Montag, 06. Juli 2020

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Ausgezeichnet: CDU Rhein-Lahn verleiht am 20. Juni Förderpreis Gesundheit

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Rhein-Lahn. Wer sich – insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie – für seine Mitmenschen einsetzt, verhält sich ausgezeichnet: Deshalb hat die CDU Rhein-Lahn ihren 1. Förderpreis mit dem Themenschwerpunkt Gesundheit ausgelobt.

Die CDU Rhein-Lahn möchte damit ein Zeichen der Wertschätzung für bürgerliches Engagement setzen. Der Förderpreis ist mit insgesamt 300 Euro dotiert und wird in diesem Jahr erstmals vergeben. Sein Themenschwerpunkt soll jährlich wechseln. 

Zur Teilnahme waren Organisationen und Privatpersonen aufgerufen, das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen. Eine fünfköpfige Jury aus dem Kreisvorstand wird nun aus den eingegangenen Vorschlägen den Gewinner auswählen. Auch die zweit- und drittplatzierten Bewerber werden mit einem Preis geehrt.

Die offizielle Verleihung des Förderpreises findet am Samstag, 20. Juni, um 10.30 Uhr auf digitale Weise, also im Rahmen einer Videokonferenz statt. Neben Matthias Lammert, MdL, und den Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick und Josef Oster wird auch Thomas Gebhart Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, an der digitalen Preisverleihung teilnehmen.

Mit Abstand bester CDU-Dialog: So gelingt Bildung trotz und nach Corona

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Spitzenkandidat Christian Baldauf tauscht sich in großer Videokonferenz der CDU Rhein-Lahn mit mehr als 50 Bürgern aus

Rhein-Lahn. Das Thema Bildung bewegt die Menschen – das zeigt die enorme Resonanz auf die Videokonferenz, die die CDU-Rhein-Lahn für Bürger der Region organisiert hatte. CDU-Spitzenkandidat Christian Baldauf sprach am Montag eine Stunde lang mit mehr als 50 Bürgern aus dem Rhein-Lahn-Kreis über Bildung – auch - in Zeiten von Corona und welche Konzepte die Schulen des Landes fit für die Zukunft machen.

Respekt und Dankbarkeit gegenüber Lehrern, Eltern und Schülern für ihre starke Leistung im Homeschooling zogen sich wie ein roter Faden durch die Konferenz. Die fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „CDU im Dialog“ statt: Die CDU-Kreistagsfraktion sucht dabei regelmäßig das direkte Gespräch mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen. Wegen der Pandemie hatten der Vorsitzende Matthias Lammert (MdL) sowie seine Stellvertreter Günter Groß und Jens Güllering dabei zur dritten Videokonferenz eingeladen. Mehr als 50 Teilnehmer teilten sich dabei den Bildschirm, als der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Günter Groß die Teilnehmer begrüßte. Christian Baldauf als Spitzenkandidat der rheinland-pfälzischen CDU und MdL Matthias Lammert führten als Referenten in das Thema Bildungspolitik ein.

CDU-Landesfraktionschef Christian Baldauf unterstrich, dass schon vor der Pandemie Schwächen des Bildungssystems in RLP offensichtlich waren: 2 Millionen Unterrichtsstunden seien ausgefallen, vielen Viertklässlern mangele es an Lesekompetenz und Mathematikkenntnissen. Baldauf ergänzte: „Die CDU fordert außerdem einen Deutschtest vor der Einschulung, damit erkennbar ist, ob das Rüstzeug - die deutsche Sprache - überhaupt vorhanden ist.“ Die Schwäche des Bildungssystems setze sich später fort, so Baldauf und Lammert: Jedes dritte Studium werde abgebrochen, Ausbildungsbetriebe beklagten immer schlechtere Leistungen von Absolventen mittlerer Schulabschlüsse.

Baldauf war dafür, den Regelbetrieb an den Schulen schnell wieder aufzunehmen, da die Zahl der Infektionen im Land überschaubar sei. Wichtig sei dabei natürlich, die AHA-Regel zu beachten: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. Kinder bräuchten eine stärkere Lobby in der Gesellschaft, „sie haben schließlich ein Recht auf Bildung und Chancengerechtigkeit“, so der zweifache Vater.

Auch das „Summerschooling“ als Vorschlag der rheinland-pfälzischen CDU war Thema im Dialog mit den Bürgern. Baldauf erläuterte: In den letzten 14 Tagen der Ferien solle es Schulangebote geben, um vor allem Leistungsschwächere zu fördern. Dies helfe allen, „nach den Ferien mit dem Lernstoff weitermachen zu können.“

Im Gespräch mit den Bürgern erörterten die CDU-Politiker viele Aspekte aus dem Schulalltag vor Ort: Die Ausstattung mit Hardware und Software müsse verbessert, Möglichkeiten für eine moderne Kommunikation genutzt werden – beispielsweise durch elektronische Klassenbücher. Die Schulbuchausleihe solle sich von der klassischen Ausleihe zu mehr digitalen Angeboten entwickeln, forderten einige Diskussionsteilnehmer. Jens Güllering, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, bedankte sich abschließend bei den Referenten und Teilnehmern der „CDU-im-Dialog-Onlinekonferenz“ und unterstrich: „Bildung ist Zukunftspolitik – es kann kaum ein wichtigeres Thema geben!“ Es zeichne die CDU aus, dass sie dafür auf Landes- und kommunaler Ebene konkrete Lösungen erarbeite.

Die nächste „CDU im Dialog“-Veranstaltung findet am 20. Juli statt. Informationen dazu folgen zeitnah.

Seniorensicherheitsberater stellt sich in der Verbandsgemeinde vor

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Unterstützung, Beratung und Informationen für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger

Nastätten. Christian Patzke aus Buch hat sich in seiner Funktion als Seniorensicherheitsberater zu einem Austausch mit Bürgermeister Jens Güllering und dem Sachgebietsleiter Karl Kaczmarek in der Verbandsgemeinde Nastätten getroffen.

Patzke hatte sich in den vergangenen Monaten für die Übernahme dieses Ehrenamtes gemeldet. Koordiniert wird die Aufgabenwahrnehmung über das Seniorenbüro „Die Brücke“ bei der Kreisverwaltung. Nach einer mehrstufigen Aus- und Fortbildung steht der Sicherheitsberater nun für Vorträge und Rückfragen zur Verfügung.

„Die Themenpalette ist umfangreich“, berichtet Patzke. „Vom Enkeltrick über den Umgang mit falschen Polizisten bis hin zur Cyberkriminalität ist alles dabei.“ Ältere Menschen empfinden bestimmte Lebenssituationen weit bedrohlicher als andere Altersgruppen. Um diesem erhöhten Sicherheitsbedürfnis zu entsprechen, gibt es Seniorensicherheitsberater.

„Seniorensicherheitsberater sind keine ,Ersatz-Sheriffs'. Sie können aber wertvolle Tipps geben, Kontakte vermitteln und damit einen Beitrag zur Steigerung des persönlichen Sicherheitsgefühls leisten“, so Bürgermeister Güllering, der dem neuen Sicherheitsberater die Unterstützung der Verbandsgemeinde gerne zusagt. So wird sich Patzke bei einer der nächsten Bürgermeister-Dienstversammlungen vorstellen. Ebenso ist die Durchführung eines verbandsgemeindeweiten Sicherheitstages in Planung, ähnlich wie er bereits im Jahr 2016 durchgeführt wurde.

Roger Lewentz und Jörg Denninghoff einstimmig von SPD Rhein-Lahn nominiert

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Die SPD Rhein-Lahn stellt die Weichen für die Landtagswahl am 14. März 2021: Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Kreisvorstands, die aufgrund der aktuell geltenden Corona-Beschränkungen nochmals als Videokonferenz stattfand, wurden die beiden amtierenden Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff für den Wahlkreis 7 Diez-Nassau und Roger Lewentz für den Wahlkreis 8 Koblenz-Lahnstein auf Vorschlag des Kreisvorsitzenden Mike Weiland erneut als Vorschlag für die anstehenden Wahlkreiskonferenzen zur Wahl der Direktkandidaten nominiert. Das Votum fiel jeweils einstimmig aus.

Derzeit steht zwar in allen politischen Gremien die Bewältigung der Herausforderungen rund um das Corona-Virus nach wie vor an erster Stelle, dennoch müssen die durch die Pandemie verschobenen Vorbereitungen für die Landtagswahl im Zuge der nun einsetzenden Lockerungen zügig auf den Weg gebracht werden. „Wir müssen künftig mit dem Virus leben und den Alltag entsprechend geändert bewältigen, bis hoffentlich sobald wie möglich ein Impfstoff gefunden wird“, so Mike Weiland weiter. Die SPD im Rhein-Lahn-Kreis hat sich mit der Nominierung von Jörg Denninghoff und Roger Lewentz ein klares Ziel im Rhein-Lahn-Kreis gesetzt – sie möchte erneut als stärkste Kraft aus der Landtagswahl hervorgehen und beide Direktmandate gewinnen.

Die erfolgreiche Entwicklung der beiden Wahlkreise im Rhein-Lahn-Kreis aber auch im rechtsrheinischen Koblenz sei alleine schon Grund genug, beide Kandidaten erneut für die kommende Wahl ins Rennen zu schicken, betonte der Vorstand. Denninghoff und Lewentz zeigten sich erfreut über die einmütige Unterstützung und freuen sich über das große Vertrauen, dass sie in der SPD genießen. Mit den Wahlkreiskonferenzen, die noch vor dem Sommerferien stattfinden werden, werden die beiden Kandidaten dann auch formell von den Delegierten der Wahlkreise gewählt und aufs Schild gehoben.

Jörg Denninghoff (54) ist gelernter IT-Systemtechniker aus Allendorf, seit 2014 Mitglied des Landtages und freut sich auf die erneute Kandidatur. Als Vorsitzender des Petitionsausschusses wird er direkt mit den Begehren der Bürgerinnen und Bürger konfrontiert. Außerdem ist er im Ausschuss für Medien, Digitales und Netzpolitik sowie im Rechts- und stellvertretend im Bildungsausschuss tätig. „Aber Landespolitik besteht nicht nur aus Plenarsitzungen und Arbeitskreisen in Mainz, sondern vor allem aus der Präsenz vor Ort, im eigenen Wahlkreis für die Bürgerinnen und Bürger ein vertrauensvoller Ansprechpartner zu sein“, so Denninghoff.

Roger Lewentz ist bereits seit 1994 Teil der SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag und somit dienstältestes Mitglied der SPD-Fraktion. Der 57-jährige Kamp-Bornhofener und vierfache Familienvater trägt zudem als Minister des Innern und für Sport eine große Verantwortung für das gesamte Land. Dennoch ist seine Verbundenheit zur Heimat unverkennbar. Mit seinem offenen Ohr für die Menschen und innovativen Ideen für das Mittelrheintal ist er zweifelsfrei der beste Mann für Mainz, da ist sich der Kreisvorstand einig. Er habe als ehemaliger Ortsbürgermeister nie die Bodenhaftung verloren. Gerade sein Vorschlag vor 5 Jahren, die Bundesgartenschau 2029 nach Koblenz 2011 erneut ins Mittelrheintal zu holen, hat enorm an Fahrt aufgenommen und stößt auf große Zustimmung. „An einem solch umfangreichen Konjunkturpaket für das Mittelrheintal wie es die BUGA wird, zeigt sich, wie wichtig es ist, mit Roger Lewentz den richtigen Mann in Mainz zu wissen“, betont SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland. „Das Wohl der Menschen steht seit Beginn meiner politischen Aktivitäten immer an erster Stelle. Der kommende Wahlkampf wird im Lichte der Corona-Pandemie anders als gewohnt verlaufen. Unser Fokus wird in den nächsten Monaten nach wie vor auf der Bekämpfung des Virus liegen“, so Roger Lewentz.

Kreis-Task-Force koordiniert die Maßnahmen der Corona-Pandemie

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Rhein-Lahn-Kreis. Zu Beginn der Corona-Pandemie hat der Kreis im Februar auf Initiative von Landrat Frank Puchtler eine Task-Force gebildet. Zu der Kreis-Task-Force gehören neben Landrat Frank Puchtler die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Dr. Hildegard Hamm, Geschäftsbereichsleiter Harald Fuchs, Kreisfeuerwehrinspekteur Guido Erler, Büroleiter Thorsten Butzke, Personalreferent Jürgen Elbert, Kreisentwickler Benjamin Braun, die Pressereferenten Saskia Daubach-Metz und Timm Jörnhs, stv. Abteilungsleiter Christoph Borel-Jaquet vom Zentralen Grundstücks- und Gebäudemanagement sowie Bettina Riehl-Rosenthal und Guido Wolf vom Kreisjugendamt.  Die Kreis-Task-Force koordiniert die Aktivitäten und Aufgaben zur gemeinsamen Bewältigung der Corona-Lage. Dazu zählen die Bereiche Fieberambulanz und Corona-Praxis, Materialbeschaffung und Schutzausrüstung, Organisation, Logistik, Personalbereitstellung, Schule und Kita, Corona-Hotline und Informationen zur Corona-Lage.

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