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Drei Bands spielen für Ausbildung in Mabira

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Auch Voice-of-Germany-Sängerin Laura Kattan ist beim Benefizkonzert im Nassauer Löwenhof dabei

NASSAU/RHEIN-LAHN. (20. Juli 2018) Rock, Blues und Popmusik vom Feinsten erwartet die Gäste eines Benefizkonzertes in Nassau am Samstag, 11. August um 19 Uhr im Löwenhof, das der Ausbildung junger Menschen in Tansania zu Gute kommt. Der Arbeitskreis Mabira des evangelischen Dekanats Nassauer Land, der mit der Region in Afrika seit 37 Jahren eine Partnerschaft lebt, hat dafür zahlreiche Unterstützer gefunden sowie Künstler, die für einen tollen musikalischen Abend unter freiem Himmel sorgen. Mit dabei: Voice-of-Germany-Sängerin Laura Kattan.

Zu den Musikern, die zugunsten des Mavec-Projektes des Arbeitskreises auf ihre Gage verzichten, gehört Laura Kattan mit ihrer Band. Die aus Diez stammende junge Sängerin beeindruckte mit ihrer zauberhaften Stimme bereits vor fünf Jahren live Millionen Fernsehzuschauer und die Jury von „The Voice of Germany“. Vor allem bei Sängerin Nena und Samu Haber, Frontmann von Sunrise Avenue, sorgte sie für Gänsehaut. Zuvor war Kattan bereits als Frontsängerin in verschiedenen Bands und als Solistin unterwegs.

Ihre musikalische Laufbahn begann die Sängerin in der Mädchenkantorei am hohen Dom in Limburg, bevor ihr Talent und ihre gefühlvolle und ausdrucksstarke Stimme auch deutschlandweit Beachtung fanden und schließlich ein Millionenpublikum verzauberten.

Im Nassauer Löwenhof wird sie unter anderem den Balladenklassiker „The Clown“ von Emeli Sane singen, der ihr das Weiterkommen in der beliebten Sat.1-Show sicherte.

„Musik mit Seele“, neu interpretiert, verspricht der Auftritt des Rick-Neupert-Trios. Die drei ebenso erfahrenen wie begeisternden Musiker Rick Neupert (Gitarre), Udo Schäfer (Schlagzeug) und Hans-Peter Kohn (Bass) sind mit ganzem Herzen dabei, wenn sie ihr Publikum mit Rock- und Bluesmelodien verwöhnen.

Dritte im Benefiz-Bunde ist die Band „gfi“. Was die Abkürzung konkret heißt, da hüllen sich die Musiker in Schweigen. Auf der Bühne haben sie sich jedenfalls der „guten alten Musik“ verschrieben und sorgen mit gekonnt interpretierten Cover-Versionen von Klassikern ab den 1950-er Jahren aufwärts für ordentlich Stimmung davor. Ein zündender Mix-Tape aus Balladen, Country-Rock und Rock´n´Roll vergangener Tage, auf den sich auch das Publikum in Nassau freuen darf.

„Handwerk in der Heimat statt Ungewissheit in der Fremde“ – so lautet der Slogan des Mabira-Projekts mit dem Namen MAVEC. Die Buchstaben stehen für Mabira Vocational Education Cooperation, eine Kooperation für berufliche Bildung in Mabira. Mit dem Projekt soll der Wegzug junger Menschen aus Mabira verhindert werden, weil ihnen dort die Chance eröffnet wird, durch eine Ausbildung sich selbst und dann auch anderen Menschen in der Heimat helfen zu können. Das Projekt soll der Anfang sein, damit gut ausgebildete Handwerker ihre Familien mit ihrer Hände Arbeit ernähren können, und es hat den ersten jungen Frauen und Männern aus der Region im Nordosten Tansanias bereits einen Ausbildungsplatz ermöglicht.

So wird das Benefizkonzert nicht nur von der Stadt Nassau und dem Kulturwerk Nassau unterstützt, sondern auch vom Nassauer Handwerkerstammtisch, was den Mavec-Initiator Dietmar Menze besonders freut: „Damit unterstützen Nassauer Unternehmerinnen und Unternehmer die Handwerkerausbildung junger Männer und Frauen in Mabira, so dass diese in ihrer Heimat eine Zukunftsperspektive bekommen und nicht in den Slums afrikanischer Großstädte verelenden oder gar im Mittelmeer ertrinken“.

Der Eintritt für das Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten. Bei schlechtem Wetter wird ins Günter-Leifheit-Kulturhaus umgezogen.