Mittwoch, 04. August 2021

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Verbandsgemeinde Nastätten hilft in den Katastrophengebieten

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Solidarität ist riesig – Hilfspartnerschaft begründet

Nastätten. Die Verbandsgemeinde Nastätten hilft mit verschiedenen Maßnahmen, kurzfristig und unbürokratisch in den Katastrophengebieten in der Eifel.

Seit Beginn der Katastrophe am vergangenen Mittwoch sind viele Feuerwehrkameradinnen und –kameraden aus dem Blauen Ländchen im Rahmen der überörtlichen Katastrophenhilfe im Einsatz. Ebenfalls ist auch das DRK aus Nastätten mit der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Rhein-Lahn vor Ort.

„Die Frauen und Männer erleben dort erschütternde Bilder und bedrückende Situationen. Ich bin jedem Einzelnen für diesen sehr schweren und belastenden Einsatz sehr dankbar“, so Bürgermeister Jens Güllering in einer ersten Reaktion.

Bereits am Freitag hat der Bürgermeister im Blauen Ländchen eine „Hilfspartnerschaft“ mit der Verbandsgemeinde Adenau begründet. „Hilfe ist sicher an vielen Stellen nötig. Jedoch bin ich davon überzeugt, diese zielgerichtet einzusetzen, weshalb wir uns für die stark betroffene Verbandsgemeinde Adenau (dort liegt auch die Ortsgemeinde Schuld) entschieden haben“. In einem Telefonat hat Güllering seinem Bürgermeisterkollegen materielle und personelle Hilfe der Verbandsgemeinde und der Verbandsgemeindewerke angeboten. Mehrere Mitarbeiter der Verbandsgemeinde haben sich für ein solches Projekt angeboten.

Noch am Freitagabend wurde ein Trinkwasserfass mit 13.000 Liter Frischwasser in die Eifel gefahren.

Gleichzeitig ruft der Bürgermeister auch zu privaten Spenden auf. Die Verbandsgemeindeverwaltung Adenau hat hierzu einen Bürgerfonds eingerichtet. Die Spendenaktion wird über die Verwaltung gesteuert, womit eine zielgerichtete Verwendung garantiert ist.

Die Bankverbindung und alle weiteren wichtigen Information gibt es auch auf der Internetseite

www.hochwasseradenau.de.

Dort gibt es übrigens auch eine Möglichkeit, sich als freiwilliger Helfer zu registrieren.

Die Solidarität im Blauen Ländchen ist gewaltig. Ein am Donnerstag gestarteter Aufruf einiger Unternehmen hat zu einer riesigen Welle an Sachspenden geführt. Das Hilfsmaterial wurde am Sonntag mit LKW´s in die Katastrophenregion gefahren. „Ich bin so stolz auf die Menschen im Blauen Ländchen und weit darüber hinaus. Hier zeigt sich erneut, dass wir zusammenhalten und ein großes Herz haben“, so Güllering.

Sicher wird auch in den nächsten Wochen weitere Hilfe benötigt. Hierzu wird weiter informiert.