Donnerstag, 25. April 2019

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BBS Lahnstein entlässt Schüler der höheren Berufsfachschule ins Berufsleben

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Rhein-Lahn-Kreis. Drei Klassen der höheren Berufsfachschule an der Berufsbildenden Schule Lahnstein konnte der neue Schulleiter Dietmar Weber jetzt „ins Leben“ entlassen. Gemeinsam mit Lehrern und  Eltern freute Weber sich über das erfolgreiche Abschneiden der Schüler, die nun in den Bereichen Handel und E-Commerce, Organisation und Officemanagement sowie Energiesystemtechnik und Marketing/Organisation und Officemanagement das Zeugnis des „Staatlich geprüften Assistenten“ in Händen halten können und teilweise auch den schulischen Teil der Fachhochschulreife erreicht haben.

In seiner Rede zur Entlassung hob Schulleiter Weber den Kontrast zwischen Schule und späterem Leben hervor. Zwar würde man immer meinen, dass man für Schüler oder Lehrer lernen würde, aber eigentlich lernten wir für das Leben. Doch in welche Welt werden die Schüler entlassen? Gewiss in eine Welt, die genug Anlass zur Sorge gebe. Er sei aber zuversichtlich, dass alle genügend Wissen vermittelt bekommen hätten, um auch in einer schwierigen Umgebung zu bestehen.

Dieses Anliegen griff auch einer der Klassenleiter, Christopher Schreiber, auf. Er definierte anhand einiger vorbildhafter Verhaltensweisen von Schülern die heute erforderlichen Fähigkeiten, um in einer komplexen Umgebung zu bestehen: Hilfsbereitschaft, Mut und Persönlichkeit, Gelassenheit und Kreativität. Wichtig sei vor allem zu erkennen, welche Eigenschaften man selbst besitze, gemäß Händels Motto: „Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen.“

Dies ergänzte sein Kollege Joachim Schreiber, der kritisch auf die Zusammenarbeit der Schüler untereinander zurückblickte. Genau wie bei dem Kader der WM habe jeder seine eigenen Fähigkeiten, aber das Zusammenspiel sei genauso wichtig. Dies habe er aber leider in seiner Klasse vermisst. So schloss er mit der Zitat Heinz Erhardts: „Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle.“ Gunnar Wysk beleuchtete das Experiment der kombinierten Klasse, bestehend aus Energie/Systemtechnik und Handel und Organisation/Officemanagement. Zwar hätten nur wenige Schüler bis zum Ende durchgehalten, doch der Blick auf die Qualitäten der Einzelnen habe viele menschliche Qualitäten gezeigt. Umrahmt wurde die Feier vom Bläserensemble der BBS Lahnstein. Für  besondere schulische Leistungen überreichte Christian Eisenhut der Schülerin Emily Konior den jährlichen Buchpreis der Nassauischen Sparkasse.

Verträge mit Pflegestützpunkten um weitere zehn Jahre verlängert

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Rhein-Lahn-Kreis. „Durch das Beratungs- und Unterstützungsangebot der Pflegestützpunkte im Rhein-Lahn-Kreis wird ein wichtiger Baustein der pflegerischen Angebotsstruktur im Rhein-Lahn-Kreis sichergestellt.“ Dies sagte Landrat Frank Puchtler, als es jetzt daran ging, die Weichen für die Zukunft auf diesem Gebiet zu stellen. Da die gute Kooperation sich nach Auffassung aller Beteiligten bewährt hat, stand der Unterzeichnung der neuen Pflegestützpunktverträge, mit der die Kooperation weitere zehn Jahre fortgesetzt werden kann, nichts im Wege.

In den vier Pflegestützpunkten in Bad Ems, Diez, Lahnstein und Nastätten kooperieren die AOK, der Rhein-Lahn-Kreis und die Träger Caritas, Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte sowie die evangelischen Zweckverbände für die Sozialisation Diez und die Diakoniestation Nastätten, indem sie unabhängige Pflegeberatung für Betroffene und Angehörige flächendeckend im Kreis durchführen.

An den Pflegestützpunkten sind Fachkräfte zur Beratungs- und Koordinierungsarbeit durch die Träger beschäftigt, und die AOK stellt an jedem Stützpunkt Personal bereit. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger dort fundierte Informationen zur Pflegeversicherung und konkrete Unterstützung bei der Suche nach Unterstützungsangeboten für pflegebedürftige Personen oder deren Angehörige. Die ausgebildeten Mitarbeiter koordinieren darüber hinaus die Netzwerkarbeit, wie z.B. die Netzwerke Demenz, und unterstützen das ehrenamtliche Engagement.

Nähere Information gibt es beim Pflegestützpunkt Bad Ems, Kirchgasse 15-17, Tel.: 02603/5750 u. 70587; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Pflegestützpunkt Diez, Friedhofstraße 19, Tel.:06432/919 813 u. 9528 870; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Pflegestützpunkt Lahnstein, Gutenbergstraße 8, Tel.:02621/9408-20 u. -69; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Pflegestützpunkt Nastätten, Borngasse 14 a, Tel.:06772/ 939614 u. -20; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Kindertagesstätten können sich über Förderung freuen

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Rhein-Lahn-Kreis. Willkommener Geldsegen für die Kindertagesstätten  (Kita) im Rhein-Lahn-Kreis: Genau 458.292,01 Euro pro Jahr zusätzlich konnten zwischen 2016 und 2018  den Kita-Trägern für Bauvorhaben und Projekte zur Verfügung gestellt werden. Auch 2018 wurden damit zahlreiche Projekte gefördert.

Das Geld stammt, so erläutert Landrat Frank Puchtler, aus dem Bundeshaushalt. Hintergrund ist, dass die Bundesregierung vor ein paar Jahren ein „Betreuungsgeld“ einführen wollte – für Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte geben, sondern selbst betreuen  wollten. Dieses häufig „Herdprämie“ genannte Vorhaben wurde dann aber vom Bundesverfassungsgericht gekippt. Da die Mittel allerdings schon im Bundeshaushalt eingeplant waren, wurden die Gelder den Kommunen für die Jahre 2016, 2017 und 2018 zur zusätzlichen Verbesserung der Kindertagesbetreuung und für zusätzliche Ausgaben zur Betreuung von Flüchtlingskindern zur Verfügung  gestellt.

Das Jugendamt der Kreisverwaltung hatte dann (wie auch in den beiden Jahren zuvor) alle Träger der Kindertagesstätten darüber informiert, dass  auch 2018 die Möglichkeit besteht, eine Förderung aus Mitteln des ehemaligen Betreuungsgeldes zu erhalten. Inzwischen sind, so Landrat Puchtler zufrieden, die Mittel vollständig für die angemeldeten Bauvorhaben und Projekte zugeteilt worden.

Zu den Bauvorhaben und Projekten, die 2018 gefördert wurden, gehören beispielsweise. die Einrichtung von Schallschutz und Klemmschutz in der ev. Kita Eppenrod, die Installation einer zweiten Spielebene in einem Gruppenraum der kommunalen Kita Dörnberg, die Anschaffung von Spielgeräten für das Außengelände mit Fallschutz für die kommunale Kita Nastätten, die    Erneuerung von Küche, Fenstern und Parkett in der ev. Kita Zwergenland in Hahnstätten, die Erneuerung von Umkleide, Materialraum, Spielhaus, Außenfassade und Heizungsanlage in der kath. Kita Dahlheim, die Gestaltung des Außengeländes der neuen Außenstelle der kath. Kita Arche Noah im Caritas Altenzentrum St. Martin in Lahnstein, die Erweiterung des Außenspielgeländes der Kita Play & Fun Bad Ems, die Anschaffung eines neuen Wickeltisches in der kommunalen Kita Singhofen oder die Ausstattung der provisorischen Kita Haus Maria Anna Bad Ems. Darüber hinaus wurden auch große Bauprojekte gefördert wie z. B. der Anbau in der evangelischen Kita Gückingen oder der Kita-Neubau in Lahnstein.

Enge Kooperation zwischen dem Rhein-Lahn-Kreis und der Hochschule Koblenz

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Rhein-Lahn-Kreis. Seit 2015 bereits pflegen der Rhein-Lahn-Kreis, die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn (WFG) und die Hochschule Koblenz eine enge Kooperation im Bereich Wissens- und Technologietransfer sowie Duale Studiengänge. Ein Baustein dieser Kooperation bildet die Broschüre „Duale Studiengänge im Rhein-Lahn-Kreis und an der Hochschule Koblenz“, die jetzt aktualisiert und der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Durch ihre Kooperation wollen die Hochschule Koblenz und die WFG zur Fachkräfteausbildung und -sicherung in der Region beitragen. So unterstützt die WFG schon seit Jahren Schulen bei der Organisation des Bustranfers zum Hochschulinformations-Tag (H.I.T) der Hochschule. Außerdem haben Professoren der Hochschule als Referenten an den Veranstaltungen wie dem „Rhein-Lahn-Wirtschaftsempfang“ oder dem „Rhein-Lahn-Wirtschaftsforum“ mitgewirkt. Auf Initiative der WFG entstanden unter dem Titel „Bildung vor Ort“ Videobeiträge, in denen dual Studierende der Hochschule Koblenz über ihre Erfahrungen berichten. Diese Beiträge sind auf der Website www.wfgrheinlahn.de und auf dem YouTube-Kanal der WFG abrufbar.

Landrat Frank Puchtler betonte, dass die Kooperation für beide Seiten vorteilhaft  ist. Indem jungen Leuten attraktive Bildungsangebote in ihrer Heimatregion gemacht werden, so Puchtler, werden sie vielleicht auch in ihrem künftigen Berufsleben in der Heimat bleiben. Die aktualisierte Broschüre stellt unter anderem die insgesamt sieben ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengänge an der Hochschule Koblenz vor. Das Angebot erstreckt sich von Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik und Informationstechnik über Bauingenieurwesen und Wasserbau bis hin zu Business Administration/Betriebswirtschaftslehre. Das ausbildungsintegrierte Duale Studium beinhaltet dabei sowohl einen Berufsabschluss der beteiligten Kammern als auch den Bachelorabschluss der Hochschule Koblenz. Im Rhein-Lahn-Kreis kooperieren bereits heute zehn mittelständische Unternehmen mit der Hochschule Koblenz. Die Geschäftsfelder reichen dabei von Maschinenbau über Medizintechnik bis hin zur Kunststoffproduktion und -verarbeitung.

Informationen zum Dualen Studium im Rhein-Lahn-Kreis finden sich im Internet unter www.duales-studium-rhein-lahn.de. Eine Auswahl an Kooperationsunternehmen und Informationen zur IHK-Berufsausbildung im dualen Studium sind auch unter www.ihk-koblenz.de/duales-studium abrufbar. Informationen und Ansprechpartner werden auch unter www.hs-koblenz.de/duales-studium bereitgestellt.

Datenschutz für Vereine, Verbände und Betriebe

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Vorankündigung!

Vertreter von Vereinen, Verbänden und Betrieben im Blauen Ländchen sollten sich schon heute den 22. August 2018, 19:00 Uhr vormerken.

An diesem Abend findet eine Informationsveranstaltung zu den Auswirkungen der neuen Datenschutzregelungen statt.

Auf Einladung von Bürgermeister Jens Güllering wird an diesem Abend eine auf IT-Recht und Datenschutz spezialisierte Rechtsanwältin über die Neuerungen informieren und praktische Tipps zum Umgang damit geben.

Der Veranstaltungsort und Ablauf werden rechtzeitig veröffentlicht.

Veranstalter ist die Verbandsgemeinde Nastätten.

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