Mittwoch, 29. Januar 2020

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Forderungen an Bundesgesundheitsministerium geschickt

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Rhein-Lahn-Kreis. Zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum hat Landrat Frank Puchtler sich mit konkreten Forderungen an das Bundesgesundheitsministerium gewandt.

Aus der Ständigen Kreisgesundheitskonferenz Rhein-Lahn, die aus Vertretern der Kliniken, Ärzteschaft, Krankenkassen, Sozialverbänden, der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, Gesundheitsbehörden, des Gesundheitsministeriums Rheinland-Pfalz, des Apothekerverbandes, des Kreistags und der Verbandsgemeinden besteht, hat der Landrat folgende Forderungen an das Ministerium gestellt:

  • · Die aktuelle Bedarfsplanung ist zu großräumig. Um eine bessere Versorgung in der Fläche zu gewährleisten, muss die Betrachtung auf die Ebene der Verbandsgemeinden runtergebrochen werden.
  • · Ärzte müssen mehr als nur einen Weiterbildungsassistenten in ihrer Praxis aufnehmen dürfen.
  • · Der Bürokratieaufwand für Arztpraxen muss reduziert werden.
  • · Da 47 Prozent der Ärzte im Rhein-Lahn-Kreis 60 Jahre alt und älter sind muss zur Berechnung der Nachbesetzungsbedarfe das Alter der Ärzte berücksichtigt werden.
  • · die Mitwirkung der Kommunen bei der regionalen Planung
  • · die  frühzeitige verbindliche Nachfolgeplanung
  • · ein Höchstmaß an Flexibilität für individuelle Regelungen vor Ort.

Karriere in der Pflege

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St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein begrüßt neue Schülerinnen.

Lahnstein. Sechs junge Menschen haben im Herbst ihre Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein begonnen. Nach dem ersten Theorieblock am Bildungscampus Koblenz wurden sie nun zum ersten Praxiseinsatz im St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein begrüßt. Um den Auszubildenden den Start im Haus zu erleichtern, wurde der erste Tag als „Kennenlerntag“ gestaltet.

Nach der offiziellen Begrüßung durch das Direktorium, die Mitarbeitervertretung, die Praxisanleitung und die Paten des zweiten Lehrjahres folgten ein spiritueller Impuls der Seelsorge und eine Hausrallye, bei der erste Einblicke in die künftigen Wirkungsstätten der Schüler gegeben wurden.

Zur Mittagszeit stießen dann auch die Schüler des 3. Ausbildungsjahres dazu. Diese waren morgens noch in der Schule, um sich auf ihr Examen im Frühjahr vorzubereiten. Gemeinsam machten sich die Schüler aller drei Lehrjahre an den eigentlichen Höhepunkt des Tages: den Workshop „Lebkuchenhaus“. In Kleingruppen galt es, ein Konzept für ein „krankenhausnahes“ Lebkuchenhaus zu entwickeln, dieses zu gestalten und vor einer Jury zu präsentieren. Dabei konnten sich die neuen Kolleginnen und Kollegen ganz nebenbei gegenseitig kennenlernen, motivieren und bestätigen.

Genau das ist es, was Pflegedirektor Mario Schneider besonders wichtig ist: „Ob bei der Arbeit im Klinikum oder einem spaßigen Workshop wie heute: Wir wollen als Team zusammenwachsen; schließlich haben wir in den nächsten Jahren viel gemeinsam vor.“ Während der dreijährigen Ausbildung durchlaufen die Schülerinnen und Schüler alle Abteilungen des Klinikums. Zudem erhalten sie Einblicke in ambulante Einsatzfelder. Die theoretische Ausbildung erfolgt seit kurzem am Bildungscampus in Koblenz.

Es handelt sich übrigens um den letzten Kurs nach dem alten Krankenpflegegesetz. Die kommenden Generationen ab 2020 werden alle nach neuen Ausbildungsrichtlinien generalistisch ausgebildet. Der nächste Ausbildungsstart ist im Mai. Ein Infoabend findet am 9. Januar 2020 um 17.30 Uhr im Klinikum statt, alle Infos hierzu und zu den Ausbildungen findet man auf der Seite http://krankenhaus-lahnstein.de/Ausbildung.htm

1.150 Jahre Berufserfahrung

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St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein und Katholische Kliniken Lahn ehren ihre langjährigen Mitarbeiter in einer Feierstunde.

Lahnstein/Bad Ems/Nassau. 54 der insgesamt gut 500 Mitarbeiter des St. Elisabeth Krankenhauses Lahnstein, der Hufeland-Klinik Bad Ems und des Marienkrankenhauses Nassau feierten in diesem Jahr ein Dienstjubiläum.

Nun bedankte sich das Direktorium bei seinen Jubilaren für 10, 20, 25, 30, 35, 40 und sogar 45 Jahre Mitarbeit. „Über einen so langen Zeitraum einem Arbeitgeber treu zu bleiben, das verdient in unserer schnelllebigen Zeit besondere Anerkennung und Wertschätzung. So unterschiedlich der Arbeitsalltag in Ihren Einsatzbereichen auch ist, eines haben Sie gemeinsam: Sie alle bereichern und prägen die Arbeit hier bei uns mit Ihren Kompetenzen, Erfahrungen und Persönlichkeiten. Denn unser Erfolg hängt von den Menschen ab, die bei uns arbeiten“, so Pflegedirektor Mario Schneider in seiner Rede während der Feierlichkeiten an den Standorten.  

Die 54 Jubilare bringen gemeinsam genau 1.150 Jahre Berufserfahrung in ihre tägliche Arbeit ein und arbeiten an den drei Standorten Lahnstein, Bad Ems und Nassau in den verschiedensten Berufen und Abteilungen.

Vielfältige Burgenlandschaft im Rhein-Lahn-Kreis

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Rhein-Lahn-Kreis. Sie sind, so Landrat Frank Puchtler, die steinernen Zeugen einer alten Kulturlandschaft: Burgen und Schlösser zwischen Rhein, Lahn und Aar. Ob in kostbaren Räumen oder kargen Ruinen – hier werden Geschichte und Geschichten lebendig. Nicht nur die hohe Zahl von rund 40 Objekten ist eine Besonderheit im Rhein-Lahn-Kreis. Es finden sich unter ihnen auch einige der deutschlandweit bedeutendsten Burgen – wie die Marksburg als einzige unzerstörte Höhenburg am Rhein – und charakteristischsten Baudenkmäler – wie die Pfalz als mittelalterliches Zollamt mitten im Rheinstrom. Die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn hat dazu eine Karte heraus gebracht, die mit Beschreibungen und Bildern einen umfassenden Überblick über den kulturgeschichtlichen Reichtum der „Burgenlandschaft“ Rhein-Lahn liefert.

Erhältlich ist der Flyer über die Tourist-Informationen im Kreis. Außerdem kann er bei der WfG angefordert werden: Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft,  Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems Tel.: 02603 / 972-262 oder -263, Fax: 02603 / 972 151, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internet: www.wfg-rhein-lahn.de.

Junge Union Rhein-Lahn lädt zu Adventsmarkt-Besuch in Diez ein

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Am Samstag den 14.12. ab 18:30 Uhr lädt die Junge Union Rhein-Lahn alle politisch interessierten jungen Leute zu einem geselligen Austausch auf dem Diezer Adventstreff (auf dem Marktplatz) ein.

Neben dem Kennenlernen neuer Mitglieder sollen auch die Pläne für das kommende Jahr 2020 besprochen werden. Wer später noch dazustoßen möchte, kann den Vorsitzenden Cedric Crecelius an dem Abend unter der 0178/6371368 erreichen. Die Junge Union freut sich auf einen gelungenen Vorweihnachtsabend und wünscht allen einen schönen Jahresabschluss.

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