Dienstag, 18. September 2018

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Hexenmarkt in Oberlahnstein

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Verkehr wird umgeleitet

Lahnstein. Von Freitag, 12. Oktober 2018, 15.00 Uhr, bis Sonntag, 14. Oktober 2018, 22.00 Uhr findet der traditionelle „Hexenmarkt“ im Innenstadtbereich von Oberlahnstein statt. Damit die Lahnsteiner Bürgerinnen und Bürger und die Gäste von außerhalb auf den Straßen und Plätzen ungestört flanieren, kaufen und feiern können, sind einige Straßensperrungen notwendig.

Folgende Straßenzüge sind betroffen: die Hochstraße ab Einmündung Gutenbergstraße bis Schulstraße, die Burgstraße (Fußgängerzone) von Hochstraße bis Adolfstraße, die Kirchstraße und der Salhofplatz, sind ab Freitag, 12. Oktober 2018, 15.00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Die ortsansässigen Einzelhandelsgeschäfte werden gebeten, die Sperrung bei der Andienung ihrer Ladenlokale am Samstag, den 13. Oktober 2018, zu beachten.

Damit die Freude am Hexenmarkt ungetrübt bleibt und gebührenpflichtige Verwarnungen und das Abschleppen verkehrsbehindernd abgestellter Fahrzeuge vermieden werden, bittet das Ordnungsamt der Stadt Lahnstein die Festgäste sowie die Anwohnerinnen und Anwohner, die angeordnete Verkehrs-beschilderung, insbesondere die eingerichteten Haltverbotszonen, zu beachten.

Aufgrund der Sperrung für den Hexenmarkt werden auch die Busse umgeleitet: Die Buslinie 570 (Koblenz-Braubach) und die Linie 543 (Koblenz –Nastätten) fahren folgende Strecke: Brückenstraße – Nordallee – Wilhelmstraße - Burgstraße – Südallee. Die Linie 571 (Koblenz-Lahnstein-Kurzentrum) fährt ebenfalls diese Umleitung und ab der Haltstelle Adolfstraße / Südallee wieder den normalen Linienplan.

Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung kommt

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Marktplatz, Alleenring und Parkplätze am Rhein werden ab 1. Oktober 2018 bewirtschaftet – wohnungsnahes Parken wird durch ab sofort erhältliche Bewohnerparkausweise gesichert

Lahnstein. Ab dem 1. Oktober wird in Niederlahnstein zusätzlich zu den schon bisher bewirtschafteten Stellplätzen auch der Marktplatz bewirtschaftet. In Oberlahnstein werden gleichzeitig der gesamte Alleenring – d.h. Westallee auf beiden Straßenseiten, Südallee, Ostallee und Nordallee -, sowie die Parkplätze am Rheinufer – an der „Rheinkrone“, am Kirchtor und am Martinschloss neu in die Bewirtschaftung einbezogen.

Wie in vielen anderen Kommunen ist in Lahnstein die Nachfrage nach Parkplätzen größer als das Angebot. Deshalb wurde bereits 1996 die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Ziel einer Parkraumbewirtschaftung ist eine effiziente Nutzung des vorhandenen Parkraumangebots durch die Einführung einer Gebührenpflicht und einer Höchstparkdauer. Dadurch wird erreicht, dass die vorhandenen Stellplätze insbesondere den Kunden und Besuchern und durch die Bewohner-Parkausweise auch den Bewohnern der Innenstadt zur Verfügung stehen. Auch in Lahnstein ist es so, dass sich bei leicht steigender Einwohnerzahl die Zahl der Fahrzeuge in den letzten Jahren deutlich erhöht hat. Diesem Umstand trägt die anstehende Erweiterung ebenfalls Rechnung.

Durch die Parkraumbewirtschaftung wird es ab Oktober mehr freie Parkplätze geben, denn es wird deutlich kürzer geparkt. Daneben soll sie den Anreiz zur Benutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie Bus, Bahn, Fahrrad und zum Zufußgehen erhöhen.

Gebührenregelung

Gebührenpflicht besteht wie bisher montags bis donnerstags von 08:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr.

Bis auf die Parkplätze am Rhein kostet das Parken wie auf den bisher schon bewirtschafteten Flächen 1,00 €/Stunde. Orientiert an den örtlichen Bedarfen beträgt die maximale Parkzeit im Bereich des Krankenhauses – entsprechend dem dort bereits bewirtschafteten Teilstück der Ostallee – sowie auf dem Marktplatz 4 Stunden, überall sonst 2 Stunden.  Mit der sogenannten „Brötchentaste“ ist das Parken für Kurzzeitparker bis maximal 20 Minuten frei.

Lediglich die Parkplätze am Rhein haben eine Sonderstellung: Sie sind als Langzeitparkplätze für Kunden und Pendler gedacht. Ein Parkschein für den gesamten Tag kostet hier 2,00 €.

Parkausweis für Bewohner

Alle Bewohner mit Hauptwohnsitz innerhalb der Parkraumbewirtschaftung können, sofern sie über keinen privaten Stellplatz verfügen, für ihr Erstfahrzeug einen Bewohnerparkausweis beantragen.

Für das Bewohnerparken werden drei Parkzonen vorgehalten. Folgende Parkzonen sind eingerichtet: Niederlahnstein ist der Zone A zugeordnet. Der Innenstadtbereich von Oberlahnstein wird in eine nördliche Parkzone B (von der Nordallee bis Frühmesser- / Kirchstraße) und eine südliche Parkzone C (von Frühmesser- / Kirchstraße bis zur Südallee) aufgeteilt. Die Langzeitparkplätze am Rhein sind nicht in das Bewohnerparken einbezogen.

Ein Bewohnerparkausweis gilt immer nur für eine Zone und für ein Jahr. Er kostet genau 100,00 € im Jahr.

Anträge für Bewohner-Parkausweise sind im Verwaltungsgebäude Bahnhofstraße 49a erhältlich, können aber auch auf der städtischen Internetseite http://www.lahnstein.de abgerufen und ausgefüllt werden.

Folgende Unterlagen werden hierzu benötigt:

-       gültiger Personalausweis

-       Führerschein

-       Fahrzeugschein

-       eine negative Stellplatzbescheinigung (durch Vermieter oder Eigentümer)

-       wenn das genutzte Kfz auf einen anderen Halter zugelassen ist, eine Nutzungsbescheinigung.

Anträge oder Fragen zum Bewohnerausweis können bei der Stadtverwaltung Lahnstein, Bahnhofstraße 49a, Zimmer, 0 26 21 / 914 206 oder per e-mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gestellt werden.

Für allgemeine Informationen zum Thema Parkraumbewirtschaftung steht der Fachbereichsleiter des Fachbereichs 5, Bürgerdienste, Ordnung und Verkehr, 0 26 21 / 914 200, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung

Im Rahmen der nach einem Jahr vorgesehenen Evaluierung wird geprüft werden, ob und wo Änderungen erforderlich sind, ob unter dem Gesichtspunkt der Verkehrssteuerung die Parkraumbewirtschaftung oder das Bewohnerparken räumlich erweitert oder reduziert werden müssen.

Freibad Lahnstein: Traumsommer sorgte für Rekordbesucherzahl

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Lahnstein. Der Sommer 2018 bescherte dem Freibad der Stadt Lahnstein mit 55.505 Badegästen einen Besucherrekord. Seit dem Jahr 2003, mit über 70.000 Besuchern, wurde die 50.000-Marke nicht mehr erreicht. Die Gesamtbesucherzahl der Vorjahressaison betrug nur knapp 26.000 Gäste und wurde schon Mitte Juli überschritten. Insgesamt kamen allein im Juli dieses Jahres 26.895 Gäste. Damit war der Monat Juli der besucherstärkste Monat und stellte mit dieser Rekordzahl allein schon die gesamte Freibad-Saison 2017 in den Schatten. Der besucherstärkste Tag der Saison war Sonntag, der 5. August 2018 mit 2.055 Gästen, dicht gefolgt vom 26. Juli 2018 mit 1.976 Badegästen. Während der gesamten Saison, die am 12. Mai begann und am 9. September endete, wurde die Tausender-Marke 22 mal überschritten, was im Vorjahr nur 6 mal verzeichnet werden konnte. „Wir sind mehr als erfreut darüber, dass der Sommer und auch unser Freibad in diesem Jahr so gut genutzt wurden und wir somit Rekordzahlen verbuchen konnten“, so Thomas Becher, zuständiger Fachbereichsleiter.

Zschimmer & Schwarz geht auf Welttour

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In rund 365 Tagen um die Welt: Zum 125. Firmenjubiläum schickt das Chemieunternehmen einen multimedialen Seefracht-Container auf Reisen.

Lahnstein, 13. September 2018 – Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Das Chemieunternehmen Zschimmer & Schwarz feiert 2019 sein 125-jähriges Bestehen. Um diese Festlichkeiten heute schon einzuläuten, wurde vom Hauptsitz in Lahnstein aus im Beisein der Geschäftsführung ein ganz spezieller Seefracht-Container auf Reisen geschickt. Mit modernster Multimedia-Präsentation wird er im kommenden Jahr an zahlreichen internationalen Standorten des Unternehmens zum Botschafter des Jubiläums und der Zschimmer & Schwarz-Gruppe.

„Wir beschäftigen über 1.300 Menschen in 15 Ländern. Natürlich möchten wir als Arbeitgeber möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an unserer 125-Jahr-Feier teilhaben lassen. Daher haben wir uns entschieden, mit unserem Jubiläumscontainer einfach direkt zu unseren Standorten zu reisen. Der Container macht unsere Tradition als Familienunternehmen, unsere Werte, unsere vielseitigen Geschäftsbereiche sowie unsere Zukunftsvision interaktiv erlebbar“, so Dietmar Clausen, kaufmännischer Geschäftsführer bei Zschimmer & Schwarz.

Dr. Martin Haberl, Geschäftsführer für die Bereiche Vertrieb und Marketing, ergänzt: „Jeder, der Teil unseres Unternehmens ist, ist Teil einer ganz besonderen Geschichte. Das Jubiläum steht unter dem Motto „Die Mischung macht’s“ und genau diese bunte Mischung wollen wir allen näherbringen. Deswegen steht das Miteinander auch klar im Mittelpunkt: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können im Container Grußbotschaften ihrer Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt empfangen und auch selbst Fotos aufnehmen, um sich persönlich vorzustellen.“

Nach einem Jahr Reise, zehn Zwischenstopps in sechs Ländern und über 26.000 zurückgelegten Kilometern wird der Jubiläumscontainer im August 2019 wieder nach Lahnstein zurückkehren. Hier trifft er dann auf sieben weitere Container, die in einer großen Ausstellung die einzelnen Geschäftsbereiche von Zschimmer & Schwarz in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren werden.

Wolfgang Nowak, technischer Geschäftsführer der Zschimmer & Schwarz-Gruppe, blickt voller Vorfreude auf das Jubiläum: „Die vergangenen 125 Jahre waren für Zschimmer & Schwarz eine ereignisreiche Reise. Wir wollen alle Menschen weltweit einladen, Reisegefährten zu werden und unser Unternehmen aus nächster Nähe kennenzulernen.“

Lahnsteiner OB fordert Waldpakt für Rheinland-Pfalz

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Lahnstein. Mit Blick  auf die dramatische Verschärfung und insbesondere aufgrund der zunehmenden Schäden durch Orkane, Trockenjahre, Hitzeperioden sowie Borkenkäfer und Baumschädlinge hat der Lahnsteiner Oberbürgermeister Peter Labonte die kommunalen Spitzenverbände aufgefordert, sich auch in Rheinland-Pfalz für einen „Waldpakt“ einzusetzen.

Wegen der Bedeutung des Themas für alle kommunalen Waldbesitzer hat er sich auch an Minister Roger Lewentz und den Landtagsabgeordneten Matthias Lammert gewandt und auch diese Politiker um Unterstützung gebeten.

Ebenso erhofft er sich neben finanziellen Hilfen des Landes auch eine Unterstützung durch den Bund.

Labonte: „Wir Waldbesitzer sehen hier - wieder einmal - einer richtigen Waldkatastrophe entgegen und benötigen dringend unbürokratische Unterstützung durch das Land und auch durch den Bund.“

Dabei bezieht er sich auf den in Bayern bereits abgeschlossenen und unterzeichneten „Waldpakt“. Danach haben die dortige Staatsregierung u.a. mit den 1.200 Waldbesitzern und dem bayrischen Städtetag einen so genannten „Waldpakt“ vereinbart.

Labonte sieht in dieser Vereinbarung aus Bayern durchaus auch eine gute Grundlage für ein vergleichbares Abkommen in Rheinland-Pfalz. „Dieser Waldpakt könnte auch für Rheinland-Pfalz ein partnerschaftlicher Kompass und eine Richtschnur sein, mit dem Ziel, die Zukunft der Wälder auch bei uns zu sichern.“

In seinem Schreiben regt er an, sich an Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit der Bitte um Hilfe und Unterstützung für die rheinland-pfälzischen Waldbesitzer zu wenden.

Labonte: „Denkbar und sehr hilfreich wäre aus meiner Sicht, wenn auch das Land Rheinland-Pfalz sich ein solches Abkommen von den über 1.800 kommunalen Waldeigentümern unterschreiben lassen würde. Das wäre doch auch mal ein Aufschlag, der auch bundesweit Beachtung finden könnte und der insbesondere auch den Bund veranlassen müsste, hier noch mehr zu tun“.

Der Leiter des Forstamtes Lahnstein, Forstdirektor Hans-Leo Cremer, befürwortet die Initiative ausdrücklich: „Ich bin dankbar, dass Herr Oberbürgermeister Peter Labonte dieses Thema aufgreift. Denn, wir brauchen klimastabile Wälder. Ein breit angelegter Waldpakt kann helfen, die Menschen mitzunehmen, um die erforderlichen Mittel für das Ziel dauerhafter stabiler Wälder aufzubringen.“

Denn die vorbildliche Bewirtschaftung der Wälder ist auch in den kommunalen Wäldern kein Selbstläufer mehr. Orkane und Schädlinge zerstören mehr und mehr das wirtschaftliche Grundgerüst auf dem die Waldeigentümer bisher die Gemeinwohlleistungen des Waldes bereitgestellt haben. Über 1800 kommunale Waldeigentümer in Rheinland-Pfalz benötigen daher Unterstützung.

Der Ansatz von Herrn Oberbürgermeister Labonte geht aber weiter, Wie im bayerischen Beispiel soll der Waldpakt alle Waldeigentumsarten umfassen, um eine Basis zu schaffen, die alle gesellschaftlichen Bereiche erreicht.

Entsprechend der Bedeutung und der vielfältigen Leistungen des Waldes ist der Waldpakt in Bayern ausgesprochen breit fundiert So soll insbesondere für Kinder und Jugendliche Waldwirtschaft mit dem Projekt „Waldbesitz vermittelt Forstwirtschaft“ unmittelbar erlebbar gemacht werden.

„Dieses Bekenntnis zur Waldpädagogik und der öffentlichen Förderung begrüße ich ausdrücklich. Denn wir arbeiten mit unserem Stromerwald für Kindergarten- Grundschulkindern schon seit fast 20 Jahren in diese Richtung. Wir könnten aber auch für diese absolute Zukunftsaufgabe mehr personelle und finanzielle Unterstützung gebrauchen“, appelliert Oberbürgermeister Peter Labonte.

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