Montag, 21. Oktober 2019

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Auf zum „Erlebnistag Katastrophenschutz“ rund ums Kreishaus

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Rhein-Lahn-Kreis. Ein besonderer Höhepunkt zum Kreisjubiläum steht jetzt an: der „Erlebnistag Katastrophenschutz“ rund ums Kreishaus. Zum 50. Geburtstag des Rhein-Lahn-Kreises werden am Samstag, 28. September, die Aktiven aus allen beteiligten Institutionen zeigen, wie der Katatsrophenschutz im Rhein-Lahn-Kreis aufgestellt ist.

Ob Feuerwehr oder THW, ob Rotes Kreuz oder DLRG, ob Rettungshundestaffel oder Malteser – viele Institutionen sind im Rhein-Lahn-Kreis im Einsatz, wenn‘ brennt, ein schwerer Unfall passiert oder eine sonstige Katastrophe sich ereignet. Sie alle werden sich beim „Erlebnistag Katastrophenschutz“ präsentieren.

Von 10 bis 16 Uhr wird den Bürgerinnen und Bürger, die schon immer wissen wollten wie der Katastrophenschutz in einem Landkreis aufgestellt ist, eine Menge geboten. Natürlich sind auch Kinder  herzlich willkommen. Neben einer Riesenhüpfburg bietet die Jugendblaulichtfamilie Spiele, Rätsel und Hindernisparcours auch Orientierungsübungen mit Taucherbrillen an, und die Bambinifeuerwehren führen live die Abnahme der Bambiniflamme durch. Darüber hinaus nimmt der Kreisfeuerwehrverband den Brandsimulator in Betrieb und informiert an seinem Stand gemeinsam mit der Notfallseelsorge über die vielfältigen Aufgaben. Hier wird auch der Meeting Point eingerichtet, um verlorengegangene Familienmitglieder wiederzufinden.

Der Bundesverband der Rettungshunde zeigt mit der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Lahnstein die vielfältige Arbeit der Rettungshunde. Die Absturzsicherungsgruppen der Feuerwehren demonstrieren ihr Können in Zusammenarbeit mit der Höhenrettungsgruppe Boppard. Hierbei kommt auch eine Drehleiter zum Einsatz. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft zeigt eine historische Tauchausstellung und die Ausrüstung moderner Strömungsretter. Das Technische Hilfswerk betreibt die kreiseigene Sandsackfüllanlage, zeigt einen Deichverbau und setzt einen mobilen Pegel ein.

Doch nicht nur das: Das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr stellt ein Fahrzeug aus und erklärt die Aufgaben der Bundeswehr im zivilen Katastrophenschutz. Ausgestellt werden die Kreisfahrzeuge für den überörtlichen Einsatz, und der Einsatz der Rüstwagens wird an einem verunfalltem Fahrzeug demonstriert. Der Gefahrstoffzug animiert zu Messübungen und erklärt anhand des Fuhrparks seine Arbeit als Spezialeinheit. Das Zusammenspiel der Einsatzleitung der Gemeinde mit dem Landkreis wird durch die Einsatzleitwagen und der Technischen Einsatzleitung gezeigt. Die Schnelleinsatzgruppe des Kreises, aufgestellt durch das Deutsche Rote Kreuz und den Malteser Hilfsdienst, zeigt gemeinsam mit den Leitenden Notärzten und Organisatorischen Leitern seine Leistungsfähigkeit auf. Eine Modenschau der Organisationseinheiten, Ehrungen des Feuerwehrverbandes, Übergabe des Brandsimulators runden das Programm ab. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch die Feuerwehrkapelle Dahlheim und die Singenden Feuerwehrmänner aus Weisel. Für das leibliche Wohl sorgt die Kantine der Kreisverwaltung und die Schnelleinsatzgruppe Verpflegung.

Altbatterien nicht mit dem Restmüll entsorgen

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Rhein-Lahn-Kreis. Von der Knopfzelle über Geräteakkus bis hin zur Autobatterie – bei all diesen mobilen Energiespendern heißt die oberste Nutzerpflicht „Nach Gebrauch zurück!" Am Ende ihrer Lebensdauer gehören Altbatterien und Altakkus keinesfalls in den Hausmüll – so legt es die gesetzliche Bestimmung fest. Darauf weist die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn jetzt hin.

Doch nur knapp die Hälfte der verkauften Batterien erreicht die Sammelstellen. Die Bedeutung der Batterien für den Umwelt- und Ressourcenschutz liegt in ihrem Inhalt: Batterien und Akkus enthalten Wertstoffe, können aber auch gesundheits- und umweltgefährdende Stoffe beinhalten. Weiterhin bergen falsch entsorgte Batterien ein hohes Brandpotenzial und können Brände in den Abfallbehandlungsanlagen verursachen.

Vertreiber (Händler) von Batterien sind verpflichtet, Altbatterien unentgeltlich vom Endnutzer zurückzunehmen. Auf der anderen Seite sind auch Endnutzer gesetzlich verpflichtet, alle anfallenden Altbatterien bei den Sammelstellen abzugeben. Keinesfalls gehören Altbatterien in den Hausmüll oder gar achtlos in die Umwelt. Darauf weist auch das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne auf den Batterien beziehungsweise auf der Verpackung hin. Auch die Abfallwirtschaft Rhein-Lahn nimmt Batterien und Akkus im Abfallwirtschaftszentrum Rhein-Lahn und bei der mobilen Schadstoffsammlung an. Die eingesammelten Batterien werden anschließend sortiert und verwertet.

Noch ein wichtiger Hinweis: Besondere Sorgfalt im Rahmen der Entsorgung ist beim Umgang mit den leistungsstarken Lithiumbatterien und -akkus geboten. Erkennbar sind Lithiumbatterien und -akkus an der Abkürzung „Li“ oder dem Wort „Lithium“ auf dem Typenschild. Lithiumbatterien müssen durch eine geeignete Verpackung (z. B. Folie oder Originalverpackung) und/oder Isolierung der Pole (z. B. mit Klebestreifen) gegen Kurzschluss und Beschädigungen – vor dem Einwurf in die Sammelboxen -gesichert werden. Der Grund ist, dass es bei Kurzschlüssen durch Kontakt mit anderen Batterien zu Bränden oder Explosion kommen kann.

Für Fragen stehen die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises, Tel.: 02603/972,301, zur Verfügung.

„Mit mir nicht“ – Gemeinsam gegen falsche Polizeibeamte

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Verbandsgemeinde Nastätten unterstützt Kampagne des Polizeipräsidiums Koblenz

"Frau Meier? Mein Name ist Hauptkommissar Schmitz von der Kripo Koblenz. In Ihrer Nachbarschaft sind Einbrecher festgenommen worden und wir haben eine Liste gefunden, auf denen auch Ihr Name steht. Ihre Wertsachen sind zu Hause nicht mehr sicher!" – so oder mit leicht abgewandelter Masche versuchen Betrüger mit geschickter Gesprächsführung seit Jahren an die Ersparnisse von vornehmlich älteren Menschen zu gelangen.

Eine speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe der Kriminaldirektion Koblenz beschäftigt sich mit solchen Verfahren. Allein 2018 wurden hier rund 2.300 Strafanzeigen im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz registriert. In 9 Fällen waren die Betrüger 2018 erfolgreich. Sie erbeuteten Geld und Wertsachen im Gesamtwert von etwa 239.000 Euro.
Bereits im 1. Halbjahr 2019 wurden dem Polizeipräsidium Koblenz etwa 810 Anrufe gemeldet. Darunter waren 6 Fälle, in denen die Betrüger Beute machten. Der Gesamtschaden beträgt hier rund 107.000 Euro.

Jeder Fall ist einer zu viel!

Mit der Kampagne „Mit mir nicht“ sollen nicht nur die potentiellen Opfer, vornehmlich ältere Menschen, sondern auch Angehörige, Vertrauenspersonen, Bankmitarbeiter…, also möglichst viele Menschen erreicht und über die Vorgehensweise der Betrüger informiert werden.

„Gemeinsam sind wir stark – Gemeinsam gegen FALSCHE Polizeibeamte“

Nützliche Tipps sowie den Videoclip finden Sie auch auf unserer Homepage
https://www.polizei.rlp.de/de/die-polizei/dienststellen/polizeipraesidium-koblenz/

Ideen brauchen Partner – Naspa Stiftung fördert Initiative und Leistung in der Region

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29 Vereine und Institutionen im Kreis Limburg-Weilburg freuen sich über finanzielle Hilfe in Höhe von insgesamt 45.300,00 Euro

Wiesbaden, 29.08.2019

Tatkraft und Ideenreichtum verdienen es, unterstützt zu werden! Bereits eine feste Größe für ehrenamtlich Engagierte ist eine Förderung durch die Naspa Stiftung: Über 17 Mio. Euro spendete die Stiftung seit ihrer Gründung 1990 für gemeinnützige Projekte in ihrem Geschäftsgebiet. Bei der jüngsten Fördermittelübergabe im Kreis Limburg-Weilburg freuten sich 29 Empfänger über insgesamt 43.800,00 Euro.

„Die Übernahme von Verantwortung für die Gesellschaft ist eine bedeutende Entscheidung jedes Einzelnen, um die Zukunft aktiv mitzugestalten. Menschen, die sich für die Gesellschaft engagieren, verdienen höchste Anerkennung. Wir freuen uns, dass die Naspa Stiftung Ihnen dieses Engagement etwas erleichtert – als starker Partner in unserer Region“, so Michael Köberle, Landrat des Kreises Limburg-Weilburg.

„Vielfalt und neue Ideen für die Gemeinschaft brauchen Unterstützung von Unternehmen aus der Region. Gerne leistet die Naspa mit ihrer Stiftung dazu ihren Beitrag“ unterstreicht Michael Baumann, Vorstandsmitglied der Naspa und der Naspa Stiftung, die regionale Verbundenheit der Sparkasse. Daher seine Empfehlung für Engagierte: „Bewerben Sie sich bei der Naspa Stiftung! Ein Antrag kann alle drei Jahre gestellt werden, die Entscheidung darüber obliegt dem Stiftungskuratorium. Pro Jahr fördert die Naspa Stiftung rund 500 Projekte im gesamten Geschäftsgebiet. Wie freuen uns, dass wir in so vielen und so unterschiedlichen Fällen helfen können“, sagte Michael Baumann.

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CDU vor Ort in Miehlen

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Rundgang mit Ortsbürgermeister Stötzer am 2. September

VG Nastätten. Bei einem öffentlichen Ortsrundgang am Montag, den 2. September macht sich die CDU aus dem Blauen Ländchen ein Bild von der Gemeinde Miehlen. Martin Gasteyer, CDU-Fraktionssprecher im Verbandsgemeinderat, lädt dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein: „Die Mühlbachgemeinde hat viel zu bieten. Ortsbürgermeister André Stötzer wird aktuelle Projekte zur Weiterentwicklung des Ortes vorstellen.“ Nach dem Rundgang findet die Fraktionsbesprechung der CDU zur Vorbereitung der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates statt.

Treffpunkt zum öffentlichen Rundgang ist am Montag, den 2. September, um 19 Uhr, in Miehlen, am Dorfplatz/Marktplatz an der Marienfelser Straße. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

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