Mobilität der Zukunft im ländlichen Raum:

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SPD Loreley und Rhein-Lahn stellen App eines Koblenzer Mobilitäts-Startups in “60 Minuten SPD” vor

Eine App - Die Zukunft der Mobilität, um Fahrer und Mitfahrer in Echtzeit zu verbinden – das ist das Ziel eines Koblenzer Mobilitäts-Startups, das die Mobilität im ländlichen Raum revolutionieren soll. Grund genug für die SPD, die nächste Ausgabe von “60 Minuten SPD” in einer Videokonferenz diesem wichtigen Thema zu widmen, so der stellvertretende Vorsitzende des SPD Gemeindeverbands Loreley, Elias Metz, und Kreisvorsitzender Mike Weiland.

Es ist keine neue Erkenntnis, dass einzeln besetzte Fahrzeuge eine denkbar schlechte Co2 Bilanz bedeuten. Das Bündeln von Fahrten hat somit einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und auf das Verkehrsaufkommen. Immerhin steckt wenig Logik dahinter, penibel darauf zu achten, kein Licht brennen zu lassen, Fenster zu isolieren und Solaranlagen auf  Dächer zu setzen, wenn man dann jeden Tag alleine 20 Kilometer zur Arbeit pendelt. Dafür muss eine Lösung her, dachten sich auch die drei Koblenzer Studenten Jan (22), Felix (24) und Marin (28). Jan, der - wie Felix auch - etwa 45 Kilometer von Koblenz entfernt wohnt und jeden Tag zur Uni pendeln musste, weil es kaum Mobilitätsalternativen zum sehr zeitintensiven ÖPNV oder einem eigenen, kostspieligen Auto gab, überlegte sich wie man dieses Problem lösen kann. So kam er auf den Kerngedanken der App RRive. Übrigens stammt einer der Gründer, Felix Bonn, aus Bornich und somit mitten aus der Verbandsgemeinde Loreley.

Entwickelt hat sich nun aus über einem Jahr enger Zusammenarbeit ein durchdachtes Konzept, mit dem jeder einzelne selbst viele Probleme wie Urbanisierung, Umweltverschmutzung, Überbelastungen des Straßennetzes aber auch etwa jene des Parkplatzmangels angehen kann – und es springt sogar für jeden noch etwas dabei heraus! Denn das Bilden von Fahrgemeinschaften stellt gerade auf dem Land, wo die Mobilitätsalternativen sehr gering sind, eine Möglichkeit zur Unabhängigkeit da. Das schwierige ist jedoch, eine Mitfahrgelegenheit für jemanden attraktiv zu machen, der ein Auto besitzt und es sich somit (wenn auch nur gerade so) leisten kann.

Der Plattform RRive (der Name leitet sich aus dem englischen „arrive“, zu Deutsch ankommen, ab) gelingt dies jedoch mit Leichtigkeit. Wie genau – das werden die Gründer den Teilnehmern von „60 Minuten SPD“ in der Videokonferenz erläutern und den aktuellen Stand der App vorstellen. „Gerade auch mit Blick auf die zahlreichen Baustellen bis zum BUGA-Jahr 2029 und auch oftmals damit verbundene Straßensperrungen machen Sinn, dass sich auch mehr Fahrgemeinschaften bilden, um insgesamt die Fahrzeuge auf den Straßen zu reduzieren“, so Mike Weiland und Elias Metz. Daher sind auch die beiden darauf gespannt, was die App Gutes für die Menschen im Bereich der Verbandsgemeinde Loreley für Vorteile bringen kann.

Die SPD Loreley lädt gemeinsam mit dem Kreisverband alle interessierten Bürger/innen ein, an der Videokonferenz teilzunehmen. Sie findet am Mittwoch, 20. Januar 2021, 19:00 bis 20:00 Uhr, statt. Zur Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung per Mail mit vollständigem Namen und Anschrift an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erforderlich. Die Zugangsdaten zur Videokonferenz werden dann etwa einen Tag vorher per Mail zugesandt.