Montag, 18. November 2019

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Repair-Café-Team übergibt Spende an BBS Lahnstein im Jukz

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Am zweiten Montag des Monats wird gewerkelt und geschraubt

Lahnstein. Regelmäßig treffen sich ehrenamtliche Bastler, Helfer und Schrauber mit profunden Kenntnissen unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ und als kleine Gegenbewegung zur Wegwerfgesellschaft im gemütlichen Ambiente des JUKZ-Cafés. Dort richten sie Elektrokleingeräte wie Küchenmaschinen, Staubsauger und Hi-Fi-Geräte wieder her, die sonst keiner mehr repariert und die dem Besucher noch sehr am Herzen liegen. Darüber hinaus soll sich das Repair-Café zu einem Treff für Jung und Alt und Menschen verschiedener Nationen entwickeln, die sich nicht von ihrem Alltagsgerät trennen wollen oder denen das nötige Geld für eine Instandsetzung fehlt. Repariert wird aber nur, was gewerbliche Werkstätten nicht mehr annehmen.

Das Repair-Café findet an jedem zweiten Montag im Monat jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Jugendkulturzentrums, Wilhelmstraße 59, statt.

Am 11. November 2019, übergeben die Ehrenamtler vom Repair-Team eingenommene Spenden an den Handwerkszweig der Berufsbildenden Schule in Lahnstein.

Die Termine für den Rest des Jahres sind: 11. November und 9. Dezember 2019. Im neuen Jahr findet das Repair-Cafe zu Beginn des Jahres an folgenden Terminen statt: 6. Januar, 10. Februar und 9. März 2020. Weitere Informationen erteilt das Jugendkulturzentrum unter 02621 50604.

Ausstellung mit Werken von Franz Eichenauer im Lahnsteiner Theater

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Lahnstein. Mit der Ausstellung „Zurück zu den Wurzeln“ präsentiert das Theater Lahnstein in Zusammenarbeit mit der Eichenauer-Stiftung und der Stadt Kirn einen Ausschnitt aus dem Lebenswerk eines Künstlers, der in Lahnstein aufgewachsen und sozusagen ein Kind dieser Stadt ist.  

Franz Eichenauer wurde am 2. November 1926 in Koblenz geboren und verstarb am 22. November 1995 in Bad Kreuznach. Aufgewachsen ist Franz Eichenauer in der Wilhelmstraße 12. Die Schulausbildung beendete er in Lahnstein mit dem Abitur. Zum 24. Januar 1945 wurde er in den Kriegsdienst eingezogen. Nach seiner Gefangenschaft (1946-1947) kehrte er wieder nach Lahnstein zurück. Bis zu seinem Kunststudium in Mainz arbeitete er als Bühnenbildner beim Städtebundtheater (mit Sitz in Bad Ems) und lebte weiterhin in Oberlahnstein. Eichenauer studierte in der Folge bis 1952 an der Landeskunstschule Mainz angewandte und freie Malerei.

An vielen öffentlichen und privaten Gebäuden, Kirchen, Plätzen hat Franz Eichenauer durch seine Gestaltung Zeichen gesetzt und sich hiermit ein bleibendes Andenken geschaffen, hat an öffentlichen Plätzen mit seiner Kunst die Kommunikation unter den Betrachtern angeregt und durch seine stilistische Vielfalt beeindruckt. Seine Bilder sind eruptive Kompositionen, frei in Formen und Farben mit breitflächigem kräftigem Pinselstrich, die Landschaften sind kraftvolle farbintensive expressionistische Darstellungen.

Franz Eichenauer führte die "Künstlergruppe Nahe" 30 Jahre lang als Vorsitzender und fungierte bis zu seinem Lebensende als Ehrenvorsitzender. Hierbei setzte er sich intensiv für den Ausbau und die Pflege der deutsch-französischen Freundschaft ein. Für die Vermittlung  des europäischen Gedankengutes im künstlerischen Bereich und der Kollegialität untereinander erhielt er 1987 den Kaiser-Lothar-Preis (Europäische Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen) und 1994 den Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz.

In Lahnstein gibt es eine Reihe künstlerische Gestaltungen, beispielsweise an Hausfassaden, die bis heute zu sehen sind.

Die Vernissage zu der Ausstellung findet am Sonntag, 10. November 2019, 11 Uhr, im Foyer des Theaters statt. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Sabine Barthelmess und Ulrich Cleves. Zu sehen ist die Ausstellung anschließend bis zum 19. Januar 2020 und ist während der Theateraufführungen oder nach Rücksprache mit dem Theaterbüro (02621 610645) geöffnet.

Lahnsteins Jugendfeuerwehr darf sich über neue Rucksäcke freuen

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Zum 50. Jubiläum gab es Geschenke von der Stadt

Lahnstein. „Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat die Feuerwehren – und wie ich finde, auch völlig zu Recht – als die „früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative“ bezeichnet. Für die Stadt Lahnstein kann ich dies nur unterstreichen, denn ohne freiwillige Feuerwehr wäre es wesentlich schlechter um unser Gemeinwesen bestellt“, so begrüßte Oberbürgermeister Peter Labonte die Besucher, die im September 2019 zum 50. Jubiläum der Jugendfeuerwehr erschienen waren. An diesem Tag konnte Labonte als Geschenk seitens der Stadt, aufgrund von Lieferverzögerungen, leider nur einen Gutschein für ganz besondere Rucksäcke, nämlich Classic Travel Rucksäcke mit Klettbefestigung für die mitgelieferten Namensschilder der Jugendfeuerwehrangehörigen, überreichen, ließ es sich jetzt aber nicht nehmen, die Rucksäcke nach Lieferung persönlich an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr zu übergeben.

Jugendfeuerwehren werden gebraucht, um dem Nachwuchs innerhalb der Freiwilligen Feuerwehren zu sichern, um gesellschaftliches und kulturelles Leben aufrecht zu erhalten und um der Jugend zu zeigen, mit Gleichaltrigen und Älteren umzugehen, bürgerschaftliches Engagement zu zeigen und sich für die Erhaltung sozialer Werte einzusetzen. Aus dem Umgang in schwierigen Lagen, aus dem Miteinander in der Gruppe, aus gemeinsamen Freizeitaktivitäten, aus dem gemeinsamen Lernen nehmen die Jugendlichen Dinge mit fürs Zusammenleben, für ihren zukünftigen Beruf und für ihre aktive Bürgerkompetenz. Sie erleben hierbei Gemeinschaft und Kameradschaft und sie lernen, dass es im Spiel wie im Ernstfall vor allem auf eines ankommt: Dass man einander vertrauen und sich aufeinander verlassen kann. Der Erfolg der Jugendfeuerwehrarbeit kommt nicht von ungefähr. Es ist zum einen das abwechslungsreiche Angebot, das sich eben nicht nur um Schläuche und Spritzen abspielt, sondern breit gefächert ist. Freizeiten, Wettbewerbe, Projektarbeiten, nationale Begegnungen und Öffentlichkeitsarbeit. Die Jugendfeuerwehr schafft für junge Leute ein Angebot, sie trägt zur erfolgreichen Jugendarbeit in Lahnstein bei, sie sorgt für qualifizierten Nachwuchs unserer Freiwilligen Feuerwehr, sie ist ein Gewinn für die Stadt Lahnstein.

Sitzung des Fachbereichsausschusses 4 am 23. Oktober 2019

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Lahnstein. Vor Beginn der eigentlichen Sitzung besichtigten die Ausschussmitglieder die Baumaßnahme Goethe-Schule in Lahnstein. Die zuständigen Baufirmen informierten die Ausschussmitglieder über den aktuellen Stand der Maßnahme.

In der nachfolgenden Sitzung im Multifunktionsraum der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Schule beschloss der Ausschuss sodann die Auftragsvergabe zur Sanierung des Flachdaches an der Mehrzweckhalle Friedrichssegen.

Im nicht öffentlichen Teil erfolgten Mitteilungen zu Baumaßnahmen und die Ausschussmitglieder richteten verschiedene Anfragen an die Verwaltung.

Vor 50 Jahren starb „Onkel Emil“

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Lahnstein. Am 25. Oktober 1969 verstarb der über die Grenzen Lahnsteins hinaus bekannte Bürger Emil Bach. Die Rhein-Zeitung schrieb anlässlich seiner Bestattung: „Herr Bach, im 83. Lebensjahr verstorben, war als `Onkel Emil´ am Mittelrhein, der Ahr und der Mosel sehr bekannt. In seiner Eigenschaft als Omnibus- und Taxiunternehmer machte er jahrzehntelang viele Besucher mit den Schönheiten der rheinischen Landschaft bekannt.“ Von 1929 bis 1955 betrieb er eine Autovermietung in Lahnstein. Darüber hinaus gilt er als erster Oberlahnsteiner Tankstellenverwalter. Er betrieb 26 Jahre eine Tankstelle an der Brückenstraße  und ab 8. Juli 1952 die damals neueröffnete BV-Aral-Tankstelle an der Adolfstraße / Ecke Gutenbergstraße. Hier verkaufte er neben dem Treibstoff auch Autozubehör und Erfrischungsgetränke. Nachdem er sich am 1. Juli 1955 zur Ruhe setzte, wurde die Tankstelle von Norbert Schöntges und anschließend von Klaus Hoffeller übernommen.

Geboren wurde er als Adam Emil Bach am 16. Dezember 1886 in Ebernhahn/Westerwald. Als er 1912 Katharina Hergenhahn aus Niederlahnstein in Oberlahnstein ehelichte, war er noch als Eisenbahnaushelfer in Heimbach-Weis ansässig. Das Ehepaar bekam zwei Kinder. Sohn Herbert fiel im Zweiten Weltkrieg.

Daneben war Emil Bach auch Liedertexter und Vertoner zahlreicher Lieder. Auch das Lahnsteiner Heimatlied „Ein Städtchen liegt am Rhein“ mit dem bekannten Refrain „Lahnstein am Rhein“ soll von Emil Bach stammen, auch wenn es hierzu widersprüchliche  Angaben gibt. Unzweifelhaft aber hat er sich mit seiner Biographie ein bleibendes Denkmal am Rhein-Lahn-Eck gesetzt.

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