Montag, 02. August 2021

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Burgspiele und Jubiläumsgala des Lahnsteiner Theaters feiern Erfolge

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Aufführungen gehen noch bis zum 01. August

Lahnstein. Nach dem fulminanten Auftakt der Lahnsteiner Burgspiele mit der Jubiläumsgala anlässlich der 70. Ausgabe und der Premiere von „Der Graf von Monte Christo“ in der Inszenierung des Intendanten Friedhelm Hahn freut sich das Team des Theaters Lahnstein auf die nächsten Vorstellungen.

Ulrike Bletzer von der Rhein-Zeitung schreibt in ihrem ausführlichen Premierenbericht über die packende Abenteuergeschichte nach Alexandre Dumas: „Ein Abend zum Eintauchen und Genießen, ein Abend voller Gänsehaut-Momente." Dieser Abend, der unter anderem die Ambivalenz von Rache und Gerechtigkeit thematisiert, wird noch bis zum 01. August 2021 an der wunderschönen Kulisse vor der Johanniskirche in Lahnstein zu sehen sein.

Auch die Jubiläumsgala, die am 01. Juli mit Standing Ovations gefeiert wurde, findet am 21. Juli ein weiteres Mal statt. Ensemblemitglieder der letzten zehn Jahre, Stars wie Peter Petrel und die Band des musikalischen Leiters Ulrich Cleves werden wieder für einen aufregenden Abend voller Musik sorgen. Musicalsongs, Hits aus den letzten Jahrzehnten und die ein oder andere musikalische Überraschung, machen die Sommernacht unvergesslich und können zudem noch bei all jenen Zuschauer*innen, die immer wieder zu den Lahnsteiner Burgspielen und Veranstaltungen des Lahnsteiner Theaters kommen, Erinnerungen an vergangene Stücke hervorrufen.

Die Jubiläumsgala findet nochmal am 21. Juli an der Johanniskirche in Niederlahnstein statt. (Fotos: Stadtverwaltung Lahnstein)

Kanalsanierungsarbeiten

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Kanalsanierungsarbeiten in den Straßen „Oberer Charweg“, „Auf’m Chargweg“ und in der „Walter-Schweter-Straße“ stehen an

Lahnstein. Ab dem 19. Juli 2021 werden die Mischwasserkanäle in den Straßen „Oberer Charweg“, „Auf’m Charweg“ und der Walter-Schweter-Straße grabenlos saniert. Dazu werden über die in den Straßen vorhandenen Schachtbauwerke harzgetränkte Kunststoffschläuche in den Kanal eingezogen und ausgehärtet. Aufgrund von Aushärtungs- und Entspannungszeiten sind die Baustellen nicht durchgehend besetzt.

Während der Arbeiten ist die jeweilige Einsatzstelle für Fahrzeugverkehr nicht passierbar. Da die Sanierungsfahrzeuge häufiger umgesetzt werden, kann die jeweilige örtliche Lage im Vorfeld nicht genau bekanntgegeben werden. Die ausführende Firma wird die betroffenen Anlieger rechtzeitig mit Handzetteln über die Einsatzzeiten informieren. Die Durchfahrt wird freigegeben, sobald die Arbeiten beendet sind, so dass die Behinderung nur so lange wie nötig bestehen bleibt.

Die Stadtverwaltung Lahnstein bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese dringend notwendige Maßnahme.

Vor 100 Jahren wurde Fotograf Werner Liebschner geboren

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Lahnstein hat Geschichte, Folge 657

Lahnstein. Viele Fotos aus dem Lahnsteiner Stadtgeschehen der 1950er bis 1970er Jahren, die heute im Stadtarchiv Lahnstein lagern, stammen von Fotografenmeister Werner Liebschner. Bekannt wurde er durch sein Geschäft „Foto Liebschner“, das er bis zu seinem frühen Tod in der Bergstraße führte, und durch sein Fotografieren und auch Filmen bei den Veranstaltungen in Lahnstein.

Geboren wurde Werner Liebschner am 11. Juli 1921 in Nordenham/Oldenburg. Als sein Vater als Chemiker einen Arbeitsplatz in der Blei- und Silberhütte fand, verbrachte Werner die Jugend in Braubach. Nach seiner Lehre im Fotografenhandwerk in Koblenz wurde er bereits frühzeitig zum Militärdienst eingezogen. In Belgien verwundet, geriet er dort in Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung arbeitete er in seinem Beruf in Solingen, wo er seine spätere Frau Loni kennenlernte. Nach der Hochzeit siedelte das Paar nach Braubach über, um hier in der Karlstraße 1947 ein eigenes Fotogeschäft zu gründen. Bald sah er eine günstigere Entwicklungsmöglichkeit in Niederlahnstein, wo er im Januar 1951 in der Brückenstraße ein Fotoatelier eröffnete. Das Haus stand dort, wo sich heute die Bäckerei Kugel befindet. Mit dem Umzug in erweiterte Räume in der Bergstraße bot sich ihm die Möglichkeit, sein Können besser unter Beweis zu stellen.

Darüber hinaus war Werner Liebschner in vielen örtlichen Vereinen engagiert. Besonders dem Niederlahnsteiner Carnevals Verein (NCV) fühlte er sich verbunden. Als 1. Vorsitzender von 1968 bis 1973 und 1975/76 als geschäftsführender Vorsitzender verstand er es, mit Fleiß, Geschick und neuen Anregungen, den NCV in die moderne Zeit zu führen. Dank seines Wirkens wurde die Qualität der Sitzungen verbessert und 1976 erstmals ein eigenes Tanzkorps dem Publikum vorgestellt. Auf seine Initiative wurde der NCV erster Ausrichter eines karnevalistischen Tanzturnieres im gesamten Mittelrheingebiet.

Auch die Partnerschaft des NCV zum Ketteringer Carnivals Club ist dank Liebschners Engagement entstanden. Nachdem 1974 erstmals Gäste aus der Partnerstadt Kettering zu Besuch beim Lahnsteiner Karneval waren, kam es im Sommer 1975 zum Gegenbesuch des NCV im Northamptonshire.

Werner Liebschner starb nach schwerer Krankheit am 2. Juli 1978 mit nur 56 Jahren. Er hinterließ seine Frau und die beiden Söhne, Werner jun. und Bernd, aber auch seine unzähligen Bilder. In der NCV-Festschrift 1974 heißt es: „Werner Liebschner mit Meisterhand alles auf die Platte bannt. Bilder knipsen ist zwar leicht, doch seine Schnappschüsse sind unerreicht“.

Fotos: Stadtverwaltung Lahnstein

„Bürgerinitiative Marktplatz“ im Gespräch mit OB-Kandidat Thomas Becher

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Welche Vorstellungen der OB-Kandidat von der künftigen Gestaltung des Marktplatzes hat, war einer der wesentlichen Fragen der BI-Vertreter an den Lahnsteiner OB-Kandidaten Thomas Becher.

Mittlerweile ist es über 4 Jahre her, dass in Niederlahnstein eine Bürgerinitiative zum Marktplatz gegründet wurde. Ob Verkauf oder kein Verkauf, Bebauung oder nicht: die Zukunft des zentralen Platzes in Niederlahnstein ist auch heute noch offen.

Zwischenzeitlich haben zahlreiche Sitzungen der zuständigen Ausschüsse stattgefunden und mögliche Investoren ihre Vorstellungen kundgetan. Die zentralen Fragen lauteten damals wie heute: wie viele Parkplätze werden benötigt? Wie hoch dürfen die Gebäude maximal sein und welche Funktion soll der Platz auch künftig haben.

Die Vertreter der BI mit Ferdinand Müller, Matthias Jung, Renate Thomè-Graf und Hans Dausenau machten deutlich, dass sie sehr gerne eine Bebauung und Entwicklung des Platzes wünschen, aber die Multifunktionsfähigkeit und Parkmöglichkeiten auch zukünftig erhalten wollen. Die BI sei sich einig darüber, dass der jetzige Zustand des Platzes („das ist ein Schandfleck“) nicht beibehalten werden kann.

Der Verwaltungsfachmann Thomas Becher erklärte den Anwesenden, dass für ihn der Marktplatz früher, heute und auch künftig eine hohe Bedeutung hat und erhalten werden muss. Allerdings in einem weiterentwickelten Zustand. Der Lahnsteiner OB-Kandidat sieht den Marktplatz, wie er erläuterte, auch nicht als „Einzellösung“ sondern im Kontext mit weiteren Zukunftsthemen. Er sprach das Thema Mobilität an (hier besonders den Radverkehr, der künftig eine höhere Bedeutung bekommen muss und auch den Platz dafür), den Stadtumbau, der im Rahmen des Konjunkturpaketes „Buga“ weiter vorangebracht werden muss, die Frage der künftigen Nutzung der Barbarakirche sowie die Nutzung des ehemaligen Bauhofgeländes am Nassau-Sporkenburger-Hof. Auch das Beitragsrecht, so der erfahrene Verwaltungsspezialist müsse bei dem Thema im Auge behalten werden. Den Teilnehmern – so war am Ende des Gesprächs zu hören – gefiel der sehr kompetent auftretende Kandidat, der darüber hinaus über die notwendige Sensibilität beim Umgang mit diesem nicht einfachen Themenkomplex verfügt.

Am Ende eines sehr guten Gesprächs fasste OB-Kandidat Becher die wesentlichen Punkte zusammen und bekräftigte, dass es sinnvoll ist die BI im Rahmen der bereits vorhandenen gefundenen Kompromisse in die weiteren Überlegungen einzubeziehen.

CDU Vorstand stimmt weiteres Vorgehen ab

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Neben der OB-Wahl und der Bundestagswahl war das Thema der jüngst stattgefundenen Vorstandssitzung des CDU Stadtverbands Lahnstein die Vorbereitung der Mitgliederversammlung.

Dabei sprachen sich die Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtszeit des amtierenden Vorsitzenden aus.

Andreas Korn – Vorsitzender des Stadtverbandes – freute sich, endlich mal wieder im Vorstandskreis eine Sitzung durchführen zu können. „Und zwar in Präsenz“, wie er freudig sagte. Auch den anderen Vorstandsmitgliedern war anzumerken, dass nach vielen Videoschalten das „reale“ Treffen allen viel besser gefiel.

„Auch wenn wir“, so der Vorsitzende, „auch künftig die eine oder andere Abstimmung per Videositzung durchführen werden, „ist die Präsenzsitzung durch nichts zu ersetzen“.

Thomas Becher, der Lahnsteiner OB-Kandidat, nutzte die Gelegenheit, sich bei den Vorstandsmitgliedern  für die bereits geleistete Unterstützung zu bedanken und betonte die wesentlichen Themen, die ihm am Herzen liegen: neben dem Stadtumbau, der – genau wie die Buga 2029  nachhaltige Wirkung erzielen soll, sind dies die Digitalisierung, die Mobilität, der Klimaschutz, das Ehrenamt und die Vereine sowie die Sauberkeit und Sicherheit.

Des Weiteren berichtete der Lahnsteiner OB-Kandidat Thomas Becher von der „1000-Türen-Tour“, bei der er nette Gespräche, viel Zustimmung und auch gute Anregungen erhalte.

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