Montag, 02. August 2021

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Schnelltestzentrum Loreley geschlossen – über 6.000 Testungen

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Herzliches Dankeschön den ehrenamtlichen Helfer:innen der Freiwilligen Feuerwehr

Mehr als 6.000 Schnelltests wurden vom 15. März bis einschließlich 16. Juli 2021 beim Schnelltestzentrum Loreley im Sport- und Gemeindezentrum Bornich von den ehrenamtlichen Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Bereich der gesamten Verbandsgemeinde Loreley durchgeführt. Mit Christopher Sopp kam Testperson Nummer 6.000 am letzten Öffnungstag aus Bornich. „Manche Aufgaben haben uns im Zuge der Corona-Pandemie in den zurückliegenden Monaten praktisch über Nacht – oder hier besser gesagt – übers Wochenende teils kalt erwischt“, erklären Bürgermeister Mike Weiland und Wehrleiter Jörg Preißmann. So kann man es auch ohne Übertreibung mit Blick auf die plötzliche Zuständigkeit als Verbandsgemeinde zur Organisation und den Betrieb eines Schnelltestzentrums bezeichnen. „Wir haben uns kurz abgestimmt, im Rhein-Lahn-Kreis zunächst nach Verbündeten gesucht, aber dann ziemlich schnell festgestellt, dass es wohl der einzig vernünftige Weg sei, diejenigen im eigenen Bereich zu fragen, auf die immer Verlass ist, wenn es um die Hilfe am Nächsten und die Unterstützung der Gesellschaft geht: Unsere ehrenamtlichen Aktiven der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Loreley“, sehen sich die beiden gemeinsam mit den Wehrleuten heute bestätigt.

Am 16. Juli 2021 endete jetzt bis auf Weiteres das Projekt in Bornich und wechselte in den Stand-By-Modus. Dankend haben sich Bürgermeister und Wehrleiter zum Abschluss mit einem Schreiben an die Frauen und Männer gewandt, die sich in Bornich in den guten Dienst der Gesellschaft gestellt haben: „Bei allen Besuchen oder Diensten vor Ort waren wir beide von der Kameradschaft, dem professionellen, freundlichen Engagement und der reibungslosen Abwicklung ohne große Wartezeiten für die Menschen überwältigt.“ Und weiter heißt es: Wir sind nach den Wochen der positiven Feedbacks aus der Bevölkerung auch heute noch überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war, mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr diese Aufgabe zu übernehmen. Wir sind aber vor allem stolz auf diese wirklich eindrucksvolle Leistung und absolut positive Werbung für unsere Feuerwehr sowie das sich aus den Diensten entwickelte Miteinander zwischen den Aktiven verschiedener Einheiten, was uns allen mit Sicherheit auch für die Zukunft einen Gewinn bringen wird.

Eine einzige Nachricht ging bei Bürgermeister Mike Weiland ein, das Testzentrum müsse unbedingt trotz aktuell geringer Nachfrage und Inzidenzen aufrechterhalten werden. „Uns ist sehr bewusst, welche Zeit hier in den vergangenen Monaten aufgebracht wurde. Mit Blick auf die Sommertage haben es nun auch wieder einmal all unsere Aktiven absolut verdient, an den drei Abenden die Woche Freizeitaktivitäten im Kreis von Freunden und Familie nachgehen zu dürfen“, so die Haltung von Bürgermeister Mike Weiland und Wehrleiter Jörg Preißmann. Unabhängig davon haben die Testungen mit steigender Zahl von Impfungen derart nachgelassen, dass es für die Ehrenamtlichen in keinem Verhältnis stünde, den Aufwand weiter aufrecht zu erhalten. Bürgermeister Mike Weiland ergänzt, der Bund habe zudem die Bedingungen für den Betrieb von Testzentren geändert. Unter anderem müssten ab August mehr Dinge digital erfasst werden. Das übersteigt die pragmatischen Arbeitsweisen im Schnelltestzentrum Loreley. Kommerzielle Anbieter hätten im Umkreis bereits vor geraumer Zeit ihre Angebote geschlossen. Was bleibt, ist ein ganz herzliches Dankeschön an die Helferinnen und Helfer zu richten und die noch nicht geimpften Menschen zu animieren, schnellstmöglich einen Termin im Impfzentrum oder beim Hausarzt zu vereinbaren. „Nur so können wir den Weg in Richtung mehr Normalität im Alltag erfolgreich weitergehen“, so Weiland und Preißmann abschließend. Informationen und Impftermine gibt es beim Hausarzt oder über die zentrale Impfinformation des Landes unter www.impftermin.rlp.de.

Pumpen, löschen, bergen: So professionell hilft das THW im Ehrenamt

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Rhein-Lahn. Das ganze Land ist erschüttert durch die Hochwasserkatastrophe. Wie können wir in dieser Notlage konkret helfen? Diese Frage war unbewusst und doch ganz aktuell Thema der Diskussionsplattform ,,CDU im Dialog‘‘, die am vergangenen Montag erstmals seit Beginn der Pandemie wieder in Präsenz und diesmal auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) Lahnstein in Friedrichssegen stattfand. Die schreckliche Entwicklung der vergangenen Tage war an diesem Abend noch nicht absehbar.  Der Besuch gab kurz vor der Flutkatastrophe jedoch wichtige Einblicke in Bezug auf Schlagkraft, Organisation und Ausstattung der Behörde.

Georg Doerr und Dominique Laros führten den Lahnsteiner Oberbürgermeisterkandidaten Thomas Becher (CDU), Bundestagsabgeordneten Josef Oster (CDU) sowie alle Gäste über das Gelände des THW. Udo Rau moderierte den Dialog gekonnt versiert.

Zunächst gab es einen Überblick über die Gerätschaften: Schwerpunkt des Ortsverbandes sind Pumparbeit und der Einsatz in Hochwassernotlagen. Das zeigt sich auch in der Spezialisierung des Fahrzeugbestandes. Auch bei großen Waldbränden hilft das THW professionell.

Besonders hervorzuheben ist ein – überraschenderweise - rotes Fahrzeug:  Sollte ein Löschfahrzeug der Feuerwehr in Wartung oder defekt sein, könne man sich damit helfen und stets einsatzbereit sein, berichteten die THW-Vertreter. Die Feuerwehr ist für diesen zusammenhalt sehr dankbar. Thomas Becher betonte, dass ,,das THW nicht nur Hilfe, sondern eine unfassbar wichtige eigene Säule unseres Behördensystems darstellt und über die eigenen Grenzen hinaus an das Wohl der lokalen Bevölkerung denkt‘‘.

Josef Oster, der sich im Innenausschuss intensiv mit dem Katastrophenschutz auseinandersetzt, interessierte sich dafür, ob von den bewilligten Fördermitteln vor Ort spürbar etwas angekommen sei: Man habe in den vergangenen vier Jahren mehr investiert als je zuvor. Er sehe es als seine Pflicht, ,,sich bei den Ehrenamtlichen vor Ort konkret zu erkundigen und für ihr Engagement zu bedanken.‘‘

Stolz präsentierte Zugtruppführer Doerr etwas in Rheinland-Pfalz und dem Saarland Einmaliges: Eine riesige Pumpanlage, die per Hubschrauber oder Zugmaschine an ihren jeweiligen Einsatzort gebracht werden kann. Sie wurde im März mit vom Bund bewilligten Mitteln angeschafft und bewältigt 25 000 l/min. Dadurch kann auf den Einsatz vieler kleiner Pumpen verzichtet werden, was die Logistik erleichtert. Dazu sagte Thomas Becher einen Satz, der sich nur wenige Tage später schmerzlich bestätigen sollte: ,,Es ist besser diese Geräte zu haben und über Einsatzmöglichkeiten zu sprechen, als sie irgendwann zu brauchen und in Not zu geraten.‘‘

Übrigens: Einigen TeilnehmerInnen war im Vorfeld nicht klar, dass die meisten Hilfstätigkeiten des THW ehrenamtlich sind. So schilderte Doerr, dass er jeden Freitag nach der Arbeit seinen Dienst beginnt. Meist also am Wochenende. Und auch Laros, der Zugführer des Ortsverbands, berichtete, dass es schwer sei, Nachwuchs für den THW zu finden. Das Problem verschärfe sich, wenn keine mediale Präsenz, beispielsweise durch einen Tag der offenen Tür, entstehe – was durch die Corona-Lage nicht möglich gewesen sei.

Die Lahnsteiner CDU wirbt daher ausdrücklich dafür, dass sich alle Interessierten, die helfen möchten, sich beim THW-Ortsverband Lahnstein melden und engagieren. Wie unfassbar wichtig diese Institution ist, wurde nur wenige Tage nach dem CDU-Dialog auf dramatische Weise deutlich.

Erste Soforthilfe der Braubacher Hoffnungszeichen für die Opfer der Flutkatastrophe

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Die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands und einigen Nachbarländern bewegt gerade sehr viele Menschen. Die Welle der Hilfsbereitschaft für die Opfer ist riesengroß. Auch die Braubacher Hoffnungszeichen rufen zu einer Spendenaktion auf.

Mit einer ersten Soforthilfe von 1.000 Euro unterstützt der Braubacher Wohltätigkeitsverein die aktuell laufenden Rettungsmaßnahmen des Deutschen Roten Kreuzes im Katastrophengebiet. DRK Präsident Leo Biewer nimmt die Spende von Amal und Markus Fischer entgegen. Er kommt gerade vom Einsatz in Ahrweiler zurück und berichtet noch sichtlich bewegt von seinen Eindrücken: "Die Situation ist sehr tragisch. Wir sind mit über 300 Rettungswagen im Einsatz. Erste Priorität hat die Rettung und Versorgung verletzter Menschen. In den schlammbedeckten und zerstörten Straßen türmen sich Schutt und Trümmer. Wir kümmern uns um hunderte Verletzte, versorgen hilfebedürftige Seniorinnen und Senioren und leisten psychologische Ersthilfe für viele traumatisierte Menschen, die ihre Angehörigen auf dramatischste Weise verloren haben", so der Rot-Kreuz-Chef.

"Wir sehen die schlimmen Bilder im Fernsehen und kennen auch viele Betroffene in der Region persönlich", sagt Markus Fischer, der den Verein Braubacher Hoffnungszeichen vor vier Jahren gegründet hat, um Menschen in Not zu unterstützen. "Daher jetzt auch der Spendenaufruf an die Öffentlichkeit. Mit den uns zur Verfügung gestellten Mitteln wollen wir nicht nur im ersten Schritt gezielt die Rettung von Menschen aus dem Katastrophengebiet unterstützen. Im nächsten Schritt geht es um Hilfe für all diejenigen, die in den Fluten alles Hab und Gut und manchmal sogar ihre komplette wirtschaftliche Existenzgrundlage verloren haben", so Fischer.

"Das Leid so vieler Menschen in der überfluteten Region macht uns fassungslos, aber nicht hilflos. In der Not stehen wir alle zusammen. Es ist gut zu sehen, dass so viele Menschen helfen", so Amal Fischer vom Vorstand der Braubacher Hoffnungszeichen.

Das Spendenkonto des Vereins bei der Nassauischen Sparkasse hat die IBAN DE43 5105 0015 0656 2209 85. Spenden für die Flutopfer nimmt der Verein aber auch über sein PayPal-Konto https://paypal.me/BraubacherHoffnung entgegen. Weitere Infos unter www.BraubacherHoffnungszeichen.de .

SPD Rhein-Lahn informiert über Vereins- und Kulturförderung im Rhein-Lahn-Kreis

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Seit 17 Monaten erschwert die Pandemie alle essenziellen Bereiche des Lebens. Während überwiegend die Auswirkungen der Pandemiebekämpfungsmaßnahmen im privatwirtschaftlichen Bereich die öffentliche Debatte beherrschten, blieb das Leid der Vereins- und Kulturbranche lange unbeachtet. Deshalb widmete die SPD Rhein-Lahn, wie schon im Mai 2020, auch diese 60 Minuten Veranstaltung den ehrenamtlichen Vereinen sowie Kulturschaffenden im Kreis und informierte über die aktuellen Möglichkeiten für Förderungen. „Der Kreis war wenig bunt in den vergangenen Monaten. Schön, dass das kulturelle Leben wieder an Fahrt gewinnt. Mit dem neuen, von der SPD initiierten, künftigen Bestandsförderprogramm möchten wir die Pandemiefolgen im Vereins- und Kulturbereich mildern und unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen“, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland bei der Begrüßung.

Zunächst dankten sowohl Mike Weiland als auch Frank Puchtler, Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, den Vereinen, die trotz Corona wertvolles Engagement geleistet und starkes Durchhaltevermögen bewiesen haben.  Um die Vereine dauerhaft zu stärken, wurden die Corona-Soforthilfen in ein reguläres, anhaltendes Programm der Vereins- und Kulturförderung im Rhein-Lahn-Kreis umgewandelt. Ziel des Programms ist es, das Vereinsleben weiter zu beleben und Anreize für neue Projekte und Initiativen zu setzen. So ist hervorzuheben, dass wirtschaftliche Bedürftigkeit kein Kriterium für die Bewilligung des Antrags darstellt und auch eine Drittförderung nicht angerechnet wird.

Die Beantragung soll außerdem durch eine schlanke Umsetzung der Förderrichtlinien schnell und einfach vonstattengehen, um keine zusätzliche Belastung für Vereine zu schaffen. So ist, laut Frank Puchtler, der gesamte Prozess in vier Schritten zu durchlaufen: Zunächst wird der Antrag auf der Internetseite der Kreisverwaltung runtergeladen. Dieser ist im zweiten Schritt simpel auszufüllen und einzureichen. Nach der Bewilligung in Schritt drei, folgt mit einem kurzen Verwendungsnachweis durch die Vereine der vierte und letzte Schritt. „Ehrenamtliche Vereine sind ein wichtiger Pfeiler für ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander. Daher freut es uns, dass die Menschen sich wieder zu Kultur- und Vereinsangeboten treffen können. Mit den einfach zu beantragenden Hilfen unterstützt der Kreis diese Angebote an entscheidender Stelle“, lobt Mike Weiland die Kreisverwaltung unter der Leitung von Frank Puchtler.

Abschließend bot die Veranstaltung auch Raum für Fragen der Teilnehmenden. Neben Anregungen zum Förderprogramm, wurde auch die Ehrenamts als Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen thematisiert.  Kreisvorsitzender Mike Weiland bedankte sich bei den Teilnehmenden und bot abschließend an, die nächsten Wochen weiterhin für Fragen und Hilfestellungen bei der Antragsstellung zur Verfügung zu stehen.

Aktuelle Corona-Lage

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Zahl der aktuell Infizierten im RheinLahn-Kreis liegt, wie Landrat Frank Puchtler informiert, bei 18 Fällen (12 Mutationen).

Der 7-Tage-Wert beträgt laut RKI aktuell für den Rhein-Lahn-Kreis 7,4.

Übersicht Inzidenzen:

14.Juli

9,8

15.Juli

9,0

16.Juli

9,0

17.Juli

7,4

Heute

7,4

Die aktuell Infizierten verteilen sich auf folgende Gebiete:

Aar-Einrich: 3

Bad Ems-Nassau: 1

Diez: 1

Lahnstein: 2

Loreley: 2

Nastätten: 9

Seit Corona-Beginn sind im Rhein-Lahn-Kreis zu verzeichnen:

Gesamtinfizierte: 4059

Gesamt-Mutationen: 1152

Verstorbene: 98

Genesene: 3943

Getestete Personen: 34 331

Geimpfte Personen: 76 518 (33 058 durch Hausarztpraxen)

Öffnungszeiten Corona-Ambulanzen

Diez: Mo.-Fr. von 9 bis 12:30 Uhr, ohne Termin, Im Werkes 1, 65582 Diez

Gemmerich: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0151/19515905 Mo.-Fr. von 12:00 bis 13:00 Uhr. Am Depot 1, Gemmerich. (PCR-Tests nur für Patienten mit Symptomen oder Kontaktpersonen. Tests für Urlaubsreisen, etc. werden beim Hausarzt durchgeführt).

Wir weisen auf die Möglichkeit der kostenfreien Testung in den regionalen Testzentren hin. Einen Überblick über kostenlose Corona-Testmöglichkeiten in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.corona.rlp.de/de/testen/

Weitere Informationen

Corona-Hotline: 02603/972-555, Mo.-Do. 8 bis 16 Uhr, Fr. 8 bis 14 Uhr, Sa, So und Feiertag 10 bis 12 Uhr

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Genesenenbescheinigung: www.rhein-lahn-kreis.de/aktuelles/corona/hotlines-covid-19/

Adresse Impfzentrum: Koblenzer Straße 27, 56112 Lahnstein

Landesterminvergabestelle: 0800/5758100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de

Landrat Frank Puchtler: Das Land hat ein Spendenkonto eingerichtet.

Angesichts der Lage in den von der Unwetter-Katastrophe betroffenen Gebieten hat das Land beim Innenministerium ein Spendenkonto eingerichtet.

Unter dem Kennwort „Katastrophenhilfe Hochwasser“ können Spenden auf folgendes Konto bei der Sparkasse Mainz überwiesen werden:

Empfänger: Landeshauptkasse Mainz IBAN: DE78 5505 0120 0200 3006 06 BIC: MALADE51MNZ

 

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