Mittwoch, 23. Januar 2019

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Rhein-Lahn-Kreis profitiert mit 1.370.000 Euro vom Schulbauprogramm

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Für den Umbau sowie die Erweiterung mehrerer Schulgebäude und Sporthallen im Rhein-Lahn-Kreis stellt das Land 1.370.000 Euro zur Verfügung. „Besonders freuen wir uns, dass verschiedene Schulen neu in das Programm aufgenommen worden sind: So profitieren in der Stadt Lahnstein, sowie in den Verbandsgemeinden Nastätten und Bad Ems insgesamt vier weitere Schulen von der Förderung“, betonten die beiden Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff und Roger Lewentz (beide SPD) sowie SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland. „Mit den Landesmitteln wird die örtliche Schullandschaft gestärkt. Die Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler sowie die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte werden verbessert. Das Land leistet damit einen wertvollen Beitrag, so dass die Kommunen als Schulträger anstehende Bauvorhaben umsetzen können.“

Im aktuellen Schulbauprogramm werden landesweit 427 Projekte gefördert, wie Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in Mainz mitteilte. Mit dem Geld werden Um- und Neubaumaßnahmen, Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. In Rheinland-Pfalz wurden 90 Projekte neu in das Schulbauprogramm aufgenommen. Die Fördersumme ist gegenüber dem Vorjahr um 10 Millionen Euro angewachsen – auf eine Gesamtsumme von nunmehr über 60 Millionen Euro

Die Abgeordneten Denninghoff und Lewentz betonen: „Guter Unterricht erfordert eine angenehme Lernatmosphäre. Es dient damit der bestmöglichen Förderung und Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, wenn sich das Land an den kommunalen Baumaßnahmen beteiligt.“ Entscheidend für eine Landesförderung über das Schulbauprogramm ist der nachgewiesene dauerhafte Bedarf für ein Projekt.

Auch der SPD-Kreisverband Rhein-Lahn zeigte sich erfreut über die weiteren Fördermaßnahmen an den Schulen im Kreis. Vorsitzender Mike Weiland sieht im landesweiten Schulbauprogramm eine wichtige Initiative zur Stärkung des Bildungswesens. „Wir möchten, dass unsere Schülerinnen und Schüler gerne zur Schule gehen. Neben gut qualifizierten Lehrkräften bedarf es hierzu auch moderne Schulgebäude“, so Mike Weiland.