Sonntag, 24. Januar 2021

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Niederlahnsteiner Carneval Verein

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„Wir bringen Karneval nach Hause“ – mit der NCV Wundertüte

Lahnstein. Ab Samstag, den 23. Januar 2021 kann jeder sie erwerben: die NCV Wundertüte „Wir bringen Karneval nach Hause“.

Wundertüten sind seit Jahrzehnten beliebt und es gibt sie für viele verschiedene Anlässe. Jetzt auch für Karnevalsjecken in Lahnstein! Die NCV Wundertüte in limitierter Anzahl wird in sorgfältiger Handarbeit gepackt und birgt Überraschungen für Erwachsene und Kinder. Es ist alles dabei, was man für einen karnevalistischen Tag oder Abend braucht. Was genau wird nicht verraten, denn sonst wäre es keine Wundertüte. Nur so viel sei gesagt: keine Wundertüte gleicht inhaltlich der anderen, jedoch ist auf jeden Fall der Sessionspin im Wert von 2,50 € dabei.

Für unschlagbare 5,11 € ist die NCV Wundertüte – deren Wert mindestens doppelt so hoch ist - käuflich zu erwerben. Geplant war ein Verkauf zusammen mit anderen Aktionen, aber aufgrund der zunehmenden Corona-Beschränkungen ist dies zurzeit nicht möglich. Freundlicherweise haben sich unsere Werbepartner bereit erklärt, die NCV Wundertüte für uns zu verkaufen.

Hier gibt es die NCV Wundertüte: REWE Simone Dietzler, Blumenhaus Bothe, Schreibwarenhandlung Staudt und in allen Filialen von Kugel’s Backwelt.

(Foto: NCV)

Achtung Baustelle: Kanalarbeiten in der Sebastianusstraße

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Kreuzungsbereich Schulstraße ab Montag gesperrt

Lahnstein. Der Kreuzungsbereich der Sebastianusstraße und Schulstraße wird ab dem 18. Januar 2021, wegen dringender Arbeiten am städtischen Kanalsystem für den Fahrzeugverkehr gesperrt ist. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Fußgänger können die Baustelle weiterhin passieren. Die Sperrung gilt bis zur Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich Ende Februar.

Die reinen Baukosten für die Kanalerneuerung und teilweise Fahrbahnerneuerung in der Sebastianusstraße belaufen sich voraussichtlich auf rund 800.000 Euro.

Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die erforderliche Sperrung.

Zum 20. Todestag von Dr. Max Otto Bruker (1909–2001)

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studierte er Medizin in Tübingen, München, Berlin und Wien. 1932 bestand er in Tübingen das medizinische Staatsexamen in allen 14 Fächern mit der Note „sehr gut“. Anschließend promovierte er an der Augenklinik Tübingen. Einen Teil seiner Medizinalpraktikantenzeit war er am Pathologischen Institut der Universität tätig, anschließend auf der Inneren Abteilung des Städtischen Krankhauses Esslingen am Neckar.

Nach Erlangen der Approbation absolvierte Dr. Bruker die chirurgische Ausbildung im Krankenhaus in Schwerte. Zur Vervollständigung der fachinternistischen Ausbildung und mit der Absicht, auch die naturheilerische und homöopathische Richtung in gründlicher klinisch-wissenschaftlicher Unterbauung und Kritik kennenzulernen, ging er 1936 in die von Dr. Schlütz, Facharzt für Innere Krankheiten, geleitete homöopathisch-biologische Klinik der Krankenanstalten Bremen. 1937 hatte er die internistische Ausbildung beendet und erhielt die Anerkennung als Facharzt für Innere Krankheiten, blieb aber weiter an der Klinik. 1938 ließ er sich in Bremen in freier Praxis nieder. 1939 heiratete er die Krankenschwester Irmgard Engelage. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

Gleich nach Kriegsbeginn wurde Dr. Bruker zum Militärdienst eingezogen und 1940 in Paris an einem Kriegslazarett als Unterarzt eingesetzt. Die weiteren Kriegsjahre wurde er als leitender Arzt in mehreren Kriegslazaretten in Lappland und Norwegen eingesetzt. Nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft im November 1945 fand er seine Praxis und Wohnung in Bremen vollständig zerstört, eine Rückkehr war nicht mehr möglich. Seine Frau war seit 1943 nach Lemgo/Lippe evakuiert.

Am 1. Januar 1946 übernahm er als Anstaltsarzt die ärztliche Leitung der Heilerziehungs- und Pflegeanstalt für Schwachsinnige und Epileptiker, Eben-Ezer in Lemgo. Von 1946 bis 1974 war Dr. Max Otto Bruker dort tätig. Wie umfassend und schwer der Tätigkeitsbereich dort war, kann in der Chronik 125 Jahre Stiftung Eben-Ezer nachgelesen werden. 1949 errichtete der Anstaltsleiter Herbert Müller, der selbst einen behinderten Sohn hatte, auf dem Anstaltsgelände das Krankenhaus Eben-Ezer mit 45 Belegbetten. Er zeigte auf diese Weise seine Anerkennung für Dr. Brukers unermüdlichen Einsatz für die Geistesschwachen und Körperbehinderten. Mit 65 Jahren schied Dr. Bruker in Eben-Ezer aus. Das Krankenhaus wurde nun für akut erkrankte oder sehr pflegebedürftige Heimbewohner genutzt.

Anschließend leitete er zwei Jahre eine Station mit 70 Betten in den Kliniken am Burggraben in Bad Salzuflen. Im Frühjahr 1977 übernahm Dr. Bruker die ärztliche Leitung der Klinik Lahnhöhe in Lahnstein mit 220 Betten. Hier konnte er sein Konzept der ganzheitlichen Medizin umsetzen. Lebensberatung, Ernährungstherapie und Naturheilverfahren waren in diesem Haus eine Selbstverständlichkeit. Jeden Mittwochvormittag hielt er einen Vortrag vor Patienten, in dem er auf deren Belange einging. Für Bettlägerige wurde der Vortrag ins Krankenzimmer übertragen. In der Öffentlichkeit war dieser Arzt durch seine Bücher bekannt, aber auch durch seine bundesweit und im deutschsprachigen Ausland gehaltenen Vorträge. Er publizierte unermüdlich in Fachblättern und Zeitschriften und klärte über Krankheitsursachen auf. Vehement engagierte er sich gegen die Errichtung von Atomkraftwerken und war der erste Arzt, der gegen das Atomkraftwerk Würgassen prozessierte. Es wurde im Jahr 1999 abgeschaltet.

1978 gründete Dr. Max Otto Bruker die gemeinnützige Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB. Damit erfüllte er sich einen Traum. Unabhängig von wirtschaftlichen Interessengruppen können sich dort an Gesundheitsfragen interessierte Menschen fachlichen  Rat holen, aber auch in Seminaren zum ärztlich geprüften Gesundheitsberater GGB ausbilden lassen. 1989 folgte die Gründung der Dr.-Max-Otto-Bruker-Stiftung. Die Stiftung erbaute das Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus, ein Zentrum für Gesundheit und ganzheitliche Lebensweise, das 1994 bezogen wurde. In Seminaren sowie in ärztlicher und psychotherapeutischer Sprechstunde werden dort Menschen über Krankheitsursachen informiert. Dr. Max Otto Bruker teilte die Krankheiten in drei große Ursachengruppen ein: ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten, lebensbedingte Krankheiten und umweltbedingte Krankheiten. Unermüdlich klärte er darüber auf. Zahlreiche Krankheiten sind ernährungsbedingt. Sie entstehen in Folge von Fehlernährung durch einen Mangel an Vitalstoffen (biologischen Wirkstoffen). Dazu gehören z. B. der Gebissverfall, aber auch Rheuma, Ischias, Arthritis, Arthrose, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Steinbildung, Diabetes, zum großen Teil auch Krebs u. a. m. Der Arzt Bruker verwies dabei auf exakte wissenschaftliche Studien und auf seine jahrzehntelangen Erfahrungen und Beobachtungen an mehr als 50.000 Patienten und deren erfolgreiche Behandlung.

Dr. Bruker starb am 06. Januar 2001. Sieben Jahre war es ihm noch vergönnt, im „Bruker-Haus“ zu leben. Wenige Wochen vor seinem Tod würdigte der Lahnsteiner Stadtrat das Werk dieses bundesweit bekannten Pioniers der ganzheitlichen Medizin, indem er eine Straße nach ihm benannte. Das Werk dieses Arztes wird im Dr.-Max-Otto-Bruker-Haus fortgeführt.

Vor 200 Jahren wurde Karl Achenbach geboren

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Lahnstein. Nicht durch seinen Beruf, sondern durch sein Hobby, das Malen und Zeichnen, bleibt der Name von Revisionsrath Karl Achenbach der Nachwelt in Lahnstein erhalten. Im neuen Buch „Spuren des Mittelalters in Lahnstein“ von Michael Eisenbarth sind ein Ölgemälde und drei Bleistiftzeichnungen von Achenbach abgebildet: Der Nassau-Sporkenburger Hof, die alte Wenzelskapelle und das Martinsschloss. Dieses Zollschloss hat er sogar in mehreren Ansichten gemalt, sowohl den Innenhof als auch Ansichten von verschiedenen Seiten. Es war zugleich Dienstsitz als auch Wohnsitz, worin er mit Frau und drei Kindern lebte.

Geboren wurde Karl Achenbach am 26. Dezember 1820, also vor 200 Jahren, in Hadamar als Sohn eines nassauischen Beamten. Schon früh zog die Familie nach Wiesbaden, wo er das Pädagogium besuchte. Nach dem Studium trat er in den Staatsdienst, zuerst bei der Herzoglich Nassauischen Rechnungskammer, dann als Rentmeister in Rennerod und schließlich in Oberlahnstein. Mit den Düsseldorfer Künstlerbrüdern Andreas und Oswald Achenbach soll er weitläufig verwandt sein, worauf die Lahnsteiner Presse in einem Nachruf hinwies, jedoch habe er „ihren Bekanntheitsgrad als Künstler nie erreicht“. Dennoch sind seine naturgetreuen Landschaftsmalereien für die Lahnsteiner Geschichte äußerst wertvoll, steckte doch die Fotografie zu seiner Lebzeit noch in den Anfängen. Auch schrieb Karl Achenbach vaterländische Gedichte und Sagen, von denen einige veröffentlicht wurden, wusste die Presse zu berichten.

1892 ging Karl Achenbach in Pension und lebte die letzten Jahre mit seiner Frau Antonie geb. Schwärzel in Gießen. Dort starb er am 5. Februar 1897 und fand seine letzte Ruhestätte. Das Ehepaar hatte zwei Töchter und einen Sohn, der später als Pfarrer in Brasilien lebte.

Baumaßnahmen der DB Netz AG Ende Januar

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in den Nächten Sonntag, 24. Januar 2021 auf Montag, 25. Januar 2021 sowie Freitag, 29. Januar 2021 auf Samstag, 30. Januar 2021 in den Bereichen Bahnhof Niederlahnstein und Stadtteil Friedrichssegen Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in den Fahrpausen der Nachtzeit stattfinden müssen.

Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen. Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Die Deutsche Bahn bittet die betroffenen Anwohner um Verständnis.

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