Dienstag, 25. Juni 2019

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Sperrungen und Umleitungen in Lahnstein

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Lahnstein feiert das 50jährige Stadtjubiläum -  Johannesstraße, Brückenstraße und Rudi-Geil-Brücke wegen Veranstaltung gesperrt

Lahnstein. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: aus Anlass des 50 jährigen Stadtjubiläums findet am Pfingstwochenende im Bereich der Rudi-Geil-Brücke der „Brückenschlag“ statt.

Dies wird auch zu Straßensperrungen und Umleitungen führen. Das Veranstaltungsgelände selbst umfasst den Bereich der Brückenstraße ab Höhe Einfahrt des Globus SB Warenhauses über die Brücke bis zur Kreuzung Brückenstraße / Emser Straße / Langgasse.

Von Koblenz aus kommend gibt es am 9. Juni 2019 keine Möglichkeit nach Oberlahnstein zu fahren. Diese Verkehrsregelung entspricht weitestgehend der Sperrungen bei Hochwasser. Die Johannesstraße ist an diesem Sonntag ab der Sauergasse gesperrt. Der Verkehr wird über die B 42 bis zur Abfahrt Lahnstein Mitte über den Rheinhöhenweg nach Oberlahnstein geführt. Die Straße im Nauling wird ab der Johannesstraße für den Gegenverkehr geöffnet.

Auch aus Richtung Süden ist die Rudi-Geil-Brücke gesperrt. Der Verkehr aus Oberlahnstein in Fahrtrichtung Koblenz wird komplett über die B 42 abgewickelt. Die Umleitungen zur B 42 erfolgen über Burgstraße und Rheinhöhenweg, bzw. über Nordallee, Wilhelmstraße, Burgstraße, Rheinhöhenweg. Die Brückenstraße bleibt bis zur Zufahrt für den Parkplatz am Globus SB Warenhaus frei.

Während der Veranstaltung werden die Pfarrer-Menges-Straße und der erste Teil der Lahnstraße bis zur Fahrgasse zu Sackgassen und hierfür für den Gegenverkehr geöffnet. Anlieger können die Johannesstraße bis zur Sauergasse befahren.

Die Stadtverwaltung sorgt für eine entsprechende Beschilderung und bittet alle Verkehrsteilnehmer - vor allem LKWs - diese zu beachten, da es im engen Innenstadtbereich von Niederlahnstein keine Wendemöglichkeiten für LKW gibt.

Linienbusse in Fahrtrichtung Oberlahnstein fahren in Niederlahnstein bis zur Haltestelle am „Bahnhof Niederlahnstein“ und dann in Richtung B 42. Der Linienverkehr aus Oberlahnstein in Richtung Koblenz wird über Nordallee und Wilhelmstraße auf die B 42 geführt.

4. Kinder-, Jugend- und Vereinstag war voller Erfolg

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Tolles Wetter ließ Salhofplatz erstrahlen

Lahnstein. Der 4. Kinder-, Jugend- und Vereinstag in Lahnstein  am vergangenen Wochenende war ein voller Erfolg. Neben zahlreichen Attraktionen für Jung und Alt spielte auch das Wetter mit und schenkte zusätzliche gute Laune bei strahlendem Sonnenschein rund um den Salhofplatz.

Nahezu 1000 Besucher waren auf dem Gelände der Stadthalle, dem Salhof- und Turmplatz und spielten, ließen sich Schminken, hüpften auf der Hüpfburg oder schauten sich verschiedene Aufführungen auf der Bühne in der Stadthalle an.

Ein besonderes Highlight waren z.B. das Kunstprojekt der Grundschulen Friedrichssegen, Schillerschule und Goetheschule. Hier hatten die Grundschüler die Möglichkeit, im Rahmen ihres Kunstunterrichts Bilder zum Thema „meine Heimat Lahnstein“ zu malen und diese im Foyer der Stadthalle auszustellen.

Auch wurde bei der gemeinsamen Aktion der Initiative Runder Tisch für Flüchtlinge, des Beirats für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund und der Grundschule Friedrichssegen eine lange Papierrolle mit verschiedenen Materialien bemalt. Das Motto der Aktion lautete auch hier: „Mein Heimat Lahnstein“. Interessierte Besucher konnten ihre „Heimat Lahnstein“ kreativ umsetzen. Dabei sind großartige Werke entstanden, die im Rahmen der Neueröffnung der Volksbank in einigen Monaten ausgestellt werden sollen.

Der Schweizer Jugendchor des Konservatoriums aus Winterthur gab in der Stadthalle zum Abschluss des großartigen Tages noch ein Konzert mit einem Mix aus zeitgenössischer und klassischer Musik, darunter Lieder von Mendelssohn-Bartholdy, Hogan und Elvis Presley

(Fotos: Eva Dreiser/Stadtverwaltung Lahnstein)

Bahn arbeitet wieder nachts

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in der Nacht von Sonntag, den 30. Juni 2019, auf Montag, den 01. Juli 2019, im Bereich Bahnhof Niederlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Neuer Elternausschuss für den Kommunalen Waldkindergarten der „LahnKobolde“

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Lahnstein. Am 16. April 2019 erwartete die Eltern der Kinder des Waldkindergartens in Lahnstein ein besonderer Elternabend im Zuhause der „LahnKobolde“ in Lahnstein auf der Höhe.

Es wurden verschiedene Themen besprochen, unter anderem die Gründung des Fördervereins, welcher den Eltern besonders am Herzen liegt. Auch wurde an diesem Abend der neue Elternausschuss gewählt. Dieser besteht aus der Vorsitzenden Stefanie Morrison sowie ihrer Stellvertretung Elodie Väth und Jessica Krämer.

Foto: Der neue Elternausschuss: v.l.n.r. Stefanie Morrison (Vorsitzende), Elodie Väth und Jessica Krämer (stell. Vorsitzende) (Foto: N. Sonnenwald)

Lahnstein hat Geschichte (547)

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Vor 50 Jahren Übergabe des restaurierten Salhofs

Lahnstein. Am 13. Mai 1969 wurde der Salhof feierlich der Bevölkerung übergeben. Vorausgegangen war eine mehr als zweijährige Sanierung, bei der nur noch die Außenmauern stehen blieben. Auch wurde das Gebäude um die Hälfte gekürzt – nur der Keller blieb in alter Größe erhalten und reicht heute noch weit unter den Salhofplatz.

Die Geschichte des Gebäudes geht bis in das neunte Jahrhundert zurück. Das Hauptgebäude, der Herrenhof, wurde um 1150 bis 1170 errichtet. Damit zählt dieses Gebäude romanischen Ursprungs zu den ältesten Profanbauten am Rhein. Bis zum 15. Jahrhundert befand sich der Salhof im Besitz der Kurfürsten von Mainz. Die späteren Eigentümer waren die aus Nassau stammenden Freiherren vom und zum Stein, in deren Auftrag das Gebäude in den Jahren 1681 bis 1685 von dem bekannten kurtrierischen Baumeister Sebastiani aus Ehrenbreitstein umgebaut und erweitert wurde. Ab 1788 war der Hof Eigentum des großen deutschen Staatsmannes Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein. Auch in der Folgezeit wurde der sogenannte zweite Hof der Reichsfreiherren vom und zum Stein wiederholt umgebaut und erweitert. Der erste Hof stand an der Ecke Schulstraße/Hochstraße. Mitte des 19. Jahrhunderts gelang der Salhof in den Besitz der Familie Gosebruch. 1890 erwarb die Stadt Oberlahnstein das Anwesen für 50.000 Goldmark. Es diente für Schulzwecke, als Hafenkontor, Markthalle, Stadtkasse, Feuerwehrgerätehaus und schließlich bis 1966 als Notunterkunft. Nach der Instandsetzung der historischen Stadtbefestigungsanlagen am Salhofplatz in den Jahren 1964/65 wurde im Rahmen der Platzgestaltung lange und eingehend über die künftige Nutzung der sogenannten „Markthalle“ beraten. Schließlich fasste der Stadtrat den Beschluss, den östlichen Teil des Gebäudes niederzulegen und den verbleibenden westlichen Teil nach den Plänen des Stadtbauamtes unter Mitwirkung des Landesamtes für Denkmalpflege in Mainz und dem Architekten Vogel aus Trier zu restaurieren. Bei den in den Jahren 1967 bis 1969 durchgeführten Bauarbeiten stieß man auf die Reste romanischer Fenster auf der Westfassade an der Hochstraße, welche beweisen, dass der westliche Teil des Hofes ein romanisches Gebäude in sich birgt. Die romanischen Fenster wurden restauriert und zeigen sich in ihrer ursprünglichen Architektur und Schönheit.

Der verantwortliche Stadtbaumeister Paul Herbst resümierte damals: „Der Umbau bzw. die Restaurierung des Gebäudes selbst erfolgten unter der Aufgabenstellung, den alten baugeschichtlich wertvollen Kern des Hauses zwar zu zeigen, aber dennoch modernen Ansprüchen gerecht zu werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann nunmehr mit Genugtuung festgestellt werden, dass diese schwierige Aufgabe durchaus gelöst wurde. Das Haus stellt als gute Stube der Stadt nicht nur eine wertvolle Bereicherung der Stadtbildes, sondern auch einen beachtlichen Fortschritt auf dem Weg der endgültigen Marktplatzgestaltung dar. Aus dem Marktplatz wurde 1969 der Salhofplatz, der nach Eröffnung der Stadthalle 1973 seine heutige Gestalt bekam. Im Salhof waren verschiedene Abteilungen der Stadtverwaltung untergebracht, heute sind dies die EDV-Abteilung und im Erdgeschoss die Tourist-Information. Im Obergeschoss befindet sich ein repräsentativer Sitzungssaal, der gerne für Empfänge genutzt wird.

Die Fotos zeigen das Salhofgebäude beim Umbau in den Jahren 1967 bis 1969 (Foto: Foto Pott)

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