Donnerstag, 24. Mai 2018

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„Pflichtexemplar“ Neue CD von „GRUENSPAN“ wird im Lahnsteiner Jukz präsentiert

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Lahnstein. Die Lahnstein/Koblenzer Formation „GRUENSPAN“ präsentiert am Freitag, den 08. Juni 2018, ihre zweite CD „Pflichtexemplar“ im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum. Die vier Musiker, Joachim Marmann, Florian Auras, Jürgen Hierse und Walter Nouvortne, komponieren leidenschaftliche Instrumentalmusik, die weit mehr kann als Fahrstuhlbeschallung: Auf ihrer Reise durch die unterschiedlichen Genres sind sie stets auf der Suche nach neuen, spannenden Mixturen. Mit dabei an diesem ganz besonderen Abend: Caroline Hild an den Saxofonen, Simon Dötsch an Trompete und Flügelhorn und Dietmar Bürger an den Percussion. Vorab wird das Saxophon-Quartett „Quattro Forte die Zuhörer auf ein Konzert der Extraklasse einstimmen.

Nach ihrer ersten CD „Grooveberechtigung“ haben sie sich viel Zeit gelassen und sehr intensiv an den Kompositionen und Arrangements der 8 Stücke für den zweiten Tonträger gearbeitet. Die Einspielung im Supernova Studio des kongenialen Jupp Ferger war dementsprechend professionell. Herausgekommen ist dabei der zweite Tonträger von „GRUENSPAN“ mit dem mehr als doppeldeutigen Titel „Pflichtexemplar“. Das die Präsentation dann im Jukz sozusagen als Heimspiel stattfindet war sozusagen Pflicht.

Eintritt: 8 Euro VVK / 10 Euro AK

Einlass: 19:30 Uhr

Beginn: 20:30 Uhr

Karten gibt es im Jukz und beim Ticket Service in der Stadthalle.

Telefonische Vorbestellung möglich unter: 02621-50604 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kleiderbügel wurden seine Leidenschaft

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Ottmar Gies präsentiert einen Teil seiner Sammlung anlässlich Lahneck Live im Stadtmauerhäuschen

Lahnstein. Ottmar Gies ist ein waschechter Lahnsteiner Jung. Seinen kaufmännischen Beruf übte der inzwischen 77-Jährige über vier Jahrzehnte in einem großen Koblenzer Kaufhaus aus. Als eine Kundin ihm einen uralten Holzkleiderbügel in die Hand drückte, war dies Auslöser und Beginn einer ungewöhnlichen Sammelleidenschaft. Inzwischen ist diese Sammlung auf über 500 Exemplare angewachsen, wozu ihm viele Verwandte, Freunde und Bekannte verhalfen. Anhand der Aufschriften haben sich mehrere Gruppen von Bügeln herauskristallisiert: Holzbügel von internationalen Hotels, von Schneidermeistern in Deutschland, von Geschäften aus der Region, Offiziersbügel vor dem 1. Weltkrieg sowie Kinder- und Reisebügel.

Das Alter mancher Raritäten schätzt Gies auf über 100 Jahre. Dies verraten schon die Inschriften auf den Bügeln, teilweise erscheint dort „Coblenz“ noch mit „C“ und der Firmenname. Da es Lahnstein noch nicht gab, unterscheidet die hiesiege Geschäftswelt bis 1969 noch „Oberlahnstein“ und „Niederlahnstein“. Viele Geschäfte existieren schon lange nicht mehr. Manche „Altertümchen“ tragen auch einen Werbespruch oder Reim auf den Geschäftsnamen. Der älteste Bügel dürfte aus der Zeit Napoleons stammen.

Die Kleiderhalter unterscheiden sich auch durch ihre Form, das Material und die Möglichkeit des Zusammenklappens. Anlässlich Lahneck Live prästentiert Ottmar Gies in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Stadtmauerhäuschen einen Teil seiner Sammlung in dem kleinen Museum in der Hintermauergasse 19. Seine Auswahl teilt er in Hotelnamen aus aller Welt, die Koblenzer und Lahnsteiner Geschäftswelt sowie Bügel mit interessanten Kleiderbügelvariationen. Zu bestaunen sind die Bügel und das Stadtmauerhäuschen insgesamt vom Erdgeschoss bis zum Speicher am Samstag, den 26. Mai, von 16.00 bis 19.00 Uhr und Sonntag, den 27. Mai,  von 13.00 bis 18.00 Uhr. Auf dem Speicher ist zusätzlich die Ziegelausstellung „Alles Backstein, oder was?“ zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in der Nacht von Samstag, den 09. Juni 2018 auf Sonntag, den 10. Juni 2018, im Bereich Oberlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und des Fachbereichsausschusses 4

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Gremien beschäftigten sich mit Investitionen für den Nachwuchs in Lahnstein

Lahnstein. Im Fokus der Beratungen der beiden Gremien Mitte Mai standen der geplante Neubau der sechsgruppigen Kindertagesstätte sowie die Goethe-Schule. Hier waren wichtige Entscheidungen für den Stadtrat vorzuberaten.

Zum einen ging es um die Vergabe des Auftrages für die Erdarbeiten einschließlich der Herstellung der Außenanlagen für die geplante Kindertagesstätte neben der Schillerschule. Der Auftrag soll an die mindestfordernde Bieterin gehen.

Bereits im Rahmen der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses war das Thema steigende Schülerzahlen an der Goethe-Schule ausgiebig beraten worden. Nun ging es darum, grünes Licht für die angedachte Variante eines Ausbaus des Untergeschosses zu geben und auch die Finanzierung der Maßnahme festzulegen. Diese Zusatzmaßnahme war im aktuellen Haushaltsplan der Stadt Lahnstein noch nicht enthalten. Die beiden Gremien stimmten mehrheitlich zu, das Untergeschoss der Goethe-Schule auszubauen. Den außerplanmäßigen Aufwendungen/Auszahlungen für diese Maßnahme in Höhe von 840.000 € wurde zugestimmt.

Die endgültige Entscheidung zu beiden Punkten trifft der Stadtrat.

Anschließend tagte der Haupt-und Finanzausschuss zu den Themen Stadtumbau, Verkehrsentlastung sowie Neustrukturierung der Holzvermarktung in Rheinland-Pfalz weiter. Im Zusammenhang mit dem Stadtumbau „Innenstadt Oberlahnstein“ erarbeitete der Haupt- und Finanzausschuss eine Beschlussempfehlung an den Stadtrat, wonach die Verwaltung beauftragt wird, eine Endabstimmung mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zu dem erarbeiteten Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept mit Maßnahmen- und Kosten- und Finanzierungsübersicht herbeizuführen.

Er beschäftigte sich zudem intensiv mit der Machbarkeitsstudie zur Realisierung einer verkehrlichen Teilentlastung im Rahmen des Projektes „Stadtumbau Oberlahnstein“ und entschied sich für eine Trassenführung, die den weiteren Planungen und Überlegungen zugrunde gelegt werden soll.

Zum Thema Neustrukturierung der Holzvermarktung beschloss der Haupt- und Finanzausschuss, dass die Stadt Lahnstein zur Sicherstellung der Holzvermarktung die nach Gesamtkonzept der Lenkungsgruppe vorgeschlagene neue kommunale Holzvermarktungsgesellschaft „Westerwald-Taunus“ in der Rechtsform der GmbH gemeinsam mit den übrigen Städten, Gemeinden bzw. Verbandsgemeinden in der Holzvermarktungsregion errichtet und sich als Gesellschafter daran beteiligt.

Die Verwaltung wird dazu beauftragt, alle zur Gründung erforderlichen Schritte gemäß § 92 GemO und die Vorlage der notwendigen Unterlagen an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zu veranlassen; dazu gehört insbesondere die Ausarbeitung der dafür erforderlichen Analyse und des Entwurfs für den Gesellschaftervertrag auf Grundlage der vorliegenden Entwürfe in der bereits gebildeten Arbeitsgruppe und in Abstimmung mit den übrigen Arbeitsgruppen für die anderen vier kommunalen Holzvermarktungsgesellschaften sowie mit den kommunalen Spitzenverbänden.

Auch hier steht dem Stadtrat die endgültige Entscheidung zu.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der Homepage der Stadt Lahnstein unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

„Wir sind BUGA“

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Delegation der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft mbH zu Gast in Lahnstein

Lahnstein. In der vergangenen Woche haben Gesellschafter der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft mbH (DBG) mögliche Standorte der BUGA 2031 bereist. Neben Stopps in Bacharach, Rüdesheim und auf der Loreley wurde auch Lahnstein besucht. Oberbürgermeister Peter Labonte begrüßte die Delegation im Namen der Stadt Lahnstein im Bereich der Lahnmündung, an der Johanniskirche, und präsentierte die erarbeiteten Vorstellungen für die Durchführung einer BUGA im Stadtgebiet.

Offenbar war die Delegation so von der Präsentation überzeugt, dass das Tal bereits einen Tag später, am 17. Mai, den Zuschlag für die Durchführung der Bundesgartenschau 2031 mit der Möglichkeit erhalten hat, die Ausrichtung auch bereits auf das Jahr 2029 vorzuziehen.

Minister Roger Lewentz, ebenfalls zu Gast in Lahnstein, hat als Initiator der BUGA-Idee die Entscheidung der DBG ausdrücklich begrüßt und darauf hingewiesen, dass die Option, die BUGA 2029 bereits zwei Jahre früher als ursprünglich anvisiert umzusetzen, keine unüberwindbaren Herausforderungen mit sich bringen wird.

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