Sonntag, 15. Dezember 2019

Letztes Update:10:51:15 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Ideen brauchen Partner – Naspa Stiftung fördert Initiative und Leistung in der Region

Drucken

14 Vereine und Institutionen im Kreis Limburg-Weilburg freuen sich über finanzielle Hilfe in Höhe von insgesamt 29.290,00 Euro

Wiesbaden, 13.11.2019

Sport, Kunst und Musik, Brauchtum und soziale Projekte: Viele Aktivitäten von Vereinen und Institutionen wären ohne ehrenamtlich engagierte Menschen nicht möglich. Manchmal benötigt Engagement jedoch auch finanzielle Unterstützung – für Instrumente und Trikots, für Jugendfahrten und Renovierungsmaterial, für Spielgeräte und Theaterkostüme. Und genau in solchen Fällen wird die Naspa Stiftung aktiv: Seit über 29 Jahren fördert sie konkrete Projekte in vielen Bereichen der Gesellschaft. Im Rahmen einer Feierstunde in Dornburg-Wilsenroth hat sie jetzt insgesamt 29.290,00 Euro Fördermittel an 14 Vereine und Institutionen aus dem Kreis Limburg-Weilburg übergeben.

„Persönlicher Einsatz und finanzielle Unterstützung – beides ist für ehrenamtliche Arbeit unerlässlich“, so die Aussage von Michael Köberle, Landrat des Kreises Limburg-Weilburg. „Den persönlichen Einsatz bringen die vielen Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren für Kultur und Sport, für Umwelt und Brauchtum. Finanzielle Unterstützung, mit der sie ihre Ideen umsetzen können, kommt von der Naspa Stiftung. Wir freuen uns, einen so verlässlichen Partner zu haben, auf den wir zählen können“, sagte Michael Köberle.

„Vielfalt und neue Ideen für die Gemeinschaft brauchen Unterstützung von Unternehmen aus der Region. Gerne leistet die Naspa mit ihrer Stiftung dazu ihren Beitrag“ unterstreicht Michael Baumann, Vorstandsmitglied der Naspa und der Naspa Stiftung, die regionale Verbundenheit der Sparkasse. Daher seine Empfehlung für Engagierte: „Bewerben Sie sich bei der Naspa Stiftung! Ein Antrag kann alle drei Jahre gestellt werden, die Entscheidung darüber obliegt dem Stiftungskuratorium. Pro Jahr fördert die Naspa Stiftung rund 500 Projekte im gesamten Geschäftsgebiet. Wie freuen uns, dass wir in so vielen und so unterschiedlichen Fällen helfen können“, sagte Michael Baumann.

Zu den Spendenempfängern im Kreis Limburg-Weilburg zählten bei dieser Übergabe:

  • SV 1920 Wilsenroth e.V.
  • Rasen-Sport-Verein 1920 Würges e.V.
  • Mädchenkantorei am Hohen Dom zu Limburg
  • Kath. Kirchengemeinde St. Hildegard Limburg
  • FC Steinbach 1924 e.V.
  • TuS Dehrn 1905 e.V.
  • Kath. Öffentliche Bücherei der Kath. Kirchengemeinde Dietkirchen
  • Frauenchor Oberbrechen e.V.
  • TV 1904 Würges e.V.
  • LSG Goldener Grund Selters/Ts. e.V.
  • Kirchenchor "Cäcilia" Niederbrechen
  • Tanzchorps Rot-Weisse Funken Frickhofen 1971 e.V.
  • TuS Frickhofen 1910 e.V.
  • Theaterschule im Kalkwerk - Kultur- und Jugendförderkreis Diez e.V.

In der Region, für die Region: Die Naspa Stiftung „Initiative und Leistung“

  • 1990 aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Nassauischen Sparkasse gegründet
  • Seitdem mehr als 17 Mio. Euro für Sport-, Kultur- und soziale Projekte gespendet
  • Fast 11.600 Initiativen und Projekte im gesamten Naspa-Geschäftsgebiet gefördert
  • Über 26,5 Mio. Euro aktuelles Stiftungsvermögen
  • Stiftungszweck ist die Förderung von sozialen und kirchlichen Einrichtungen sowie von Sport-, Kultur-, Musikvereinen. Unterstützt werden außerdem Vereine, Institutionen, Stiftungen und Privatpersonen, die sich der Jugendförderung, der Heimat- und Brauchtumspflege, der Gesundheitspflege und dem Umweltschutz widmen.
  • Ansprechpartner, Informationen und Antragsformular: www.naspa-stiftung.de

Kreisausschuss vergibt Auftrag von Straßenbauarbeiten an der K 85 bei Nochern

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. Der Kreis hat, so Landrat Frank Puchtler, für die Straßenbaumaßnahme der Kreisstraße 85, Ortsdurchfahrt Nochern bis Abzweig K 86, K 86 Abzweig K 85 bis Ortsdurchfahrt Lierschied und der K 86 St. Goarshausen bis Abzweig K 85 den Auftrag erteilt. Der Ausbau erfolgt mittels Trag- und Deckschicht. Außerdem werden die Entwässerungseinrichtungen und die Schutzplanken erneuert. Die Baukosten sind auf 1,6 Millionen Euro kalkuliert.

Kindergärten gewinnen Matschküchen

Drucken

Die Freude bei der Evangelischen integrativen Kindertagesstätte Altendiez, bei der Kindertagesstätte Kinderoase Bad Camberg und bei der Kommunalen Kindertagesstätte Dörnberg ist riesig. Die drei Kitas haben je eine Matschküche bei einem Gewinnspiel gewonnen.

Als besondere Aktion hatte die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg im Juli alle Kindergärten in der Region dazu aufgerufen, sich bei einem Gewinnspiel mit einem selbstgemachten Video für ein Facebook-Voting zu bewerben. Die Gewinner wurden von der Facebook-Community bestimmt: Die drei Einrichtungen, deren Bewerbungsvideos die meisten Likes innerhalb des festgelegten Zeitraums erhalten hatten, haben die Matschküchen für ihren Außenbereich gewonnen.

Günter Groß, Bereichsleiter der Volksbank-Rhein-Lahn-Limburg übergab jetzt die Matschküchen an die Kitas. Matschküchen sind vielseitige Spielgeräte, die besonders pädagogisch wertvoll sind. Denn Matschen ist für die kindliche Entwicklung besonders wichtig. Sie sorgen mit funktionierenden Selbstschluss-Wasserhähnen (Gartenschlauch), Edelstahlbecken sowie UV- und witterungsbeständige Materialien für langanhaltenden Spielspaß.

Fünf Persönlichkeiten aus dem Rhein-Lahn-Kreis mit der Ehrennadel des Landes ausgezeichnet

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. Fünf Bürger aus dem Rhein-Lahn-Kreis erhielten jetzt die von der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehene Ehrennadel des Landes für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement: Achim Hopfenmüller (Arzbach), Dietmar Meffert (Diez), Hermann Bubinger (Nassau), Dr. Michael Monet (Scheidt) und Waldemar Winkler (Oberneisen). Bei der Feierstunde im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises überreichten Innenminister Roger Lewentz und Landrat Frank Puchtler gemeinsam die Ehrennadel samt Urkunde. Mit dabei waren auch Familienangehörige, die Vertreter der lokalen Politik sowie langjährige Wegbegleiter der Geehrten.

Minister Lewentz dankte den Geehrten, aber auch den Angehörigen für das oftmals jahrzehntelange  Engagement. Auch seien die verschiedenen Tätigkeiten der Geehrten – von der Politik bis zur Feuerwehr, von der AWO bis zur europäischen Verständigung – auf eindrucksvolle Weise Ausdruck des vielfältigen Ehrenamtes in Rheinland-Pfalz. Lewentz ergänzte: „Rheinland-Pfalz hat die höchste Ehrenamtsquote bundesweit. Rund die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger engagiert sich.“

Achim Hopfenmüller hat sich in zahlreichen Bereichen dem Ehrenamt verschreiben. Seit Jahrzehnten engagiert er sich bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und ist seit 1996 einer der Hauptakteure des dreiwöchigen Ferienlagers der AWO Bad Ems. Hopfenmüller ist Vorsitzender der rund 250 Mitglieder der AWO Bad Ems und ist in diesem Bereich auch auf Kreis- und Bezirksebene aktiv. In der evangelischen Erlösergemeinde Neuhäusel arbeitet er ebenfalls im Vorstand mit und bringt sich in seinem Heimatort Arzbach im Gemeinderat ein.

Dietmar Meffert kann inzwischen auf fast ein halbes Jahrhundert Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr Freiendiez zurückblicken. Über die Jahre hinweg hat sich Meffert kontinuierlich weiter qualifiziert. Von 1980 bis 2000 war er Wehrführer. In dieser Zeit hatte er den Vorsitz im Kreisfeuerwehrverband Rhein-Lahn inne und war Sprecher des Regierungsbezirks Koblenz im Landesfeuerwehrverband. Der Aufbau der partnerschaftlichen Beziehungen zum Landesfeuerwehrverband Burgenland und zur Feuerwehr Bad Düben sind seinem Einsatz zu verdanken. Daneben engagiert sich Meffert kommunalpolitisch seit 1994 als Ratsmitglied der Stadt Diez und der Verbandsgemeinde Diez. 2009 wurde er auch in den Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises gewählt. 2018 übernahm Meffert den Vorsitz des AWO Ortsvereins Diez.

Hermann Bubinger leistet mit seinem Einsatz seit 2005 einen maßgeblichen Beitrag zum kulturellen Leben in Nassau. Mit der Veranstaltungsreihe „aktiv unplugged“ bietet er Nachwuchskünstlern aus der Region eine Bühne, um sich und ihre Musik einem größeren Publikum vorzustellen. Seine Idee ist mittlerweile fester Bestandteil des jährlichen Kulturprogramms in Nassau. Daneben setzte er sich als Klassenelternsprecher und Schulelternsprecher ein. 1999 bis 2009 war Bubinger im Werksausschuss der Verbandsgemeinde Nassau und von 2009 bis 2016 im Stadtrat der Stadt Nassau kommunalpolitisch engagiert. Seit 2016 ist er Vorsitzender des Vereins KulturWerk Nassau e.V.

Weiterlesen...

Katholische Kliniken Lahn GmbH

Drucken
Zum heute beantragten und angeordneten Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der Katholische Kliniken Lahn GmbH mit den Standorten Bad Ems (Hufelandklinik) und Nassau (Marienkrankenhaus) geben die beiden Landtagsabgeordneten Roger Lewentz und Jörg Denninghoff sowie SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland folgende Stellungnahme ab:

Die Entwicklung der Krankenhausversorgung im Rhein-Lahn-Kreis hat heute einen herben Rückschlag erfahren. Wir haben bereits in Vergangenheit stets an der Seite der Krankenhäuser im Kreis gestanden und immer wieder Gespräche geführt, insbesondere wenn es schwierige Situationen zu bewältigen galt. Wir werden uns mit Blick auf die besondere Bedeutung des Gesundheitsstandortes Bad Ems, die Versorgung in Nassau und allem voran natürlich aus Solidarität zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbstverständlich auch dieses Mal einbringen.

Es kann nur das Ziel geben, neben dem Träger, auch seitens der kommunalen Familie und seitens des Landes bestmögliche Unterstützung zu leisten, um gute und zukunftsgerichtete Lösungen im Sinne der medizinischen Versorgung entlang der Lahnschiene und der Arbeitsplätze zu entwickeln.

Es ist deshalb gut, dass die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bereits für morgen auch auf unsere Vermittlung alle Beteiligten zu einem Gespräch eingeladen hat, damit alle gemeinsam, Träger, Kommunal- und Landespolitik von Beginn an transparent und mit klarer Kommunikation an einem Strang ziehen.

Die bundespolitischen Vorgaben in der Gesundheitspolitik müssen mit Blick auf den ländlichen Raum dringend geändert werden: Sowohl für kleine Krankenhäuser als auch für die hausärztliche Versorgung sind sie nicht länger tragbar.
Wir stehen fest an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gesundheitseinrichtungen. Eine gute und ortsnahe Gesundheitsversorgung ist für unsere Heimat unverzichtbar.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL