Sonntag, 15. Dezember 2019

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Kreismusikschule lädt zum Konzert in Bad Ems ein

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Rhein-Lahn-Kreis. Zum „Tag der Hausmusik“ lädt die Kreismusikschule Rhein-Lahn für Freitag, den 22. November um 18 Uhr ins Kreishaus in Bad Ems ein. Solistisch und in verschiedenen Ensembles präsentieren junge und junggebliebene Musikerinnen und Musiker ein breites musikalisches Spektrum von Klassik über Pop bis hin zum Jazz. Musiziert wird auf Akkordeon, Blockflöte, Gitarre, Klavier, Keyboard, Querflöte, Saxofon und Blechblasinstrumenten. Der Förderkreis der Kreismusikschule zeichnet engagierte und begabte Schülerinnen und Schüler mit einem Preis aus. Die Förderpreise werden durch Landrat Frank Puchtler überreicht.

Die Besucher erwartet ein unterhaltsamer musikalischer Abend. Alle Musikliebhaber sind bei freiem Eintritt herzlich zum Kommen eingeladen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.kreismusikschule-rhein-lahn.de oder per Telefon unter 02603/972 204 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Öffentlichen Personennahverkehr optimieren

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Rhein-Lahn-Kreis. Nach der Mobilitätskonferenz mit dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) und dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) hat der Kreisausschuss auf Vorschlag von Landrat Frank Puchtler folgende Beschlüsse gefasst: 1. Fahrzeitverkürzung/Direktverbindungen: Mit den Busunternehmen und den Verkehrsplanern werden Lösungsvorschläge für die Verkürzung der Fahrzeiten und Direktverbindungen erarbeitet, die Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen. 2. Marketing: Die Verwaltung erarbeitet mit der VRM GmbH ein Marketingkonzept zur zeitnahen Umsetzung. 3. Preisniveau: Die Verwaltung wird beauftragt, mit der VRM GmbH ein zukunftsorientiertes Fahrpreiskonzept zu erarbeiten. 4. Tarife: Die Verwaltung erarbeitet mit dem VRM GmbH Lösungsvorschläge für Übergangstarife zu den Nachbarn, wie dem Rhein-Main-Verkehrsverbund. Ziel ist eine Fahrkarte, die über den Verbund hinaus bis zu den Nachbarzentren im Rhein-Main-Gebiet und Rheinland-Gebiet gilt. 5. Projekt Mobilfalt: Die Verwaltung wird beauftragt, mit „Mobilfalt“ ein Konzept zur Umsetzung für das Gebiet des Rhein-Lahn-Kreises zu erarbeiten. 6. Kritik an der Verlässlichkeit der Busunternehmen: Bei Nichterbringen der vertraglich vereinbarten Beförderungsleistungen werden die Zahlungen des Kreises reduziert. Die Verwaltung prüft, inwieweit die ÖPNV-Leistungen künftig in Verbindung mit kommunalen Partnern erbracht werden bzw. kommunalisiert werden könnten.

„Gemeindeschwester plus“ kommt vorerst nicht in den Rhein-Lahn-Kreis

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Mit großer Enttäuschung hat die CDU-Kreistagsfraktion auf die Information reagiert, dass der von der CDU beantragte und vom Kreistag beschlossene Zuschussantrag für Einführung einer Gemeindeschwester plus vorerst nicht zum Erfolg führte. „Wir bedauern es sehr, dass der Rhein-Lahn-Kreis bei dem Auswahlverfahren nicht berücksichtigt wurde, aber wir bleiben hier weiter am Ball“ so Matthias Lammert.

Trotz der Absage von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler machte sich die CDU-Fraktion am zurückliegenden Dienstag ein Bild der Aufgaben einer Gemeindeschwester. Volker Grabe, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverband Rhein-Lahn, und Sabine Wieneke, Gemeindeschwester plus in den Stadtteilen Goldgrube und Karthause-Flugfeld in Koblenz, erläuterten die Aufgabengebiete der Gemeindeschwester.

Die Gemeindeschwester plus bietet Menschen, die älter als 80 Jahre sind, präventive Hausbesuche an. Sie profitieren dabei von der Beratung zu sozialen Leistungen und Angeboten sowie von Ratschlägen zum Erhalt der Selbstständigkeit. Die Kommune wiederum erhält wertvolle Informationen, welche Bedarfe die Menschen haben und welche Strukturen vor Ort möglicherweise noch gestärkt werden können. In Koblenz berät die Gemeindeschwester plus hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind aber vielleicht hier und dort merken, dass sie nicht mehr alles problemlos alleine meistern können. Frau Wieneke hat ein offenes Ohr für Ihre Kunden und kommt auf Wunsch zu Ihnen nach Hause. Anders als die ursprünglichen Gemeindeschwestern, die sich um die pflegerischen und hauswirtschaftlichen Bedürfnisse der alten Menschen gekümmert haben, berät und informiert sie nun im Vorfeld der Pflegebedürftigkeit.

„Am Erfahrungsbericht von Frau Wieneke sieht man, dass das Projekt einen großen Mehrwert für unseren Kreis hätte. Im nächsten Kreisausschuss erhoffen wir uns nähere Informationen von Landrat Frank Puchtler“ so die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Jens Güllering und Günter Groß.

Auch Leo Biewer, Präsident des DRK Koblenz, zeigte sich begeistert vom Erfahrungsbericht von Frau Wieneke und hofft, dass das Projekt auch im Rhein-Lahn-Kreis umgesetzt werden kann.

„Erfolge und Gelungenes“

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Rhein-Lahn-Kreis. Auf  Einladung des Gleichstellungsbüros des Rhein-Lahn-Kreises traf sich die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Rheinland-Pfalz (LAG) zu einer außerordentlichen Sitzung in Bad Ems.

Für die Gastgeberin Alice Berweiler-Kaufmann war es zugleich ein Abschied aus dem Kreis der LAG. Sie ging an diesem Tag in den wohl verdienten Ruhestand. Ihre Nachfolgerin, Dorothee Milles-Ostermann, moderierte den Vormittag. Zuvor ließ es sich Landrat Frank Puchtler nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen. In seiner Rede  würdigte er die wichtige Aufgabe der Gleichstellung in den Landkreisen.

Die Teilnehmerinnen erarbeiteten „Erfolge und Gelungenes in der Gleichstellung“ und präsentierten zum Abschluss eine Vernissage der vielfältigen Angebote und Ideen. Ein lebhafter Erfahrungsaustausch zu spannenden und informativen Veranstaltungen begleitete diese Sitzung.

Persönlichkeiten mit Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

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Rhein-Lahn-Kreis. Insgesamt 49 Mitbürgerinnen und Mitbürger hat der rheinland-pfälzische Innenminister Lewentz jetzt für ihr langjähriges ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet. Mit dabei waren auch drei Persönlichkeiten aus dem Rhein-Lahn-Kreis. Die Freiherr-vom-Stein-Plakette wird seit 1954 – seit 2001 alle drei Jahre – als Auszeichnung des kommunalpolitischen Engagements verliehen. Vorgeschlagen wurden die Preisträger von Landkreisen, kreisfreien Städten und teilweise großen kreisangehörigen Städten.

„Heute würdigen wir die Leistungsträger der Kommunalpolitik, oftmals wirkliche 'Urgesteine'. Auf keinen einzigen dieser engagierten Bürgerinnen und Bürger kann eine lebendige Bürgergesellschaft verzichten, gleichgültig wie lange das ehrenamtliche Engagement dauert“, hob der Minister bei der Verleihung in Lahnstein hervor. Gemeinsam mit Landrat Frank Puchtler zeichnete er auch Helmut Bündgen aus Osterspai, Adalbert Dornbusch aus Lahnstein sowie Helmut Göttert aus Ruppertshofen aus. Alle drei haben sich über Jahrzehnte in ihrer Heimatgemeinde und darüber hinaus ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagiert, so Landrat Puchtler.

„Kommunale Selbstverwaltung lebt von verantwortungsvollen Bürgerinnen und Bürgern und ihrem Engagement für die eigenen Angelegenheiten einzutreten und Verantwortung zu übernehmen. Hinter jedem Engagement steckt ein Mensch. Mit der heutigen Auszeichnung wollen wir diese Menschen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und deren Einsatz höchsten Respekt zollen“, sagte Lewentz.

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