Montag, 21. Oktober 2019

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Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Feierlicher Spatenstich erfolgt: REWE wird gebaut

Gemeinde-Projekt Gewerbegebiet abgeschlossen!

Zu einem feierlichen Spatenstich hatte der Investor zur Errichtung des REWE-Marktes im Gewerbegebiet eingeladen, zudem für die Albert Weil AG Herr Rohletter alle Teilnehmer herzlich begrüßte. Herr Rohletter dankte allen Beteiligten, die sich in dem langwierigen Verfahren erfolgreich eingebracht haben und freut sich auf die Fertigstellung des Projektes im nächsten Jahr.

In seinem anschließenden Grußwort ging Ortsbürgermeister Frank Kalkofen sodann in chronologischer Reihenfolge auf die lange Zeit der Projektabwicklung im gemeindlichen Gewerbegebiet ein. Hierbei sagte er Dank an alle Akteure quer durch die Kommunalpolitik: „So etwas schafft man nicht alleine, da brauchst du viele Verbündete“, unterstrich der Ortsbürgermeister seine Dankbarkeit für die vielseitige Unterstützung. So gab es am Anfang äußerst schwierige Verhandlungen mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) bezüglich der verkehrstechnischen Anbindung, der Anzahl der Ausfahrten und der Verlegung der Ortsdurchfahrtsgrenze, der sogenannten „OD“. Es gab viele mühsame Verhandlungsrunden hier und beim LBM, an denen stets auch erster Beigeordneter Mike Weiland teilnahm, bei dem sich der Ortsbürgermeister für dessen Unterstützung als erstes herzlich bedankte. Im nächsten Schritt ging es um die Abstimmung mit den „grünen“ Behörden und mit der Wasserwirtschaft zu der Frage, ob bei der Baugrenze ein 100-jähriges oder 200-jähriges Hochwasser zu Grunde gelegt wird. Hierzu ging das nächste Dankschön an Landrat Frank Puchtler, der stets im Interesse der Gemeinde die Verhandlungen und Prüfungen positiv beeinflusst hatte. Seit 2006 hat die Gemeinde eine Vereinbarung in Sachen Wohnungsbörse und nachdem heimische Betriebe kein Interesse mehr hatten musste die Gemeinde auf die Suche nach Investoren gehen. „Hierbei hat uns die heimische Immobilien Boshoven, mit denen ich seit vielen Jahren intensiv und erfolgreich zusammen arbeite, entscheidend geholfen“, dankte Ortsbürgermeister Frank Kalkofen dem IB-Team um Heinz Boshoven. Ergänzend wies er darauf hin, dass  nach seinen Vorgesprächen die FBL am schnellsten reagierte und den Antrag zur Beauftragung des IB-Teams gestellt hatte; so ging sein Dank auch am die Ratskollegen von der FBL für deren Unterstützung. Als dann mit REWE ein renommierter Investor gefunden wurde ging es in Sachen Formalismus weiter ins Eingemachte und es war ein langer und steiniger Weg bis in Sachen zulässiger Gewerbeansiedlung, Flächennutzungsplan und Einzelhandelskonzept überhaupt feststand, dass weitergeplant werden durfte. Ortsbürgermeister Frank Kalkofen: „Der Verbandsgemeinderat Loreley hat schließlich mehrheitlich zugestimmt, aber ich weiß nicht, ob das geklappt hätte, wenn sich nicht von Anfang an die VG-Spitze mit Nachdruck hinter unser Projekt gestellt hätte … daher ein herzliches Dankeschön an Bürgermeister Werner Groß!“ Am Schluss einer langen Vorbereitungszeit ging es schließlich darum, ein Zielabweichungsverfahren nach dem Landesentwicklungsprogramm erfolgreich zu bestehen. Hier hatte die SGD als oberste Planungsbehörde im Auftrag des Innenministeriums zu entscheiden. „Es war nicht selbstverständlich und obwohl ich nicht soll mache ich es trotzdem: Auch der letzte wichtige Schritt war erfolgreich und dafür vielen Dank an Roger Lewentz“, so der Ortsbürgermeister an seinen Amtsvorgänger. Am Schluss ging natürlich ein besonders herzliches Dankeschön an den Investor REWE, an deren Partner Noll und Weil, hier allen Verantwortlichen mit Frau Schimank und Herrn Rohletter an der Spitze, aber auch ganz besonders der Planungsbeauftragten Nina Hildebrandt, die gemeinsam mit Andi Heuser vom Planungsbüro alles eingefädelt und ebenso geschickt wie nachdrücklich in den Verfahrensschritten umgesetzt habe.

Seit über 30 Jahren fordern alle Parteien in der Gemeinde ein Gewerbegebiet. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2006 war Ortsbürgermeister Frank Kalkofen an diesem Projekt dran. Es war ein äußerst steiniger Weg, die Verfahren kosteten viel Zeit und Nerven, forderten unendliche Geduld. Dazwischen kamen dann noch Störfeuer aus der Kommunalpolitik, ob das Gewerbegebiet denn ein Millionen-Grab würde. Aber, so Frank Kalkofen abschließend: „Am Ende wird abgerechnet und ich war immer vom Erfolg dieses Projektes überzeugt. Nun ist es vollbracht und das Gewerbegebiet mit einem Investitionsvolumen von rund 440.000 € ist mehr als kostendeckend abgeschlossen. Hierfür nochmals allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!“

 

Nach dem Grußwort von Landrat Frank Puchtler schritten die Verantwortlichen zur Tat und vollzogen den Spatenstich, der abschließend mit Speis und Trank vor Ort gefeiert wurde.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

 

Django Reinhardt: Ein Leben für die Musik

Benefizkonzert am 11.05.2019 im Hotel Jägerhof

Wie bereits berichtet stammt Django Reinhardt, Musiker aus Koblenz, aus einer weitverzweigten Musikerfamilie. Sein Vater, Daweli Reinhardt, gab ihm seinen Namen in Verehrung des berühmten Jazz-Musikers „Django Reinhardt“. Im Jahr 1978 gründete Django Reinhardt seine Band und 20 Jahre später erfolgte die Gründung des Vereines „Django Reinhardt Music Friends e.V.“ durch Django Reinhardt und Frau Gunhild Schulte-Wissermann. Der Verein unterstützt junge Musiker, um jungen Menschen die Chance zu geben, zusammen mit Django Reinhardt life auf der Bühne zu stehen und zu musizieren. Im Jahr 2012 erfolgte die Gründung des Vereines für die Integration der Sinti und Roma „Django Reinhardt Kultur und Beratung e.V.“ zur Unterstützung von Jugendlichen bei schulischen Problemen und Erwachsenen bei Behördengängen. Neben weitere Vereinen und Kooperationen wie beispielsweise mit der Lotto-Stiftung Rheinland–Pfalz, SOLWODI für Frauen in Not und der Kulturstiftung des Landes Rheinland-Pfalz arbeitet Django Reinhardtd auch mit der AWO, der Goetherealschule in Koblenz und der Grundschule in Mülheim zusammen. Django Reinhardt ist Integrationsmanager für Sinti und Roma des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz, Mitglied im Zentralrat der Sinti und Roma, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz, Mitglied in der Lagergemeinschaft der KZ-Gedenkstätte Ravensburg und im Verein „Friedenskinder e.V.“. Für seine jahrelangen vielseitigen Aktivitäten erhielt er schon einige Auszeichnungen, so zum Beispiel die Ehrennadel der Stadt Koblenz und den Förderpreis der Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung für besonderes soziales Engagement, eine Urkunde der Stadt Koblenz für vorbildlichen Einsatz anlässlich der BUGA, die Verleihung des Julius-Hirsch-Preises des DFB und die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Durch eine endlose Anzahl von Benefizkonzerten in ganz Rheinland-Pfalz hat Django Reinhardt in unzähligen Fällen Hilfe für Menschen in Not oder sozialen Einrichtungen helfen können. Wir freuen uns, dass sein nächstes Benefizkonzert in unserer Gemeinde stattfindet!

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Smaragdeidechse: Stattliches Männchen gesichtet!

Dr. Börner informierte Gemeinde über seine neuen Erkenntnisse

Post von Dr. Achim Börner aus Köln erhielt der Ortsbürgermeister über die Osterfeiertage. Der Rechtsanwalt beschäftigt sich in seiner Freizeit seit vielen Jahren mit dem hiesigen Vorkommen der seltenen Smaragdeidechsen und hat hier bereits entsprechende Vorträge zu diesem interessanten Thema gehalten. Dr. Börner ging zu Beginn seiner Mail auf die hangseitige Entbuschung oberhalb des Friedhofes ein und die aus seiner Sicht sinnvolle Entscheidung des Gemeinderates, den oberen Bereich des Friedhofes nicht zu verschatten. Das habe dazu geführt, dass wir regelmäßig "Besucher" an der hangseitigen sowie der rheinabseitigen Grenze des Friedhofs haben! Das Foto von Dr. Börner zeigt die kürzlich gesichtete erste Smaragdeidechse des Jahres 2019, ein stattliches Männchen. Er empfahl zu überlegen, am hangseitigen Zaun einige Sträucher einzupflanzen und ein paar große Steinbrocken darunter auszulegen. Dr. Börner ging in seinen weiteren Ausführungen auch auf die nördlich des Friedhofes gelegene Ausgleichsfläche ein, die jetzt noch einmal gemulcht und mit Holzschnipselhaufen versehen wurde. Er habe noch keine Tiere gesehen, was aber nicht verwundert, denn es dauert seines Erachtens mindestens drei Jahre seit dem Einwachsen, bis so eine Fläche - meist von Jungtieren - neu angenommen werde. Der Ortsbürgermeister dankte Dr. Börner für die Rückmeldung und sagte ein Prüfung der weiteren Vorschläge gerne zu.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister


Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 03.05.2019, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, und am Freitag, 10.05.2019, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister