Donnerstag, 28. Mai 2020

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Großzügige Handy-Spenderin gesucht

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Team des Jugendkulturzentrums möchte sich gerne für Spende bedanken

Lahnstein. In der 20. Kalenderwoche hat eine großzügige, nette Dame zwei neuwertige Handys an das Lahnsteiner Jugendkulturzentrum gespendet, verbunden mit der Bitte diese an bedürftige Jugendliche weiterzugeben.

Das Team des JUKZ bittet diese Dame nun, sich dringend in der Einrichtung zu melden.

Kontakt: Jugendkulturzentrum Lahnstein, Wilhelmstraße 59, Tel.: 02621 50604, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Da die Tür verschlossen ist, wird um vorherige telefonische Terminabsprache oder um Klingeln vor Ort gebeten.

Niederlahnsteiner Carneval Verein

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Spendenübergabe mit „Abstand“

Eine freudige Nachricht überraschte den Vorstand des Niederlahnsteiner Carneval Vereins (NCV). Stefan Mross, Inhaber der Lahnsteiner Firma Stefan Mross Nachlassmanagement, teilte in einer E-Mail mit, dass er den NCV mit einer Spende unterstützen möchte. Aufgrund der Corona-Krise hätten Vereine „tiefe Löcher“ in den Vereinskassen, da fest eingeplante Veranstaltungen – verbunden mit Einnahmen - nicht stattfinden können.

Vorsitzender Uwe Unkelbach und Schatzmeister Winfried Sauer nahmen gerne, natürlich mit dem entsprechendem Abstand, den Scheck in Höhe von 500,-- € von Stefan Mross entgegen und bedankten sich ganz herzlich.


Lahnsteiner Theatersommer im Theatergarten

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Lahnstein. Nach reiflicher Überlegung ist das Theater der Stadt Lahnstein zur Überzeugung gelangt, die 70. Ausgabe der Lahnsteiner Burgspiele mit dem Stück „Der Graf von Monte Christo“ auf das nächste Jahr 2021 zu verschieben. Die für das Stück bereits gekauften Karten können gegen Gutscheine umgetauscht werden.

Ganz ohne Theater und Musik will das Theater der Stadt Lahnstein die kommenden Monate aber nicht vergehen lassen und bietet stattdessen die kleine Veranstaltungsreihe „Lahnsteiner Theatersommer im Theatergarten – Mit Abstand der Beste“ an. Vom 09. Juli bis zum 30. August 2020, findet im lauschigen Theatergarten mit rund fünfzig BesucherInnen unter Beachtung der zur Zeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln ein Programm aus Theater, Musik, Lesung und Talk statt.

So zeigt man das eigentlich für Mai im Theater angedachte Stück “Heinz Erhardt - Ein Leben für den Humor“ 14 Mal, die Ensemblemitglieder präsentieren an fünf Abenden unter dem Titel „Lieder und Liederliches“ einen musikalischen Abend mit Songs u.a. von Frank Sinatra und Edith Piaf und auch Lahnstein selbst kommt nicht zu kurz. „Sagen und Sagenhaftes“ heißt es, wenn Schauspielerinnen und Schauspieler des Theaters die besten Lahnsteiner Volkssagen lesen und der Lahnsteiner Schauspieler Karl Krämer mit seinem Akkordeon dazu heimatlich aufspielt. Eine Prise Swing und einen Schuss Bossa Nova mischen Sascha Stead und Ulrich Cleves mit moderner Chansonmusik bei ihrem „Gedankenkarussell“ am 15. Juli 2020. Der Talkabend mit dem Titel „Die Kunst des Schlagers“ am 22. Juli 2020 mit dem Partyschlagersänger Matthias Distel, besser bekannt als Ikke Hüftgold, und weiteren Gästen, verspricht einen interessanten Blick auf die doch oft belächelte Musikrichtung des deutschen Schlagers.

Tickets gibt es ab dem 1. Juni online über www.ticket-regional.de und über die bekannten Vorverkaufsstellen. Weitere Infos über alle Programmdetails gibt es unter www.theater-lahnstein.de.

„Das Lahnsteiner Krankenhaus ist wirtschaftlich sehr gut aufgestellt“

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  • Innenminister und Bürgermeister tauschen sich mit Vertretern
    des Hauses aus

  • Zukunft des Standortes gesichert

Lahnstein. Viel ist in den letzten Wochen und Monaten über COVID-19, die medizinische Versorgung in der Region und die Umstrukturierungen in der Krankenhauslandschaft gesprochen und berichtet worden. „Dabei ist das Lahnsteiner St. Elisabeth Krankenhaus etwas untergegangen, weshalb wir einen Vor-Ort-Termin mit Vertretern des Hauses initiiert haben“, so Innenminister Roger Lewentz. Es ging darum, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie das Haus die letzten Monate gemeistert hat und wie es sich zukünftig „stand-alone“ aufstellen möchte.

„Wie für jedes andere Krankenhaus in Deutschland waren die letzten Monate herausfordernd“, so Interims-Geschäftsführer Dr. Jan Schlenker. Denn auch das Lahnsteiner Haus hat seinen Regelbetrieb Anfang März deutlich eingeschränkt, um sich optimal auf COVID-19-Patienten vorzubereiten und diese bestmöglich therapieren zu können. Zeitweise wurden nur Notfälle behandelt, eine Isolierstation wurde eingerichtet und die Beatmungskapazitäten deutlich erweitert. Die schnelle und unbürokratische Anpassung an die neuen Gegebenheiten rund um Corona verdeutliche sehr gut, wie das Haus insgesamt arbeitet, meint der Ärztliche Direktor PD Dr. Arian Mobascher, der den Krisenstab leitet. „Berufsgruppendenken oder Standesdünkel gibt es hier nicht. Wir haben ein gemeinsames Ziel vor Augen und das verfolgen wir.“

Lange war in diesem Zusammenhang die Rede davon, dass die Katholischen Kliniken Lahn mit den Standorten Hufeland-Klinik Bad Ems und Marienkrankenhaus Nassau mit dem St. Elisabeth Krankenhaus vor Ort in Lahnstein vereint werden. Mit der Insolvenz der Katholischen Kliniken, der Integration der Geriatrie (ehemals Marienkrankenhaus) in der Paracelsus-Klinik und der Neuaufstellung der Hufeland-Klinik unter Trägerschaft der Maybach Medical GmbH ist dieses Vorhaben passé.

„Dass das St. Elisabeth Krankenhaus wirtschaftlich gut aufgestellt ist, wissen wir natürlich“, so Innenminister Roger Lewentz. „Wichtig war uns aber zu erfahren, wie sich das Haus für die Herausforderungen der Zukunft wappnet.“

Hierzu meint Dr. Mobascher: „Wir erarbeiten im Hintergrund gerade ein Strategie- und Medizinkonzept für den Standort, das die Leistungsschwerpunkte noch einmal herausstellen wird.“ Insgesamt sei das Haus ohnehin sowohl personell als auch strukturell sehr gut aufgestellt und halte mit der Psychiatrie ein gemeindenahes Angebot vor, um das es viele andere Träger beneiden. Labonte meint hierzu: „Allein deshalb ist der Standort in Lahnstein aus der Gesundheitslandschaft des Kreises nicht wegzudenken.“

Daher haben sowohl Stadt als auch Land noch einmal Unterstützung in allen Belangen zugesagt. Und Interims-Geschäftsführer Dr. Jan Schlenker wiederholt, was er schon im Sanierungsprozess gesagt hat: „Bisher habe ich es in meiner langen Beratertätigkeit selten erlebt, dass alle involvierten Anspruchsgruppen so intensiv zusammenarbeiten. Ob auf Landes-, Kreis- oder kommunaler Ebene – wir erhalten von der Politik überall Rückendeckung. Etwas, worauf sich mein Nachfolger freuen kann. Das Lahnsteiner Krankenhaus ist wirtschaftlich sehr gut aufgestellt und die Zusammenarbeit mit Stadt, Kreis und Land ist immer produktiv.“

Rhein-Lahn-Nixe Sira I. macht weiter

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Die Lehner Kirmes gehört zu den größten Veranstaltungen, die jährlich in Lahnstein stattfinden.

Einer der Höhepunkte ist zweifelsohne die Inthronisation der neuen Rhein-Lahn-Nixe. 1980 wurde mit Marion Becher die erste Rhein-Lahn-Nixe inthronisiert. Davor gab es „Lahn-Nixen“ (von 1970 – 1980), davor die „Kirmesmaid“, die wiederum Nachfolgerin der „Erdbeerkönigin“ war.
Die 40. Rhein-Lahn-Nixe Sira I. wird nun die erste sein, die das Amt zwei Jahre ausüben wird.

Der Vorstand des Vereins beschäftigt sich schon seit längerem mit der Frage, ob im September eine Inthronisation stattfinden kann. Nun hat der Vorstand entschieden, dass Siras Amtszeit nicht in 2020 endet. Und das unabhängig davon, ob die Kirmes durchgeführt werden kann. Denn das kann aktuell leider noch niemand zuverlässig sagen.

„Ab März“, so Vorsitzender Günter Groß, „startet ja sozusagen die Saison“. Ab dem Zeitpunkt finden – in normalen Zeiten – wöchentlich Veranstaltungen innerhalb Lahnsteins aber auch außerhalb statt, zu denen der Kur- und Verkehrsverein und die amtierende Rhein-Lahn-Nixe eingeladen wird. So war die am 08. März in der Hospitalkapelle durchgeführte Matinee des Lions-Club Bad Ems die letzte öffentlich durchgeführte Veranstaltung in Lahnstein, an der Rhein-Lahn-Nixe Sira teilnahm.

Bis Mai sind bereits rd. 20 Termine abgesagt worden.

Mit sämtlichen Bewerberinnen für die Amtszeit 2020/2021 ist mittlerweile gesprochen worden und „sie alle“, so Günter Groß, „haben großes Verständnis für diese Entscheidung“.

Sira I. freut sich sehr, weitermachen zu können und hofft natürlich darauf, bald wieder „im Einsatz“ zu sein.

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