Mittwoch, 27. März 2019

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Achtung, TrickbetrĂŒger unterwegs!

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Der Polizei in St. Goarshausen wurden heute drei FĂ€lle einer offenbar neuen Betrugsmasche gemeldet. Der TĂ€ter erschien bei den GeschĂ€digten zuhause und gab sich als Mitarbeiter der Volksbank bzw. Nassauischen Sparkasse aus. Unter Vorspielung falscher Tatsachen, dass vom Konto unberechtigt ein hoher Geldbetrag abgebucht worden ist und er nun die EC-Karte samt dazugehöriger PIN benötigt, um das Konto zu sperren, bekam er beides jeweils von den GeschĂ€digten ausgehĂ€ndigt und lief damit weg. Unmittelbar danach erfolgte zumindest in zwei FĂ€llen eine Abhebung von den Konten der GeschĂ€digten durch den bisher unbekannten TĂ€ter. Die Polizei warnt ausdrĂŒcklich davor, EC-Karten und die dazugehörige PIN herauszugeben! RĂŒckfragen und Hinweise an die Polizeiinspektion St. Goarshausen unter 06771-93270.

Polizeiinspektion St. Goarshausen

CDU will kurzfristig neue KitaplÀtze in zentraler Lage

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Vorschlag als Antrag in den Stadtrat eingereicht

Wie lĂ€sst sich Bad Ems attraktiver fĂŒr junge Familien gestalten? Unter anderem durch die Schaffung ausreichender Kita-PlĂ€tze. Doch dieses Ziel ist in Bad Ems bisher noch nicht erreicht, weshalb es sich die CDU Bad Ems zur Aufgabe machte, eine kurzfristige Lösung fĂŒr dieses Problem zu finden. Oliver KrĂŒgel, der BĂŒrgermeisterkandidat fĂŒr die Stadt Bad Ems und Fraktionssprecher der CDU, hat am heutigen Tage einen Antrag zur kurzfristigen Schaffung von Kita-PlĂ€tzen in Bad Ems eingereicht. Ziel ist es zeitnah den aktuellen Bedarf zu decken und so den Wohnstandort fĂŒr junge Familien attraktiver zu gestalten. Der Antrag sieht die PrĂŒfung einer Bestandsimmobilie durch die Fachbehörden vor.

Die Idee KrĂŒgels ist es den ehemaligen Penny-Markt in der Römerstraße in eine viergruppige KindertagesstĂ€tte umzufunktionieren. Der Antrag nennt als Vorschlag den Arbeitstitel ‚KiTa Römergarten‘. „Es hat bereits ein Ortstermin mit dem EigentĂŒmer der Immobilie stattgefunden. Dieser war von der Idee so begeistert, dass er seine Bereitschaft signalisiert hat, umfangreiche Umbaumaßnahmen kurzfristig und unbĂŒrokratisch umzusetzen.“  Der Lösungsvorschlag wurde mit einer Fachplanerin auf der Basis der Orientierungshilfe „Raumkonzepte fĂŒr KindertagesstĂ€tten“ erörtert.  Danach ist diese Immobilie geeignet, dort eine viergruppige Kita zu installieren. Sogar die, nach neuesten pĂ€dagogischen Erkenntnissen, erforderlichen Bereiche lassen sich nachweisen. Direkt an der Immobilie schließt sich eine GrĂŒnflĂ€che an, die als AußenspielgelĂ€nde ausgebaut werden kann. Ferner bestehen durch die vorhandene Tiefgarage ausreichend StellplĂ€tze, was in Bad Ems keine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist. Ein barrierefreier Zugang ĂŒber den Aufzug sowie zwei weitere ĂŒber die Römerstraße und die Viktoriaallee sind vorhanden. Zudem gibt es zwei nahegelegene Bushaltestellen.

Im jĂŒngsten KindertagesstĂ€ttenbedarfsplan, der vom Kreisjugendamt erstellt wird, wurde ein Mehrbedarf von sieben Gruppen festgestellt. Durch die Übergangslösung „Maria-Anna“, in dezentraler Lage auf der Bismarckhöhe, sind zwei Gruppen entstanden. Somit fehlt es immer noch an rund 100 Kita-PlĂ€tzen, obwohl ein gesetzlicher Anspruch besteht. Auch der Neubau einer fĂŒnfgruppigen Kita auf dem ehemaligen Balzer-GelĂ€nde wird diesen Bedarf nicht gĂ€nzlich decken. Denn durch Beschluss des Stadtrates gilt die Übergangslösung „Maria-Anna“ zunĂ€chst nur fĂŒr drei Jahre bis 2021. Zudem ist davon auszugehen, dass das Betreuungsangebot fĂŒr Kinder durch das „Gute-Kita-Gesetz“ in den kommenden Jahren deutlich erweitert wird. „Wir mĂŒssen hier und jetzt reagieren und auch unkonventionelle Wege gehen, um den Eltern das Betreuungsangebot heute und in Zukunft bieten zu können“, sagte KrĂŒgel. Die Vorteile liegen dabei fĂŒr ihn auf der Hand. Das Objekt ist in zentraler Lage und gut zu Fuß, mit dem PKW oder dem Bus erreichbar.

Zudem gibt es bereits ausreichend Parkmöglichkeiten fĂŒr die Mitarbeiter sowie Eltern, einen barrierefreien Zugang sowie zwei ZugĂ€nge aus der Römerstraße oder der Viktoriaallee. Das Projekt wĂ€re schnell realisierbar, da keine öffentlichen Ausschreibungsfristen bei einem privaten Investor zu berĂŒcksichtigen sind. „Außerdem wird eine leerstehende Immobilie im Herzen der Stadt wieder mit neuem Leben erfĂŒllt.“, zeigt sich KrĂŒgel begeistert.

Auch, so findet er, ist ein weiterer Aspekt nicht außer Acht zu lassen: „Eine gemietete Einrichtung kann bei geĂ€ndertem Bedarf flexibel angepasst werden“.

Im Schlusssatz des Antrages bittet KrĂŒgel den amtierenden StadtbĂŒrgermeister Abt und alle Fraktionen um eine breite UnterstĂŒtzung des Antrages.

Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Sprechstunde des OrtsbĂŒrgermeisters

Die nĂ€chsten Sprechstunden des OrtsbĂŒrgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 08.03.2019, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, und am Freitag, 15.03.2019, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen

OrtsbĂŒrgermeister

Alltag von Frauen in Slowenien in Focus gerĂŒckt

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Weltgebetstag: Kirchengemeinden feiern mit KreativitĂ€t, Infos, Gesang und guter KĂŒche


RHEIN-LAHN. (1. MĂ€rz 2019) Das Leben von Frauen aus Slowenien stand am Wochenende in vielen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Focus. Unter dem Motto „Kommt, alles ist bereit!“ feierten auch im Rhein-Lahn-Kreis Hunderte den Weltgebetstag, dessen Liturgie Frauen aus dem kleinen Balkan-Staat vorbereitet haben. Um Terminkollisionen mit der Fastnacht zu vermeiden, wird der Tag teilweise auch erst spĂ€ter gefeiert.

Die ökumenischen Vorbereitungsteams in den Gemeinden des Dekanats Nassauer Land zeigten sich sehr kreativ, um sich in ihren Feiern zusammen mit Frauen in mehr als 100 LĂ€ndern der Erde verbunden zu fĂŒhlen und dabei den Alltag der slowenischen Frauen kennen zu lernen. In bunt geschmĂŒckten Kirchen und GemeindehĂ€usern empfingen sie die Besucherinnen; auch einige MĂ€nner nahmen mancherorts teil. Nicht nur die Flaggenfarben Weiß, Blau und Rot schmĂŒckten die Orte; auch in landestypischen Trachtenfarben agierten viele Teams.

WĂ€hrend den Einheimischen die Region rund um die Hauptstadt Ljubljana vor allem vom Urlaub her bekannt sein dĂŒrfte, bot der Weltgebetstag einen etwas tieferen Einblick in Kultur und Leben in dem nur zwei Millionen Einwohner zĂ€hlenden mitteleuropĂ€ischen Staat. So ließen Sprecherinnen slowenische Frauen zu Wort kommen und mit Kerzenlicht, Klangschalen und Symbolen von ihren Freuden, Sorgen und Hoffnungen berichten. Sie lenkten den Blick auf Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben und erinnerten unter anderem an GeflĂŒchtete, Kriegswitwen und Kinder mit Behinderungen. Eindrucksvoll auch das bunte Titelbild zum Weltgebetstag, das von der fast erblindeten KĂŒnstlerin Rezka ArnuĆĄ stammt und das Leben von slowenischen Frauen in all seinen Facetten zeigt und zum Ausdruck bringt.

Neben KreativitĂ€t, Information und Gebeten spielte einmal mehr die Musik eine wichtige Rolle in den Feiern, in denen teilweise slowenisch tĂ€nzerischer Schwung auflebte, der die schönen Seiten des Landes betonte. An allen Veranstaltungsorten im Kreis stand die Einladung, an einen Tisch zu kommen im Mittelpunkt, um gemeinsam zu danken und Gott um eine gute Zukunft zu bitten; und das wurde mancherorts dann ganz wörtlich umgesetzt zum Beispiel mit leckerem Essen, das nach slowenischen Rezepten von den fleißigen Vorbereitungsteams zubereitet worden war und das sich die Teilnehmerinnen in Verbundenheit mit Frauen auf der ganzen Welt schmecken ließen.

Über Konfessions- und LĂ€ndergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafĂŒr, dass Frauen und MĂ€dchen ĂŒberall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und WĂŒrde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren die grĂ¶ĂŸte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit. In einigen Kirchengemeinden des Kreises wird der Gebetstag dieses Jahr auch erst am kommenden Freitag, dem Internationalen Frauentag, gefeiert.

Posaunenchor und Chorgemeinschaft Braubach spenden fĂŒr den guten Zweck

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Das Jahreskonzert von Evangelischem Posaunenchor und der Chorgemeinschaft Braubach hat schon Tradition. Der Posaunenchor unter Leitung von Joongheon Yoon und die Chorgemeinschaft aus MĂ€nnergesangverein und Quartettverein Braubach unter Leitung von JĂŒrgen Salzig begeistern Jahr fĂŒr Jahr ihr Publikum in der Markuskirche. Nun feierten der Posaunenchor bereits sein 60jĂ€hriges und der MĂ€nnergesangverein Braubach sogar sein 175jĂ€hriges JubilĂ€um. Grund genug fĂŒr die Musikvereine mit ihrem Jahreskonzert auch noch etwas fĂŒr den guten Zweck zu tun.

Ein Drittel der freiwilligen Eintrittsgelder, die anlĂ€sslich des Konzerts eingingen, spendeten die Chöre dem neu gegrĂŒndeten WohltĂ€tigkeitsverein Braubacher Hoffnungszeichen e. V.. Beachtliche 250 Euro kamen so zusammen. Markus Fischer, Vorsitzender des Vereins Braubacher Hoffnungszeichen e. V., freute sich, die Spende nun von Brigitte Redwanz, der Vorsitzenden des Posaunenchores, JĂŒrgen Wolf, dem Vorsitzenden des Quartettvereins und Herbert Freisberg, dem Vorsitzenden des MĂ€nnergesangvereins, entgegenzunehmen. Mit dem Geld sollen nun soziale Projekte in Braubach, vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit, gefördert werden.

Brigitte Redwanz hatte die Idee fĂŒr die Spende: "Wir haben uns gedacht, dass es wichtig ist, denen zu helfen, die es am Nötigsten haben. Es freut uns, dass wir ĂŒber die Braubacher Hoffnungszeichen etwas Gutes tun konnten."

"Die Spende der Musikvereine hat mich sehr gefreut und total ĂŒberrascht", so Fischer. "Es ist schön, dass die Chöre gerade in ihrem JubilĂ€umsjahr auch etwas fĂŒr den guten Zweck tun wollten." Die Braubacher Hoffnungszeichen stehen mit den Fördervereinen der KindergĂ€rten und der Marksburgschule sowie mit der Jugendpflege der Verbandsgemeinde in Kontakt, um dort Projekte fĂŒr Kinder und Jugendliche zu unterstĂŒtzen. Außerdem hilft der Verein einem Waisenhaus im Libanon, um den Kindern dort eine Berufsausbildung zu ermöglichen.

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