Corona-Fall in Esterauschule in Holzappel

Drucken

Rhein-Lahn-Kreis. In der Esterauschule in Holzappel  wurde ein Schüler positiv auf Corona getestet. Die erforderlichen Maßnahmen wurden veranlasst, die Kontaktermittlungen laufen. Das Kreisgesundheitsamt stimmt die weiteren Maßnahmen mit der Schulleitung und dem Träger ab.


Wir suchen Sie: Fachleute im Ruhestand zur Unterstützung von Auszubildenden in der beruflichen Ausbildung

Rhein-Lahn-Kreis. Die Ausbildungsbegleiter/innen des Senior Experten Service (SES), unterstützen mit dem bundesweiten Mentorenprogramm VerA seit mehr als 10 Jahren Auszubildende aller Berufe. Wer bei VerA mitmacht, unterstützt einen überaus erfolgreichen Ansatz, der persönliche Förderung groß schreibt. Denn das

Besondere an der Initiative VerA ist das Tandem-Modell: Eine Unterstützung nach dem Eins-zu-eins-Prinzip – individueller geht es nicht.

Ausbildungsbegleiter/innen haben viele Jahrzehnte Berufserfahrung in ihrem erlernten Beruf und wissen, worauf es ankommt. Mit ihrem Wissen unterstützen sie Auszubildende bei der Bewältigung des Lernstoffs der Berufsschule und des Ausbildungsbetriebs um sicherzustellen, dass der Stoff richtig und auch Deutsch verstanden wurde und wiedergegeben werden kann und somit die Integration gelingt und  nicht an sprachlichen Barrieren scheitert. Sie helfen außerdem bei der Förderung der Lernmotivation und bei anderen Schwierigkeiten und Anforderungen.

Kommen Sie aus einem technischen oder handwerklichen Beruf des Handwerks und der Industrie? Oder waren Sie im Bereich der Kindererziehung und oder Pflege tätig? Haben Sie circa 2 bis 3 Stunden in der Woche Zeit für ein anspruchsvolles Ehrenamt? Sind Sie vielleicht im Ruhestand, möchten Ihr Wissen jedoch gerne weiterhin nutzen und auch weitergeben? Können Sie sich vorstellen, als Ausbildungsbegleiter Auszubildende verschiedener Berufe und auch Herkunft zu unterstützen?

Wenn das zutrifft, dann melden Sie sich bitte gleich beim Seniorenbüro „Die Brücke“.  Über das Seniorenbüro sucht der Senior Experten Service Ehrenamtliche, die Auszubildende im Rhein-Lahn-Kreis unterstützen. Jede(r) Ausbildungsbegleiter/in wird gründlich auf die Aufgabe vorbereitet und ist Teil eines Teams. Ein erstes Online-Seminar ist für August geplant.

Bei Interesse für eine ehrenamtliche VerA-Ausbildungsunterstützung wenden sich an das Seniorenbüro „Die Brücke“, Uschi Rustler, Telefon 02603/972-336,  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Weitere Informationen finden Sie unter www.vera.ses-bonn.de. Für direkte Nachfragen steht der zuständige Regionalkoordinator Erwin Fries zur Verfügung: telefonisch unter 02743/9344381 oder per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


Rhein-Lahn-Konzept für Kita-Sozialraumbudget

Rhein-Lahn-Kreis. Am 01.07.2021 tritt in Rheinland-Pfalz das neue Kitagesetz in Kraft, mit dem u.a. die Personalbemessung neu gestaltet wird. Für zusätzliche Zuweisungen des Landes zur Deckung von personellen Bedarfen, die aus sozialräumlichen und anderen Besonderheiten resultieren, wird ein Sozialraumbudget eingeführt. „Kinder stark machen“, ist, so Landrat Frank Puchtler, unsere gemeinsame Aufgabe.

Das Sozialraumbudget beinhaltet folgendes:

-  es setzt sich zu 60 Prozent aus Mitteln des Landes und zu 40 Prozent aus Mitteln des Landkreises zusammen.

-  bei einem Gesamtbudget von 2,5 Mio. Euro beträgt der Kreisanteil 1 Mio. Euro jährlich

-  es muss gezielt in/mit Kitas für die Deckung von personellen Bedarfen eingesetzt werden, die aufgrund des Sozialraums der Kita oder anderer besonderer Bedarfe entstehen

-  es dient dem sozialen Ausgleich und ermöglicht den örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe eine entsprechende Steuerung und Schwerpunktbildung

-  es soll den Einsatz von Sozialarbeit in Kitas ermöglichen

-  es soll zur Entlastung der Kitleitung und der Kitateams beitragen

Aufgrund einer Empfehlung des Landes hat der Kreis für die Erstellung der Konzeption das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz  beauftragt.

Das Konzept sieht wegen der differenzierten Lebensbedingungen und Betreuungsunterschieden innerhalb des Rhein-Lahn-Kreises die Aufgliederung in neun Sozialräume vor. Innerhalb der regionalen Sozialräume werden die Kindertagesstätten durch die Säulen der Kita-Sozialarbeit, Kita-Lotsen und den Interkulturellen Kräften unterstützt.

Im Hinblick auf die Herausforderung in der weiten Fläche des Kreisgebiets, favorisiert die Verwaltung eine Partnerlösung.

Wie das Modell der Pflegestützpunkte -  die mit Partnern betrieben werden - zeigt, so der Landrat, können Aufgaben gerade in einem Flächenkreis mit Partnern gut  erfüllt werden.

Auf den Vorschlag von Landrat Frank Puchtler stimmte der Jugendhilfeausschuss nach engagierter Beratung der Konzeption des vom Land empfohlenen Institutes für sozialpädagogische Forschung einstimmig zu.

Das Konzept wird jetzt dem Land zur Genehmigung vorgelegt.