Montag, 02. August 2021

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Schweres Unwetter und Erdrutsch in der Ruppertsklamm

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Waldbetretungsverbot aufgrund der Unwetterschäden

Lahnstein. Das schwere Unwetter, welches Lahnstein am 28.06.2021 widerfuhr, verbunden mit den starken Niederschlägen, hinterließ in manchen Bereichen eine Spur der Verwüstung.

Besonders betroffen ist das touristische Highlight - die wildromantische Ruppertsklamm, die Bestandteil der beiden Fernwanderwege Rheinsteig und Lahnwanderweg ist. Aufgrund der außergewöhnlich starken Regenfälle stiegen die Wassermassen rapide an und rissen Geröll und Holz mit sich. Auch eine der Brücken wurde aus der Verankerung gerissen.

Nach einem ersten Überblick wurde deutlich, dass die Ruppertsklamm in absehbarer Zeit nicht begehbar ist. Die Panoramabrücke wurde komplett zerstört. Aufgrund der Wassermenge ist ein zeitnaher Beginn der Räumungsarbeiten nicht möglich, da Abschnitte teilweise komplett unterspült bzw. weggespült wurden.

Der Weg zur Michelbachhütte sowie die Hütte selbst sind ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Eine weitere Überprüfung der Wege, sowie der weiteren Grillhütten in beiden Stadtteilen hat glücklicherweise keine weiteren größeren Schäden zum Vorschein gebracht. Die Aufräumarbeiten werden sich noch über mehrere Tage ggfls. Wochen erstrecken.

Die Verwaltung empfiehlt dringend, den Wald in den nächsten Tagen nicht zu betreten. Weitere Unwetter sind gemeldet. Der Boden ist bereits jetzt so durchnässt, dass auch scheinbar standsichere Bäume umstürzen können.

Thomas Becher: „Wir brauchen die Lahnquerung für Fahrradfahrer“

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Ganz nach dem Motto „Wer sein Rad liebt, der schiebt – wer sein Rad ehrt, der fährt“, schwingen sich viele passionierte Biker Tag für Tag auf den Sattel. Das Fahrrad gehört in Deutschland zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln: Laut verschiedener Umfragen besitzen über drei Viertel der Deutschen einen eigenen Drahtesel.

Neben dem Radurlaub, der sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit erfreut, fahren Menschen aber auch im Alltag immer häufiger mit dem Rad.
Ein wichtiger Baustein dazu ist der Ausbau der Infrastruktur, um Radfahrer besser zu schützen. In Lahnstein können Radfahrer aktuell nur über die Rudi-Geil-Brücke die Lahn überqueren.

Bei einem Ortstermin erläuterte OB-Kandidat Thomas Becher seine Vorstellungen für eine fahrradfreundlichere Stadt, bei der eine zusätzliche Lahnquerung für Radfahrer ein absolutes Muss ist.

Viele Köchinnen – ein interkulturelles Kochbuch

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Projekt des interkulturellen Frauencafés und des Lahnsteiner Jugendkulturzentrums ist fertig gestellt

Lahnstein. Man sagt: „Viele Köche verderben den Brei.“ Das mag wohl auch stimmen, aber die Köchinnen des Frauencafés im städtischen Lahnsteiner Jugendkulturzentrum (JUKZ) bekommen das prima hin. Und das mit viel Spaß und guter Laune. Und so präsentieren nun mit Spannung, Vorfreude und einer großen Portion Stolz die Vertreterinnen des interkulturellen Frauencafés und des Lahnsteiner JUKZ ihr interkulturelles Kochbuch.

Seit 2015 treffen sich regelmäßig Frauen aus den unterschiedlichsten Kulturen, die eines gemeinsam haben: Sie leben in Lahnstein und möchten Kontakte knüpfen, die Sprache erlernen und sich einleben. Die neue Heimat ist oft mit Hürden verbunden, ob sprachlich oder bürokratisch. Alles ist neu und unbekannt. Das Frauencafé im JUKZ bietet diesen Frauen die Möglichkeit, sich auszutauschen und wohl zu fühlen.

Mit einem gemeinsamen Frühstück hatte alles begonnen und über die mitgebrachten Köstlichkeiten kamen die Frauen ins Gespräch und trafen sich Woche für Woche. Nach und nach erweiterte sich der Wortschatz der Frauen, so dass aus Wörtern Sätze und aus kleinen Sätzen kleine Geschichten wurden – die Kochgeschichten wurden nun in einem Buch zusammengefasst: Gemeinsam mit einigen Teilnehmerinnen des Frauencafés und der Unterstützung  der Ehrenamtlerin Ann-Catrin Baldauf sowie der Leiterin des Frauencafés, Nasstaran Houshmand, konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden.

Das Kochbuch beinhaltet insgesamt 20 Rezepte, die von den Frauen selbst fotografiert, dargestellt und formuliert wurden. Hier und da gab es kleine sprachliche Verbesserungen, doch am Ende ist es ein Gesamtwerk vieler begeisterter Köchinnen, das zum Nachkochen inspirieren soll.

Finanziert wurde dieses Projekt mit einer Spende des Beirates für Migration und Integration der Kreisverwaltung Bad Ems. „Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich für diese Unterstützung bedanken“, sagt Nasstaran Houshmand aus dem Lahnsteiner Jugendkulturzentrum. „In diesem Zusammenhang möchten wir uns ebenfalls ausdrücklich bei Karin und Martin Kring für die Gestaltung sowie bei Herrn Rudolf Kring für die Besprechung und Vor- und Nachbereitung unseres Kochbuches bedanken.“ Rudolf Kring sei von Anfang an begeistert vom Projekt gewesen und habe mit viel Herzblut an der Umsetzung mitgewirkt.

Auf Wunsch aller Protagonist*innen wird der Erlös vollständig an soziale Projekte gespendet.

Das Interkulturelle Kochbuch ist im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum in der Wilhelmstraße 59 sowie bei der Buchhandlung Mentges für 8,00 Euro erhältlich.

Neue Besucherregelungen

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Das St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein passt seine Besucherregelungen an. Umstellung gültig ab 01.07.2021.

Lahnstein. Ab 1. Juli dürfen Patientinnen und Patienten des St. Elisabeth Krankenhauses Lahnstein wieder Besuch empfangen. Es gilt dabei die 1-1-1 Regel: Pro Tag für eine Stunde eine vorab festgelegte Person. Pro Patientenzimmer darf dabei nur ein Besucher im Raum sein.

Die Besuchszeiten der Normalstationen sind vormittags von 9-12 Uhr und nachmittags von 15 bis 18 Uhr. Patientinnen und Patienten der Station 1a und der Intensivstation können nur in den genannten Nachmittagsstunden (15-18 Uhr) besucht werden. In allen Fällen ist das Mitbringen und Tragen einer FFP-2-Maske für alle Besucher Pflicht.

Folgende weitere Regeln gelten für alle Besuchsgruppen:

  • Ungeimpfte benötigen einen aktuellen negativen Corona-Tests (Antigentest nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden)
  • Geimpfte können den Impfschutz per Impfausweis oder App nachweisen
  • Genesene benötigen einen Nachweis mittels PCR-Test (mindestens vier Wochen, maximal sechs Monate alt)

Holzkunst entlang der Lahnsteiner Wanderwege

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Wanderstrecken werden regelmäßig kontrolliert

Lahnstein. Die Wanderwege in Lahnstein erfreuen sich nicht zuletzt in der Covid-19-Pandemie einer gesteigerten Beliebtheit. Die Stadt an Rhein und Lahn hat nicht nur ein weitläufiges Wegenetz im Stadtwald zu bieten, sondern auch drei Fernwanderwege: den Rheinsteig, den Lahnwanderweg und den Jakobsweg. Somit hat man die Möglichkeit, sowohl auf kleinen Rundwegen zu spazieren oder eine längere Wanderung zu unternehmen.

Damit die Wege den Wandernden dauerhaft Freude machen und in guter Qualität erhalten bleiben, ist eine Menge Hintergrundarbeit nötig: Die Wege werden von Unrat befreit und freigeschnitten, Wegweiser werden kontrolliert, Grillplätze und Hütten regelmäßig kontrolliert und gereinigt. Vieles davon übernimmt der Lahnsteiner Rheinsteiglotse, dessen Aufgabengebiet mittlerweile weit über diesen einen Wanderweg hinaus reicht. Die Umsetzung größerer Projekte erfolgt indes gemeinschaftlich mit dem Forstamt und dem städtischen Baubetriebshof.

Während der Wanderungen eröffnen sich jedoch nicht nur tolle Ausblicke in die Natur – an vielen Stellen stehen auch wahre Kunstwerke aus Holz. Denn der Lahnsteiner Rheinsteiglotse verschönert die Wege durch mit der Motorsäge angefertigte Schnitzereien. Ergänzend zu diesen Figuren fertigt er auch Bänke, Aussichtsliegen und ganze Grillhütten.

Sein neustes Werk ist ein Luxus-Insektenhotel im Bereich des Sechs-Seen-Blicks, zu dem im nächsten Jahr eine Blühwiese angelegt werden wird.

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