Samstag, 15. Mai 2021

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Digitale Mitgliederversammlung der Lahnsteiner CDU

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Welchen neuen Namen erhält die Deines-Bruchmüller-Kaserne?

Es ist fast schon alltäglich – aber immer noch nicht überall üblich. Digitale Treffen sind seit letztem Jahr oft die einzige Möglichkeit, sich in einem größeren Kreis zu treffen und Themen zu besprechen.

Und so luden die Lahnsteiner Christdemokraten mit ihrem Vorsitzenden Andreas Korn zur digitalen Mitgliederversammlung ein. Thema war die Umbenennung der Deines-Bruchmüller-Kaserne in Lahnstein.

Bereits in der Stadtratssitzung im April äußerten alle Stadträte ihr Missfallen gegenüber der geplanten Namensänderung, die die Folge des neuen „Traditionserlasses“ der Bundeswehr ist. Im Zuge dieses Erlasses hat die Bundeswehr begonnen, ihre Namensgebung für Einrichtungen einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Somit geriet auch die Deines-Bruchmüller-Kaserne  in den Fokus.

CDU-Ratsmitglied Uwe Unkelbach gab einen geschichtlichen Überblick über die Entstehung der Kaserne: Die Anlage wurde am 13. November 1938 fertiggestellt, und beheimatete ursprünglich das Artillerieregiment 70 der Wehrmacht mit der I. (bespannten) Abteilung in der Deines- (rechts der alten Wache) und der II. (motorisierten) Abteilung in der Bruchmüller-Kaserne. Benannt ist die Liegenschaft nach den Artillerie-Generalen Gustav Adolf von Deines und Georg Bruchmüller.

Unkelbach erläuterte den Ablauf der einzelnen Phasen bei Umbenennungen von Kasernen und erklärte, dass bereits die zweite Phase eingeläutet wurde. Das bedeutet, dass ein Gremium der Bundeswehr unter verschiedenen Vorschlägen einen Favoriten ausgesucht hat. Dabei würde man sich immer daran orientieren, möglichst eine Verbindung zu verstorbenen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens herzustellen. So habe sich das Gremium für den neuen Namen „Rittersturz-Kaserne“ entschieden. Damit erinnere man an die Rittersturzkonferenz des Jahres 1948 in der über die Gründung eines westdeutschen Staates beraten wurde. Die Beteiligten – unter ihnen der zweite  Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz Peter Altmeier – sollten so geehrt werden.

Günter Groß und Johannes Lauer, die im Rahmen der Stadtratssitzung bereits für die Fraktion deutlich gemacht hatten, dass sie mit dem neuen Namen nicht einverstanden sind, bekräftigten diese Meinung nochmals – ebenso Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte, der sich ebenso für einen anderen Namen einsetzt wie OB-Kandidat Thomas Becher.

Die Mitgliederversammlung beauftragte den Vorstand, in einem Schreiben an Bundestagsabgeordneten Josef Oster und Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer darauf hinzuwirken, einen für die Stadt Lahnstein identitätsstiftenden neuen Namen zu finden.

OB-Kandidat Thomas Becher in Friedrichssegen unterwegs

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Im Rahmen seiner „1000-Türen-Tour“ besuchte OB-Kandidat Thomas Becher den Stadtteil Friedrichssegen mit seinen rund 900 Einwohnern. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden des Stadtverbandes Lahnstein, Andreas Korn, der ebenfalls in Friedrichssegen wohnt.

Friedrichssegen war früher mal eine Bergbau-Gemeinde. Bereits 1220 suchten die Menschen hier nach Erz. 1908 wurde die Grube stillgelegt.

Die Geschichte des Bergbaudorfs Friedrichssegen kann man erleben und im Bergbaumuseum sehen. Ein eigener Arbeitskreis hat im Jahr 2000 das Museum dort eingerichtet. In einem Modell ist das Dorf mit dem Stand des Jahres 1900 dargestellt. Außerdem werden in dem kleinen Museum die Erinnerungen an diese Zeit wach gehalten: Ausgestellt sind viele Grubenbilder aus der Zeit um 1905/1910 sowie Friedrichssegener Mineralien.

Anregungen und Ideen aber auch Fragen können gerne an den Kandidaten Thomas Becher gestellt werden: https://www.thomas-becher-lahnstein.de/

Eine VolksBank für Lahnstein

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Als besondere Aktion hatte die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg im vergangenen Jahr alle Verbandsgemeinden des Rhein-Lahn-Kreises und die Städte Lahnstein, Limburg, Bad Camberg, Hadamar sowie die Gemeinde Elz dazu aufgerufen, sich für eine besondere Ruhebank zu bewerben.

Ein exklusiv designtes Modell, das aus Edelstahl mit Hartholzauflage besteht und nahezu unverwüstlich ist.

„Um unsere regionale Verbundenheit zu dokumentieren, stellten wir insgesamt zehn VolksBänke im Wert von je 1.600 Euro im Geschäftsgebiet der Bank zur Verfügung“, so Günter Groß, Bereichsleiter der Volksbank-Rhein-Lahn-Limburg. Ein schickes Exemplar steht jetzt in Lahnstein an der Lahnmündung und lädt Gäste und Bürger zum Verweilen ein.

Lahnsteiner Haupt- und Finanzausschuss tagte erneut per Videokonferenz

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Zuschauer konnten den öffentlichen Teil der Sitzung per Live-Stream verfolgen

Lahnstein. Der Lahnsteiner Haupt- und Finanzausschuss tagte pandemiebedingt am 10. Mai 2021 ein weiteres Mal per Videokonferenz. Wiederum konnten interessierte Bürger*innen den öffentlichen Teil der Sitzung per Live-Stream im Internet verfolgen.

Eingangs war über die Annahme verschiedener Spenden an die Stadt zu entscheiden, darunter waren Zuwendungen für Baumpflanzungen im Stadtgebiet sowie eine Spende von 18 gebrauchten Druckern für die Schillerschule Lahnstein. Einstimmig beschloss der Haupt- und Finanzausschuss deren Annahme.

Ebenfalls einstimmig folgte das Gremium dem Verwaltungsvorschlag, den Auftrag für die Beschilderung und Erstellung einer Homepage in Höhe von knapp 40.000 Euro für das Projekt Kur- und Heilwald an die Firma Eberle & Wollweber zu vergeben. Diese hatte im vorgeschalteten Verfahren das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Oberbürgermeister Peter Labonte konnte in diesem Zusammenhang darüber berichten, dass mit Veröffentlichung der entsprechenden Rechtsverordnung das Antragsverfahren zur Anerkennung von Waldflächen im Lahnsteiner Stadtwald als Kur- und Heilwald erfolgreich zum Abschluss gekommen ist.

Damit können die weiteren Schritte, wie beispielsweise die Beschilderung und Erstellung einer Homepage realisiert werden. Finanziell unterstützt wird diese Maßnahme mit bis zu 70% über eine LEADER-Förderung. Vor endgültiger Auftragsvergabe muss noch die Einwilligung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion eingeholt werden.

Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung wurde über Personalangelegenheiten beraten. Der vorgeschlagenen Höhergruppierung und den zwei Ernennungen im Beamtenbereich erteilte der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig seine Zustimmung.

Weitere Informationen zum Stadtrat, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de in der Rubrik Verwaltung – Rat und Gremien.

evm öffnet Kundenzentrum Lahnstein wieder

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Beratung ohne vorherige Terminvereinbarung ab Montag, 17. Mai, wieder möglich

LAHNSTEIN. Dank konstant niedriger 7-Tages-Inzidenz können die Geschäfte in Lahnstein wieder öffnen. Dazu gehört auch das Kundenzentrum der Energieversorgung Mittelrhein (evm). Die Berater stehen ab Montag, 17. Mai, wieder für alle Fragen rund um das Thema Energie zur Verfügung. Einen Termin müssen Kunden und die, die es werden wollen, vorab nicht ausmachen. „Wir freuen uns, auch wieder persönlich für die Menschen da zu sein“, so evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Auch wenn wir weiterhin digital und telefonisch erreichbar waren, sind wir doch stolz darauf, auch direkt vor Ort sein zu können. Schön, dass das nun wieder möglich ist.“

Das Kundenzentrum Cochem hat wie folgt geöffnet:

Montag bis Mittwoch, Freitag

08.30 bis 12.00 Uhr

12.30 bis 16.00 Uhr

Donnerstag

08.30 bis 12.00 Uhr

12.30 bis 18.00 Uhr

Die evm bittet alle Kunden beim Besuch des Kundenzentrums die gängigen Hygienemaßnahmen wie FFP2- oder medizinische Masken und Abstände zu beachten. Wer nicht persönlich zum Energieversorger kommen möchte, kann ihn auch weiterhin per Telefon unter 0261 402-11111, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , im evm-Kundenportal unter www.evm.de/kundenportal oder per Videochat unter www.evm.de/videoberatung erreichen.

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