Donnerstag, 22. April 2021

Letztes Update:08:13:13 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Aktuelle Corona-Lage Nr. 189 - 25. März 2021 / Rhein-Lahn-Kreis

Drucken

Die Zahl der aktuell Infizierten im RheinLahn-Kreis liegt, wie Landrat Frank Puchtler informiert, bei 247 Fällen (144 Mutationen). Die neuen Fälle stammen aus der VG Aar-Einrich (4), VG Bad Ems-Nassau (8), VG Diez (13) und der VG Nastätten (3).

Der Inzidenzwert des Landes für den Rhein-Lahn-Kreis der letzten 7 Tage beträgt 94.

Damit ist der Rhein-Lahn-Kreis in der Gefahrenstufe Rot.

Die aktuell Infizierten verteilen sich auf folgende Gebiete:

Aar-Einrich: 34

Bad Ems-Nassau: 59

Diez: 89

Lahnstein: 20

Loreley: 17

Nastätten: 28

Seit Corona-Beginn sind im Rhein-Lahn-Kreis zu verzeichnen:

Gesamtinfizierte: 3.005

Gesamt-Mutationen: 353

Verstorbene: 92

Genesene: 2.666

Getestete Personen: 26.904

Geimpfte Personen: 13.097

Öffnungszeiten Corona-Ambulanzen

Bad Ems: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0176/64412166 und 02603/3033 in der Zeit von 07:00 bis 12:00 Uhr, montags und donnerstags zusätzlich von 14:30 bis 18:00 Uhr, Praxis Dr. Simons, Bahnhofplatz 2, Bad Ems

Diez: Montag - Freitag von 09:00 bis 12:30 Uhr, ohne Termin, Im Werkes 1, Diez

Gemmerich: Nach vorheriger Terminvereinbarung unter 0151/19515905 in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr, samstags von 08:00 bis 14:00 Uhr, Am Depot 1, Gemmerich

Weitere Informationen

Corona-Hotline: Telefonnummer 02603/972-555

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Adresse Impfzentrum: Koblenzer Straße 27, 56112 Lahnstein

Landesterminvergabestelle: Telefonnummer 0800/5758100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de

Corona-Teststellen: Einen Überblick über kostenlose Corona-Testmöglichkeiten in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.corona.rlp.de/de/testen/

Weitere Corona-Fälle an der Pestalozzischule in Diez

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. In der Pestalozzischule in Diez wurden zwei Lernende positiv auf Corona getestet. Die erforderlichen Maßnahmen wurden veranlasst. Die Kontaktermittlungen laufen. Das Kreisgesundheitsamt stimmt die weiteren Maßnahmen mit der Schulleitung und dem Träger ab.

Den Menschen Trost in schwerer Zeit schenken

Drucken

Ökumenischer Gottesdienste mit Dekanin Weigel und Bezirksdekan Sturm erinnert auch an Verstorbene


RHEIN-LAHN. (24. März 2021) Hände desinfizieren, Adressen registrieren, weit auseinander liegende Sitzplätze, auf denen im riesigen Gottesdienst noch keine 30 Personen mit Mund-Nasen-Schutz saßen – Corona war in dem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen St.-Martin-Kirche Lahnstein unübersehbar präsent. Und doch kam das Wort selbst in der Feier mit dem katholischen Bezirksdekan Armin Sturm und der evangelischen Dekanin Renate Weigel kaum vor. Stattdessen standen auf den Stufen zum Altarraum 100 brennende Kerzen zur Erinnerung an die Verstorbenen des vergangenen Jahres und deren Angehörige. Worte und Sologesang waren auf Trost und Hoffnung ausgerichtet.

„Wo kann ich am Ende des Tunnels Licht sehen?“, fragte Sturm zu Beginn des Gottesdienstes in die Kirchenreihen sowie an die Bildschirme zuhause, denn die Andachtsstunde war auch live im Internet zu verfolgen. „Was mich tröstet“ war der Abend überschrieben, und Weigel hatte dafür eine Kindheitserinnerung parat: Auf der Straße hatte sie sich das Bein aufgeschlagen, verkniff sich aber die Tränen, die erst zuhause auf dem Schoß der Mutter reichlich flossen. Die habe nicht nur gesagt „Ist ja schon gut“; verrückterweise sei es auch gut gewesen, obwohl sich am Knie nichts verändert hatte. „Seitdem weiß ich, was Trost ist: Es gibt einen Ort, wo du dein ganzes Elend raus lassen kannst und gehalten wirst“, so die Dekanin. Und Sturm formulierte: „Trost empfange ich von dem, dem ich vertrauen kann, der mir in Treue verbunden ist. Er reißt mich aus meiner Trostlosigkeit und macht mich getrost.“ Das sei Gott für ihn.

Und Trost brauche es nicht nur in den Folgen der Corona-Pandemie, auch Tod, erschütternde Krankheitsdiagnosen, der Bruch von Beziehungen und Partnerschaften wurden genannt. An stärkende Bibelverse erinnerten die beiden Theologen, die Geschichte vom kranken Lazarus, der sich vergeblich Heilung wünschte und den Vers „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“. Die stärkende Nähe Gottes und von Menschen wurde nicht nur mit Worten beschrieben. Sopranistin Manuela Kühnau schenkte mit ihrer wundervollen Stimme den Gästen in Kirche und am Bildschirm trostreichen und erhellenden Gesang mit passend ausgewählten Liedern und Chorälen. Am Ende konnten die Besucher ein Kerzenlicht mit nach Hause nehmen, auch eine Form des Trostes zur Erinnerung an geliebte verstorbene Menschen.

Der Gottesdienst war ein weiterer Meilenstein innerhalb des Rhein-Lahn-Kreises auf dem Weg zum 3. Ökumenischen Kirchentag, der von Frankfurt aus vom 13. bis 16. Mai vor allem digital auch in die Gemeinden des katholischen Bezirks Rhein-Lahn und des evangelischen Dekanats Nassauer Land kommen soll. Ralf Skähr-Zöller und Ökumene-Pfarrerin Antje Müller aus dem Vorbereitungskreis warben am Ende des Abends noch einmal für das Event, das die Menschen statt in der Rhein-Main-Metropole dezentral und digital zusammenbringen möchte.

Wer den ökumenischen Gottesdienst verpasst hat, kann ihn unter der Website evangelisch-nassauer-land.de noch einmal im Internet sehen.

Wasserstrategie 2040 der Verbandsgemeindewerke interessierte zahlreiche Zuhörer

Drucken

Gut 40 Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung von Werkleiter Michael Krämer und Bürgermeister Mike Weiland zu dessen 4. Zukunftsgespräch gefolgt und haben sich über die Wasserstrategie 2040 der Verbandsgemeindewerke Loreley informiert. „Wir müssen gerade mit Blick auf den Klimawandel hinsichtlich unserer Wälder und dem Gut Wasser in Zukunft noch viel mehr als bisher informieren“, betonte Bürgermeister Mike Weiland gleich bei der Begrüßung. Für viele Menschen kommt das Trinkwasser einfach so aus dem Hahn. Dass dahinter aber erhebliche und ständige Investitionen, eine riesige logistische Organisation und viele sinnvolle Überlegungen der Verbandsgemeindewerke und der Verbandsgemeindegremien stecken, um einerseits die Wasserversorgung in Zukunft möglichst sicherzustellen und andererseits die Kosten im Griff zu halten, das müsse man noch viel mehr nach außen tragen – Grund genug, dieses Thema als Zukunftsgespräch anzubieten.

Rund 230 Kilometer umfasst das Wasserleitungsnetz in der Verbandsgemeinde Loreley. Dazu kommen 22 Hochbehälter, 42 Gewinnungsanlagen in Form von Quellen, Tiefbrunnen und sogar 3 Stollen. Es sind 13 Aufbereitungsanlagen und 3 Druckerhöhungsanlagen nötig, um die rund 8.700 Hausanschlüsse mit einem Volumen von etwa 620.000 Kubikmeter Wasser jährlich zu versorgen. „Seit 1972 wurden rund 38,8 Mio. Euro in den Betriebszweig Wasser investiert“, so Werkleiter Michael Krämer und der Bürgermeister ergänzt: „Bis 2040 müssen wir etwa 34 größere Maßnahmen mit einer Investition von rund 25 Mio. Euro umsetzen, um auch weiterhin den Ansprüchen an ausreichende Quantität und vor allem auch Qualität gerecht werden zu können.“

Das Wort Versorgungssicherheit nimmt dabei in diesen Zeiten niemand gerne in den Mund – heiße Sommer, dürre und zu trockene Zeiten machen es in der Planung und für das Geschäft der Werke nicht einfach. Viele Anlagen müssen auch mit der Zeit erneuert werden. Michael Krämer ging daher in seinem tollen und informativen Vortrag auf die Historie der Werke, den Zusammenschluss der ehemaligen Verbandsgemeindewerke Braubach und Loreley, die aktuelle Situation zur Wasserversorgung, die gut funktionierende interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbarverbandsgemeinden und der Stadt Lahnstein sowie dem RheinHunsrückWasser-Zweckverband, aber vor allem eben auch auf die anstehenden Investitionen ein. Laufende Bauvorhaben, wie etwa der Sachstand des Hochbehälters Horstberg, und Überlegungen, die die Zukunft gemeinsam mit weiteren Partnern bestimmen werden sowie der Rückbau aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr benötigter Hochbehälter waren ebenso Vortragsthemen. Gerade bei solchen größeren Baumaßnahmen müssten die Menschen frühzeitig eingebunden und informiert werden, unterstrich Mike Weiland, der im Herbst 2019 zum Beispiel die Diskussion in Lierschied in einer Bürgerversammlung wahrgenommen hatte.

„Unsere Arbeit soll zukunftsgerichtet und nachhaltig sein“, sind sich Werkleiter und Bürgermeister einig. Dabei zitierte Michael Krämer am Ende seines Vortrages den athenischen Politiker und Feldherrn Perikles, es komme nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein. Daher ist für die Verbandsgemeindewerke Loreley klar: „Zukunft – wird heute gemacht!“

In diesem Sinne nutzten anschließend die zahlreichen Teilnehmer des 4. Zukunftsgespräches auskömmlich die Gelegenheit, sich mit Fragen zu den Vorhaben, aber auch eigenen Anliegen an die Werkleitung und den Bürgermeister zu wenden, so dass zumindest für diesen Abend keine Frage offen blieb. „Ich freue mich, dass die Zukunftsgespräche so gut angenommen werden“, so Bürgermeister Mike Weiland. Nur gut informierte Bürgerinnen und Bürger können sich ein Bild von der Arbeit der Verbandsgemeindeverwaltung machen. Daher werde die Veranstaltungsreihe sich auch erfolgreich etablieren, vor allem, wenn die Pandemie erst einmal überstanden sei.

Mit den LandFrauen auf Reisen

Drucken

Der LandFrauenverband Rhein-Lahn wollte auch in diesem Jahr wieder zwei Reisen anbieten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Corona bedingten Einschränkungen die Reisevorhaben zulassen.

Leider hat die Pandemie die erste geplante Fahrt  - im Mai nach Erfurt zur BUGA 2021 – schon platzen lassen.

Hiermit teilt der LandFrauenverband mit, dass die Fahrt im Mai nach Erfurt leider nicht stattfinden wird.

Die LandFrauen sind aber guten Mutes und planen weiterhin die Fahrt im Oktober zu den Ostseeinseln

Eine Mehrtagesfahrt vom Freitag, dem 01. bis Mittwoch, dem 06. Oktober an die Ostsee – mit Übernachtungen in Greifswald im Hotel Mercure. Greifswald, zwischen den Inseln Rügen und Usedom gelegen, ist das Ziel der Anreise am Freitag, dem 1. Oktober. Von hier aus startet die Reisegruppe zu den verschiedenen Tagestouren auf die umliegenden Inseln. Am nächsten Tag steht zunächst die Insel Rügen auf dem Programm, und am Sonntag wird Insel Usedom erkundet. Am 4. Oktober, montags gibt es einen Ausflug auf die Insel Hiddensee und am vorletzten Tag der Reise, am Dienstag, steht das Fischland Darß-Zingst auf dem Programm. Die Rückreise findet dann am Mittwoch statt.

Reisepreis im DZ: 624,00 €,  EZ- Zuschlag: 120,00 €

Da wir auch noch nicht wissen wie es mit Corona weitergeht, ist auch hier eine kostenlose Stornierung bis kurz vor Fahrtbeginn möglich.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Gaby à Wengen, Tel.: 06771 -1883, Fax: 06771-599788 oder Mail : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL