Donnerstag, 02. April 2020

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ABC-Schützen nehmen an Unterricht durch Schulzahnärzte teil

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Rhein-Lahn-Kreis. Tausende ABC-Schützen sind jetzt in einen neuen, spannenden Lebensabschnitt eingetreten. Was viele nicht wissen: Auf dem Stundenplan steht auch das Fach Zahngesundheit. Insgesamt zwei Schulstunden Prophylaxeunterricht pro Schuljahr und Klasse stehen auf dem Stundenplan der Grundschüler. Altersgerecht und spielerisch erklärt dabei ein Zahnarzt den Schülern, worauf es bei der richtigen Zahnpflege ankommt und wie sie ihre Zähne gesund erhalten.

Ergänzt wird der Prophylaxeunterricht in den ersten Klassen durch eine zahnärztliche Untersuchung in der Schule durch die Schulzahnärzte. In den zweiten bis vierten Klassen werden dann die Kinder zur Untersuchung an den Hauszahnarzt verwiesen. Organisiert wird der Prophylaxeunterricht durch die Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege im Rhein-Lahn-Kreis. Sie arbeitet nach dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“ Und diese Arbeit zahlt sich aus: Bereits zwei Drittel der Erstklässler sind heute dank der Aufklärungsarbeit der Jugendzahnpflege kariesfrei!

Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege im Rhein-Lahn-Kreis gibt es bei der Sabine Heil, Abteilung Gesundheitswesen, Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, Tel.: 02603/972-491, Fax: 02603/972-6491, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Aarbergen und Rhein-Lahn-Kreis wollen Kooperation verstärken

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Rhein-Lahn-Kreis. Zu einem ersten offiziellen Meinungsaustausch trafen jetzt sich der neue Bürgermeister der hessischen Gemeinde Aarbergen, Matthias Rudolf, und Landrat Frank Puchtler im Kreishaus des Rhein-Lahn. Der 52-jährige Rudolf, der seit rund 20 Jahren mit seiner Familie in Diez lebt, wurde zum Bürgermeister der hessischen Gemeinde gewählt, welche direkt an die Verbandsgemeinde Aar-Einrich grenzt. Landrat Puchtler und Bürgermeister Rudolf vereinbarten eine weitere Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg wie in den Bereichen Tourismus und Mobilität.

Foto: Landrat Frank Puchtler und Aarbergens Bürgermeister Matthias Rudolf trafen sich im Kreishaus zu einem ersten Meinungsaustausch.

Spendenlauf an Singhofens Schulen bringt 4100 Euro für Mabira

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Afrika-Woche und 40-Jahr-Feier an Grundschule und Oranienschule fördern Ausbildungsprojekt im Partnerdistrikt des Dekanats Nassauer Land


SINGHOFEN/RHEIN-LAHN. (12. August 2019) Bildende Nachwirkungen hatten das Schulfest der Grundschule und die Feier zum 40-jährigen Bestehen der Oranienschule in Singhofen: stolze 4100 Euro, die dabei „erlaufen“ wurden, kommen einem Ausbildungsprojekt in Mabira in Tansania, dem Partnerdistrikt des evangelischen Dekanats Nassauer Land, zugute.

Die Leiter der beiden Schulen Raimund Krämer (Grundschule) und Roswitha Zenker (Oranienschule) übergaben den Spendenscheck an die Vertreter des Dekanats-Arbeitskreises Nassau-Mabira Berthold Krebs und Dietmar Menze. Letzterer hatte im Rahmen der dem Fest voran gestellten Afrika-Woche den Kindern gezeigt, wie deren Altersgenossen in dem tansanischen Gebiet leben. Zwei Informationen beeindruckten insbesondere: Die Klassen haben dort eine Größe um die 80 Schülerinnen und Schüler, und anschließend legen viele noch etliche Kilometer zurück, um Trinkwasser für ihre Familien von verschmutzten Wasserstellen in ihre Familien zu transportieren.„Ich mache solche Vorträge öfter, aber die Aufmerksamkeit und das Interesse der Schüler hier fand ich schon sehr faszinierend“, erinnerte sich Menze während der Spendenübergabe. „Es war wichtig, dass nicht nur das Lehrpersonal über Afrika erzählt“, unterstrich Krämer die Wirkung des Vortrags.

Zenker erinnerte an den erfolgreichen Spendenlauf rund um die Mehrzweckhalle für den Partnerdistrikt, an dem etwa 150 Kinder teilnahmen, die Spendenzwischen fünf und 300 Euro für ihre Runden akquirierten. Das Engagement der beiden Bildungseinrichtungen, von deren Kindern und Angehörigen, für das Beate Bubinger von der Grundschule die Idee lieferte, soll auch der Bildung in Mabira zu Gute kommen. Dietmar Menze stellte den beiden Schulleitern das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Projekt MAVEC vor, mit dem Dank einer handwerklichen Ausbildung jungen Menschen eine Einkommens- und Lebensperspektive in ihrer Heimat geboten wird anstatt in Europa ihr Glück zu versuchen. „Wichtig ist uns, dass das in der Ausbildung erworbene Know-how im Land und den Heimatdörfern bleibt und dort weiter gegeben wird“, erläuterte Menze das Projekt, das mit der Afrika-Woche in Singhofen und dem Jubiläumfest unterstützt wird. „Wir setzen dabei aufs Gedeihen der kleinen zarten Pflanze des Mittelstandes“, so Menze. „Die wirtschaftliche Entwicklung der Partner muss von unten aufgebaut und entwickelt werden“, ergänzte Berthold Krebs.

Pop- und Gospeloratorium in St. Goarshausen

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„Jesaja – Der lange Weg in die Freiheit“ wird in evangelischer Kirche aufgeführt


ST.GOARSHAUSEN/RHEIN-LAHN. (12. August 2019) „Jesaja – Der lange Weg in die Freiheit“ heißt ein Pop- und Gospeloratorium von Hartmut Naumann, das am Samstag, 14. September um 17 Uhr in der evangelischen Kirche von St. Goarshausen aufgeführt wird. Die Kirchengemeinde hat dafür die Kantorei „Collegium vocale“ aus Kirchberg gewinnen können, die mit zwei Gesangs-Solisten und einer vierköpfigen Band an Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug am Rhein zu Gast sind.

In dem Oratorium geht es um die babylonische Gefangenschaft des Volkes Israel, nachdem Jerusalem um 600 vor Christus von König Nebukadnezar zerstört worden war. Das Werk schildert die innere Zerrissenheit der Menschen, zu resignieren und sich anzupassen, aber auch ihre Sehnsucht nach Befreiung und die Hoffnung, in die Heimat zurückkehren zu dürfen, wie es ihnen der Prophet Jesaja schließlich verheißt. „Auch nach 2600 Jahren bleibt die Geschichte von der Sehnsucht nach Freiheit brandaktuell“, sagt Gemeindepfarrerin Janina Franz.

Der Eintritt zur Aufführung ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Pilger hatten Hoffnung im Gepäck

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Gefährten des heiligen Franziskus durchquerten den Rhein-Lahn-Kreis bis nach Lahnstein


LAHNSTEIN/RHEIN-LAHN. (8. August 2019) Sie eint die Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit und die Ehrfurcht vor der Schöpfung: In diesem Jahr waren mehr als 100 „Gefährten des heiligen Franziskus“ mit Pilgern aus ganz Europa durch den Rhein-Lahn-Kreis unterwegs. Zwischen Geilnau und Lahnstein entdeckten die Acht- bis 88-Jährigen in neun Tagen im Lahn- und Rheintal sowie im Taunus die Natur und das Leben ganz unabhängig von Nationalität, Kultur, Beruf, Einkommen und Konfession.

Deutsche, eine Chinesin, Franzosen, Schweden und Spanier sind an ihrem Tagesziel auf dem Schlopenhof in Hainau angekommen, der vorletzten Etappe ihrer Pilgertour. Die 22 Frauen, Männer und Kinder sind nur eine Gruppen von insgesamt 110 Menschen, die sich in einer christlichen Weggemeinschaft von und nach Lahnstein auf den Weg gemacht haben. Während ein Mann seine Füße mit kaltem Wasser erfrischt, schnippeln Andere in der Küche am Abendessen, manche Pilger genießen auch einfach nur die Hainauer Abendsonne im Grünen. „Wir leben das einfache Leben“, sagt die Leiterin der Gruppe Meritxell Ricart. Die Katalonierin ist seit acht Jahren dabei, wenn die Gefährten des heiligen Franziskus in einem anderen Land unterwegs sind. Manche pilgern schon seit mehr als 45 Jahren mit. Ärzte, Ingenieure, Lehrer, Journalisten und Rentner gehören dazu, die sich im Rhein-Lahn-Kreis „erden“ und mit ihrem Pilgern bewusst machen wollen, was wirklich wichtig ist im Leben. „Back to the roots“ steht dabei im Mittelpunkt und ein Thema, unter dem die Pilgertour alljährlich steht. „Hoffnung“ heißt es in diesem Jahr, woher sie kommt, was sie nährt und wie sie das Leben bereichert. Gelegenheit, sich darüber zu besinnen und auszutauschen, gibt es immer eine halbe Stunde lang nach dem Verzehr der Lunch-Pakete zwischen Geilnau, Schönborn, Nastätten, Reitzenhain, Wellmich, Hainau, Kamp-Bornhofen und dem Start-Ziel-Ort Lahnstein.

 

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