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Trauercafé öffnet in Nassau

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Evangelisches Dekanat und Stiftung Friedenswarte bieten Interessenten Hilfe


NASSAURHEIN-LAHN. (5. November 2019) Wer den Tod eines geliebten Menschen betrauert, fühlt sich oft verloren und in seinem Abschiedsschmerz allein. Das muss nicht sein. Armin Himmighofen, Trauerseelsorger im evangelischen Dekanat Nassauer Land, bietet Betroffenen ein offenes Ohr für ihre Gefühle und ihre Trauer und bietet regelmäßig geschützte Gruppentreffen zum Austausch, wenn sich sechs Personen dazu finden. Anfang Dezember öffnet ein neues Trauer-Café in Nassau im Haus Hohe Lay in Kooperation von Dekanat, dem Diakoniewerk Friedenswarte und dem Sozialkompass Nassau.


Wer konkrete Hilfe sucht oder sich auch einfach nur über das Angebot informieren möchte, hat dazu am Freitag, 6. Dezember um 16 Uhr im Haus Hohe Lay in Nassau die Möglichkeit. Je nach Wunsch der Teilnehmenden soll das Café alle 14 Tage für Ratsuchende geöffnet sein. Es wird geleitet von Pfarrer Himmighofen, Petra Opel-Minor und der Altenseelsorgerin Pfarrerin Angelika Meder.


„Alle Veranstaltungen der Trauerbegleitung richten sich an Menschen, die mit dem Thema Trauer beschäftigt und beeinträchtigt sind“, beschreibt Himmighofen. „Teilnehmen können Menschen jeden Alters und jeden Geschlechts, ob Kirchenmitglied oder nicht, die in der Trauerbegleitung Hilfe suchen.“ Es wird keine bestimmte Konfessionszugehörigkeit erwartet und es werden auch keine Teilnahmegebühren gefordert. Allenfalls für Kaffee und Kuchen und andere Getränke stehe eine Sammelkasse bereit.


Nähere Informationen gibt Pfarrer Armin Himmighofen unter Telefon 0176-76630757.