfalls nicht umherkommen“, prophezeit Nink. Daher sei es ihm wichtig, auch die Baumaßnahmen in der Ortsdurchfahrt Dahlheim im Zuge der L 334, die ab Anfang 2020 für mindestens 1,5 Jahre laufen werden und mit denen auch Wasser, Abwasser, Strom und Telefon neben der eigentlichen Sanierung erneuert würden, sowie die vorgesehene weitere Sanierung an der L 335 (Braubach-Dachsenhausen) dementsprechend zu koordinieren. Um die Bürger so wenig wie möglich einzuschränken, muss man hier bei allen Baustellen einen Gesamtblick wahren. Die Erkenntnis, dass wer auf sanierten Straßen fahren möchte, vorher auch Baustellen und Umleitungen in Kauf nehmen muss, wurde zumindest an diesem Abend von den Anwesenden akzeptiert. Die Kunst sei es aber auch, dass alle Gemeinden und Städte insbesondere beim der Umleitungsplanung an einem Strang zögen, so Lutz Nink.

Rheinradwegebau

Lutz Nink versprach jetzt in Wellmich, dass ab 2020 bis zur BUGA 2029 permanent Bautätigkeiten zur Realisierung des Radwegebaus entlang der B 42 stattfinden werden und zwar immer dort, wo es baurechtlich zum jeweiligen Zeitpunkt möglich sei. Dies gelte für den Bereich bei Kaub, die Strecke zwischen Kestert und Ehrenthal, wo man das Planfeststellungsverfahren mit Anhörung und Erörterung anstrebe sowie die beiden Ortslagen Osterspai und Kestert. Für St. Goarshausen sieht die Planung aktuell in Höhe des Hafens keine Brücke mehr vom Krangelände auf die Mole vor, da diese irgendwann vom Bund ein Stück zurückgebaut werde. Anstatt dessen soll der Radweg nun durch Versetzung der Kaimauer parallel zur Straße geführt werden. Die Planung habe hierzu begonnen.

In Wellmich soll der Weg über die Panzerrampe ins Rheinvorgelände bis am Campingplatz in der Loreleystadt vorbeigeführt werden. Eine mögliche Variante entlang der Straße, die dann auch die Sanierung des Bürgersteigs entlang der B 42 in der Ortsdurchfahrt Wellmich beinhaltet, werde im Zuge der Planung zu gegebener Zeit mit der Stadt abgestimmt, sicherte Lutz Nink gegenüber Stadtbürgermeister Matthias Pflugradt zu. Laut derzeitiger Planung solle der Rheinradweg im rheinland-pfälzischen Teil bis zur BUGA komplett fertig sein, so der LBM.

Mittelrheinbrücke

Nach langem Hin und Her des Rhein-Hunsrück-Kreises um dessen Kreistagsbeschluss, sich in das Raumordnungsverfahren für die Mittelrheinbrücke einzubringen, was laut Mike Weiland im Kreistag Rhein-Lahn mit großer Mehrheit schon lange zuvor beschlossene Sache gewesen sei, habe das Land die für das Raumordnungsverfahren für die Mittelrheinbrücke notwendigen Voruntersuchungen auf den Weg bringen können. „Um keine weiteren Störfeuer zu erleiden, übernimmt das Land sogar die kompletten Kosten für das Raumordnungsverfahren“, so Mike Weiland und Marco Jost lobend. Nun gelte es zügig und rechtssicher die weiteren Schritte abzuarbeiten. Laut Lutz Nink ist die Verkehrsbefragung zwischenzeitlich abgeschlossen. Es erfolge nun die Auswertung. Danach könne man die Verkehrszahlen und –ströme neu abschätzen und neben Belangen der Umweltverträglichkeit und sonstiger vorgeschriebener zu untersuchender Faktoren dann das eigentliche Raumordnungsverfahren starten. „Es bleibt zu hoffen, dass hier alle Beteiligten ohne politisch motivierte Störfeuer künftig ausschließlich sachlich an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen“, wünschten sich Mike Weiland und Marco Jost abschließend, was jetzt im Rahmen der Dörfer-Tour in Wellmich großen Zuspruch bei den Bürgerinnen und Bürgern fand.

Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Ausschüsse für die neue Legislaturperiode wurden gewählt

Gemeinderat bildet neuen Fremdenverkehrs- und BUGA-Ausschuss

Der Gemeinderat wählte in seiner jüngsten Sitzung sämtliche Ausschussmitglieder für die angelaufene Legislaturperiode von 2019 bis 2024. Die Besetzung der Gemeindeausschüsse mit Ratsmitgliedern (RM) und Nicht-Ratsmitgliedern sieht wie folgt aus:

Hauptausschuss (4 Sitze SPD-Fraktion, 2 Sitze WIR-Fraktion):

Mitglied: Max Lewentz (RM)                          Stellvertreter: Theres Heilscher (RM)

Mitglied: Willi Pusch (RM)                             Stellvertreter: Sadia Ibrahim (RM)

Mitglied: Michael Wendling                           Stellvertreter: Marcel Heilscher

Mitglied: Jürgen Dedekind                            Stellvertreter: Heribert Weinand

Mitglied: Hubert Möschen (RM)                    Stellvertreter: Franz Heimes (RM)

Mitglied: Jannik Morkramer                           Stellvertreter: Erik Seyfried

Fremdenverkehrs- und BUGA-Ausschuss (4 Sitze SPD-Fraktion, 2 Sitze WIR-Fraktion):

Mitglied: Max Lewentz (RM)                          Stellvertreter: Theres Heilscher (RM)

Mitglied: Willi Pusch (RM)                             Stellvertreter: Sadia Ibrahim (RM)

Mitglied: Michael Wendling                           Stellvertreter: Marcel Heilscher

Mitglied: Jürgen Dedekind                            Stellvertreter: Heribert Weinand

Mitglied: Uwe Girnstein (RM)                        Stellvertreter: Margit Beise (RM)

Mitglied: Rainer Weinand                              Stellvertreter: Eva-Maria Stedtner

Rechnungsprüfungsausschuss (3 Sitze SPD-Fraktion, 2 Sitze WIR-Fraktion):

Mitglied: Max Lewentz (RM)                          Stellvertreter: Mike Weiland (RM)

Mitglied: Theres Heilscher (RM)                   Stellvertreter: Walter Querbach (RM)

Mitglied: Sadia Ibrahim (RM)                         Stellvertreter: Willi Pusch (RM)

Mitglied: Erwin Klös (RM)                              Stellvertreter: Margit Beise (RM)

Mitglied: Franz Heimes (RM)                         Stellvertreter: Uwe Girnstein (RM)

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Freibad-Gebäude werden saniert

Gemeinderat beschloss Auftragsvergabe an Architekt Roland Koch

Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung im Rathaus einstimmig beschlossen, den Planungsauftrag zur Sanierung der Freibad-Gebäude an Architekt Roland Koch aus der Nachbargemeinde Filsen zu vergeben. Der Ortsbürgermeister verwies vorab auf die Vorberatungen hierzu und teilte mit, dass Architekt Roland Koch Interesse an einem Planungsauftrag und sich bereiterklärt hat, die Kostenermittlung zeitnah durchzuführen. Seitens der VG-Verwaltung wurde auch geprüft und mitgeteilt, dass es sich um eine Unterhaltungsmaßnahme handelt, für die keine Kreditgenehmigung durch die Kommunalaufsicht erforderlich wird. Insofern könne der Gemeinderat auch zum jetzigen Zeitpunkt die Auftragsvergabe an Architekt Roland Koch beschließen. Sobald sämtliche Kosten und dann auch der Zuschussbetrag (40 % Städtebauförderung) feststehen werde ein Nachtragshaushalt aufgestellt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Gartengelände im Rheinvorgelände sollen einheitlich aussehen

Gemeinderat beschloss umfassende Ausstattung mit Gartenhäusern

In der jüngsten Gemeinderatsitzung erinnerte der Ortsbürgermeister daran, dass gemäß der einzelnen Vereinbarungen mit den Eigentümern der Gartengrundstücke dort auf Kosten des Landes Gartenhäuser und Stellplätze auf Höhenniveau des Radweges errichtet werden. Dies gelte jedoch nicht für die 3 restlichen Grundstücke, die sich derzeit in Gemeindebesitz befinden und nach Abschluss der Maßnahme verkauft werden müssen um dem Land das Geld zurück zu zahlen. Erster Beigeordneter Peter Wendling hatte vorgeschlagen, auf jeden Fall auch auf diesen 3 Grundstücken in Sachen Gartenhäuser und Stellplätze Fakten zu schaffen, damit nicht nach einem Verkauf anschließend beispielsweise Wellblechhütten errichtet werden, die nicht in das Gesamtbild passen. Die Kosten hierfür sollen durch die Gemeinde vorfinanziert und später beim Verkauf wieder vereinnahmt werden. Bis jetzt liegen bereits 5 Bewerbungen vor und eine Ausschreibung ist noch nicht erfolgt.

Der Gemeinderat beschloss sodann einstimmig, auch auf den 3 verbleibenden Gemeinde-Grundstücken Gartenhäuser und Stellplätze errichten zu lassen. Die Kosten werden durch die Gemeinde vorfinanziert und auf den Verkaufspreis (10 € je m2) draufgeschlagen.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Führungen im historischen Ortskern mit Dr. Winfried Monschauer

Nächster Termin am Freitag, 02. August 2019, 17.00 Uhr

In Absprache mit unserem Verein für Heimatgeschichte werden in den Sommermonaten wieder monatlich Gästeführungen im historischen Ortskern angeboten. An diesen sehr interessanten Führungen von Dr. Winfried Monschauer können natürlich auch Einheimische gerne teilnehmen. Die nächste Führung erfolgt am Freitag, 02. August 2019 und zum Abschluss der Gästeführung besteht die Möglichkeit, das Heimatmuseum im Rathaus zu besichtigen. Zur Teilnahme an einer solchen Führung ist eine Anmeldung in unserer Tourist-Info im Rathaus erforderlich, gerne auch telefonisch unter der Nummer 9373. Die Teilnehmergebühr für die Führung beträgt pro Person 2,50 €.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 02.08.2019, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

CDU im Dialog Reihe im bekannten Blüchermuseum Kaub

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CDU informiert sich über touristische Angebote

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering luden diesmal nach Kaub ins Blüchermuseum ein.

In der 52. CDU im Dialog-Veranstaltung der CDU Rhein-Lahn begrüßte CDU-Kreis- und Fraktionsvorsitzender Matthias Lammert (MdL) die anwesenden Gäste – ganz besonders aber Dieter Weber, der die anschließende Führung durch das Museum leitete.

Das Blüchermuseum, das war den Gästen schnell klar, versetzt jeden Besucher durch die historisch gestaltete Einrichtung und die Sammlung vieler militärischer, künstlerischer und sonstiger zeitgenössischer Erinnerungsstücke in das Schicksalsjahr 1813.

Das Museum war zur Zeit Blüchers das Gasthaus „Zur Stadt Mannheim“. Dort – im Hauptquartier – besprachen die Offiziere die bevorstehende Operation. Und die ist auch das Hauptthema des Museums: der Rheinübergang der schlesischen Armee, die nach der Völkerschlacht in Leipzig in der ersten Neujahrswoche 1814 – unter Leitung des preußischen Generalfeldmarschalls Blücher, auf einer russischen Pontonbrücke, den Rhein überschreitet. Diese Meisterleistung – 50.000 Mann und 15.000 Pferde sowie 182 Geschütze – nahezu unbemerkt in nur fünf Tagen über den Rhein zu transportieren sowie die Geschichte der damaligen Zeit wird im Museum lebendig.

Dieter Weber berichtete ebenso über die intensiven Bemühungen des Fördervereins, der federführend für die Restaurierung und die ständige Erweiterung des Museum verantwortlich ist.

Rund 4000 Besucher jährlich – davon rund 90% inländische – besuchen das Museum, das nahezu täglich besichtigt werden kann. Etwas traurig stimmte Dieter Weber, dass der Kultursommer Rheinland-Pfalz seine Unterstützung zur Durchführung der Blüchertage zurückgezogen habe. Bei den Blüchertagen wurde der historische Rheinübergang nachgestellt und zog zahlreiche Besucher nach Kaub. Auch das bietet das Museum: in einem der neugestalteten Räume wird die Geschichte filmisch nähergebracht.

Günter Groß, stv. CDU-Kreisfraktionsvorsitzender bedankte sich am Schluss bei Dieter Weber und dem Förderverein für diese großartige ehrenamtliche Leistung Investor und versprach, auch künftig ein Ohr für die Belange des Fördervereins zu haben.

Die nächste CDU-im Dialog-Veranstaltung findet am 29.07.2019 in Altendiez statt.

Sieglinde Bornschier aus Lahnstein) und Judith Schleimer aus Obertiefenbach . . .

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. . . mit Ehrennadel des Landes ausgezeichnet

. Gemeinsam mit Landrat Frank Puchtler hat Innenminister Roger Lewentz Sieglinde Bornschier aus Lahnstein und Judith Schleimer aus Obertiefenbach die Ehrennadel des Landes überreicht. Bei der Feierstunde im Kreishaus Bad Ems waren neben den Ehepartner auch zahlreiche Freunde, Wegbegleiter und Vertreter der kommunalen Familie dabei, um den beiden Geehrten zu dieser hohen Auszeichnung, die Ministerpräsidentin Malu Dreyer für Jahrzehnte langes ehrenamtliches Engagement verleiht, als Erste gratulieren zu können.

Sieglinde Bornschier gehört seit 1994 dem Rat der Stadt Lahnstein an. Sie ist Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Ausschuss Jugend, Soziales, Sport und Bäder. Seit 20 Jahren ist sie zudem Geschäftsführerin der SPD-Stadtratsfraktion. „Neben ihren politischen Ämtern führte und führt Sieglinde Bornschier weitere Tätigkeiten aus. Beispielhaft sei ihr Engagement im Turnverein Niederlahnstein genannt, wo sie unter anderem von 1983 bis 2013 im Vorstand aktiv war“, sagte der Minister.

Auch als Schöffin sei sie am Amtsgericht Lahnstein eingesetzt worden und als ehrenamtliche Medienbotin der städtischen Bücherei betreue sie bis heute vor allem Seniorinnen und Senioren. „Ihre menschliche, höfliche, freundliche und sachorientierte Art genießt fraktions- und parteiübergreifend eine sehr hohe Wertschätzung“, so Lewentz.

Auf vielfältige Weise ist auch Judith Schleimer aus Obertiefenbach ehrenamtlich tätig. Seit 2014 gehört sie dem Gemeinderat ihres Heimatortes an. „Ihr ehrenamtliches Engagement reicht aber viel länger zurück. Seit etwa 30 Jahren leitet Judith Schleimer die Theatergruppe in Obertiefenbach, die schon bei vielen Aufführungen ihr Publikum begeisterte. Seit mehr als 20 Jahren leitet sie außerdem die Seniorengruppe in Obertiefenbach und organisiert die monatlich stattfindenden Seniorennachmittage“, hob der Minister hervor. Auch die Ausrichtung des Neujahrsempfangs und der Weihnachtsbasare in der Gemeinde übernehme sie. Darüber hinaus leitet Judith Schleimer als Vorsitzende den Pfarrgemeinderat Pohl und ist außerdem ehrenamtliches Mitglied im Pastoralausschuss in Diez sowie daneben im Ortsausschuss der Gemeinde Pohl aktiv.

„Frauen wie Sieglinde Bornschier und Judith Schleimer sind es, die auf örtlicher Ebene die Vereinsarbeit im besten Sinne des Wortes am Leben erhalten, mit Leben erfüllen und damit für unsere Bürgergesellschaft aktiv und unverzichtbar sind“, sagte der Innenminister. „Rheinland-Pfalz hat die höchste Ehrenamtsquote bundesweit. Rund die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger des Landes ist ehrenamtlich tätig. Dank gilt allen, die sich wie Sieglinde Bornschier und Judith Schleimer Tag für Tag für unsere Gesellschaft einsetzen“, so Lewentz. Wie Landrat Frank Puchtler schlossen sich auch die Landtagsabgeordneten Matthias Lammert und Jörg Denninghof, Lahnsteins Oberbürgemeister Peter Labonte, der Bürgermeister Verbandsgemeinde Nastätten Jens Güllering, Oberbachheims Ortsbürgermeister Erhard Back und viele Freunde, und nicht zu vergessen: die Ehepartner den Gratulationen mit herzlichen Worten an.

Schon bei den Römern gab es Trickbetrüger

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Erlebnistag “Limes Live” am 14. September mit 120 Darstellern im Pohler Kastell

Rhein-Lahn-Kreis. Falschspieler, Trickbetrüger, Glasbläser,  eine Hochzeitzeremonie, der Weltmeister an der Bleischleuder, Legionärstraining für Kinder:  So und noch bunter sieht das Programm des diesjährigen Erlebnistags „Limes Live“ aus, der im Rhein-Lahn-Kreis jetzt schon zum 12. Mal über die Bühne geht. Austragungsort am Samstag, 14. September 2019, ist in diesem Jahr das Limeskastell in Pohl.
Ortsbeigeordneter Prof. Thomas Steffen stellte gemeinsam mit Landrat Frank Puchtler und der Limes-AG aus dem Kreishaus das Programm des diesjährigen Erlebnistags vor. Ausnahmsweise wurde in diesem Jahr als Termin ein Samstag gewählt. Sonntags finden in der Region verschiedene Veranstaltungen statt, mit denen die Veranstalter nicht kollidieren wollten. „Dafür werden wir aber auch die Abendstunden am Samstag bis zum Einbruch der Dunkelheit nutzen. Limes Live im Fackelschein dürfte auch optisch ein besonderes Spektakel werden“, so Thomas Steffen. Ihm und seinen Pohler Mitstreitern ist es, auch dank der Unterstützung durch die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft des Rhein-Lahn-Kreises, gelungen, rund 120 so genannte Re-Enactors, also Darstellerinnen und Darsteller in römischer Gewandung, nach Pohl zu holen. Darunter sind auch 13 Belgier und 18 Italiener. Letztgenannte kommen aus Sardinien und werden die Fahrt mit viel Gepäck, Kind und Kegel, mit mehreren Kleinbussen auf sich nehmen, denn ihre Ausrüstung kann in keinem Flugzeug mitgenommen werden. Die Gäste aus Sardinien werden auch noch ein paar Tage länger bleiben und diese für Sightseeing nutzen. Die „Spezialität“ dieser Gruppe ist die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein Legionärstraining für Kinder ist hierbei eines der Highlights.

Aus Xanten kommen zwei Römerinnen, die den Besuchern von Limes Live zeigen werden, wie schon zu Römerzeiten Trickbetrüger und Falschspieler die Leute reingelegt haben.

Römische Handwerkskunst steht ebenfalls wieder im Fokus des Geschehens. Zum ersten Mal wird  ein römischer Glasbläser vor Ort sein und auch Schuhmacher, Frisuren- und Schmuckherstellung, Lederverarbeitung, Vermessungstechnik, Herstellung von Düften und Salben, Knochenschnitzerei, Schmiede, Medicus, Färberei und Pfeilbau werden veranschaulicht. Und die Besucher können sogar einer römischen Hochzeitszeremonie beiwohnen. Eine römische Modenschau, ein Blick ins herrschaftliche römische Familienleben  und verschiedene militärische Schaudarbietungen mit Legionären und Auxiliarsoldaten, Geschützen, dem Legionsstab, eine Gladius-Ausstellung, Bogenschießen und der amtierende Weltmeister an der Bleischleuder, runden das Tagesprogramm ab. Am Abend beschließt eine Weihezeremonie mit Fackeln den diesjährigen Erlebnistag.

Landrat Frank Puchtler dankte den Pohler Akteuren und der Limes-AG des Kreishauses für die professionelle Vorbereitung des Limes-Erlebnistags und freut sich jetzt auf viele Besucher am 14. September im Pohler Kastell bei schönem Spätsommerwetter.

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