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Umleitungswirrwarr - Desinformierte Bürger im Kreis verärgert über Straßenbaumaßnahmen

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CDU fordert bessere Bürgerinformation bei Straßenbaumaßnahmen – Umleitungsregelung im Fokus

Viele Bürger kennen das Szenario: Man will dringend zu einem Termin- vielleicht bei einem Arzt in der Stadt- fährt pünktlich los und steht auf einmal recht ratlos vor einem Hinweisschild mit einer großräumigen Umleitungsempfehlung.

Der erste Gedanke: Warum weiß ich nichts davon - danach die Emotion: Unverständnis und Ärger ob der offensichtlich gewordenen eigenen Unwissenheit und der damit verbundenen Erkenntnis einer drohenden Unpünktlichkeit.

Folgt man nun notgedrungen der angedachten Umleitung wird der Ärger ob der vorgegebenen Streckenführung nicht geringer und man wird gewahr, dass der Rhein-Lahn-Kreis wirklich ein Flächenkreis ist- und bemerkt nebenher, dass auch die Kreisstraßen schon einmal bessere Tage erlebt haben. Dazu der zweifelnde Gedanke: Hätte ich die behördliche Umleitungsempfehlung nicht missachten sollen? Was dann und wann sogar möglich gewesen wäre.

So ergeht es vielen Mitbürgern im Rhein-Lahn-Kreis in den letzten Monaten- und das nicht nur im Rheintal. Und diese Mitbürger beschweren sich dann auch - und dies zum Teil sehr massiv: Bei ehrenamtlichen Ortsbürgermeistern der von der Straßenbautätigkeit betroffenen Gemeinden und in den betroffenen hauptamtlichen Verbandsgemeinden - oder Stadtverwaltungen. Hinzu kommen noch die Beschwerden der vom umleitungsbedingten Durchgangsverkehr betroffenen Menschen - dies verbunden mit der Frage wann dies ein Ende haben möge.

Das Problem für die angesprochenen ehrenamtlichen Gemeindevertreter und hauptamtlichen Verwaltungsmitarbeiter: Man weiß es oft selbst nicht genau, weil man zum Einen nicht originär zuständig ist und zum Anderen teilweise selbst unzureichend und/oder sehr kurzfristig über den Beginn oder auch die Unterbrechung der Straßenbauarbeiten informiert wurde.

Es hapert schlicht und einfach an Kommunikation zwischen der zuständigen Straßenbauverwaltung - dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) und den kommunalen Behörden und damit einhergehend auch an einer vorausschauenden, frühzeitigen und inhaltlich befriedigenden  Information der Bürger.

Dies war Grund genug für den Arbeitskreis der hauptamtlichen Bürgermeister eine verbesserte  und bürgerfreundliche Informationspolitik seitens des LBM anzumahnen, wie die betroffenen CDU-Bürgermeister Werner Groß (VG Loreley) und Udo Rau (VG Nassau-Bad-Ems) forderten.  Ein Unterfangen, welches Landrat Frank Puchtler sogleich unterstützte und zu einem Schreiben an das Wirtschaftsministerium veranlasste mit dem Ziel diese bürgernahe Information der Bürger zukünftig frühzeitig sicher zu stellen.

Als Resultat dieses Schreibens an das FDP-geführte Wirtschaftsministerium stellte nun der LBM in der letzten Kreisausschusssitzung ein in der Findungsphase befindliches digitales Projekt des LBM vor, welches zukünftig die Kooperation zwischen Straßenbauverwaltung und Kommunalverwaltungen verbessern soll und auch den Weg öffnen soll mittelfristig auf bestehende Verkehrsbehinderungen im Straßenverkehr mittels GPS-Geräte hinzuweisen

Eine technische Maßnahme, welche seitens der CDU-Kreistagfraktion grundsätzlich begrüßt wird, auch wenn noch grundsätzliche Fragen klärungsbedürftig sind, insbesondere im Hinblick auf den Umstand, dass nicht alle Menschen im Rhein-Lahn-Kreis GPS – Geräte nutzen.

Alleine: Auch dieses Zukunftsprojekt bringt nicht die seitens der CDU gewünschte frühzeitige Information der Bürger und ändert zunächst auch nicht viel am verwirrenden Schilderwald mit seinen zum Teil  schwerlich nachvollziehbaren Umleitungsempfehlungen. Und es ändert auch nichts an den als überlang empfundenen Zeiten des Baustillstands, welche im Einzelfall vielleicht sogar begründbar sein mögen aber von den unwissenden Bürgern wegen der mangelnden Transparenz und der damit einhergehenden eigenen Unwissenheit  zunehmend als Zumutung empfunden werden.

Die CDU kann nach Aussage von CDU Chef Matthias Lammert Landrat Puchtler nur zustimmen, wenn dieser in der letzten KA – Sitzung fordert, dass diesem Informationsdefizit mittels einer verbesserten Öffentlichkeitsarbeit seitens der LBM begegnet werden muss und hierfür eine konkrete personelle Verantwortlichkeit wünschenswert wäre- auch hinsichtlich der frühzeitigen Kommunikation mit der Kreis- und den Verbandsgemeindeverwaltungen.

Eine Forderung, welche bereits vorher Udo Rau für die CDU-Fraktion stellte. Es sei nicht hinnehmbar, wenn kurzfristig Baustellen eingerichtet werden und die Ampelregelung dafür sorgt, dass Schulbusse ihre Anschlussbusse nicht mehr bekommen, die Kinder deshalb auf der Gasse stehen während  ihre arbeitenden Eltern den Nachwuchs in der Schule wähnen. Die Eltern seien zu Recht erbost, lassen Ihren Unmut aber nicht an der LBM aus, sondern im Kreishaus und/oder in der jeweiligen Verbandsgemeinde.

Wenn es an Personal mangele, um diese Öffentlichkeitsarbeit zu leisten müsse dieses Personal seitens des Ministeriums eingestellt werden. Grundsätzlich gebe es innerhalb des LBM bekannterweise Personalengpässe, so Rau. Dies werde alleine daran sichtbar, dass zweistellige Millionenbeträge an Straßenfördermittel des Bundes im letzten Jahr seitens des Landes Rheinland – Pfalz an den Bund zurückgegeben werden mussten, weil nicht ausreichend Ingenieure im LBM vorgehalten wurden um die Baumaßnahmen zu beplanen. An renovierungsbedürftigen Straßen mangelt es in Rheinland-Pfalz jedenfalls nicht, wie ja auch die FDP im Landtagswahlkampf feststellte.

Für die Personalausstattung des LBM insgesamt zeichnet schlussendlich Wirtschaftsminister Volker Wissing verantwortlich. Vielleicht ist aber der Wirtschaftsminister innerhalb der Ampelkoalition auch einfach nicht durchsetzungsstark genug für die Umsetzung der  notwendigen personellen Neueinstellungen bei der LBM.

Grundsätzlich ist es dringend notwendig, dass in die Straßen-Infrastruktur  investiert werde. Dies werde auch von der breiten Bevölkerung so gesehen, betont Matthias Lammert. Die betroffene Bevölkerung wünsche nur hinsichlich der Umsetzung der einzelnen Baummaßnahmen eine frühzeitige und transparente Informationspolitik des LBM. Dies sei ein Akt der Bürgerfreundlichkeit und damit der Kundenzufriedenheit, denn wer will bestreiten, dass die Bürger als Steuerzahler die wichtigsten Kunden sind.  Das Motto kann laut CDU Chef Matthias Lammert nur lauten: „Tue Gutes –  informiere die Bevölkerung frühzeitig hierüber -  begründe zeitnah warum es  zu Verzögerungen kommt – und – last but not least- spreche dies im Vorfeld mit den betroffenen Gebietskörperschaften ab“.

Die „Generation 55“ in den Blick nehmen

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Ralf Skähr-Zöller pflegt im Dekanat Nassauer Land Austausch zwischen Menschen in zweiter Lebenshälfte


RHEIN-LAHN. (8. Mai 2018) Er nimmt im evangelischen Dekanat Nassauer Land die Generation 55 plus mit Angeboten zu Beratung, Bildung und Kommunikation in den Blick: Ralf Skähr-Zöller hat die neu geschaffene Projektstelle „Innovative Arbeit mit jüngeren Seniorinnen und Senioren“ inne. Er hat am Dekanatssitz in Bad Ems nicht nur sein Büro in der Römerstraße bezogen, sondern in der Kurstadt auch privat eine neue Heimat mit seiner Frau gefunden.

Er ist gespannt auf seine Zielgruppe um die 55-Jährigen. „Mit 55 Jahren ist man mittendrin im Leben, ist aktiv und hat viele Gestaltungsmöglichkeiten für sein Leben“, sagt Skähr-Zöller, selbst bereits Großvater einer einjährigen Enkeltochter, und fügt aus eigener Erfahrung hinzu: „Mit 55 Jahren sind die eigenen Kinder zumeist erwachsen, beruflich ist man etabliert und so bildet sich ein neuer Horizont, den es zu entdecken gilt.“

Und damit spricht er vielen Menschen um die 55 aus der Seele. Eine Erfahrung, aus der sich vor fast 15 Jahren die Initiative 55 plus-minus in der Region Loreley und Blaues Ländchen gebildet und sich stetig weiter entwickelt hat. „Es ist inspirierend, was Dieter Zorbach mit seinem ehrenamtlichen Team für ein gutes und tragendes Netzwerk für die Generation 55 plus-minus aufgebaut hat“, so der neue Dekanatsmitarbeiter, und er freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dieser Initiative.

Er begrüße es sehr, dass jetzt die Landeskirche mit dieser Projektstelle den Blick auf diese Zielgruppe richtet. Die Zielrichtung ist die gleiche: „Wir wollen gemeinsam aktiv werden und bieten dazu viele Möglichkeiten“. Die oftmals mit dem Begriff „Senioren“ verbundene Defizit- Orientierung wie einsam, arm und krank soll in eine positive Lebensgestaltung verwandelt werden. „Dazu möchten wir Angebote bieten und Möglichkeiten ausloten. Bewährtes weiterführen, aber auch die Lust wecken, um Neues auszuprobieren“, so Skähr-Zöller, „und wir wollen Menschen unterstützen, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und Interessen einzubringen und mit anderen zu teilen“. Darin sieht er eine seiner Aufgaben im evangelischen Dekanat.

Konkret sind das Veranstaltungen wie gemeinsame Treffen, Informationsangebote, Ausflüge und Reisen, wo sich Menschen gleichen Alters und gleicher Lebenserfahrung kennen lernen können sowie der weitere Aufbau eines proaktiven Interessen-Netzwerkes. Da ist demnächst die Fahrt zur Landesgartenschau sowie der Besuch im Hochseilgarten oder der Aufbau einer Gruppe, die sich mit kreativem Schreiben beschäftigt. Auch Generationen übergreifende Angebote sind Skähr-Zöller wichtig, der unter anderem ein Mehrgenerationenhaus und ein Familienzentrum geleitet hat. Außerdem soll die von der Initiative 55 plus-minus entwickelte Mein-Dorf-App neue Nutzer im Dekanat finden und weiter vernetzt werden. „Jetzt will ich erst einmal die Kirchengemeinden, Kommunen, Initiativen und Menschen kennen lernen und einen guten Dialog beginnen“.

Aktiv werden, Neugier und Wissensdurst prägen die Biografie des neuen Projektleiters. Geboren in Westberlin verbrachte Skähr-Zöller einen Teil seiner Kindheit in Sao Paolo. Nach seiner Schulzeit erlernte er den Beruf des Kochs in Berlin. Obwohl in großen Hotels engagiert, sollte es das noch nicht gewesen sein; tagsüber in der Küche, besuchte er abends das Abendgymnasium für Berufstätige in Frankfurt. Nach seinem Abitur studierte er Diplom-Religionspädagogik mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung in Darmstadt. Genug gelernt? Keineswegs!

Der Diplom-Religionspädagoge absolvierte Zusatzqualifikationen als Entspannungspädagoge, Koordinator für Familienzentren, als Schullaufbahnberater, als Elternberater und Schreibgruppenleiter. Er leitete die evangelische Familien- und Erwachsenenbildung im Dekanat Kronberg und war die vergangenen fast fünf Jahre Koordinator für Bildungsarbeit in Frankfurt. Angebote für Familien, Seminare und Reisen für alle Altersgruppen, die Unterstützung Ehrenamtlicher, der Aufbau von Familien-Cafés, und nicht zuletzt der Blick auf eine gerechte Welt und ein nachhaltiges Konsumieren prägen seine Berufslaufbahn.

Schon seit den 1990-er Jahren ist Skähr-Zöller Gesundheitsberater der Gesellschaft für Gesundheitsberatung in Lahnstein. Damals lernte er nicht nur Dr. Max Otto Bruker kennen, sondern auch Bad Ems und den Rhein-Lahn-Kreis. „Es ist wunderschön hier, die vielen Quellen, das Sprudeln, ein wahrer Ort der Vitalität“, freut sich der Pädagoge auf seinen neuen Lebens- und Arbeitsraum.

Erreichbar ist Ralf Skähr-Zöller in Bad Ems, Römerstraße 25, Telefon 02603-5099271 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Hier noch vier Veranstaltungen, die Ralf Skähr-Zöller in diesem Sommer anbietet:


Schreiben im Sommer – mit Leichtigkeit und Lebensfreude“, eine kreative Schreibwerkstatt, jeweils donnerstags, 12., 19. und 26. Juli, 15.30 bis 17.30 Uhr, Diez-Freiendiez.

Heilende Wege – heilende Quellen“, ein kleiner Weg von Heilquelle zu Heilquelle, Freitag, 3. August, 16 Uhr, Bad Ems.

Zwischen Himmel und Erde“, ein Nachmittag im Kletterwald Diez, Samstag, 14. Juli, 14 Uhr, Diez.

Sommerfrische – wir fahren zur Landesgartenschau nach Bad Schwalbach“, Mittwoch, 22. August, Busabfahrten in Diez, Katzenelnbogen und Nastätten.

SPD Rhein-Lahn

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Kreisvorsitzender Mike Weiland setzt auf Mitnahme der Basis zur Erneuerung der Partei

Nichts wurde seitens der SPD-Mitglieder bundesweit während der Koalitionsverhandlungen und im Rahmen der Basisabstimmung über die Große Koalition mehr in den Vordergrund gestellt als die dringend notwendige Erneuerung der Partei. Im Rhein-Lahn-Kreis setzt die SPD schon lange Zeit kontinuierlich auf Erneuerung – sowohl inhaltlich als auch personell. Dies hat die Partei bereits mit ihrem geräuschlosen Übergang an der Spitze im Jahr 2014 vom damals frisch gewählten Landrat Frank Puchtler auf den 15 Jahre jüngeren und heutigen Kreisvorsitzenden Mike Weiland sowie den noch jüngeren Kreistagsfraktionsvorsitzenden Carsten Göller eindrucksvoll bewiesen. „Wir packen aktuelle Themen an und seit meiner ersten Minute als Kreisvorsitzender steht für mich die Verjüngung der Partei sowie die Nachwuchsförderung ganz oben auf der Agenda“, betont Mike Weiland zum Stichwort ‚Erneuerung der Partei‘ auf Kreisebene.

Mike Weiland weiß, der SPD-Kreisverband steht gut dar, aber wie auch andere größere Parteien und Wählergruppen im Kreis hat man noch einiges zu tun. „Die vielseits geforderte Erneuerung der Partei muss zwar auch auf Bundesebene geschehen, doch wir haben auch an der Basis von den Ortsvereinen über die Gemeindeverbände bis hin zum Kreisvorstand alle unsere Hausaufgaben zu erledigen oder bereits angefangene Erneuerungsprozesse immer wieder fortzuschreiben“, so der SPD-Kreisvorsitzende. In vielen Köpfen an der Basis sei diese Notwendigkeit noch nicht so richtig angekommen. Weiland höre bei seinen zahlreichen Terminen im Kreis regelmäßig Forderungen von Genossinnen und Genossen gegenüber höheren Parteiebenen. Dabei fange die Erneuerung der Partei doch in den Köpfen von jedem und jeder von uns an, schmunzelt Mike Weiland, der dies seit 2014 auf Kreisebene vorlebt.

Mike Weiland setzt bei der Erneuerung der Partei auf die Mitnahme der Mitglieder. In einer ersten von drei Veranstaltungen wird die Basis nun in Form eines „World Cafés“ in Berghausen darüber diskutieren, wie vor allem die organisatorische politische Zukunft der SPD im Kreis aussehen soll. „Die Forderung danach, die SPD moderner, jünger und weiblicher zu machen und eine Partei des 21. Jahrhunderts zu sein, bewegt alle immer wieder. Nun gilt es, konkrete Schritte vor Ort in diese Richtung festzuschreiben“, wünscht sich Mike Weiland, der bereit ist, die Ergebnisse des World Cafés in Berghausen und die einer weiteren Veranstaltung im September im Rahmen einer Zielvereinbarung als ‚roten Faden‘ für Ortsvereine, Gemeindeverbände und Kreisverband zu formulieren.

Die Mitglieder sollen gemeinsam diskutieren, wie sie sich auf kommunaler Ebene eine moderne Partei vorstellen, was geändert werden soll oder gut läuft und was die Visionen für den Rhein-Lahn-Kreis der Zukunft sind. In verschiedenen Gruppen soll in den beiden World Cafés, an denen auch junge Mitglieder, Neumitglieder und Aktive der Arbeitsgemeinschaften mitwirken, über diverse Themen gesprochen werden. So steht die Frage im Raum, wie die Vernetzung zwischen Mitgliedern, Ortsvereinen und höheren Gliederungen der SPD oder auch die Kommunikation nach außen und innen verbessert werden kann. Weitere Themen sind die Ansprache von Menschen außerhalb der Partei oder die Verjüngung der SPD. Auch konkrete Vorschläge zur Erneuerung der Partei auf lokaler und auf Bundesebene sollen benannt werden.

Inhaltlich wird die SPD Rhein-Lahn ebenfalls ihre Vorstellungen weiterentwickeln. „Es gibt beispielsweise den Breitbandausbau, der in Form des landesweit ersten Pilotprojektes in den zurückliegenden Jahren im Rhein-Lahn-Kreis einen enormen Schub erfahren hat“, erklärt Mike Weiland. Die SPD habe aber bereits vor einigen Monaten als Zukunftsidee die Forderung zur nächsten Ausbaustufe erhoben, auf den ‚Gigabit Rhein-Lahn-Kreis‘, wozu auch mobiles Internet gehört, hinzuarbeiten und sich um ein neues Pilotprojekt beim Land zu bewerben. „Gut ist uns nicht gut genug, wenn es um die Weiterentwicklung unserer Heimat geht“, betont der Kreisvorsitzende. Daher wird es im September einen Kreisparteitag in Form eines Kommunalforums für die Mitglieder geben, bei dem es dann um die Inhalte zur programmatischen Weiterentwicklung des Kreises geht. Darüber hinaus wird die SPD auch die Bürgerinnen und Bürger in die Zukunftsgestaltung des Kreises einbinden, verspricht Mike Weiland, denn das Ohr an den Menschen zu haben, sei ein weiterer Schlüssel zum Erfolg der politischen Arbeit und gegen Demokratieverdrossenheit.

Am ersten World Café am Mittwoch, 30. Mai 2018, um 18.30 Uhr, im Hotel Berghof, in Berghausen, können ausschließlich SPD-Mitglieder und Jusos teilnehmen. Eine Anmeldung per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ist erforderlich.

MÖHNENCLUB 77 Helau Kamp-Bornhofen e.V.

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Am 2. Mai 2018 trafen sich die Möhnen zu ihrem monatlichen Beisammensein im Hotel “Im Rheintal”. 20 gut gelaunte Möhnenschwestern waren erschienen. Leider war der Wettergott uns nicht hold und wir konnten nicht auf der Terrasse essen. Doch auch im Lokal  war es sehr gesellig. Rosemarie Baudson begrüßte die Möhnen auf ihre  bekannt lustige Art.  Es standen keine größeren Themen  an und so begann sie mit dem Hauptthema, namlich unserem Jahresausflug. Er führt uns in diesem Jahr am 6.7. nach Büdingen in Hessen. Büdingen liegt an der Deutschen Fachwerkstraße und hat eine sehenswerte Altstadt mit einer mittelalterlichen Stadtbefestigungsanlage, Wehrtürmen, Stadttoren usw.
Der Tag läuft wie folgt ab: 8.30 Uhr Abfahrt am Flüzerplatz. Unterwegs ist ein Sektfrühstück vorgesehen. Um 11.30 Uhr werden wir eine humorvolle Erlebnisführung von 2 Kräuterweibern haben, die uns auf nicht ganz so ernst zu nehmende Art und Weise unter dem Titel: “Farn im Schuh – die Lieb nimmt zu” ihre Stadt  zeigen. Sie geben auch Tipps zur Abhilfe von allerlei Leiden. Darnach haben wir Zeit, uns auf eigene Faust umzusehen. Wir haben Gelegenheit zum shoppen, Kaffee trinken, Eis essen oder uns in einigen der urigen Restaurants verwöhnen zu lassen. Um 15.00 Uhr treffen wir uns dann alle wieder zu einem weiteren Höhepunkt. Die Stadt Büdingen verfügt über ein kleines, aber interessantes “50er Jahre–Museum”.Originalgetreu sind dort Tante-Emma-Läden, Friseursalons, Radiogeschäfte, ne Milchbar,  Zeitungsläden usw. zu bestaunen. Außerdem sieht man Wesparoller, Nierentische, Jukebox . und vieles mehr.  Also es wird uns die Zeit der Wirtschaftswunder und auch die Zeit unserer Kindheit und Jugend anschaulich nahegebracht. Nach einer kleinen Einführung haben wir genug Zeit, uns alles in Ruhe anzusehen.
Nach einem sicherlich erlebnisreichen Aufenthalt in Büdingen geht es zurück nach Hause.Den Abschluß machen wir im Rheingau. Gegen 21.00 Uhr werden wir wieder daheim sein.
Die Fahrt kostet 20,—Euro plus Führung der Kräuterweiber und Museum von 8,50 Euro. Die Gesamtkosten von 28,50 Euro pro Person werden bei der Anmeldung kassiert. Die Anmeldung kann sofort beginnen, und zwar bei
Rosemarie Baudson, Tel. 06773-645, bei Irmel Fedrowitz Tel. 06773-321 oder bei Marita Stutzmann Tel. 06773-9598330. Natürlich sind auch in diesem Jahr  wieder Freunde und Gönner recht herzlich zu unserer Fahrt eingeladen. Wir freuen uns über rege Beteiligung der Möhnen und über viele Gäste.
Bei Pizza und Pasta, von Luigi lecker zubereitet, ließen wir es uns gut gehen und verabredeten uns fürs nächste Treffen am 6. Juni im Hotel Rheingraf.

Netzwerk Demenz

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Angehörigen-Gesprächsgruppe „Demenz / Alzheimer“

Nächstes Treffen der Selbsthilfegruppe findet am Donnerstag 17. Mai von 18.00 – 19.30 Uhr im Haus Marienberg in Kamp-Bornhofen statt.

Die Gesprächsgruppe wird von Annerose Geilich-Geisler moderiert, sie ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und kennt sich bestens aus, mit dem Krankheitsbild der Demenz und den damit verbundenen kognitiven und psychischen Veränderungen.

Im Rhythmus von 4 Wochen trifft sich die Gruppe. Betroffene und pflegende Angehörige erhalten Informationen und Unterstützung durch den Erfahrungsaustausch der Gruppe. Sie erhalten Tipps um die Erkrankung besser zu verstehen und den Umgang sowie die Kommunikation mit dem dementiell veränderten Menschen zu erleichtern.

Die Gesprächsgruppe ist ins Netzwerk Demenz integriert, dies ermöglicht zusätzliche Angebote wie z.B.: Vermittlung kompetenter Ratgeber aus stationären und ambulanten Pflegediensten, den Pflegestützpunkten, Beratung in Betreuungsfragen und  Ansprechpartner für organisatorische Fragen, wie Anträge für Pflegegeld oder zusätzliche Betreuungsleitungen.

Alle Treffen sind kostenfrei, unverbindlich und vertraulich. Sollten Sie niemanden haben, der sich während der Treffen um Ihren Angehörigen kümmert, ist für die Zeit der Gruppensitzung im Haus Blütenweg parallel eine Betreuung im Demenz-Bereich möglich, dazu bitten wir um vorherige Anmeldung.

Treffen: Donnerstag 17. Mai  2018 um 18 Uhr

Wo: Haus Marienberg, Kamp-Bornhofen, Kirchplatz 7 (1. Etage im Cafe)

Wir bitten um kurze telefonische Anmeldung wenn Sie das erste Mal zum Treffen kommen:

Haus Marienberg, Brigitte Brauch, Telefon: 06773-91492

 

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