Montag, 19. August 2019

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Ortbürgermeister Jürgen Ludwig startet in dritte Amtszeit

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Seelbach. Zur konstituierenden Sitzung traf sich der neue Gemeinderat von Seelbach gestern Abend im Ratszimmer der Gemeinde. Nach Eröffnung der Sitzung mit Verabschiedung der ausgeschiedenen Ratsmitglieder Carmen Merz und Kurt Struckmeyer, die beide aus privaten Gründen nicht mehr angetreten waren, erhielten diese ein Präsent für die geleistete Arbeit. Danach wurden dem 1. Beigeordneten und Ratsmitglied Dieter Wulf für 25 Jahre Mitarbeit im Gemeinderat eine Dankurkunde des Gemeinde- und Städtebundes überreicht. Im Anschluss war es die Aufgabe von Wulf, Jürgen Ludwig die Ernennungsurkunde für die dritte Amtszeit als Ortsbürgermeister zu überreichen. Bei den anschließenden Wahlen der Beigeordneten gab es keine Überraschungen. Dieter Wulf wird weiterhin als erster Beigeordneter tätig sein und Thomas Gebenroth als zweiter Beigeordneter. Neu im Rat vertreten sind Edith Dumke und Lucas Egert. Verbandsbürgermeister Uwe Bruchhäuser dankte den alten und neuen Ratsmitgliedern und Ortsbürgermeister Ludwig für Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Wohle der Gemeinde. In den Rechnungsprüfungsausschuss wurden Edith Dumke, Karin Trost und Dominic Steinecke gewählt.

Reden ohne Lampenfieber und Ehrenamtliche gewinnen

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Regionale evangelische Ehrenamts-Akademie Rhein-Lahn bietet Seminare in Miehlen und Dausenau


RHEIN-LAHN. (4. Juli 2019) Gleich zwei interessante Veranstaltungen bietet die regionale evangelische Ehrenamts-Akademie (EAA) Rhein-Lahn Kirchenvorständen und anderen Interessierten in diesem Sommer an, die sowohl die eigene Persönlichkeit stärken als auch der Gemeinde dienen. Einmal geht es um rhetorische Fähigkeiten und zum Anderen um die Kunst, Ehrenamtliche für die Kirchengemeinde zu begeistern.

„Reden ohne Lampenfieber“ ist das Tagesseminar am Samstag, 27. Juli von 10 bis 17 Uhr in Miehlen überschrieben. „In Beruf und Ehrenamt, ebenso wie in Familie und Freizeit, gibt es immer wieder Situationen, in denen wir mit einem kurzen Vortrag, einer Rede oder einer Präsentation gefordert sind, unseren Beitrag zum Gelingen zu leisten“, erklärt Clare Metzmacher, Leiterin der EAA Rhein-Lahn zum Hintergrund des Angebots. „Wir wollen zum Beispiel über unsere Arbeit berichten, von einem Vorhaben überzeugen oder zum Handeln motivieren.“ Nicht allen Menschen sei das Talent dafür in die Wiege gelegt, „aber die Fertigkeiten lassen sich erlernen, erweitern und einüben“. In diesem Basisseminar erwerben Teilnehmende die Grundlagen der Rhetorik und Präsentation und können diese ausprobieren. Dabei wird ein besonderer Focus auf Sprache, Körpersprache, Lampenfieber, Atemtechnik und inhaltliche Strukturmöglichkeiten gelegt.

Referentin ist Elfriede Wollmann-Köthe, Diplom-Pädagogin und freiberufliche Kommunikationstrainerin aus Koblenz. Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine Anmeldung gebeten (möglichst bis 18. Juli).

Ehrenamtliche gewinnen – aber wie?

„Ehrenamtliche gewinnen – aber wie?“ heißt es am Samstag, 10. August ab 9.30 Uhr in Dausenau. „Ehrenamtliches Engagement ist ein wesentliches Element unserer Kirche“, sagt Claire Metzmacher und nennt Kirchenvorstand, Gemeindegruppen, Kindergottesdienst, musikalische Gruppen und Besuchsdienste als Beispiele. „Was wären wir ohne Menschen, die sich mit Herzblut einsetzen für ihr christliches Ehrenamt!“

Wie es gelingt, Ehrenamtliche zu gewinnen für neue Aufgaben, als Nachfolge für diejenigen, die aus unterschiedlichen Gründen ausscheiden, dafür beleuchtet das Seminar mit Referentin Ina Wittmeier von der Ehrenamtsakademie der EKHN in Darmstadt Wege und Möglichkeiten. Motivation und eine Kultur der Wertschätzung sind dabei wichtige Faktoren.

Der Vormittag bis 12.30 Uhr ist ganz dem Thema gewidmet; anschließend sind die Teilnehmenden zu einem Mittagessen eingeladen. Danach besteht die Möglichkeit, die historische St. Kastorkirche im Rahmen einer Führung näher kennen zu lernen. Bei der Anmeldung (bis 2. August), die aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich ist, sollte angegeben werden, ob man am gesamten Tagesprogramm teilnehmen möchte oder etwa ohne Mittagessen oder Kirchenführung.

Anmeldungen und nähere Informationen bei Bildungsreferentin Claire Metzmacher, Bad Ems, Telefon 02603-5099244, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Nadine Bärz ist Beigeordnete der Verbandsgemeinde Nastätten

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CDU gratuliert Hainauerin

VG Nastätten. Einstimmig wurde Nadine Bärz aus Hainau von den Mitgliedern des Verbandsgemeinderates zur Beigeordneten der Verbandsgemeinde Nastätten gewählt. Die 44-jährige Hainauerin wurde von der CDU-Fraktion vorgeschlagen und gehört ab sofort zu den Stellvertretern von Bürgermeister Jens Güllering (CDU). Seit 16 Jahren ist sie ehrenamtlich in der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr aktiv und seit 2014 Erste Beigeordnete von Hainau. „Ich bin stolz und freue mich sehr auf die Aufgaben in diesem spannenden Amt“, sagt Nadine Bärz.

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CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Gasteyer (links) und Bürgermeister Jens Güllering (rechts) gratulieren Nadine Bärz zu ihrer Wahl zur Beigeordneten der Verbandsgemeinde.

Kinderkirchentag mit Schwung und viel Musik

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Evangelisches Dekanat Nassauer Land bot im Miehlener Bürgerhaus viele kreative Stunden


MIEHLEN/RHEIN-LAHN. (1. Juli 2019) „Musik liegt in der Luft“ war der diesjährige Kinderkirchentag des evangelische Dekanats Nassauer Land überschrieben. Ins Miehlener Bürgerhaus waren Kinder mit ihren ehrenamtlichen Betreuer-Teams aus dem ganzen Kreisgebiet gekommen, von Braubach bis Schönborn, von Reichenberg bis Kördorf, um dort viele kreative Stunden zu erleben.

Dekanatsjugendreferent Andreas Kleemann begrüßte den Nachwuchs aus den insgesamt zehn Kirchengemeinden und versprach ein unterhaltsames Programm, in dem keine Langeweile aufkommt. Da lag Musik nicht nur in der Luft; sie ließ auch Hände und Herzen fröhlich in Bewegung kommen ließ. Dafür sorgte bereits zu Beginn die Kirchentags-Band, die den Nachwuchs im Nu zum Mitmachen, in Schwung und Bewegung brachte. Dann war Uwe Weiland an der Reihe. Der Kirchenmusiker aus Klingelbach animierte die Kinder begeisternd zum kräftigen Mitsingen.

Nach leckerer Pizza und Rohkost-Sticks zum Mittagessen war handwerkliches Geschick gefragt, denn zum Einen bastelten die Kinder an mehreren Stellen im Bürgerhaus Rhythmusinstrumente wie Regenmacher, Rasseln, Kastagnetten, Mini-Cellos, Rühr- und normale Trommeln und nahmen zum Anderen an einem Musik-Workshop teil. Während der Abschlussandacht mit Pfarrer Ingo Henrich über den Psalm 148 „Gottes Lob im Himmel und auf Erden“ präsentierten sie schließlich ihre selbst gebastelten Instrumente und entlockten ihnen sehr facettenreiche Klänge. Mit einem Segenswort und einem Segenslied ging es nach einem runden Programm mit erfüllten Herzen zurück in die Heimatorte.

Goethes Gedanken begleiteten Wandergruppe

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Ralf Skähr-Zöller vom Dekanat Nassauer Land berichtete in Obernhof aus dem Leben des Dichters – Reger Austausch


OBERNHOF/RHEIN-LAHN. (1. Juli 2019) Unter dem Titel „Literatur und wandern“ hatte das Dekanat Nassauer Land zu einer Tour auf den Obernhofer Goetheberg eingeladen. Ralf Skähr-Zöller, Inhaber der Projektstelle innovative Angebote für jüngere Seniorinnen und Senioren, hatte gemeinsam mit der Initiative 55 plus-minus dazu – wie könnte es bei diesem Ziel anders sein – Leben und Werk des „Dichterfürsten“ Johann Wolfgang von Goethe in den Mittelpunkt der abwechslungsreichen Wanderung gestellt.

Den steilen Anstieg, den weiten Blick in eine bezaubernde Landschaft hatte auch Goethe einst genossen. Skähr-Zöller erinnerte unterwegs an dessen Lebensstationen, Kindheit, Studium, Werke und an die verschiedenen Beziehungen zu Frauen, die er immer wieder literarisch verarbeitete. Am 11. September 1772 verließ er Wetzlar und wanderte über die Höhen von Obernhof. Seine unerfüllte Liebe zu Charlotte Buff aus Wetzlar animierte ihn zum berühmten Roman „Die Leiden des jungen Werther“, der ihm zum literarischen Durchbruch verhalf. „Er wurde gefeiert wie heute ein Popstar“, beschrieb der Referent. „Es entstand eine Modewelle, sich zu kleiden wie Werther.“ Aber auch die Zahl von Suiziden bei jungen Männern stieg an. Darüber sowie über das Thema Liebe überhaupt tauschten sich die literarischen Wanderer aus; dazu lieferte nicht zuletzt das gemeinsam rezitierte Gedicht „Willkommen und Abschied“ Impulse.

Neben der Liebe erinnerte Skähr-Zöller an Goethes Weimarer Zeit, an dessen Aus- und Aufbrüche etwa während seiner Italienreise. Und die lebendige Diskussion unter den Wanderern zeigte, welche grundlegenden und zeitlosen Gedanken der Dichterfürst in seinen Werken aufgriff, die heute so aktuell sind wie damals. Und noch eine Passion Goethes kam zur Sprache, die für die Geologie. Auch dabei wurde er in Obernhof fündig in dem damaligen Bergwerk. Gesteinsproben befinden sich heute noch im Arbeitszimmer des Dichters in Weimar.

Schönes Sommerwetter begleitete die Wandergruppe auf ihrem Weg zum Goethepunkt. Dort öffnete eine Teilnehmerin eine Flasche „Obernhofer Goetheberg“, den sich die Wanderer munden leßen, bevor sie wieder hinunter ins Dorf marschierten, wo ein Abendessen die Tour beendete. Die ebenso informativen wie diskussionsfreudigen Wanderstationen und der gute Gedankenaustausch ließen den Wunsch aufkommen, sich an einem anderen Ort unter dem Motto „Literatur und wandern“ erneut auf Schusters Rappen zu begeben.

Zuvor bietet Skähr-Zöller aber erst einmal eine andere Veranstaltung an: „Alles im Fluss - mit dem Kanu auf der Lahn unterwegs“ heißt es am Samstag, 13. Juli zwischen Obernhof und Dausenau. Anmeldungen und Infos unter Telefon 02603-5099271 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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