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Sich selbst und Gruppen leiten lernen

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Evangelische Ehrenamtsakademie Rhein-Lahn bietet Tagesseminar in Nassau an

RHEIN-LAHN/NASSAU. (20. August 2018) „Sich selbst und andere leiten lernen“ ist ein Tagesseminar überschrieben, das die Evangelische Ehrenamtsakademie Rhein-Lahn am Samstag, 1. September von 10 bis 17 Uhr in Nassau anbietet. Das Seminar gibt Hilfen, die eigene Rolle zu reflektieren und vermittelt Rüstzeug für die Leitung von Gruppen, zum Beispiel im Kirchenvorstand oder auch in anderen Zusammenhängen.

„Eine Gruppe von Menschen kann sehr effektiv und effizient arbeiten und trotz hoher Arbeitsbelastung mit viel Freude und Zufriedenheit nach Hause gehen“, weiß die Leiterin der regionalen Ehrenamtsakademie Rhein-Lahn und Bildungsreferentin des Dekanats Nassauer Land Claire Metzmacher zum Hintergrund des Seminars. Dazu bedürfe es einer guten Gruppenleitung und auch einer guten Selbstleitung. „Die Leitung hat die Aufgabe im Blick und gleichzeitig jeden Einzelnen sowie die Gruppe“, so Metzmacher, die zur Leitung des Seminars die Diplom-Pädagogin und freiberufliche Kommunikationstrainerin Elfriede Wollmann-Köthe aus Koblenz gewinnen konnte.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zwölf Personen beschränkt, deren Teilnahme kostenlos ist.

Mehr Informationen und Anmeldung bei Claire Metzmacher, Telefon 02603-509 9244 oder E-Mail claire.Metzmacher.dek.nassauer.land@ ekhn-net.de.

Janina Franz übernimmt Pfarrstelle in Loreleystadt

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30-jährige Theologin freut sich auf Amtseinführung und Dienst in der evangelischen Kirchengemeinde St. Goarshausen

ST. GOARSHAUSEN/RHEIN-LAHN. (20. August 2018) Der Rhein-Lahn-Kreis ist ihr nicht fremd und sie freut sich sehr auf ihre erste richtige Pfarrstelle: Janina Franz wird am Sonntag, 26. August um 15 Uhr als Pfarrerin ordiniert und in ihr Amt als neue Gemeindepfarrerin der Kirchengemeinde St. Goarshausen eingeführt. Schon ihr Vikariat absolvierte die 30-Jährige im Dekanat Nassauer Land, in der Diezer Stiftskirchengemeinde.

Ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ in der Kinder- und Jugendarbeit einer Kirchengemeinde war der Auslöser dafür, den Beruf Pfarrerin zu wählen. „Das war so eine tolle und segensreiche Zeit, dass ich gesagt habe: das will ich auch machen“, erzählt die in Gießen geborene junge Frau, warum sie Theologie studiert hat. Marburg, Kiel und ein Auslandssemester in Norwegen waren die Stationen. „Und dann ist es natürlich toll, sich beruflich mit den großen Fragen des Lebens zu beschäftigen und an einer guten Welt mit zu bauen.“ Außerdem gebe es wenige andere Berufe, die so vielfältig sind und „in denen man eine solche Bandbreite an Leben mitbekommt und Menschen von jung bis alt in Freud und Leid begleiten kann“.

Das Dekanat lernte sie während ihres Vikariats in Diez kennen, das ihr in bester Erinnerung bleibt. „Besonders gerne erinnere ich mich an die modernen Feierabend-Gottesdienste zurück und das Pilgern“, nennt sie zwei Beispiele. Sehr hilfreich für ihren beruflichen Weg sei, dass zur Stiftskirchengemeinde gleich drei Kindertagesstätten gehören. „Mit evangelischen Kitas hatte ich vorher überhaupt keine Erfahrungen. Und da zur Gemeinde in St. Goashausen auch eine Kindertagesstätte gehört, bin ich froh, da in meinem Vikariat einen Einblick erhalten zu haben“, erzählt Franz, die besonders gern mit Kindern, Konfis und Jugendlichen über Gott und die Welt nachdenkt. „Religionspädagogik finde ich sehr spannend.“

Abgesehen davon, dass sie als Kind einmal eine Schifffahrt durchs Mittelrheintal gemacht hat, sind die Stadt St. Goarshausen und die Ortsteile, die zur Kirchengemeinde gehören, Neuland für sie. Aber ein absolut reizvolles. „Hier ist es landschaftlich einfach wunderschön“, schwärmt sie von ihrer Wirkungsstätte. Jetzt möchte sie erst einmal die Gemeinde, die Gegend und die Menschen kennen lernen. „Ich will mich umsehen und ganz viel zuhören: Was bewegt und beschäftigt die Menschen? Welche Träume, Hoffnungen und Wünsche haben sie? Welche Schätze gilt es zu bewahren und wo muss etwas anders werden?“, freut sie sich auf ihren Dienst, den sie bereits am 1. August angetreten hat.

Und sicher lassen sich auch einige ihrer Hobbies mit ihrem Amt verbinden, denn die junge Theologin ist nicht nur gern sportlich in der Natur unterwegs, sondern macht auch Musik, spielt etwa Klavier, Orgel und Akkordeon. Das Theaterspielen liegt ihr besonders am Herzen, schon in einer Diezer Amateurgruppe stand sie auf der Bühne, und ihr Spezialvikariat absolvierte sie am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden in der Theaterpädagogik und im Jungen Staatstheater.

Der Gottesdienst zur Ordination und Amtseinführung von Janina Franz als Gemeindepfarrerin von St. Goarshausen beginnt um 15 Uhr in der evangelischen Kirche der Loreleystadt.

Studium als Landesbeste beendet

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Die Verbandsgemeindeverwaltung Loreley gratuliert Sandra Leich zum Abschluss als Prüfungsbeste der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz (HöV).

Bürgermeister Groß gratuliert der Nachwuchskraft Sandra Leich zu ihrem bestandenen Studienabschluss. Sandra Leich beendete ihr dreijähriges Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) des Landes Rheinland-Pfalz mit der Note 1,4.

v.l.: Erster Beigeordneter Hans-Josef Kring, Innenminister Roger Lewentz, Landesbeste Sandra Leich und Direktor der Hochschule Mayen, Klaus Weisbrod. Quellenangabe Foto: HöV / Seydel Mayen

Bei der Abschlussfeier erhielt die Absolventin ihre Urkunde zum Bachelor of Arts in den Studiengängen Verwaltung und Verwaltungsbetriebswirtschaft vom Innenminister Roger Lewentz.

Bürgermeister Werner Groß und Personalratsvorsitzender Stefan Siering gratulieren Sandra Leich zu ihrem herausragenden Ergebnis.

Sandra Leich wurde mit der Note 1,4 als Prüfungsbeste der Hochschule für öffentliche Verwaltung ausgezeichnet.

Marion Krätz zum Bürgergespräch in Weinähr

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Zu einem weiteren Bürgergespräch mit Bürgermeisterkandidatin Marion Krätz lädt die CDU Bad Ems- Nassau für

Mittwoch, 22. August 2018, 19.30 Uhr

in das Weinhaus Treis nach Weinähr recht herzlich ein.

Bürgerinnen und Bürger können an diesem Abend Fragen zur neuen Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau stellen und die Kandidatin kennen lernen.

SPD fragt nach: Schulanfang im Rhein-Lahn-Kreis

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Nicht nur die Schulferien sind zu Ende, auch die politische Sommerpause im Rhein-Lahn-Kreis hat mit der ersten Kreisausschusssitzung im zweiten Halbjahr ihr Ende gefunden. In dieser Sitzung hat sich die SPD-Kreistagsfraktion um ihren Vorsitzenden Carsten Göller nach den Entwicklungen in den Schulen des Kreises erkundigt.

Immer wieder in der Diskussion steht die Entwicklung der Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen. Landrat Frank Puchtler konnte in seiner Antwort berichten, dass die Schülerzahlen weitgehend stabil bleiben. In allen weiterführenden Schulen im Kreis gehen 10.183 Kinder zur Schule. Zwar etwas weniger als im Vorjahr, aber auf einem stabilen Niveau. „Der viele Jahre befürchtete Einbruch der Schülerzahlen bleibt offenbar aus. Das heißt, wir werden auch weiterhin massiv in unsere Schulen investieren“, so Göller nach der Sitzung.

Ferienzeit bedeutet an Schulen auch immer Bauzeit. Zwar konnten nicht alle geplanten Maßnahmen in den 6 Wochen Sommerferien abgeschlossen werden, aber es wurden an den betroffenen Schulen Übergangslösungen gefunden. Das war nötig, weil gerade auch die Großprojekte im Rahmen des Turnhallenkonzepts aufwendig sind. In Katzenelnbogen und Lahnstein werden die ersten Vorhaben umgesetzt. Alle weiteren Turnhallen des Kreises werden folgen.

Auch nach der Situation im Schülertransport erkundigte sich die SPD-Fraktion. Puchtler führte dazu aus, dass die Schülerbewegungen sich verändern. Traditionelle Ort-Schul-Beziehungen brechen immer mehr auf und das hat Folgen für den Schülertransport. Außerdem ist auch der private Leifheit-Campus, nach seiner staatlichen Anerkennung, erstmals vom Kreis im Schülertransport zu bedienen. Die zahlreichen Baustellen im Kreis haben auch Auswirkungen auf den Busverkehr und erfordern einen hohen Koordinierungsaufwand für die Kreisverwaltung. „Baustellen sind oft ein Ärgernis und werden kritisiert, aber es wird im Kreis investiert und gebaut, das sollte man trotz Umleitungen auch anerkennen“, sagte Göller zu den Ausführungen von Landrat Puchtler.

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