Dienstag, 28. Januar 2020

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Kinderaugen zum Leuchten gebracht

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Wunschzettelaktion in Kooperation mit dem Globus-SB-Warenhaus ein voller Erfolg

Lahnstein. Im Dezember 2019 veranstalteten das Jugendkulturzentrum Lahnstein sowie die Initiative Runder Tisch für Flüchtlinge in Lahnstein in Zusammenarbeit mit dem Lahnsteiner Globus-SB-Warenhaus eine Wunschzettelaktion. Bei dieser hatten die Kunden des Warenhauses die Möglichkeit, dort von Kindern angebrachte Wunschzettel zu erfüllen.

Die Verantwortlichen des städtischen Jugendkulturzentrums und des Runden Tisches bedanken sich im Namen aller beschenkten Familien recht herzlich. Der Dank gilt in erster Linie auch allen Globus-Kunden Lahnsteins, die mit ihrem Engagement dafür gesorgt haben, dass rund 40 Kindern des JUKZ-Frauencafés ein Weihnachtswunsch erfüllt werden konnte.

Die Geschenke wurden am 20. Dezember 2019 von einigen Kindern selbst in Empfang genommen. Die Freude bei diesen war riesengroß, ebenso bei den anwesenden Eltern und Ehrenamtlichen, die an diesem Tag ihren weihnachtlichen Abschluss im JUKZ feierten.

Selbstverständlich gilt insbesondere den Verantwortlichen des Globus-SB-Warenhauses großer Dank für diese schöne Idee und die reibungslose Durchführung. Das Team vom Jugendkulturzentrum und dem Runden Tisch hofft auf weitere ähnliche Kooperationen auch in diesem Jahr.

Bernd Lafrenz spielt „Was ihr wollt“ am Lahnsteiner Theater

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Lahnstein. Der Shakespeare-Interpret Bernd Lafrenz ist mit seinen Solo-Shakespeare-Stücken im deutschsprachigen Theaterraum seit langem ein Begriff. Jetzt hat er sich in seiner neuen Arbeit Shakespeares Verwechslungskomödie „Was ihr wollt“ vorgenommen.

Bei diesem heiteren, verrückten Stück dreht sich alles um (vorgetäuschte) Identitäten: Viola und ihr Zwillingsbruder Sebastian werden bei einem Schiffbruch auf hoher See voneinander getrennt. Viola wird in Illyrien an Land gespült, einem zauberhaften und unbekannten Ort. Sie beschließt, sich als junger Mann auszugeben und tritt als Page Cesario in den Dienst des Herzogs Orsino. Der Herzog ist unglücklich in Gräfin Olivia verliebt, die aus Trauer über den Tod ihres Bruders sieben Jahre der Liebe abgeschworen hat. Orsino beauftragt Cesario alias Viola, Olivia seine Liebesschwüre zu überbringen. Doch die schöne Gräfin ist viel mehr an dem entzückenden Liebesboten interessiert, als an Orsinos müden Versen.

Zeitgleich bemühen sich einige Tunichtgute an Olivias Hof um die Gunst der Gräfin, die die Dienstbotin Maria mit einem Komplott aufs Glatteis führen will. Als dann auch noch Viola aufkeimende Gefühle für ihren Auftraggeber Orsino entdeckt, ist das Liebeschaos perfekt – und Bernd Lafrenz springt wieder einmal munter von Rolle zu Rolle.

Gespielt wird am Freitag, 17. Januar sowie am Samstag, 18. Januar 2020 jeweils ab 20.00 Uhr. Tickets sind an der Theaterkasse, im Ticketservice der Stadthallenverwaltung sowie an allen Vorverkaufsstellen und online unter www.ticket-regional erhältlich.

Stormy Monday mit Bernd Rinser im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum

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Konzert Anfang Februar

Lahnstein. Das Lahnsteiner Jugendkulturzentrum startet seine Konzertsaison 2020 mit Bernd Rinser. Den „Großmeister des Folk und Blues‘“ – mit rauer Schale und empfindsamen Kern – kann man zwischen Townes van Zandt, Seasick Steve und Johnny Cash ansiedeln. Etwas Weites liegt „in dieser versiert gespielten und gebrochen romantischen Musik, die zum Beispiel Willy DeVille in ähnlicher Weise hätte einfallen können“, schreibt die Fachzeitschrift „Rolling Stone“ über Bernd Rinser.

Die Frage, ob er in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer / Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, stellt sich dabei nicht wirklich: Seine exzellent komponierten Songs sind so überzeugend wie authentisch. Sie sind unsentimental, kunstvoll und doch voller Herzenstöne.

Seine Konzerte sind ein Muss für alle Romantiker und Roots-Rock-Fans. Wenn dann noch der Bayerische Rundfunk feststellt, dass Rinsers CDs „die mit Abstand überzeugendsten und authentischsten deutschen Bluesplatten“ sind, kann man sich garantiert auf ein Konzert der Spitzenklasse freuen.

Montag, 03. Februar 2020

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 7,00 Euro

Infos und Karten unter 02621 50604 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Baumaßnahmen der DB Netz AG in Oberlahnstein

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Lahnstein. Aufgrund von Gleisarbeiten der Deutschen Bahn in der Nacht von Samstag, 25. Januar, auf Sonntag, 26. Januar 2020, im Bereich des Bahnhofs Oberlahnstein kann es zu Lärmbelästigungen durch Schienenfräsen kommen. Aus betrieblichen Gründen müssen diese Gleisarbeiten in der Nachtzeit stattfinden.

Nach Mitteilung der DB Netz AG sind die beauftragten Unternehmen bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Deutsche Bahn bittet die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Stadt Lahnstein begrüßt das neue Jahr mit Empfang

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Geplanter Kur- und Heilwald ein Schwerpunktthema

Lahnstein. Am ersten Sonntag des neuen Jahres 2020 hatten der Vorsitzende des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein e.V. (KVL), Günter Groß, sowie der Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein gemeinsam zum alljährlichen Neujahrsempfang in die gute Stube der Stadt – in die Stadthalle – eingeladen. Musikalisch umrahmt von den Streichern des Johannes-Gymnasiums begrüßte Günter Groß die Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur und ließ das Jahr 2019 revue passieren. Sein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem regen Vereins- und Kulturleben der Stadt.

Auch Rhein-Lahn-Nixe Sira I. richtete einige Begrüßungsworte an die über 150 Besucher der Veranstaltung, darunter der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, MdB Detlev Pilger, MdL Matthias Lammert und der Standortälteste Dr. Stefan Kowitz.

Oberbürgermeister Peter Labonte zitierte in seiner Ansprache eine alte Volksweisheit aus dem Vereinigten Königreich, die das Wesen einer Stadt auf den Punkt bringe: „People, not houses, make a city! Frei übersetzt: Es sind die Menschen, die eine Stadt ausmachen, nicht die Häuser“.

Entsprechend galt sein erster Dank den Bürgern der Stadt und allen, die sich für das Gemeinwohl haupt- und ehrenamtlich engagieren: Bürger, die für Ältere, Kranke und Hilflose sorgen, die die Geschichte der Stadt und Region lebendig halten, die das regionale Brauchtum pflegen, die sich um die Grünanlagen und die Reinhaltung des Stadtgebiets kümmern, die sich im Sport und im kulturellen Bereich engagieren. Zudem hob er die Bedeutung der Rettungskräfte wie Polizei, Feuerwehr und THW hervor, deren anwesenden Vertretern er seinen ausdrücklichen Dank für ihre unermüdliche Arbeit aussprach.

Des Weiteren schaute Labonte zurück auf das im letzten Jahr Erreichte, wobei er insbesondere auf das 50-jährige Stadtjubiläum mit seinen zahlreichen Festen und Veranstaltungen einging.

Für 2020 blickt der Stadtchef optimistisch in die Zukunft. Es bewege sich so viel Positives in der Stadt. Darauf könne man stolz sein. Investiert wird in die priorisierten Bereiche: Schulen, Kita und städtische Infrastruktur. Hier liegt das Hauptaugenmerk zur Verbesserung der innerstädtischen Entwicklung bei den Themen Stadtumbau, Erschließungsstraße und Bundesgartenschau 2029 im Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Letztgenannte sei ein Katalysator und setze nachhaltige Impulse, um im Bereich der städtebaulichen Entwicklung und der Tourismuswirtschaft in der Region weiter voran zu kommen.

Schwerpunktthema des Neujahrsempfangs waren die Überlegungen zur Schaffung des ersten rheinland-pfälzischen Kur- und Heilwald im Stadtteil Lahnstein auf der Höhe. Der Wald soll den Menschen helfen, gesund zu werden und zu bleiben. Wie dies geschehen soll, erläuterten die beiden Festredner der Veranstaltung, die das Vorhaben gemeinsam mit einem eigens hierfür gegründeten Projektteam vorantreiben. Der ehemalige Forstamtsleiter Leo Cremer nannte den Wald „die bergende Heimat für die Verlassenheit der menschlichen Seele“. Dr. Jörg Henning, nun im Ruhestand befindlicher ehemaliger ärztlicher Direktor der Klinik Lahnhöhe, stellte einige Eckpunkte für das „Gratis-Therapiezentrum Wald“ vor, das sich für Schmerz- und Ernährungstherapien, über Psychosomatik, Orthopädie bis hin zu Herz-/Kreislauferkrankungen nutzen lässt. Auch ein Kinderheilwald sei angedacht.

Im Jahresbericht der Verwaltung, der auch auf der städtischen Homepage abrufbar ist, können diese und weitere Themen nachgelesen werden.

Eine weitere Gelegenheit das neue Jahr gebührend zu begrüßen, bietet sich am 11. Januar ab 20.00 Uhr beim Neujahrskonzert in der Stadthalle Lahnstein. Tickets sind im Ticketservice der Stadthallenverwaltung zum Preis von 8,00 Euro bzw. ermäßigt 5,00 Euro sowie an der Abendkasse erhältlich.

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