Montag, 18. November 2019

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Kur- und Verkehrsverein (KVL)

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Vor 40 Jahren: Zusammenschluss der Verkehrsvereine von Ober- und Niederlahnstein zum Kur- und Verkehrsverein

Lahnstein. Die Stadt Lahnstein feiert bekanntlich in diesem Jahr ihre Goldene Hochzeit. Zehn Jahre jünger ist der Kur- und Verkehrsverein (KVL), der Ende November 1979 durch Zusammenschluss der beiden Verkehrsvereine aus Nieder- und Oberlahnstein entstand – und damit Rubinhochzeit  begehen kann.

Beide Fremdenverkehrsvereine gab es schon zu Anfang des Jahrhunderts, insbesondere zur Förderung des Fremdenverkehrs und zur Stärkung des lokalen Gewerbes. Der Niederlahnsteiner Verkehrsverein intensivierte z.B. die Werbung für den Besuch der Ruppertsklamm und den Ausbau des Wegenetzes mit Ruhebänken. Er veranstaltete zusammen mit dem städtischen Verkehrsamt von 1934 bis 1962 das Erdbeerfest mit Königin und Umzug. Seit 1963 gab dieses Fest immer mehr von seinen traditionellen Elementen auf. Erhalten blieb bis heute lediglich die Schlauchbootregatta auf der Lahn, mit der eine neue Tradition begründet wurde, die auf die Lehner Kirmes überging. Anstelle der Erdbeerkönigin wurde eine „Kirmesmaid“ (1967-1969) zur Repräsentantin gekürt, später eine „Lahnnixe“ (1970-1979) und schließlich eine „Rhein-Lahn-Nixe“ (seit 1980).

Bereits zum 36. Mal fand in diesem Jahr in Lahnstein das Repräsentanten- und Repräsentantinnentreffen mit über 50 Hoheiten statt, das der KVL organisiert hat.

Zur Lehner Kirmes verleiht der KVL alljährlich den Lehner Anker an eine Person oder Institution, die sich um Lahnstein und das Brauchtum verdient gemacht hat.

Den ersten Lehner Anker erhielt 1980 Heinrich Staudt, der ehemalige Vorsitzende des Niederlahnsteiner Verkehrsvereins. Weitere Größen im Niederlahnsteiner Verkehrsverein waren Ludwig Kuhlmann, Hans Holl und Josef Jöntgen.

Kuhlmann, Hotelier vom Straßburger Hof, wurde für seine unermüdliche Arbeit im Dienste des Fremdenverkehrs zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt.  Holl war von 1963 bis 1973 Geschäftsführer des Niederlahnsteiner Verkehrsvereins, seine Aufgaben entsprachen in Oberlahnstein dem Verkehrsamt. Jöntgen war von 1967 bis 1973 Vorsitzender. In seine Amtszeit fällt die Neugestaltung der „Lehner Kirmes“ an der Lahn und die Veranstaltung einer Niederlahnsteiner Weihnachtslotterie, die stets mit der Auslosung der Gewinne in der Rhein-LahnHalle ihren festlichen Abschluss fand.

Auch Wolfgang Hopstein war im Verkehrsverein Niederlahnstein sehr aktiv und brachte über ihn Ende der 1950er das Anzeigenblatt „Der Gabentisch“ heraus, woraus sich 1961 der „Rhein-Lahn-Kurier“ entwickelte. Letzter Vorsitzender in Niederlahnstein war Ulrich Thiel.

Das Oberlahnsteiner Pendant nannte sich bereits 1905 „Verkehrs- und Verschönerungsverein Oberlahnstein“.  Der Verein sorgte damals z.B. für eine bessere Beleuchtung der Rheinfront, für die Instandsetzung der Wenzelskapelle oder die Errichtung eines Flaggenmastes auf dem Hexenturm. Auch hatte er die Befugnis zur Verpachtung des Weinbrunnens am Alten Rathaus  von 1950 bis 1972, ließ die Nischen unter dem Alten Rathaus ausmalen und veranstaltete ab 1965 das Heimatfest auf dem Salhofplatz. Im Verein gab es auch eine

Laienschauspielgruppe, die zum Heimatfest Theaterstücke aufführte. Von 1968 bis 1973 fanden Internationale Lahneck-Volksläufe statt, wobei dem Verkehrsverein die Geschäftsführung oblag. Letzter Vorsitzender war Ernst Wagner.

Im November 1979 schlossen sich der Oberlahnsteiner Verkehrsverein mit dem Niederlahnsteiner Verkehrsverein (seit 1975 Verkehrsverein Lahnstein e. V.) zum Kur- und Verkehrsverein Lahnstein e. V. zusammen.

Der KVL ist zu einem untrennbaren Lahnsteiner Kulturträger geworden. Zu Jahresbeginn lädt er zusammen mit der Stadt zum Neujahrsempfang in die Stadthalle ein und richtet am ersten Septemberwochenende die Lehner Kirmes aus. Viele Jahre organisierte der KVL auch Internationale Volkswandertage sowie den Lahnsteiner Weihnachtsmarkt.

In Anlehnung an den Hexenturm  wird seit 1977 der Hexenkrug an eine Person, einen Verein oder eine Institution verliehen. Damit ehrt der KVL ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement in der Stadt Lahnstein. Den 43. Hexenkrug erhielt in diesem Jahr die Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V.

Zu den beliebten Heimatfesten, die bis 2002 vom KVL veranstaltet wurden, gab der Verein Erinnerungsmedaillen aus Kupfer und Silber heraus. Von 1976 bis 1991 fand unter seiner Federführung die Werbeveranstaltung „Lahnsteiner

Schaufenster“ in der Stadthalle Lahnstein statt, bei dem sich das lokale Gewerbe präsentierte. 1992 verschmolz die Werbegemeinschaft des KVL mit dem „Lahnsteiner Schaufenster“ zum Gewerbeverein „Lahnstein aktiv“, der heute ein „Netzwerk der Gemeinschaft für Handel, Handwerk, Gewerbe, Dienstleistungen und Freie Berufe in Lahnstein“ (Zitat Homepage) bietet und zum Beispiel den Lahnsteiner Hexenmarkt organisiert.

Gründungsvorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins war Ernst Wagner. Seine Nachfolger als 1. Vorsitzender waren Winfried Gulde und Eberhard Schreiner, seit 1999 steht Günter Groß dem Verein vor. Aktuelles rund um den KVL gibt es auf der Homepage und der Facebookseite.

Vollsperrung der Hochstraße ab Einmündung Kirchstraße

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Sperrung für den Durchgangsverkehr vom 25. bis 29.11.2019

Lahnstein. Aufgrund dringend notwendiger Kanalarbeiten im Bereich der Hochstraße / Brunnenstraße ist ab dem Einmündungsbereich Kirchstraße bis Einmündungsbereich Schulstraße, von Montag, 25. November 2019 bis voraussichtlich Freitag, 29. November 2019, eine Umleitung erforderlich.

Für den Durchgangsverkehr ist eine Umleitung über die Bürgermeister-Müller-Straße ausgeschildert. Um dort einen reibungslosen Begegnungsverkehr zu gewährleisten, wird auf der östlichen Straßenseite ein absolutes Haltverbot angeordnet.

Die Stadtverwaltung Lahnstein bittet alle Verkehrsteilnehmer sowie die Anlieger der Hochstraße um Verständnis für diese dringend notwendige Maßnahme. Sollten die Arbeiten vorzeitig abgeschlossen werden können, wird die Sperrung bereits früher aufgehoben.

Lahnsteiner Ausschuss zur Bundesgartenschau 2029 nimmt Arbeit auf

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Land informiert über den aktuellen Sachstand

Lahnstein. Nun sind alle Mitglieder des neu gegründeten Lahnsteiner Buga-Ausschusses auch formell in Amt und Würden. Der Ausschussvorsitzende, Bürgermeister Adalbert Dornbusch, verpflichtete zu Beginn der ersten öffentlichen Sitzung am 12. November Walter Hoffmeyer jun. und Elmar Witt per Handschlag zur gewissenhaften Erfüllung ihrer Pflichten. Die übrigen Ausschussmitglieder waren zuvor schon aufgrund ihrer Mitarbeit in anderen städtischen Gremien verpflichtet worden. Der Lahnsteiner Stadtrat hatte Ende Juni beschlossen, dieses eigenständige Gremium zu bilden, um sich dem Thema Bundesgartenschau explizit widmen zu können.

Die insgesamt 14 Ausschussmitglieder beraten und beschließen über alle Fragen im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der Bundesgartenschau 2029, soweit dies in die Entscheidungskompetenz der Stadt Lahnstein fällt und es sich nicht um Geschäfte der laufenden Verwaltung handelt oder ein anderer Ausschuss zuständig ist. Sie entscheiden auch über Auftragsvergaben im Kostenrahmen von 30.000 bis 150.000 Euro.

Gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung besuchte im September 2019 bereits ein Großteil der Ausschussmitglieder die Bundesgartenschau in Heilbronn und ließ sich vor Ort von den Verantwortlichen über Herangehensweise, Verfahrensschritte und Gestaltungsprozesse bei einem solchen Großereignis informieren. Der Vorsitzende verlas einen kurzen Bericht zu dieser Fahrt.

Hauptbestandteil der Ausschusssitzung war jedoch die Präsentation des Interimsgeschäftsführers der Buga 2029 gGmbH (gemeinnützige GmbH) Rainer Zeimentz, der dem Gremium vor allem eine Botschaft mit auf den Weg gab: Lahnstein muss eine eigene Idee davon entwickeln, was für die Stadt mit der Buga erreicht werden soll und welche Position man mittelfristig einnehmen möchte. Im Anschluss tauschten sich Ausschussmitglieder und Buga-Geschäftsführung zu verschiedenen Fragen aus.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der Homepage der Stadt Lahnstein unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Urkunde zum Wettbewerb Hauptstadt des fairen Handels wurde übersandt

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Die Stadt Lahnstein wurde für vorbildliche und innovative Aktivitäten ausgezeichnet

Lahnstein. Alle zwei Jahre wird der Wettbewerb „Hauptstadt des fairen Handels“ von Engagement Global ausgerichtet. Engagement Global ist die Ansprechpartnerin in Deutschland für bürgerschaftliches und kommunales Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit und arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Schirmherr des Wettbewerbs ist Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der die Urkunde im Original unterschrieben hat.

Der Wettbewerb richtet sich an die Kommunen, welche den fairen Handel in ihrer Stadt aktiv fördern wollen. Seit vielen Jahren haben sich in der Stadt Lahnstein sowohl die Gremien als auch die Stadtverwaltung die Unterstützung des fairen Handels auf die Fahne geschrieben und sehen sich zusätzlich in der Rolle als Fair-Trade-Stadt dazu verpflichtet.

Für den diesjährigen Wettbewerb wurden insgesamt sieben durchgeführte Projekte gemeldet: das landesweite Netzwerktreffen 2017 in Lahnstein; das Benefizkonzert „Musik baut Brücken 2018“; den Coffee-Stopp in der Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde St. Martin und mit dem Eine-Welt-Laden Lahnstein; die Multivisionsschau über fair gehandelte Gewürze in 2018 und die Jubiläumsauflage der Stadtschokolade – die beiden letzteren ebenfalls in der Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Laden Lahnstein; die gelben Ortseingangsschilder „Fair Trade Town“ sowie das Torwandschießen mit fair gehandelten Bällen beim Kinder-, Jugend- und Vereinstag 2019.

Gewinner des Wettbewerbs ist diesmal die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz.

Als Würdigung der Teilnahme der Stadt Lahnstein am Wettbewerb erhielt sie die belobigende Urkunde für faires Handeln sowie auch die Möglichkeit, zwei Mal zwei Teilnehmer kostenfrei zu einem jeweils zweitägigen Erfahrungsaustausch über den Fairen Handel im nächsten Jahr zu entsenden.

Bürgermeister Adalbert Dornbusch merkt dazu an: „Die vielfältigen Aktivitäten der fairen Stadt Lahnstein für den fairen Handel werden durch den Hauptstadtwettbewerb noch einmal sichtbar. Durch die erfahrene Wertschätzung werden wir in unserem Bestreben unterstützt, den fairen Handel auch in Zukunft zu fördern und in den Focus der Öffentlichkeit zu stellen.“

Museumsbetreuer kommen am 14. November in die Pro Seniore Residenz Lahnstein

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Sich erinnern können und miteinander ins Gespräch kommen

Lahnstein. Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Förderkreises Stadtmauerhäuschen, der Außenstelle des Museums der Stadt Lahnstein für die Wohnkultur um 1900, werden mit ihrem „Museumskoffer“ die Pro Seniore Residenz Lahnstein besuchen. Unter dem Thema „Plätzchen backen“ sollen sich in lockerer Runde die älteren Mitbürger erinnern können und miteinander ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 14. November, von 10.00 bis 11.30 Uhr in der Pro Seniore Residenz Lahnstein, Kastanienstraße 4, statt. Ansprechpartnerin in der Residenz ist Frau Florence Laran-Belau, Tel. 02621 179-450.

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