Sonntag, 24. Mrz 2019

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Transparenz und Barrierefreiheit wichtig für Nastätter

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Fäseke zieht Zwischenfazit und verlängert Frage-Antwort-Aktion

Nastätten. Was bewegt die Menschen in der Stadt Nastätten? Was läuft bereits gut und wo muss die örtliche Politik oder die Verwaltung besser werden? Rund um diese und weitere Fragen drehte sich alles bei der Frage-Antwort-Aktion mit Horst Fäseke. Die erste Onlinephase lief bis Ende Februar. Barrierefreiheit, Verkehrsführung und Freizeitangebote - Fragen zu diesen Themen wurden am häufigsten bei der Mitmachaktion an den Stadtbürgermeisterkandidaten gerichtet. Auch die Privatperson des Bewerbers um den Chefsessel im städtischen Rathaus interessierte die Menschen. Jeder Fragesteller erhielt von Fäseke eine persönliche Antwort. „Die Beteiligung war überwältigend. Daher werde ich die Aktion verlängern und bin gerne weiterhin zusätzlich zu meiner persönlichen Bürgersprechstunde für alle Bürger per Mail erreichbar“, sagt er.

100 Prozent Vollzeit-Bürgermeister!

Oft wollten die Menschen wissen, welche Voraussetzungen Horst Fäseke für das Amt des ersten Bürgers der Blaufärberstadt mitbringt und wofür er eintreten möchte, wenn er gewählt wird. Dazu Fäseke: „Im Berufsleben und meinem ehrenamtlichen Engagement durfte ich zahlreiche wichtige Kompetenzen erwerben und Erfahrungen sammeln. Seit vielen Jahren bin ich kommunalpolitisch aktiv und als Beigeordneter der Stadt Nastätten sowie Mitglied des Stadtrates weiß ich, was unsere Stadt bewegt und was die Anforderungen und Erwartungen an die Stadtverwaltung sind. Als Industriemechaniker habe ich verantwortungsvolle Tätigkeiten bei namhaften regionalen Industriebetrieben ausgeübt.“ Der 62-jährige Motorradfan liebt Touren durch ganz Europa, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt mit seiner Partnerin Martina in der Oberstraße. Nebenberuflich betreibt er einen Imbissstand und ist damit bei nahezu allen größeren Festen der Umgebung ein fester Bestandteil. Als Bürgermeister werde er den Hauptberuf komplett aufgeben, um sich zeitlich voll und ganz der Stadt und den Bürgern widmen zu können. „Stadtbürgermeister zu sein ist kein Hobby oder gar eine Plattform für persönliche Eitelkeiten. Eher eine Vollzeitaufgabe mit enormer Verantwortung gegenüber vielen Menschen. Ich werde mit ganzem Herzblut meine Energie für unsere Heimatstadt einbringen. Und zwar zu 100 Prozent“, macht Fäseke unmissverständlich klar.

Transparenz statt Hinterzimmer

Horst Fäseke macht deutlich, dass er die Stadt als einen modernen Dienstleister und Partner für Bürger und Unternehmen versteht. Es gelte deshalb gemeinsame Interessen zu bündeln, weiterzuentwickeln und schließlich zielführend umsetzen. Ihm ist es wichtig, dass das Gemeinschaftsgefühl in Nastätten gestärkt wird und die politischen Entscheidungswege noch transparenter werden. „Transparenz statt Hinterzimmer“, so die mehrfache Forderung einiger Bürger. „Das hat mich zunächst überrascht. Dann wurde mir schnell klar, dass es nicht an mangelnden Informationsmöglichkeiten liegen kann, weil die Gremien in aller Regel öffentlich tagen und sich jeder in den Bürgerfragestunden aktiv einbringen kann. Ich sehe hier mittlerweile eine echte Bringschuld der Politik. Im Onlinezeitalter ist das Bereitstellen von umfassenden Informationen kein großes Problem. Gut erklärte Hintergründe und eine möglichst frühzeitige Einbeziehung der Öffentlichkeit lassen Gerüchte gar nicht erst entstehen. Darauf haben die Bürger einen Anspruch“, so der Stadtbürgermeisterkandidat.

Familien- und Seniorenfreundlichkeit

Barrierefreiheit, Infrastruktur und die Straßensituation waren weitere wichtige Anliegen, die wiederholt vorgetragen wurden. Dazu Horst Fäseke: „Das bestätigt, dass wir für eine familienfreundliche und gleichzeitig älter werdende Gesellschaft stets mit wachem Blick auf alle Generationen arbeiten müssen. In Nastätten muss viel mehr als bisher für die Barrierefreiheit getan werden! Und zwar in allen Bereichen. Es darf nicht sein, dass Teile der Gesellschaft von ganz normalen Dingen des täglichen Lebens ausgeschlossen werden, nur weil eine Treppe oder ein zu hoher Bordstein dies verhindert.“ Im neu zu erarbeitenden Verkehrskonzept, welches bereits auf den Weg gebracht wurde, dürfe es keinesfalls nur um die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Autos gehen. „Ganz im Gegenteil. Lebens- und Aufenthaltsqualität für Anwohner und Besucher, Familienfreundlichkeit, Seniorengerechtigkeit, Bedürfnisse des Handels und schließlich die unterschiedlichen Interessen der aktiven Verkehrsteilnehmer, Autos wie Fahrräder, müssen unter einen Hut gebracht werden“, fordert Fäseke.

Mitreden erwünscht!

Horst Fäseke ist weiterhin für Fragen online erreichbar. Zusätzlich findet die persönliche Bürgersprechstunde statt. Die nächsten freien Termine sind im April und werden zeitnah bekanntgegeben. Anmeldungen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 0160/ 288 828 4.