Donnerstag, 22. April 2021

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Schnelltests für alle in Lahnstein

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Lahnstein. Das Kommunale Schnelltestzentrum Lahnstein hat in der Stadthalle seinen Betrieb aufgenommen. Von Montag bis Freitag haben die Bürgerinnen und Bürger in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr die Möglichkeit, sich einem kostenlosen Schnelltest zu unterziehen. Im Vorfeld ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 02621 914-170 erforderlich. Ohne Termin können keine Testungen erfolgen.

Die Tests werden von geschultem Personal durchgeführt. Über das Ergebnis erhalten die getesteten Personen eine Bescheinigung.

„Dank der tatkräftigen Unterstützung von DRK, der DLRG und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern ist es uns gelungen, binnen weniger Tage ein entsprechendes Angebot zu schaffen und das Testzentrum aufzubauen. Hierfür möchte ich bei den Beteiligten ausdrücklich bedanken“, so Oberbürgermeister Peter Labonte, der stolz auf das Engagement der dort tätigen Kräfte ist.

Weitere Testmöglichkeiten gibt es in Lahnstein in der Lahn-Apotheke  (Tel.: 02621 922115, der Gemeinschaftspraxis Dres. med. Lutterbeck u. Paolazzi (Tel.: 02621 40055) u. der Praxis Dr. Julis Kremer-König (Tel.: 02621 4808).

NCV trauert um Michael Sturmes

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Der Niederlahnsteiner Carneval Verein (NCV) trauert um seinen langjährigen Aktiven Michael Sturmes, der nach langer schwerer Krankheit leider viel zu früh verstorben ist.

Fast 30 Jahre war Michael Sturmes Mitglied im Niederlahnsteiner Carneval Verein. Geprägt durch seinen Opa Johann und seinen Vater Johannes machte er allerdings schon als Kind im Niederlahnsteiner Karneval u.a. im NCV-Kinderelferrat mit.

Michael Sturmes war in vielen Bereichen des NCV aktiv und sorgte mit dafür, dass die Tradition in „seinem“ Verein weiterlebt. Seit 1996 bekleidete er das Amt des NCV-Zugleiters und organisierte mit Unterstützung seiner Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Höhepunkt des NCV in der Karnevalskampagne, die „Kappenfahrt“, die ihm immer sehr am Herzen lag. Ab 2005 kreierte er die NCV-Orden und Pins. Mit seinen Freunden Michael Güls und Günter Groß sang er viele Jahre im Trio „MGM“, war aber jahrelang ebenso aktiv im Bühnenteam. Seit 2011 ging er sozusagen in die Bütt. Mit Robert Maxeiner bildete er das „Synchronschwenkfähnchenschwenker“-Duo und begeisterte in vielen verschiedenen Rollen das karnevalistische Publikum. Erdbeerkönigin oder Burgfräulein waren zwei seiner Lieblingskostüme, wie er selbst in der vergangenen Kampagne sagte. Michael Sturmes hatte einen unverwechselbar trockenen Humor. Der NCV-Karnevalshit „Rud rud rud rud sinn die Fähncher“ wird für immer mit ihm verbunden sein. Der Perfektionist Michael Sturmes, der immer ein Auge für das Detail hatte, war in vielen Bereichen der kreative Kopf im NCV.

Für seine besonderen Verdienste um das Brauchtum Karneval erhielt er im Jahr 2000 bereits die höchste vereinsinterne Auszeichnung: den „Baareschesser“. Der Niederlahnsteiner Carneval Verein wird sein Wirken und seine Arbeit für den NCV stets in ehrendem Andenken bewahren. Das Mitgefühl aller Aktiven und Inaktiven im NCV gilt seiner Frau und unserer Aktiven Melanie und seinen Angehörigen. Michael Sturmes hinterlässt eine große Lücke und wird der NCV-Familie fehlen!

Volksbank Rhein-Lahn-Limburg:

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Geschäftsstelle in Lahnstein am Salhofplatz umfassend erneuert

Die Geschäftsstelle in Lahnstein konnte nach fast 2-jähriger Umbauarbeit nun „in neuem Glanz“ in Betrieb genommen werden.

Gerne hätten die Vorstandsmitglieder Matthias Berkessel und Klaus Merz dem Anlass entsprechend eingeladen und gefeiert. Aufgrund der aktuellen Situation fand die Einweihungsveranstaltung coronabedingt mit nur wenigen Gästen statt.

Die Vorstandsmitglieder Berkessel und Merz begrüßten neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden Udo Triesch, dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Mayer, dem langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden Harald Lang auch Oberbürgermeister Peter Labonte, Landrat Frank Puchtler sowie den Architekten der ausführenden Firma Noll aus Fachbach Jürgen Keiper.

Der Bankvorstand ließ die Entwicklung des Umbaus, der insgesamt länger als geplant dauerte, Revue passieren. So startete die Baumaßnahme nach vorangegangenen umfangreichen Planungen im April 2019. Da es sich um ein Gebäude handelt, bei dem auch der Denkmalschutz zu involvieren ist, musste eine zweite innenliegende Fassade eingebaut werden. Das Gesamtgebäude - Stadthalle Lahnstein und Volksbank – wurde bereits 2007 als erhaltenswertes Kulturdenkmal der 1970er Jahre eingestuft.

Architekt und Abteilungsleiter Christoph Haas erläuterte, dass durch den Einbau einer Empore, für die rund 25 Tonnen Stahl verwendet wurden, die Nutzfläche um ca. 150 qm auf jetzt 2.000 qm erweitert werden konnte.

Am Bau beteiligt waren ca. 40 verschiedene Handwerksfirmen und Planungsbüros, wovon zeitweise ca. 40-50 Personen gleichzeitig auf der Baustelle anwesend waren. Mit Beginn der Pandemie mussten natürlich auch hier neue Absprachen getroffen werden, die den Baufortschritt nicht gerade beschleunigten. Hinzu kamen nicht geplante Untersuchungen – z.B. auf Asbest – die ebenfalls zu langen Bauverzögerungen führten, wenn auch am Ende glücklicherweise keine Asbestbelastungen festgestellt werden konnten. Da die Stadthalle Lahnstein mittlerweile für Prüfungszwecke genutzt wird (Uni, IHK, HwK etc), konnte während vieler Prüfungen ebenfalls nur eingeschränkt weitergearbeitet werden. Neue Absprachen bezüglich des Ablaufs waren die Folge.

Im Rahmen des Umbaus wurden die aus den 70-er Jahren stammenden Heizungs-, Wasser- und Abwasserleitungen größtenteils ausgetauscht. Das Elektro- und EDV-Leitungsnetz wurde komplett erneuert: Dafür mussten ca. 16 km neue Elektro- und EDV-Kabel verlegt werden, die Hauptzuleitungen in Glasfasertechnik dienen.

Durch den Einbau einer neuen Lüftungsanlage mit ca. 600 laufenden Metern Lüftungsleitungen und 2 Lüftungsgeräten ist diese Anlage nun auf dem neuesten technischen und energetischen Stand. Auch der Brandschutz fordert bei Umbauten neue Regelungen. Eine neue Brandmeldeanlage mit maschineller Entrauchung der Kundenhalle wurde ebenfalls eingebaut. Künftig wird durch neue Beleuchtungstechnik mit LED ca. 60% Strom eingespart werden können.

Alle neuen Arbeitsplätze sind mit ergonomischen Bürodrehstühlen und elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen ausgestattet.

Zukünftig stehen am Standort Lahnstein insgesamt ca. 70 Arbeitsplätze, 10 Beratungsbüros und drei Konferenzräume zur Verfügung mit bis 78 Personenkapazität für Kundenveranstaltungen.

Vorstandsmitglied Matthias Berkessel nutzte die Gelegenheit und ging auf die Solidaritätsaktion für das Lahnsteiner Gewerbe ein, die die Volksbank mit 5.000 € unterstützen wird. Ebenso dankten die Vorstandsmitglieder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Kunden, die knapp zwei Jahre verschiedene Provisorien „erduldet“ haben.

Corona-Testzentrum in Lahnstein nimmt Betrieb auf

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Lahnstein. Um das Infektionsgeschehen weiter zu stabilisieren, gibt es nach dem Bund-Länder-Beschluss vom vergangenen Mittwoch ab sofort für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lahnstein einmal wöchentlich das kostenlose Angebot eines Schnelltests.

Das von der Stadt Lahnstein hierzu eigens eingerichtete Testzentrum befindet sich im unteren Foyer der Stadthalle und nimmt am Donnerstag, 11. März seinen Betrieb auf. Das Testzentrum ist von Montag bis Freitag jeweils von 17.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Allerdings ist im Vorfeld zwingend eine Anmeldung unter der Telefonnummer 02621 914-170 erforderlich. Ohne Termin können keine Testungen erfolgen.

Für alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag im Einsatz sind, gibt es ein zusätzliches Testangebot am Samstagnachmittag.

Die Tests werden von geschultem Personal durchgeführt. Über das Ergebnis erhalten die getesteten Personen eine Bescheinigung.

Bei dem Betrieb des Testzentrums wird die Stadt Lahnstein von dem DRK Ortsverein Lahnstein, der DLRG Ortsgruppe sowie zahlreichen freiwilligen Helfern unterstützt.

Theater Lahnstein plant den Spielbetrieb im April wieder aufzunehmen

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Ersatztermine für „Vertigo - Aus dem Reich der Toten“

Lahnstein. 2012 wurde Alfred Hitchcocks Thriller Vertigo (1958) von der britischen Zeitschrift „Sight & Sound“ von mehr als 800 Filmkritikern zum Spitzenreiter der Bestenliste gekürt. Wer erinnert sich nicht an den dramatischen Schlussplot mit James Stewart und Kim Novak in schwindelnden Höhen auf dem Glockenturm eines Klosters.

Nun ist in Lahnstein Hitchcocks Nervenkitzel als Theaterstück in einer Inszenierung von Friedhelm Hahn zu sehen: Ex-Polizist John Scottie Ferguson hat aufgrund eines traumatischen Erlebnisses den Dienst quittiert. Doch eines Tages taucht Gavin Elster, ein ehemaliger Schulfreund, auf und bittet ihn um Hilfe: Er soll Gavins Ehefrau Madeleine beschatten. Die verhält sich zunehmend seltsam und scheint unter einem fremden Einfluss zu stehen, den Gavin in Madeleines verstorbener Urgroßmutter zu wissen glaubt. Diese hatte sich viele Jahre zuvor im Alter von 26 Jahren getötet. Madeleine kleidet und verhält sich immer öfter wie ihre verstorbene Verwandte und feiert in wenigen Tagen ebenfalls ihren 26. Geburtstag. Gavin und John ahnen das Schlimmste und wollen es um jeden Preis verhindern.

Sofern die Pandemielage es zulässt, werden die Veranstaltungen unter geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen stattfinden (evtl. auch mit der Möglichkeit zur Corona-Schnelltestung).

Gespielt werden soll an folgenden Tagen: Donnerstag, 08. April; Freitag, 09. April: Samstag, 10. April; Sonntag, 11. April; Donnerstag, 15. April; Freitag, 16. April; Samstag, 17. April; Sonntag, 18. April; Donnerstag, 22. April; Freitag, 23. April; Samstag, 24. April; Sonntag, 25. April jeweils um 20.00 Uhr bzw. sonntags um 18.00 Uhr.

Tickets gibt es unter www.ticket-regional.de.

Wer seine Tickets umbuchen möchte, meldet sich von montags bis freitags im Zeitraum von 09.00 bis 13.00 Uhr im Theaterbüro unter 02621 610645 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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