Montag, 06. Juli 2020

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Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Freibad öffnet voraussichtlich am 12. Juni seine Pforten

Badespaß mit erheblichen Einschränkungen möglich

Voraussichtlich am Freitag, 12.06.2020, öffnet unser Freibad seine Pforten, über evtl. Änderungen wird bei Bedarf kurzfristig durch Aushang informiert.

Die für 27.05.2020 landesweit angekündigte Öffnung der Freibäder war zu diesem Termin leider nicht möglich, gerade weil die Rechtsverordnung und die Hygienevorschriften erst einen Tag vorher durch das Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem warten wir noch auf das Ergebnis der Wasserprobe und davon abhängig auf die Freigabe durch das Gesundheitsamt.

Auf der Suche nach einer Machbarkeit haben wir eine Obergrenze an Besuchern von 200 festgelegt, da sich aufgrund der Beckengrößen und Kontaktbeschränkungen nur maximal 62 Personen gleichzeitig in allen Becken zusammen aufhalten dürfen. Außerdem muss von jedem Badegast vor Betreten des Bades der Personalausweis gezeigt und ein Formular ausgefüllt werden. Der Einzelbesuch von minderjährigen Badegästen ist derzeit nicht möglich! Kinder und Jugendliche sind uns in Begleitung einer im selben Haushalt wohnhaften Erziehungsberechtigten selbstverständlich herzlich willkommen. Auf der Liegewiese werden Wege markiert, die „Quartiere“ auf der Wiese müssen mindestens 1,50 Meter voneinander entfernt sein.

Aufgrund der Obergrenze von maximal 200 Badegästen gibt es also keine Gewährleistung für einen Eintritt zu beliebigen Zeiten. Dies hat natürlich zur Folge, dass in dieser Badesaison weder Saisonkarten noch Zehnerkarten erworben werden können.

Die Schwimmfreiheit im Becken wird durch die achte Corona-Verordnung des Landes erheblich eingeschränkt. Im Schwimmerbecken müssten eigentlich Schwimmleinen eingezogen werden. Wir haben uns aber dazu entschlossen, die Sprunganlagen zu sperren und unter Bade-Aufsicht ein Rund-Schwimmen zu ermöglichen. Die Landesverordnung sieht im Nichtschwimmerbecken und Planschbecken keine Schwimmleinen vor, hier wird auf die Vorgabe des allgemeinen Abstands von stets 1,50 Meter auch für alle Kinder und Jugendliche hingewiesen. Den Anweisungen des Aufsichtspersonals ist hier unbedingt Folge zu leisten; bei Verstößen erfolgt Badeverbot, auch für Folgetage!

Die 28-seitige Rechtsverordnung und die 5-seitigen Hygiene-Vorschriften sehen u.a. strenge Verhaltensregeln im gesamten Badebereich vor. Es handelt sich hier nicht um Empfehlungen, sondern um Vorgaben, die zwingend einzuhalten sind! Es gilt im kompletten Freibad überall der Grundsatz: 1,50 Meter Abstand! Wie eingangs erwähnt wird im Außenbereich eine Wegeführung über die Liegewiese angelegt, auf der Liegewiese selbst ist ebenfalls unbedingt Abstand zu halten. Abstand halten gilt auch an den sanitären Einrichtungen und Umkleiden, in denen sich immer nur ein Nutzer aufhalten darf. Die Hygienevorschriften des Landes geben auch klar vor: Eine „Vermischung“ oder Gruppenbildung ist zu vermeiden! Da die Pandemie dynamisch verläuft müssen wir auch flexibel darauf reagieren. So ist auch davon auszugehen, dass sich im Laufe der Badesaison weitere Lockerungen oder aber auch Verschärfungen ergeben können.

Durch die Auflagen ergibt sich natürlich ein erheblicher personeller Zusatzaufwand, insbesondere im Aufsichts- aber auch im Sanitärbereich. Die Zusatzaufgaben können die Aktiven des VEF, die ohnehin quasi rund um die Uhr für unser Freibad im Einsatz sind, nicht auch noch leisten. Daher benötigen wir noch viele Freiwillige, ehrenamtlich oder gegen Entgelt, die im Freibad täglich mithelfen, um die Schutzvorschriften der Corona-Verordnung auch nachhaltig einhalten zu können. Diesbezüglich Bewerbungen können formlos an den Ortsbürgermeister oder den VEF-Vorsitzenden und Beigeordneten Thomas Morkramer gerichtet werden.

„Uns wurde mit den Auflagen ein ganz schönes „Päckchen“ aufgebunden und es ist nicht verwunderlich, dass viele Freibäder unter diesen Bedingungen nicht öffnen“, so Ortsbürgermeister Frank Kalkofen, der trotz äußerst schwieriger Umstände dennoch in den Probetrieb gehen will und schon jetzt für die vielen Einschränkungen unter den besonderen Corona-Vorgaben des Landes um Verständnis bittet. Frank Kalkofen weiter: „Mein besonderer Dank geht hierbei an die unermüdlichen Helferinnen und Helfer des VEF, die durch wochenlange Vorarbeit überhaupt erst ermöglicht haben, das unser Freibad geöffnet werden kann.“ Vieles hängt natürlich auch davon ab, wie die Freibadbesucher die Vorgaben annehmen und sich daran halten. Die Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen und an deren Spitze der Ortsbürgermeister steht als Träger in der Pflicht und Verantwortung und kann es sich nicht leisten, das infolge von Verstößen gegen die Corona-Auflagen Strafverfahren gegen sie selbst eingeleitet werden. Daher abschließend nochmal: Abstand halten und Rücksicht nehmen … Vielen Dank!

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Turnhalle ab 8. Juni wieder geöffnet

Übungsbetrieb mit Einschränkungen möglich

Aufgrund der Lockerungen in der achten Corona-Verordnung des Landes kann auch unser Turnhalle wieder geöffnet und für den Übungsbetrieb freigegeben werden. Dies erfolgt hiermit ab nächste Woche Montag, 08.06.2020.

Allerdings sind für den „Sportbetrieb im Freizeit- und Breitensport im Innenbereich (etwa in einer Sporthalle)“ sind einige Abstands- und Hygieneauflagen zu beachten. So wird das geltende Abstandsgebot und die geltende Kontaktbeschränkung durch folgende Maßnahmen gewährleistet: 1. Die Höchstteilnehmerzahl wird aufgrund der Größe unserer Turnhalle auf 32 Personen festgesetzt.2. Der Mindestabstand zwischen Sportlern und Trainern ist in jeder Trainingseinheit einzuhalten. Trainingseinheiten mit Mannschaftsspielcharakter sind nicht erlaubt. Spiel- und Wettkampfsituationen, in denen ein direkter Kontakt erforderlich oder möglich ist, bleiben untersagt. Jeglicher Körperkontakt ist zu vermeiden. 3. Es ist stets ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Bei Sportarten, die zu verstärktem Aerosolausstoß führen, ist ein Abstand von 3 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Eine Unterscheidung nach Altersgruppen ist nicht erforderlich soweit die Einhaltung der Abstands- und Kontaktbeschränkung sichergestellt ist.

Außerdem sind weitere Vorgaben unbedingt einzuhalten. So darf die Sportstätte für den Publikumsverkehr nicht geöffnet werden. Zuschauer sind nicht erlaubt.Desweiteren dürfen Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden. So ist Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion der Zugang zu verwehren.Alle Personen müssen sich bei Betreten der Anlage die Hände desinfizieren oder waschen. Sanitärbereiche, Umkleideräume und Nassräume dürfen nur einzeln genutzt werden. Die Mitnahme von Gegenständen ist auf das für die Sportausübung Notwendige zu reduzieren. Trainingsgeräte sind nach der Benutzung mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger zu reinigen oder mit einem mindestens begrenzt viruziden Mittel zu desinfizieren.

Letztlich ist die in der Coronazeit schon allseits bekannte und überall angewendete Kontaktnachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Die Übungsleiter werden daher aufgefordert, nach jeder Übungseinheit eine Teilnehmerliste zu erstellen, aus denen neben Datum und Uhrzeit der Übungsstunde auch die Namen, Anschriften und Telefonnummern aller Teilnehmer hervorgeht. Aus Gründen des Datenschutzes darf die Liste nicht im Aufsichtsraum hinterlegt sondern muss beim Ortsbürgermeister (Marienstr. 56) oder bei Hausmeister Bernd Lenhard (Marienstr. 5) in den Briefkasten geworfen werden.

Es wäre natürlich nicht glücklich, wenn wir die Turnhalle nach langer Zeit am 8. Juni öffnen und am 3. Juli wegen der üblichen Sommerferien wieder schließen würde. Daher wird in diesem Jahr die Sommerpause der Turnhalle ausnahmsweise verkürzt und erfolgt vom 09. bis 19.07.2020. Insbesondere dafür sage ich Namen der Bürgerschaft und Hallennutzer unseren Mitarbeitern Margit und Bernd Lenhard herzlich Dankeschön!

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 05.06.2020, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr, und am Freitag, 12.06.2020, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr,statt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

 

Lage auch über das Pfingstwochenende stabil

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31. Mai 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Corona-Lage

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis bleibt mit 159 Fällen konstant, informiert Landrat Frank Puchtler. 6 Patienten aus dem Rhein-Lahn-Kreis sind bedauerlicherweise verstorben.

Genesene im Kreis

Die Patienten werden vom Gesundheitsamt des Rhein-Lahn-Kreises nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Die Zahl der Genesenen beträgt weiterhin 152, so Landrat Frank Puchtler.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 49 (davon 48 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 27 Genesene, 1 Verstorbener)

Stadt Lahnstein 28 (davon 27 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Nastätten 14 (davon 13 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Bad Ems-Nassau 24 (davon 23 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Aar-Einrich 16 (davon 14 Genesene, 2 Verstorbene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Corona-Hotlines

Kreis: 02603/972-555 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

IHK für Unternehmen: 0261/106-501

Handwerkskammer für Unternehmen:  0261/398251

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

Auf dem Weg durch die Krise

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IHK und Bürgermeister besuchen Firma Erlenbach

Nastätten/Lautert. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind zwischenzeitlich in allen gesellschaftlichen Gruppierungen spürbar. So und vielleicht besonders deutlich auch in den Unternehmen. Auch an den Betrieben im Blauen Ländchen gehen die Auswirkungen nicht spurlos vorbei. Grund genug für einen Besuch der Firma Erlenbach in Lautert. Gemeinsam mit IHK Regionalgeschäftsführer Richard Hover und dem Ortsbürgermeister der Gemeinde Lautert Günter Klamp besuchte Bürgermeister Jens Güllering das seit 1957 in Lautert ansässige Maschinenbauunternehmen.

Im Gespräch mit den beiden Geschäftsführern Thorsten Jacoby und Kai Wiedemuth wurde schnell deutlich, dass die aktuelle Krise Chancen und Risiken vereint. Die Nutzung digitaler Plattformen für Gespräche und Abstimmungen rund um den Globus sind ebenso wie die Reduzierung der Geschäftsreisen positive Effekte für das Unternehmen.

Gleichzeitig wirkt sich die Krise allerdings auch massiv auf die Auftragslage aus, wobei die genaue Entwicklung aktuell nicht einschätzbar ist.

Für Hover, Klamp und Güllering war das Gespräch eine gute Gelegenheit um Eindrücke aus der unternehmerischen Praxis in Bezug auf die bundes- und landespolitisch beschlossenen Hilfen für den Mittelstand zu gewinnen. Zwar werden die Hilfen als grundsätzlich positiv gesehen, die Umsetzung ist für die beiden Geschäftsführer jedoch mit extrem hohen Hürden verbunden. Für die IHK und für die Verbandsgemeinde sagten Hover und Güllering ihre administrative Unterstützung zu. Auch die Ortsgemeinde Lautert steht dem Betrieb – wie auch bisher – jederzeit unterstützend zur Seite.

Dass das Unternehmen jedoch auch mit großer Flexibilität agieren kann hat Erlenbach jüngst gezeigt. Kurzfristig wurde nämlich ein solider Ständer für Desinfektionsmittel entwickelt, produziert und angeboten. Die Verbandsgemeinde und einige Ortsgemeinden haben hier zur Ausstattung von Gemeinschaftsräumen und Bürgerhäusern einige Ständer erworben, was nicht zuletzt auch ein kleiner Beitrag zur regionalen Wirtschaftsförderung darstellt.

Staatssekretär Dr. Wilhelm informiert sich über Kreisgesundheitsamt

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Rhein-Lahn-Kreis. Um sich über die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes im Rahmen der Corona-Pandemie zu informieren, kommt der Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Herr Dr. Alexander Wilhelm, in die Kreisverwaltung am Dienstag, den 9. Juni 2020. Insbesondere möchte sich der Staatssekretär über den Bereich der Kontaktverfolgung informieren und mit Landrat Frank Puchtler die aktuelle Corona-Lage im RheinLahn-Kreis besprechen. Daneben ist es ihm ein großes Anliegen, das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes zu würdigen, denn diese leisten mit ihrer tagtäglichen Arbeit einen außerordentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Zahl der Genesenen hat sich erhöht

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29. Mai 2020 / Rhein-Lahn-Kreis.

Aktuelle Corona-Lage

Die Zahl der bestätigten Fälle im Rhein-Lahn-Kreis ist mit 159 Fällen gleich geblieben, teilt Landrat Frank Puchtler mit. 6 Patienten aus dem Rhein-Lahn-Kreis sind bedauerlicherweise verstorben.

Genesene im Kreis

Die Patienten werden vom Gesundheitsamt des Rhein-Lahn-Kreises nach der zweiwöchigen Isolation bzw. Quarantäne kontaktiert. Die Zahl der Genesenen beträgt , wie Landrat Frank Puchtler informiert, 152.

Die Fälle verteilen sich wie folgt:

VG Diez 49 (davon 48 Genesene)

VG Loreley 28 ( davon 27 Genesene, 1 Verstorbener)

Stadt Lahnstein 28 (davon 27 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Nastätten 14 (davon 13 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Bad Ems-Nassau 24 (davon 23 Genesene, 1 Verstorbener)

VG Aar-Einrich 16 (davon 14 Genesene, 2 Verstorbene)

Die Personen sind isoliert. Die Kontaktermittlungen laufen.

Corona-Hotlines

Kreis: 02603/972-555 und E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

IHK für Unternehmen: 0261/106-501

Handwerkskammer für Unternehmen:  0261/398251

Land: Zentrale Hotline: 0800/990 04 00

Bund: Corona-Hotline: 0800/0117722

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.rhein-lahn-kreis.de oder auf der Facebookseite des Rhein-Lahn-Kreises (Link auf der Kreisseite).

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