Montag, 18. Januar 2021

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Werkausschuss befasste sich mit Auftragsvergaben und Wirtschaftsplänen

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Lahnstein. Am Montag, den 23. November 2020, Sitzung des Werkausschusses statt. Unter anderem wurde beschlossen, eine neue Kehrmaschine für den Baubetriebshof zu beschaffen. Das Spezialfahrzeug kostet rund 160.000 Euro. Weiterhin wurde die Vergabe der Ingenieurleistungen für Gemeinschaftliche Kanalsanierungen 2021 mittels Inlinertechnik beschlossen. Es geht darum, die Renovation von Abwasserkanälen sowie die Sanierung von einzelnen Schäden gemeinschaftlich mit anderen Gemeinden des Rhein-Lahn-Kreises auszuschreiben. Für die Reinigung, Untersuchung und Wartung des Kanalnetzes sowie die Entleerung der Hauskläranlagen und Abwassersammelgruben wurde für die Jahre 2021 bis 2023 mit der mindestbietenden Firma ein Vertrag geschlossen. Die Wirtschaftspläne 2021 der Einrichtungen Baubetriebshof und Bestattungswesen wurden vorgestellt und schließlich gab die Verwaltung noch einen Überblick über den aktuellen Stand bezüglich der Ertüchtigung der Zentralkläranlage Lahnstein/Braubach.

Gefahrgutunfall B42 in Lahnstein - VW Golf gesucht

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In Zusammenhang mit dem Gefahrgutunfall vom 27.11.2020 auf der B42 sucht die Polizei Lahnstein dringend nach einem PKW, VW Golf, Farbe blau, ältere Baureihe. Dieser PKW steht vermutlich in direktem Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen. Das Fahrzeug soll um 12:19 Uhr an der Anschlussstelle Oberlahnstein unmittelbar vor dem LKW auf die B42 in Richtung Braubach aufgefahren sein. Zu der Fahrereigenschaft ist bislang nur bekannt, dass es sich um eine lebensältere weibliche Fahrzeugführerin gehandelt haben soll. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Lahnstein in Verbindung zu setzen.

Polizeiinspektion Lahnstein

Verkehrsunfall mit Gefahrgutaustritt - Nachtragsmeldung

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Am 27.11.2020 wurde gegen 13:20 Uhr der Polizei Lahnstein ein Sattelzug auf der B42, von Braubach kommend in Richtung Bendorf gemeldet. Der Sattelzug stehe auf dem Seitenstreifen, ca. 200m vor der dortigen Shell-Tankstelle. Aus dem Sattelzug lief wohl eine schaumige Flüssigkeit aus. Der Sachverhalt konnte vor Ort bestätigt werden. Der Sattelzug, beladen mit verschiedensten Gefahrstoffen, fuhr von einer Chemiefirma in Lahnstein los. Er wollte die B42 in Fahrtrichtung Bendorf weiter befahren. Nach Angaben des LKW-Fahrers hatte ihm an der Abfahrt Lahnstein/Süd ein SUV, welcher von Oberlahnstein in Fahrtrichtung Braubach fuhr, die Vorfahrt genommen. Der Gefahrguttransporter musste daraufhin eine Vollbremsung durchführen. Dabei ist vermutlich die Ladung derart verrutscht, dass einige der geladenen Behälter beschädigt wurden und ausliefen. Der Fahrer hatte den Transport anschließend an der etwa 2km entfernten oben benannten Stelle abgestellt. Hier liefen die Gefahrstoffe zum Teil in das umliegende Erdreich. Die Lage konnte nur mit einem immens hohen Kräfteansatz der Feuerwehren aus dem Rhein-Lahn-Kreis und auch dem Gefahrstoffzug gelöst werden. Dabei wurden zunächst die auslaufenden Gefahrstoffe gebunden. Im weiteren Verlauf hatte das THW die beschädigten Behälter und das ausgelaufene Material unter polizeilicher Begleitung zurück zum versendenden Chemiebetrieb abtransportiert. Im Anschluss musste die Fahrbahn aufwendig gereinigt werden. Die B42 war für die Maßnahmen zunächst in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt worden, was zu einem größeren Verkehrschaos in Lahnstein, Koblenz und dem Umland führte. Die Vollsperrung konnte sukzessive erst ab 20:00 Uhr, beginnend mit einem Fahrstreifen in Richtung Braubach, wieder zurückgenommen werden. Gegen 23:00 Uhr war die Unglückstelle wieder geräumt und der Verkehr lief in beide Fahrtrichtungen ungehindert. Auf der Fahrtrichtung Bendorf musste auf Grund der Restverunreinigung eine Geschwindigkeitsreduzierung angeordnet werden.

Polizeiinspektion Lahnstein

Pflichten bei Schnee und Eis in Lahnstein

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Straßenreinigungssatzung enthält alle Infos

Lahnstein. Trotz der derzeit noch recht milden Temperaturen kann ein Wintereinbruch recht schnell kommen – inklusive Schneefall. Für viele ist das mit großer Freude und Spaß verbunden, für Hauseigentümer und Mieter bedeutet Schnee aber auch einige Pflichten – und damit stellt sich wieder die Frage, wer für die Räum- und Streupflicht im Stadtgebiet  zuständig ist. Nähere Infos dazu findet man in der Straßenreinigungssatzung der Stadt Lahnstein unter www.lahnstein.de Verwaltung / Ortsrecht / Straßenreinigungssatzung.

Wer muss räumen oder streuen?

Zuständig für den Winterdienst ist grundsätzlich der Grundstückseigentümer oder Vermieter eines Anwesens. Er kann diese Aufgabe an einen Reinigungsdienst, den Hausmeister oder auf die Mieter übertragen. Dennoch bleibt im Ergebnis der Eigentümer bzw. Vermieter mitverantwortlich und muss kontrollieren, ob das Räumen und Streuen auch wirklich durchgeführt wird.

Wo muss geräumt oder gestreut werden?

Schnee beseitigt und bei Glätte gestreut werden, muss auf dem Gehweg vor dem betroffenen Grundstück. Der weggeräumte Schnee ist dabei auf dem Gehweg oder der Fahrbahn so zu lagern, dass der Verkehr nicht wesentlich eingeschränkt wird. Es muss sichergestellt sein, dass eine durchgehend benutzbare Gehfläche von mindestens 1 Meter Breite vorhanden ist. Bei Glatteisbildung ist nur der Einsatz von abstumpfenden Mitteln (Asche, Sand, Sägemehl) erlaubt. Auftauende Mittel sind nur in besonderen Ausnahmefällen erlaubt – hierzu zählen Eisregen und der Einsatz an gefährlichen Stellen, wie Treppen, Rampen, Brücken, starkem Gefälle oder Steigungen.

Sind vor dem Haus keine Gehwege vorhanden, ist bei Schneefall und Eisglätte von den Verpflichteten entlang der Häusergrenze eine mindestens ein Meter breite Bahn für Fußgänger begehbar zu halten.

Wann muss geräumt und gestreut werden?

Die Gehwege sind täglich in der Zeit von 07.00 bis 20.00 Uhr von Schnee und Eis freizuhalten. Dabei ist gefallener Schnee oder vorhandene Glätte unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen.

Was ist, wenn der Reinigungspflichtige in Urlaub oder krank ist?

Wer verpflichtet ist, den Gehweg von Schnee und Eis freizuhalten, muss im Verhinderungsfall für eine Vertretung sorgen. Es ist dabei gleichgültig, ob dies urlaubsbedingt oder wegen einer Erkrankung der Fall ist.

Theater Lahnstein sagt alle Veranstaltungen im Dezember ab

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Lahnstein. Das Team des Lahnsteiner Theaters hat lange gehofft, gebangt, trotz allem weiter geprobt und zuletzt leider schon damit gerechnet: Aufgrund der Verlängerung des Veranstaltungsverbots werden alle Aufführungen im Dezember abgesagt.

Die beiden Stücke „Mit siebzehn hat man noch Träume“ und „Alice im Wunderland“ werden in dieser Spielzeit nicht mehr nachgeholt, sondern im nächsten Winter gezeigt. Auch das Gastspiel „Do you contemporary dance?“ und das Stück „Die Taube“ sind abgesagt.

Wer bereits Tickets für diese Veranstaltungen hat, meldet sich bitte unter 02621 610645 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Das Theater Lahnstein freut sich über jede und jeden, die / der auf eine Rückerstattung verzichtet und das Haus mit einem Gutschein unterstützt.

„Die Sternstunde des Josef Bieder“ wird hoffentlich im Januar Premiere feiern, aber aufgrund der nicht einschätzbaren Situation kann man das noch nicht sicher sagen. Daher die Bitte: Wenn Tickets für „Die Sternstunde des Josef Bieder“ bereits gekauft wurden, bitte erst ab dem 04. Januar im Theater melden.

Auch das Gastspiel „Sherlock und der Hund von Dartmoor“ des hr2-RadioLiveTheaters wird nicht wie geplant im Januar stattfinden, sondern am 13. Juni als Freilichtveranstaltung im Rahmen des Jubiläumssommers der Lahnsteiner Burgspiele aufgeführt. Wer diesen Ersatztermin wahrnehmen möchte, meldet sich bitte auch unter den oben genannten Kontaktdaten.

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