Montag, 06. Juli 2020

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Landtagsabgeordneter Matthias Lammert bei der Ehrenamtstour der Landesregierung dabei

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Vergangene Woche nahm der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert (CDU) an einer von der Landesregierung initiierten Ehrenamtstour teil.

Unter dem Motto „Im Land daheim“ besuchten Regierungsvertreter verschiedene Ehrenamtsinitiativen im Rhein-Lahn-Kreis, die sich nicht nur zu Corona-Zeiten besonders um die Menschen in unserer Region verdient gemacht haben.

Die interessante Tour begann beim Willkommenskreis Diez (Flüchtlings- und Nachbarschaftshilfe) und führte nach Nastätten zum Kreisfeuerwehrverband (Maskennähaktion). In Kestert (Vereins- und Nachbarschaftshilfe) endete der Tag.

Matthias Lammert, der seit Jahren mit verschiedensten Vereinen und Initiativen eine gute Verbindung pflegt, dankte für das tolle Engagement aller Beteiligten und steht dem Ehrenamt in Diez und dem gesamten Rhein-Lahn-Kreis bei Rückfragen gerne mit einem offenen Ohr zur Verfügung.

Videokonferenz mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick und Josef Oster

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„Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“.

Die Bundesregierung hat in der Krise schnell Hilfsprogramme beschlossen, um zunächst während der Phase der Beschränkungen weitgehend Arbeitsplätze zu erhalten, den Fortbestand von Unternehmen zu sichern und soziale Notlagen zu vermeiden. Anfang Juni hat der Koalitionsausschuss ein neues Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket auf den Weg gebracht.

Am Dienstag, 23. Juni 2020, findet von 19.00 – 20.00 Uhr eine Videokonferenz mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick aus Montabaur und Josef Oster aus Koblenz statt. Ebenfalls in der Schalte ist der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert.

Bitte melden Sie sich vorab unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. an. Sie sind herzliche willkommen!

SPD Loreley

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Kestert bekommt am nördlichen Ortseingang eine Fahrbahnverschwenkung

Der Leiter des Landesbetriebs Mobilität Diez (LBM) Lutz Nink hat jetzt bei einem auf Einladung des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Verbandsgemeinderat Loreley Mike Weiland und dem hiesigen Landtagsabgeordneten Roger Lewentz arrangierten Gespräch in Kestert mitgeteilt, dass aus Sicht des LBM im Zuge der Bundesstraße 42 eine Fahrbahnverschwenkung am nördlichen Ortseingang eingerichtet werden kann. „Wir freuen uns über das Ergebnis nach den redlichen Bemühungen der Gemeinde um Ortsbürgermeister Uwe Schwarz und unserer Aktivitäten, dass hier eine Lösung zur Geschwindigkeitsdämpfung gefunden werden konnte“, so Mike Weiland, Roger Lewentz und auch Landrat Frank Puchtler nach dem Treffen.

Zahlreiche Anstrengungen waren dem bereits vorausgegangen: Verkehrsmessungen, testweise temporäre Hochborde und Warnbaken im Bereich der Wohnbebauung am Ortseingang, die jedoch in Zeiten des Winterdienstes wieder weggeräumt werden mussten, Bürgerbefragungen, Gespräche, Schriftwechsel und auch bei der Dörfer-Tour von Mike Weiland vor einigen Monaten war die Fahrbahnverschwenkung erneut thematisiert worden.

Voraussetzung für den Bau der Verschwenkung ist für den LBM, dass die dazu notwendigen Grundstücke östlich der Bundesstraße in Richtung Bahntrasse dafür zur Verfügung gestellt werden können. Ortsbürgermeister Uwe Schwarz, der am Gespräch gemeinsam mit seinen Beigeordneten Frank Buchenroth und Joachim Hewel teilnahm, sagt dies gerne zu. „Um einen Teil der notwendigen Grundstücke hat sich die Gemeinde bereits bemüht“, unterstreicht Uwe Schwarz. Alle sind sich einig, dass diese Lösung zur Reduzierung der Geschwindigkeit die Beste sei, denn dort, wo ohnehin nur ein sehr schmaler oder auch teilweise gar kein Gehweg entlang der Häuser vorhanden ist, vermeide man mit der Maßnahme abbremsende oder beschleunigende Fahrzeuge, die teilweise sogar bei einer Einengung der Fahrbahn zum Stillstand kommen und wieder anfahren müssen. Dies hatte man bei der Errichtung der temporären Hochborde festgestellt. Damit waren auch zusätzlicher Lärm und Abgase verbunden, was für die Anwohner vermeidbar ist.

Ortsdurchfahrt möglichst zügig angehen

Einig sind sich alle aber auch darüber, dass die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt ebenfalls zügig angegangen werden muss. Derzeit ist das abrupte Ende des Radwegs aus Bornhofen kommend eine Gefahrenstelle für die Radfahrer, die hier absteigen und auf die Straße wechseln müssen, um weiterfahren zu können. Hinsichtlich der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt müssen zwischen der technischen Planung des LBM und der Gestaltungsplanung der Gemeinde als nächstes noch kleinere Differenzen beseitigt werden. Das übernehmen die Planungsbüros. Danach wird die technische Planung endgültig fertig gestellt. Anschließend wird noch der landespflegerische Beitrag sowie die Retentionsraumbetrachtung erstellt, bevor sich das Baurechtsverfahren anschließt. Dies soll noch in diesem Jahr erledigt werden. Ab 2021 laufen dann die bauvorbereitenden Arbeiten mit ingenieurgeologischen Erkundungen vor Ort. Bauwerksentwürfe für die Auskragungen und Stützbauwerke werden dann ebenfalls erstellt. Danach erfolgt die Ausschreibung. Der LBM hat zugesagt, sich zunächst auf die Umsetzung innerhalb der Ortsdurchfahrt zu konzentrieren. Der Bau des Radwegs auf der freien Strecke in Richtung Ehrenthal wird im Anschluss erfolgen. „Unser Ziel ist es, mit dem Bau der Ortsdurchfahrt Kestert im 2. oder 3. Quartal 2022 zu beginnen“, erklärt Lutz Nink, sofern kein Planfeststellungsverfahren notwendig wird. „Da der LBM bereits früher schon angekündigt hat, dass bis zur BUGA 2029 alle Lücken des Radwegs im Bereich der Verbandsgemeinde Loreley geschlossen sein sollen, gilt es, sämtliche Baumaßnahmen in Kürze gut zu koordinieren und das Ergebnis möglichst breit zu kommunizieren“, betont Mike Weiland, was er nach Amtsantritt als Bürgermeister der Verbandsgemeinde gemeinsam schon mit Lutz Nink vereinbart hat.

Morgen startet nächste Stufe der Schulöffnungen

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7. Juni 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Corona-Lage

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis  liegt bei 159, wie Landrat Frank Puchtler mitteilt. 6 Patienten aus dem Rhein-Lahn-Kreis sind bedauerlicherweise verstorben.

Genesene im Kreis

Die Patienten werden vom Gesundheitsamt des Rhein-Lahn-Kreises nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Die Zahl der Genesenen beträgt 152.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 49 (davon 48 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 27 Genesene, 1 Verstorbener)

Stadt Lahnstein 28 (davon 27 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Nastätten 14 (davon 13 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Bad Ems-Nassau 24 (davon 23 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Aar-Einrich 16 (davon 14 Genesene, 2 Verstorbene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Morgen startet nächste Stufe der Schulöffnungen

Die nächste Stufe der Schulöffnungen startet morgen mit der Öffnung von weiteren Klassen und Jahrgangsstufen in den Schulen im Rhein-Lahn-Kreis.

Für den enormen Einsatz aller Beteiligten zur Vorbereitung der Schulöffnungen bedankt sich Landrat Frank Puchtler und bittet, sich weiter umsichtig zu verhalten.

Corona-Hotlines

Kreis: 02603/972-555 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

IHK für Unternehmen: 0261/106-501

Handwerkskammer für Unternehmen:  0261/398251

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

Brand eines Recyclingbetriebes in Diez

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06.06.2020 15:00 Uhr

Rhein-Lahn-Kreis.  Auch am heutigen Tag ist der Brand in einem Recyclingbetrieb in Diez noch nicht gelöscht. Es standen mehrere Industriehallen und im Außenbereich  gelagerte Recycling- und Rohstoffe in Vollbrand.

Zur Brandbekämpfung waren ca. 650 Einsatzkräfte aus zahlreichen Feuerwehreinheiten aus den Kreisen Rhein-Lahn, Westerwald, Limburg-Weilburg, Neuwied sowie von den Berufsfeuerwehren  Koblenz und Wiesbaden unter der Leitung des Kreisfeuerwehrinspekteurs Guido Erler und seinen beiden Stellvertretern Marcus Grün und Lars Ritscher im Einsatz. Zurzeit sind noch um die 100 Einsatzkräfte vor Ort. Durch die Polizei wurde die Brandstelle weiträumig abgesperrt.

Zwischenzeitlich wurden zahlreiche Kräfte mehrfach ausgetauscht. Die Zufahrt in das Industriegebiet Diez aus Richtung Limburg und von der Bundesstraße 54 ist weiterhin gesperrt. Allerdings wird das Industriegebiet ab Montag wieder  befahrbar sein, Behinderungen wird es vereinzelt durch einige Schlauchbündel geben.

Vor Ort informierte sich Landrat Frank Puchtler über die aktuelle Lage. Zurzeit wird das brennende Material weiterhin mit Baggern auseinander geschoben, um ein effektiveres Löschen zu gewährleisten. Dabei stellte eine größere Dachkonstruktion die Einsatzkräfte vor eine große Herausforderung. Dieser Bereich ist nun unter Kontrolle. Jedoch muss diese Konstruktion entfernt werden, um das erneute Auflodern zu verhindern. Eine Abrissfirma wird dies mit Spezialwerkzeug übernehmen. Die Arbeiten werden mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Die Wasserversorgung wird zurzeit  aus dem öffentlichen Wassernetz, aus drei Zisternen, sichergestellt.

Weiterhin kommt es immer wieder zu Rauchentwicklung. Bei den Messungen der Gefahrstoffzugeinheiten wurden keine Grenzwerte überschritten. Eine starke Geruchsbelästigung ist jedoch immer noch wahrnehmbar.

Im Zuge des Einsatzes wurden zwei Feuerwehrkräfte leicht verletzt. Die Löscharbeiten werden noch andauern.

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