Donnerstag, 25. April 2019

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Volksbank Rhein-Lahn-Limburg: Mit 2017 sehr zufrieden

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„Mit dem Ergebnis des Jahres 2017 sind wir zufrieden“.  So lautete der Tenor bei der Vertreterversammlung der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG im Marmorsaal des Kurhauses in Bad Ems. Die Vorstandsmitglieder Klaus Merz und Matthias Berkessel ließen vor über 300 Vertretern, Gästen und Mitarbeitern das Jahr 2017 Revue passieren und berichteten neben dem Jahresabschluss 2017 ebenfalls über anstehende strategische Projekte.

Die Bilanzsumme der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG mit ihren rund 40.000 Mitgliedern und rund 90.000 Kunden beläuft sich zum Jahresende auf 1,883 Mrd. €, was einer Steigerung von 7,2 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Kundeneinlagen incl. der in Aktien-, Renten- und Immobilienfonds, anderen Wertpapieren sowie Bausparen, Lebens- und Rentenversicherungen angelegten Geldern summierten sich auf insgesamt 2,314 Mrd. €. Die Summe aller vergebenen Kredite belief sich zum Bilanzstichtag auf 1,436 Mrd. €. Hinzu kommen vermittelte Kredite in der Größenordnung von fast 450 Mio. €. Auch die Kommunen im Geschäftsgebiet können sich über das gute Abschneiden einer der größten Steuerzahler freuen: rund 2,3 Mio € zahlte die Bank an Gewerbesteuer.

Klaus Merz beleuchtete die wirtschaftliche Entwicklung des abgelaufenen Jahres. Amerika mit Präsident Trump und seiner „America First-Politik“, die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland, zähen Brexit-Verhandlungen, anstehender Regierungsbildung in Italien sowie dem drohenden Handelskrieg bestimmten und bestimmen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die deutsche Wirtschaft – so Merz – war gekennzeichnet durch einen weiterhin stabilen Wachstumskurs mit den daraus resultierenden positiven Folgen. Als bisherige und auch künftige Herausforderungen bezeichnete Vorstandsmitglied Merz die Themen Niedrigzins, Regulatorik, Demografie und Digitalisierung.

Vorstandsmitglied Matthias Berkessel ging in seinem Vortragsteil neben den Bilanzzahlen auf den Erfolgsfaktor „Mitarbeiter“ ein. 421 Mitarbeiter, durchschnittlich 22 Auszubildende und weitere 38 Praktikanten waren 2017 für die Bank tätig. Über 1.000 Seminartage wurden in die Weiterbildung investiert. Vorstandsmitglied Berkessel bezeichnete die Bank als verlässlichen Arbeitgeber und als gesellschaftlich engagierte Größe in der Region. Finanziell unterstützte die Volksbank in 2017 durch Spenden in einer Größenordnung von über 150 T€. Hinzu kommen Sponsoringunterstützungen und seit zwei Jahren die Crowdfundingplattform, über die Vereine weitere Spendenmitttel akquirieren können.

Die Omnikanalstrategie der Bank, die sich in erster Linie an den geänderten Kundenbedürfnissen orientiert – eingebettet in das Thema Digitalisierung rundeten die Ausführungen von Vorstandsmitglied Berkessel ab.

Am Ende seiner Ausführungen ging Matthias Berkessel auf das Raiffeisenjahr ein. „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele“ zitierte er Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, den Begründer der Genossenschaftsidee. Zur Erinnerung an die Vertreterversammlung und den 200. Geburtstag gab es für alle Vertreter und Gäste ein 5-Liter Fässchen Bier mit dem Konterfei Raiffeisens.

Aufsichtsratsvorsitzender Harald Lang berichtete über die Tätigkeiten des Aufsichtsrates und über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung bevor die Vertreter einstimmig Vorstand und Aufsichtsrat entlasteten und die Verwendung des Jahresabschlusses beschlossen.  Die Mitglieder der Bank können sich nun über eine Dividende in Höhe von 6 Prozent freuen. Die turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Mitglieder Hans Beresko, Wolfgang Brandhoff, Stefan Laßmann, Ulrich Münch, Walter Schupp wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Nach dem offiziellen Teil saßen Vertreter, Gäste und Mitarbeiter der Bank bei herrlichem Sommerwetter noch einige Stunden unter den Kolonaden und im Garten des Kurhauses zusammen.

SPD Rhein-Lahn feiert Sommerfest in Dachsenhausen

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Das Vorstandsteam der SPD Rhein-Lahn um seinen Vorsitzenden Mike Weiland und des SPD-Ortsvereins Dachsenhausen mit den Vorsitzenden Ulrike Wilhelmi und Sebastian Haupt sowie Organisator Martin Hallas laden alle Mitglieder, Freunde und Gönner ganz herzlich zum diesjährigen SPD-Sommerfest am Sonntag, 17. Juni 2018, in Dachsenhausen, ein. Das Fest startet ab 11.00 Uhr.

Neben Mitgliederehrungen ist auch ein besonderes Unterhaltungsangebot unter anderem mit einer Hüpfburg für Kinder gesorgt.

Bis in den späten Nachmittag hinein heißt es am Dorfgemeinschaftshaus in der Ortsmitte, sich einmal Zeit für gute Gespräche in geselliger und familiärer Atmosphäre zu nehmen. Dank der Unterstützung des SPD-Ortsvereins, der das Fest mit der Kreispartei vorbereitet und ausrichtet ist die Rhein-Lahn-SPD in diesem Jahr in einer Rheinhöhengemeinde zu Gast. Selbstverständlich werden auch Gäste wie SPD-Landesvorsitzender Roger Lewentz, Landtagsabgeordneter Jörg Denninghoff oder Landrat Frank Puchtler erwartet. Gerade für die vielen neuen Mitglieder, die in diesem Frühjahr bereits wieder der SPD beigetreten sind, soll an diesem Tag eine gute Gelegenheit gegeben werden, die politischen SPD-Akteure im Rhein-Lahn-Kreis besser kennen zu lernen. Bei schlechter Witterung besteht die Möglichkeit, die Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus durchzuführen. Der Weg nach Dachsenhausen lohnt sich folglich bei jeder Witterung.

„CDU im Dialog“ beschäftigt sich mit Infrastruktur

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Was wird in Zukunft aus den Kreisstraßen im Rhein-Lahn-Kreis?

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Braubach ein.

Das Landesstraßengesetz – aktuell durch die Koalitionsfraktionen im Mai 2018 geändert – war Aufhänger des Abends. Und so war der Ort der Veranstaltung – Dessighofen – auch nicht zufällig gewählt.

Nach der Einleitung ins Thema durch den CDU Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Matthias Lammert, MdL – im Beisein einiger Ortsbürgermeister und Mandatsträger umliegender Gemeinden – ging Marion Krätz, Bürgermeisterkandidatin der VG Bad Ems-Nassau, auf die Frage ein: „Was wird in Zukunft aus den Kreisstraßen im Rhein-Lahn-Kreis?“

Marion Krätz, die mehrere Jahre im Westerwaldkreis für das Thema Straßen mitverantwortlich war, erläuterte die Folgen der Gesetzesänderung. Wenn nämlich künftig Straßen mit Fördermitteln in Stand gesetzt werden und Ortschaften bereits mit einer Straße an eine überörtliche Straße angebunden sind, wird die in Stand gesetzte abgestuft. Genau diese Situation könnte auf die Ortsgemeinde Dessighofen zukommen.

Das wiederum hätte weitreichende Folgen. So wird in diesen Fällen die jeweilige Gemeinde zwar eine „ertüchtigte“ Straße erhalten, ist aber dann für die komplette Unterhaltung (dazu gehört dann u.a. der Winterdienst) selbst zuständig.
Wenn also seitens des Landesgesetzgebers die Stärkung des ländlichen Raums ernst genommen wird, kann er nicht gleichzeitig die Infrastruktur reduzieren und in Kauf nehmen, dass sich Gemeindestraßen zu „geteerten Feldwegen“ entwickeln. Denn darauf läuft es hinaus, so die Bürgermeisterkandidatin Marion Krätz. Sie versprach – im Falle ihrer Wahl - das Thema auf ihre Agenda zu nehmen. Denn auch die zukünftige Verbandsgemeinde Bad Ems – Nassau mit ihren zahlreichen Gemeinden müsse straßenmäßig vernünftig ausgestattet sein.

Nach einer intensiven Fragerunde bedankte sich der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Udo Rau herzlich für das Interesse an der Veranstaltung, dankte den zahlreich erschienenen Besuchern und versprach im Namen der CDU-Kreistagsfraktion das Thema weiter im Auge zu behalten.

Die nächste CDU-im-Dialog-Veranstaltung findet in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen am 11. Juni statt.

SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

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Welterbebeauftragter Prof. Dr. Barbaro hält Wort und kümmert sich: Gläserner Fels kann welterbeverträglich realisiert werden

Der gläserne Fels auf dem Loreley-Plateau kann als Besonderheit auf dem neuen Ausstellungsgebäude im Kultur- und Landschaftspark als unbedenklich eingestuft werden, wenn er aus dem Tal heraus nicht sichtbar sein wird. Dies teilte jetzt Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro in seiner Eigenschaft als Beauftragter der rheinland-pfälzischen Landesregierung für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal dem SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland auf Anfrage mit. Auf die Einladung von Mike Weiland, der auch Fraktionsvorsitzender der SPD im Verbandsgemeinderat Loreley ist, war Salvatore Barbaro Ende vergangenen Jahres auf der Loreley zu Gast gewesen und hatte zugesagt, in der Frage der Bewertung der Welterbeverträglichkeit des kristallinen Baukörpers zu helfen. Mike Weiland bekundet: „Mit dieser Rückmeldung hält Staatssekretär Salvatore Barbaro Wort und hilft dem Vorankommen auf dem Felsen entschieden weiter.“

Salvatore Barbaro hatte den SPD-Aktiven versprochen, die Prüfung der Welterbeverträglichkeit der kristallinen Dacheindeckung, die Teil des Ausstellungskonzeptes werden soll, positiv bekleiden zu wollen. Sowohl für das Welterbetal zuständige Mitglieder der ICOMOS-Monitoring-Gruppe als auch der Projekt-Lenkungsgruppe erheben weder gegen das Siegerkonzept zur Gestaltung der Ausstellungspunkte noch gegen den gläsernen Felsen grundsätzliche Bedenken. Die Umsetzung müsse jedoch in hoher gestalterischer und bautechnischer Qualität erfolgen. Demnach könne das Gebäudeteil eine Höhe von 6 Metern nicht überschreiten. Sofern es technisch nicht anders möglich sei, könnte dies notfalls auch durch Anpflanzungen, die zu einer entsprechenden Sichtverschattung von maßgeblichen Standorten im Tal führen, gewährleistet werden. Davon nicht betroffen ist die Einsehbarkeit von der Rheinhöhe der gegenüberliegenden Flussseite, heißt es gegenüber der SPD weiter.

„Damit hat Salvatore Barbaro uns nicht nur eine wichtige Nachricht übermittelt und Wort gehalten, sich dieser Frage anzunehmen, sondern die konkrete Planung kann entsprechend der Vorgaben ausgestaltet werden“, betont Mike Weiland. Nur dann könne man schlussendlich auch die genauen Baukosten ermitteln. Nach Ansicht der SPD sind natürlich nicht nur die Bau- sondern auch die späteren Folgekosten für die weiteren Entscheidungen zu berücksichtigen. Auch die Haltbarkeit und Beständigkeit des Materials spielen für die SPD eine wichtige Rolle. Der gläserne Fels könne für die neue Loreley nur dann zu einem Markenzeichen und einer optischen sowie erlebbaren Attraktion werden, wenn er auch weit über die BUGA hinaus ohne hohen Pflege- und Instandhaltungsaufwand ein sauberes Aussehen garantiere, so die SPD abschließend.

Wechsel an der Spitze des Fördervereins des Seniorebüros

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Rhein-Lahn-Kreis. Ein neues Gesicht an der Spitze des Vereins der Freunde und Förderer des Seniorenbüros „Die Brücke“: Jürgen Ruthard aus Katzenelnbogen wurde auf der Jahreshauptversammlung des 713 Mitglieder starken Fördervereins zum Vorsitzenden gewählt. Irene Schranz hatte nach achtjähriger Tätigkeit wegen ihres Umzugs von Altendiez nach Aschenburg nicht mehr für den Vorsitz kandidiert. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Tobias Lotz aus Heistenbach gewählt, in ihren Ämtern bestätigt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Wolfgang Badura und Winfried Heinkele. Neu im Vorstand sind darüber hinaus Uschi Weidner aus Katzenelnbogen, Dagmar Wirth aus Kördorf und Emil Werner aus Nastätten. Die scheidende Vorsitzende Irene Schranz bedankte sich beim alten und neuen Vorstand für die gute Zusammenarbeit und wünschte dem neuen Vorstand eine harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit für die nächsten Jahre und stets bei allen Entscheidungen eine glückliche Hand

Neben dem Rückblick auf vergangene und dem Ausblick auf die anstehenden Veranstaltungen standen Ehrungen von ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern durch Landrat Frank Puchtler auf dem Programm der Versammlung. Geehrt wurden: Christel und Reinhard Aich aus Lollschied, die u.a. bei den „Netten Nachbarn“ engagiert sind; Elfriede Jörnhs aus Kemmenau, die nicht nur Präsidentin des Kabarettvereins Casablanca in Bad Ems, sondern sich darüber hinaus vielfältig gesellschaftlich engagiert und auch – gemeinsam mit ihrer Tochter Nina – für a das Bad Emser Brückenfestival verantwortlich zeichnet, Gisela Schönrock aus Nassau die seit 62 (!) Jahren Organistin in der Stiftung Scheuern ist, einen Schul- und Kinderchores in Nassau gegründet hat und sich vielfältig sozial engagiert, sowie die bisherige Vorsitzende Irene Schranz die nicht nur acht Jahre den Förderverein leitete, sondern auch als Internetlotsin, Seniortrainerin Berufswahlpatin, Ansprechpartnerin der „Wunschgroßeltern“ aktiv war.

Den kulturellen Rahmen der Versammlung im Lahnsteiner Wyndham Garden Hotel bildeten musikalische Beiträge einer Blockflötengruppe der Kreismusikschule Rhein-Lahn mit Nele Wagner, Sara Bergmann und Paul Obel zusammen mit Lehrkraft Beate Barthelmeß, ein Gedichtvortrag von Margot Reiländer sowie eine humorvolle Darbietung des Lahnsteiner Karnevalisten und Schauspielers Karl Krämer.

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