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Lahnstein hat Geschichte (551)

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Vor 25 Jahren starb Nora Scherer, Autorin vieler Heimatgedichte

Lahnstein. Sie ist Autorin unzähliger Gedichte, die regelmäßig in der Presse veröffentlicht wurden: Nora Scherer schrieb, was sie erlebt hat, was sie sah und was sie fühlte, und hatte damit manchem Lahnsteiner aus dem Herz gesprochen

Geboren wurde Eleonore (genannt Nora) Lindenmann am 9. Juni 1910 in Frankfurt am Main. Sie wuchs in Pforzheim auf, wo sie 1941 den Buchhalter Rudolf Scherer ehelichte. Mit ihm lebte sie seit 1954 in Lahnstein. Nora Scherer ist durch ihre Gedichte und Gedanken weithin bekannt geworden. Seit 1961 erschienen ihre Gedichte monatlich im Rhein-Lahn-Kurier. Auch bei anderen Gelegenheiten wurden ihre poetischen Fähigkeiten von Vereinen und bei Familienfesten in Anspruch genommen. Im Jahr 1972 erschien ein Gedichtband im Europäischen Verlag Wien unter dem Titel „Feldblumen“. Hierin findet sich eine Auswahl ihrer schönsten Gedichte. 1985 erschien im Selbstverlag (Druck: Rudolf Kring) ihr zweiter Gedichtband „Erinnerung“, der ebenfalls eine reiche Auswahl aus ihrem vielseitigen dichterischen Schaffen enthält. Im Geleitwort heißt es: „Und wieder ist`s ein Heimatsang geworden, aus dem die Liebe spricht sowohl zu ihrer kriegsverlorenen, unvergeßlichen Heimat Pforzheim, als auch zur Wahlheimat am Rhein.“ Der damalige OB Karl-Heinz Groß dankte ihr in seinem Glückwunschreiben zum 80. Geburtstag, dass sich die Menschen immer wieder an Ihren einfühlsamen Gedichten und Versen erfreuen dürfen, „mit denen Sie auf gekonnte Weise und mit anmutiger Poesie unsere herrliche heimatliche Landschaft, insbesondere aber `Ihre´ Heimatstadt Lahnstein, ihre Bürger und ihre Feste darstellen.“

Zum Heimatfest 1965 schrieb Nora Scherer folgendes Gedicht, dessen Aneinanderreihung der Anfangsbuchstaben jeder Zeile das Wort „Oberlahnstein“ ergibt:

„Offen breitest du dich, von Lahn und Rheinstrom umgeben,

beide huldigen dir, und deine Straßen durchfluten

ewige Rhythmen der Freude, das lachende Leben,

reicher Leute denn je, in des Sommers gleißenden Gluten.

Lasten hast du getragen und Kummer ohne maßen,

als die Kriegsfackel fauchte, als oft sich ohne Hoffen,

Herz nach fernem Herzen sehnte, gnadenlos verlassen.

Nächte der Not: die fremden Vögel haben hart getroffen!

Stille hat Er dem Sturm geboten, dem Hass ein Ende.

Treue fand wieder zu Treue; es heilten die Wunden;

Es fanden sich schaffende Hände. Bald wuchsen die Wände

In die Sonne des Glücks. Heut wehn` die Wimpel, die bunten!

Nun freu dich, du Feine, im Glanz deiner festlichen Stunden!

Aus ihrem zweiten Buch stammt das folgende Gedicht „Erinnerung“:

Erinnerung wird alles werden,

was immer das Geschick herangebracht,

ob man auf dieser wechselhaften Erden

im Leid geweinet, ob im Glück gelacht.

Erinnerung; denn unversunken

verbleibt im All, was immer auch geschah:

ob einst im Lenz das Herze trunken,

im späten Herbst entsagend: es ist nah,

wenn es gerufen wird, ersehnet.

Erinnerung, du trügerischer Traum,

der lächelnd mit dem Tag versöhnet,

dem ewig gleitenden in Zeit und Raum.

Nora Scherer geb. Lindenmann starb am 12. Juni 1994 in Idar-Oberstein und wurde auf dem Friedhof des Stadtteils Weierbach beerdigt.

Vereidigung von Absolventinnen und Absolventen der Polizeihochschule auf dem Salhofplatz

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Hochstraße sowie einige Parkplätze in Oberlahnstein gesperrt.

Lahnstein. Lahnstein feiert das 50jährige Stadtjubiläum – einer der Höhepunkte in der Reihe der aus diesem Anlass stattfindenden Veranstaltungen ist die öffentliche feierliche Vereidigung von 600 Polizeikommissar-Anwärterinnen und Anwärtern am Freitag, den 21.06.2019 auf dem Salhofplatz in Lahnstein. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

Das Veranstaltungsgelände reicht von der Kirchstraße, wo nach einem Festgottesdienst in der benachbarten St.-Martin–Kirche die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule der Polizei Aufstellung nehmen und auf über die Hochstraße auf den Salhofplatz marschieren, bis zum Turmplatz.

Für die Dauer der Veranstaltung – ab morgens 8 Uhr bis circa 16 Uhr ist die Hochstraße für den Durchgangsverkehr von der Brückenstraße bis zur Frühmesserstraße gesperrt. Anlieger kommen bis zum Altenzentrum St. Martin an der Katharinengasse. Eine Umleitung erfolgt über Nordallee, Wilhelmstraße und Frühmesserstraße. Die Frühmesserstraße wird hierfür für den Gegenverkehr geöffnet.

Der überörtliche Verkehr wird gebeten, zu Entlastung der innerörtlichen Umleitungsstrecke möglichst über die B 42 zu fahren.

Für die Durchführung der Veranstaltung werden zudem einige innerörtliche Parkplätze benötigt, die daher gesperrt werden: Neben den Veranstaltungsorten Salhofplatz, Turmplatz und Kirchstraße betrifft das auch die Parkplätze an der „Rheinkrone“, am Martinschloss, hinter der Stadthalle und in der Nordallee zwischen Wilhelmstraße und Brückenstraße.

Die Stadtverwaltung sorgt für eine entsprechende Beschilderung und bittet alle Verkehrsteilnehmer diese zu beachten.

Linienbusse in Fahrtrichtung Braubach und Lahnstein auf der Höhe werden am Freitag-Vormittag über Nordallee und Wilhelmstraße geführt.

Frühjahrs-Malkurs stellt aus

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Lahnstein. Die Frühjahrs-Malkurse des städtischen Jugendkulturzentrums Lahnstein in diesem Jahr sind nun abgeschlossen. Die jungen Künstler im Alter von 6-15 Jahren, die unter Anleitung der Künstlerin Heidi Dörzbach-Scholl in 10 Einheiten äußerst kreativ angeleitet wurden, möchten nun ihre Werke traditionell ausstellen. Zur Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen am Freitag, den 14. Juni 2019, von 17 bis 18.30 Uhr im 1. OG  des Jugendkulturzentrums, Wilhelmstr. 59.

Die nächsten Mal- und Töpferkurse beginnen ab 2. September 2019. Nähere Infos unter: JUKZ Lahnstein, Wilhelmstr. 59, 56112 Lahnstein, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Musik und Wein an besonderen Orten

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In Lahnstein am Samstag, 15.06.2019, von 19 bis 23 Uhr

Lahnstein. Bereits zum zweiten Mal findet die Veranstaltung „Musik & Wein an besonderen Orten“ in Lahnstein statt. Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame Veranstaltung der Kulturregion Mittelrhein, die an fünf verschiedenen Wochenenden in Koblenz, Andernach, Bendorf, Boppard und Lahnstein stattfindet.

Los geht’s in Lahnstein um 19 Uhr zeitgleich an allen vier Orten. Da die Musik mehrmals über die gesamte Veranstaltung zeitversetzt zu hören sein wird, kann man gemütlich die verschiedenen Locations wechseln und so in jedem Fall in den Genuss kommen, jede Musik mit dem dazugehörenden Wein an einem ganz besonderen Ort zu erleben.

Im Martinsschloss, der Zollburg der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz erwartet die Besucher in einem wunderschönen Ambiente im Innenhof eine perfekt dazu passende Musik. Der Singer/Songwriter René Tholey konnte schon beim Rockbuster mit seiner Band überzeugen. Dieses Mal ist er als Solokünstler unterwegs und wird mit seiner authentischen Art und  großen Stilvielfalt eine perfekte Atmosphäre schaffen. Die Bewirtung liegt an diesem Tag in den bewährten Händen der Lahnsteiner Musikszene.

Am Bürgerturm in der Hintermauergasse ist das Nidia Ortiz Trio zu Gast. Der Gesang der deutsch-dominikanischen Sängerin, Songwriterin und Produzentin Nidia Ortiz besticht nicht nur durch Vielseitigkeit und Authentizität, sondern auch durch ihren enormen Stimmumfang. Ferner vermag sie mit ihrer großen Musikalität und Erfahrung eine Fülle unterschiedlicher Musikstile passgenau zu interpretieren. Sie wird begleitet von Gerd Stein an der Gitarre und Peter Hermann am Bass. Die Bewirtung liegt in den bewährten Händen von Gabi und Paul Bednarek, die dies schon beim Weihnachtsmarkt perfekt machten. Sebastian Seiffert stellt gerne dafür den Bürgerturm zu Verfügung. Der Wein stammt aus dem Welt-Laden „direkt um die Ecke“ und bildet somit eine ideale Ergänzung zu diesem Standort.

Der Stadtgarten Degen, der freundlicherweise für die Veranstaltung zu Verfügung gestellt wird, gehört zur Route der Welterbegärten, die auf Initiative des Zweckverbands Welterbe Oberes Mittelrheintal Orte von ganz besonderer Schönheit zusammenfasst. Degens Demonstrations- und Ausstellungsgarten für zeitgenössische, moderne Gestaltungsmöglichkeiten ist um skulpturale Kunst ergänzt und stellt unterschiedliche Themengebiete auf kleiner Fläche als ein sinnliches Gesamterlebnis dar. Im Garten Degen ertönen die Klänge Afrikas durch die Duobesetzung von  Domou Afrika. Fallou Sy ist als Griot im Senegal geboren und aufgewachsen. Die Gruppe sorgt für feurige Rhythmen, die Akteure und Publikum schnell in tanzende Schwingungen versetzen. Sie spielen druckvolle Afro-Beats und verknüpfen den treibenden Rhythmus mit der Leichtigkeit traditioneller afrikanischer Stücke. Die Bewirtung hat, wie schon im vergangenen Jahr das Team des JUKZ um Thomas Seggel und Nasti Houshmand übernommen.

Neu dabei ist der Theatergarten der Städtischen Bühne Lahnstein Nassau-Sporkenburger Hof. Zwischen 1527 und 1606 der Märkerhof der Herren von Nassau-Sporkenburg, befindet sich hier seit 1998 die Städtische Bühne Lahnstein. Den Blicken der Öffentlichkeit normalerweise verborgen, öffnet sich der kleine Theatergarten hinter der Städtischen Bühne für einen lauschigen Bluesabend. Wailin‘ Willie Kueppers & Friends, bestehend aus den zwei Musikern Jörg Hildebrandt (Gitarre) und Willie Kueppers (Gitarre, Mandola, Mundharmonikas, Kazoo, Gesang), unterhalten mit einem sehr akustisch bestimmten, dennoch meist rockigen, zuweilen auch swingenden Shuffle- und Off-Beat-Sound. Für die Bewirtung sorgt das erfahrene Team der Städtischen Bühne um Ulrike Krapp.

Junge Bühne Lahnstein

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Lahnstein. Junge KünstlerInnen ließen es sich nicht nehmen, anlässlich des „Brückenschlags“ am vergangenen Wochenende den Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein zu Werbezwecken einzuspannen.

Gerne ließ sich Peter Labonte mit den Nachwuchskünstlerinnen ablichten.

Junge Menschen, die sich für Tanz und Theater interessieren sind herzlich eingeladen, die "Junge Bühne Lahnstein" (im JUKZ, Wilhelmstr. 59) einmal zu besuchen. Proben finden donnerstags von 16 - 20 Uhr statt.

(Foto: privat)

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