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Direktor Stefan Hartmann wird Leiter des Privatkundengeschäfts im Westerwald

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17. Oktober 2018. Naspa-Direktor Stefan Hartmann (52) wird zum 1. Januar 2019 neuer Leiter des Privatkundengeschäfts in der Region Westerwald. Er übernimmt damit die Verantwortung für die Finanz-Center, das Private Banking und das Finanzierungsgeschäft in dieser Region. Der Bankkaufmann und Sparkassenbetriebswirt ist seit 1984 für die Naspa tätig. Seit Juli 2014 verantwortet er das Privatkundengeschäft in der Region Frankfurt/Main-Taunus. Hartmann ist gebürtiger Westerwälder mit Wohnsitz in Dornburg.  Er ist der Nachfolger von Manfred Neunzerling, der Ende März in den Ruhestand getreten ist.

Nach Abschluss der Banklehre war Hartmann an mehreren Westerwälder Geschäftsstellen in allen Sparten des Bankgeschäfts tätig.  Es folgte der Abschluss zum Sparkassenbetriebswirt an der Sparkassenakademie. Danach war Hartmann in verschiedenen Funktionen an den Standorten Hadamar, Limburg und Diez eingesetzt. Im Oktober 2000 wurde er Leiter der Geschäftsstelle Diez, im November 2004 Leiter des Geschäftsstellen-Teams Diez/Holzappel. Der nächste Karriereschritt folgte im September 2007: Hartmann übernahm die Leitung des Privatkundengeschäfts im Regionalmarkt Limburg. Sieben Jahre später wechselte er als Leiter des Privatkundengeschäfts in der Region Frankfurt/Main-Taunus in seine aktuelle berufliche Funktion.

Das Privatkundengeschäft im Westerwald wird seit April dieses Jahres kommissarisch von Direktor Guido Biron geleitet. Biron ist seit Juli 2014 Leiter des Privatkundengeschäfts der Region Rhein-Lahn.

Erstes Konzert an neuer Nassauer Orgel

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Drei Dekanatskantoren spielen am Königin-Instrument von Rowan West in Johanniskirche


NASSAU/RHEIN-LAHN. (16. Oktober 2018) Die drei Dekanatskantoren des evangelischen Dekanats Nassauer Land Martin Samrock, Ingo Thrun und Markus Ziegler werden in einem gemeinsamen Konzert am Sonntag, 28. Oktober um 18 Uhr die neue West-Orgel in der evangelischen Johanniskirche Nassau in einem facettenreichen Programm zum Klingen bringen. Es orientiert sich am Stil des norddeutschen Orgelbarocks, in dem das Instrument von Rowan West gebaut wurde.

Eine große Klangfarbenvielfalt, das Spiel auf zwei Manualen abwechselnd oder gleichzeitig und der virtuose Einsatz des Bass-Pedals sind Kennzeichen dieses Stils. Heinrich Scheidemann, Franz Tunder, Jan Pieterszoon Sweelinck und Dietrich Buxtehude sind herausragende Komponisten dieser Zeit, und auch Johann Sebastian Bach wurde von dieser Musik stark beeinflusst.

So stehen von Scheidemann ein Präambulum, von Tunder eine Canzona und von Sweelinck ein Ricercare auf dem Programm, ergänzt von der Choralbearbeitung „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“ von Buxtehude.

Die Klanglichkeit dieser Kompositionen wird fortgeführt in der berühmten Johann Sebastian Bach zugeschriebenen Toccata und Fuge d-Moll, in der ebenfalls mit zahlreichen Manualwechseln gespielt wird. In einer Aria mit Variationen von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel und einem Präludium und Fuge von Felix Mendelssohn-Bartholdy wird dann mit neuen Zusammenstellungen der Klangfarben der Stil des norddeutschen Orgelbarock verlassen.

Schließlich zeigen die drei Interpreten aus Bad Ems, Diez und Nastätten mit Kompositionen von Hugo Distler und der australischen Organistin und Komponistin Rosalie Bonighton, dass auch Orgelwerke neuerer Zeit auf dem Instrument hervorragend darstellbar sind.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Große Katastrophenschutzübung in Lahnstein

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Rhein-Lahn-Kreis. Eine der größten Katastrophenschutzübungen im Rhein-Lahn-Kreis ist für den kommenden Samstag, 20. Oktober 2018, im Lahnsteiner Industriegebiet Süd geplant: Rund 350 Einsatzkräfte sind dann von 8 bis 12 Uhr im Einsatz, um den Ernstfall zu proben. Geübt wird der „Externe Alarm- und Einsatzplan“ des Industrieunternehmens Zschimmer & Schwarz. Neben der Feuerwehr aus Lahnstein sowie der Werkfeuerwehr von Zschimmer & Schwarz werden auch das Technische Hilfswerk (THW) sowie die Katastrophenschutzeinheiten (Gefahrstoffzug, Schnelleinsatzgruppe (SEG), die Leitenden Notärzte und die Organisatorische Leitung) des Rhein-Lahn-Kreises vor Ort sein. Ebenso beteiligt sind Vertreter der BRH-Rettungshundestaffel), der Bundeswehr und Polizei. Für die Verpflegung ist die SEG des Rhein-Lahn-Kreises verantwortlich.

Ein Hinweis für die Autofahrer und Anlieger: Durch die Übung kann es teilweise zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Max-Schwarz-Straße. Die Bevölkerung wird durch Lautsprecherwagen und KATWARN-Meldungen informiert.

Kreisverwaltung am 31. Oktober ab 14 Uhr geschlossen

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Personalversammlung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises findet am Mittwoch, 31. Oktober 2018, ab 14 Uhr statt. Daher sind das Kreishaus in Bad Ems sowie die Außenstellen der Kreisverwaltung an diesem Nachmittag für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis.

SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion Loreley

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Ratsmitglieder müssen sich für Informationen an Landesrechnungshof wenden

Mit Bedauern hat die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat um ihren Vorsitzenden Mike Weiland zur Kenntnis genommen, dass dem Vorsitzenden der FWG-/FBL-Fraktion Holger Puttkammer trotz mehrmaliger Nachfrage der Schriftwechsel zwischen Landesrechnungshof Rheinland-Pfalz und Verbandsgemeindeverwaltung zum Feuerwehrgerätehaus St. Goarshausen vorenthalten wird. „Ratsmitglieder sind daher gezwungen, entgegen aller üblichen Gepflogenheiten, sich unmittelbar an den Landesrechnungshof Rheinland-Pfalz zu wenden, um sich damit wichtige Informationen zu beschaffen“, erklärt Mike Weiland enttäuscht. Dies hat die SPD-Fraktion nun getan.

Ratsmitglieder haben ein Informationsrecht, um ihrer ehrenamtlichen Arbeit ordentlich und gewissenhaft nachkommen und Entscheidungen sachgerecht treffen zu können. In diesem Falle geht es immerhin um ein Millionenprojekt, bei der auch die Zusammenhänge und Einzelschritte für die Ratsmitglieder große Bedeutung haben. Dies wird bedauerlicherweise von Bürgermeister Werner Groß (CDU) absolut missachtet. „Wie sollen wir die richtigen Entscheidungen treffen, wenn uns wichtige Informationen vorenthalten werden?“, zeigt sich Karl-Heinz Lachmann (Kaub) erbost und Theresa Lambrich geht sogar noch einen Schritt weiter: „Hat Bürgermeister Groß gegenüber den Ratsmitgliedern etwas zu verschleiern?“ Nicht nur die Beschwerden aus den Reihen der Feuerwehr, die völlig zu Recht die fehlende Transparenz und Mitnahme durch die Verwaltung seit Monaten kritisiert, sollten doch Warnung genug gewesen sein. Jetzt auch noch die Ratsmitglieder am langen Arm verhungern zu lassen, zerstört langsam jegliches konstruktives Miteinander im Verbandsgemeinderat. „Wir befürchten, dass wir noch in einem Scherbenhaufen enden und das würde die positive Entwicklung der Verbandsgemeinde Loreley noch mehr als bisher schon lähmen“, bedauert Braubachs frühere Stadtbürgermeisterin Rita Wolf und ergänzt: „Ich muss doch als Bürgermeister meinen VG-Rat mitnehmen und einbinden.“ Es sei dringend geboten, gegenüber Bürgerinnen und Bürgern, den Kameraden der Feuerwehr und natürlich dem Rat keinen weiteren Vertrauensverlust zu riskieren, so die SPD und hat sich nun mit der Bitte um Informationen an den Landesrechnungshof gewandt.

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