Weihnachtsgeschenke für bedürftige Familien von den Braubacher Hoffnungszeichen

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Auf den Weihnachtsfeiertagen liegt für viele Menschen in diesem Jahr ein Schatten. Durch die Corona-Pandemie ist das Fest der Feste anders, ruhiger und auch ein Stück trauriger, denn Familie und Freunde können wir nicht in gewohnter Weise treffen. Für manche Familien ist das Fest aber auch in diesem Jahr wieder überschattet von großer materieller Not. Nicht nur im fernen Ausland, sondern auch hier vor Ort. Irgendwo in unserer Nachbarschaft leben Menschen, die sich an Weihnachten keine Geschenke für sich und die Kinder leisten können. Ihnen an diesem besonderen Fest eine Freude zu bereiten, hatten sich die Braubacher Hoffnungszeichen auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit dem Sozialamt der Verbandsgemeinde Loreley wollte der Wohltätigkeitsverein gezielt zwei bedürftige Familien unterstützen. Das Sozialamt suchte zwei Familien mit zwei beziehungsweise drei Kindern in der Verbandsgemeinde und die Braubacher Hoffnungszeichen stifteten für die Familien Weihnachtsgeschenke. Neben Lebensmitteln, die die Feiertage zu etwas Besonderem machen sollten, gab es auch Spielzeug für die Kinder, die sonst nichts zu Weihnachten geschenkt bekommen hätten.

Amal und Markus Fischer vom Verein Braubacher Hoffnungszeichen e. V. übergaben kurz vor dem Heiligen Abend die Geschenke für die beiden bedürftigen Familien an Bürgermeister Mike Weiland. „Es ist schön zu wissen, dass man mit dieser Aktion bedürftigen Menschen gerade an Weihnachten ein Lächeln schenken kann, etwas Hoffnung und Freude am Fest der Liebe. Gerne würden wir künftig auch noch mehr bedürftige Familien beschenken. Dafür suchen wir in den kommenden Jahren noch Unterstützer“, erklärt Amal Fischer, die den Verein Braubacher Hoffnungszeichen e. V. mit ihrem Mann Markus gegründet hat.

„Gerne habe ich die Weihnachtsaktion der Braubacher Hoffnungszeichen e.V. um Amal und Markus Fischer unterstützt: Zwei Familien hat der Verein mit einem Präsentkorb und Geschenken für die Kinder ein fröhlicheres Weihnachtsfest beschert. Eine tolle Aktion!“, freut sich Bürgermeister Mike Weiland über die Spende. „Wir werden sicherstellen, dass die Geschenke noch vor dem Weihnachtsfest bei den bedürftigen Menschen ankommen, für die sie bestimmt sind.“

Das Jahr 2020 war für die Braubacher Hoffnungszeichen in vielerlei Hinsicht ein einschneidendes Jahr. Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie konnte der Verein mit Spenden für örtliche Hilfsprojekte eine erste Nothilfe leisten. Eine durch die Aktion Herzkissen gestartete Initiative zur Herstellung von Alltagsmasken wurde ebenso gefördert wir die Aktion „Braubach hilft“, die für Menschen aus den Risikogruppen eine Einkaufshilfe organisierte. Geschockt wurden Amal und Markus Fischer im August 2020 von den schweren Explosionen im Hafen der libanesichen Hauptstadt Beirut, durch die viele hundert Menschen ihr Leben und tausende all ihr Hab und Gut verloren. Mit einer Hauruck-Aktion wurde eine Spendensammlung organisiert. Auf diesem Weg kamen deutlich über 20.000 Euro für die Opfer der Katastrophe zusammen, die zwischenzeitlich vor Ort eingesetzt werden konnten, um die größte Not zu lindern. „Wir haben in diesem Jahr große Hilfsbereitschaft und Zuwendung erfahren. Das bestärkt uns in unserer Arbeit, mit den Braubacher Hoffnungszeichen unsere Welt ein Stückchen besser und etwas menschlicher zu machen. Diese Arbeit wollen wir auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Unser Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die uns dabei so selbstlos unterstützen“, so Vereinsgründer Markus Fischer.