Dienstag, 09. März 2021

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SPD-Fraktion will Zukunft der Altpapierentsorgung im Werkausschuss besprechen

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Vor wenigen Tagen hat die Kreisverwaltung einen Text veröffentlicht, in dem auf die aktuelle Problematik in der Altpapierabfuhr aufmerksam gemacht wird. Durch den boomenden Onlinehandel nimmt das Aufkommen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft eher zu als ab. Die Corona-Lage tut ihr Übriges.

Dass nun das lange Jahre unproblematische Dazustellen von Kartons wegen der schieren Menge technisch ein Problem wird und auch wegen der Arbeitsbedingungen fĂŒr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht unproblematisch ist, können wir seitens der SPD-Fraktion verstehen und absolut nachvollziehen. „Es steht aber zu erwarten, dass die Abfallwirtschaft und damit auch die Kreispolitik Kritik wird einstecken mĂŒssen, wenn bei den Touren grĂ¶ĂŸere Mengen Altpapier am Straßenrand stehen bleiben“, erlĂ€utert Carsten Göller, Vorsitzender der SPD-Fraktion, die Sorge in der Fraktion.

Die SPD möchten daher in der nÀchsten Sitzung des Werkausschusses die Thematik sachorientiert und ergebnisoffen diskutieren.

Zur Vorbereitung der Debatte hat die Fraktion Landrat Puchtler und die Werkleitung gebeten, folgende Punkte im Vorfeld zu klÀren und in der Sitzung darzustellen.

  1. Wie ist die aktuellen Rechtslage?
  2. Gibt es technische Möglichkeiten, um die Altpapiermengen unter den bestehenden Rahmenbedingungen fĂŒr alle Beteiligten einfacher abzufahren?
  3. Wie wird die Thematik in unseren VerbĂŒnden, bzw. in der Branche bundesweit gesehen und angegangen? Gibt es evtl. Bast-Practice-Modelle, die wir umsetzen können?
  4. Kann die Werkleitung ein Konzept fĂŒr die kĂŒnftige BewĂ€ltigung der zunehmenden Altpapiermengen erarbeiten?
  5. Wie ist die aktuelle Marktlage in Bezug auf die weitere Verarbeitung und die anfallenden Kosten fĂŒr die Altpapierentsorgung?